Sonntag, 31. Dezember 2023
Jahresrückblick 2023
Sonntag, 2. Juli 2023
Das "Dicke Bücher Camp" 2023
Oha! Es ist Juli, liebe Leute, was mich persönlich ja ausschließlich deshalb freut, weil damit der Herbst wieder in greifbarere Nähe gerückt ist - zumindest wenn man diese Hitzewochen dann irgendwann hinter sich gebracht hat. Sommer und ich, schon immer ein leidiges und launiges Thema, ich würde die Jahreszeit am liebsten nur irgendwo im kalten Schatten verkrümelt verbringen...
Aber im Juli und August gibt es immerhin eine Lesebesonderheit, denn da läuft auf Instagram das "Dicke Bücher Camp" von Marina (@nordbreze). In den letzten Jahren habe ich immer mitgemacht, auch dieses Jahr bin ich mit dabei. Die Idee der Aktion ist, sich in den beiden Monaten insbesondere dicken Büchern zu widmen, also solchen, die mehr als 500 Seiten haben. Die werden ja sonst von manch einem ganz gern mal vergessen oder zugunsten schmalerer Bücher beiseite gelegt, weil man die dünneren Werke natürlich schneller schafft (zumindest in der Theorie).
Ich hab einige dicke Wälzer in den Regalen und scheue mich auch nicht davor, diese zu lesen. Für den Juli und August habe ich mal diese hier rausgesucht, könnten aber genauso gut auch andere sein. Diese hier sind alle relativ neu und erst vor kurzem erschienen (mit Ausnahme vom neuesten Strike-Band) - vielleicht bekomme ich im Laufe der Wochen auch eher Lust, zu einem älteren Buch zu greifen. Die größte Schwierigkeit in den nächsten beiden Monaten dürfte für mich eher sein, überhaupt zum Lesen zu kommen, denn ich habe in diesen Wochen nicht einen einzigen Tag frei. Während soviele andere in den Urlaub fahren oder Ferien haben, muss ich jeden Tag arbeiten. Das Los der einzigen Mitarbeiterin ohne Kind in einem 6er-Team :/
Naja, mein Urlaub kommt dafür später im Jahr, und auch da werden sich Bücher finden, die gelesen werden wollen.
Macht jemand von euch beim #dickebüchercamp mit?
Samstag, 27. August 2022
Update (oder eher Abschluss) Dicke-Bücher-Camp
Ja gut, der August ist noch gar nicht vorbei, ich weiß. Ich könnte noch ganze 4 Tage richtig ranklotzen und meine Lesestatistik für die beiden letzten Monate verbessern. Zugleich weiß ich, dass ich das nicht könnte. Lesen unter der Woche klappt bei mir seit einigen Wochen gar nicht mehr gut; irgendwie fehlt mir immer die Zeit oder die Ruhe. Selbst im Zug habe ich nach einem entsprechend anstrengenden Tag zur Zeit gar keine Lust, dann noch etwas zu lesen. Da setz ich mir lieber die Kopfhörer auf und hör was gutes.
Insofern könnte ich heute und morgen noch lesen, das werde ich auch tun, aber nicht Bücher fürs "Dicke Bücher Camp". In meinem letzten Post unter diesem hier (Gott, habe ich in der ganzen Zwischenzeit gar nichts gepostet?! :o) hatte ich euch ja die Bücher gezeigt, die ich mir dieses Mal rausgesucht hatte.
Nun, das Fazit nach diesen zwei Monaten voller dicker Bücher sieht bei eher ernüchternd aus. Ich habe "Violas Versteck" von Marc Raabe gelesen und habe eigentlich auch noch vor, dazu noch ein paar Sätze zu schreiben. In die anderen drei Bücher auf dem Foto habe ich natürlich reingelesen, ganz gewissenhaft. Ich habe allen drei Büchern eine Chance gegeben, ganz objektiv, habe von jedem gute 70 Seiten oder sogar noch mehr gelesen. Und dann ernüchtert festgestellt, dass mich irgendwie keins der drei vom Hocker hauen konnte.
Am längsten "ausgehalten" habe ich bei "Die Stadt aus Messing" von S.A. Chakraborty, das ich anfangs wirklich noch ziemlich interessant fand. Aber nach und nach habe ich gemerkt, dass ich für Stories über Dschinns und irgendwelche ähnlichen Wesen wohl nicht offen genug bin. Außerdem hab ich vieles nicht verstanden, mir haben hier immer wieder Erklärungen gefehlt, welches Völkchen von Wesen jetzt was ist, warum die einen so heißen und was sie auszeichnet im Gegensatz zu den anderen. Ich kann´s jetzt schon gar nicht mehr wiedergeben, das hab ich alles wieder aus meinem Kopf gelöscht (der ist zur Zeit eh viel zu voll mit vielen Dingen), und das Buch irgendwo vergraben, daher kann ich gerade auch nicht nochmal nachschauen. Ich wurde verwirrter mit zunehmendem Lesen, habe irgendwann nur noch quergelesen, alle paar Seiten mal einen Absatz. Dadurch habe ich den wesentlichen roten Faden schon noch verfolgt und am Ende festgestellt, dass es mich echt nicht ausreichend interessiert hätte, das ganze Buch zu lesen. Nicht mein Fall und in die Fortsetzungen brauch ich auch nicht mehr reinschauen.
