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Mittwoch, 4. September 2019

#dickebüchercamp Kurze Auswertung

Und da ist der August vorbei! Whooop whoop, sag ich da nur, denn wenn der August vorbei ist, dann steht der September in der Tür - und September ist bei mir gleichbedeutend mit Herbstanfang. Dann ist ENDLICH dieser vermaledeite Sommer vorbei!
Mal ehrlich, diese Sommermonate und ich, das war noch nie eine gute Kombination. Aber was da seit einigen Jahren los ist, dass man Woche um Woche über 30° Grad draußen hat, das ist echt nicht meins. Und ok, im September wird es jetzt auch nicht sofort mit einem Wisch Herbst, das ist mir schon klar, auch wenn es ja jetzt tatsächlich kühler draußen werden soll. Aber September bedeutet eben, dass die letzten Monate des Jahres in greifbarer Nähe liegen, dass bald das Laub von den Bäumen fällt, durch das man auf den Wegen dann mit den Füßen wischen kann, dass es morgens manchmal so herrlich neblig ist und dass man besser eine Jacke mitnehmen sollte, wenn man raus geht. Jackenwetter = Herbstwetter = mein Wetter. Isso.

Ende August ging auch das von der @nordbreze alias Marina ins Leben gerufene #dickebüchercamp zu Ende. Man sollte im Juli und August vornehmlich dicke Bücher mit mehr als 500 Seiten lesen. Ich hatte mir ein paar rausgesucht und zum Lesen eingeplant (siehe HIER), aber davon sind es letzlich nur 2 geworden: "Das dunkle Land" von Elizabeth Kostova und "Weißer Tod" von Robert Galbraith. Eventuell/ hoffentlich werde ich zu beiden in den nächsten Tagen wenigstens noch einen kurzen Leseeindruck schreiben; zu längeren Rezensionen wird es wohl nicht reichen, aber wenigstens kurz ein paar Gedanken zusammenfassen, das wollte ich schon machen. Soviel vorneweg: während ich den 4. Teil von Strike ganz gut fand, hat mich "Das dunkle Land" leider eher enttäuscht und gelangweilt, was ich umso schader (gibt´s das Wort?) fand, weil ich "Der Historiker" von Elizabeth Kostova ja eigentlich sehr mag. Aber hier hat´s irgendwie nicht gefunkt.
Spontan dazu gekommen und sich mit mehr als 500 Seiten als "dicke Bücher" entpuppt haben sich auch "Das Gold der Krähen" von Leigh Bardugo und "Dich schickt der Himmel" von Sophie Kinsella. Dass "Das Gold der Krähen" echt gut und letztlich sogar mein Highlight dieser 4 Bücher sein würde, wusste ich irgendwie schon vorher. Denn das Buch habe ich als "Crooked Kingdom" schon vor ein paar Monaten auf Englisch gelesen und fand es ganz ganz toll. Richtig enttäuscht hat mich dagegen das Buch von Sophie Kinsella, was hauptsächlich an der unglaublich nervigen und zurückhaltenden Art der Hauptfigur lag (siehe HIER). Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, dieses Buch nicht so toll zu bewerten, habe dann aber festgestellt, dass es anderen Lesern ganz genauso ging mit diesem Buch. 



Kennt ihr eins der Bücher? Habt ihr vielleicht auch bei der Leseaktion teilgenommen? Wenn ja, welches Buch war euer Highlight?

Donnerstag, 11. Juli 2019

Das #dickebüchercamp bei Instagram

Das Sommerloch greift um sich. Hab ich zumindest das Gefühl. Ich merke es bei mir selbst beim Lesen: irgendwie kann mich gerade kein Buch so richtig begeistern und "flashen". Ich habe sooo viele angefangene Bücher bei mir herumliegen, weil ich in alle mal reinlese, reinschnuppere - und dann aber nach wenigen Seiten einfach keine richtige Lust habe, weiterzulesen. Man könnte argumentieren, dass ich also offenbar einfach noch nicht das richtige Buch für meine aktuelle Stimmung gefunden habe. Aber der Stapel mit begonnenen Bücher wächst nahezu täglich.

Was also tun? Sich neue Ziele setzen, vielleicht. Ein bisschen Ansporn gibt möglicherweise die folgende Aktion:
Marina alias die @nordbreze hat auf Instagram erneut ihr #dickebüchercamp ausgerufen. Ziel ist es, im Juli und August vor allem dicke Bücher mit mehr als 500 Seiten zu lesen. Im letzten Jahr hatte ich nur so am Rande mitgemacht, weil ich ohnehin gerade "Schlüssel 17" von Marc Raabe gelesen hatte (bei dem übrigens im August dir Fortsetzung erscheint - yeiiihhhh!!). Dieses Jahr gehe ich vorbereiteter an die Sache heran und habe mir ein paar Bücher aus den Regalen geschnappt, die 500 Seiten und mehr vorweisen können. Ob ich tatsächlich alle lesen werde (haha, haahaa hahahaha) oder ob ich auch hier mein "Ich lese nur mal ein paar Seiten an"-Problem weiter ausleben werde - keine Ahnung. Bisher habe ich "Weißer Tod" von Robert Galbraith angefangen, das gewohnt gut und schmökerig geschrieben ist. Aber irgendwie ist mir gerade noch nach was anderem. Heute schnuppere ich vielleicht mal noch in "Strange the dreamer" hinein. Das Buch erscheint im September auf Deutsch und eigentlich wollte ich die Geschichte auf Englisch gern vorher gelesen haben, bevor es - wie immer bei gehypten Büchern - dann wieder eine Flut von Beiträgen auf allen Kanälen gibt, die einem unweigerlich zuviel verraten und irgendwie die Lust aufs Buch nehmen, weil es überall präsent ist. Also mal sehen, wie mich die neue Reihe von Laini Taylor vereinnahmen kann.

Macht ihr auch mit beim #dickebüchercamp?

Dienstag, 21. Juli 2015

Gemeinsam lesen: The Trap

Eine Aktion bei Schlunzenbuecher.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "The Trap" von Andrew Fukuda und bin auf Seite 58. 



Da es sich um den dritten Teil der Reihe handelt, gibt es hier die 

Inhaltsangabe für Teil 1 (deutsche Ausgabe):
Die Nacht hat tausend Augen. Sie lachen nicht, sie lieben nicht und nachts töten sie Menschen. Nur Gene ist anders: Er ist ein Mensch und hat jahrelang unerkannt in ihrer Mitte gelebt. Seine Liebe zu Ashley June muss er verbergen, denn schon die kleinste Berührung könnte ihn entlarven. Aber dann werden ausgerechnet er und Ashley June ausgewählt. Sie sollen die letzten Menschen zur Strecke bringen, die in der Savanne leben. Nur mit Ashley June an seiner Seite hat Gene eine Chance, diesem Albtraum zu entrinnen.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"On the other side of the curtains we step into a pool of darkness, the size of which we´re not fully aware until - 
"Lights coming on in three, two, one," the chief advisor says in a surprisingly tender voice." 


