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Montag, 27. März 2023

Getestet: Die Buchklopfen-Box von Hugendubel

Eigentlich bin ich kein allzu großer Freund von sogenannten Buchboxen - Überraschungs-Boxen und Kisten mit einem zuvor meist unbekannten Buch und einer Menge mal mehr, mal weniger dazu passenden Goodies. Diese kann man bestellen, teilweise im Abo, teilweise auch nur einmalig, und bekommt sie bequem nach Hause geliefert. Und kann sich dann überraschen lassen. Owlcrate, Fairyloot, das deutsche Pendant Schmökerbox ... - und wie sie nicht alle heißen.

Wie gesagt, eigentlich bin ich davon gar kein so großer Freund. Ich habe bisher 2x eine Schmökerbox bestellt und beide Male auch nur deshalb, weil ich mir anhand der Vorabtipps und Hinweise auf die Verlage zusammenreimen konnte, welches Buch mich in der Box erwarten würde - Bücher, die ich mir eh gekauft hätte. Dann halt mal die Schmökerbox probieren, dachte ich mir dann. Beide Male war ich so lala zufrieden, manche der "Goodies" waren ok, für viele hatte ich aber auch schlicht keine Verwendung. Und das befürchte ich bei den meisten solcher Boxen, für die online kräftig Werbung gemacht wird. 

Manche kaufen sich solche Boxen ja regelmäßig, haben Abos laufen, die ihnen jeden Monat solche Merchandise-Artikel ins Haus liefern. Tassen, Schüsseln, Kerzen, Dosen, Papiere, Anhänger, Schlüssel, Schmuck, Figuren, Bilder, Poster und Sticker und was nicht noch alles. Und ich frage mich immer, was die Leute damit eigentlich machen...? Ich habe heute noch die eine Dose unnütz bei mir im Regal stehen, die ich in der einen Schmökerbox dabei hatte, ich habe bis heute irgendwie keine Verwendung dafür finden können.  

Ich habe mich vor einigen Wochen dennoch erneut online überzeugen lassen, eine solche Box auszuprobieren. Hugendubel hat sogenannte "Leseglück"-Boxen, die neu erschienene Buchüberraschungen liefern, einmalig oder als Abo. Relativ neu ist die sogenannte "Buchklopfen" - Box, die den Schwerpunkt auf - man kann es sich denken - Romantik legt. Und ich habe mich breitschlagen lassen. Ich habe mir gedacht, "Komm, mal wieder so ein richtiger Schmachtroman, irgendwas romantisches, als Überraschung, ist ja eine Neuerscheinung, kennst du also nicht." Ich habe die Buchklopfen-Box Februar einmalig bestellt, also nicht im Abo. 

Zum Glück. Klingt fies, ist aber so. Von der Buchklopfen-Box war ich leider überhaupt nicht überzeugt. Der Karton machte äußerlich noch einen sehr netten Eindruck. Den Karton könnte ich glatt behalten und was hübsches reinpacken, dachte ich mir noch so. Dann ging ich ans Aufreißen und stellte schnell fest, dass Hugendubel offensichtlich einen Superkleber benutzt, der verdammt gut klebt. Im Sinne von: keine Chance, diesen Karton so aufzureißen, dass er keinen Schaden nimmt. Wie man auf dem Foto sehen kann, war der Karton schnell so demoliert und so hässlich aufgerissen, dass ich jetzt wohl doch keine so rechte Verwendung mehr dafür haben werde. Erster Minuspunkt.

Dann ging´s an Auspacken. Ich habe mit dem Buch angefangen, hielt kurz darauf "Vor uns die Dämmerung" von B. Celeste in der Hand, was mir zunächst nichts sagte. Aber schon das Lesen der Buchrückseite führte dazu, dass ich direkt keine Lust mehr auf das Buch hatte. "Die Booktok Sensation aus den USA", aha, hm. Ich finde, auf Booktok werden ja ne Menge Bücher gehypt, die es in meinen Augen nicht verdient haben. Da bin ich schon mal per se skeptisch. Irgendwo auf einem Flyer oder im Buch (ich weiß es jetzt gar nicht mehr) las ich dann den Zusatz "Books that made me cry", was zu noch mehr Abneigung bei mir führte. Die Inhaltsangabe gelesen, Dinge wie "tote Schwester, Krankheit, Verlust" erspäht und mir nur gedacht "Och nö". Dieser plumpe Wortlaut "Ihr Stiefbruder Kaiden ist wütend, abweisend und so unglaublich gutaussehend" gab mir dann den Rest. Echt, wenn schon auf dem Buchrücken alles wieder so platt und oberflächlich klingt, das herausstechendste Merkmal des tollen Stiefbruders ist, dass er gut aussieht - dann mag ich sowas irgendwie gar nicht mehr lesen. Über den gutaussehenden Stiefbruder hätte ich vermutlich noch hinweg sehen können. Aber ich habe keine Lust auf traurige Bücher, in denen es vorrangig um Krankheit und Tod und Verlust geht. Zumindest, wenn ich das schon von Beginn an weiß und sich die Handlung nur darum drehen wird. 

Manch einer mag mich deshalb engstirnig und voreingenommen nennen, dass ich mir doch nicht nur das Gute in Geschichten rauspicken kann. Doch. Kann ich. Ich verschließe meine Augen nicht vor dem Leid der Welt und der Menschen, wenn ich solche Bücher nicht lesen will. Ich habe jeden Tag mit kranken und belasteten Menschen zu tun, meine Arbeit besteht aus solchen Inhalten. Also nehme ich mir die Freiheit und die Möglichkeit, in meinem Hobby (Lesen) konsequent Abstand davon nehmen zu wollen. Dazu gehört, dass ich solche Bücher nicht lese. Ich war sogar so frech (ich mach das sonst nie), die letzten Seiten dieses Buches zu lesen, was all meine Befürchtungen und Vorurteile absolut bestätigte, sodass ich auch richtig guten Gewissens sagen konnte "Das lese ich nicht". 

Blöd gelaufen für mich mit dem Buch. Pech gehabt, vielleicht wäre die nächste Box inhaltlich eher meins. Die nächste Box werde ich aber nicht bestellen, weil mich leider auch oben schon erwähnte Goodies in dieser Buchklopfen-Box absolut nicht vom Hocker gerissen haben und ich befürchten muss, dass das in jeder Box so läuft. Am ehesten erfreute mich noch ein Lippenpflegestift, den ich nämlich eh benutze - muss ich mir den also nicht selbst nachkaufen. Ok war auch noch die (vegane) Haselnussschokolade. Der Rest darin war in meinen Augen echt Blödsinn, den keiner braucht. Eine Mischung zum Anrühren für Zimt-Kakao (uuuuuaaaahhhh, nein danke), zum Anrühren außerdem 4 kleine Beutelchen mit Pulver für Instant-Getränke wie Eistee oder Vanille. Alle "Zuckerfrei", wie groß drauf steht, dafür aber mit Süßungsmitteln versehen, was für mich nicht wirklich eine Alternative ist, weil´s genauso ungesund ist und meistens unerträglich süß schmeckt. Für sowas habe ich echt keinerlei Verwendung. Und ein kleines Bändchen mit Buch-Anhänger, dessen Zweck ich allerdings nicht ableiten konnte - ist es ein Armband? Ein Lesezeichen-Band? Ein....keine Ahnung was?


Fazit: Ich bin enttäuscht, muss ich gestehen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich 30 Euro für die Box bezahlt habe, das Buch selbst aber nur 14,99 Euro gekostet hat. Ein paar Euro extra für die ganze (durchaus liebevoll gemachte, wenn auch am Ende demolierte) Verpackung ist für mich preislich voll ok, aber diese Extras machen für mich letztlich nicht die Differenz von 15 Euro aus. Von der Buchklopfen-Box werde ich wohl Abstand nehmen. Schade. Das bestätigt mich aber einmal mehr darin, dass diese Buchboxen nichts für mich sind. Lieber kauf ich mir die Bücher so direkt, wenn ich sie sehe. 





Samstag, 3. September 2022

Neue Bücher im September

Eben habe ich mal einen Blick auf meine Neuerscheinungs-Liste geworfen. Bücher- und Verlagsmäßig bin ich seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr auf dem Laufenden, ich habe z.B. schon seit Ewigkeiten keine Verlagsvorschauen mehr durchgesehen. Eigentlich ist mir das meistens auch gar nicht so wichtig, denn die wesentlichsten Neuerscheinungen bekommt man ja trotzdem irgendwie mit, durch Werbung, durch Instagram, durch andere Blogger oder einfach, indem man sich im Laden mal umschaut. Aber dadurch verpasst man eben doch hier und da auch mal eine tolle Neuerscheinung, die nicht so gehypt wird. (Nicht zu vergessen, dass auch die ganzen Backlist Titel ja ziemlich gut sein können.) Meine Neuerscheinungsliste ist daher schon längere Zeit nicht mehr richtig aktualisiert worden. Aber offenbar habe ich trotzdem genug mitbekommen, um zu sehen, dass der September ein ziemlich toller Monat für Neuerscheinungen wird! Soviele neue gute Bücher, auf die ich mich freue!!




