Sonntag, 31. Dezember 2023
Jahresrückblick 2023
Mittwoch, 4. Oktober 2023
Lese-Update
Oktober!! Endlich ein anständiger Monat mit erträglichen Temperaturen, sag ich da nur :D
Oktober ist der Startschuss für den Herbst, eine Jahreszeit, die ich liebe und die unmittelbar in eine andere geliebte Jahreszeit übergeht, nämlich die Vorweihnachtszeit. Aber gut, soweit sind wir ja noch nicht.
Ich hatte wirklich nicht vor, so lange hier nichts zu posten. Der letzte Beitrag ist vom Juli, herrje. Dazwischen lagen viele Wochen, die voll waren mit arbeiten, mit viel zu warmen Tagen, mit einem kaputten Laptop, mit wenig Zeit zum Verschnaufen und Ausruhen, dafür aber mit vielen gelesenen Büchern. An denen wollte ich euch auch teilhaben lassen, aber meine Motivation, mich an den Laptop zu setzen und darüber zu schreiben, war so minimal, dass ich mich dazu echt nicht aufraffen konnte. Was mich rückblickend echt ärgert, denn das ein oder andere Buch hätte ich hier auf dem Blog schon ganz gern mal vorgestellt. Vielleicht mache ich das noch. Mir ist nur meistens die freie Zeit zu schade, um sie vor dem Laptop zu verbringen. In der Zeit lese ich dann doch lieber. (Schlechter Zustand, um einen Blog zu führen, ich weiß.)
Im Kopf geblieben sind mir z.B. "Amazement Park" von Kiersten White, weil es echt schräg war. Oder auch "Ingenium" von Danielle Trussoni, das mich allerdings mit eher gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. "Ingenium" war als Buch in der Schmökerbox Noir, die ich mal testen wollte, und mit der ich eigentlich auch ganz zufrieden war.Außerdem lese ich mich seit ein paar Wochen durch die Ruth Galloway-Reihe von Elly Griffiths, die ich total liebe! Dr. Ruth Galloway ist forensische Archäologin in Norfolk in England und arbeitet bei verschiedenen Fällen mit der dortigen Polizei zusammen. Mit DCI Nelson verbindet sie bald auch ein bisschen mehr als nur die Arbeit. Die Buchreihe ist herrlich und kurzweilig geschrieben. Ich mag den Charakter von Ruth, ihren Wortwitz und dass sie, gerade weil sie manchmal so "anti" ist, vollkommen authentisch ist. An der Buchreihe mag ich aber auch sehr die Nebenfiguren, weil gerade alle zusammen ein herrliches Gespann abgeben, die die Handlung von Buch zu Buch tragen. Ich habe die ersten 8 Bücher inhaliert, war leider viel zu schnell durch, denn der deutsche Verlag (Rowohlt) hat bisher von den 15 Teilen der Buchreihe nur diese 8 übersetzt. Und irgendwie macht es den Anschein, dass nicht weiter übersetzt wird. Also habe ich mir jetzt Teil 9 auf Englisch besorgt und fange gerade damit an. Meine Befürchtungen, diverse archäologische Begriffe und historische Zusammenhänge nicht komplett zu verstehen, sind zumindest in den ersten Kapiteln unbegründet - mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Kennt ihr die Reihe um Ruth Galloway?
Außerdem habe ich mir neulich kurzerhand ein anderes Buch aus meinem Regal geschnappt, das schon viel zu lange dort stand, nämlich "Rory Shy" von Oliver Schlick. Rory Shy ist ein Privatdetektiv, der seinem Namen nur zu sehr alle Ehre macht: er ist fürchterlich schüchtern. Zu schüchtern eigentlich, um zu ermitteln, um Befragungen durchzuführen, um anderen auf die Pelle zu rücken, wenn es ums Aufdecken der Wahrheit geht. Glücklicherweise trifft er auf die 12-jährige Matilda, die alles andere als auf den Mund gefallen ist - wo Rory zu schüchtern ist, quatscht sie die Leute in Grund und Boden. Die beiden passen also gut zusammen und ermitteln so in verschiedenen Fällen zusammen. Teil 1 dieser Buchreihe hat mir gut gefallen, sodass ich direkt mit Teil 2 weitermache. Die Reihe ist vermutlich eher für etwas jüngere Leser geschrieben, aber auch als Erwachsener amüsiert man sich köstlich, wenn man Rory erlebt, wie er sich windet angesichts der Vorstellung, mit anderen reden zu müssen, und im Anschluss einen sehr dünnen, "schüchternen" Kaffee zu trinken. Kann ich sehr empfehlen, die Bücher.
Außerdem fange ich gerade an mit "Die Bücher, der Junge und die Nacht" von Kai Meyer. Darauf bin ich gespannt, das liegt schon seit Erscheinen bei mir herum; jetzt wird´s mal Zeit, auch weil ich finde, die Beschreibung klingt irgendwie nach Herbstbuch. Außerdem liest Kai Meyer Anfang November in der Nähe meines Wohnortes aus dem Folgebuch ("Die Bibliothek im Nebel") vor, daher will ich mich mal ranhalten und dieses hier erst gelesen haben.
So. Das war ein kurzes Lese-Update meinerseits. Ich nehme mir fest vor, in den nächsten Wochen wieder häufiger was zu schreiben über Gelesenes, Gefundenes und Gedrucktes. Habt ihr Leseempfehlungen für den Herbst?
Sonntag, 2. Juli 2023
Das "Dicke Bücher Camp" 2023
Oha! Es ist Juli, liebe Leute, was mich persönlich ja ausschließlich deshalb freut, weil damit der Herbst wieder in greifbarere Nähe gerückt ist - zumindest wenn man diese Hitzewochen dann irgendwann hinter sich gebracht hat. Sommer und ich, schon immer ein leidiges und launiges Thema, ich würde die Jahreszeit am liebsten nur irgendwo im kalten Schatten verkrümelt verbringen...