3. Was willst du unbedingt loswerden zu deiner aktuellen Lektüre?
"The Trap" ist der dritte und (meines Wissens nach) letzte Teil der "Hunt"-Reihe von Andrew Fukuda. Im Deutschen sind bisher nur die ersten beiden Teile, "Jäger der Nacht" und "Jäger des Lichts", erschienen, und ich habe ehrlich gesagt die Hoffnung aufgegeben, dass der Ravensburger Buchverlag den dritten Teil auch noch ins Deutsche übersetzen lässt und veröffentlicht. Dafür ist einfach schon zuviel Zeit vergangen, in der das nicht passiert ist, und irgendwo, auf einem anderen Blog wahrscheinlich, habe ich auch mal gelesen, dass der Verlag den dritten Teil wohl nicht mehr bringen wird. Was ich total daneben, vor allem aber schade finde. Denn die Bücher sind sooo gut! Erstaunlicherweise habe ich total Gefallen dran gefunden, obwohl es irgendwie ... gewissermaßen ... naja, eine Vampirgeschichte ist - und um die mache ich ja sonst einen großen Bogen. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass das hier alles ein wenig anders ist, hier entwickeln keine Vampire romantische Gefühle zu Menschen (das altbekannte Muster also), niemand glitzert - und ich klebte trotz allem Ekel und Widerwillen von Beginn an an den Seiten. Und nun hab ich einfach genug vom Warten. Ich will wissen, wie die Geschichte von Gene weitergeht! Also lese ich es jetzt auf Englisch. Und bin jetzt schon wieder ganz gefangen von der Story.

Deutschsprachige Ausgabe Teil 1


4. Plant ihr euren Lesemonat (oder z.B. Lesesommer) und erreicht ihr eure Ziele dann auch, oder lest ihr immer das, worauf ihr gerade Lust habt?
Das zweite. Ich plane nie wirklich im Voraus, was ich lesen werde, egal in welchem Zeitraum. Eine Ausnahme ist, wenn ich in den Urlaub fahre (höhö, welcher Urlaub?!), dann überlege ich mir vorher schon, worauf ich vielleicht Lust hätte und welche Bücher ich mitnehme. Und wenn ich mal ein Buch für einen Verlag oder einen Autoren lese, dann hat das Buch ein kleines Bisschen Vorrang und wird von mir so eingeplant, dass ich es in absehbarer Zeit gelesen habe. Aber sonst? Ich mache mir keine Lesepläne oder "to read"-Listen. Ich würde mich wahrscheinlich ohnehin nicht dran halten, weil ich lieber spontan entscheide, wonach mir gerade ist.


Dienstag, 16. Juni 2015

Gemeinsam lesen: Driving Phil Clune

Heute bei Weltenwanderer.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Zum neuen aktuellen Taschen-Buch (im Sinne von: immer in der Tasche dabei) ist "Driving Phil Clune" von Susanne Fuß geworden. Ich habe es jedoch noch gar nicht angefangen und bin also quasi noch auf Seite 1.

Darum geht´s:
Taxifahrer Herbert hat einen Traum: Er möchte einmal einen Hollywood-Star in seinem Taxi befördern, um etwas Glanz in sein ansonsten freudloses Leben zu bringen. Statt eines Stars landet jedoch nur Herberts unter Persönlichkeitsstörung leidender Bruder Harry in seinem Wagen, der nicht zuletzt durch seine Krankheit großes Talent zeigt, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Aus einer Notlüge entsteht die Idee, Harry als den berühmten US-Schauspieler Phil Clune auszugeben. Bei Herbert melden sich daraufhin viele Kollegen, die für die Vermittlung des vermeintlichen Stars als Fahrgast erkleckliche Summen bezahlen. Das Geschäft brummt. Doch die Situation verkompliziert sich schlagartig, als der echte Phil Clune in Berlin zu Dreharbeiten eintrifft. Die darauf folgenden, vielfältigen Verwechselungen führen am Ende alle Beteiligten zu einem rasanten Finale auf der „German autobahn" - jeden auf der Suche nach seinem ganz persönlichen Stück Freiheit.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Angelinas Make-up verlief."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Die Autorin hat mir neulich eine Email geschrieben und mich gefragt, ob ich es lesen möchte. Sie meinte, es wäre lustig und sie hätte gesehen, dass für mein Lese-Bingo die Kategorie "Ein lustiges Buch" noch aussteht. Damit hat sie Recht und ich fand es irgendwie total nett, dass sie sich den Blog vorher tatsächlich ein wenig angesehen hat, bevor sie mich angeschrieben hat. Ich habe dann Ja zum Buch gesagt und gestern kam es mit der Post. Ich bin noch nicht zum Lesen gekommen, habe aber neulich über den Kindle schon die Leseprobe gelesen und die hat mir gut gefallen. Ich hoffe also auf eine gute - und lustige - Geschichte.

4. Was tust du gegen eine richtige Leseflaute? Hast du irgendwelche Tricks, diese zu überwinden oder zwingst du dich sogar zum Lesen?
Ich hatte schon Leseflauten. Glücklicherweise keine "richtig" schlimmen, wie ich das von anderen schon gehört habe, dass die wochenlang keine Lust auf Lesen hatte. Bei mir sind es immer höchstens mal ein paar Tage. Und wenn das mal der Fall bei mir ist, tu ich meistens gar nichts. Vor allem nicht lesen. Schon gar nicht zwinge ich mich zum Lesen, denn dafür ist das für mich viel zu sehr Hobby und mit Spaß verbunden, als dass ich mir so etwas aufzwingen würde. Wenn mein Kopf und mein Bauch meinen, sie haben mal so gar keine Lust auf getippte Seiten, dann ist das halt so. Dann sind eben Zeitschriften, mein Nintendo DS oder der TV dran. Wenn sich meine Leseflaute eher so äußert, dass ich zwar prinzipiell schon Lust auf Lesen habe, mich aber für kein Buch entscheiden kann oder mich einfach kein Buch wirklich vom Hocker reißen kann, dann greife ich meistens auf altbewährtes zurück und lese eins meiner All-time-Favorites (wie "Harry Potter" oder "Das Jesus-Video"), auch wenn ich die schon zig mal gelesen habe und sie passagenweise schon auswendig kann. Aber das hilft meistens. Dann kommt meistens von ganz alleine der Gedanke "Jetzt könnte ich lieber Buch XY lesen."


Dienstag, 2. Juni 2015

Gemeinsam lesen: Vielleicht mag ich dich morgen

Heute bei Weltenwanderer



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese unter anderem "Vielleicht mag ich dich morgen" von Mhairi McFarlane und bin auf Seite 123.

Darum geht´s:
Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.
(Quelle: hier)


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Es war das Ende einer langen Woche, und Anna ergatterte für sich, ihren Mantel, ihre Tasche und ihr Rotweinglas einen Platz im Kellercafé des Curzon Cinema in Soho."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Das Buch hat sich meine Mutter gekauft (eigentlich eingefleischte Krimi- und Thrillerleserin) und nachdem sie es schon ausgelesen hatte, meinte sie, ich solle es auch lesen, es wäre eine "niedliche" Geschichte. Nun ja, gegen niedliche Geschichten habe ich nichts, außerdem hatte ich ohnehin schon ein Auge auf das Buch geworfen. (So spart man Bücherkosten.) Jetzt bin ich auf Seite 123, von einer "niedlichen" Geschichte habe ich bisher aber nichts bemerkt. Eher ist mein vorläufiger Eindruck, dass sich die Story ganz schön zieht und mir persönlich oftmals zu ausschweifend wird. Irgendwie kommt die Handlung bisher nicht so wirklich in Gang, auch wenn das besagte Klassentreffen der Inhaltsangabe schon stattgefunden hat und in ganzen 5 Seiten abgehandelt wurde. Das hat mich doch sehr verwundert. Bisher gibt es in dem Buch soviel Geplänkel und Abschweifungen, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben; Dialoge mit Freunden, Beschreibungen und Rückblicke etc. Ich mag es eigentlich, wenn in einer Handlungslinie auch mal links und rechts geschaut und nicht nur stringent das Hauptthema verfolgt wird. Das macht es ja nur realistischer. Aber hier wird mir das gerade etwas zu langatmig. Ich hoffe, die Handlung kriegt noch die Kurve.

