Sonntag, 31. Dezember 2023
Jahresrückblick 2023
Mittwoch, 4. Oktober 2023
Lese-Update
Oktober!! Endlich ein anständiger Monat mit erträglichen Temperaturen, sag ich da nur :D
Oktober ist der Startschuss für den Herbst, eine Jahreszeit, die ich liebe und die unmittelbar in eine andere geliebte Jahreszeit übergeht, nämlich die Vorweihnachtszeit. Aber gut, soweit sind wir ja noch nicht.
Ich hatte wirklich nicht vor, so lange hier nichts zu posten. Der letzte Beitrag ist vom Juli, herrje. Dazwischen lagen viele Wochen, die voll waren mit arbeiten, mit viel zu warmen Tagen, mit einem kaputten Laptop, mit wenig Zeit zum Verschnaufen und Ausruhen, dafür aber mit vielen gelesenen Büchern. An denen wollte ich euch auch teilhaben lassen, aber meine Motivation, mich an den Laptop zu setzen und darüber zu schreiben, war so minimal, dass ich mich dazu echt nicht aufraffen konnte. Was mich rückblickend echt ärgert, denn das ein oder andere Buch hätte ich hier auf dem Blog schon ganz gern mal vorgestellt. Vielleicht mache ich das noch. Mir ist nur meistens die freie Zeit zu schade, um sie vor dem Laptop zu verbringen. In der Zeit lese ich dann doch lieber. (Schlechter Zustand, um einen Blog zu führen, ich weiß.)
Im Kopf geblieben sind mir z.B. "Amazement Park" von Kiersten White, weil es echt schräg war. Oder auch "Ingenium" von Danielle Trussoni, das mich allerdings mit eher gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. "Ingenium" war als Buch in der Schmökerbox Noir, die ich mal testen wollte, und mit der ich eigentlich auch ganz zufrieden war.Außerdem lese ich mich seit ein paar Wochen durch die Ruth Galloway-Reihe von Elly Griffiths, die ich total liebe! Dr. Ruth Galloway ist forensische Archäologin in Norfolk in England und arbeitet bei verschiedenen Fällen mit der dortigen Polizei zusammen. Mit DCI Nelson verbindet sie bald auch ein bisschen mehr als nur die Arbeit. Die Buchreihe ist herrlich und kurzweilig geschrieben. Ich mag den Charakter von Ruth, ihren Wortwitz und dass sie, gerade weil sie manchmal so "anti" ist, vollkommen authentisch ist. An der Buchreihe mag ich aber auch sehr die Nebenfiguren, weil gerade alle zusammen ein herrliches Gespann abgeben, die die Handlung von Buch zu Buch tragen. Ich habe die ersten 8 Bücher inhaliert, war leider viel zu schnell durch, denn der deutsche Verlag (Rowohlt) hat bisher von den 15 Teilen der Buchreihe nur diese 8 übersetzt. Und irgendwie macht es den Anschein, dass nicht weiter übersetzt wird. Also habe ich mir jetzt Teil 9 auf Englisch besorgt und fange gerade damit an. Meine Befürchtungen, diverse archäologische Begriffe und historische Zusammenhänge nicht komplett zu verstehen, sind zumindest in den ersten Kapiteln unbegründet - mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Kennt ihr die Reihe um Ruth Galloway?
Außerdem habe ich mir neulich kurzerhand ein anderes Buch aus meinem Regal geschnappt, das schon viel zu lange dort stand, nämlich "Rory Shy" von Oliver Schlick. Rory Shy ist ein Privatdetektiv, der seinem Namen nur zu sehr alle Ehre macht: er ist fürchterlich schüchtern. Zu schüchtern eigentlich, um zu ermitteln, um Befragungen durchzuführen, um anderen auf die Pelle zu rücken, wenn es ums Aufdecken der Wahrheit geht. Glücklicherweise trifft er auf die 12-jährige Matilda, die alles andere als auf den Mund gefallen ist - wo Rory zu schüchtern ist, quatscht sie die Leute in Grund und Boden. Die beiden passen also gut zusammen und ermitteln so in verschiedenen Fällen zusammen. Teil 1 dieser Buchreihe hat mir gut gefallen, sodass ich direkt mit Teil 2 weitermache. Die Reihe ist vermutlich eher für etwas jüngere Leser geschrieben, aber auch als Erwachsener amüsiert man sich köstlich, wenn man Rory erlebt, wie er sich windet angesichts der Vorstellung, mit anderen reden zu müssen, und im Anschluss einen sehr dünnen, "schüchternen" Kaffee zu trinken. Kann ich sehr empfehlen, die Bücher.
Außerdem fange ich gerade an mit "Die Bücher, der Junge und die Nacht" von Kai Meyer. Darauf bin ich gespannt, das liegt schon seit Erscheinen bei mir herum; jetzt wird´s mal Zeit, auch weil ich finde, die Beschreibung klingt irgendwie nach Herbstbuch. Außerdem liest Kai Meyer Anfang November in der Nähe meines Wohnortes aus dem Folgebuch ("Die Bibliothek im Nebel") vor, daher will ich mich mal ranhalten und dieses hier erst gelesen haben.
So. Das war ein kurzes Lese-Update meinerseits. Ich nehme mir fest vor, in den nächsten Wochen wieder häufiger was zu schreiben über Gelesenes, Gefundenes und Gedrucktes. Habt ihr Leseempfehlungen für den Herbst?
