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Samstag, 2. Januar 2021

Rückblick auf das (Lese-)Jahr 2020

Ok, 2020, das war ja wohl mal nix. Dieses Jahresfazit werden viele in diesen Tagen treffen, da bin ich nicht alleine. So ein verkorkstes und sinnloses Jahr hatten wir ja schon lange nicht mehr, wenn denn überhaupt schon einmal. Da nehme ich mich nicht aus; zugleich möchte ich an dieser Stelle aber auch nicht nur rumjammern über dieses vergangene Jahr - denn das haben wir doch alle eh schon im Laufe der letzten Monate mehrfach getan. 

Dass alles ausgefallen ist, worauf ich mich eigentlich gefreut hatte (Reisen, Ausflüge, Konzerte, Besuche bei Freunden, Besuche in Museen oder in Ausstellungen etc.). Dass das ganze Jahr bei mir einfach nicht viel passiert ist, sondern in vielerlei Hinsicht fast nur Stillstand herrschte. Dass 2020 auch beruflich nicht mein Jahr war und ich meine diesbezüglichen Ziele und Vorhaben nicht im Ansatz geschafft habe. Dass 2020 einfach ein Kackjahr war. 

Weiß ich ja alles. Brauche ich an dieser Stelle nicht wirklich vertiefen und auch euch damit nicht in den Ohren liegen. 

Ob 2021 alles besser wird? Pff, keine Ahnung. Sieht ja erstmal nicht so aus, aber man kann ja dennoch von den ganzen folgenden Monaten einfach mal das Beste hoffen. Vorsätze mache ich mir keine, habe ich ja noch nie so richtig; trotzdem versuche ich, 2021 einfach erstmal positiv zu nehmen und vielleicht das ein oder andere kleine Vorhaben in die Tat umzusetzen.


Jetzt aber erstmal ein Rückblick auf dieses vermaledeite Jahr 2020. Lesetechnisch war das ein recht unaufgeregtes, unspektakuläres Jahr für mich, was sich schon daran zeigt, dass ich mit Blick auf meine gelesenen Bücher nicht mal eine handvoll Lesehighlights benennen könnte. Ich kriege nicht mal 5 zusammen, was ich schon bedenklich finde. Dazu mehr weiter unten. Gelesen habe ich 83 Bücher, was ... okay ist. Zumindest mehr als im Jahr davor; zugleich hat 2020 dank diverser Lockdowns, Shutdowns, Kontaktverboten, Quarantänen etc. ja eigentlich soviel Zeit zum Lesen geboten wie schon lange kein Jahr mehr. Und dann hätten es natürlich schon ein paar Bücher mehr noch sein können. 

Aber wie ich schon angedeutet habe, war ich 2020 mit meinen gelesenen Büchern, bis auf einige Ausnahmen, irgendwie nie so richtig zufrieden. Ich habe in diesem Jahr wenig Mitreißendes, Bewegendes oder Berührendes gelesen; wenig, das mir lange im Kopf bleiben wird. Ich habe viele verschiedene Bücher probiert, hatte mitunter (worüber ich ja hier auf dem Blog auch ganz gern mal gejammert habe) 4 oder 5 Bücher gleichzeitig angelesen und begonnen, ohne in eins davon richtig eintauchen zu können - und eintauchen zu wollen. Tatsächlich fiel es mir 2020 unglaublich schwer, mich auf neue Bücher einzulassen. Mich in neue Geschichten begeben zu wollen und neue Abenteuer oder Erzählungen zu entdecken. Ich bin irgendwie lieber beim "Alten" geblieben und habe daher in den vergangenen 12 Monaten recht viele Bücher gelesen, die ich schon kannte. Re-Reads waren angesagt bei mir, darunter die komplette "Lockwood & Co." Reihe, 2 "Harry Potter" Bücher, Bücher von Kerstin Gier, Nikola Hotel, Nora Roberts. Wohlfühlbücher sozusagen. Vielleicht hatte ich bei dieser komischen Corona-Situation einfach keine rechte Lust, mich auf Neues einzulassen (und enttäuscht zu werden), sondern habe bekanntes, bewährtes bevorzugt. 


- Challenges -

Einige neue Bücher gab es natürlich trotzdem. Ich bin sogar auch immer mal über meinen gewöhnlichen Lese-Horizont geklettert und habe dank der Sachbuch-Challenge von Konstanze mehrere Sachbücher gelesen, wenn auch vorwiegend in der ersten Jahreshälfte. Die Aufgabe war es, 8 Sachbücher zu lesen, was ich tatsächlich auch gemacht habe (ein ziemlicher Erfolg für mich, die Sachbücher sonst zwar immer sehr interessant findet, sie meistens aber nicht liest), auch wenn ich für drei davon ein Leseeindruck schuldig bleibe (habe einfach keine Lust mehr, mich jetzt noch dran zu setzen...). Trotzdem: das lief ziemlich gut, ich habe tolle Bücher gelesen und viel erfahren und gelernt. Hat sich absolut gelohnt.

Ich habe 2020 auch 3 Lieblingsbücher anderer Personen gelesen, was ich als wirklich erfrischende und nette Leseaktion empfunden habe. Diese kleine Aktion habe ich selbst ins Leben gerufen, wenn man so sagen möchte, und es haben sich drei weitere Personen gefunden, die eine kleine Liste ihrer Lieblingsbücher zur Verfügung gestellt haben. Ich selbst hatte mir fest vorgenommen, von jeder der drei Listen wenigstens ein Buch zu lesen, also ein Lieblingsbuch der drei Personen. Das hat ziemlich gut geklappt. Ich habe mir von der Liste von Skye "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury ausgesucht, ein Klassiker, den ich eh schon länger mal lesen wollte. Hat mir gut gefallen, vor allem, wie realistisch bezüglich der Zukunftsvisionen und -gedanken dieses Buch von 1953 letztlich schon war. Von Twineetys Liste habe ich "Vier Farben der Magie" von V.E. Schwab ausgesucht, weil es mich irgendwie neugierig gemacht hat und ich schon lange nur gutes über diese Buchreihe höre, auch wenn ich ja nicht so der typische Fantasy-Leser bin. Was soll ich sagen, nach dem ersten Band war ich süchtig und so "geflasht", dass ich wissen wollte, wie es weitergeht. Glücklicherweise ist die Reihe ja schon eine Weile draußen, sodass ich direkt die Teile 2 und 3 weiterlesen konnte. Und von Neyashas Lieblingsbüchern habe ich "Amy on the Summerroad" von Morgan Matson gelesen, was mir auch gut gefallen hat. Für mich hat es ein wenig gedauert, bis die Story in die Gänge kam, aber dann hat sie schon ihre schönen und emotionsvollen Momente gehabt.  

Von der Aktion #20für2020, bei der ich mir schon Anfang des Jahres 20 ungelesene Bücher ausgesucht habe, die ich über das Jahr hinweg lesen wollte, habe ich 9,5 Bücher gelesen; eins liegt noch angefangen hier herum. Dieser Endstand ist ... okay, schon mal deutlich besser als letztes Jahr, aber natürlich noch ausbaufähig. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr, da mache ich bei #21für2021 wieder mit.

Zum Lesebingo schreibe ich die Tage noch einen kleinen extra Post.


Und sonst?


- Die meisten Lacher -


Tatsächlich gab es bei mir 2020 wenige Bücher, die mich so richtig zum Lachen gebracht habe. Definitiv dazu gehört hat aber das ebook "In meinem Kopf klangs irgendwie besser" von Nina Kenwood, das mich echt herrlich unterhalten und amüsiert hat. Ich fand den Humor und die Beobachtungsgabe von Hauptfigur Natalie einfach köstlich. 