Allen voran der sechste Teil der Cormoran Strike-Reihe von Robert Galbraith (= J.K. Rowling). Ich habe echt gar nicht gewusst, dass da schon das nächste Buch in den Startlöchern steht. Aber neulich meinte meine Mutter zu mir, sie hätte sich ja das neue Buch von Frau Rowling schon vorbestellt. Und ich dachte mir so, Hä, welches neue Buch? - bis ich es dann online auch gesehen habe. Ich freu mich total drauf, ich mag die Bücher um Strike und Robin sehr. Und als hätte ich es irgendwie geahnt, habe ich zufälligerweise im September einige Tage frei - wenn das nicht nach freier Lesezeit schreit!! :D

Andere neue Bücher, auf die ich ein Auge geworfen habe, sind z.B. "Paradox Hotel" von Rob Hart, das herrlich Science-Fiction-mäßig klingt. Es geht scheinbar um Zeitreisen, um das Zeit-Paradoxon, das dabei unweigerlich entsteht, und ein kurioses Hotel. "Verlorene der Zeiten" ist bereits gestern bei mir eingetroffen. Davon habe ich schon vor einigen Monaten gehört, als viele online von der englischen Ausgabe geschwärmt haben. Wenn ich es richtig verstehe, geht es wohl auch um Zeitreisen, bin mir aber nicht sicher, ob "wirklich", oder eher auf so einer philosophischen Ebene. Mal sehen. Das Büchlein ist recht schmal, hat nicht mal 200 Seiten, aber das muss ja nichts heißen. 

Mit "Scarlett & Browne: Die Berüchtigten" erscheint der zweite Teil der neuen Buchreihe von Jonathan Stroud. Teil 1, "Die Outlaws", habe ich erst vor ein paar Wochen ausgelesen. Ich liebe ja die "Lockwood & Co." Reihe von Stroud heiß und innig, und daher tut es mir eigentlich ziemlich Leid zu sagen, dass die "Scarlett & Browne"-Reihe in meinen Augen da nicht annähernd ran reicht. Die Ideen, die er verarbeitet hat, sind auch hier echt gut und spannend gewählt, das Setting ist trotz allen Charmes, der hier mitschwingt, eindeutig post-apokalyptisch und gerade deswegen gibt es nach Band 1 noch viele offene Fragen, die mich neugierig machen. Ich werde diese Reihe daher auf jeden Fall weiter lesen. Aber einen solchen Sonderplatz in meinem Herzen wie "Lockwood & Co." wird sie wohl nicht einnehmen.
Ursula Poznanski bringt im September ein neues Buch heraus, "Stille blutet", das der Auftakt einer neuen Kriminalreihe ist. Die Inhaltsangabe klingt gut, daher behalte ich das Buch mal im Auge. Bei ihren Jugendbüchern gab es ein paar, die ich nicht ganz so toll fand oder sogar nach wenigen Seiten abgebrochen habe. "Shelter" habe ich noch gar nicht gelesen, das steht bisher ungelesen in meinem Regal. Mal sehen, ob dieses Buch für eher ältere Leser wieder mehr meins ist.

Neugierig macht mich auch "The Atlas Six" von Olivie Blake, für das aber auch kräftig die Werbetrommel in den sozialen Medien gerührt wurde. Schlagworte: "Geheimnisse, Verrat, Verführung - ein Dark-Academia-Roman mit jeder Menge Magie." Dass "Dark Academia" mittlerweile eine Art eigenes Genre darstellt, war mir bis vor Kurzem gar nicht bewusst, aber offenbar erleben Bücher, die in mysteriösen abgeschiedenen Elite-Schulen/Colleges/was auch immer spielen, gerade einen ziemlichen Hype. Sowas macht mich ja dann gern immer erstmal ein bisschen skeptisch, aber vielleicht ist es ja wirklich gut. Ich werde mal in die Leseprobe reinschauen und ein paar Bewertungen abwarten. 

Gibt es Bücher, die ihr im September sehnsüchtig erwartet?



Freitag, 18. März 2022

Freitagsgedanken: Verfilmung "Lockwood & Co."

Ich liebe ja die Buchreihe "Lockwood & Co.". Tatsächlich so sehr, dass die in meiner Gunst um meine liebste Buchreihe an manchen Tagen "Harry Potter" hinter sich lässt. Lucy, Lockwood und George sind mir so ans Herz gewachsen, die Story um Geister und ihre Bekämpfung in einer Art alternativem London - ich liebe es! Autor Jonathan Stroud hat´s schon ziemlich drauf. Ich habe mich beim Lesen immer mal ein bisschen gegruselt, aber "nett gegruselt" (in einem Buch würde es wohl mit "wohlige Schauer" umschrieben werden), und genau das hat den Reiz der Reihe für mich ausgemacht. Die Freundschaft zwischen den dreien, die Abenteuer, die sie erleben, die Kämpfe, die sie austragen (und nicht nur die gegen echte Geister, sondern auch durchaus echte Personen); all das hat sich ganz fest in mein Leserherz gegraben und ich kann die Bücher gut und gerne zum sechsten Mal lesen und würde sie nicht auf einer einzigen Seite langweilig finden.

Insofern bin ich natürlich höchst hellhörig geworden, als bekannt wurde, dass die Buchreihe als Netflix-Serie adaptiert werden würde. Nun, ich hab ja kein Netflix. Ich bin damit vielleicht ein Exot, keine Ahnung, manchmal habe ich das Gefühl, die Leute um mich herum unterhalten sich nur über irgendwelche Serien, von denen ich noch nicht mal gehört habe. Netflix-Serien halt. Ich hab´s bisher nicht wirklich vermisst, muss ich sagen, dafür sehe ich letztlich dann doch zu wenig fern. 

Aber "Lockwood & Co. " als Serie auf Netflix?!?!?! - Uff! Da muss ich doch wohl dranbleiben, habe ich mir gedacht. Das hat mich zugleich höchst neugierig als auch höchst skeptisch gemacht. Schon zu oft habe ich erlebt, dass ich von Verfilmungen eines Buches enttäuscht war, ob nun als Film oder als Serie. Immer wieder sind da irgendwelche Dinge, die nicht stimmen, die anders dargestellt werden, Personen, die nicht aussehen wie im Buch beschrieben, und am allerschlimmsten sind ja wohl die Momente, in denen man feststellt, dass geliebte (mitunter wichtige) Szenen umgeschrieben oder gar ganz weggelassen wurden in der Verfilmung. (Ich werde nie mein "Waaaaaas?!" vergessen, als ich im verfilmten 5. Teil der "Harry Potter"-Reihe feststellte, dass da rund um Cho Chang und ihr unrühmliches Ende irgendwie alles im Film verändert wurde...)

Also sehe ich die Verfilmung mit sehr gemischten Gefühlen. Ich freue mich einerseits total darauf und bin so gespannt, wie die das alles umgesetzt haben. Gleichzeitig bekam meine Vorfreude gestern direkt einen Dämpfer, als endlich der Hauptcast vorgestellt und gezeigt wurde.

Der Cast:

  • Ruby Stokes als Lucy Carlyle

  • Cameron Chapman als Anthony Lockwood

  • Ali Hadji-Heshmati als George Karim

  • Ivanno Jeremiah als Inspektor Barnes

  • Jack Bandeira als Quill Kipps

  • Luke Treadaway als The Golden Blade

  • Morven Christie als Penelope Fittes

  • Ben Crompton als Julius Winkman

  • Hayley Konadu als Flo Bones

  • Rhianna Dorris als Kat Godwin

  • Paddy Holland als Bobby Vernon

Quelle: hier


Mit Lucy und Lockwood kann ich gut leben. Zumindest auf diesem Foto hier passen die ganz gut in die Vorstellung, die ich mir persönlich von beiden durchs Lesen gemacht habe. Aber George? Wo ist denn George? Das ist doch nicht der da auf dem Foto. Beim ersten Draufsehen war mir gar nicht klar, welcher von beiden denn jetzt Lockwood sein soll. George im Buch ist ein etwas pummeliger Typ mit eher dunkelblonden Haaren, oder nicht? Leicht vertrottelt und gammelig, aber sehr sympathisch. Das sehe ich in ihm hier, Ali Hadji-Heshmati ist sein Name, leider gar nicht. Auch Jack Bandeira ist nicht Quill Kipps, zumindest nicht der Quill, den ich in den Büchern gelesen habe. (Und wo ist die blonde blasse Gestalt von Flo Bones hin?)


Klar, das sind nur Fotos. Die in völlig anderen Kontexten entstanden sind. Kann schon sein, dass die vor laufender Kamera ganz anders wirken und dann eher zu den Figuren werden, wie sie im Buch beschrieben sind. (Und vielleicht färbt irgendjemand Jack Bandeira auch noch die Haare rot...) 