Ich weiß, dass "Der Name des Windes" viele Fans hat; letztlich hat mich das ja neugierig drauf gemacht. Auch hier habe ich gute 70/80 Seiten gelesen, kam aber irgendwann nicht umhin, festzustellen, dass es doch irgendwie arg langweilig ist. Es passiert gar nichts, zumindest nichts, was mich direkt so fesseln würde, dass ich voller Überzeugung sage, "Hey, da will ich aber wissen, was weiter passiert". Das spannendste war noch die Sache mit diesen Spinnenartigen Wesen, aber das war auch nur ein Absatz und dann schon wieder vorbei. Und dann nur so nebenbei: Der Held heißt Kvothe, möchte aber (aus Gründen, die ich noch nicht erlesen habe) gern unerkannt bleiben und ein neues Leben leben und nennt sich deshalb... ähm, nun ja, Kote. Äh... okay? Der Einfallsreichtum schreit einem hier nicht gerade ins Gesicht. Keine Ahnung, vielleicht war das Buch einfach gerade nicht das richtige für mich. Vielleicht lese ich in ein paar Wochen oder Monaten nochmal rein. Denn die ganzen positiven Bewertungen kommen ja nicht von ungefähr, irgendeinen Reiz muss das Buch ja haben.
Schließlich noch "Die Lügen des Locke Lamora", das mich ein bisschen an "Das Gold der Krähen" von Leigh Bardugo erinnert, streng genommen aber zuerst da war. Ich fand den Anfang ganz ok, auch nicht übermäßig fesselnd, aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich hier mal weiterlesen werde. Die Erzählweise ist eher etwas ausufernd und gemächlich, daher muss man halt wirklich auch Zeit und Geduld mitbringen. Davon hatte ich zuletzt scheinbar einfach nicht genug. Daher liegt auch dieses Buch vorerst pausiert bei mir herum.
Ja, und das war´s dann auch schon. Mehr dicke Bücher hat es bei mir in den letzten Wochen nicht gegeben, ich habe mir tatsächlich lieber ab und zu schmalere Exemplare geschnappt. Und die dann aber auch nicht fertig gelesen...
Sonntag, 4. Juli 2021
Halbjahres-Update Challenges 2021
Dienstag, 29. Juni 2021
Das #dickebüchercamp geht wieder los
Es gibt nicht allzu viel, was ich am Juli mag. War schon immer so. Sommer und ich, das passt einfach nicht. Und aktuell befinden wir uns in meiner persönlichen Hass-Jahreszeit, der ich absolut nichts positives abgewinnen kann. Am liebsten würde ich mich nur bei verdunkelten Zimmern und mit ausreichend kühlen Getränken zuhause verkriechen und erst wieder rauskommen, wenn es Richtung Oktober und damit Herbst geht. Klappt ja aber leider nicht so wirklich.
Immerhin hat der Juli einen Vorteil: Bei Instagram läuft im Juli und August wieder das #dickebüchercamp, das Marina alias @nordbreze ausgerufen hat. Das gibt es jetzt schon seit ein paar Jahren (4, glaube ich) und ich war jedes Jahr mit dabei. Eigentlich versteckt sich dahinter nur der Gedanke, dass man im Sommer bewusst nach dicken Schmökern greifen könnte, die viele viele Seiten Unterhaltung versprechen. Gemeint sind alle Bücher, die mehr als 500 Seiten haben.
- "Die Landkarte der Zeit" von Felix J. Palma
- "Böses Blut" von Robert Galbraith
- "Der Astronaut" von Andy Weir
- "Die Romanows" von Simon Sebag Montefiore und
- "Straße der Wunder" von John Irving
Tatsächlich habe ich festgestellt, dass ich schon sehr lange kein Buch mehr von John Irving gelesen habe. Seine letzten beiden habe ich zwar, habe aber nie reingelesen. Früher habe ich jeden Sommer ein Buch von ihm gelesen - vielleicht sollte ich das dieses Jahr auch endlich mal wieder machen.
"Die Romanows" habe ich seit ein paar Jahren im Regal stehen und will schon ewig mal reinlesen. Ich mag so dicke Schinken über Familiendynastien. Einer meiner besten Sommer wird immer der bleiben, als ich eine Biografie über die Medici gelesen habe... :D Herr Montefiore soll jedenfalls sehr gut und sehr spannend schreiben, daher bin ich mal sehr neugierig. Ich glaube allerdings nicht, dass ich das Buch komplett schaffe, eher werde ich wohl portionsweise darin lesen.
Ansonsten reizen mich "Böses Blut", der 5. Teil der Reihe um Cormoran Strike, sowie "Der Astronaut" sehr, da hab ich richtig Lust auf die Geschichten. Ich habe, auch wenn noch nicht Juli ist, auch am Sonntag schonmal ein paar Seiten bei "Böses Blut" reingelesen. (Pssst!)
Und "Die Landkarte der Zeit" steht auch schon sehr lange ungelesen in meinem Regal. Neyasha empfahl mir dieses Buch vor einer Weile, als ich nach Bücher zum Thema Zeitreise gefragt hatte. Ich lasse mich mal überraschen.