4. An welchem Ort befindest du dich in deinem aktuellen Buch? Würdest du gern mal dorthin reisen und was würdest du dort unternehmen?
Das ist definitiv ein dicker fetter Pluspunkt des Buches: Es spielt in London, einer der fantasto-super-wunderbarsten Städte überhaupt. Dahin würde ich gern jederzeit reisen (psssssst: Im September ist es für mich endlich wieder soweit: London, ich komme!!! :D ) und dann mal sehen, wohin mich meine Nase führt. Am Wochenende auf jeden Fall auf den Spitalfields Market, Tauben und Schulklassen beobachten auf dem Trafalgar Square und ein Strawberry Trifle von Sainsbury´s muss auch sein.

Dienstag, 26. Mai 2015

Gemeinsam lesen: Vollendet - Der Aufstand




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Am langen Pfingstwochenende habe ich "Vollendet" von Neal Shusterman noch einmal gelesen bzw. eigentlich eher quergelesen, weil ich die Reihe demnächst ganz gern weiterlesen möchte. Da war das nochmalige Lesen gut zum Auffrischen, und tatsächlich wusste ich manches aus Teil 1 nicht mehr. Daran anschließend möchte ich jetzt "Vollendet - Der Aufstand" lesen, also den zweiten Teil, bin bisher aber nicht über Seite 1 hinausgekommen.


Darum geht´s in Teil 1: (um inhaltlich nichts zu verraten)
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren „umwandeln“ lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Als sie ihn holen kommen, hat er gerade einen Albtraum." 

3. Was möchtest du unbedingt zu deiner aktuellen Lektüre loswerden?
Wie schon gesagt, habe ich "Vollendet" am Wochenende noch einmal durchgelesen, bzw. quergelesen. Jetzt stecke ich erstmal wieder voll in der Handlung drin und will den zweiten Teil beginnen. Ich weiß noch, dass ich, als ich "Vollendet" zum ersten Mal gelesen hatte, danach ziemlich fix und fertig war, weil mich die Story an sich wirklich richtig mitgenommen hat. Und weil da ein Kapitel dabei war, in dem die "Umwandlung" detailreich beschrieben wurde und mir das irgendwie ziemlich zugesetzt hatte. Jetzt, beim zweiten Lesen, sehe ich das alles schon etwas distanzierter. Beim erneuten Lesen habe ich mich nicht mehr so von der Horroridee an sich abschrecken lassen, sondern mir eher die ganze Zeit denken müssen, dass so etwas moralisch und ethisch nie im Leben durchkommen würde. Niemals. Aber erschreckend und gewagt ist der Gedanke hinter der Story natürlich dennoch und Neal Shusterman hat halt eine recht spannende Sache draus gemacht. Anfangs war ich überrascht, dass es überhaupt eine Fortsetzung gibt (zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass es sogar eine Trilogie werden soll). Mit dem (offenen) Ende von Teil 1 war ich gar nicht so unzufrieden. Aber nun geht es halt doch weiter und meine Neugier siegt. 

4. Ist euch schon einmal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal "verlegt" und nicht mehr wieder gefunden?
Ziemlich stolz und erleichtert kann ich berichten, dass mir all das noch nie passiert ist. *dreimal auf Holz klopf* 
Beim Baden nehme ich kein Buch mit in die Wanne. Da ist einfach viel mehr Nässe, als einem Buch gut tut... ^^ Stattdessen lese ich da manchmal diese kleinen Leseproben, die man überall findet und mitnehmen kann. Davon habe ich einige zuhause liegen und bei denen ist es mir egal, ob die danach völlig nass und durchweicht sind - denn wenn mir die Leseprobe gefallen hat, merke ich mir das Buch ohnehin in der Wunschliste.
Selber habe ich glücklicherweise auch noch nie ein Getränk über einem Buch verschüttet. Das passiert immer nur anderen mit meinen Büchern, daher bin ich da beim Verleihen sehr vorsichtig geworden. Das schlimmste Erlebnis in dieser Hinsicht waren mal dunkle Colaflecken auf einem Teil der "Berts Katastrophen", die ich früher geliebt und verschlungen habe und sie daher mal einer Freundin verliehen habe. Als sie es mir zurückgegeben hat, klebten gut 30 Seiten aneinander und waren dunkelbraun verfärbt. Das hab ich ihr bis heute nicht verziehen.
Das Schlimmste, was mir bisher mit Büchern passiert ist, ist sie draußen im direkten Sonnenschein liegen zu lassen. Denn nach gut 2 Stunden in der Sonne sehen sowohl Taschenbücher als auch Hardcover ziemlich mitgenommen aus; wellige Seiten, hochgedrückte und dellige Buchdeckel, hier und da Verfärbungen... :(

Dienstag, 19. Mai 2015

Gemeinsam lesen: "Inferno"





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Inferno" von Dan Brown und bin auf Seite 439.

Darum geht´s:
Robert Langdon ist zurück ... und hat sein wohl größtes Abenteuer zu bestehen. Dante Alighieris Inferno, Teil seiner Göttlichen Komödie, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Um dieses Mysterium weiß auch Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesem siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Und erst auf seiner Jagd durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern, wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die Leben bringt. Oder den Tod.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Der Bahnhof Santa Lucia von Venedig ist ein elegantes, niedriges Gebäude aus grauem Stein und Beton."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Eigentlich mag ich die Bücher von Dan Brown sehr. Eigentlich. Denn zumindest sein letztes Buch "Das verlorene Symbol" war an Schnarchigkeit ja kaum zu überbieten. Bei Dan Brown mag ich, dass er einen Haufen Informationen über Kunst, Kultur, Verschwörungen, Politik, Macht, fiese Menschen und gute Menschen und gewagte Theorien in einen Topf wirft und am Ende irgendwie was echt lesenswertes und interessantes bei rauskommt. (Naja, mit Ausnahme von "Das verlorene Symbol" eben...) "Illuminati", "Sakrileg" und auch "Meteor" habe ich deshalb wirklich richtiggehend verschlungen. "Inferno" hat nach dem enttäuschenden Vorgänger nur als Geschenk seinen Weg zu mir gefunden, denn gekauft hätte ich es wohl eher nicht (war mir zu teuer). Nachdem es eine ganze Weile ungelesen rumlag, habe ich es in einer Anwandlung von "Jetzt könnte ich was von Dan Brown lesen" am Samstag morgen begonnen und fast das ganze Wochenende hindurch geschmökert. Mir fehlen jetzt noch 200 Seiten oder so. Und inhaltlich finde ich "Inferno" echt richtig klasse, es spielt (bisher) in Florenz und Venedig und strotzt nur so vor kunstgeschichtlichen Inhalten und echt tollen wissenschaftlichen Theorien. Beides miteinander verknüpft führt im Buch dazu, dass Dante Alighieri´s "Göttliche Komödie" daran schuld ist, dass demnächst wohl eine Epidemie ausbrechen wird im Buch. Echt gut gemacht. Bin sehr gespannt, ob es Robert Langdon mal wieder schaffen wird, die Welt zu retten. Da verzeih ich es auch, dass es so unglaublich unrealistisch ist, was er macht und kann und was ihm alles passiert ;)


4. Stell dir vor, die Welt würde in ein paar Wochen untergehen... Welche Bücher willst/ musst du vorher noch unbedingt lesen und warum?
Hmmmm, was für eine Frage (die allerdings gut zum Buch "Inferno" passt!). Also ganz ehrlich: Wenn ich wüsste, dass demnächst die Welt untergeht, dann würde ich - bei aller Liebe zu den Büchern - die letzten Tage sicher nicht lesend verbringen. Dafür gibt es dann doch Dinge, die mir zu wichtig sind, und vor allem wichtiger als Lesen. Zeit mit Familie und Freunden verbringen, langgehegte Träume und Wünsche doch noch erfüllen, vielleicht ein paar Dinge sagen, die man schon immer mal jemandem sagen wollte, Orte besuchen, die man immer sehen wollte, Dinge essen, die man nie wieder essen können wird. Es gibt kein Buch, das ich wichtiger finde als all das. Wahrscheinlich würde ich aber bei all den Dingen trotzdem immer ein Buch dabei haben (einfach, weil ich tatsächlich immer ein Buch dabei habe), und dann wäre das ein echtes Herzensbuch von mir, eins, das mir wirklich etwas bedeutet, und das ich selbst nach 15x Lesen noch nicht langweilig finden würde. Vielleicht "Der Schatten des Windes". 