- Das schönste Pärchen -

Das sind Kell & Lila aus der "Weltenwanderer"-Reihe von V.E. Schwab und Ivy & Asher aus "It was always you" von Nikola Hotel.


- Das fieseste Ende -

Ich muss sagen, mir hat das Ende der "Spiegelreisenden"-Buchreihe von Christelle Dabos nicht so richtig gefallen. Es ist jetzt nicht "fies", wie die Kategorie erfordert, höchstens in der Hinsicht, dass ich als Leserin schon recht eindeutig ein netteres, ja - irgendwie "Happy End" halt erwartet und mir gewünscht hätte. Ich verrate an dieser Stelle natürlich nichts, aber irgendwie hat mich das Ende enttäuscht, dafür dass ich mich durch die 4 Bände durchgekämpft habe.

Ähnlich unzufrieden bin ich mit dem Ende der "My dear Sherlock"-Reihe von Heather Petty, die die Geschichte um Sherlock und Moriarty ins London der heutigen Zeit versetzt und jene Jahre beschreibt, in der die beiden sich noch gut verstehen - bevor sie irgendwann zu Feinden werden. Hier ist zwar viel nach künstlerischer Ader ausgedacht und umgeschrieben, so ist Moriarty z.B. ein Mädchen, aber trotzdem stimmen die meisten Grundmotive der bekannten Sherlock-Erzählung überein. (Nur Watson spielt absolut keine Rolle.) Und gerade weil das so ist, kann man sich als Leser natürlich irgendwie insgeheim schon denken, dass die Buchreihe mit einem großen Knall enden wird, und eben nicht mit einem "Happy End". Dass Heather Petty das dann aber auch wirklich so durchzieht, finde ich gleichermaßen stark und frustrierend. 


- Das beste Abenteuer -


... habe ich in der "Weltenwanderer"-Trilogie von V.E. Schwab gelesen. Gut fand ich auch das Abenteuer des ersten Teils der "World Runner" von Thomas Thiemeyer und "Bermuda" von Thomas Finn.


- Der gemeinste Cliffhanger -

Naja, das ist streng genommen kein Cliffhanger, denn darunter verstehe ich eigentlich, dass die Story nach diesem plötzlichen Ende noch weitergeht. Das tut sie bei "Alle Farben weiß" von Christa Ludwig nicht. Aber genau das hat mich eben so fuchsig gemacht: Die Geschichte von Selina endet einfach im Nichts. Plötzlich ist vorbei, der Text endet, ich drehe die Seite um, sehe, dass da nichts mehr kommt und denke mir so "Häää?!". Äußerst unzufriedenstellend, muss ich schon sagen. Hier hätte ich mir irgendwie noch mehr gewünscht.


- Die meisten Tränen -

Hier muss ich eine Unterscheidung treffen. Wirklich weinen musste ich in diesem Jahr glücklicherweise bei keinem Buch. Also zumindest nicht so richtig. Ein kleines bisschen sind die Augen feucht geworden bei "Amy on the Summerroad" von Morgan Matson, weil das zum Ende hin doch ganz schön tiefsinnig und traurig wird. 

Wirklich fassungslos und völlig durch den Wind sitzen gelassen hat mich aber auch das Buch "Das Earhart Mysterium" von Klaus L. Schulte, das ich als Sachbuch gelesen habe. Ich habe bei dem Buch nicht wirklich weinen müssen, aber mich hat die Mischung aus sachlichen Infos zum Verschwinden Amelia Earharts, kombiniert mit dem Versuch des Autors, ihre vermutlich letzten Stunden "belletristisch" in Form einer Geschichte darzustellen, ziemlich mitgenommen und noch Tage nach dem Lesen gedanklich völlig beschäftigt. Auch in der Art, dass mich die Tragweite dieses Verschwindens irgendwie unglaublich mitgenommen hat.


- Viel Wirbel um nichts -

Hmmm. Ich mochte "Die Wahrheit über das Lügen" von Benedict Wells sehr, diese Kurzgeschichtensammlung, die er als letztes herausgebracht hatte. Auch live fand ich ihn unglaublich sympathisch und nett, als ich ihn bei einer Lesung erlebt habe. Sein größter Erfolg ist wohl "Vom Ende der Einsamkeit", von dem irgendwie gefühlt die ganze Leser-Welt redet. Und schwärmt. Also habe ich das natürlich auch lesen wollen und das in den letzten Monaten auch getan. Und irgendwie... tja, ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Ich fand die Geschichte ganz nett, so "kann man mal lesen"-mäßig, aber was alle an diesem Buch so verzückt und begeistert - das blieb mir irgendwie schleierhaft. Hat mich nicht besonders beeindruckt und wir mir auch nicht wirklich im Kopf bleiben.


- Am meisten gelernt -


In diesem Jahr habe ich lesend ´ne ganze Menge gelernt und erfahren, weil ich neben all den Büchern, die ich ohnehin lese, ja ganz bewusst auch zu Sachbüchern gegriffen habe. Besonders viel an tollen Infos und Details, die mir zuvor völlig unbekannt waren, habe ich dabei aus "Der Taschenatlas der abgelegenen Inseln" mitgenommen. 


- Die größte Überraschung -

Da gab´s eigentlich keine. Richtig umhauen konnte mich kein Buch, schon gar nicht, wenn ich es vorher nicht erwartet hätte. Dennoch muss ich positiv das neueste Buch "Ein Wort, um dich zu retten" von Guillaume Musso erwähnen. Mit Herrn Musso habe ich so meine Probleme und verbinde eine Hassliebe zu seinen Büchern, wie ich ja HIER schon mal erzählt habe. Dieses Jahr habe ich mich mal wieder an sein neuestes Buch ran gewagt und war davon sehr positiv überrascht. 


- Enttäuschungen 2020 -

Glücklicherweise gab es 2020 eigentlich kein einziges Buch, das ich so richtig richtig schlecht fand. Gab nur ein oder zwei, die mich doch etwas enttäuscht haben. Hier muss ich "Gelebte Zeit" von Bettina Belitz nennen, das mich echt total gelangweilt und frustriert hat, ebenso wie "Das legt sich wieder" von Steffi von Wolff, ein schrecklicher Vertreter der sogenannten "Chicklit"-Bücher. Auch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman konnte ich nicht viel abgewinnen und "Babylon" von Thomas Thiemeyer hat mich zum Ende hin ziemlich enttäuscht.


- Highlights 2020 -


Wie schon angedeutet, gibt es da gar nicht so viele in diesem Jahr. Ich habe viele Bücher gelesen, die ich so mittelmäßig eingestuft habe, nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass sie mir lange im Kopf bleiben werden oder gar etwas mit mir gemacht hätten. Wirklich richtig super gut gefallen haben mir aber folgende Bücher: "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky, "Neuschnee" von Lucy Fowley sowie die "Weltenwanderer"-Reihe von V.E. Schwab, die man aber wohl auch als Eins zählen könnte. Insofern: keine Handvoll. 



Wie war euer Lesejahr 2020? Habt ihr Highlights entdeckt, die ihr empfehlen könnt?