Samstag, 9. Januar 2021
Kleine Auswertung des Lesebingos 2020
Im Jahr 2020 haben sich (inklusive mir) 8 Personen gefunden, die am Lesebingo teilnehmen wollten. Soweit ich das mit Blick auf eure Blogs sehen kann, haben 4 Personen (mit mir 5) das Lesebingo erfolgreich beenden können. Zwei sogar, ohne den Joker ziehen zu müssen, d.h. zwei Personen haben alle 25 Kategorien komplett erfüllt, ohne eine Kategorie 2x belegen zu müssen, und dafür eine andere auslassen zu können. Diese zwei sind Neyasha und Elli! Herzlichen Glückwunsch, ihr beiden!
Aber herzlichen Glückwunsch auch an die anderen Teilnehmer, die das Lesebingo auch mit Joker erfolgreich beendet haben. Habt ihr alle super gemacht, und ich freue mich, dass ihr offenbar Spaß dabei hattet und drangeblieben seid :)
Ich selbst habe das Lesebingo des letzten Jahres ganz gut erfüllen können, allerdings ist mir dafür partout kein Buch, das mit Afrika zu tun hat, vor die Nase gekommen. Das war echt meine Bauchschmerz-Kategorie, denn offenbar zieht es mich wenig zu diesem Kontinent - in leserischer und in echter Hinsicht... Aber ansonsten habe ich für alle Kategorien wenigstens ein Buch finden können. Das ist das, was ich am Lesebingo mag: man kann eigentlich erstmal gut und gern das Jahr so vor sich hin lesen und dann einfach irgendwann mal schauen, ob die gelesenen Bücher zu manchen Kategorien passen. Nur bei manchen Kategorien muss man dann doch mal bewusst Ausschau halten, und das waren für mich in diesem Jahr eben z.B. das Afrika-Buch, aber auch jenes, das in Osteuropa spielen sollte. Zwei Teilnehmerinnen haben für die Kategorien "Ein Buch, das du selbst schon verschenkt hast" sowie "Ein Buch, das dich an Herbst erinnert" den Joker ziehen müssen.
Zwei Teilnehmer*innen sind im Laufe des Jahres irgendwie "abhanden gekommen" oder abgesprungen, zumindest konnte ich bei ihnen keine Fortschritte zum Lesebingo auf ihren Seiten finden. Ist ja aber auch ok, wenn sich dann zeigt, dass man keine Lust mehr hat, teilzunehmen.
Umso mehr freue ich mich, dass sich wieder ein paar Interessierte ("die alten Bekannten" ;) ) gefunden haben, um auch 2021 am Lesebingo teilzunehmen. Ich hoffe, die Kategorien treffen auf Sympathie, oder sind zumindest machbar. Falls es Fragen gibt, immer her damit.
Montag, 4. Januar 2021
Lesevorhaben 2021
2021 wird wieder kräftig gelesen - das ist eine Konstante in meinem Leben, die sich nie ändern wird.
Auch in diesem Jahr nehme ich nicht wirklich an "Challenges" teil, da diese mir meistens zu strikt und zu regelbehaftet sind, mit Punkte-Zählerei und Strafpunkten und Ersatzaufgaben und Wochenaufgaben und monatlichen Themen und -
Ach nee, ich weiß schon, warum ich auf sowas keine Lust habe. Bei mir bleibt´s einfach und simpel. Die Leseaktionen, die ich selbst ins Leben gerufen habe oder an denen ich teilnehme, sind entsprechend genau so gehalten.
2021 gibt es ein neues Lesebingo, das ist ja mittlerweile Tradition hier bei "i am bookish". 25 Kategorien gilt es zu erfüllen im Laufe des Jahres, wobei man sich eine durch einen Joker ersparen darf. Auch dieses Mal habe ich versucht, eine gute Mischung aus "inhaltlichen" (also z.B. "Ein Buch, das nicht in einer Stadt spielt") und "rein formalen" Aufgaben (also z.B. "Ein Buch, das dicker als 5 cm ist" oder auch "Ein Buch mit grünen Buchstaben auf dem Cover") zu finden. Ich finde, die Kategorien sind alle irgendwie machbar, am schwierigsten erscheinen mir persönlich gerade die Kategorien "Ein Buch, das mit Australien zu tun hat" sowie "Ein Buch eines Autoren, der deine Initialen hat". Aber mal sehen, das Jahr hat ja noch einige Tage... Alle Infos zum Lesebingo HIER, falls noch jemand mitmachen möchte.
Dann habe ich mir für 2021 vorgenommen, bewusst zu mehr "Klassikern" aus meinen Bücherregalen zu greifen. Ich bediene dabei keine wirkliche Definition von "Klassikern", das ist wohl eher subjektiv gemeint - jeder hat doch irgendwie so eine Idee davon, was er oder sie unter einem Literaturklassiker versteht. Und genau solche Bücher möchte ich 2021 mehr lesen, also zumindest mehr als sonst, denn erfahrungsgemäß kommen solche Bücher bei mir immer zu kurz. Damit es dennoch realistisch für mich bleibt (ich kenne mich halt), habe ich mir erstmal nur 3 Bücher aus DIESER LISTE vorgenommen, die ich lesen möchte. Auch hier können sich gern noch Interessierte melden.