Dienstag, 12. Mai 2015

Gemeinsam lesen: Herz aus Glas

Heute bei Schlunzenbücher.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich habe am Wochenende "Herz aus Glas" von Kathrin Lange begonnen und bin jetzt auf Seite 153.

Darum geht´s:
Juli ist wenig begeistert, die Winterferien auf Martha’s Vineyard verbringen zu müssen. Auf der Insel trifft sie den verschlossenen David, dessen Freundin bei einem Sturz von der Klippe ums Leben kam. Bald erfährt Juli, dass ein Fluch für den Tod weiterer Mädchen verantwortlich sein soll. Nachts hört sie flüsternde Stimmen. Als sie sich in David verliebt, merkt sie nicht, welche Gefahr dies bedeutet.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Wir unterhielten uns noch eine Weile über Belanglosigkeiten, bis ich behauptete, ich müsse zurück, weil sie sich auf Sorrow sonst Sorgen um mich machen würden."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Mir war nach etwas romantischem und das Buch hat mir aus dem Regal heraus zugewunken. Also ist es kurzerhand die aktuelle Lektüre geworden. Das "romantische" habe ich in der Handlung zwar (noch) nicht gefunden, aber ich finde das Buch bisher trotzdem nicht übel. Das klingt jetzt nicht nach überschwänglicher Begeisterung, ich weiß, aber ich muss auch erstmal abwarten, ob sich "Herz aus Glas" nicht vielleicht doch als so eine typische Jugendschnulze entpuppt, in der die Heldin schon nach 2 Stunden weiß, dass sie ihren unglaublich gutaussehenden Traumprinzen vor sich stehen hat und nicht mehr ohne ihn sein kann. Ich finde dieses Muster irgendwie so ermüdend. Bisher (!) macht die Story jedoch noch nicht diesen Eindruck, also lasse ich mich weiterhin überraschen. Das einzige, was mir bisher etwas merkwürdig vorkommt, ist der übermäßige Gebrauch von Ausrufezeichen. !! Fast in jedem Dialog zwischen zwei Personen enden die Sätze mit Ausrufezeichen, als wären alle ständig am Rufen und außer-sich-Sein, und das mindert so langsam die Glaubwürdigkeit... ;)


4. Welche Blogbeiträge lest ihr bei anderen besonders gern? Und habt ihr selbst Kategorien oder Beiträge, die ihr lieber schreibt als andere?
Hm. Ich lese eigentlich am liebsten Beiträge, in denen man etwas "persönliches" über den Schreiber erfährt, etwas, das über das eigentliche Bloggerthema hinausgeht. Aus diesem Grund lese ich bei anderen gern mal Wochen- oder Monatszusammenfassungen, Frage-und-Antwort-Spielchen (auch wenn ich diese Award-Verleiherei so nervig finde...), oder irgendwelche Posts, die einfach ein bisschen was über die Person hinter dem Blog erzählen. Natürlich lese ich auch Buch-relevante Beiträge, obwohl ich ehrlich sagen muss, dass ich Rezensionen wahrscheinlich am wenigsten lese. Rezensionen lese ich eigentlich wirklich nur dann, wenn mich ein Buch total interessiert und ich wissen möchte, wie eine bestimmte andere Person dieses Buch fand, oder wenn ich mir selbst sehr unsicher bin, ob das Buch etwas für mich sein könnte und ich deswegen einfach Meinungen sammeln möchte. Aber ansonsten lese ich Rezensionen - zugegeben - meistens eher nicht und dann schaue ich mir auch die entsprechenden Posts auf anderen Blogs gar nicht erst an. Man könnte jetzt sagen, dass das ja völlig blöd und sinnlos ist, immerhin handelt es sich nun mal um Bücherblogs, und immerhin schreibe ich selbst ja auch Rezensionen, von denen ich möchte, das sie jemand liest. Aber es ist einfach so. Ich lese Rezensionen oftmals nicht, weil sie mir schon zuviel verraten. Ich will mich ja noch selbst auf ein Buch einlassen können, selbst sowohl die Handlung als auch die Figuren etc. für mich erkunden können. Wenn ich dann in anderen Rezensionen schon sehr Meinungen "aufgedrückt" bekomme und schon "vorgesagt" bekomme, wie das Buch zu bewerten sein könnte, dann vermiest mir das oft völlig den Lesespaß. Also lese ich Rezensionen nur sehr selten. Und ich selbst halte meine Rezensionen und Meinungen zu Büchern lieber kurz und spoilerfrei, was die Handlung betrifft, weil ich so etwas auch bei anderen lieber lese.
Und jetzt bin ich völlig vom Thema abgekommen. Also: Selber schreiben - da habe ich eigentlich keine wirklichen Favoriten. Pauschal lässt sich das nicht so sagen. Manchmal fallen mir nach dem Lesen soviele Dinge zu einem Buch ein, dass ich eine Rezension in null komma nix geschrieben habe. Manchmal schiebe ich Rezensionen-Schreiben aber auch gern mal wochenlang vor mir her und brauche dann immernoch ewig, bis ich etwas dazu sagen kann. Da fallen dann andere Beiträge, die zwar buchbezogen, aber doch irgendwie anders sind, leichter. Meine Rubrik "Die Lektüre meiner Zugnachbarn" beispielsweise schreibe ich immer sehr gern, weil sie mir immer so nette und oftmals lustige Momente beschert, an die ich mich beim Schreiben dann gern erinnere. Die "Gemeinsam lesen" Aktion hier mache ich auch gerne mit, um kurz vorstellen zu können, was ich aktuell lese. Und wenn ich Frage 4 gut finde bzw. mir da zumindest eine Antwort einfällt ;)


Dienstag, 5. Mai 2015

Gemeinsam lesen: The dream thieves

Heute bei Weltenwanderer.



1. Was liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Relativ spontan habe ich heute morgen zu "The dream thieves" von Maggie Stiefvater gegriffen und bin momentan erst auf Seite 14.