Donnerstag, 2. Januar 2020

Rückblick auf das (Lese-)Jahr 2019

Ich wollte eben mit dem Satz starten "2019 war nicht mein Jahr", aber dann fiel mir ein, dass ich schon meinen Rückblick von 2018 mit diesem Satz begonnen habe. Hm.
Naja, insofern war 2019 dann doch schon besser als 2018 (denn das war ein echt mieses Jahr rückblickend). Und ich will hier auch gar nicht auf hohem Niveau rumjammern, denn eigentlich geht´s mir ganz gut mit dem, was ich bin und was ich habe. Aber irgendwas ist ja immer, das kennt man ja. Ich hätte mir für 2019 einiges mehr gewünscht, was leider nicht passiert oder eingetreten ist. Mehr Chancen, mehr Möglichkeiten, und irgendwie auch mehr Glücksmomente - das hätte ich gern gehabt. 
Aber 2019 hatte auch durchaus schöne und wichtige Momente für mich und die möchte ich natürlich auch nicht vergessen oder kleinreden. Ich bin beispielsweise im März nach Paris gefahren, zum ersten Mal. Ich hab das ganze Jahr über mit lieben Menschen zu tun gehabt, was nicht gerade unwichtig ist. Ich bin beruflich über meinen Schatten gesprungen, habe einen Job gekündigt, der mir jeden Tag Bauchschmerzen verursacht hat, und habe mich stattdessen in eine Aufgabe begeben, die mich Überwindung gekostet hat, aber letztlich endlich mal begonnen werden musste. (Von wegen Prokrastination und so...) Außerdem habe ich endlich meine Dissertation abschließen und diese im August verteidigen können, sodass ich jetzt (schon ein bisschen stolz) auch überall Frau Doktor in meine Adresszeile schreiben könnte (was ich aber meistens nicht tue).

Für 2020 habe ich bisher gar keine großen Pläne oder Ziele, bis auf eine Reise auf die Kanalinseln, aber auch dafür ist noch kein endgültiger Termin gefunden. Ein paar (richtig tolle!) Konzerttermine stehen an und auch schon der ein oder andere Städtetrip. Ich mache mir sonst keine Vorsätze, weil ich das nur frustrierend finde. Stattdessen nehme ich das Jahr eher so, wie es kommt. 

Und wie sah 2019 lesetechnisch aus? Ich habe 78 Bücher gelesen; ein Wert, den ich mit lachendem und weinenden Auge betrachte. Sicher, 78 sind nicht wenig, aber 78 reichen eben auch lange nicht an meine "Bestzeiten" heran, als ich es irgendwie geschafft habe, gut 100 bis 115 Bücher im Jahr zu lesen. Klar, das ist kein Wettbewerb, auch nicht gegen mich selbst. Komisch ist es halt trotzdem, zumal ich 2019 eigentlich so viel Zeit zum Lesen hatte wie lange nicht. Aber egal. Am Ende ist es völlig egal, denn ich hatte übers Jahr verteilt trotzdem nie das Gefühl, irgendwann zu wenig gelesen oder zu wenig Zeit zum Lesen gehabt zu haben. Und da bin ich schon dankbar für.
Hier mal ein kurzer Rückblick:

- Die meisten Lacher -
... gab es beim Re-Read von "Lügen, die von Herzen kommen" von Kerstin Gier. Wenn ich mal so ein richtiges Wohlfühlbuch lesen will, greife ich zu ihren Büchern, selbst wenn ich die schon 3 oder 4x gelesen habe.

- Das schönste Pärchen -
Das sind dann wohl Sophia und Josh aus "Zusammen sind wir unendlich" von Melissa Keil. Das war soo eine schöne, niedliche und romantische Geschichte, mit herrlichen Sprüchen, die ich mir alle markiert habe. Hier bin ich beim Lesen echt voll auf meine Kosten gekommen - eins meiner Jahreshighlights!

- Das beste Abenteuer -
... habe ich gehabt, als ich nach Jahren Anfang 2019 die "Arkadien"-Reihe von Kai Meyer nochmal gelesen habe. Ich fand sie genau so spannend wie damals, als ich die Bücher das erste Mal gelesen habe, und dass, obwohl ich so ganz im Groben noch wusste, was passiert. Aber ich hatte natürlich auch schon ganze viele Details vergessen! :)
Ansonsten war "Die goldenen Wölfe" von Roshani Chokshi auch ein herrliches Abenteuer.


- Der gemeinste Cliffhanger -
... war bei "Strange the Dreamer" zu finden. Ich habe den Nachfolgeband "Muse of Nightmares" schon parat liegen und könnte also direkt weiterlesen, aber es drängeln sich erstmal andere Bücher vor. Trotzdem war das ein Ende, das Eindruck hinterlassen hat.

- Die meisten Tränen -
Die gab es wohl am ehesten bei "Der Duft des Waldes" von Hélène Gestern. Das dürfte auch das einzige Buch sein, bei dem mir tatsächlich mal die Tränen kamen. Dieses Buch hat mich sehr bewegt und gedanklich viel mit mir gemacht. Ich hatte wochenlang vor, einen kleinen Leseeindruck zu schreiben und habe es dann doch immer wieder sein lassen. Aber das Buch könnte durchaus mehr Werbung bekommen. Eine unglaublich gut recherchierte, eindrücklich geschriebene, mitunter ausschweifende, aber nie langweilige Geschichte über den 1. Weltkrieg, die Kriegsfotografie von damals und die Bahnen, die sich bis ins Heute ziehen. Es ist ein Roman, aber mit vielen realen und authentischen Bezügen. Manches ging mir wirklich sehr zu Herzen, deshalb die Tränen.

- Viel Wirbel um nichts -
Mehr erhofft und mehr erwartet hatte ich vor allem von zwei Büchern in diesem Jahr, nämlich "Niemalswelt" von Marisha Pessl und "The crown´s game" von Evelyn Skye. Beide Bücher wurden in den sozialen Medien ziemlich gehypt und beworben, sodass ich natürlich neugierig geworden bin. Beide haben mich letztlich aber enttäuscht, weil sie inhaltlich nicht wirklich das gehalten haben, was ich dachte. Bei "Niemalswelt" waren mir am Ende außerdem einfach noch zuviele Fragen offen, allen voran das große "Warum das Ganze?!".

- Am meisten gelernt -
... habe ich, wie oben schon erwähnt, bei "Der Duft des Waldes" (viel historisches!), aber auch bei "Der Blumensammler" von David Whitehouse (viel biologisch-pflanzliches). Beides echt gute Romane.

- Die größte Überraschung -
Die größe Überraschung gab es für mich dann tatsächlich erst im Dezember, als ich mir zur Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit dieses Buch aus meinem Regal geangelt habe: "Auf den ersten Blick" von Stephanie Perkins als Herausgeberin. Dieses Buch stand schon eine ganze Weile dort auf meinem Regalbrett, aber irgendwie war mir selbst zu Weihnachten nie danach. Was wohl auch daran liegt, dass ich kein großer Freund von Kurzgeschichten bin, sondern lieber richtige Romane mit durchgängiger Handlung mag. In diesem Buch hier sind nun aber 12 Kurzgeschichten versammelt über die Weihnachtszeit. Alle von mehr oder weniger bekannten Autoren aus dem Bereich der Jugend- und Young Adult-Literatur, zumindest kamen mir bis auf 1 oder 2 Namen alle bekannt vor. Und diese Geschichten kamen genau zur richtigen Zeit für mich! Die Geschichten haben alle irgendwie mit Weihnachten oder Silvester zu tun und geben einem daher genau das richtige Gefühl zur Jahreszeit. Alle sind irgendwie romantisch gehalten, mal mehr, mal weniger, es geht halt um die Liebe; und wirklich alle haben einen ganz besonderen Reiz an sich, der mich richtiggehend mitgerissen hat. Ich habe die Geschichten abends vorm Schlafengehen gelesen, manchmal eine komplette Geschichte, manchmal nur einige Seiten. Und ich habe mich jeden Abend erneut gefreut, ins Bett zu kommen und weiterlesen zu können. Eine super Überraschung und genau das richtige Buch zur Weihnachtszeit!