Für 2021 habe ich mir darüber hinaus bereits 21 Bücher ausgesucht, die bisher ungelesen in meinen Regalen standen, mitunter schon seit einigen Jahren. Damit diese alten Schätze aber nicht immer unbeachtet bleiben, sondern trotz aller Neuerscheinungen auch mal dran sind, habe ich mir im Rahmen der Aktion #21bücherfür2021 eben genau 21 ungelesene Bücher ausgesucht. Die kann man sich HIER anschauen.
Mehr habe ich nicht geplant, reicht ja aber eigentlich auch erstmal. Ansonsten gilt für mich: Einfach lesen, wonach mir ist. Ich hoffe, ihr haltet es ebenso.
Samstag, 2. Januar 2021
Rückblick auf das (Lese-)Jahr 2020
Ok, 2020, das war ja wohl mal nix. Dieses Jahresfazit werden viele in diesen Tagen treffen, da bin ich nicht alleine. So ein verkorkstes und sinnloses Jahr hatten wir ja schon lange nicht mehr, wenn denn überhaupt schon einmal. Da nehme ich mich nicht aus; zugleich möchte ich an dieser Stelle aber auch nicht nur rumjammern über dieses vergangene Jahr - denn das haben wir doch alle eh schon im Laufe der letzten Monate mehrfach getan.
Dass alles ausgefallen ist, worauf ich mich eigentlich gefreut hatte (Reisen, Ausflüge, Konzerte, Besuche bei Freunden, Besuche in Museen oder in Ausstellungen etc.). Dass das ganze Jahr bei mir einfach nicht viel passiert ist, sondern in vielerlei Hinsicht fast nur Stillstand herrschte. Dass 2020 auch beruflich nicht mein Jahr war und ich meine diesbezüglichen Ziele und Vorhaben nicht im Ansatz geschafft habe. Dass 2020 einfach ein Kackjahr war.
Weiß ich ja alles. Brauche ich an dieser Stelle nicht wirklich vertiefen und auch euch damit nicht in den Ohren liegen.
Ob 2021 alles besser wird? Pff, keine Ahnung. Sieht ja erstmal nicht so aus, aber man kann ja dennoch von den ganzen folgenden Monaten einfach mal das Beste hoffen. Vorsätze mache ich mir keine, habe ich ja noch nie so richtig; trotzdem versuche ich, 2021 einfach erstmal positiv zu nehmen und vielleicht das ein oder andere kleine Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Jetzt aber erstmal ein Rückblick auf dieses vermaledeite Jahr 2020. Lesetechnisch war das ein recht unaufgeregtes, unspektakuläres Jahr für mich, was sich schon daran zeigt, dass ich mit Blick auf meine gelesenen Bücher nicht mal eine handvoll Lesehighlights benennen könnte. Ich kriege nicht mal 5 zusammen, was ich schon bedenklich finde. Dazu mehr weiter unten. Gelesen habe ich 83 Bücher, was ... okay ist. Zumindest mehr als im Jahr davor; zugleich hat 2020 dank diverser Lockdowns, Shutdowns, Kontaktverboten, Quarantänen etc. ja eigentlich soviel Zeit zum Lesen geboten wie schon lange kein Jahr mehr. Und dann hätten es natürlich schon ein paar Bücher mehr noch sein können.
Aber wie ich schon angedeutet habe, war ich 2020 mit meinen gelesenen Büchern, bis auf einige Ausnahmen, irgendwie nie so richtig zufrieden. Ich habe in diesem Jahr wenig Mitreißendes, Bewegendes oder Berührendes gelesen; wenig, das mir lange im Kopf bleiben wird. Ich habe viele verschiedene Bücher probiert, hatte mitunter (worüber ich ja hier auf dem Blog auch ganz gern mal gejammert habe) 4 oder 5 Bücher gleichzeitig angelesen und begonnen, ohne in eins davon richtig eintauchen zu können - und eintauchen zu wollen. Tatsächlich fiel es mir 2020 unglaublich schwer, mich auf neue Bücher einzulassen. Mich in neue Geschichten begeben zu wollen und neue Abenteuer oder Erzählungen zu entdecken. Ich bin irgendwie lieber beim "Alten" geblieben und habe daher in den vergangenen 12 Monaten recht viele Bücher gelesen, die ich schon kannte. Re-Reads waren angesagt bei mir, darunter die komplette "Lockwood & Co." Reihe, 2 "Harry Potter" Bücher, Bücher von Kerstin Gier, Nikola Hotel, Nora Roberts. Wohlfühlbücher sozusagen. Vielleicht hatte ich bei dieser komischen Corona-Situation einfach keine rechte Lust, mich auf Neues einzulassen (und enttäuscht zu werden), sondern habe bekanntes, bewährtes bevorzugt.
- Challenges -
Einige neue Bücher gab es natürlich trotzdem. Ich bin sogar auch immer mal über meinen gewöhnlichen Lese-Horizont geklettert und habe dank der Sachbuch-Challenge von Konstanze mehrere Sachbücher gelesen, wenn auch vorwiegend in der ersten Jahreshälfte. Die Aufgabe war es, 8 Sachbücher zu lesen, was ich tatsächlich auch gemacht habe (ein ziemlicher Erfolg für mich, die Sachbücher sonst zwar immer sehr interessant findet, sie meistens aber nicht liest), auch wenn ich für drei davon ein Leseeindruck schuldig bleibe (habe einfach keine Lust mehr, mich jetzt noch dran zu setzen...). Trotzdem: das lief ziemlich gut, ich habe tolle Bücher gelesen und viel erfahren und gelernt. Hat sich absolut gelohnt.