Darum geht´s: (Achtung, das ist ein zweiter Teil!!)
Now that the ley lines around Cabeswater have been woken, nothing for Blue and Gansey will be the same. Ronan is falling more and more deeply into his dreams ...and his dreams are intruding more and more into waking life. Gansey is needed at home, and is struggling to stay in Aglionby. And Adam? He's made some new friends. Friends that are looking for some of the same pieces of the puzzle that Gansey, Blue, and Ronan are after. Great power is at stake, and someone must be willing to wield it.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Declan Lynch, the oldest of the Lynch brothers, was never alone."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Dank des Bahnstreiks sitze ich zuhause fest. Meine Arbeit kann ich zwar auch von zuhause aus erledigen (ist zur Zeit nur Computerarbeit), was ich deswegen auch tue. Aber nervig ist das trotzdem und mein Verständnis und meine Geduld für die Bahn und Co. sind mittlerweile wirklich erschöpft. Mal einen oder zwei Tage zu streiken, finde ich ok. Aber was da mittlerweile abgeht und ja komplett Deutschland (zumindest jenes, das auf die Bahn angewiesen ist) lahmlegt, finde ich nicht mehr lustig.
Aber mal zurück zum eigentlichen Thema: das Buch. Das habe ich mir heute morgen einem spontanen Impuls folgend aus dem Regal geschnappt und das liegt nun sehr verheißungsvoll hier neben meinem Laptop. Natürlich beschäftige ich mich in erster Linie mit meinem Arbeitskrams, aber das heißt ja nicht, dass man nicht zwischendrin trotzdem mal eine Seite weiterlesen kann. "The dream thieves" ist der zweite Teil der Buchreihe von Maggie Stiefvater um Blue und Gansey. Den ersten Teil habe ich schon vor ein paar Monaten gelesen und damals wollte ich eigentlich direkt diese Fortsetzung dranhängen. Hab ich dann aber nicht gemacht, aus verschiedenen Gründen. Andere (ja, und auch interessantere) Bücher haben sich einfach vorgedrängelt. Denn so sehr ich die Grundgeschichte von Blue mochte, leider zog sie sich halt auch ein wenig und wartete mit jeder Menge verschachtelter Nebenhandlung auf. Da noch 3 weitere Teile in der Reihe folgen, wird sich das alles sicher noch aufdröseln, aber so einen richtig reißerischen Eindruck hat "The raven boys" bei mir dann doch nicht hinterlassen. Jetzt hab ich aber gerade Lust auf die Fortsetzung, also gebe ich dem einfach mal nach und hoffe auf eine spannende Story. 

4. Könntest du dir dein aktuelles Buch als Film vorstellen?Welche Rolle würdest du gern darin spielen?
Naja, zum zweiten Teil kann ich bisher nicht viel sagen. Den ersten Teil ("The raven boys") kann ich mir allerdings sehr gut verfilmt vorstellen. Sowohl die Personen als auch Handlung und Schauplätze bieten sich förmlich an, daraus einen Film zu machen. Ich hatte beim Lesen auch viel Kopfkino vor Augen. Und so überrascht es mich auch überhaupt nicht, dass dieser Teil scheinbar tatsächlich gerade verfilmt wird bzw. wohl irgendwie in Arbeit ist, das Buch zu verfilmen. Die Infos online dazu sind eher schwammig und - soweit ich das überblicken konnte - auch nicht ganz aktuell (eher so 2013/2014). Aber offensichtlich wird es wohl überlegt/geplant/ausgeführt - man kann also gespannt sein.

Achso, eine Rolle würde ich darin übrigens nicht spielen wollen. Aber nicht nur in dem Film, sonder eher generell nicht. Ich habs nicht so mit Schauspielern. Ich gehe ja schon bei Vorträgen vor Angst fast ein...

Dienstag, 14. April 2015

Gemeinsam lesen: "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich"

Heute bei Schlunzenbücher



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Noch gar nicht angefangen, aber seit Tagen in meiner Tasche dabei ist "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" von Shelly King. Bin momentan also auf der ersten Seite.


Darum geht´s:
Maggie hat gerade ihren hochdotierten Job in einem kalifornischen Internet-Startup verloren und findet Trost im „Dragonfly Books“, einem verstaubten Antiquariat um die Ecke. Statt auf Jobsuche zu gehen, liest sie eine Schmonzette nach der anderen, freundet sich mit dem schrulligen Besitzer des „Dragonfly“ an und lernt nebenbei den geheimnisvollen Fahrradfreak Rahjit kennen. Ihr bester Freund indessen sorgt sich um Maggies Zukunft und verschafft ihr Zutritt zum Lesezirkel einer wichtigen Managerin von Silicon Valley. D.H. Lawrences "Lady Chatterleys Lover" steht auf dem Programm. Als Maggie die uralte Ausgabe bei "Dragonfly Books" aufschlägt, entdeckt sie einen in das Buch gekritzelten Briefwechsel, der sie augenblicklich in ihren Bann zieht. Die leidenschaftlichen Botschaften zwischen zwei unbekannten Liebenden berühren sie zutiefst – und öffnen ungeahnte Türen in ihrem eigenen Leben …


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Bücher verändern das Leben eines Menschen nicht, zumindest nicht, wie man im Allgemeinen glaubt."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Tja, eigentlich kann ich noch nichts dazu sagen, ich kenne es inhaltlich ja noch nicht. Ich hab es mir wegen des Titels und der Inhaltsangabe gekauft, weil es so nach "feel-good"-Roman klang. Außerdem geht es um Bücher, um lesebegeisterte Menschen und um geheime Briefwechsel - alles sehr verlockend, wie ich finde. Ich bin also gespannt drauf, habe nur momentan gar nicht so wirklich viel Zeit zum Lesen, das stört mich am meisten.


4. Stimmt ihr euch aktuell buchig schon auf die kommende Sommer- und Urlaubssaison ein?
Öhhhhm... nein. Erstens ist die Urlaubssaison (und hoffentlich auch die Sommersaison - ich mag Sommer nämlich nicht!) noch weit entfernt für mich. Zweitens mache ich meistens nicht im Sommer Urlaub, sondern eher so kurz danach, im September beispielsweise. Drittens mache ich mir zwar meistens einen kleinen Plan, was ich im Urlaub lesen möchte, wenn ich denn mal Urlaub habe. (Ob ich diesem Plan folge, ist dann aber immer eine ganz andere Frage...) Dabei sind die geplanten Urlaubs-Bücher aber selten typische Sommerbücher oder irgendwie Saison-Bücher, sondern eher das, was mich in dem Moment halt interessiert. Überhaupt lese ich meistens nicht wirklich "saisonal", obwohl ich beispielsweise zu Weihnachten schon gern mal ein weihnachtlich angehauchtes Buch lese. Oder was Gruseliges zu Halloween. 

Dienstag, 17. März 2015

Gemeinsam lesen: "15 kopflose Tage"

Heute bei Schlunzenbücher.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Auch in dieser Woche stelle ich euch kurzentschlossen mein aktuelles Zugbuch vor, das ist "15 kopflose Tage" von Dave Cousins. Ich habe es aber noch gar nicht angefangen, sodass ich praktisch auf der ersten Seite stecke.


Darum geht´s:
Wie weit kann man gehen, um die eigene Familie zusammenzuhalten? Laurence, 15 Jahre alt, geht jedenfalls ziemlich weit und manövriert sich dabei in eine Reihe grotesk-komischer Situationen – nicht zuletzt, weil sein kleiner Bruder fest davon überzeugt ist, ein bissiger Hund zu sein … Laurence Roach wünscht sich eigentlich nur ein normales Leben, doch das ist schwer, wenn die Mutter eine depressive Alkoholikerin ist. Als sie eines Abends nicht mehr nach Hause kommt, erzählt er niemandem davon – aus Angst, er und sein Bruder Jay müssten sonst in Pflegefamilien. Er täuscht vor, seine Mutter sei noch da, zieht sich ihre Kleider an und verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Lügen. Abend für Abend schleicht er zudem in die Telefonzelle und gibt sich in der Live-Sendung des lokalen Radiosenders für seinen verstorbenen Vater aus, um seinen geheimen Traum zu verwirklichen. Nach zwei Wochen, in denen sich die beiden Brüder mit einem Minimum an Geld und Essen durchschlagen, entdeckt Laurence endlich eine Spur von seiner Mutter. Aber jetzt fangen die Schwierigkeiten erst richtig an …

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die Tür knallt."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Wie schon gesagt, habe ich noch gar nicht in das Buch reingelesen, bin aber neugierig drauf. Ich glaube, dass das farbenfrohe, doch eher "lustig" gehaltene Cover ein bisschen verschleiert, wie ernst das Thema letztendlich ist, um das es hier geht. Dass hier zwei Jungs mehr oder weniger darum kämpfen müssen, nicht ins Jugendheim oder zu Pflegefamilien geschickt zu werden, weil die Mutter offensichtlich krank und überfordert ist. Ich denke schon, dass das Buch mitunter recht amüsant und lustig sein wird - zumindest lässt die Inhaltsangabe das vermuten -, aber sicher wird auch ein bitterer Beigeschmack durchscheinen, weil man den Ernst der Lage ja letztlich doch immer im Hinterkopf hat. Ich bin gespannt.