Zumindest hoffe ich das. Sehr. Ganz schlimm fänd ich, wenn das nur so eine lose Adaption der Buchreihe ist, mit ganz vielen eigenen Wendungen und Ideen der Drehbuchschreiber, die mit dem Original von Jonathan Stroud nicht mehr viel zu tun haben. 

Ich werde das mal im Auge behalten. Die Chancen stehen gut, dass ich mir die Serie "Lockwood & Co." ansehen werde, trotz meiner Vorbehalte, und ich freue mich, wenn ich am Ende positiv überrascht werde. (Hoffentlich.)


Freitag, 27. August 2021

Freitagsgedanken: Neue Bücher

Diesen Monat habe ich den Blog ja mal wieder ziemlich vernachlässigt, obwohl ich das so wirklich gar nicht vor hatte. Ich saß nur echt gar nicht so oft vorm Laptop und eigentlich bedauere ich das gar nicht :D Ich habe eine ganze Menge gelesen im August (ist ja auch noch gar nicht vorbei), auch "volumige" Bücher fürs Dicke-Bücher-Camp, das ja am 31.8. wieder endet. 

Und ich wollte definitiv mal wieder einige Rezensionen schreiben; ja, ich hatte richtiggehend Lust aufs Rezensionen-Schreiben, und das kommt bei mir ja leider gar nicht mehr so häufig vor... Insofern habe ich das ganz oben auf der Liste stehen, die ich in den nächsten Tagen abarbeiten will. Auch zu den "dicken Büchern" werde ich vielleicht wenigstens kurze Leseeindrücke schreiben. Immerhin ist das hier ein Lese- und Bücherblog, also muss ich mir das wirklich mal wieder bewusst vornehmen, daran zu denken. Zuletzt lief es aber eher so ab, dass ich nach dem Auslesen eines Buches meist direkt ein anderes gegriffen habe, und dann waren alle möglichen Gedanken und Ideen, die ich vielleicht zu einem Buch entwickelt hatte, schnell wieder schwammig oder nicht mehr so wichtig oder auch ganz weg. Aber ich nehm´s mir fest vor!


In der Zwischenzeit zeige ich euch mal die neuen Bücher, die in den letzten Tagen und Wochen bei mir eingezogen sind. Irgendwie alle davon wollte UNBEDINGT haben, wie das halt so ist bei Büchern; aber manche standen dann doch länger auf der Wunschliste, andere haben es ganz spontan in den echten oder virtuellen Warenkorb geschafft und andere - tja, die waren irgendwie eher so Zufallskäufe. 

Gewartet habe ich auf "Die Anomalie", weil es echt schräg klingt und gerade zuletzt auch von vielen "gehyped" wurde (wobei ich darauf tatsächlich gar nicht soviel gebe). Sehr neugierig war und bin ich auch auf "Anarchie Déco" und ich muss gestehen, dass ich hoffe, dass das kein totaler Fehlkauf ist, weil es zu kurios klingt und es auch gut sein kann, dass das gar nicht meinen Geschmack trifft. Ich bin mal gespannt. "Vortex" und "Neon Birds" sind so Käufe, um die ich schon länger herumschwirrte (ja, zugegeben, auch weil so viele sie so gut finden), und nun habe ich dem inneren Drang halt mal nachgegeben :o (Zumindest bei "Vortex" sehe ich das mittlerweile leider doch etwas kritisch, denn das habe ich schon ausgelesen und habe nun am Ende ziemlich viele Kritik- und Meckerpunkte. Vielleicht Hoffentlich Höchstwahrscheinlich wird das also eine der ausstehenden Rezensionen.) Total spontan sind dagegen "Das Reich der Asche" und "Where dreams descend" sowie "Die letzte Bibliothek der Welt" bei mir eingezogen, weil ich ja finde, dass man Impulskäufe nicht unterschätzen sollte. So. Klingen halt alle irgendwie gut, auch wenn sie ganz unterschiedlich sind.

Vielleicht ist ja auch was für euch dabei, lasst euch inspirieren, wenn ihr wollt, und berichtet mir gern, was ihr euch zuletzt gekauft habt! ;)


Donnerstag, 20. Mai 2021

Ich habe Bücher gekauft.

Ich habe mir Bücher gekauft in der letzten Zeit.

Ziemlich viele, wenn ich mal ehrlich sein soll - und das schlimmste: in noch gar keins davon habe ich bisher mal reingelesen. Weil ich noch so viele andere Bücher angefangen habe oder zumindest zuerst lesen möchte. Trotzdem zeige ich euch heute mal meine neuen Bücher. Die auf dem obersten Bild habe ich alle gekauft, tatsächlich alle, da gibt´s gar nichts schön zu reden: ich hab halt echt Geld für Bücher verprasst :o


Aber klingen halt auch alle gut, was soll ich da machen. Um manche davon wurde ziemlich viel Werbung und Wirbel in den sozialen Medien und auch bei den Verlagen gemacht, so z.B. "Mr. Parnassus´ Heim für magisch Begabte" oder auch "Die Nacht der Acht". "Night of Crowns" und "A history of us" klingen zugegeben eher so nach jugendlich-leichter Herzschmerzlektüre, aber manchmal muss es eben auch sowas sein, finde ich. Auf "Imperator" von Kai Meyer, das zusammen mit Lisanne Surborg geschrieben wurde, bin ich sehr gespannt. Es geht wieder nach Italien! "Singularity" von Joshua Tree fiel mir neulich mal zufällig online ins Auge, und diese Sciene-Fiction Virtual Reality Geschichte klang irgendwie gut. 

Und schließlich noch "Kleine Wunder um Mitternacht", auf das ich schon vor einigen Wochen online gestoßen war - es klang ziemlich nett. Ich tu mich zwar irgendwie schwer mit asiatischen Autoren, das merke ich leider immer wieder, aber ich dachte, ich probiere es einfach mal wieder. Denn dieses Buch war in der letzten Schmökerbox vom April und nach vielen Monaten habe ich dieses Überraschungs-Buch-Prinzip mal wieder für mich ausprobiert. Was auch daran lag, dass die kleinen Tipps, die für das Buch vorher in der Beschreibung gegeben wurden, mich vermuten ließen, dass es sich bei dem "Book Blind Date" in der Schmökerbox um eben dieses Buch handeln würde - und ich hatte Recht. Es ist erst die dritte Schmökerbox, die ich mir überhaupt bestellt habe. Meistens waren die "Goodies" und Co., die mit als Überraschung in der Box enthalten waren, für mich irgendwie nichts, eher so Staubfänger oder Dinge, die ich einfach nicht gebrauchen konnte. In der April-Box waren ganz nette Dinge dabei, vor allem das schöne Briefpapier gefällt mir total gut, ebenso wie das Tokio-Notizbüchlein. Zusätzlich gab es einen Kugelschreiber, ein kleines Schälchen und zwei Kerzen. Schon ok, es mal wieder mit einer Schmökerbox probiert zu haben.

Dann hatte ich Ende April auch noch Geburtstag und bei mir gibt es ja keinen Geburtstag ohne Buchgeschenke (zum Glück). Ich nutze meinen Geburtstag daher auch ganz gern, um mir bewusst Bücher zu wünschen, die ich mir selbst meistens nicht kaufen würde, auch wenn sie mich interessieren (z.B. weil sie mir zu teuer sind, aber pssst!). Gewünscht habe ich mir daher dieses Mal auch eher etwas teurere Sachbücher ("Atlas der Gefahren") bzw. einen Ausstellungskatalog über die Werke von Gerhard Glück, einem Illustrator und Cartoonisten, dessen Bilder ich sehr mag. Dazu gab es "Doktor Oldales geographisches Lexikon", auf das mich Neyasha neulich neugierig gemacht hat, als sie das gelesen hat. Dazu gab es den (hoffentlich) gruselig angehauchten Roman "Die zehnte Muse" von Alexander Pechmann und als Überraschungsgeschenk eine signierte Gryffindor-Ausgabe von "Harry Potter and the Philosopher´s Stone" - ich hab nicht schlecht geguckt! :D (Dabei bin ich laut dem Test auf Pottermore gar kein Gryffindor, aber das ist ja eigentlich auch egal...) Ich hab mich jedenfalls riesig über alles gefreut und brauche jetzt nur richtig richtig viel Zeit, um mich in alle Seiten vergraben zu können. :D


Mittwoch, 3. März 2021

So viele neue Bücher im März!

Ja genau - so viele neue Bücher erscheinen im März! Zumindest so viele, die mich interessieren, anderen Lesern mag es da anders gehen. Ich habe meine Neuerscheinungsliste durchforstet und jene rausgesucht, die ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste stehen, um sie euch mal vorzustellen. 


Hand aufs Herz, bei manchen werde ich mich schlicht nicht zurückhalten können, die werde ich mir definitiv "leider" sofort kaufen (müssen). Und dann habe ich ja im April Geburtstag, also stehen die Chancen gut, dass es da buchige Geschenke für mich geben wird. (Der Denkfehler dabei ist, dass auch im April wieder kolossal tolle neue Bücher erscheinen; ja, das ist mir schon klar. Ein Teufelskreis, aber wem erzähl ich das...)