Ich habe 2020 auch 3 Lieblingsbücher anderer Personen gelesen, was ich als wirklich erfrischende und nette Leseaktion empfunden habe. Diese kleine Aktion habe ich selbst ins Leben gerufen, wenn man so sagen möchte, und es haben sich drei weitere Personen gefunden, die eine kleine Liste ihrer Lieblingsbücher zur Verfügung gestellt haben. Ich selbst hatte mir fest vorgenommen, von jeder der drei Listen wenigstens ein Buch zu lesen, also ein Lieblingsbuch der drei Personen. Das hat ziemlich gut geklappt. Ich habe mir von der Liste von Skye "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury ausgesucht, ein Klassiker, den ich eh schon länger mal lesen wollte. Hat mir gut gefallen, vor allem, wie realistisch bezüglich der Zukunftsvisionen und -gedanken dieses Buch von 1953 letztlich schon war. Von Twineetys Liste habe ich "Vier Farben der Magie" von V.E. Schwab ausgesucht, weil es mich irgendwie neugierig gemacht hat und ich schon lange nur gutes über diese Buchreihe höre, auch wenn ich ja nicht so der typische Fantasy-Leser bin. Was soll ich sagen, nach dem ersten Band war ich süchtig und so "geflasht", dass ich wissen wollte, wie es weitergeht. Glücklicherweise ist die Reihe ja schon eine Weile draußen, sodass ich direkt die Teile 2 und 3 weiterlesen konnte. Und von Neyashas Lieblingsbüchern habe ich "Amy on the Summerroad" von Morgan Matson gelesen, was mir auch gut gefallen hat. Für mich hat es ein wenig gedauert, bis die Story in die Gänge kam, aber dann hat sie schon ihre schönen und emotionsvollen Momente gehabt.
Von der Aktion #20für2020, bei der ich mir schon Anfang des Jahres 20 ungelesene Bücher ausgesucht habe, die ich über das Jahr hinweg lesen wollte, habe ich 9,5 Bücher gelesen; eins liegt noch angefangen hier herum. Dieser Endstand ist ... okay, schon mal deutlich besser als letztes Jahr, aber natürlich noch ausbaufähig. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr, da mache ich bei #21für2021 wieder mit.
Zum Lesebingo schreibe ich die Tage noch einen kleinen extra Post.
Und sonst?
- Die meisten Lacher -
Tatsächlich gab es bei mir 2020 wenige Bücher, die mich so richtig zum Lachen gebracht habe. Definitiv dazu gehört hat aber das ebook "In meinem Kopf klangs irgendwie besser" von Nina Kenwood, das mich echt herrlich unterhalten und amüsiert hat. Ich fand den Humor und die Beobachtungsgabe von Hauptfigur Natalie einfach köstlich.
- Das schönste Pärchen -
Das sind Kell & Lila aus der "Weltenwanderer"-Reihe von V.E. Schwab und Ivy & Asher aus "It was always you" von Nikola Hotel.
- Das fieseste Ende -
Ich muss sagen, mir hat das Ende der "Spiegelreisenden"-Buchreihe von Christelle Dabos nicht so richtig gefallen. Es ist jetzt nicht "fies", wie die Kategorie erfordert, höchstens in der Hinsicht, dass ich als Leserin schon recht eindeutig ein netteres, ja - irgendwie "Happy End" halt erwartet und mir gewünscht hätte. Ich verrate an dieser Stelle natürlich nichts, aber irgendwie hat mich das Ende enttäuscht, dafür dass ich mich durch die 4 Bände durchgekämpft habe.
Ähnlich unzufrieden bin ich mit dem Ende der "My dear Sherlock"-Reihe von Heather Petty, die die Geschichte um Sherlock und Moriarty ins London der heutigen Zeit versetzt und jene Jahre beschreibt, in der die beiden sich noch gut verstehen - bevor sie irgendwann zu Feinden werden. Hier ist zwar viel nach künstlerischer Ader ausgedacht und umgeschrieben, so ist Moriarty z.B. ein Mädchen, aber trotzdem stimmen die meisten Grundmotive der bekannten Sherlock-Erzählung überein. (Nur Watson spielt absolut keine Rolle.) Und gerade weil das so ist, kann man sich als Leser natürlich irgendwie insgeheim schon denken, dass die Buchreihe mit einem großen Knall enden wird, und eben nicht mit einem "Happy End". Dass Heather Petty das dann aber auch wirklich so durchzieht, finde ich gleichermaßen stark und frustrierend.- Das beste Abenteuer -
... habe ich in der "Weltenwanderer"-Trilogie von V.E. Schwab gelesen. Gut fand ich auch das Abenteuer des ersten Teils der "World Runner" von Thomas Thiemeyer und "Bermuda" von Thomas Finn.