4. Was ist euer liebster Leseplatz? 
Ich hab eigentlich keinen bevorzugten Leseplatz oder zumindest nicht nur einen. Ob auf dem Sofa, auf einem Stuhl, meinem Schaukelstuhl oder bei schönem Wetter draußen im Garten - geht alles. Gar nicht gut lesen kann ich dagegen im Liegen, also im Bett. Da gehen abends immer nur ein paar Seiten auf dem Kindle oder in einem leichten Taschenbuch, weil mir sonst die Hand abfällt, wenn das Buch zu schwer ist.

Dienstag, 10. März 2015

Gemeinsam lesen

Diese Woche bei Weltenwanderer.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Mein aktuelles Zugbuch ist "Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt" von Hilde Kvalvaag und bin auf Seite 54.

Inhaltsangabe:
Johanne liebt es, die Sommerferien gemeinsam mit ihrer Schwester Katrin bei den Großeltern zu verbringen: Sonne, Schwimmen im Fjord, der Job im Lebensmittelladen, Schaumbananen futtern, Partys, eng anliegende Kleider - das ist der Sommer im Paradies! Und dann ist da noch Are, der ihr den ganzen Winter über nicht aus dem Kopf gegangen ist ... Doch dieses Jahr ist alles anders: Katrin kommt nicht wie versprochen nach und Are scheint sich nicht sonderlich für Johanne zu interessieren. Dann lernt sie Ares jüngeren Bruder Mattias kennen, aber eines Tages ist er spurlos verschwunden. 


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die Sonne wärmt meinen Rücken mit glühenden Strahlen, als ich zum Kai spaziere."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Auf dieses Buch bin ich wegen seines Titels aufmerksam geworden. So einen Titel sieht man nun mal nicht alle Tage, und irgendwie fand ich auch die Inhaltsangabe ganz nett, sodass es spontan meine nächste Zuglektüre wurde. Allerdings kann es mich sprachlich bisher nicht wirklich begeistern. Die Sätze sind alle eher kurz gehalten, klingen fast wie abgehackt. Teilweise lässt sich der Text wirklich nicht schön lesen. Es wirkt alles irgendwie so ... kalt und wenig emotionsreich. Johanne beschreibt ganz nüchtern, was sie denkt, was sie tut, und kaum, was sie fühlt. Vielleicht ist das typisch norwegisch, ich hab keine Ahnung. Ich lasse mich überraschen, was inhaltlich noch passiert, vielleicht kann das meinen bisherigen Eindruck vom Buch noch bessern.


4. Welcher Charakter aus deinem aktuellen Buch ist dir am sympathischsten? Was würdest du gern mit ihm/ihr unternehmen, wenn du ihn/sie treffen könntest?
Auch aus oben genannten Gründen muss ich gestehen, dass mir (bisher) keiner der aufgetauchten Charakter wirklich sympathisch geworden ist - ich finde sie eher alle zum Abgewöhnen und kann nur hoffen, dass nicht alle Norweger so auch in echt sind, wie sie hier im Buch rüberkommen. Aber wenn ich mich entscheiden muss ... Hm, dann würde ich wohl sagen Mattias. Das ist der jüngere Bruder von Are, auf den Johanne eigentlich steht. Aber gerade lernt sie Mattias besser kennen und er erscheint mir - momentan - als der "normalste" von allen hier. Er ist still, scheint eher für sich zu sein, hat ein Motorrad und angelt gern. Klingt jetzt nicht so nach Traummann, aber wird ja vielleicht noch ;)


Mittwoch, 28. Januar 2015

Gemeinsam lesen

Diese Woche bei Weltenwanderer.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Tatsächlich lese ich es noch nicht. Ich trage es bisher nur seit Tagen als mein neues Zugbuch in der Tasche herum, habe aber noch nicht reingelesen. Ich muss wirklich mal damit anfangen. Es handelt sich um "Das Beste, das mir nie passiert ist" von Jimmy Rice und Laura Tate. Bin also auf der ersten Seite (Seite 7).


Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen. 
»Das Beste, das mir nie passiert ist« ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder?




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Es heißt ja immer, es bringt nichts, Sachen wieder aufzuwärmen, aber das machen doch alle."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Naja, ich kann aus oben genannten Gründen noch nichts zum Inhalt sagen. Das Cover find ich eigentlich ganz nett. Und es spielt offenbar (zumindest teilweise) in London, das trifft auch sehr auf meinen Gefallen :) Außerdem ist mir eben eingefallen, dass ich das Buch gleich für eine Kategorie des Lesebingos nutzen könnte, nämlich "Ein Buch, das von zwei Autoren geschrieben wurde". Supi! :)

4. Schreibst du dir gerne Zitate aus Büchern ab? Sammelst du sie und hast du vielleicht sogar ein Lieblingszitat?
Also... nein. Zitate abschreiben mach ich nicht. Ich markiere sie mir eigentlich immer, entweder mit Papierschnipselchen oder - wenn ich sie gerade zur Hand habe - mit kleinen Klebezetteln. Da kann ich dann später, wenn mir mal so ist und ich das Buch wieder in der Hand habe, schön drin blättern und sehen, was mir mal so sehr gefallen hat, das es einen Klebezettel wert war. Zitate abschreiben finde ich eigentlich gar nicht so sehr sinnvoll, denn ich würde in so einem Zitate-Buch wohl eher selten blättern, und dann hätte ich gar nichts davon. Manchmal wirken Zitate ja auch nur im Zusammenhang des ganzen Buches und klingen rauskopiert dann gar nicht mehr so besonders.
Ich habe hier auf dem Blog rechts in der Sidebar ja aber meine kleine Rubrik "Große und kleine Worte", wo ich ganz gern mal ein Zitat vorstelle, aus Büchern, aber auch aus Songtexten z.B. 
Und ein Lieblingszitat als solches habe ich auch nicht. Zumindest nicht so aus Büchern. Ich habe viele Zitate aus Filmen, die ich in meinen ganz normalen Alltag einbaue, meistens schon ganz unbewusst. Mit meinen Geschwistern z.B. kann ich Gespräche führen, die nur aus Filmzitaten bestehen :D

Dienstag, 20. Januar 2015

Gemeinsam lesen




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
So nebenbei - immer mal ein paar Seiten - lese ich "Zeitenzauber - Das verborgene Tor" von Eva Völler, bin mittlerweile auf Seite 107.



Anna und Sebastiano sollten eigentlich nur einen Ingenieur nach London in das Jahr 1813 begleiten. Doch dort angekommen, erwartet sie eine weitaus gefährlichere Mission: Jemand versucht, sämtliche Zeitreise-Tore zu zerstören, und nur Anna und Sebastiano können es verhindern. Getarnt als Geschwister tauchen sie in die High Society des Londoner Adels ein und stellen schon bald fest, dass an jeder Ecke Intrigen und Gefahren lauern ...




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Übrig bleibt?", echote ich entsetzt. "Was ist mit dem Hauptportal auf dem Trafalgar Square?"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich mag die Reihe von Eva Völler eigentlich ganz gerne und dies hier ist ja auch schon der dritte und (ich glaube) letzte Teil der Buchreihe. Mir gefällt, dass Frau Völler so viel wirklich historisch-korrekte Dinge in ihre Bücher wirft, gerade beim zweiten Teil der Buchreihe war mir das positiv aufgefallen. Bisher hatte ich dennoch nicht so recht Lust, diesen dritten Teil zu lesen, und auch jetzt komme ich nur schleppend voran, weil ich immer nur ein paar Seiten lese. Ich weiß nicht, woran das liegt - wahrscheinlich, weil ich nebenbei noch die "Tribute von Panem" erneut lese und die nun mal einfach spannender sind :D Aber ich bleibe natürlich an der Geschichte von Anna und Sebastiano dran. Mal sehen, wie das endet.