- Das schönste Cover -
Nun, offenbar stehe ich ziemlich auf glitzernde, leuchtende und schimmernde Cover, habe ich im Laufe des Jahres festgestellt. Da wird die Elster in mir einfach wach ;) Daher gibt´s für 2019 diese beiden hier:

- Enttäuschungen 2019 -
Da muss ich leider ein paar nennen, die mich wirklich enttäuscht haben und/oder einfach überhaupt nicht das gehalten haben, was ich erwartet und erhofft hatte. Dazu gehört der zweite Teil der "Cat & Cole" Reihe von Emily Suvada, was ich total schade finde, weil ich den ersten Teil so genial und super ausgedacht fand! Aber diese Fortsetzung, die fand ich nicht nur inhaltlich blöd, sondern die hat mich auch vollends verwirrt und mit zu vielen Fragen zurück gelassen. Ob ich da Teil 3 noch lesen werde, weiß ich nicht.
Nennen muss ich hier auch "Die Gescannten" von Robert M. Sonntag, ebenfalls eine Fortsetzung von "Die Scanner" - ein Buch, das mir damals beim Erscheinen ziemlich gut gefallen hat. Die Fortsetzung ist dagegen aber eher sehr lahm geworden. "Die einzig wahre Liebe" von Carlos del Amor war ein preisreduzierter Spontankauf, der sich aber selbst für das reduzierte Geld nicht gelohnt hat. Die Idee des Buches fand ich ganz nett: ein Mann findet im Treppenhaus den Generalschlüssel für alle Wohnungen seines Hauses und nutzt einfach mal die Gelegenheit, um bei allen Nachbarn reinzuschnüffeln. Aber dieses Buch war leider total langweilig und konstruiert. Schade drum.
Schließlich muss ich noch eine absolute Nullnummer nennen, nämlich "Dich schickt der Himmel" von Sophie Kinsella. Die Hauptfigur Fixie (schon der Name!) hat mich so fuchsteufelswild gemacht mit ihrer Art, ihrem Zurückstecken und Sich-alles-Gefallen-lassen - zum wahnsinnig werden! Ich habe selten von sooo einer nervig unmöglichen Hauptfigur gelesen, das hat mir die ganze (leider auch sehr vorhersehbare) Story vermiest.

- Highlights 2019 -
Dazu gehören, wie weiter oben schon genannt, "Zusammen sind wir unendlich" von Melissa Keil, "Auf den ersten Blick" von Stephanie Perkins (Hrsg.) und "Der Duft des Waldes" von Hélène Gestern, sowie "Das geheime Turmzimmer" von Laura Andersen und "Die goldenen Wölfe" von Roshani Chokshi.


Wie sieht´s bei euch aus? Welche Tops und Flops im Lesebereich hattet ihr denn 2019?

Freitag, 1. November 2019

Lebenszeichen + Zwischenstand Lesebingo

Eben habe ich überlegt - um mal wieder ein Lebenszeichen auf dem Blog zu senden -, eine kleine Zusammenfassung des Lesemonats Oktober zu schreiben. Dann war ich aber direkt deprimiert, weil ich in meiner Liste, die ich über meine gelesenen Bücher führe, gesehen habe, dass ich im Oktober tatsächlich nur 2 Bücher gelesen habe. Also gelesen habe ich eigentlich noch mehr, aber irgendwie war in diesem vergangenen Monat der Wurm drin. Ich habe unglaublich viele Bücher angefangen, aber stets nur bis zur Hälfte (oder nicht mal) gelesen und dann lieber zu einem anderen gegriffen. So richtig umgehauen hat mich keins. Ich hoffe, ich habe im November diesbezüglich ein glücklicheres Händchen.
Falls es jemanden interessiert: Im Oktober (zu Ende) gelesen habe ich jedenfalls "Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv" (die Rezension dazu kann man einen Post weiter unten lesen) sowie "The Lady Rogue", das neueste Buch von Jenn Bennett. Das fand ich soweit ganz gut, auch wenn es in meinen Augen noch viel mehr hätte bieten können. Vielleicht schreibe ich dazu die Tage noch ein paar Sätze.

Da es zu meinen gelesenen Büchern daher aktuell nicht viel zu sagen gibt, dachte ich mir, schaue ich mir doch endlich mal mein Lesebingo an - das habe ich nämlich das ganze Jahr komplett vernachlässigt. Ich meine, das ist nicht weiter schlimm - das ist ja das Schöne am Lesebingo, man kann bequem erst zum Ende des Jahres hin gucken, ob man rein zufällig schon alle Kategorien erfüllt hat (vieles passt immer von ganz alleine, ist meine Erfahrung). Und wenn dann noch etwas fehlt und man so richtig Lust und Motivation hat, das Lesebingo erfolgreich zu Ende zu bringen (hehe), kann man die letzten Wochen im Jahr ja noch entsprechend bewusst nach passenden Büchern Ausschau halten.

Ich bin erstaunlicherweise ganz gut dabei, das hätte ich gar nicht erwartet. Von meinen bereits vorgegebenen Kategorien habe ich bis auf 2 alle erledigt. Sogar die Hammer-Kategorie "Ein Buch, das mit einer Frage als erstem Satz beginnt" habe ich schon durch (mit "Eigentlich Liebe" von Anne Sonntag), und da hätte ich anfangs gedacht, das krieg ich nicht hin! (Mal ehrlich: Gut 99% aller ersten Sätze in Büchern sind Aussagesätze und keine Fragen, oder?!) Ich habe ja zudem die Möglichkeit eines JOKERS angeboten, sodass ich eine meiner beiden offenen Kategorien gut damit ersetzen kann. Denn ich weiß wirklich nicht, ob ich bis Ende des Jahres noch ein Buch finde, "dessen Autor so heißt wie ich"; und auch mit einem "Buch, das in Skandinavien spielt" kann ich bisher nicht dienen. Hmmm...

Zudem hatte ich ja Anfang des Jahres die (tolle) Idee, sich im Rahmen des Lesebingos fünf Bücher auszudenken und festzulegen, die man schon lange mal lesen wollte. So gut war die Idee anscheinend nicht, wie ich jetzt feststellen muss. Denn offenbar hat es ja schon seinen Grund gehabt, warum ich manche Bücher bereits seit Jahren lesen wollte (oder nochmal lesen wollte) und es bisher aber nicht getan habe. Denn ich habe gemerkt, dass ich das ganze Jahr überhaupt keine Lust hatte, die von mir aufgeführten Bücher zu lesen. Gut, "Der große Gatsby" habe ich gelesen, und ich bin eigentlich sehr (!) entschlossen, auch "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern diesen Herbst endlich zu lesen. (Das will ich wirklich seit Jahren tun!) Dann hätte ich 2 von 5 erledigt. Aber sonst? Ich hatte vor, "Tintenherz" von Cornelia Funke nochmal zu lesen (hab ich aktuell überhaupt keine Lust drauf!), außerdem endlich mal ein Buch von Jules Verne. (Hab ich noch nie gelesen.) Und "Das Bildnis des Dorian Gray" verfolgt mich seit Jahren und fristet trotzdem immernoch ein ungelesenes Dasein. Ich hab irgendwie überhaupt keine Lust, dieses Buch zu lesen, wenn ich das mal in die Hand nehme. Vorsatz und Lesebingo-Motivation hin oder her. Ich glaube auch nicht, dass sich das bis Ende Dezember noch ändert. 