Sonntag, 2. Juli 2023
Das "Dicke Bücher Camp" 2023
Oha! Es ist Juli, liebe Leute, was mich persönlich ja ausschließlich deshalb freut, weil damit der Herbst wieder in greifbarere Nähe gerückt ist - zumindest wenn man diese Hitzewochen dann irgendwann hinter sich gebracht hat. Sommer und ich, schon immer ein leidiges und launiges Thema, ich würde die Jahreszeit am liebsten nur irgendwo im kalten Schatten verkrümelt verbringen...
Aber im Juli und August gibt es immerhin eine Lesebesonderheit, denn da läuft auf Instagram das "Dicke Bücher Camp" von Marina (@nordbreze). In den letzten Jahren habe ich immer mitgemacht, auch dieses Jahr bin ich mit dabei. Die Idee der Aktion ist, sich in den beiden Monaten insbesondere dicken Büchern zu widmen, also solchen, die mehr als 500 Seiten haben. Die werden ja sonst von manch einem ganz gern mal vergessen oder zugunsten schmalerer Bücher beiseite gelegt, weil man die dünneren Werke natürlich schneller schafft (zumindest in der Theorie).
Ich hab einige dicke Wälzer in den Regalen und scheue mich auch nicht davor, diese zu lesen. Für den Juli und August habe ich mal diese hier rausgesucht, könnten aber genauso gut auch andere sein. Diese hier sind alle relativ neu und erst vor kurzem erschienen (mit Ausnahme vom neuesten Strike-Band) - vielleicht bekomme ich im Laufe der Wochen auch eher Lust, zu einem älteren Buch zu greifen. Die größte Schwierigkeit in den nächsten beiden Monaten dürfte für mich eher sein, überhaupt zum Lesen zu kommen, denn ich habe in diesen Wochen nicht einen einzigen Tag frei. Während soviele andere in den Urlaub fahren oder Ferien haben, muss ich jeden Tag arbeiten. Das Los der einzigen Mitarbeiterin ohne Kind in einem 6er-Team :/
Naja, mein Urlaub kommt dafür später im Jahr, und auch da werden sich Bücher finden, die gelesen werden wollen.
Macht jemand von euch beim #dickebüchercamp mit?
Samstag, 3. September 2022
Neue Bücher im September
Samstag, 27. August 2022
Update (oder eher Abschluss) Dicke-Bücher-Camp
Ja gut, der August ist noch gar nicht vorbei, ich weiß. Ich könnte noch ganze 4 Tage richtig ranklotzen und meine Lesestatistik für die beiden letzten Monate verbessern. Zugleich weiß ich, dass ich das nicht könnte. Lesen unter der Woche klappt bei mir seit einigen Wochen gar nicht mehr gut; irgendwie fehlt mir immer die Zeit oder die Ruhe. Selbst im Zug habe ich nach einem entsprechend anstrengenden Tag zur Zeit gar keine Lust, dann noch etwas zu lesen. Da setz ich mir lieber die Kopfhörer auf und hör was gutes.
Insofern könnte ich heute und morgen noch lesen, das werde ich auch tun, aber nicht Bücher fürs "Dicke Bücher Camp". In meinem letzten Post unter diesem hier (Gott, habe ich in der ganzen Zwischenzeit gar nichts gepostet?! :o) hatte ich euch ja die Bücher gezeigt, die ich mir dieses Mal rausgesucht hatte.
Nun, das Fazit nach diesen zwei Monaten voller dicker Bücher sieht bei eher ernüchternd aus. Ich habe "Violas Versteck" von Marc Raabe gelesen und habe eigentlich auch noch vor, dazu noch ein paar Sätze zu schreiben. In die anderen drei Bücher auf dem Foto habe ich natürlich reingelesen, ganz gewissenhaft. Ich habe allen drei Büchern eine Chance gegeben, ganz objektiv, habe von jedem gute 70 Seiten oder sogar noch mehr gelesen. Und dann ernüchtert festgestellt, dass mich irgendwie keins der drei vom Hocker hauen konnte.
Am längsten "ausgehalten" habe ich bei "Die Stadt aus Messing" von S.A. Chakraborty, das ich anfangs wirklich noch ziemlich interessant fand. Aber nach und nach habe ich gemerkt, dass ich für Stories über Dschinns und irgendwelche ähnlichen Wesen wohl nicht offen genug bin. Außerdem hab ich vieles nicht verstanden, mir haben hier immer wieder Erklärungen gefehlt, welches Völkchen von Wesen jetzt was ist, warum die einen so heißen und was sie auszeichnet im Gegensatz zu den anderen. Ich kann´s jetzt schon gar nicht mehr wiedergeben, das hab ich alles wieder aus meinem Kopf gelöscht (der ist zur Zeit eh viel zu voll mit vielen Dingen), und das Buch irgendwo vergraben, daher kann ich gerade auch nicht nochmal nachschauen. Ich wurde verwirrter mit zunehmendem Lesen, habe irgendwann nur noch quergelesen, alle paar Seiten mal einen Absatz. Dadurch habe ich den wesentlichen roten Faden schon noch verfolgt und am Ende festgestellt, dass es mich echt nicht ausreichend interessiert hätte, das ganze Buch zu lesen. Nicht mein Fall und in die Fortsetzungen brauch ich auch nicht mehr reinschauen.