Aber im Juli und August gibt es immerhin eine Lesebesonderheit, denn da läuft auf Instagram das "Dicke Bücher Camp" von Marina (@nordbreze). In den letzten Jahren habe ich immer mitgemacht, auch dieses Jahr bin ich mit dabei. Die Idee der Aktion ist, sich in den beiden Monaten insbesondere dicken Büchern zu widmen, also solchen, die mehr als 500 Seiten haben. Die werden ja sonst von manch einem ganz gern mal vergessen oder zugunsten schmalerer Bücher beiseite gelegt, weil man die dünneren Werke natürlich schneller schafft (zumindest in der Theorie).
Ich hab einige dicke Wälzer in den Regalen und scheue mich auch nicht davor, diese zu lesen. Für den Juli und August habe ich mal diese hier rausgesucht, könnten aber genauso gut auch andere sein. Diese hier sind alle relativ neu und erst vor kurzem erschienen (mit Ausnahme vom neuesten Strike-Band) - vielleicht bekomme ich im Laufe der Wochen auch eher Lust, zu einem älteren Buch zu greifen. Die größte Schwierigkeit in den nächsten beiden Monaten dürfte für mich eher sein, überhaupt zum Lesen zu kommen, denn ich habe in diesen Wochen nicht einen einzigen Tag frei. Während soviele andere in den Urlaub fahren oder Ferien haben, muss ich jeden Tag arbeiten. Das Los der einzigen Mitarbeiterin ohne Kind in einem 6er-Team :/
Naja, mein Urlaub kommt dafür später im Jahr, und auch da werden sich Bücher finden, die gelesen werden wollen.
Macht jemand von euch beim #dickebüchercamp mit?
Freitag, 3. März 2023
Freitagsgedanken: Zwischen Vermeer und Prüfung
Guten Morgen, oder - naja, Vormittag wohl eher...
Ich verbringe aktuell viel Zeit am Laptop, aber nicht, um Rezensionen oder Posts zu schreiben, was ich selbst etwas bedauere. Aktuell könnte ich nämlich gut und gern mal zwei, drei Beiträge vorbereiten, auch mal wieder eine Buchrezension schreiben. Aber meistens sitze ich tatsächlich eher aus Pflichtbewusstsein und schlechtem Gewissen am Laptop und kreuze Multiple Choice Fragen oder beantworte freie Textfragen in einer E-Learning Plattform, die Fragen zur Psychotherapie-Prüfung enthält. Eine ganze Menge Fragen. Zu allen möglichen Themenbereichen, zu denen man in den Abschlussprüfungen geprüft werden könnte. Und da die erste dieser Prüfungen in nicht mal mehr 2 Wochen sein wird (aahhhhhh!!!), heißt das für mich: Viele Altfragen und Altklausuren durchgehen und beantworten.
Momentan fühle ich mich ganz gut vorbereitet, wobei mir manche Themengebiete doch echt schwerer fallen. Da ich keine Medizinerin bin, stolpere ich stets ein wenig über solche Fragen, welches Medikament denn welche Nebenwirkungen mit sich bringt. Mein Kopf (eher: meine Seele) weigert sich auch beharrlich, sich die typischen psychoanalytischen Inhalte einzuprägen und z.B. ohne Probleme darlegen zu können, worin der Unterschied zwischen Verdrängung und Widerstand ist. In meinen Augen läuft´s am Ende aufs selbe hinaus. Aber ich merke an solchen Stellen eh immer wieder, dass ich im Herzen halt doch Verhaltenstherapeutin bin und NICHT Psychoanalytikerin. Dieser ganze verschwurbelte Theoriekram mit Freuds Unbewusstem, Über-Ich und Es, Projektion und Übertragung und projektive Identifizierung (what?!?) - das ist mir echt zu weit weg von der Wirklichkeit. Ich weiß, das geht für Laien hier gerade sehr ins Detail, lest einfach drüber, aber es ist nun mal das, was mich gerade sehr inhaltlich beschäftigt - ich muss das halt können. Meine eigenen Abwehrmechanismen laufen allerdings auf Hochtouren, wenn ich mich damit beschäftigen muss. Ich bin halt wirklich eher die Verhaltenstherapeutin und kann mit den psychoanalytischen Inhalten nichts anfangen. (Für die, die gerade nichts verstehen, vielleicht diese Info: In Deutschland gibt es mittlerweile drei zugelassene Psychotherapie-Richtlinienverfahren, nach denen Patienten behandelt werden dürfen: Verhaltenstherapie (c´est moi), Psychoanalytische Verfahren und ganz neu die Systemische Therapie.) Für die Prüfungen muss ich mich in allen Verfahren auskennen.
Wahrscheinlich auch, weil ich eigentlich gerade soviel lernen müsste, neige ich natürlich sehr zum Prokrastinieren. Ich deute das für mich allerdings gern um und sage mir, es ist Entspannung, die ich beim Lernen auch dringend nötig habe, wenn ich mittendrin auch einfach mal ein Stündchen lese. Und das tue ich dann halt auch. Ich habe mich in den letzten Wochen ja noch einmal durch die "Raven Boys" Reihe von Maggie Stiefvater gelesen, weil ich richtig Lust drauf hatte. Mittlerweile bin ich im vierten und letzten Teil angekommen. Nebenbei schmökere ich rein in "Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson, "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach und "Florentia" von Noah Martin. Bis vor kurzem habe ich den dritten und letzten Teil der "Inheritance Games" von Jennifer Lynn Barnes gelesen - und muss gestehen, ich bin froh, dass ich durch bin. Hierzu schreibe ich vielleicht wirklich die Tage mal noch einen kurzen Leseeindruck. Ich war gespannt, wie es ausgeht, ja, daher habe ich letztlich alle drei Bände gelesen, aber eigentlich sind mir so ziemlich alle Figuren in den Büchern nur noch auf den Keks gegangen...