Insofern ist meine Lesebingo-Ausbeute für dieses Jahr bisher ganz ok, aber nicht überragend. Ich werde versuchen, in den restlichen Wochen doch noch das ein oder andere Buch passend dafür zu lesen. (Echt jetzt.)

Wie sieht es denn bei euch aus, die ihr zugesagt hattet, ebenfalls teilzunehmen? Wieviele Bücher konntet ihr euch schon abstreichen? Und welche fehlen euch noch? Vielleicht können wir auch noch Tipps austauschen, wenn jemandem für eine Kategorie gar nichts einfällt...


Mittwoch, 4. September 2019

#dickebüchercamp Kurze Auswertung

Und da ist der August vorbei! Whooop whoop, sag ich da nur, denn wenn der August vorbei ist, dann steht der September in der Tür - und September ist bei mir gleichbedeutend mit Herbstanfang. Dann ist ENDLICH dieser vermaledeite Sommer vorbei!
Mal ehrlich, diese Sommermonate und ich, das war noch nie eine gute Kombination. Aber was da seit einigen Jahren los ist, dass man Woche um Woche über 30° Grad draußen hat, das ist echt nicht meins. Und ok, im September wird es jetzt auch nicht sofort mit einem Wisch Herbst, das ist mir schon klar, auch wenn es ja jetzt tatsächlich kühler draußen werden soll. Aber September bedeutet eben, dass die letzten Monate des Jahres in greifbarer Nähe liegen, dass bald das Laub von den Bäumen fällt, durch das man auf den Wegen dann mit den Füßen wischen kann, dass es morgens manchmal so herrlich neblig ist und dass man besser eine Jacke mitnehmen sollte, wenn man raus geht. Jackenwetter = Herbstwetter = mein Wetter. Isso.

Ende August ging auch das von der @nordbreze alias Marina ins Leben gerufene #dickebüchercamp zu Ende. Man sollte im Juli und August vornehmlich dicke Bücher mit mehr als 500 Seiten lesen. Ich hatte mir ein paar rausgesucht und zum Lesen eingeplant (siehe HIER), aber davon sind es letzlich nur 2 geworden: "Das dunkle Land" von Elizabeth Kostova und "Weißer Tod" von Robert Galbraith. Eventuell/ hoffentlich werde ich zu beiden in den nächsten Tagen wenigstens noch einen kurzen Leseeindruck schreiben; zu längeren Rezensionen wird es wohl nicht reichen, aber wenigstens kurz ein paar Gedanken zusammenfassen, das wollte ich schon machen. Soviel vorneweg: während ich den 4. Teil von Strike ganz gut fand, hat mich "Das dunkle Land" leider eher enttäuscht und gelangweilt, was ich umso schader (gibt´s das Wort?) fand, weil ich "Der Historiker" von Elizabeth Kostova ja eigentlich sehr mag. Aber hier hat´s irgendwie nicht gefunkt.
Spontan dazu gekommen und sich mit mehr als 500 Seiten als "dicke Bücher" entpuppt haben sich auch "Das Gold der Krähen" von Leigh Bardugo und "Dich schickt der Himmel" von Sophie Kinsella. Dass "Das Gold der Krähen" echt gut und letztlich sogar mein Highlight dieser 4 Bücher sein würde, wusste ich irgendwie schon vorher. Denn das Buch habe ich als "Crooked Kingdom" schon vor ein paar Monaten auf Englisch gelesen und fand es ganz ganz toll. Richtig enttäuscht hat mich dagegen das Buch von Sophie Kinsella, was hauptsächlich an der unglaublich nervigen und zurückhaltenden Art der Hauptfigur lag (siehe HIER). Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, dieses Buch nicht so toll zu bewerten, habe dann aber festgestellt, dass es anderen Lesern ganz genauso ging mit diesem Buch. 



Kennt ihr eins der Bücher? Habt ihr vielleicht auch bei der Leseaktion teilgenommen? Wenn ja, welches Buch war euer Highlight?

Sonntag, 6. Januar 2019

Rückblick und Lese-Highlights 2018

2018 war nicht wirklich mein Jahr, rückblickend betrachtet. Irgendwie hat vieles gar nicht so geklappt und funktioniert, wie ich mir das erhofft oder geplant hatte. Privat, beruflich und auch gesundheitlich lief so manches nicht optimal. Es war auch nicht eins meiner spannendsten Jahre, wenn ich mal ehrlich sein soll. Manchmal blickt man Ende des Jahres ja zurück und denkt sich "Wow, was ich dieses Jahr alles erlebt habe!" - Ähm, nein, das habe ich Ende 2018 ganz sicher nicht gesagt. 
Natürlich gab es auch schöne Momente und Situationen. Ich war auf tollen Konzerten, ich war erstmalig in der Elbphilharmonie in Hamburg und habe klassische Musik gespielt vom Orchester hören dürfen (fragt mich heute nicht mehr, was - ich bin da hoffnungsloser Laie, was solche Musik betrifft!). Ich war in Südbayern unterwegs und habe Schloss Neuschwanstein besichtigt; ein Vorhaben, das schon lange mal unternommen werden wollte. Das war ebenfalls sehr schön, wenn letztlich auch traurig, wenn man sich einmal etwas mehr mit der Geschichte von Ludwig II. beschäftigt, der dieses Schloss ja (eigentlich ausschließlich für sich selbst) gebaut hat.
  
Ich war bei einer Lesung von Benedict Wells, die mir sehr gut gefallen und für ein paar schwärmerische Fangirl-Momente gesorgt hat, ich muss es zugeben. Wer ihn mal live erlebt hat, wird das aber nachvollziehen können, spätestens wenn man sieht, wie unglaublich viel Zeit er sich beim Signieren (und Plaudern und Fotos machen und Lachen und Witze machen und und und ...) für seine Leser nimmt. 

Gab schon schöne Momente in 2018. Aber sonst war es ein unspektakuläres und nicht-so-richtig-in-Gang-kommendes Jahr, das ich vorwiegend am Schreibtisch verbracht habe. Das hat aber immerhin dazu geführt, dass ich meine Doktorarbeit jetzt tatsächlich so weit habe, dass ich sie in den nächsten Tagen und Wochen hoffentlich drucken lassen und abgeben kann. Immerhin. Dann wäre dieses leidige Thema endlich abgeschlossen. (Naja, fast. Die Verteidigung steht ja noch ins Haus.)

Auch lesetechnisch war 2018 kein Jahr wie sonst, denn ich habe so wenig gelesen wie schon lange nicht mehr. 70 Bücher insgesamt. Für manche mag das nicht nachvollziehbar sein (weil 70 sind ja auch schon ne Menge), aber ich habe jahrelang im Schnitt um die 100 Bücher gelesen, daher sind 30 weniger dann doch auffällig. Gut, ich habe 2018 aber auch viele Bücher begonnen und nach einigen Seiten, Kapiteln oder innerhalb der ersten Buchhälfte wieder abgebrochen - aus verschiedenen Gründen. Irgendwie war da der Wurm drin. Mich konnte vieles nicht so sehr begeistern oder interessieren, dass ich gern dran geblieben wäre.