4. Was ist neben dem Lesen euer größtes Hobby?
Oje. Ich befürchte, ich gehöre zu den hobby-losen Menschen dieser Welt. Das war schon immer so. Immer wenn andere von ihren Lieblingsbeschäftigungen anfingen zu erzählen, ihren Ehrenämtern, ihren Vereinszugehörigkeiten, wenn sie anfingen, die Musikinstrumente aufzuzählen, die sie spielen konnten, neben Ballett, Reiten, Backen, Sammeln und Tauschen, Reisen, DJ-en, Spazierengehen, Schwimmen, Saunieren, Dogsitting und weiß-der-Himmel-was-noch auch noch Zeit fanden zum Shoppen gehen - da dachte ich mir immer, gut, ich setz mich dann stattdessen einfach mal hin und lerne was fürs Abi. Oder Studium. (Keine Sorge, bin trotzdem kein richtiger Streber geworden... Nur so´n bißchen.) Also ich meine, ich hab schon immer irgendwas zu tun. Und selbst wenn mir mal so richtig langweilig ist, finde ich irgendwas, womit ich mir die Zeit vertreiben kann. Aber so richtig Hobbies... hab ich eigentlich nicht. Lesen halt. Und Geld ausgeben für Bücher, haha. Auch das Bloggen nimmt einiges an Zeit in Anspruch, aber das seh ich eigentlich gar nicht wirklich als Hobby, sondern eher als irgendetwas, was halt immer so nebenbei her läuft. Manchmal überkommt mich die Kreativität, da zeichne ich was. Das letzte Bild ist aber schon wieder ne Weile her. Obwohl... da könnte ich doch gleich mal... *gehtLeinwandsuchen*

Dienstag, 16. Dezember 2014

Gemeinsam lesen

Heute bei Weltenwanderer



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Neulich habe ich spontan zu "Tschick" von Wolfgang Herrndorf gegriffen und lese seitdem abends immer mal ein paar Seiten darin. Aktuell bin ich auf Seite 104.

Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Mein Arm hing aus dem Fenster, mein Kopf lag auf meinem Arm."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Anfangs bin ich mit der Story nicht so wirklich warm geworden, aber mittlerweile find ich es eigentlich ziemlich nett zu lesen - wahrscheinlich weil auch Tschick endlich richtig mitspielt. Gerade gestern habe ich einen herrlichen Dialog zwischen ihm und Maik gelesen, als sie sich über das Wort "Walachei" unterhalten haben und Maik partout nicht glauben konnte, dass dieses Wort eine echte Region bezeichnet. Da musste ich echt richtig lachen. Insofern glaube ich, dass mich hier noch einige lustige Momente erwarten werden, aber sicher nicht nur. 
Was ein bisschen merkwürdig beim Lesen ist: ich kann irgendwie nicht abstellen, das Buch wie eine Schullektüre zu lesen. Ich weiß, dass "Tschick" teilweise als Pflichtlektüre im Deutschunterricht gelesen wird und irgendwie bin ich in diesem "Ich muss interpretationsmäßig auf jede Zeile achten"- Modus, den ich früher immer bei so lahmen Klassikern & Co. hatte, die ich in Deutsch lesen musste. (Dank "Unterm Rad" von Hermann Hesse bin ich absolut geschädigt, was das betrifft...) Wenn ich das Gefühl hatte, ich muss hier total was reindenken und zwischen den Zeilen lesen, damit ich später irgendwas dazu sagen kann. Halt kein Lesen nur zum Spaß. Dieses Gefühl hatte ich im Deutschunterricht leider viel zu häufig; ich weiß nicht, ob das gegen die Lektüre oder gegen meine Lehrer spricht. (*hüstel* Wahrscheinlich beides...) Jedenfalls: ich find das voll blöd, weil ich mir beim Lesen von "Tschick" irgendwie ständig denke "Ah, an dieser Stelle könnte der Lehrer das und das fragen!" oder "Oh, das wär ein guter Satz zum Interpretieren..." 
Ist das bescheuert?! Ja, definitiv, ich weiß! Und ich finds vor allem voll schade, denn so geht mir irgendwie der Reiz der eigentlichen Geschichte ein wenig verloren... :o

4. Wie schlimm sind für dich Spoiler? Bist du genervt, wenn du irgendwo etwas erfährst - sei es Klappentect oder in einer Rezension - oder ist es dir egal?
Ganz ehrlich, ich hasse Spoiler. Ich meine, gut, manchmal passiert das, dass man aus Versehen wirklich mehr verrät, als man wollte und als gut ist für das Verständnis der Geschichte. Aber ich kann das nicht leiden, wenn in Rezensionen oder Buchbesprechungen etc. so wahnsinnig viel von der Handlung erzählt wird. Eine Rezension ist eine Meinungsäußerung und keine Inhaltszusammenfassung! Wenn ich sehe, dass Rezensionen zu lang sind, lese ich sie daher auch gleich gar nicht. Spoiler sind wirklich fies und können einem ganz gewaltig das Leseerlebnis verderben. Ich gehöre beispielsweise zu der Minderheit, die "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" nie gelesen oder als Film gesehen hat. Das liegt zum einen daran, dass ich so eine Geschichte wegen Inhalt und Thema einfach nicht lesen möchte und zum anderen, weil ich vor einer Weile mal einen Text gelesen habe, in dem prompt das Ende der Geschichte verraten wurde. Ich weiß also, wie das ausgeht, und da habe ich gleich noch weniger Lust, das kennenzulernen. 


Dienstag, 9. Dezember 2014

Gemeinsam lesen

Diese Woche bei Schlunzen-Bücher.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Mein aktuelles Zugbuch ist "The Raven Boys" von Maggie Stiefvater und da bin ich auf Seite 120.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Mom, why is Neeve here?" Blue asked.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellem Buch loswerden?
Ich weiß gar nicht mehr genau, warum. Aber vor ein paar Wochen hatte ich so einen "Flash", da wollte ich unbedingt mal in ein Buch von Maggie Stiefvater reinlesen. Hatte ich bis dato nämlich noch nie getan. Und alle schwärmen immer so von ihren Büchern. Immer! Egal, wo ich etwas dazu lese. Da ich mit so Gestaltwandlern und Menschen, die zu Wölfen werden etc., nichts anfangen kann, fiel ihre "Nach dem Sommer"-Reihe schonmal raus. Dann blieb ich bei "Wen der Rabe ruft" hängen und fand das ganz interessant. Nun ist es so, dass mir die deutschen Cover dieser Buchreihe zwar ausgesprochen gut gefallen - mir die Bücher mit gut 19 Euro aber einfach zu teuer sind, wenn ich nicht weiß, ob das wirklich was für mich ist. (Könnte ja auch wieder sowas Wolf-Mensch-Wolf-mäßiges dahinter stecken bzw. Rabe-Mensch-Rabe - und ich habe so das Gefühl, in die Richtung geht das hier auch noch...Oder?) Also: billigere englische Taschenbuchausgabe bestellt. Jetzt lese ich schon einige Tage daran, weil ich im Zug dank laut schnatternder Zuggäste immer nur häppchenweise voran komme. (Da kann ich nicht lesen.) Anfangs hatte ich irgendwie ein paar Einstiegsschwierigkeiten mit den vielen Personen im Buch (oder was auch immer sie alle sind) und auch jetzt blicke ich noch nicht so wirklich komplett durch. Aber trotzdem gefällt´s mir. 