Ich weiß, dass "Der Name des Windes" viele Fans hat; letztlich hat mich das ja neugierig drauf gemacht. Auch hier habe ich gute 70/80 Seiten gelesen, kam aber irgendwann nicht umhin, festzustellen, dass es doch irgendwie arg langweilig ist. Es passiert gar nichts, zumindest nichts, was mich direkt so fesseln würde, dass ich voller Überzeugung sage, "Hey, da will ich aber wissen, was weiter passiert". Das spannendste war noch die Sache mit diesen Spinnenartigen Wesen, aber das war auch nur ein Absatz und dann schon wieder vorbei. Und dann nur so nebenbei: Der Held heißt Kvothe, möchte aber (aus Gründen, die ich noch nicht erlesen habe) gern unerkannt bleiben und ein neues Leben leben und nennt sich deshalb... ähm, nun ja, Kote. Äh... okay? Der Einfallsreichtum schreit einem hier nicht gerade ins Gesicht. Keine Ahnung, vielleicht war das Buch einfach gerade nicht das richtige für mich. Vielleicht lese ich in ein paar Wochen oder Monaten nochmal rein. Denn die ganzen positiven Bewertungen kommen ja nicht von ungefähr, irgendeinen Reiz muss das Buch ja haben.
Schließlich noch "Die Lügen des Locke Lamora", das mich ein bisschen an "Das Gold der Krähen" von Leigh Bardugo erinnert, streng genommen aber zuerst da war. Ich fand den Anfang ganz ok, auch nicht übermäßig fesselnd, aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich hier mal weiterlesen werde. Die Erzählweise ist eher etwas ausufernd und gemächlich, daher muss man halt wirklich auch Zeit und Geduld mitbringen. Davon hatte ich zuletzt scheinbar einfach nicht genug. Daher liegt auch dieses Buch vorerst pausiert bei mir herum.
Ja, und das war´s dann auch schon. Mehr dicke Bücher hat es bei mir in den letzten Wochen nicht gegeben, ich habe mir tatsächlich lieber ab und zu schmalere Exemplare geschnappt. Und die dann aber auch nicht fertig gelesen...
Sonntag, 3. Juli 2022
Das "Dicke Bücher Camp" hat wieder aufgemacht
Montag, 27. Dezember 2021
Blitzlicht: Tschüss 2021
Puhh, eins steht mal fest: dass ich so lange nichts von mir hören lasse auf dem Blog, war definitiv nicht geplant. Ich hätte eigentlich auch so viel schreiben können, Leseeindrücke, Rezensionen wollte ich schreiben (müsste ich sogar schreiben!), ich wollte euch die neuesten Harry Potter-Ausgaben mal genauer vorstellen, ich wollte ausführlich berichten, wie es mit meinen ganzen Lesevorhaben, Lesebingo etc. vorangegangen ist - und dann war plötzlich schon Weihnachten und das Jahr mehr oder weniger vorbei. Dieses Jahr hat mich das echt ziemlich kalt erwischt und so richtig in Weihnachtsstimmung und - laune bin ich auch die ganze Zeit nicht gekommen. (Ein Jammer!)
Jedenfalls bin ich nicht dazu gekommen, soviel Zeit auf dem Blog und mit dem Blog zu verbringen, wie ich das eigentlich geplant hatte. Auch gelesen habe ich in der Zeit aber nur wenig. Überhaupt sieht meine Lesestatistik dieses Jahr katastrophal aus - aus meiner ganz persönlichen subjektiven Sicht. Ich hab nicht mal 75 Bücher dieses Jahr gelesen (werde ich wohl in den restlichen 4 Tagen auch nicht mehr schaffen), das ist für mich echt schon richtig wenig. Woran lag das? Ich bin dieses Jahr irgendwie aufs Basteln gekommen, habe da viel Zeit mit verbracht und das auch sehr gern gemacht. Mein Kopf ist voll mit Ideen und Vorstellungen, ich sammele und suche Materialien zusammen, die ich (bisher zumindest gedanklich) irgendwie gebrauchen werde. Diese Zeit ist dann aber natürlich zu Lasten des Lesens gegangen. Allerdings habe ich schon überlegt, ob ich in Anbetracht dieses neuen Hobbys nicht im nächsten Jahr doch mal versuchen werde, meine Abneigung gegen Hörbücher zumindest etwas einzudämmen und mich beim Basteln vielleicht ab und zu mal von einem Hörbuch unterhalten zu lassen. Mal sehen.
Ansonsten stehen bei mir einige persönliche Veränderungen an. So wie es gerade aussieht, fange ich in der nächsten Zeit einen neuen Job an, was einiges verändern wird an meiner aktuellen Lage und auch Wohnsituation. Wahrscheinlich werde ich mir eine neue Wohnung suchen (müssen), was mich gerade in den letzten Wochen schon sehr beschäftigt hat. Wenn es hier Neuigkeiten gibt, lass ich mal davon hören. Aber vorerst wird meine Zeit am Laptop wohl weiterhin nicht für den Blog genutzt werden, sondern für Wohnungssuche draufgehen.
Trotzdem will ich in den verbleibenden Tagen des Jahres wenigstens noch ein bisschen was auch für den Blog machen. Das Lesebingo 2022 ist schon online (siehe oben und HIER), das stelle ich aber auch nochmal genauer vor. Auch einen kurzen Rückblick auf mein Lesejahr und meine geplanten Lesevorhaben 2022 will ich kurz vorstellen. Und dann vielleicht doch mal noch die ein oder andere Rezension schreiben, das wär schon ganz nett. Sind ja immerhin noch 4 Tage ;)
Mittwoch, 13. Oktober 2021
Blitzlicht: Von Netgalley, neuen Büchern und Basteleien
Hallo liebe Leseleute, Herbstfreunde, Weihnachten-Entgegen-Fieberer, Bastler und heutige Geburtstagskinder.