Ein kleiner Rückblick auf mein Lesejahr 2018:

- Das schönste Pärchen -
Hach. Kaz und Inej, würde ich sagen. Aber auch Hildy und Paul aus "36 Fragen an dich". 

- Das fieseste Ende -
"Der Tag, an dem Hope verschwand" habe ich als ebook gelesen. Nach einigen Seiten war ich völlig gefangen in der Geschichte, weil ich die so kurios fand und mich der Grundgedanke irgendwie nicht losgelassen hat. Es geht um Hope, die eines Tages plötzlich von allen vergessen wird. Von einem Tag auf den anderen kann sich niemand mehr an Hope erinnern. Menschen, denen sie begegnet, vergessen ihren Namen und ihr Aussehen innerhalb weniger Minuten und können sich nicht erinnern, sie jemals kennengelernt zu haben. Irgendwie krass. Mich hat begeistert, wie Hope damit umgeht, welche Wege sie einschlägt. Zugleich hat mich diese unausgesprochene Traurigkeit, die ständig zwischen den Zeilen mitschwingt, völlig vereinnahmt - denn was ist das für ein Leben, in dem man keine sozialen Bindungen schließen kann, weil jeder einen vergisst?! Das Buch an sich war für meinen Geschmack dann aber irgendwann zu ausufernd und langatmig, das hat mir das Lesen einfach verdorben. Auch das Ende hat mich völlig unzufrieden zurück gelassen. 

- Das beste Abenteuer -
... hatte ich erst zum Jahresende, als ich "Warcross" von Marie Lu gelesen habe.

- Der gemeinste Cliffhanger -
... den hatte ich zwar bei "The thousandth floor" von Katherine McGee, aber das war nicht ganz so schlimm, weil ich die Fortsetzung "The dazzling heights" direkt griffbereit neben mir liegen hatte. Ich konnte also direkt weiterlesen ;)

- Die meisten Tränen -
... gab´s bei "Die Wahrheit über das Lügen" von Benedict Wells - denn da war eine Geschichte über eine ältere Dame und ihre Katze drin, die mich total zum Heulen gebracht hat. Auch bei "Crooked Kingdom" von Leigh Bardugo hab ich an einer Stelle echt weinen müssen.

- Viel Wirbel um nichts -
Vor ein paar Jahren kam "Das Schiff des Theseus" heraus, von J.J. Abrams, der ja eigentlich eher im Bereich der Serien und Filme bekannt ist. Die Geschichte ist ein Buch im Buch, sozusagen. Zwei Studenten unterhalten sich über reingekritzelte Kommentare in einem Buch über die Geschichte an sich, decken dabei aber zugleich Geheimnisse um den Autoren auf. Mittendrin liegen einige "Beweisstücke", Postkarten beispielsweise oder Servietten, Bilder etc. Die Aufmachung fand ich unglaublich spannend und MUSSTE das Buch haben, habe es aber letztlich dennoch erst 2018 gelesen. Und ich war so enttäuscht! Denn die eigentliche Geschichte fand ich plump, unverständlich und völlig nichtssagend. Und das Drumherum mit den ganzen Kommentaren und dem Gekritzel ging mit irgendwann völlig auf den Keks, weil man das Buch eigentlich 3-4x lesen müsste, in einer bestimmten Reihenfolge. Bei mir war der Reiz des Unbekannten irgendwann verflogen und ich wollte nicht mehr. Das Buch habe ich dann nur noch quer gelesen.

- Am meisten gelernt -
... habe ich bei "Atlas obscura".

- Die größte Überraschung -
Da sage ich "Cat & Cole" von Emily Suvada, weil meine Erwartungen vor dem Lesen eher sehr gering waren, muss ich gestehen. Ich hatte eine recht vorhersehbare Jugend-Liebesschnulze im dystopischen Setting erwartet, auch das Cover hat das nicht besser gemacht. (Es war ein Leseexemplar, selbst hätte ich mir dieses Buch sonst nicht gekauft.) Aber dann war das so eine ausgefeilte, spannende und überraschende Geschichte, mit wissenschaftlichem Hintergrund (und auch ein bisschen Liebe, jaja), dass ich völlig begeistert an den Seiten klebte. Daher eine wirklich positive Überraschung!

- Highlights 2018 - 
Sind diese hier:


- Enttäuschungen 2018 -
Ach je. Die Enttäuschungen des Jahres kann ich gar nicht auf einem Foto festhalten, denn die habe ich zum großen Teil schon gar nicht mehr. Es gehörten aber z.B. "Wicker King" von Kayla Ancrum, "Spinner" von Benedict Wells oder auch "Ein Junge namens Weihnacht" von Matt Haig dazu. 

Mittwoch, 30. August 2017

Ein August-Rückblick, der sich eigentlich gar nicht lohnt...

Aber ich wollte mich trotzdem gern mal wieder melden ;)
Ja, denn den August kann ich als Lese-Monat aktuell ziemlich vergessen. Ich habe ganze drei Bücher gelesen und das auch nur, weil ich die letzten beiden Tage krank zuhause war und dadurch "Der Lügenbaum" beenden und "Aquila" am Stück verschlingen konnte. Sonst sähe es echt mau aus diesen Monat. 

Gelesen im August: 
Abir Mukherjee "Ein angesehener Mann" (Rezension)
Frances Hardinge "Der Lügenbaum" (Rezension folgt)
Ursula Poznanski "Aquila"

Irgendwie war der Monat gar nicht so vollgepackt mit anderen Sachen und Terminen, aber zum Lesen bin ich dennoch nicht gekommen. Ich habe zwei Faktoren ausgemacht, die Schuld daran sind, dass mein Leseverhalten diesen Monat so kläglich untergegangen ist:

1. Meine Doktorarbeit. Der habe ich in den letzten Wochen tatsächlich doch mal ein bisschen mehr Zeit gewidmet. Zwar längst nicht genug und mein schlechtes Gewissen, weil ich schon längst weiter sein wollte (und sollte), wächst gerade ins Unermessliche. Aber immerhin bin ich einen kleinen Schritt weitergekommen. (Immer schön das Positive formulieren!)

2. Ich habe mir eine Playstation 4 gekauft und das ... nun ja, das war dann wohl wirklich das Einläuten des Endes des Lesezeit. Noch dazu, wenn man die Weiten und Möglichkeiten dieser Spielekonsole und der ganzen Games-Technik mit einem Spiel wie "Uncharted 4" beginnt - ein Spiel, das mich bereits nach 5 Minuten süchtig gemacht hatte und mich bei jeder neuen Szene schlucken und die Augen aufreißen lässt. Vielleicht sollte ich erklären, dass mein Bruder und ich früher eine Playstation 2 hatten, und ich daher einfach ... ähm, noch andere Standards gewöhnt war, was realistische Animationen und Spielemöglichkeiten betrifft. Ist halt doch schon etwas her. Nun hab ich "Uncharted 4" fast durch, bin nicht zuletzt auch von Nathan Drake, dem Helden des Spiels, völlig hin und weg. (Ziemlich attraktiv animiert oder wie auch immer man das korrekt nennt, muss ich mal sagen...) Die drei Vorgänger der "Uncharted"-Reihe habe ich mir zwischenzeitlich auch geholt, aber wann ich mir für die mal guten Gewissens Zeit nehmen kann, puhhhhh....