Im Van Gogh Museum waren wir auch - ich bin mit meiner Kunstliebe also voll auf meine Kosten gekommen bei diesem Trip. Sowohl Vermeer als auch Van Gogh sind ja beide sehr jung gestorben und Van Gogh ist noch dazu eine so tragische Gestalt in der Kunstwelt. Gedanklich hat mich das, was ich da alles gesehen und gelesen und gehört habe, einige Tage sehr beschäftigt. Ich habe mir auch aus den Museumsshops reichlich Biografien, Karten und Übersichten mitgenommen - ich brauche jetzt halt nur die Zeit, das alles zu lesen, um den Eindruck noch etwas nachwirken lassen zu können :)
Freitag, 21. Oktober 2022
Freitagsgedanken
Samstag, 27. August 2022
Update (oder eher Abschluss) Dicke-Bücher-Camp
Ja gut, der August ist noch gar nicht vorbei, ich weiß. Ich könnte noch ganze 4 Tage richtig ranklotzen und meine Lesestatistik für die beiden letzten Monate verbessern. Zugleich weiß ich, dass ich das nicht könnte. Lesen unter der Woche klappt bei mir seit einigen Wochen gar nicht mehr gut; irgendwie fehlt mir immer die Zeit oder die Ruhe. Selbst im Zug habe ich nach einem entsprechend anstrengenden Tag zur Zeit gar keine Lust, dann noch etwas zu lesen. Da setz ich mir lieber die Kopfhörer auf und hör was gutes.
Insofern könnte ich heute und morgen noch lesen, das werde ich auch tun, aber nicht Bücher fürs "Dicke Bücher Camp". In meinem letzten Post unter diesem hier (Gott, habe ich in der ganzen Zwischenzeit gar nichts gepostet?! :o) hatte ich euch ja die Bücher gezeigt, die ich mir dieses Mal rausgesucht hatte.
Nun, das Fazit nach diesen zwei Monaten voller dicker Bücher sieht bei eher ernüchternd aus. Ich habe "Violas Versteck" von Marc Raabe gelesen und habe eigentlich auch noch vor, dazu noch ein paar Sätze zu schreiben. In die anderen drei Bücher auf dem Foto habe ich natürlich reingelesen, ganz gewissenhaft. Ich habe allen drei Büchern eine Chance gegeben, ganz objektiv, habe von jedem gute 70 Seiten oder sogar noch mehr gelesen. Und dann ernüchtert festgestellt, dass mich irgendwie keins der drei vom Hocker hauen konnte.
Am längsten "ausgehalten" habe ich bei "Die Stadt aus Messing" von S.A. Chakraborty, das ich anfangs wirklich noch ziemlich interessant fand. Aber nach und nach habe ich gemerkt, dass ich für Stories über Dschinns und irgendwelche ähnlichen Wesen wohl nicht offen genug bin. Außerdem hab ich vieles nicht verstanden, mir haben hier immer wieder Erklärungen gefehlt, welches Völkchen von Wesen jetzt was ist, warum die einen so heißen und was sie auszeichnet im Gegensatz zu den anderen. Ich kann´s jetzt schon gar nicht mehr wiedergeben, das hab ich alles wieder aus meinem Kopf gelöscht (der ist zur Zeit eh viel zu voll mit vielen Dingen), und das Buch irgendwo vergraben, daher kann ich gerade auch nicht nochmal nachschauen. Ich wurde verwirrter mit zunehmendem Lesen, habe irgendwann nur noch quergelesen, alle paar Seiten mal einen Absatz. Dadurch habe ich den wesentlichen roten Faden schon noch verfolgt und am Ende festgestellt, dass es mich echt nicht ausreichend interessiert hätte, das ganze Buch zu lesen. Nicht mein Fall und in die Fortsetzungen brauch ich auch nicht mehr reinschauen.
Ich weiß, dass "Der Name des Windes" viele Fans hat; letztlich hat mich das ja neugierig drauf gemacht. Auch hier habe ich gute 70/80 Seiten gelesen, kam aber irgendwann nicht umhin, festzustellen, dass es doch irgendwie arg langweilig ist. Es passiert gar nichts, zumindest nichts, was mich direkt so fesseln würde, dass ich voller Überzeugung sage, "Hey, da will ich aber wissen, was weiter passiert". Das spannendste war noch die Sache mit diesen Spinnenartigen Wesen, aber das war auch nur ein Absatz und dann schon wieder vorbei. Und dann nur so nebenbei: Der Held heißt Kvothe, möchte aber (aus Gründen, die ich noch nicht erlesen habe) gern unerkannt bleiben und ein neues Leben leben und nennt sich deshalb... ähm, nun ja, Kote. Äh... okay? Der Einfallsreichtum schreit einem hier nicht gerade ins Gesicht. Keine Ahnung, vielleicht war das Buch einfach gerade nicht das richtige für mich. Vielleicht lese ich in ein paar Wochen oder Monaten nochmal rein. Denn die ganzen positiven Bewertungen kommen ja nicht von ungefähr, irgendeinen Reiz muss das Buch ja haben.
Schließlich noch "Die Lügen des Locke Lamora", das mich ein bisschen an "Das Gold der Krähen" von Leigh Bardugo erinnert, streng genommen aber zuerst da war. Ich fand den Anfang ganz ok, auch nicht übermäßig fesselnd, aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich hier mal weiterlesen werde. Die Erzählweise ist eher etwas ausufernd und gemächlich, daher muss man halt wirklich auch Zeit und Geduld mitbringen. Davon hatte ich zuletzt scheinbar einfach nicht genug. Daher liegt auch dieses Buch vorerst pausiert bei mir herum.