Am Wochenende hatte ich mal kurz einen "Rezensions-Flash", da hat es mich spontan gepackt und ich habe zwei Rezensionen runtergeschrieben und mir immerhin Gedanken über zwei weitere Bücher gemacht. Muss ja auch mal sein, zumal ich aktuell tatsächlich auch mal wieder ein, zwei Bücher von Verlagen bzw. als Leseexemplar in Form von ebooks liegen habe.
"Neu entdeckt" habe ich nämlich Netgalley - naja, neu entdeckt eigentlich nicht, ich wusste schon länger davon, aber angemeldet hatte ich mich bisher nicht. Vermutlich in erster Linie deshalb, weil ich im Grunde meines Herzens doch kein so richtiger Freund von ebooks bin und Netgalley nun mal darauf basiert, dass man die Bücher als ebooks erhält. Jedes Mal, wenn ich meinen Kindle in der Hand habe, dann denk ich mir, wie viel netter das jetzt mit einem "echten" Buch wäre. Und ich bin bei ebooks auch total knauserig, muss ich gestehen. Ich kauf mir eh selten welche und wenn dann nur mal eins, das es als Angebot gibt für maximal 5 Euro. Mehr würde ich für so ein elektronisches Irgendwas, das ich mir nicht ins Regal stellen kann, nie ausgeben, wenn ich mal ehrlich sein soll. Und wenn ich online sehe, dass ich für ein Hardcover beispielsweise 20 Euro bezahlen müsste, die ebook-Version selber aber auch schon 18 Euro kostet - na da ist doch klar, worauf meine Wahl fällt. Geht es euch auch so oder bin ich da komisch?
Das wiederum liegt auch daran, dass ich aktuell total Lust auf Basteln habe. Also nicht so Teekränzchen-Beschäftigungstherapie-mäßig. Nee, ich hätte gern eine Mini-Bibliothek in meiner "richtigen" Bibliothek (aka meine Bücherregale). Ich habe das mal online gesehen, finde die Ideen total cool und niedlich und möchte mich da längerfristig gern selbst reinstürzen in dieses Miniatur-Dings. Wenn´s irgendwann mal hübsch und so ist, dann zeig ich mal ein Foto. Momentan besteht das Vorhaben größtenteils nur aus Gedanken und Ideen in meinem Kopf und einigen kleinen realen Teilstücken, die aber erst noch ein größeres Ganzes ergeben müssen.
Und dann ist ja auch bald wieder Weihnachten (whoopwhoop!!) und da kann man seine bastlerisch-künstlerische Ader ja ruhig auch mal wieder spielen lassen. Auch da habe ich schon eine Idee im Kopf für ein beleuchtetes Weihnachtsdorf im Bilderrahmen und sogar schon alles parat liegen - ich müsste mich nur mal dransetzen, und im besten Fall auch noch vorm 1. Advent.
So oder so: Ich hab viel vor und viel zu wenig Zeit. Darauf erstmal die nächsten Seiten in meinem aktuellen Buch... :)
Samstag, 18. September 2021
Blitzlicht: Urlaub in Sicht
Ok, ok, das war mal wieder nichts mit meinem Vorhaben, präsenter auf dem Blog zu sein und vor allem mehr Rezensionen bzw. Bucheindrücke zu schreiben. Keine Ahnung, woran es zuletzt lag, aber ich habe tatsächlich wenig Zeit online verbracht und kaum Eindrücke für Bücher notiert. Natürlich habe ich Gedanken zu einer Geschichte im Kopf, wenn ich einen Buchdeckel zuklappe, aber mich zieht es dann eben einfach nicht zum Aufschreiben. Geht´s da nur mir so? Ich habe immer das Gefühl, andere sind da "disziplinierter" oder nehmen sich nach dem Auslesen oftmals noch mehr Zeit, die Geschichte sacken zu lassen und zu reflektieren, was das Gelesene für einen bedeutet. Vielleicht nehme ich mir dafür manchmal echt zu wenig Zeit.
Oder aber ich brauche diese Zeit wiederum gar nicht. In den letzten Tagen habe ich mich beispielsweise noch einmal durch die komplette "Silber"-Reihe von Kerstin Gier gelesen. Neulich blieb mein Blick an diesen Büchern im Regal kleben und ich fragte mich, warum mir die Reihe damals, als ich die vor ein paar Jahren gelesen hatte, irgendwie nicht so richtig gefallen hat. Ich wusste heute nicht mehr viel von dem Inhalt, aber ich konnte mich erinnern, dass ich die Story an sich doof und irgendwie viel zu wenig besonders fand. Mich hatten die Bücher damals nicht vom Hocker gehauen (erstaunlich, dass ich dann aber doch alle drei gelesen habe), aber warum genau - das wusste ich nicht mehr. Also habe ich sie erneut gelesen - und fand sie dieses Mal wieder nicht so berauschend. Ich glaube, diese "Silber"-Reihe zieht bei mir einfach zwangsläufig den Kürzeren, weil ich weiß, dass mir die "Edelstein"-Trilogie von Frau Gier so gut gefallen hat. Gegen die ist "Silber" nur ein müder Abklatsch, der über drei Bände gezogen wurde, ohne wirklich Inhalt zu haben. Jetzt hab ich mir meine Erinnerung an "Silber" also wieder aufgefrischt, aber eine Buchbewertung muss ich dazu ja echt nicht schreiben...