Ich bin gerade zu faul, für jedes Buch eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ich geb´s zu. Ich verlinke euch die Bücher mal, da könnt ihr selbst nachschauen, worum es genau geht.

Sehr neugierig macht mich beispielsweise "Sommernacht" von Lucy Foley, nachdem ich "Neuschnee" von ihr so genial fand. Das möchte ich unbedingt lesen, zumal auch das in den ersten Bewertungen wieder sehr gut wegkommt. Die Geschichten von Jenn Bennett mag ich sehr, daher bin ich auf "Wiedersehen mit Lucky" gespannt. Ebenso auf "Die Liebesbriefe von Abelard und Lily", das irgendwie niedlich und besonders klingt. Einen ungewöhnlichen Roadtrip wird es in "Reise mit zwei Unbekannten" geben. Eher historisch wird es wohl in "Feuerland", in dem es um ein besonderes Buch geht, und in "Stay away from Gretchen", das eine besondere Familiengeschichten-Aufarbeitung verspricht. Neugierig macht mich auch "Der große Sommer" von Ewald Arenz, weil soviele schon von seinen Büchern geschwärmt haben. Und "Inseln. Die Kartierung einer Sehnsucht" weckt ziemliches Fernweh bei mir. Und "Ready Player Two" erscheint im März auf Deutsch.


Wie sieht es bei euch aus? Auf welche Bücher wartet ihr im März besonders?


Freitag, 9. Oktober 2020

Blind Date mit einem Buch

Zum zweiten Mal habe ich mich vor einigen Tagen zu einem sogenannten "Book Blind Date" hinreißen lassen. Das erste Mal, vor etwa 3 Jahren, fand bei Thalia statt: die haben dort so einen Tisch mit diversen eingepackten Büchern und einer kurzen Beschreibung darauf, ohne dass man wirklich erfährt, welches Buch da tatsächlich eingepackt wurde. Damals hatte mich diese Beschreibung auf einem Buch sehr gepackt und neugierig gemacht, weshalb ich es kurzerhand mitnahm. Mit dem Ergebnis, dass ich ein Buch in der Hand hielt, das mich dann leider doch nicht besonders interessiert hat und das ich (psst!) bis heute nicht gelesen habe. HIER habe ich von diesem Blind Date schon einmal erzählt.

Insgesamt also nicht die besten Voraussetzungen für ein weiteres Blind Date mit Buch, dennoch habe ich neulich erneut zugeschlagen. Die Schmökerbox, die einigen sicher bekannt ist, gibt neben den bisher üblichen Bücherboxen mittlerweile auch einzelne Blind Date-Bücher heraus - nach ähnlichem Konzept: eingepackt, keinerlei Hinweise auf das Buch außer einigen kurzen Stichpunkten, die neugierig auf das Buch machen sollen. Das ist der Schmökerbox mit Buch #11 bei mir sehr gut gelungen. Daher war ich noch einmal "mutig" und habe mir dieses buchige Date gegönnt.


Zugegeben, anhand der Hinweise "Stadtplan, Armband und wirre Gefühle" hätte ich etwas ganz anderes erwartet, aber trotzdem finde ich das Buch, das sich hinter der #11 verbirgt, gar nicht so übel. Zumindest habe ich von Elena Ferrante noch nichts gelesen, obwohl ihre "Neapolitanische Saga" ja einige Fans angesammelt hat. Daher bin ich richtig neugierig darauf, auch mal etwas von ihr zu lesen, und bin mit diesem Book Blind Date daher recht zufrieden.


Darum geht´s:

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?







Montag, 3. August 2020

(Vor allem musikalisch) Neues im August

August ist da!! :D 
Ich muss gestehen, dass ich mich über diese Tatsache aktuell am meisten freue, weil sie bedeutet, dass dann bald wieder Herbst ist. Ein paar Wochen noch dieses klebrig-schwüle Wetter, das mich nachts schlecht schlafen lässt, das mich tagsüber regelmäßig erst aus der Puste und dann irgendwann auch in den Wahnsinn treibt, das mir durch Kreislaufdudelei auch gesundheitlich zusetzt - ein paar Wochen all das noch und dann wird´s bald wieder kühler draußen. Jippie.

Bis dahin gilt es, den August bestmöglich zu nutzen. Also werfe ich auch dieses Mal Anfang des Monats erstmal einen kurzen Blick auf die Neuerscheinungen der nächsten Tage. Tatsächlich muss ich aber sagen, dass mich in diesem Monat vor allem musikalische Neuerscheinungen interessieren, weil im August ENDLICH gleich drei von mir lang ersehnte Alben erscheinen! 



Los geht´s am 14.08. mit "Open up your head" von Sea Girls, einer britischen Indie-Band, die ich erst Anfang dieses Jahres für mich entdeckt habe. Die bringen nach einigen EPs nun endlich ihr Debüt-Album heraus. An alle Indie-Fans: Reinhören!!
In der Woche darauf folgt mit "Imploding the Mirage" das neueste Album der Killers, das schon viel früher erscheinen sollte, wegen Corona aber bis August verschoben wurde. Ich bin Killers-Fan der ersten Stunde, allerdings haben die Jungs im Laufe der Zeit nicht nur Besetzungs-mäßig einige Veränderungen durchlaufen, sondern vor allem bezüglich ihres Musikstils. Am liebsten mochte ich sie zu Zeiten ihres zweiten, dritten Albums. Zuletzt war ich leider immer etwas enttäuscht von ihrer Musik, die sehr mainstreamig und einfach langweilig geworden ist. Trotzdem lege ich mir als langjähriger Fan natürlich auch das neue Album zu und ich bin auch schon sehr gespannt, was mich auf der Platte erwartet.
Schließlich - und das habe ich zu meiner Schande erst vor ein paar Tagen bemerkt (aber Hauptsache rechtzeitig...) - erscheint mit "Out of Body" am 28.08. auch ein neues Album der US-Band Needtobreathe, die ich durch einen Tipp eines Freundes für mich entdeckt habe. Auch die machen echt gute, schöne, mal rockige, mal ruhige, aber durchweg gut hörbare Musik. Auf deren neues Album freu ich mich auch total.
Der August wird damit sehr musikalisch für mich, sodass ich der Musik vermutlich häufiger den Vorzug vorm Lesen geben werde. (Beides gleichzeitig kann ich nicht und das wird auch beiden Medien nicht gerecht, finde ich.)

Da trifft es sich gut, dass ich nicht so viele Bücher gefunden habe, die im August neu erscheinen und die mich interessieren. Tatsächlich habe ich da nur 3 wirklich auf dem Schirm, nämlich 
- "Aus schwarzem Wasser" von Anne Freytag. Dieses Buch von ihr klingt so ganz anders als das, was sie sonst geschrieben hat. Es ist ihr erster Thriller und der macht mich durchaus neugierig.
- "Cryptos" von Ursula Poznanski: Klingt ein bisschen nach "Erebos", wird aber dennoch ganz anders sein. Frau Poznanskis Art zu schreiben mag ich, auch ihren Ideenreichtum. In "Cryptos" werde ich sicher mal reinlesen.
- "Die Tinktur des Todes" von Ambrose Parry ist ein historischer Kriminalroman, der herrlich düster und geheimnisvoll-schaurig klingt. Auch ein Anwärter auf ein neu gekauftes Buch bei mir.

Worauf wartet ihr/ freut ihr euch denn im August ganz besonders?


Samstag, 27. Juni 2020

Buchige Post der letzten Wochen

Hallo an diesem viel zu heißen Wochenende *ächz*
Sommer und ich werden keine Freunde mehr, befürchte ich. Ich freue mich jetzt schon unbändig auf Oktober, wenn´s endlich wieder kühl draußen ist. Aktuell macht Lesen zwar absolut Sinn (so ziemlich das einzig sinnvolle, was man tun kann), gleichzeitig macht es aber wenig Spaß, wenn´s überall so warm ist, ob nun drinnen oder draußen.
Trotzdem werde ich am Wochenende genau das tun: Lesen, und in dem Zusammenhang zeige ich euch mal noch schnell meine neuen Bücher, die in den letzten Wochen bei mir ins Haus gekommen sind. 


Darunter sind lang ersehnte Bücher, die schon lange bis zum Erscheinungsdatum auf der Wunschliste standen. So zum Beispiel der vierte und damit letzte Teil der "Spiegelreisende"-Reihe von Christelle Dabos. Aktuell lese ich noch im dritten Teil, freu mich aber schon, wenn es dann mit "Im Sturm der Echos" direkt danach weitergehen kann. Ebenso erwartet habe ich "It was always you" von Nikola Hotel, wie ich HIER schon mal geschrieben habe. 
Gelesen habe ich bereits "Mord in Sunset Hall", das neue Buch von Leonie Swann. Auch in diesem Buch spielen Tiere eine Rolle (das ist in ihren Bücher ja immer so), dieses Mal eine Schildkröte namens Hettie und ein Hund namens Brexit. Das Buch hat mir gut gefallen, in den nächsten Tagen wird es eine kleine Rezension dazu geben.
Dann bin ich meinem eigenen Vorsatz, keine Bücher von Guillaume Musso mehr zu kaufen (weil wegen HIER), untreu geworden und habe mir in der Bahnhofsbuchhandlung neulich kurzerhand "Ein Wort, um dich zu retten" gekauft und mich im Zug dann direkt darin festgelesen. Ich kann erfreut mitteilen, dass dieses Buch eins der besseren von Herrn Musso ist. Nicht so konstruiert und unglaubwürdig (nur ein kleines bisschen, aber das ist in einem Roman ok). Außerdem spielt alles an einem Ort und die Figuren fliegen nicht mal eben innerhalb von wenigen Stunden von Paris nach New York und wieder zurück... Hat sich also gelohnt, dieser Spontankauf.