Ja, und das war´s dann auch schon. Mehr dicke Bücher hat es bei mir in den letzten Wochen nicht gegeben, ich habe mir tatsächlich lieber ab und zu schmalere Exemplare geschnappt. Und die dann aber auch nicht fertig gelesen...
Sonntag, 3. Juli 2022
Das "Dicke Bücher Camp" hat wieder aufgemacht
Freitag, 11. März 2022
Freitagsgedanken: Ich habe gelesen. Endlich.
Hallihallo!
Es ist Freitag, liebe Leute, und noch dazu im März. Wo ist eigentlich die Zeit geblieben, dass wir schon im dritten Monat des Jahres stecken?! Das frage ich mich momentan wirklich an manchen Tagen. Und so sehr ich mich am Ende einer Woche auf das Wochenende freue, umso mehr erschreckt es mich, wenn ich realisiere, dass die Woche schon wieder vorbei ist...
Aber Zeit hin oder her - ich habe endlich mal wieder ins Lesen gefunden! Nachdem Lesen und Bücher wochenlang bei mir zu kurz kamen, ich einfach keinen Sinn oder Gedanken dafür hatte, hat mich die Leselust in den letzten Tagen dann doch schwer erwischt. Ich habe in kürzester Zeit endlich mal den dritten Teil der Tom Babylon-Reihe von Marc Raabe, "Die Hornisse", gelesen, was ich längst tun wollte. Nun ist schon der Abschluss der Reihe erschienen, da hat das gut gepasst. Teil 3 hat mir gut gefallen, besser als der Teil davor, den ich komisch und verworren und düster fand. Dieser hier ist auch nicht ohne, aber er endet mit einem coolen Cliffhanger, der eben direkt Lust auf Teil 4 macht - zum Glück habe ich mir den bereits zugelegt. Ebenso rasch durchgelesen habe ich "Die Spur der Bücher" von Kai Meyer, das ich einem spontanen Impuls folgend aus dem Regal gezogen habe, nachdem es dort schon ziemlich lange stand. "Die Spur der Bücher" ist ein Ableger der "Die Seiten der Welt"-Reihe von Herrn Meyer um die Bibliomanten; allerdings konnte ich mit der eigentlichen Reihe gar nichts anfangen. Teil 1 hatte ich zweimal angefangen zu lesen und schon nach wenigen Seiten entnervt wieder weggelegt; mittlerweile habe ich das Buch auch verkauft. Ich habe nur diese Ableger-Serie "Die Spur der Bücher" behalten und da hat mir Teil 1 erstaunlicherweise ziemlich gut gefallen. Ich kann nicht erklären, warum dieses und das andere dafür nicht. Ist vielleicht auch egal. Vom Ableger werde ich jedenfalls auch noch Teil 2 lesen. Der steht günstigerweise auch schon in meinem Regal parat ;)
Und dann habe ich noch "Aurora erwacht" von Amie Kaufman & Jay Kristoff durchgesuchtet, das muss ich echt so sagen. Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht lesen, gar nicht haben. Das Cover spricht mich null an, erinnert mich eher an ein Kinderbuch. Aber andere Blogger und Leser fanden dieses Buch soo gut, dass ich doch neugierig geworden bin. Und es ist wirklich gut! Eine schräge Science-Fiction Buchreihe, die im All spielt, mit einem bunt zusammengewürfelten Team, bei dem der eine schräger ist als der andere. Ich fand´s herrlich und freue mich auf Band 2! (Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen, aber auch dieser Band 2 steht bereits wartend in meinem Regal. Nichts ist schlimmer, als nicht direkt weiterlesen zu können!!)
Zuvor, aber das ist jetzt schon einige Tage her, habe ich "Das Haus der tausend Fenster" von Laura Andersen gelesen, endlich das zweite Buch der Autorin. Hat mir auch gut gefallen, wie schon das erste Buch von ihr. Vielleicht setze ich mich die Tage noch an einen kleinen Leseeindruck.
Unabhängig davon überlege ich, ob ich meine alte liebgewonnene Blog-Rubrik "Die Lektüre meiner Zugnachbarn" wieder reaktiviere. In den letzten Jahren bin ich eher wenig Zug gefahren, da bot sich das nicht mehr an, den Leuten über die Schulter zu schauen und nach deren Büchern zu schielen. Aber mittlerweile bin ich wieder mehrfach in der Woche am Fahren und sehe mit Freude, dass es immernoch lesende Menschen im Zug gibt! Vielleicht bietet es sich demnächst mal an, jemanden vorzustellen. Ganz anonym natürlich ;)
Euch wünsche ich erstmal ein schönes Wochenende und ein gutes Buch in der Hand!!
Samstag, 18. September 2021
Blitzlicht: Urlaub in Sicht
Ok, ok, das war mal wieder nichts mit meinem Vorhaben, präsenter auf dem Blog zu sein und vor allem mehr Rezensionen bzw. Bucheindrücke zu schreiben. Keine Ahnung, woran es zuletzt lag, aber ich habe tatsächlich wenig Zeit online verbracht und kaum Eindrücke für Bücher notiert. Natürlich habe ich Gedanken zu einer Geschichte im Kopf, wenn ich einen Buchdeckel zuklappe, aber mich zieht es dann eben einfach nicht zum Aufschreiben. Geht´s da nur mir so? Ich habe immer das Gefühl, andere sind da "disziplinierter" oder nehmen sich nach dem Auslesen oftmals noch mehr Zeit, die Geschichte sacken zu lassen und zu reflektieren, was das Gelesene für einen bedeutet. Vielleicht nehme ich mir dafür manchmal echt zu wenig Zeit.