- Der gemeinste Cliffhanger -
Naja, das ist streng genommen kein Cliffhanger, denn darunter verstehe ich eigentlich, dass die Story nach diesem plötzlichen Ende noch weitergeht. Das tut sie bei "Alle Farben weiß" von Christa Ludwig nicht. Aber genau das hat mich eben so fuchsig gemacht: Die Geschichte von Selina endet einfach im Nichts. Plötzlich ist vorbei, der Text endet, ich drehe die Seite um, sehe, dass da nichts mehr kommt und denke mir so "Häää?!". Äußerst unzufriedenstellend, muss ich schon sagen. Hier hätte ich mir irgendwie noch mehr gewünscht.
- Die meisten Tränen -
Hier muss ich eine Unterscheidung treffen. Wirklich weinen musste ich in diesem Jahr glücklicherweise bei keinem Buch. Also zumindest nicht so richtig. Ein kleines bisschen sind die Augen feucht geworden bei "Amy on the Summerroad" von Morgan Matson, weil das zum Ende hin doch ganz schön tiefsinnig und traurig wird.
Wirklich fassungslos und völlig durch den Wind sitzen gelassen hat mich aber auch das Buch "Das Earhart Mysterium" von Klaus L. Schulte, das ich als Sachbuch gelesen habe. Ich habe bei dem Buch nicht wirklich weinen müssen, aber mich hat die Mischung aus sachlichen Infos zum Verschwinden Amelia Earharts, kombiniert mit dem Versuch des Autors, ihre vermutlich letzten Stunden "belletristisch" in Form einer Geschichte darzustellen, ziemlich mitgenommen und noch Tage nach dem Lesen gedanklich völlig beschäftigt. Auch in der Art, dass mich die Tragweite dieses Verschwindens irgendwie unglaublich mitgenommen hat.
- Viel Wirbel um nichts -
Hmmm. Ich mochte "Die Wahrheit über das Lügen" von Benedict Wells sehr, diese Kurzgeschichtensammlung, die er als letztes herausgebracht hatte. Auch live fand ich ihn unglaublich sympathisch und nett, als ich ihn bei einer Lesung erlebt habe. Sein größter Erfolg ist wohl "Vom Ende der Einsamkeit", von dem irgendwie gefühlt die ganze Leser-Welt redet. Und schwärmt. Also habe ich das natürlich auch lesen wollen und das in den letzten Monaten auch getan. Und irgendwie... tja, ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Ich fand die Geschichte ganz nett, so "kann man mal lesen"-mäßig, aber was alle an diesem Buch so verzückt und begeistert - das blieb mir irgendwie schleierhaft. Hat mich nicht besonders beeindruckt und wir mir auch nicht wirklich im Kopf bleiben.- Am meisten gelernt -
In diesem Jahr habe ich lesend ´ne ganze Menge gelernt und erfahren, weil ich neben all den Büchern, die ich ohnehin lese, ja ganz bewusst auch zu Sachbüchern gegriffen habe. Besonders viel an tollen Infos und Details, die mir zuvor völlig unbekannt waren, habe ich dabei aus "Der Taschenatlas der abgelegenen Inseln" mitgenommen.
- Die größte Überraschung -
Da gab´s eigentlich keine. Richtig umhauen konnte mich kein Buch, schon gar nicht, wenn ich es vorher nicht erwartet hätte. Dennoch muss ich positiv das neueste Buch "Ein Wort, um dich zu retten" von Guillaume Musso erwähnen. Mit Herrn Musso habe ich so meine Probleme und verbinde eine Hassliebe zu seinen Büchern, wie ich ja HIER schon mal erzählt habe. Dieses Jahr habe ich mich mal wieder an sein neuestes Buch ran gewagt und war davon sehr positiv überrascht.
- Enttäuschungen 2020 -
Glücklicherweise gab es 2020 eigentlich kein einziges Buch, das ich so richtig richtig schlecht fand. Gab nur ein oder zwei, die mich doch etwas enttäuscht haben. Hier muss ich "Gelebte Zeit" von Bettina Belitz nennen, das mich echt total gelangweilt und frustriert hat, ebenso wie "Das legt sich wieder" von Steffi von Wolff, ein schrecklicher Vertreter der sogenannten "Chicklit"-Bücher. Auch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman konnte ich nicht viel abgewinnen und "Babylon" von Thomas Thiemeyer hat mich zum Ende hin ziemlich enttäuscht.- Highlights 2020 -
Wie schon angedeutet, gibt es da gar nicht so viele in diesem Jahr. Ich habe viele Bücher gelesen, die ich so mittelmäßig eingestuft habe, nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass sie mir lange im Kopf bleiben werden oder gar etwas mit mir gemacht hätten. Wirklich richtig super gut gefallen haben mir aber folgende Bücher: "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky, "Neuschnee" von Lucy Fowley sowie die "Weltenwanderer"-Reihe von V.E. Schwab, die man aber wohl auch als Eins zählen könnte. Insofern: keine Handvoll.
Wie war euer Lesejahr 2020? Habt ihr Highlights entdeckt, die ihr empfehlen könnt?
Samstag, 26. Dezember 2020
Lesebingo 2021
Traditionen soll man ja pflegen, und ziemlich gut klappt das beim Lesebingo auf meinem Blog.