In den letzten Tagen gingen meine buchigen Gedanken aber ohnehin eher zu der Frage "Welche Bücher nehme ich mit?". Denn ich habe URLAUB und fahre morgen ein paar Tage weg. Und ich freu mich wie blöde, denn das ist das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten, dass ich wirklich mal wieder rauskomme und was anderes sehe als das mir ohnehin vertraute. Ich bin deswegen gedanklich sehr auf Urlaub eingestellt und zum Urlaub gehört natürlich Lektüre, ist ja logisch. Ich habe daher meine Bücher durchforstet und konnte mich nicht wirklich entscheiden. (Ebenfalls logisch.) Letztlich habe ich diese hier zusammengepackt:
Auf keinen Fall werde ich die in den paar Tagen alle schaffen, das ist mir klar. Für mich gibt´s im Urlaub aber nichts schlimmeres, als festzustellen, dass man a) zu wenige Bücher mitgenommen hat und/oder b) sich falsch entschieden hat und sich mit seinem Buch überhaupt nicht anfreunden kann, weil man es aus welchen Gründen auch immer doof findet. Und dann keine Alternative dabei hat. Schrecklich! Also nehme ich lieber ein paar mehr mit (dank Anreise mit dem Auto unterliege ich keinen Gepäck- und Gewichtsbeschränkungen - zum Glück!!), wenn auch eher schmalere. Ausnahme: "Für ein Leben" von Ulrich Woelk, das recht seitenintensiv ist und das ich als Rezensionsexemplar erhalten, bisher aber nur mal die ersten Seiten gelesen habe. Da muss ich echt mal dringend weiterlesen... Ich hoffe, ich habe damit ein bisschen Auswahl zwischen Spannung, Romantik, Abenteuer und Science-Fiction.
Es bleibt also auch die nächsten Tage eher ruhig auf dem Blog, aber dann geb ich mein Bestes, mal wieder mehr hören zu lassen. Definitiv stehen noch ein paar Rezensionen aus. Habt ein schönes Wochenende!
Freitag, 27. August 2021
Freitagsgedanken: Neue Bücher
Diesen Monat habe ich den Blog ja mal wieder ziemlich vernachlässigt, obwohl ich das so wirklich gar nicht vor hatte. Ich saß nur echt gar nicht so oft vorm Laptop und eigentlich bedauere ich das gar nicht :D Ich habe eine ganze Menge gelesen im August (ist ja auch noch gar nicht vorbei), auch "volumige" Bücher fürs Dicke-Bücher-Camp, das ja am 31.8. wieder endet.
Und ich wollte definitiv mal wieder einige Rezensionen schreiben; ja, ich hatte richtiggehend Lust aufs Rezensionen-Schreiben, und das kommt bei mir ja leider gar nicht mehr so häufig vor... Insofern habe ich das ganz oben auf der Liste stehen, die ich in den nächsten Tagen abarbeiten will. Auch zu den "dicken Büchern" werde ich vielleicht wenigstens kurze Leseeindrücke schreiben. Immerhin ist das hier ein Lese- und Bücherblog, also muss ich mir das wirklich mal wieder bewusst vornehmen, daran zu denken. Zuletzt lief es aber eher so ab, dass ich nach dem Auslesen eines Buches meist direkt ein anderes gegriffen habe, und dann waren alle möglichen Gedanken und Ideen, die ich vielleicht zu einem Buch entwickelt hatte, schnell wieder schwammig oder nicht mehr so wichtig oder auch ganz weg. Aber ich nehm´s mir fest vor!
In der Zwischenzeit zeige ich euch mal die neuen Bücher, die in den letzten Tagen und Wochen bei mir eingezogen sind. Irgendwie alle davon wollte UNBEDINGT haben, wie das halt so ist bei Büchern; aber manche standen dann doch länger auf der Wunschliste, andere haben es ganz spontan in den echten oder virtuellen Warenkorb geschafft und andere - tja, die waren irgendwie eher so Zufallskäufe.
Vielleicht ist ja auch was für euch dabei, lasst euch inspirieren, wenn ihr wollt, und berichtet mir gern, was ihr euch zuletzt gekauft habt! ;)
Sonntag, 4. Juli 2021
Halbjahres-Update Challenges 2021
Dienstag, 29. Juni 2021
Das #dickebüchercamp geht wieder los
Es gibt nicht allzu viel, was ich am Juli mag. War schon immer so. Sommer und ich, das passt einfach nicht. Und aktuell befinden wir uns in meiner persönlichen Hass-Jahreszeit, der ich absolut nichts positives abgewinnen kann. Am liebsten würde ich mich nur bei verdunkelten Zimmern und mit ausreichend kühlen Getränken zuhause verkriechen und erst wieder rauskommen, wenn es Richtung Oktober und damit Herbst geht. Klappt ja aber leider nicht so wirklich.
Immerhin hat der Juli einen Vorteil: Bei Instagram läuft im Juli und August wieder das #dickebüchercamp, das Marina alias @nordbreze ausgerufen hat. Das gibt es jetzt schon seit ein paar Jahren (4, glaube ich) und ich war jedes Jahr mit dabei. Eigentlich versteckt sich dahinter nur der Gedanke, dass man im Sommer bewusst nach dicken Schmökern greifen könnte, die viele viele Seiten Unterhaltung versprechen. Gemeint sind alle Bücher, die mehr als 500 Seiten haben.