Sehr gespannt bin ich auf "Verliebt in deine schönsten Seiten" von Emily Henry, sowie "Wenn die Dunkelheit endet" von Constance Sayers. Beide klingen sehr interessant und kommen in den ersten Bewertungen sehr gut weg. 
Schließlich habe ich vom Droemer Knaur Verlag noch "Dein Lächeln um halb acht" von Laura Jane Williams bekommen, das direkt mein aktuelles Zugbuch geworden ist. So weit bin ich noch nicht gekommen, aber die Story an sich ist ganz niedlich. Allerdings ist das Buch sehr jugendlich und "up to date" gehalten, sehr auf die aktuelle Zeit, mit Anspielungen auf Twitter und Instagram, mit Anekdoten zu aktuellen Stars und Sternchen, mit "kein Blatt vor den Mund nehmen" - da muss man schon selbst "up to date" sein, um richtig mitgehen und die Geschichte auskosten zu können. Kann sein, dass mich das irgendwann im Buch noch ein bisschen stören könnte.

Soweit meine neuen Bücher. Wie immer habe ich kaum Zeit, die alle zeitnah zu lesen. Wie immer habe ich eigentlich noch soviele andere Bücher hier herumliegen, die ich eigentlich schon viel eher lesen wollte. Ihr kennt das ja vielleicht. ;) 

Welches Buch lest ihr denn aktuell?


Montag, 1. Juni 2020

Neue Bücher im Juni

Heute morgen habe ich mir gedacht, dass ich echt froh bin, dass nun Juni ist - denn mein Kalenderbild vom Mai hat mich irgendwie total genervt. ;) Kennt ihr das, dass ihr jeden Tag auf so ein blödes Bild schaut, was euch anfangs vielleicht noch ganz gut gefallen hat, aber so ab dem 15., 16. Tag des Monats habt ihr euch dran satt gesehen und findet auch keine neuen Details mehr und überhaupt - wird endlich Zeit für ein neues! Aber das gibt es nun mal erst am 1. des neuen Monats, also heute! Ich habe recht erleichtert heute morgen erstmal alle Kalenderblätter bei mir umgedreht :D
(Komischerweise habe ich das nur bei Kalendern. Ich habe ja auch Bilder an den Wänden hängen, und das schon seit Jahren mitunter, aber die stören mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Da bin ich sogar froh, dass die tagein- tagaus dort hängen. Komisch.)

Das also als Aufhänger für den heutigen Beginn des neuen Monats. Eben habe ich mal in meine Neuerscheinungs-Liste geschaut, was mich im Juni erwartet. Direkt habe ich die dann erstmal ändern müssen, weil ich feststellte, dass die Verlage manche Erscheinungstermine schon wieder nach hinten verschoben haben. Und so kommen jetzt manche Bücher, die ursprünglich mal schon für März, April oder Mai angekündigt waren, nun erst viel später dieses Jahr heraus. Woran liegt das? Auch an Corona? Ist mir jedenfalls noch nie so extrem aufgefallen wie in diesem Jahr.


Übrig geblieben sind aber dennoch ein paar Schmankerl, die wohl definitiv im Juni erscheinen werden. Mit dabei sind von mir sehr heiß ersehnte Bücher, so z.B. der vierte Teil der "Spiegelreisenden"-Reihe von Christelle Dabos. Ich habe mir mit dem Lesen von Band 3 extra viel Zeit gelassen, dass ich ihn jetzt gerade erst durchschmökere, damit ich Ende Juni dann direkt mit Band 4 weitermachen kann. 
Ebenso freudig erwartet von mir ist auch "It was always you" von Nikola Hotel. Ich mag die Bücher von Nikola Hotel sehr, wirklich sehr. Ich habe alle von ihr gelesen, warte zwar noch sehnsüchtigst auf eine Fortsetzung ihrer Raben-Reihe, aber die anderen Romane von ihr überzeugen mich ebenso. Die sind schön und leicht zu lesen, amüsant und lustig, romantisch und herzerweichend. Manchmal brauche ich genau sowas. Dieses neue Buch, "It was always you", von dem im September mit "It was always love" eine Art zweiter Teil erscheint, ist vermutlich für eine etwas jüngere Leserschaft gedacht, aber das ändert an meinem Lesewillen natürlich gar nichts. Ich freu mich schon sehr drauf. Wenn ich das Buch nicht schon vorbestellt hätte (es erscheint am 16.6.), dann hätte ich mir heute direkt das Ebook runtergeladen, das ist nämlich schon ab heute verfügbar.


Weitere Juni-Bücher, die ich rausgesucht habe, weil sie interessant klingen, sind z.B.
- "Wenn die Dunkelheit endet" von Constance Sayers, weil es herrlich schmökerig klingt, mit einem fiesen Fluch, der bis in die Gegenwart reicht, und so manche romantische Liebschaft verhindert. 

- "The Passengers" von John Marrs klingt auch fies, allerdings ganz anders, eher nach (Psycho-)Thriller. Ich habe von ihm noch nichts gelesen und werde hier wohl erstmal in eine Leseprobe reinschauen und ein paar Rezensionen abwarten. Aber interessant klingt es allemal, mit gehackten Autosystemen und Live-Übertragungen, durch welche die Zuschauen entscheiden sollen, wer überleben soll...
- "Ein Wort, um dich zu retten". Guillaume Musso bringt (natürlich) auch mal wieder ein Buch heraus. Warum das halb seufzend klingt, wissen manche vielleicht schon, die meinen Beitrag zu Musso gelesen haben, andere können mein Problem mit ihm HIER noch einmal nachlesen. Das ist auch der Grund, warum ich das Buch zwar auf meinem Neuerscheinungs-Schirm habe, aber auch hier werde ich erst einige Rezensionen abwarten und mal schauen, wie das Buch so ankommt. Die Grundidee gefällt mir schon, aber von der Umsetzung seiner Geschichten war ich zuletzt ja leider immer ziemlich enttäuscht.
- "You die next" von Stephanie Marland ist offenbar schon der zweite Teil in der Clementine Stark-Reihe, und Band 1 kenne ich natürlich noch nicht. Habe ich vorher auch noch nie von gehört. Trotzdem macht mich die Inhaltsangabe für diesen Thriller hier neugierig, die mit "Urban Explorers" und "Kill Room" direkt interessante Worte in den Raum wirft. Hier werde ich mal dran bleiben, aber vielleicht wirklich erst einmal in Teil 1 reinlesen.

Auf welche Bücher wartet ihr im Juni denn ganz besonders?


Sonntag, 3. Mai 2020

Neuerscheinungen im Mai

Neuer Monat, neue Bücher, neue Lesepläne. Ich zeige euch heute die Bücher, die im Mai neu erscheinen und die mich besonders neugierig gemacht haben. 
Allerdings werde ich es bei diesen Mai-Büchern bis auf eine Ausnahme (denn die ist schon bestellt) wohl erstmal beim "neugierig sein" belassen und mich nicht gleich ins Kaufen stürzen. Bei mir sind gerade in den letzten Tagen viele neue Bücher eingezogen. Ich hatte Geburtstag und habe wunderbare (und wunderbar viele) Bücher geschenkt bekommen, die zeige ich euch mal noch in den nächsten Tagen. Außerdem habe ich noch drei offene Buchbestellungen aus den letzten Wochen (upps...) und gerade eben musste ich mir leider ein weiteres Taschenbuch bestellen (Teil 3 der "Evolution"-Reihe von Thomas Thiemeyer: mal ehrlich, so mittendrin warten und nicht weiterlesen ist schon doof, also muss dieser letzte Teil nun auch noch her). 
Im Mai werde ich mich also erst einmal zurückhalten und mir diese Bücher hier zunächst aus der Ferne anschauen. Und vielleicht auch erstmal auf ein paar Rezensionen warten.


