"i am bookish" wird heute 7 Jahre alt. Heyyy! :D
Ich habe das fast vergessen, aber eben schoss mir der Gedanke durch den Kopf. Irgendwie gar nicht ganz zu glauben, dass ich diese kleine Seite im großen Internet tatsächlich seit 7 Jahren an meiner Hand herumziehe und zuletzt leider auch - schleppe. Wer weiß, vielleicht ist es bei dem Blog und mir wie in einer echten Beziehung, der man ja auch das "verflixte 7. Jahr" nachsagt. Das Jahr, in dem irgendwie alles auch mal nicht so optimal läuft und in dem es statistisch gesehen häufiger zu einer Trennung kommt. Ganz ehrlich, auch ich habe immer wieder überlegt, ob ich mit dem Blog aufhöre. Nicht erst vor ein paar Tagen oder Wochen, sondern schon eine ganze Weile. Das hat man "i am bookish" sicher auch angemerkt. Ich habe 2017 so wenig gebloggt wie noch nie in der ganzen Zeit. Die Anzahl der Posts ist schon fast peinlich gering. Und ich kann nicht mal meine Standardausrede "Keine Zeit" bemühen, denn dieser Spruch hat nicht mehr oder weniger gestimmt als in den Jahren davor. Vielleicht sogar weniger, denn eigentlich hatte ich durchaus Zeit übrig. Ich wollte nur manchmal einfach nicht. Nicht bloggen, nicht bei anderen Blogs vorbeischauen, ja - nicht mal den Laptop hochfahren. Ich habe wirklich gemerkt, dass mir meine freie Zeit zu schade war und auch ist, um sie stundenlang vorm Laptop zu verbringen. Lieber mache ich etwas anderes. Speziell im Jahr 2017 ist auch die Tatsache Schuld, dass ich mir eine Playstation 4 gekauft habe und manchmal 2,3 Stunden einfach vor dem TV hing und mich durch die "Uncharted"-Reihe gespielt habe, ohne zu merken, wieviel Zeit sowas eigentlich frisst. (Aufgeben tu ich es trotzdem nicht. Habe zu Weihnachten zwei neue Spiele bekommen, yeaahhiiiii!! ;) )
Jedenfalls habe ich auf diese Art und Weise ein Hin und Her in meinem Kopf gehabt, ein Schwanken zwischen schlechtem Gewissen (allem möglichen gegenüber: der Doktorarbeit gegenüber, wenn ich las oder mich mit Nathan Drake durch den Urwald kämpfte; dem Blog gegenüber, wenn ich lieber las oder mit Nathan Drake durch nepalesische Gegenden stampfte; euch gegenüber, wenn ich vor lauter anderen Dingen wochenlang bei keinem eurer Blogs vorbeischaute) und dem Gefühl "Pff, es ist meine freie Zeit und ich kann damit tun und lassen, was ich will."
Aus diesem Hin und Her im Kopf bin ich nach wie vor nicht raus, das wird so weitergehen. Ich habe aber dennoch gemerkt, dass ich mit dem Blog irgendwie einfach noch nicht aufhören will. Auch wenn ich ihn nicht mehr betreibe wie früher, wenn ich längst nicht mehr soviel Herzblut, Sorgfalt und Mühe hier reinstecke. Früher habe ich jeden Tag mein aktuelles Buch als Bild verlinkt, habe Zitate veröffentlicht, die mir gefallen haben. Habe einfach öfter buchige Gedanken getippt und nach draußen geschickt. Das ist heute nicht mehr so und wird sicher auch nicht mehr so werden. Aber ich hoffe und nehme es mir ganz fest vor, den Blog nicht aus den Augen zu verlieren, mich wieder häufiger mit dem Aufschreiben von Gedanken zu Büchern zu befassen. Ich habe seit Monaten Ideen für Blogbeiträge im Kopf, vielleicht schreibe ich die endlich einfach mal auf.
Für 2018 hatte ich bis vor etwa 2 Stunden vor, an keiner Challenge teilzunehmen (auch aus den oben genannten Gründen); ich werde auch kein weiteres Lese-Bingo auf dem Blog machen. Dann allerdings stolperte ich über den Blog von sas.verse und entdeckte ihre "Supernatural Lesechallenge 2018". Ich mag die Serie "Supernatural" und finde die Kategorien und Leseaufgaben, die sich Sas ausgedacht hat, richtig toll. Daher habe ich kurzerhand entschieden, mich dieser Challenge zu stellen und mal zu sehen, was draus wird. Meine Blogseite dazu gibt´s hier.
Na dann, 2018, du kannst starten :D (Eine Auswertung zum Lese-Bingo 2017 gibt´s in den nächsten Tagen.)


