- "Die Landkarte der Zeit" von Felix J. Palma
- "Böses Blut" von Robert Galbraith
- "Der Astronaut" von Andy Weir
- "Die Romanows" von Simon Sebag Montefiore und
- "Straße der Wunder" von John Irving
Tatsächlich habe ich festgestellt, dass ich schon sehr lange kein Buch mehr von John Irving gelesen habe. Seine letzten beiden habe ich zwar, habe aber nie reingelesen. Früher habe ich jeden Sommer ein Buch von ihm gelesen - vielleicht sollte ich das dieses Jahr auch endlich mal wieder machen.
"Die Romanows" habe ich seit ein paar Jahren im Regal stehen und will schon ewig mal reinlesen. Ich mag so dicke Schinken über Familiendynastien. Einer meiner besten Sommer wird immer der bleiben, als ich eine Biografie über die Medici gelesen habe... :D Herr Montefiore soll jedenfalls sehr gut und sehr spannend schreiben, daher bin ich mal sehr neugierig. Ich glaube allerdings nicht, dass ich das Buch komplett schaffe, eher werde ich wohl portionsweise darin lesen.
Ansonsten reizen mich "Böses Blut", der 5. Teil der Reihe um Cormoran Strike, sowie "Der Astronaut" sehr, da hab ich richtig Lust auf die Geschichten. Ich habe, auch wenn noch nicht Juli ist, auch am Sonntag schonmal ein paar Seiten bei "Böses Blut" reingelesen. (Pssst!)
Und "Die Landkarte der Zeit" steht auch schon sehr lange ungelesen in meinem Regal. Neyasha empfahl mir dieses Buch vor einer Weile, als ich nach Bücher zum Thema Zeitreise gefragt hatte. Ich lasse mich mal überraschen.
Donnerstag, 3. Juni 2021
Von ausrangierten Büchern und verpassten Chancen
Kennt ihr das? Ihr habt irgendwann mal ein Buch gelesen, es nur so für lala gehalten, euch gedacht "Das lese ich sowieso nie wieder und ein Favorit war es auch nicht, gebe ich es halt weiter" - und dann habt ihr es verschenkt, verkauft, ausgelegt, was auch immer. Weg war das Buch. Und dann, ein paar Jahre später, habt ihr plötzlich wie aus dem Nichts eine Erinnerung an genau dieses Buch im Kopf, eine Szene, die euch noch einfällt, irgendein Detail; oder vielleicht auch gerade nicht genug, dass ihr versucht, euch an etwas spezielles aus eben genau diesem Buch zu erinnern - und es fällt euch nicht mehr ein. Oder plötzlich, nach einer Weile, hat man das Gefühl, man würde manche Dinge, Szenen oder Zusammenhänge aus diesem Buch viel besser verstehen, plötzlich würde da etwas Sinn machen, was es vorher beim Lesen nicht tat. (Weshalb man es vielleicht nur so lala fand.) Und dann denkt man sich "Hm, hätte ich das Buch mal noch hier..."
Kennt ihr das? Habt ihr das schon mal gehabt? Dass ihr euch plötzlich wünscht, genau dieses Buch, das man damals weggeben hat, doch wieder zu haben? Weil man nochmal etwas nachlesen will, oder vielleicht sogar das ganze Buch noch einmal, weil man heute (!!) das Gefühl hat, heute würde einem dieses Buch soviel mehr geben als damals.
Echt schräg. Aber genau so geht es mir seit ein paar Tagen. Neulich hatte ich auf einmal den Gedanken an ein Buch im Kopf, das ich vor ein paar Jahren gelesen habe. Ich weiß gerade weder, wie es heißt, noch wer es geschrieben hat. (Eine Frau, glaube ich.) Es war dystopisch in dem Sinne, dass die Welt gerade einen halben Weltuntergang erlebt hatte, war dabei aber nicht so Action-und Spannungsmäßig, sondern ein ganz ruhiges nachdenkliches Buch. Aus mehreren Perspektiven berichteten mehrere Personen, wie sie die letzte Zeit erlebt hätten. Alle waren miteinander verbunden durch eine Person, einen Professor oder Schauspieler oder Autor oder so...?
Ich weiß noch, dass mir das Buch damals, glaube ich, zu langatmig war - zu viel Gerede, zu wenig Apokalypse oder so. Vermutlich hatte ich ganz andere Erwartungen, aber das weiß ich nicht mehr. Könnte auch sein, dass ich das hier auf dem Blog besprochen habe (wahrscheinlich sogar), aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich durch Jahre von Posts zu scrollen, zumal ich nicht mal mehr sagen könnte, wieviele Jahre das her ist. Und dafür ist es mir letztlich auch nicht wichtig genug. Ich MUSS dieses Buch jetzt nicht wiederfinden. Ich habe es damals weggegeben, verkauft, glaube ich. Weil ich mir dachte: das lese ich eh nie wieder. Und jetzt? Würde ich glatt mal wieder darin rumblättern.
Sowas macht mich natürlich nachdenklich darüber, wie ich mit gelesenen Büchern umgehe. Ob es richtig ist, Bücher wirklich irgendwann auszusortieren (denn mal ehrlich: das muss man einfach, wo sollen die sonst alle hin?!). Ob gerade Bücher, die man nicht grottenschlecht, aber eben wirklich nur so lala fand, so mittelmäßig, ob man solchen Bücher nicht prinzipiell die Möglichkeit zu einer zweiten Chance einräumen sollte. Ich hab das schon oft gehabt, dass ich ein Buch einfach zur falschen Zeit angefangen habe und doof fand, und als ich es Monate später nochmal probiert habe, hat es mir dann sehr gefallen. Aber wer weiß das schon? Und Bücher dafür jahrelang zu horten, nur weil es sein könnte, dass...? Kann ja auch nicht die Lösung sein.