***Die Links bringen euch zur Inhaltsangabe***

Bereits bestellt habe ich "Der Tunnel" von Chris McGeorge, das herrlich fies und geheimnisvoll klingt. Sechs Personen fahren mit dem Boot in einen Tunnel, aber nur Einer kommt wieder raus - und kann sich an nichts erinnern. Ich bin gespannt!
Über "One of us is next" habe ich euch hier schon etwas berichtet. Ich werde vermutlich wirklich erst noch einmal den ersten Teil lesen, bevor ich mich dieser Fortsetzung widme.
Anne Freytag schreibt toll. Ich mag ihren Schreibstil wirklich sehr, sie trifft manchmal arg ins Schwarze mit dem, was sie schreibt. Bei ihrem letzten Buch "Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" habe ich daher ziemlich viel markiert. Auf ihr neues Buch "Das Gegenteil von Hasen", in dem sich private ungesagte Gedanken einer Schülerin viral im Internet verbreiten, ohne dass sie eine Ahnung hat, wer dies getan haben könnte, bin ich daher auch neugierig. Klingt im ersten Moment sehr gesellschaftskritisch, ich bin gespannt, was Frau Freytag draus macht.
"Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern war vor ein paar Jahren ein ziemlicher Renner, den ich zwar mitbekommen habe, gelesen habe ich das Buch aber dennoch erst Anfang dieses Jahres. Nun erscheint ihr nächstes Buch auf Deutsch, "Das sternenlose Meer", das ähnlich träumerisch klingt. Ich habe bisher von einigen gemischten Meinungen und Reaktionen darauf gehört; vermutlich waren die Erwartungen an das neue Buch nach ihrem Debüt-Knaller wohl doch etwas sehr hoch. Ich werde mir wohl selbst eine Meinung bilden und freue mich auf das Buch.
Petra Hülsmann hat schöne Romane geschrieben, aber auch welche, die mir nicht so gefallen haben. Ist immer so eine Sache. Jetzt erscheint ihr neues Buch "Morgen mach ich bessere Fehler", das nach skurrilem Roadtrip mit romantischen Untertönen klingt - also schon irgendwie nett in meinen Ohren. Mal sehen, wie es so in der Masse ankommt bei anderen Lesern.
Besonders gespannt bin ich auf "Das Antiquariat der Träume", in dem der Hauptfigur nach einem traumatischen Erlebnis die Figuren aus Büchern real erscheinen. Klingt nicht so neu, die Idee; allein im letzten Monat habe ich euch zwei neue Bücher vorgestellt, in denen es auch darum geht, dass Figuren aus Büchern zum Leben erweckt werden bzw. aus ihren Seiten herauskommen (HIER). Trotzdem klingt die Inhaltsangabe hierfür so melancholisch-geheimnisvoll und nach einer echten Schmöker-Geschichte, dass ich gut glaube, dass mir das gefallen könnte.
"Die Geschichtensammlerin" klingt historisch-politisch, spielt 1989 im kommunistischen Rumänien, und ich könnte mir vorstellen, dass es mitunter ganz schön starker Tobak zu lesen ist. Aber bisher haben mir wirklich alle Bücher aus dem Wunderraum Verlag gefallen, daher bin ich mir sehr sicher, dass es bei diesem Buch hier nicht anders sein wird.
Zu guter Letzt ist noch "Cursed" dazu gekommen, in dem es um eine neuartige Version der Artus Legende geht. Ganz ehrlich, ich habe mich mit Artus und seinen Taten nie beschäftigt, mein Wissen dazu ist höchst marginal, also ist es vielleicht auch gar nicht die beste Idee, sich für ein Buch zu begeistern, das die eigentliche Sage hier so ... naja, halt anders aufbereitet. Aber "Cursed" klingt cool, hat schwarz-weiße Illustrationen und da ich kein Netflix habe und daher auch nicht in den Genuss der Verfilmung dazu kommen werde, habe ich ein Auge auf dieses Buch geworfen. 

Ist etwas für euch dabei? Ist mir vielleicht eine supertolle Neuerscheinung entgangen? Immer her damit!


Freitag, 17. April 2020

Höchste Zeit für Re-Reads!!

Ich bin ja jemand, der Bücher gern mehrfach liest und nicht nur einmal, bevor das Buch dann auf Nimmerwiederlesen im Bücherregal verschwindet. Gerade, wenn es sich um eine Buchreihe handelt und ein neuer Teil dieser Reihe mit seinem Erscheinungsdatum winkt, lese ich ganz gern noch einmal entweder alle bisher erschienenen Teile, wenigstens aber den zuletzt erschienenen erneut. Um nochmal alles aufzufrischen. Um nochmal einzelne Details und Zusammenhänge frisch im Kopf zu haben, bevor ich mich auf die Fortsetzung der Erzählung einlasse. Manchmal auch, weil es einfach nötig ist, um mich überhaupt richtig erinnern zu können, was bisher alles passiert ist.

Nun habe ich bisher kaum Verlagsvorschauen für die nächsten Monate angesehen, habe aber trotzdem einige Bücher online entdeckt, die in den nächsten Monaten erscheinen werden. (Ich bestelle zwar kaum noch bei amazon, Bücher schon gleich gar nicht, aber man muss ehrlicherweise sagen, dass diese Querverweise und dieses "Andere Kunden interessierten sich auch für..." Gold wert sind, wenn es darum geht, neue Bücher zu finden - Bücher, die man eigentlich gar nicht gesucht hat.) Dabei bin ich mehrfach fast vom Stuhl gefallen sehr überrascht worden, weil ich plötzlich Bücher erblickte, mit denen ich gar nicht mehr gerechnet hätte! Bei diesen Büchern ist ein Re-Read der Vorgänger nun irgendwie sehr angezeigt und sicher vorteilhaft. Welche Bücher sind das? Ich zeige euch mal vier, bei denen es mir wirklich in den Fingern juckt, wenn ich an einen Re-Read denke:

"Reckless"
Ich habe gesehen, dass im Oktober ein neuer und damit der vierte Teil der "Reckless"-Reihe von Cornelia Funke erscheinen soll, unter dem Titel "Auf silberner Fährte". Yippieyayeah, sag ich da nur! Irgendwie war mir gar nicht so bewusst, dass da ein neues Buch kommt. In meinem Kopf war ganz weit unten abgespeichert, dass Teil 3 doch irgendwie so abgeschlossen endete...?! Oder? Naja, vielleicht auch nicht - und diese Unsicherheit zeigt mir zugleich, dass ich von der bisherigen Handlung der Buchreihe echt nicht mehr viel weiß. Ich erinnere mich grob an manche Inhaltsstränge, aber tatsächlich kaum an Details. Auf dem Instagram-Kanal von Thalia habe ich ja neulich eine kleine Live-Lesung und Q&A-Session von Cornelia Funke angesehen (das hatte ich euch in einem vorherigen Post HIER schon berichtet, als ich erzählte, dass sie inhaltliche Änderungen vorgenommen hat). Da hat sie u.a. erzählt, dass es von der "Reckless"-Reihe fünf Bände geben wird (:o) und sie auch schon am Schreiben eines vierten Teils der "Tintenblut"-Reihe ist, welcher wohl vielleicht/hoffentlich im nächsten Jahr erscheinen soll. 


"Tribute von Panem"
Diese Reihe habe ich tatsächlich schon 2 oder 3x gelesen. Und finde sie immer wieder gut. Vor einiger Zeit habe ich gesehen, dass im Mai nun ein weiterer Teil in dieser Reihe erscheinen wird. Jedoch wird die Geschichte von Katniss und Peeta nicht fortgeführt. "Die Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange" wird stattdessen einige Jahre früher, zur Zeit der 10. Hungerspiele spielen und offenbar wird es um Snow und seine Vergangenheit gehen. 
Ganz ehrlich? Ich weiß nicht, ob es so eine "nicht-so-richtige" Fortsetzung der Reihe wirklich gebraucht hätte. Für mich war die Reihe so gut, wie sie war, und sie war gut beendet. Warum jetzt wieder anfangen mit dem Ganzen? Wenn ich noch dazu sehe, dass das Hardcover tatsächlich 26 Euro (!!) kosten soll, bin ich wirklich am Überlegen, ob es mir das wert ist, weiterzulesen. Auf jeden Fall werde ich abwarten, bis es ein paar Stimmen dazu gibt. Ein Re-Read der Reihe wäre trotzdem mal wieder eine Idee.


"One of us is lying"
Dieses Buch von Karen M. McManus hatte mich sehr positiv überrascht. Es war spannend, es war neuartig erzählt, es hatte irgendwie was Besonderes. Allerdings war die Geschichte für mich am Ende tatsächlich abgeschlossen - es sei denn, ich erinnere mich jetzt völlig falsch daran. Aus dem Grund war ich sehr überrascht, als ich sah, dass es hier ebenfalls eine Fortsetzung geben wird. "One of us is next" wird im Mai erscheinen und ein Jahr nach den Geschehnissen aus dem Vorgängerbuch spielen. Das macht mich tatsächlich sehr neugierig, muss ich sagen, sodass dies hier ein heißer Anwärter auf "Muss ich haben" wird. Was gleichzeitig bedeutet, dass ich vorher eigentlich noch einmal "One of us is lying" lesen müsste, um inhaltlich wieder up to date zu sein.. 
Nicht zu verwechseln (was aber aufgrund des Aussehens der Cover leicht passiert) ist übrigens, dass ein weiteres Buch von ihr, "Two can keep a secret", nicht mit in diese Reihe gehört. 