Oder aber ich brauche diese Zeit wiederum gar nicht. In den letzten Tagen habe ich mich beispielsweise noch einmal durch die komplette "Silber"-Reihe von Kerstin Gier gelesen. Neulich blieb mein Blick an diesen Büchern im Regal kleben und ich fragte mich, warum mir die Reihe damals, als ich die vor ein paar Jahren gelesen hatte, irgendwie nicht so richtig gefallen hat. Ich wusste heute nicht mehr viel von dem Inhalt, aber ich konnte mich erinnern, dass ich die Story an sich doof und irgendwie viel zu wenig besonders fand. Mich hatten die Bücher damals nicht vom Hocker gehauen (erstaunlich, dass ich dann aber doch alle drei gelesen habe), aber warum genau - das wusste ich nicht mehr. Also habe ich sie erneut gelesen - und fand sie dieses Mal wieder nicht so berauschend. Ich glaube, diese "Silber"-Reihe zieht bei mir einfach zwangsläufig den Kürzeren, weil ich weiß, dass mir die "Edelstein"-Trilogie von Frau Gier so gut gefallen hat. Gegen die ist "Silber" nur ein müder Abklatsch, der über drei Bände gezogen wurde, ohne wirklich Inhalt zu haben. Jetzt hab ich mir meine Erinnerung an "Silber" also wieder aufgefrischt, aber eine Buchbewertung muss ich dazu ja echt nicht schreiben...
In den letzten Tagen gingen meine buchigen Gedanken aber ohnehin eher zu der Frage "Welche Bücher nehme ich mit?". Denn ich habe URLAUB und fahre morgen ein paar Tage weg. Und ich freu mich wie blöde, denn das ist das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten, dass ich wirklich mal wieder rauskomme und was anderes sehe als das mir ohnehin vertraute. Ich bin deswegen gedanklich sehr auf Urlaub eingestellt und zum Urlaub gehört natürlich Lektüre, ist ja logisch. Ich habe daher meine Bücher durchforstet und konnte mich nicht wirklich entscheiden. (Ebenfalls logisch.) Letztlich habe ich diese hier zusammengepackt:
Auf keinen Fall werde ich die in den paar Tagen alle schaffen, das ist mir klar. Für mich gibt´s im Urlaub aber nichts schlimmeres, als festzustellen, dass man a) zu wenige Bücher mitgenommen hat und/oder b) sich falsch entschieden hat und sich mit seinem Buch überhaupt nicht anfreunden kann, weil man es aus welchen Gründen auch immer doof findet. Und dann keine Alternative dabei hat. Schrecklich! Also nehme ich lieber ein paar mehr mit (dank Anreise mit dem Auto unterliege ich keinen Gepäck- und Gewichtsbeschränkungen - zum Glück!!), wenn auch eher schmalere. Ausnahme: "Für ein Leben" von Ulrich Woelk, das recht seitenintensiv ist und das ich als Rezensionsexemplar erhalten, bisher aber nur mal die ersten Seiten gelesen habe. Da muss ich echt mal dringend weiterlesen... Ich hoffe, ich habe damit ein bisschen Auswahl zwischen Spannung, Romantik, Abenteuer und Science-Fiction.
Es bleibt also auch die nächsten Tage eher ruhig auf dem Blog, aber dann geb ich mein Bestes, mal wieder mehr hören zu lassen. Definitiv stehen noch ein paar Rezensionen aus. Habt ein schönes Wochenende!
Freitag, 27. August 2021
Freitagsgedanken: Neue Bücher
Diesen Monat habe ich den Blog ja mal wieder ziemlich vernachlässigt, obwohl ich das so wirklich gar nicht vor hatte. Ich saß nur echt gar nicht so oft vorm Laptop und eigentlich bedauere ich das gar nicht :D Ich habe eine ganze Menge gelesen im August (ist ja auch noch gar nicht vorbei), auch "volumige" Bücher fürs Dicke-Bücher-Camp, das ja am 31.8. wieder endet.
Und ich wollte definitiv mal wieder einige Rezensionen schreiben; ja, ich hatte richtiggehend Lust aufs Rezensionen-Schreiben, und das kommt bei mir ja leider gar nicht mehr so häufig vor... Insofern habe ich das ganz oben auf der Liste stehen, die ich in den nächsten Tagen abarbeiten will. Auch zu den "dicken Büchern" werde ich vielleicht wenigstens kurze Leseeindrücke schreiben. Immerhin ist das hier ein Lese- und Bücherblog, also muss ich mir das wirklich mal wieder bewusst vornehmen, daran zu denken. Zuletzt lief es aber eher so ab, dass ich nach dem Auslesen eines Buches meist direkt ein anderes gegriffen habe, und dann waren alle möglichen Gedanken und Ideen, die ich vielleicht zu einem Buch entwickelt hatte, schnell wieder schwammig oder nicht mehr so wichtig oder auch ganz weg. Aber ich nehm´s mir fest vor!
In der Zwischenzeit zeige ich euch mal die neuen Bücher, die in den letzten Tagen und Wochen bei mir eingezogen sind. Irgendwie alle davon wollte UNBEDINGT haben, wie das halt so ist bei Büchern; aber manche standen dann doch länger auf der Wunschliste, andere haben es ganz spontan in den echten oder virtuellen Warenkorb geschafft und andere - tja, die waren irgendwie eher so Zufallskäufe.
Vielleicht ist ja auch was für euch dabei, lasst euch inspirieren, wenn ihr wollt, und berichtet mir gern, was ihr euch zuletzt gekauft habt! ;)
Sonntag, 4. Juli 2021
Halbjahres-Update Challenges 2021
Dienstag, 29. Juni 2021
Das #dickebüchercamp geht wieder los
Es gibt nicht allzu viel, was ich am Juli mag. War schon immer so. Sommer und ich, das passt einfach nicht. Und aktuell befinden wir uns in meiner persönlichen Hass-Jahreszeit, der ich absolut nichts positives abgewinnen kann. Am liebsten würde ich mich nur bei verdunkelten Zimmern und mit ausreichend kühlen Getränken zuhause verkriechen und erst wieder rauskommen, wenn es Richtung Oktober und damit Herbst geht. Klappt ja aber leider nicht so wirklich.