4. Lest ihr Bücher nur einmal oder gibt es auch Bücher, die ihr mehrmals lest?
Ich lese Bücher immer wieder. Wenn sie mir gefallen haben, wenn sie gar den Status "Lieblingsbuch" bei mir erreichen, oder einfach etwas an sich haben, das mir im Kopf bleibt und an das ich gern zurückdenke - dann lese ich diese Bücher sehr gern immer wieder. Oftmals ist es bei mir sogar so, dass ich mich nicht entscheiden kann, welches neue, ungelesene Buch ich als nächstes lesen soll. Und dann greife ich kurzerhand zu irgendeinem, das ich schon kenne und lese das einfach nochmal - da kann ich wenigstens nichts falsch machen und Gefahr laufen, dass es mir nicht gefällt. 
Trotzdem gibt es natürlich auch Bücher in meinen Regalen, die ich zwar aufhebe, von denen ich aber mit Sicherheit sagen kann, dass ich sie nie wieder lesen werde. Bescheuert eigentlich, ich weiß, aber ist halt so. 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Gemeinsam lesen

Zwar einen Tag zu spät, aber dennoch... Heute bei Schlunzen-Bücher.


1. Was liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Gestern habe ich "Hope Forever" von Colleen Hoover begonnen und bin auf Seite 54.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Meine Lunge steht in Flammen, ich spüre meine Beine schon seit der Aspen Road nicht mehr, und außer meinen abgehackten, unregelmäßigen Atemzügen nehme ich kaum noch etwas um mich herum wahr."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
"Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover war für mich DIE Überraschung schlechthin; ich hatte vorher wenig Erwartungen und dachte, es würde eine typisch vorhersehbare Teenie-Geschichte werden. Pustekuchen! Ich hab mich beim Lesen nicht nur in Will, sondern die ganze Geschichte verliebt. Das war so ein Buch, das ich nicht einfach nur lese und dann irgendwann wieder weglege, wenn ich es durch habe. Sondern das war ein Buch, bei dem ich einfach jede Seite mitgelebt und mitgefühlt habe. Begeistert war ich davon. Und eben soo sehr begeistert, dass ich - ich habe es neulich schon einmal geschrieben - nicht mal die Fortsetzung davon gelesen habe, weil ich mir diesen Eindruck nicht trüben lassen wollte von einer weitergeführten Geschichte, die vielleicht nicht halten kann, was ich mir erhoffe.
Jedenfalls bin ich nun sehr gespannt auf das neue Buch von Colleen Hoover und hoffe, es kann mich ebenso mitreißen wie die Story von Layken und Will.

4. Welches "muss ich unbedingt haben"-Buch liegt am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher und warum hast du es noch nicht gelesen?
Das ist eine Frage, die ich unmöglich beantworten kann. Ich befürchte, die Liste mit den ungelesenen Büchern hat bei mir irgendwann eine dreistellige Zahlen-Grenze überschritten und ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, wieviele ungelesene Bücher ich TATSÄCHLICH besitze. Die stehen und liegen halt alle so mittendrin in den Regalen oder wurden im Laufe der Zeit bis ganz nach hinten oder unten durchgereicht und wieder umgeräumt und viele befinden sich jetzt außerhalb der sichtbaren Zonen meiner Regale. Ich habe viele Bücher, die ich irgendwann unbedingt mal haben wollte und sie dann aber doch nicht gelesen habe. Wenn ich mal alleine bei meinem Blog schaue und da einen Blick in meinen allerersten "In my mailbox"-Eintrag werfe, der war am 7.1.2011, dann waren das z.B. "Niemalsland" von Neil Gaiman und "Drood" von Dan Simmons - es gibt aber definitiv Bücher, die schon länger ungelesen bei mir rumliegen. "Niemalsland" habe ich irgendwann mal angefangen zu lesen und dann aber durch etwas Spannenderes ersetzt und "Drood" ... keine Ahnung, nach dem ersten "Kaufen"-Impuls hatte ich nie wirklich Lust, reinzulesen... :o

Dienstag, 14. Oktober 2014

Gemeinsam lesen

Heute bei Weltenwanderer

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Der Wald der träumenden Geschichten" von Malcolm McNeill, da bin ich auf Seite 200.


Wo Max herkommt und wer er ist, können ihm nicht einmal seine Adoptiveltern sagen. Doch das ist nicht das einzige Rätsel im Leben des kleinen Waisenjungen: Er besitze die Gabe, Menschen verschwinden zu lassen, erfährt er von zwei unheimlichen Fremden, dem eigenbrötlerischen Wissenschaftler Boris und der phantastischen Mrs Jeffers. Ob das Verschwinden seiner Eltern mit seinem Fluch zu tun hat?
Die Lösung beider Rätsel liegt tief verborgen im »Wald des Anfangs«, dem Ursprung aller Geschichten bevölkert mit phantastischen und magischen Wesen, die Max bei seiner Suche helfen und ihn begleiten.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Dann sind wir uns ja einig!", sagte Mrs Jeffers, schlug sich auf die Oberschenkel und sprang geschäftig auf.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Hm, das ist schwierig mit dem Buch. Ich habe es bereits auf einigen Blogs und anderen Online-Quellen gesehen; und auch wenn ich bewusst keine Rezensionen dazu komplett lese, so habe ich trotzdem mitbekommen, dass dieses Buch die Gemüter teilt. Viele sind vom Anfang, vom Schreibstil, von den vielen Ideen, die der Autor hat, zunächst begeistert. Aber dann habe ich schon von so vielen Lesern gehört, dass irgendwann ein Punkt im Buch kommt, wo man ratlos davor sitzt und man gar nicht mehr weiß, ob es einem jetzt noch gefällt oder nicht. Das Buch bekommt zunehmend seine Längen und ist nicht durchgängig spannend oder gar interessant. Außerdem wird es immer abstruser. (Hab ich gehört.) Und offenbar bin ich (auf Seite 200) nun ebenfalls an der Stelle angelangt, an dem es langsam komisch wird. Ich habe das Buch neulich schon für einige Tage Pause weggelegt und jetzt am Wochenende wieder zu lesen begonnen. Ich glaube, was mich gerade wesentlich an dem Buch stört, ist die Tatsache, dass der Autor sooo viele Ideen hineinbaut und die irgendwie kein richtig stimmiges Bild ergeben. Eben noch ging es um mysteriöses Verschwinden von Menschen, dann wurde alles ein wenig märchenhaft, und nun soll es um Drachenjäger gehen. Zuviel des Guten? Ich werd´s sehen, ich habe ja noch einige Seiten vor mir...

4. Aus aktuellem Anlass: Wart ihr auf der Buchmesse in Frankfurt? Hat es euch gefallen? Ist das etwas, das euch anzieht oder ist euch das zuviel Trubel um Bücher, Autoren und Verlag?
Ja, ich war da, wie man dem kleinen Bericht von gestern entnehmen kann. Ich gucke generell schon ganz gern mal auf eine Buchmesse, und bei der Leipziger Buchmesse bin ich eigentlich jedes Jahr, schon alleine deswegen, weil die nur 1 Stunde Autofahrt von meinem Zuhause entfernt ist. Aber ich bin eher jemand, der durch die Hallen schlendert und sich einfach nur umsieht. Ich bin kein Blogger, der diese Zusammenkünfte wirklich nutzt, um sich mit Verlagsarbeitern oder Autoren auszutauschen oder um zig neue Bekanntschaften zu knüpfen. Manch einer mag jetzt sagen, "Aber das ist doch Sinn so einer Messe", aber ist halt so. Ich hab viel mehr Spaß dran, mich da wirklich nach Büchern umzusehen, die ich noch nicht kenne.


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