Naja. Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Post schreiben, aber das hier ging mir gerade durch den Kopf. Also einfach mal raus damit. Wie geht ihr damit um? Und bitte, BITTE, sag mir jemand, dass es ihm/ihr schon mal genauso gegangen ist, dass plötzlich ein schon lang ausrangiertes Buch sich gedanklich wieder in Erinnerung rief und man ernsthaft überlegte, ob es ein Fehler war, es wegzugeben...
Danke.
Donnerstag, 20. Mai 2021
Ich habe Bücher gekauft.
Ich habe mir Bücher gekauft in der letzten Zeit.
Ziemlich viele, wenn ich mal ehrlich sein soll - und das schlimmste: in noch gar keins davon habe ich bisher mal reingelesen. Weil ich noch so viele andere Bücher angefangen habe oder zumindest zuerst lesen möchte. Trotzdem zeige ich euch heute mal meine neuen Bücher. Die auf dem obersten Bild habe ich alle gekauft, tatsächlich alle, da gibt´s gar nichts schön zu reden: ich hab halt echt Geld für Bücher verprasst :o
Sonntag, 2. Mai 2021
Blitzlicht und Mai-Bücher
Freitag, 16. April 2021
Freitagsgedanken: Zeitreisen gesucht!
Also genauer gesagt: Bücher über Zeitreisen gesucht!
Übrigens: Das damalige Cover finde ich eigentlich katastrophal gruselig mit diesen beiden vermummten Gestalten da drauf. Und das ganze Cover als solches ist auch irgendwie fürchterlich trostlos-nichtssagend. Eigentlich nicht sehr verlockend zum Kauf. Trotzdem hab ich es mir damals zugelegt und habe das bis heute nicht ein einziges Mal bereut. Im Gegenteil: Ich finde, "Das Jesus Video" ist einer der besten Zeitreise-Romane, die ich je gelesen habe. Mir gefällt die Story immer wieder, sie ist stets wieder spannend (wenn man einige Zeit verstreichen lässt zwischen mehrmaligem Lesen) und regt ordentlich die Fantasie und das Vorstellungsvermögen an.
Allerdings will ich ja nun nicht auch immer nur "Das Jesus Video" lesen. Im Laufe der Jahre habe ich auch andere Bücher zum Thema Zeitreisen gelesen; einige davon waren - zugegeben - aber eher Geschichten aus der Jugendliteratur (z.B. die "Edelstein-Trilogie" von Kerstin Gier oder "Zeitenzauber" von Eva Völler), die aber auch sehr unterhaltsam und gut gemacht sind, wie ich finde. Andere Bücher, die mir spontan einfallen, sind z.B. "Everlasting" von Holly-Jane Rahlens, "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger (das steht in meinem Regal, aber ich habe es noch nie gelesen, weil ich befürchte, dass das ganz katastrophal traurig endet...), oder "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North, das ich gern noch dieses Jahr lesen möchte (auch weil ich es auf meiner #21für2021 Liste stehen habe). Mir fallen gerade gar keine weiter ein, aber ich habe definitiv auch noch mehr in meinen Regalen stehen - gelesen und ungelesen.
Kennt ihr gute Zeitreise-Romane? Habt ihr Bücher, in denen es um Zeitreisen geht, und die ihr empfehlen könnt?
Ich bin erstmal total unvoreingenommen und habe keinerlei Vorstellungen oder Wünsche, worum es konkret im Buch gehen soll. Auch ob es sehr wissenschaftlich-physikalisch wird, total hirnverknotend oder völlig unglaubwürdig - ich freu mich sehr über Vorschläge oder Lesetipps!
Freitag, 9. April 2021
Freitagsgedanken und Leseeindrücke
Samstag, 3. April 2021
Blitzlicht: Von März-Überdruss, Bücher-Frust und April-Freuden
Hallo ihr!
Schöne Ostern und ein paar erholsame ruhige Tage wünsche ich euch. Oder haben sowieso derzeit alle ruhige Tage (nur ich nicht)? Keine Ahnung, momentan ist so eine komische verrückte Zeit, da blickt man doch gar nicht mehr durch.
Der März ist vorbei, der ging dieses Jahr gefühlt auch ganz schön lang, finde ich. Mein Problem mit den Kalenderblättern, die mir irgendwann auf den Keks gehen, wenn ich sie zu lange sehe, habe ich euch ja letztes Jahr schon mal berichtet. Das ging mir jetzt im März mal wieder so.
Ansonsten war der März ein blöder Monat für mich, was einerseits an ein paar persönlichen/ privaten Belastungen und Problemen lag, die mich sehr beschäftigt und mitgenommen haben. Auch im beruflichen Bereich stand ich mir im März wieder einmal vorrangig selbst im Weg. Zu wirklichen Entscheidungen konnte ich mich da nicht durchringen, die aber eigentlich nötig wären, weil mir der aktuelle Zustand nicht gefällt - und auch nicht bekommt. Eine Eierei für nichts und wieder nichts. Eigentlich tu ich mich sonst nicht so schwer mit Entscheidungen, aber ... weiß nicht, ich steh irgendwie gerade in so einer Sackgasse und komme nicht voran. Mittlerweile träume ich sogar schon sowas in der Art. Kennt ihr solche Träume auch, in denen man laufen will/muss, und man merkt aber, dass man nicht voran kommt? Dass es entweder gar nicht geht, sich die Füße nicht bewegen, oder nur schneckenlangsam und sehr beschwerlich? Da brauch ich mein Psychologiestudium nicht für, um zu wissen, dass mir mein Unterbewusstsein gerade etwas sagen möchte.