Immerhin hat der Juli einen Vorteil: Bei Instagram läuft im Juli und August wieder das #dickebüchercamp, das Marina alias @nordbreze ausgerufen hat. Das gibt es jetzt schon seit ein paar Jahren (4, glaube ich) und ich war jedes Jahr mit dabei. Eigentlich versteckt sich dahinter nur der Gedanke, dass man im Sommer bewusst nach dicken Schmökern greifen könnte, die viele viele Seiten Unterhaltung versprechen. Gemeint sind alle Bücher, die mehr als 500 Seiten haben.
- "Die Landkarte der Zeit" von Felix J. Palma
- "Böses Blut" von Robert Galbraith
- "Der Astronaut" von Andy Weir
- "Die Romanows" von Simon Sebag Montefiore und
- "Straße der Wunder" von John Irving
Tatsächlich habe ich festgestellt, dass ich schon sehr lange kein Buch mehr von John Irving gelesen habe. Seine letzten beiden habe ich zwar, habe aber nie reingelesen. Früher habe ich jeden Sommer ein Buch von ihm gelesen - vielleicht sollte ich das dieses Jahr auch endlich mal wieder machen.
"Die Romanows" habe ich seit ein paar Jahren im Regal stehen und will schon ewig mal reinlesen. Ich mag so dicke Schinken über Familiendynastien. Einer meiner besten Sommer wird immer der bleiben, als ich eine Biografie über die Medici gelesen habe... :D Herr Montefiore soll jedenfalls sehr gut und sehr spannend schreiben, daher bin ich mal sehr neugierig. Ich glaube allerdings nicht, dass ich das Buch komplett schaffe, eher werde ich wohl portionsweise darin lesen.
Ansonsten reizen mich "Böses Blut", der 5. Teil der Reihe um Cormoran Strike, sowie "Der Astronaut" sehr, da hab ich richtig Lust auf die Geschichten. Ich habe, auch wenn noch nicht Juli ist, auch am Sonntag schonmal ein paar Seiten bei "Böses Blut" reingelesen. (Pssst!)
Und "Die Landkarte der Zeit" steht auch schon sehr lange ungelesen in meinem Regal. Neyasha empfahl mir dieses Buch vor einer Weile, als ich nach Bücher zum Thema Zeitreise gefragt hatte. Ich lasse mich mal überraschen.
Donnerstag, 20. Mai 2021
Ich habe Bücher gekauft.
Ich habe mir Bücher gekauft in der letzten Zeit.
Ziemlich viele, wenn ich mal ehrlich sein soll - und das schlimmste: in noch gar keins davon habe ich bisher mal reingelesen. Weil ich noch so viele andere Bücher angefangen habe oder zumindest zuerst lesen möchte. Trotzdem zeige ich euch heute mal meine neuen Bücher. Die auf dem obersten Bild habe ich alle gekauft, tatsächlich alle, da gibt´s gar nichts schön zu reden: ich hab halt echt Geld für Bücher verprasst :o
Sonntag, 2. Mai 2021
Blitzlicht und Mai-Bücher
Freitag, 16. April 2021
Freitagsgedanken: Zeitreisen gesucht!
Also genauer gesagt: Bücher über Zeitreisen gesucht!
Übrigens: Das damalige Cover finde ich eigentlich katastrophal gruselig mit diesen beiden vermummten Gestalten da drauf. Und das ganze Cover als solches ist auch irgendwie fürchterlich trostlos-nichtssagend. Eigentlich nicht sehr verlockend zum Kauf. Trotzdem hab ich es mir damals zugelegt und habe das bis heute nicht ein einziges Mal bereut. Im Gegenteil: Ich finde, "Das Jesus Video" ist einer der besten Zeitreise-Romane, die ich je gelesen habe. Mir gefällt die Story immer wieder, sie ist stets wieder spannend (wenn man einige Zeit verstreichen lässt zwischen mehrmaligem Lesen) und regt ordentlich die Fantasie und das Vorstellungsvermögen an.
Allerdings will ich ja nun nicht auch immer nur "Das Jesus Video" lesen. Im Laufe der Jahre habe ich auch andere Bücher zum Thema Zeitreisen gelesen; einige davon waren - zugegeben - aber eher Geschichten aus der Jugendliteratur (z.B. die "Edelstein-Trilogie" von Kerstin Gier oder "Zeitenzauber" von Eva Völler), die aber auch sehr unterhaltsam und gut gemacht sind, wie ich finde. Andere Bücher, die mir spontan einfallen, sind z.B. "Everlasting" von Holly-Jane Rahlens, "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger (das steht in meinem Regal, aber ich habe es noch nie gelesen, weil ich befürchte, dass das ganz katastrophal traurig endet...), oder "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North, das ich gern noch dieses Jahr lesen möchte (auch weil ich es auf meiner #21für2021 Liste stehen habe). Mir fallen gerade gar keine weiter ein, aber ich habe definitiv auch noch mehr in meinen Regalen stehen - gelesen und ungelesen.
Kennt ihr gute Zeitreise-Romane? Habt ihr Bücher, in denen es um Zeitreisen geht, und die ihr empfehlen könnt?
Ich bin erstmal total unvoreingenommen und habe keinerlei Vorstellungen oder Wünsche, worum es konkret im Buch gehen soll. Auch ob es sehr wissenschaftlich-physikalisch wird, total hirnverknotend oder völlig unglaubwürdig - ich freu mich sehr über Vorschläge oder Lesetipps!
Samstag, 3. April 2021
Blitzlicht: Von März-Überdruss, Bücher-Frust und April-Freuden
Hallo ihr!
Schöne Ostern und ein paar erholsame ruhige Tage wünsche ich euch. Oder haben sowieso derzeit alle ruhige Tage (nur ich nicht)? Keine Ahnung, momentan ist so eine komische verrückte Zeit, da blickt man doch gar nicht mehr durch.