Auch 2021 wird es nämlich wieder ein Lesebingo-Feld mit 25 verschiedenen Lese-Aufgaben für euch und mich geben. Ziel ist es, 25 verschiedene Bücher zu 25 verschiedenen Themen/ Aufgaben zu lesen und sich - ganz nach bekannter Bingo-Manier - die erledigten Felder abzustreichen. Ziel: ein ausgefülltes Bingofeld. Das komplette Bingofeld in groß und die "Regeln" (wobei es kaum welche gibt) könnt ihr noch einmal unter der Lesebingo-Rubrik lesen, nämlich HIER.Ich freue mich auch 2021 wieder sehr, wenn sich Interessierte finden, die mitmachen möchten. Falls ihr (wieder oder auch erstmalig) dabei seid, schreibt mir gern eine kurze Nachricht als Kommentar oder per Email, gern mit entsprechendem Link zu eurem Blog, unter dem man eure Fortschritte sehen kann.
Falls Fragen sind, einfach melden :)
Viel Spaß beim 2021er Lesebingo!
Freitag, 9. Oktober 2020
Blind Date mit einem Buch
Zum zweiten Mal habe ich mich vor einigen Tagen zu einem sogenannten "Book Blind Date" hinreißen lassen. Das erste Mal, vor etwa 3 Jahren, fand bei Thalia statt: die haben dort so einen Tisch mit diversen eingepackten Büchern und einer kurzen Beschreibung darauf, ohne dass man wirklich erfährt, welches Buch da tatsächlich eingepackt wurde. Damals hatte mich diese Beschreibung auf einem Buch sehr gepackt und neugierig gemacht, weshalb ich es kurzerhand mitnahm. Mit dem Ergebnis, dass ich ein Buch in der Hand hielt, das mich dann leider doch nicht besonders interessiert hat und das ich (psst!) bis heute nicht gelesen habe. HIER habe ich von diesem Blind Date schon einmal erzählt.
Insgesamt also nicht die besten Voraussetzungen für ein weiteres Blind Date mit Buch, dennoch habe ich neulich erneut zugeschlagen. Die Schmökerbox, die einigen sicher bekannt ist, gibt neben den bisher üblichen Bücherboxen mittlerweile auch einzelne Blind Date-Bücher heraus - nach ähnlichem Konzept: eingepackt, keinerlei Hinweise auf das Buch außer einigen kurzen Stichpunkten, die neugierig auf das Buch machen sollen. Das ist der Schmökerbox mit Buch #11 bei mir sehr gut gelungen. Daher war ich noch einmal "mutig" und habe mir dieses buchige Date gegönnt.Zugegeben, anhand der Hinweise "Stadtplan, Armband und wirre Gefühle" hätte ich etwas ganz anderes erwartet, aber trotzdem finde ich das Buch, das sich hinter der #11 verbirgt, gar nicht so übel. Zumindest habe ich von Elena Ferrante noch nichts gelesen, obwohl ihre "Neapolitanische Saga" ja einige Fans angesammelt hat. Daher bin ich richtig neugierig darauf, auch mal etwas von ihr zu lesen, und bin mit diesem Book Blind Date daher recht zufrieden.
Darum geht´s:
Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?
Donnerstag, 3. September 2020
Leseeindrücke #dickebüchercamp
"Die Spiegelreisende: Im Sturm der Echos" - Christelle Dabos
Dies ist der vierte und letzte Teil der Buchreihe. Da ich hier auf dem Blog zwar schon gelegentlich von der Reihe geschwärmt, sonst aber nichts inhaltlich darüber erzählt habe, gehe ich jetzt - auch mit Rücksicht auf eventuelle Spoiler - nicht näher auf den Inhalt des vierten Teils ein. Ich finde, die Buchreihe ist ein Wunderwerk an Ideen und Einfällen, an kuriosen Figuren, Schauplätzen und Wendungen in der Handlung. Manchmal fast ein bisschen zuviel, finde ich; zumindest hatte ich gelegentlich Abschnitte beim Lesen, bei denen ich mich gefragt habe, wo das noch hinführen soll. Der vierte Band löst viele der angefangenen Bände auf bzw. verknüpft sie miteinander, man bekommt einige Frage beantwortet. Das Ende ist nicht ganz das, was ich erwartet und auch erhofft habe, das muss ich ehrlich sagen. Das ist ein eher unbequemes Ende, wie ich finde. Trotzdem: wer sich die drei Bände davor durchgelesen hat, der will und muss natürlich auch diesen hier lesen und genießen.
"Wenn die Dunkelheit endet" - Constance Sayers
Das Buch hat mich aufgrund seines Klappentextes angesprochen, irgendwie hatte ich mir eine magische, geheimnisvolle Story erhofft, über einen Fluch aus der Vergangenheit, der bis in die heutige Zeit reicht. Letztlich geht´s auch darum, aber mit der Umsetzung war ich nur so halbwegs zufrieden, muss ich sagen. Für mich wurde manches zu wenig erklärt, dafür anderes viel zu lang ausgeführt. Einige Kapitel spielen in der Vergangenheit und erklären, wie der Fluch zu Stande kam, der Helen und Luke heute noch heimsucht und dafür sorgt, dass sich beide in ihren verschiedenen Leben immer wieder verlieben, aber nie zueinander finden können. Der Funke ist bei mir einfach nicht so richtig übergesprungen, dass die Geschichte mehr Eindruck bei mir hätte hinterlassen können. Ansonsten ist das aber ein gutes Schmökerbuch für faule Stunden.