Vielleicht war im März auch deswegen so wenig hier los auf dem Blog, weil mir einfach nicht danach war. Keine Lust, mich lange vor den Laptop zu setzen. Auch Instagram und Co. sind mir in den letzten Wochen total auf die Nerven gegangen. Um solche "Positivity, Achtsamkeits und Gute Laune Beiträge" habe ich stets einen großen Bogen gemacht, weil - mal im Ernst, man hat halt auch nicht immer Bock zu sehen, wie toll es anderen (vermeintlich) geht und wie die ihr Leben so meistern, oder? Manchmal hat man halt einfach Lust auf schlechte Laune und bockig sein und auf andere pfeifen und lasst mich alle in Ruhe, oder? Oder? Geht´s nur mir so? Manchmal habe ich kein Problem damit, alles und jeden kacke zu finden, auch mich selbst; ist ja schließlich kein Dauerzustand. Auch hier brauch ich mein Psychologiestudium nicht, um zu wissen, dass es völlig normal und ok (und gesund!) ist, mal alles doof zu finden. (Und solche ausschließlichen "Wie ist das Leben doch schön!"-Accounts bei Insta guck ich mir eh nie an. Da ist doch soviel nicht echt...)
März war halt so ein doofer Monat. Ich hab zum Ausgleich viel gelesen, allerdings viel auch nur angelesen oder begonnen. Auch vieles gleichzeitig - ich schaffe das einfach immer wieder. Zwischenzeitlich hatte ich 7 angefangene Bücher, da habe ich dann doch mal aufgehört und mich damit begnügt, wenigstens 2 erstmal fertig zu lesen. Mir haben die angefangenen Bücher irgendwie alle auch gefallen, aber so richtig zum Dranbleiben hatte keins das Zeug.
Vermutlich auch deshalb angelesen habe ich u.a. auch "The Muse of Nightmares" von Laini Taylor, das ich endlich mal lesen wollte. Auch hier bin ich nur etwa ein Drittel weit gekommen, dann kam mir "Ready Player Two" von Ernest Cline dazwischen, das für mich dann doch einfach Vorrang hatte. Da bin ich auch gerade mittendrin. Auch hier ist mein Eindruck, dass Teil 1 deutlich besser war als die Fortsetzung, aber gut, das ist ja leider häufig der Fall. Abends lese ich ganz gern noch was gemütlich-unaufgeregtes, und daher ist meine Abendlektüre derzeit "Effi liest" von Anna Morretti. Gerade ausgelesen als Zugbuch beim Pendeln habe ich "Fast genial" von Benedict Wells. Das ist mein viertes Buch von ihm, wobei eins, "Die Wahrheit über das Lügen" nämlich, ja eigentlich nur Kurzgeschichten waren. Kurioserweise fand ich seine Kurzgeschichten ganz toll, aber von seinen Romanen hat mir noch keiner so richtig richtig gut gefallen. Irgendwie ist immer was, was mich stört. Im März hatte ich euch dann auch von meinem kurz aufgeflackerten Interesse an der Netflix Verfilmung der Grischa-Reihe von Leigh Bardugo erzählt. Daraufhin habe ich den ersten Teil der Reihe gelesen und ... es hat mich nicht wirklich gepackt. Ich hab mich so durchgewurschtelt durch das Buch, hatte aber schnell gar keine richtige Lust mehr drauf. Die Teile 2 und 3 bleiben damit (vorerst) ungelesen in meinen Regalen. Irgendwie ist die Reihe nicht so wirklich was für mich. Kurioserweise ist es bei ihrer "Krähen"-Dilogie ganz das Gegenteil, diese beiden Bücher um Kaz Brekker und seine Bande liebe ich! Da packte mich nach dem Grischa-Reinfall neulich auch direkt die Lust auf einen Re-Read, und ich habe "Das Lied der Krähen" verschlungen. Jetzt lese ich Teil 2 "Das Gold der Krähen" auch noch so nebenbei.
Was bringt der April? Ich werde ein Jahr älter. Ich versuche mir einzureden, dass mir das egal ist, weil es ja eh nichts aussagt. So von wegen: Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Aber eigentlich... find ich´s voll doof. Was ich dagegen nicht doof finde, sondern freudig erwarte, ist das Erscheinen von "Scarlett & Browne - Die Outlaws", das neue Buch von Jonathan Stroud. Das kommt Mitte April. Gibt auch noch ein paar andere Bücher, die im April erscheinen und die mich interessieren, aber tatsächlich ist dieses für mich das wichtigste. Nachdem ich "Lockwood & Co." absolut liebe, bin ich gespannt, was Herr Stroud sich dieses Mal ausgedacht hat.
Vielleicht bringt der April ja auch ein bisschen mehr Klarheit. Über Job, Wünsche, Erwartungen - das Leben. Mal sehen.
Worauf wartet und freut ihr euch im April?


