Der März ist vorbei, der ging dieses Jahr gefühlt auch ganz schön lang, finde ich. Mein Problem mit den Kalenderblättern, die mir irgendwann auf den Keks gehen, wenn ich sie zu lange sehe, habe ich euch ja letztes Jahr schon mal berichtet. Das ging mir jetzt im März mal wieder so.
Ansonsten war der März ein blöder Monat für mich, was einerseits an ein paar persönlichen/ privaten Belastungen und Problemen lag, die mich sehr beschäftigt und mitgenommen haben. Auch im beruflichen Bereich stand ich mir im März wieder einmal vorrangig selbst im Weg. Zu wirklichen Entscheidungen konnte ich mich da nicht durchringen, die aber eigentlich nötig wären, weil mir der aktuelle Zustand nicht gefällt - und auch nicht bekommt. Eine Eierei für nichts und wieder nichts. Eigentlich tu ich mich sonst nicht so schwer mit Entscheidungen, aber ... weiß nicht, ich steh irgendwie gerade in so einer Sackgasse und komme nicht voran. Mittlerweile träume ich sogar schon sowas in der Art. Kennt ihr solche Träume auch, in denen man laufen will/muss, und man merkt aber, dass man nicht voran kommt? Dass es entweder gar nicht geht, sich die Füße nicht bewegen, oder nur schneckenlangsam und sehr beschwerlich? Da brauch ich mein Psychologiestudium nicht für, um zu wissen, dass mir mein Unterbewusstsein gerade etwas sagen möchte.
Vielleicht war im März auch deswegen so wenig hier los auf dem Blog, weil mir einfach nicht danach war. Keine Lust, mich lange vor den Laptop zu setzen. Auch Instagram und Co. sind mir in den letzten Wochen total auf die Nerven gegangen. Um solche "Positivity, Achtsamkeits und Gute Laune Beiträge" habe ich stets einen großen Bogen gemacht, weil - mal im Ernst, man hat halt auch nicht immer Bock zu sehen, wie toll es anderen (vermeintlich) geht und wie die ihr Leben so meistern, oder? Manchmal hat man halt einfach Lust auf schlechte Laune und bockig sein und auf andere pfeifen und lasst mich alle in Ruhe, oder? Oder? Geht´s nur mir so? Manchmal habe ich kein Problem damit, alles und jeden kacke zu finden, auch mich selbst; ist ja schließlich kein Dauerzustand. Auch hier brauch ich mein Psychologiestudium nicht, um zu wissen, dass es völlig normal und ok (und gesund!) ist, mal alles doof zu finden. (Und solche ausschließlichen "Wie ist das Leben doch schön!"-Accounts bei Insta guck ich mir eh nie an. Da ist doch soviel nicht echt...)
März war halt so ein doofer Monat. Ich hab zum Ausgleich viel gelesen, allerdings viel auch nur angelesen oder begonnen. Auch vieles gleichzeitig - ich schaffe das einfach immer wieder. Zwischenzeitlich hatte ich 7 angefangene Bücher, da habe ich dann doch mal aufgehört und mich damit begnügt, wenigstens 2 erstmal fertig zu lesen. Mir haben die angefangenen Bücher irgendwie alle auch gefallen, aber so richtig zum Dranbleiben hatte keins das Zeug.
Vermutlich auch deshalb angelesen habe ich u.a. auch "The Muse of Nightmares" von Laini Taylor, das ich endlich mal lesen wollte. Auch hier bin ich nur etwa ein Drittel weit gekommen, dann kam mir "Ready Player Two" von Ernest Cline dazwischen, das für mich dann doch einfach Vorrang hatte. Da bin ich auch gerade mittendrin. Auch hier ist mein Eindruck, dass Teil 1 deutlich besser war als die Fortsetzung, aber gut, das ist ja leider häufig der Fall. Abends lese ich ganz gern noch was gemütlich-unaufgeregtes, und daher ist meine Abendlektüre derzeit "Effi liest" von Anna Morretti. Gerade ausgelesen als Zugbuch beim Pendeln habe ich "Fast genial" von Benedict Wells. Das ist mein viertes Buch von ihm, wobei eins, "Die Wahrheit über das Lügen" nämlich, ja eigentlich nur Kurzgeschichten waren. Kurioserweise fand ich seine Kurzgeschichten ganz toll, aber von seinen Romanen hat mir noch keiner so richtig richtig gut gefallen. Irgendwie ist immer was, was mich stört. Im März hatte ich euch dann auch von meinem kurz aufgeflackerten Interesse an der Netflix Verfilmung der Grischa-Reihe von Leigh Bardugo erzählt. Daraufhin habe ich den ersten Teil der Reihe gelesen und ... es hat mich nicht wirklich gepackt. Ich hab mich so durchgewurschtelt durch das Buch, hatte aber schnell gar keine richtige Lust mehr drauf. Die Teile 2 und 3 bleiben damit (vorerst) ungelesen in meinen Regalen. Irgendwie ist die Reihe nicht so wirklich was für mich. Kurioserweise ist es bei ihrer "Krähen"-Dilogie ganz das Gegenteil, diese beiden Bücher um Kaz Brekker und seine Bande liebe ich! Da packte mich nach dem Grischa-Reinfall neulich auch direkt die Lust auf einen Re-Read, und ich habe "Das Lied der Krähen" verschlungen. Jetzt lese ich Teil 2 "Das Gold der Krähen" auch noch so nebenbei.