"Zeit der Schwalben" - Nikola Scott
Hier hatte ich zunächst trotz Lesen des Klappentextes gar nicht wirklich eine Idee, worum es wohl gehen würde. Es handelt sich dann um die Geschichte von Adele, die mit ihrem Leben nur so halbwegs zufrieden ist, ihre Mutter gerade verloren hat und plötzlich erfährt, dass sie offenbar eine Zwillingsschwester hat, von der sie 40 Jahre lang nichts wusste. Gemeinsam machen sich beide Frauen dann daran, die Geschichte ihrer Mutter aufzudecken und hinter deren Geheimnisse zu kommen. Nikola Scott kann ziemlich gut schreiben, mir hat das Lesen des Buches echt Spaß gemacht, auch wenn manches im Verlauf der Handlung nicht mehr so recht überraschen kann, man ahnt manches dann einfach irgendwann. Das macht aber nichts, mir hat dieser Roman hier gut gefallen und ich werde mal ein Auge auf ihren zweiten Roman "Das Leuchten jenes Sommers" werfen.
"Das Gottesspiel" - Danny Tobey
Dazu habe ich sogar schon eine kleine Rezension geschrieben, die könnt ihr HIER nachlesen.
Dienstag, 7. Juli 2020
Das #dickebüchercamp 2020
Samstag, 4. April 2020
Stay home & read: Lese-Wochenende auf dem Blog
OK, auch heute nicht viele Wortmeldungen von mir, aber egal, ist halt so. Ich war eine Weile im Garten und habe dann tatsächlich auch ein bisschen in "Legendary" gelesen. Das Buch liegt schon eine Weile bei mir, aber bisher hatte ich irgendwie immer kein richtiges Interesse daran, die Geschichte von "Caraval" weiter zu lesen, obwohl mir der erste Teil ganz gut gefallen hat. Jetzt scheint aber offenbar meine Zeit für dieses Buch gekommen zu sein, denn gerade könnte ich in einem fort darin lesen :)
Eben gab es dann Tee und Kuchen und ich zeige euch mal noch schnell meinen gestern gebackenen Zebra-Kuchen. Ich will mich nicht selbst loben, aber den hab ich optisch und geschmacklich ziemlich gut hingekriegt :D
10:00 Uhr
Guten Morgen!
Tja, wie schon erwartet, gab es hier gestern nicht wirklich viel von mir zu lesen. Ich hatte einfach nicht so recht Lust und Zeit, online zu sein und Beiträge über meinen Samstag zu schreiben. Tatsächlich habe ich am Nachmittag zwar noch ein bisschen in "Haus der Frauen" gelesen, aber immer nur ein paar Seiten. Und ich habe ein paar kurze Ideen zu gelesenen Büchern notiert, die aber noch nicht richtig in Worte und Sätze verpackt sind. Soo untätig war ich also doch nicht am Lese-Wochenende ;) Aber dann hatte ich einfach keine Muße, mich an den Laptop zu setzen und zu schreiben, oder auch um bei anderen Blogs vorbeizugucken. Ich versumpfe dann immer gern mal online (Keine gute Voraussetzung zum Bloggen! ;) ), wenn ich einmal vorm Bildschirm sitze, und darauf hatte ich gestern echt keine Lust...
Ob das heute wirklich anders wird, weiß ich noch nicht. Jetzt ist erstmal ein bisschen Saubermachen angesagt, mittags soll ein bisschen gegrillt werden, spätestens nachmittags will ich dann aber wieder ein Buch vor der Nase haben. Momentan ist mir am ehesten nach "Legendary" von Stephanie Garber, daher werde ich das endlich mal weiterlesen.
"Das Haus der Frauen" liest sich trotz des nicht immer leichten Themas (Frauenhaus, Frauen in Not usw.) eigentlich sehr gut und schnell weg. Ist auch ein eher dünnes Büchlein, zu dem ich allein aber vermutlich eher nicht gegriffen hätte. Die Wichtigkeit des Themas ist mir bewusst, aber inhaltlich trifft das nicht wirklich mein Lese-Interesse. Ich habe das Buch aber (unangefordert) für eine Rezension zugeschickt bekommen, also lese ich mich natürlich trotzdem mal rein.
Samstag 14:05 Uhr
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| (Die Eule ist herrlich, oder?! :D) |
Nach kurzem Überlegen, was ich lesen könnte, habe ich mir drei Bücher gegriffen, die ohnehin angefangen bei mir herumliegen. Vielleicht schaffe ich es ja mal, eins fertig oder zumindest etwas weiter zu lesen. Das sind:Sonntag, 5. Januar 2020
Lesevorhaben 2020
Donnerstag, 19. Dezember 2019
Aktion "Lieblingsbücher lesen" - So geht´s
Die Lieblingsbücher der anderen sind unter der Aktions-Seite auf diesem Blog nachzulesen: HIER.
- John Irving "Owen Meany"
- Markus Zusak "Der Joker"
- Timothée de Fombelle "Vango"
- Elizabeth Kostova "Der Historiker"
- Ernest Cline "Ready Player One"
- Joël Dicker "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert"
- Eva Rice "Die verlorene Kunst, Liebschaften zu pflegen"


