"The Diviners"
Es ist ein paar Jahre her, dass der erste und der zweite Band der übernatürlichen Reihe "The Diviners" von Libba Bray auf Deutsch erschienen sind. Damals fand ich die Bücher klasse, den ersten Teil noch ein bisschen mehr als die Fortsetzung. Dann kam nichts mehr. Einige Zeit. Online habe ich gesehen, dass Libba Bray ihre Reihe durchaus irgendwann weiter geschrieben hat (es gibt mittlerweile schon 4 Teile), aber natürlich nur auf Englisch. Hier in Deutschland passierte irgendwie nix und so dachte ich irgendwann, dass diese Reihe wohl auch eine dieser unglückseligen Buchreihen werden würde, wie es sie leider immer wieder mal wieder gibt: Ein Verlag entscheidet, aufgrund zu geringer Verkaufszahlen eine Buchreihe nicht weiter fortzusetzen, also ins Deutsche zu übersetzen und herauszubringen. Da sitzt man dann als Leser einer Buchreihe und hat die ersten Teile auf Deutsch stehen, den letzten Band darf man dann aber in anderer Sprache und anderer Optik noch hintendran stellen - sofern man denn dann überhaupt noch Lust hat, sich diesen letzten Teil anzuschaffen.
Aber weit gefehlt bei den "Diviners". Vor ein paar Wochen habe ich wirklich nicht schlecht geguckt, als ich online sah, dass Teil 3 TATSÄCHLICH doch noch auf Deutsch erscheinen wird! Woah! Beim Datum bin ich mir zwar nicht sicher, beim großen A... steht "1. November 1950", was - wenn man bedenkt, wann die Buchreihe spielt - irgendwie lustig ist. Keine Ahnung, aber da sogar schon ein deutscher Titel feststeht ("Und im Nebel die Geister") bin ich einfach mal optimistisch, dass dieser dritte Teil tatsächlich auch bald bei uns erscheinen wird. 

Gibt es Neuerscheinungen (und Reihenfortsetzungen), auf die ihr sehnsüchtig wartet?




Donnerstag, 2. April 2020

Neuerscheinungen im April

April, April...
April ist mein Lieblingsmonat, und das liegt nicht nur daran, dass ich in dem Monat Geburtstag habe. (Mit zunehmendem Alter eher genau das nicht mehr...)
Nein, April mochte ich einfach schon immer. April ist nicht mehr tiefster Winter, aber auch noch kein knackeheißer Sommer. Man kann ihn für gewöhnlich gut aushalten, auch wenn sich das Wetter da bekanntermaßen ein bisschen austobt. Meistens ist Ostern im April und zu Zeiten, als ich angestellt war, bedeutete das immer ein paar extra freie Tage. April ist schon so weit im Jahr, dass man objektiv feststellen kann, ob irgendwelche Vorsätze (mal wieder) nicht geklappt haben - aber auch noch nicht zu weit im Jahr, als dass man daran nichts mehr ändern könnte und noch Pläne und Ziele fürs Restjahr entwickeln kann. Und und und - ich könnte eine Menge Vorteile vom April finden.
Gerade in diesem Jahr April kommen aber auch einfach jede Menge ziemlich gute neue Bücher heraus - das ist im buchigen Kontext ja mit der herausragendste Vorteil.

Ich habe längst nicht alle Verlagsvorschauen in den letzten Monaten durchgeackert, dafür hat mir die Zeit und auch die Lust gefehlt. Einige Bücher habe ich aber dennoch gefunden (auch durch Querverweise bei anderen Homepages) und die zeige ich euch heute mal.




*Für Inhaltsangaben anklicken, das führt euch zu den Verlagsseiten*

Da hätten wir z.B. das neue Buch (Thriller) von Riley Sager, "Verschließ jede Tür". Im letzten Jahr habe ich "Schwarzer See" von ihm gelesen, das ich echt spannend fand. Auch hier klingt die Inhaltsangabe nicht nur mysteriös, sondern auch schön fies und nervenkitzelnd.
In die eher fiktionale Ecke geht "Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep", das direkt auch ein Geburtstagswunsch von mir geworden ist. Dabei können Figuren aus Büchern in die Realität gelesen werden. Die Idee erinnert sehr an "Tintenherz" von Cornelia Funke, zugegeben, trotzdem bin ich gespannt auf die Geschichte. Ein weiteres Buch, in dem die Grenzen von Realität und Fiktion verwischen, ist "Das Buch der gelöschten Wörter" von Mary E. Garner, in dem ein Buchladen ein Portal in die Bücherwelt darstellt. 
Eher romantisch wird es (hoffentlich) bei anderen Büchern, die im April erscheinen, so z.B. bei "Save the date" von Morgan Matson, in dem ein Hochzeitswochenende ansteht und zu vielerlei Trubel führt. Um Hochzeiten geht es auch in "Das zauberhafte Hochzeitshotel" von Jill Mansell. Ich habe schon zwei oder drei Bücher von Jill Mansell gelesen und sie immer gemocht. Das sind keine hochtrabenden, sehr anspruchsvollen Romane, sondern eher was fürs Herz - aber in Momenten, in denen es eben auch mal sowas sein muss, sind die sehr geeignet. Daher freue ich mich auf dieses neue Buch von ihr, das im April jedoch erst als Ebook erscheint, die Taschenbuch-Ausgabe kommt später im Jahr. Romantisch wird es sicher auch in "Royal Blue", in dem sich der britische Kronprinz in den amerikanischen Sohn der Präsidentin verliebt. Mal was anderes, ich bin gespannt. Und in "Verliebt in deine schönsten Seiten" tauschen zwei Schriftsteller, die mit Schreibkrisen zu kämpfen haben, kurzerhand ihre Romane und schreiben diese weiter. Klingt auch nach Feel-Good-Lektüre. 
Nach Schmöker-Roman klingt schließlich auch "Die kleinen Geheimnisse des Herzens", das ich mir hier als letzte Neuerscheinung unter den vielen ausgesucht habe. Dabei spielen Freundschaften und Lebensentscheidungen eine große Rolle. 

Habt ihr Bücher, auf die ihr im April sehnsüchtig wartet?


Dienstag, 31. März 2020

Puzzle Revival

Ich habe wirklich lange, sehr lange nicht mehr gepuzzelt. Bestimmt fast 20 Jahre lang nicht mehr. Ich kann gar nicht genau sagen, warum das so ist. Ich habe kein Problem mit Puzzles, im Gegenteil; ich finde, es gibt mittlerweile auch echt schöne Motive (ich erinnere mich, dass ich früher das meiste unglaublich kitschig fand) und Puzzeln hat eine unglaublich beruhigende und zufriedenstellende Wirkung (wenn man einige passende Teile findet, sonst... naja). Meinen Patienten (bin ja Psychologin) habe ich schon ab und zu geraten, sich einfach mal ein Puzzle zu kaufen und sich dran zu setzen, um "runter zu kommen" und um abzuschalten. Diesen Vorschlag finden immer alle erst albern und kindisch, denn schließlich sind sie doch schon erwachsen und haben für solche Kinkerlitzchen und Spielereien weder Zeit noch den Kopf frei. (Das ist dann meistens der Punkt, an dem ich "Eben drum" sage.) Interessanterweise haben mir einige dann aber doch rückgemeldet, dass sie das zwar nie gedacht hätten, aber unglaublich viel Spaß und Freude am Puzzeln gehabt hätten, dass sie wirklich gedanklich loslassen konnten; für manch einen war das wohl fast wie ein Trance-Zustand.

Und wie das aber meistens so ist mit guten Tipps, gibt man die zwar anderen, hält sich aber selbst nicht dran. Ich habe mir z.B. noch nie ein Puzzle selbst gekauft und mich trance-artig drangesetzt. Vor 3 Jahren oder so bekam ich aber mal eins geschenkt - natürlich ein Bücherregal als Motiv, wenn auch ein etwas chaotisches und unaufgeräumtes. (Von Ravensburger, wenn das jemand genauer wissen möchte. -> unbeauftragte Werbung!)
Und nun habe ich ja gerade ne Menge Zeit. Unfreiwillig, aber ich habe sie halt. Ich lese viel, das habe ich neulich ja schon mal geschrieben. Aber man hat halt auch mal Lust auf was anderes, zumindest geht es mir so. Ich kann nicht jeden Tag den ganzen Tag lesen. 
Mein Blick fiel daher am Freitag auf diese Puzzle-Schachtel und ich dachte mir "Warum eigentlich nicht?!". Also packte ich es aus, riss die Innen-Plastikverpackung auf und war prompt erschlagen von der Fülle der Puzzleteilchen. 1000 sind halt doch ne Menge, wenn man sie als Haufen vor sich liegen hat. 