Was bringt der April? Ich werde ein Jahr älter. Ich versuche mir einzureden, dass mir das egal ist, weil es ja eh nichts aussagt. So von wegen: Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Aber eigentlich... find ich´s voll doof. Was ich dagegen nicht doof finde, sondern freudig erwarte, ist das Erscheinen von "Scarlett & Browne - Die Outlaws", das neue Buch von Jonathan Stroud. Das kommt Mitte April. Gibt auch noch ein paar andere Bücher, die im April erscheinen und die mich interessieren, aber tatsächlich ist dieses für mich das wichtigste. Nachdem ich "Lockwood & Co." absolut liebe, bin ich gespannt, was Herr Stroud sich dieses Mal ausgedacht hat.
Vielleicht bringt der April ja auch ein bisschen mehr Klarheit. Über Job, Wünsche, Erwartungen - das Leben. Mal sehen.
Worauf wartet und freut ihr euch im April?
Sonntag, 28. Februar 2021
Hallo März!
Sonntag, 13. Dezember 2020
Adventsgeplauder
Einen schönen 3. Adventssonntag wünsche ich euch!
Ich hoffe, ihr konntet die Adventszeit bisher ruhig angehen und genießen, oder dass zumindest der angekündigte Lockdown nun ein bisschen Ruhe und Entschleunigung für alle bringen wird. Meine Woche ab morgen wird nochmal ganz schön voll und trubelig - Lockdown hin oder her -, insofern mache ich drei Kreuze, wenn Freitag Nachmittag ist, denn dann habe ich endlich frei. Dann stehen mir einige freie Tage bevor, die ich bestmöglich fürs Faulsein nutzen will.
Lesen steht ganz oben auf der Liste, denn ich habe definitiv noch einige Bücher hier liegen, die schon ganz hektisch winken und rufen "Du wolltest uns doch noch bis Ende des Jahres lesen - wann wird´s denn nun endlich mal was?!". Bisher habe ich im Dezember irgendwie kaum etwas gelesen. Das stört mich selbst ungemein und vor allem macht es mich ... ja, unruhig, irgendwie. Mir hilft Lesen halt beim Runterkommen und beim "Welt da draußen ausschalten", und in den letzten Tagen war dafür kaum Zeit und Ruhe. Auch heute habe ich noch keine Seite gelesen und das war eigentlich ganz anders geplant. Aktuell lese ich mich durch den letzten Teil der "Weltenwanderer"-Reihe von V.E. Schwab. (Und liebe es!) Zum einen. Zum anderen habe ich aber auch noch "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells angefangen. Ebenso wie "Die kleinen Wunder von Mayfair" von Robert Dinsdale. Und nicht zu vergessen, passend zur Jahreszeit: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Seit Jahren nehme ich mir vor, dieses Buch zur Weihnachtszeit zu lesen, vor 2 Jahren habe ich mir dann die eigentlich sehr schöne illustrierte Ausgabe aus dem Knesebeck Verlag gekauft und es dann trotzdem 2 Jahre lang nicht gelesen. Dieses Jahr habe ich damit immerhin schon angefangen, ich habe das erste Kapitel (bzw. im Buch heißen diese "Strophen") gelesen und habe direkt Angst bekommen. Kein Witz! Ich hatte ja bereits eine grobe Idee, worum es im Buch geht, die Geschichte der drei Geister ist mir durchaus bekannt. Aber davon zu lesen fand ich schon recht gruselig; die Illustrationen im Buch verstärken den Gruselfaktor für mich aber nochmal ungemein. Ich bin echt kein Angsthase, was sowas betrifft, aber ich fand die Bilder in Kombination mit meiner eigenen Fantasie so gruselig, dass ich direkt entschieden habe, dieses Buch überhaupt nur tagsüber lesen zu können. :o Also mal sehen, wie ich mit dieser Geschichte vorankomme...
Dann habe ich mir für die freien Weihnachtstage aber auch noch andere Dinge vorgenommen. Ich möchte unbedingt ein paar Märchen schauen, und nein, dafür bin ich nicht zu alt. Zu Weihnachten gehören für mich immer Märchen dazu - und während ich so manche filmische Umsetzung aus früheren Jahren (50er/60er und so) wirklich schauderhaft finde, gibt es heute ja ganz wunderbare Versionen und Neuverfilmungen von Märchen. Da muss ich mir mal ein paar TV-Termine rauspicken, um auch hier in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Ich gehöre übrigens zu den (gefühlt) wenigen Personen, die mit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" so gar nichts anfangen können; bleibt mir bloß weg mit diesem Film! Ich mochte den früher als Kind mal sehr, dann wurde er aber totgespielt und so hochgehyped, dass ich den einfach überhaupt nicht mehr mag. Plötzlich redeten alle nur noch von dem Film und dass der der Inbegriff von Weihnachten wäre - Why??!! Keine Ahnung. Gibt viel schönere Filme. Und schönere Märchen.
Fest eingeplant habe ich auch, mich an den Laptop zu setzen und z.B. ein neues Lesebingo fürs Jahr 2021 zu basteln. Das wird wohl irgendwann in den nächsten Tagen auf dem Blog erscheinen. Ich hoffe, ihr habt wieder Lust, mitzumachen :) Ebenso soll es eine kleine Auswertung des aktuellen Lesebingos geben, sowie der anderen Leseaktionen, die ich dieses Jahr gemacht bzw. an denen ich teilgenommen habe. Für 2021 habe ich neben dem Lesebingo auch noch eine kleine Leseaktion zum Thema "Klassiker" für mich eingeplant. Auch #21bücherfür2021 wird wohl wieder stattfinden, also werde ich mir 21 Bücher fürs nächste Jahr raussuchen. Aber sonst? Keine Ahnung, ich habe mich mit eventuellen weiteren "Challenges und Co." noch nicht beschäftigt und weiß gar nicht, was so stattfindet.
Weiß jemand von euch etwas? Gibt es gute Leseaktionen und "Challenges", bei denen man mitmachen könnte?
Wie sehen denn eure Pläne für die Weihnachts- und Ferientage aus? Habt ihr Lesepläne oder noch "to do´s" für 2020?