Ich hoffe, der September wird besser, was das Lesen betrifft. In den letzten Tagen habe ich so viele tolle Bücher bekommen, teilweise vorbestellt, teilweise aus der Laune heraus bestellt, teilweise kurzentschlossen im Buchladen mitgenommen. Jetzt bräuchte ich nur einige freie Tage (und Nathan Drake-freie Tage), dann könnte ich mich mal wieder richtig in ein paar Geschichten fallen lassen. Außerdem!!! erscheint in wenigen Tagen der neue und zugleich letzte Teil der "Lockwood & Co."-Reihe, was mich einerseits vor Freude springen lässt, andererseits wehmütig macht, weil es nun mal das letzte Buch dieser großartigen Reihe ist. Ich bin sowas von gespannt! :D

Mittwoch, 4. Januar 2017

[Rückblick] Lesejahr 2016

Das neue Jahr ist 4 Tage alt und ich nutze die ruhige Vormittagsstunde, um zurück ins letzte Jahr zu schauen. Einen kleinen Jahresrückblick mache ich jedes Jahr, so also auch heute.
2016 habe ich 98 Bücher gelesen. Ein bisschen hat es mich die letzten Tage gewurmt, dass ich nicht einfach noch 2 mehr "geschafft" habe zu lesen, aber eigentlich ist mir das mittlerweile ziemlich egal. Schon 98 sind ja eine ganze Menge... ;) 
Hier mal mein obligatorischer Rückblick:

- Die meisten Lacher -
Hm, ich habe eben festgestellt, dass ich gar nicht so wirklich lustige Bücher 2016 gelesen habe. Es gab immer nur mal hier und da nebenbei irgendeine lustige Stelle, und mehrere davon z.B. in "Liebesfilm Riss" von Jill Mansell.


- Das schönste Pärchen - 
... sind für mich dieses Jahr Isa und Alexej aus der "Rabenblut"-Reihe von Nikola Hotel gewesen.



- Das fieseste Ende -
... oder auch das Ende, das ich am wenigsten nachvollziehen konnte, fand sich in "Bär im Boot". Bei diesem Buch habe ich mich nach dem Lesen wirklich ein bisschen veräppelt gefühlt - denn was soll das denn? So ein offenes und noch dazu hoffnungsloses Ende, mit dem man so gar nichts anfangen kann, außer sofort in Tränen auszubrechen?? Schrecklich. Ich hab "Bär im Boot" danach erstmal richtig böse angeguckt.




- Das beste Abenteuer - 
Ach, da gab es einige. Allen voran natürlich der Reihenabschluss "The Raven King" - was für eine Buchreihe!!! Und dann habe ich mich 2016 auch durch die komplette "Jake Djones"-Buchreihe gelesen, die wirklich schön abenteuerlich ist. Hat mir gut gefallen. Gut war aber z.B. auch auch "Der Blackthorn Code".

- Der gemeinste Cliffhanger - 
Da fallen mir spontan das Ende von "Lockwood & Co.: Das flammende Phantom" ein sowie "Rabentod" von Nikola Hotel - das ist ein echt fieser Cliffhanger!

- Die meisten Tränen -
... habe ich bei "Auf Null" verdrückt. Das Buch hat mich ziemlich durchgerüttelt und sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. Und das, obwohl ich es erst überhaupt nicht lesen wollte!


- Viel Wirbel um nichts -
Tja, da stehe ich zwar - glaube ich - ziemlich alleine da, aber irgendwie haben mir dieses Jahr so manche Bücher, die andere Leser und Blogger gaaanz toll fanden, überhaupt nicht gefallen. So z.B. "Angelfall" von Susan Ee oder auch "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." von Sabine Schoder.


- Am meisten gelernt - 
... habe ich mit dem "Atlas der ungewöhnlichsten Orte". Ich finde zwar, das Buch hätte in seiner Aufmachung ein wenig mehr hermachen  können, aber inhaltlich hat es mich mehrmals in Erstaunen versetzt.

- Die größte Überraschung - 
... wie oben schon beschrieben, wollte ich dieses Buch eigentlich gar nicht lesen. Ich mache um Geschichten von kranken Menschen einen Bogen, muss ich gestehen - vielleicht weil ich ohnehin jeden Tag beruflich mit Leid und Sorgen zu tun habe. Dieses Buch erreichte mich aber als Leseexemplar - Gott sei Dank, kann ich nur sagen, denn es hat mir die spannendsten und emotionalsten Lesestunden im letzten Jahr beschert: "Auf Null" von Catharina Junk.

- Highlights 2016 -


- Enttäuschungen 2016 - 


- Welche waren eure Highlights, Enttäuschungen und Überraschungen im Jahr 2016? - 

Montag, 31. Oktober 2016

Monatsrückblick Oktober und allgemeines Blabla

Hallo und Guten Tach!
Heute ist nicht nur letzter Tag des Monats, sondern auch noch Halloween - und als wäre das nicht schon genug Grund, absolut am Rad zu drehen und ein kleines Tänzchen im Kreis zu machen, gibt´s hier in Sachsen-Anhalt (wie im ganzen Osten Deutschlands) auch noch einen Feiertag, den Reformationstag nämlich. Martin Luther sei Dank hab ich heute also noch einen freien Tag hintendran am Wochenende und nutze daher die Gelegenheit, einen kleinen Rückblick auf den vergangenen Oktober zu werfen.
Den Oktober habe ich überwiegend krank verbracht. Ein fieser grippaler Infekt hat mich dermaßen ausgeknockt und in die Knie gezwungen, dass ich 3 Wochen irgendwie nur so rum hing, wahlweise im Bett oder auf einem Sofa, und still vor mich hin litt, wenn ich nicht gerade laut am Husten war. (Am Husten bin ich übrigens immer noch. Den werde ich immer nicht so schnell wieder los, wenn´s mich erwischt.) Nervig und absolut nicht schön. Einziger Vorteil ist die dadurch entstehende Lesezeit, aber auch die hat die Pro-Seite des Ganzen nicht rausgerissen. Immerhin habe ich einige wirklich schöne Bücher diesen Monat gelesen.

Gelesen im Oktober
Erika Swyler - "Das Geheimnis der Schwimmerin" (4/5)
Joanne K. Rowling - "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" (5/5)
Laura Tait & Jimmy Rice - "Alles, was vielleicht für immer ist" (3,5/5; Rezension folgt)
Carlos Ruiz Zafón - "Der Gefangene des Himmels" (4/5)
Kate Morton - "Die fernen Stunden" (4/5)
Kathrin Lange - "Herz in Scherben" (4/5)
Sabine Schoder - "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." (3/5; Rezension folgt)
Susann Rehlein - "Lucy Schröders gesammelte Wahrheiten" (3/5; Rezension folgt)
Hannah Rothschild - "Die Launenhaftigkeit der Liebe" (5/5)
Jenn Bennett - "Annähernd Alex" (4/5)
Susann Ee - "Angelfall" (3/5)


Highlight im Oktober


... war "Die Launenhaftigkeit der Liebe". Trotz kleiner Längen hier und da ist die Story so abwechslungsreich und schön geschrieben, dass ich mich wunderbar unterhalten gefühlt habe.


Enttäuschung im Oktober
... sind Bücher, die andere Leser sonst unglaublich toll finden und über den Klee loben, z.B. "Angelfall" oder "Liebe ist was für Idioten. Wie mich". Mal sehen, ob ich dazu noch Leseeindrücke schreibe.