Die Puzzle-Könner haben sicher so ihre Tricks und Kniffe, wie man "sinnvoll und effektiv" puzzelt, aber dazu gehöre ich nun mal nicht wirklich - trotzdem glaube ich, hab ich mich nicht ganz doof angestellt. Ich habe mir zuerst alle Randteile rausgesucht, aber alleine dieses Vorhaben hat mich über 2 Stunden gekostet. Wahnsinn, wie oft man denselben Haufen durchsucht und durchwühlt und trotzdem immer wieder Teile übersieht!! Irgendwann hatte ich dann den äußeren Rahmen komplett und überlegte, wie ich nun weitermachen könnte. Nach Farbe sortieren machte bei diesem Puzzle nur bedingt Sinn, weil bis auf ein paar spezielle Bereiche (weiß-schwarz, rosa, blau -> siehe Foto) sich die Farben immer wiederholten. Ich bin dann aber trotzdem genau so vorgegangen, habe mit den drei schwarz-weißen Bereichen angefangen, dann alle blauen Teile und dann alle rosa-roten gelegt. Danach bin ich dazu übergegangen, mir häufchenweise markante Teilchen rauszusuchen, also Puzzleteile, die irgendwelche besonderen und auffälligen Merkmale auf sich hatten, um sie dann nach der Vorlage in etwa an die richtige Stelle zu legen. Irgendwann machte dann das ganze Gebilde plötzlich mehr und mehr Sinn und die Lücken wurden immer kleiner. Insgesamt saß ich ein paar Stunden übers Wochenende dran und habe gestern nachmittag das letzte kleine Teilchen eingesetzt. Danach taten mir die Augen weh, aber ich war zufrieden. Sehr zufrieden. Mit mir und dem Ergebnis. Und jetzt kann ich mir auch in Ruhe erstmal die ganzen Details in diesem verrückten vollgepackten bunten Bücherregal anschauen. Davon gibt es eine Menge :)

Was ich mit dem Puzzle jetzt mache, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Momentan liegt es erstmal "so rum". An meinen Wänden habe ich schon viele andere Bilder hängen, da ist kein Platz mehr dafür. Zumal das Puzzle mit seinen 1000 Teilen in der Größe von ca. 70 x 50 cm auch nicht gerade klein ist. Aber es jetzt wieder auseinander nehmen und zurück in die Schachtel packen?? Niemals! Also keine Ahnung. Wahrscheinlich werde ich es erstmal irgendwie aufkleben, damit mir das nicht aus Versehen alles wieder auseinander geht. 



Seid ihr denn Puzzle-Freunde? Was macht ihr mit den fertig gepuzzelten ... ähm... Puzzles?



Donnerstag, 5. März 2020

Neuerscheinungen im März

Im März und im April kommen so viele tolle neue Bücher raus. Und im Mai erst...
Mein Vorhaben, nicht mehr so viele Bücher zu kaufen bzw. nur noch die, die ich absolut unbedingt auf jeden Fall um jeden Preis lesen will, ... hat leider nicht so geklappt. In den letzten 2, 3 Wochen bin ich da sehr rückfällig geworden und habe tatsächlich einige neue (und nicht ganz so neue) Bücher gekauft. Es ist aber auch... Da gibt es Taschenbuchmärkte z.B. bei Thalia, dann gibt es Schnäppchen bei Arvelle oder Jokers, auf die ich schon lange ein Auge geworfen habe, und dann ist eben auch noch März, in dem - ich sagte es schon - ja auch noch interessante neue Bücher erscheinen.
Zum Beispiel diese hier, die ich aus meiner (weitaus umfangreicheren) Neuerscheinungs-Liste rausgesucht habe:



**Für die Inhaltsangaben auf den Titel klicken**
Von Blake Crouch habe ich z.B. schon einmal ein Buch gelesen, das ziemlich spannend war. Insofern macht mich dieses hier, "Gestohlene Erinnerung", das nach futuristischer Science-Fiction klingt, auch sehr neugierig. Neugierig bin ich auch total auf "The Kingdom of Back", das nach einer kuriosen Mischung aus Fiktion und Historie klingt und von Mozart und seiner Schwester im 18. Jahrhundert handelt. Echt interessante Idee, die sich Marie Lu da rausgepickt hat. Das Buch ist gerade eben erschienen; ich glaube aber, dass ich hier vielleicht tatsächlich auf die deutsche Übersetzung warte, oder zunächst nur mal in die englische Leseprobe reinlese. Von Marie Lu habe ich nämlich auch noch "Rebel" auf Englisch liegen - natürlich ungelesen bisher... :/
Ähnlich fiktional geht es bei "Four Dead Queens" und "World Runner" weiter. Das erste klang mir erst zu schräg ("4 Königinnen?! Und Mikrochips? Und irgendein Königreich? Äh, okay...?"), aber dann irgendwie doch interessant und dann sind die bisherigen Bewertungen auch noch so überschwenglich UND es ist ein Einzelband! (Ich gebe zu, das war tatsächlich fast mit der ausschlaggebende Grund, dass ich mir das Buch dann doch bereits bestellt habe. Irgendwie habe ich momentan überhaupt nicht so richtig Lust auf diese zig Buchreihen, die für Jugendliche oder Young Adult geschrieben sind. Immer ist alles gleich auf mehrere Teile angelegt, das nervt mich tatsächlich ein bisschen. Wieso kann man nicht einfach mal wieder ein nettes kleines in sich abgeschlossenes EINZELbuch schreiben?) Mal sehen, ob dieser spontane Spontankauf sein Geld wert war. 
Die Bücher von Thomas Thiemeyer, die ich bisher gelesen habe, haben mir eigentlich immer ziemlich gut gefallen. Und neugierig macht mich auch die Beschreibung für "World Runner", (natürlich eine BuchREIHE...). Es klang ein bisschen nach "Ready Player One", ein bisschen nach "Endgame", ein bisschen aber auch  nach der "Warcross"-Reihe von Marie Lu. Also mal sehen.
Gar nicht so Fiktion sind dagegen die anderen beiden Bücher hier, "Frankly in love" soll wohl sehr gesellschaftskritisch sein, trotzdem aber auch lustig geschrieben. Und "Das Eiserne Herz des Charlie Berg" hat mich wegen seines Titels angesprochen. Die Inhaltsangabe klingt an sich auch gut, aber die Bewertungen scheinen wohl gar nicht soo toll zu sein. Trotzdem: interessante Neuerscheinung im März.

Auf welche Bücher wartet ihr denn im März?

Montag, 12. August 2019

Neue Bücher im August: Auszug aus meiner Wunschliste

Gut, der August ist schon 12 Tage alt und manche der Bücher, die ich hier zusammen gesucht habe, sind auch bereits erschienen. Aber bisher bin ich nicht dazu gekommen, mir einen Überblick zu verschaffen, welche SCHÄTZE der August eigentlich bringen wird. Und - mannomann - das sind eine Menge!! Der August wird, was die Kosten für neue Bücher betrifft, somit ein recht teurer Monat - aber mal ehrlich, drauf verzichten kann ich deswegen trotzdem nicht! 

Immerhin sind auch so lang ersehnte Bücher oder Fortsetzungen dabei, die einfach gekauft und gelesen werden MÜSSEN, wie beispielsweise "Erebos 2" von Ursula Poznanski oder "Zimmer 19", der zweite Teil der Tom Babylon-Reihe von Marc Raabe, deren 1. Teil davon mich im letzten Jahr ziemlich begeistert hat. Ebenso erscheint auf Deutsch "King of Scars", ein weiteres Buch aus dem Grishaverse von Leigh Bardugo, das ich mir zwar bei Erscheinen auch auf Englisch gekauft, bisher aber nicht gelesen habe - vielleicht lese ich es daher direkt auf Deutsch, mal sehen. Neugierig machen mich auch die neuen Bücher von Adriana Popescu ("Goldene Zeiten im Gepäck") sowie Jenn Bennett ("Hinter dem Zelt der Sterne"). Außerdem bin ich auf "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" gestoßen, das herrlich schräg und spannend klingt. Und dann erscheinen im August auch noch die Taschenbuch-Versionen zweier Bücher, um die ich auch schon lange herumschleiche, nämlich "Dunkelgrün fast Schwarz" von Mareike Fallwickl und "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky. Vielleicht sollte ich dann jetzt doch mal endlich zuschlagen, bei einem Taschenbuch hat man ja wirklich fast keine Ausrede mehr... ;)




Im August erscheinen außerdem zwei Bücher, die die beiden Blogger Florian Valerius (alias der "literarischernerd") und Mareike Fallwickl ("the_zuckergoscherl") zusammen geschrieben haben. Beiden folge ich schon eine Weile auf Instagram, finde beide total sympathisch und lustig und habe durch beide nicht selten Tipps für neue Bücher erhalten. Jetzt haben sie sich dran gemacht, genau solche Buchtipps kompakt in einem "Nachschlage-Buch" aufzuschreiben, und aus dieser Idee sind gleich 2 Bücher entstanden, nämlich "Bücher auf Rezept" und "Leseglück". Beide machen mich neugierig und so glaube ich, dass ich mir diese auch mal genauer ansehen werde.

Welche Bücher möchtet ihr denn im August unbedingt haben? Welche stehen auf eurer Liste?

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