Und sonst?
Abgesehen vom Buchigen war der Oktober für mich vor allem musikalisch interessant, denn es sind in diesem Monat gleich 5 von mir heiß ersehnte Alben erschienen, darunter die neuen Scheiben von den Kings of Leon, den White Lies und James Arthur. Ich höre sie alle abwechselnd rauf und runter und kann mich nicht entscheiden, welche mir am besten gefällt. Aber das muss ich ja zum Glück auch nicht :D

Gar nicht mehr so sehr habe ich dafür den Überblick, was Neuerscheinungen auf dem Literaturmarkt betrifft, muss ich gestehen. Ich habe schon recht lange keine Verlagsvorschauen mehr durchgeackert, um zu sehen, was die Leser Neues erwartet. Auf der Buchmesse war ich auch nicht, daher fehlen mir auch hier die Eindrücke, was neue Bücher betrifft. Und das merke ich schon. Ich hatte hier auf dem Blog immer die Seite mit den "Neuerscheinungen", die vor allem für mich selbst als Erinnerungsstütze gedacht war, damit ich bestimmte neue Bücher nicht verpasse. Diese Seite habe ich vor ein paar Wochen vom Blog genommen, weil ich mir eingestehen musste, dass ich da seit gut 3 Monaten nichts mehr aktualisiert habe und mir daher ab ungefähr September jegliche Übersicht über neue Bücher fehlte. (Ich hatte und habe nur noch ein Buch auf dem Schirm: Teil 4 von "Lockwood & Co.", der im November erscheint; mittlerweile habe ich ihn wegen Ungeduld jedoch schon auf Englisch gelesen.) Ich weiß noch nicht, wie ich bezüglich dieser Neuerscheinungs-Seite weiter verfahre, eigentlich mochte ich den Überblick und hätte ihn gern (aktualisiert, ist klar) wieder. Aber die Aussicht, jetzt jede einzelne für mich interessante Verlags-Homepage zu durchforsten nach neuen Büchern, die vermiest mir gerade auch die Laune. Vielleicht finde ich ja auch auf euren Blogs interessante Neuerscheinungs-Tipps. 

Dann ist mir am Wochenende eingefallen, dass es da ja noch eine Kleinigkeit gab auf meinem Blog - nämlich das Lese-Bingo! Ach du Schreck, ich hab schon lange nicht mehr bewusst Bücher fürs Lese-Bingo gelesen oder gar geguckt, welche Kategorien ich noch offen habe. Das habe ich daher mal eben nachgeholt und ein bisschen aktualisiert. Glücklicherweise passen einige der Bücher, die ich gerade erst zuletzt gelesen habe, gut in manche Rubriken rein - mir fehlen halt (bisher) nur die Rezensionen, sofern ich denn welche schreiben möchte. Daher stehen für mich momentan tatsächlich "nur noch" 2 oder 3 Lese-Bingo Kategorien aus, bei denen ich mir mal noch echt Gedanken machen muss, z.B. "Ein Buch mit einem Monatsnamen im Titel" oder auch "Ein Buch, das älter ist als du". Ich hab ja noch 2 Monate Zeit :D Wie sieht´s bei euch Teilnehmenden mit dem Lese-Bingo aus?


Habt ein schönen Halloween-Tag, lest was gruseliges und habt eine schöne erkältungsfreie Woche!



Montag, 1. August 2016

Lese-Rückblick Juli 2016

Einen schönen Wochenbeginn wünsche ich euch!
Der Juli ist passé, was mich nicht wirklich stört - mir war er zu warm. Ich werde unwirsch und unleidlich, wenn mir die Tage zu heiß sind, und wenn sich dann noch ein heißer Tag nach dem anderen die Klinke in die Hand gibt, geht bei mir gleich gar nichts mehr. Mal sehen, wie sich der August so entwickelt. Im Juli ist bei jedenfalls gar nichts spannendes oder interessantes passiert. Eigentlich traurig, wenn man mal die Wochen zurückblickt und dieses Fazit treffen muss. Aber während gefühlt alle Welt in den Urlaub gefahren ist (Habt ihr auch immer das Gefühl, die anderen haben VIEL mehr Urlaubstage als man selbst; genug, um mal eben 3 oder 4 Wochen am Stück zu verschwinden???), war ich jeden Tag arbeiten und habe zusätzlich zwei Kolleginnen vertreten. Jeden Tag die gleichen Dramen und Problemchen also. Und sonst nichts besonderes. Aber lesemäßig war der Juli nicht schlecht, zumindest recht ergiebig mit 11 Büchern. Dabei waren ein paar Bücher, die sich schnell weglesen ließen und ich habe mich beispielsweise innerhalb von 4 Tagen noch einmal durch die komplette Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier gelesen. Irgendwie hat mich da das ganze Gerede um den dritten Kinofilm, der im Juli anlief, zu gebracht. Die Filme kenne ich allerdings gar nicht und ich habe so das Gefühl, die könnten nicht meiner Vorstellung und meinem Kopfkino der Bücher entsprechen. Zumindest habe ich recht geteilte (und auch einige sehr schlechte) Meinungen über die Filme gehört. Kennt ihr die? Lohnt es sich, doch mal reinzuschauen?

Gelesen im Juli
Elizabeth Poliner "Wie der Atem in uns" (4/5, Rezension)
Guillaume Musso "Vierundzwanzig Stunden" (4/5)
Kerstin Gier "Rubinrot"/ "Saphirblau"/ "Smaragdgrün" (5/5)
C.J. Daugherty "Secret fire - Die Entflammten" (5/5, Rezension folgt)
Andrew Fukuda "The trap" (4/5)
Petra Hülsmann "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" (4/5, Rezension folgt)
Joanne K. Rowling "Harry Potter und der Halbblutprinz" (5/5)
Isabel Abedi "Die längste Nacht" (3,5/5, Rezension folgt)
Nikola Hotel "Für immer und Emil" (5/5, Rezension folgt)


Mein Lese-Highlight im Juli

... das waren wohl "Secret fire - Die Entflammten" von C.J. Daugherty und - gerade gestern noch ausgelesen - "Für immer und Emil" von Nikola Hotel.





Meine Lese-Enttäuschung im Juli

... war am ehesten "Die längste Nacht" von Isabel Abedi, weil mich die Geschichte irgendwie gar nicht packen konnte. Ich habe beim Lesen auch immer mal ein paar Tage Pause mittendrin gemacht. Und am Ende dann keine große Begeisterung meinerseits. Mal sehen, ob ich in einer Rezension erklärt kriege, warum.

Und im August?
Naja, als ich gerade eben meine Bücher aus dem Juli hier aufgelistet habe, habe ich ganz optimistisch an mehrere Bücher "Rezension folgt" dran geschrieben - vielleicht sollte ich dieses Ziel also wirklich mal verfolgen. Mir tut es immer Leid, wenn ich ein Buch ausgelesen habe und es dann einfach so zur Seite packe, weil ich keine Lust habe, noch etwas dazu zu schreiben. Ich denke immer, vielleicht morgen, vielleicht nächstes Wochenende. Aber nö - wenn ich es erstmal liegen lasse, passiert gar nichts mehr. Ich bemühe mich also, vielleicht wenigstens mal ein paar kurze Leseeindrücke zu verfassen. Dafür ist dieser Blog ja hier immerhin da... o.O
Ansonsten sehne ich Ende August herbei, denn da habe ich tatsächlich auch mal ein paar Tage frei und werde auch wegfahren. Ich freue mich schon drauf und werde die paar Tage ausgiebig zum Faulenzen und wahrscheinlich auch Lesen nutzen. Ich fange jetzt schon an, mir Gedanken zu machen, welche Bücher ich mitnehme, haha! (Nein, das war ein Scherz. Ich warte damit bis zum nächsten Wochenende. ^^)

Habt einen schönen August!

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