"Die Spiegelreisende: Im Sturm der Echos" - Christelle Dabos
Dies ist der vierte und letzte Teil der Buchreihe. Da ich hier auf dem Blog zwar schon gelegentlich von der Reihe geschwärmt, sonst aber nichts inhaltlich darüber erzählt habe, gehe ich jetzt - auch mit Rücksicht auf eventuelle Spoiler - nicht näher auf den Inhalt des vierten Teils ein. Ich finde, die Buchreihe ist ein Wunderwerk an Ideen und Einfällen, an kuriosen Figuren, Schauplätzen und Wendungen in der Handlung. Manchmal fast ein bisschen zuviel, finde ich; zumindest hatte ich gelegentlich Abschnitte beim Lesen, bei denen ich mich gefragt habe, wo das noch hinführen soll. Der vierte Band löst viele der angefangenen Bände auf bzw. verknüpft sie miteinander, man bekommt einige Frage beantwortet. Das Ende ist nicht ganz das, was ich erwartet und auch erhofft habe, das muss ich ehrlich sagen. Das ist ein eher unbequemes Ende, wie ich finde. Trotzdem: wer sich die drei Bände davor durchgelesen hat, der will und muss natürlich auch diesen hier lesen und genießen.
"Wenn die Dunkelheit endet" - Constance Sayers
Das Buch hat mich aufgrund seines Klappentextes angesprochen, irgendwie hatte ich mir eine magische, geheimnisvolle Story erhofft, über einen Fluch aus der Vergangenheit, der bis in die heutige Zeit reicht. Letztlich geht´s auch darum, aber mit der Umsetzung war ich nur so halbwegs zufrieden, muss ich sagen. Für mich wurde manches zu wenig erklärt, dafür anderes viel zu lang ausgeführt. Einige Kapitel spielen in der Vergangenheit und erklären, wie der Fluch zu Stande kam, der Helen und Luke heute noch heimsucht und dafür sorgt, dass sich beide in ihren verschiedenen Leben immer wieder verlieben, aber nie zueinander finden können. Der Funke ist bei mir einfach nicht so richtig übergesprungen, dass die Geschichte mehr Eindruck bei mir hätte hinterlassen können. Ansonsten ist das aber ein gutes Schmökerbuch für faule Stunden.
"Zeit der Schwalben" - Nikola Scott
Hier hatte ich zunächst trotz Lesen des Klappentextes gar nicht wirklich eine Idee, worum es wohl gehen würde. Es handelt sich dann um die Geschichte von Adele, die mit ihrem Leben nur so halbwegs zufrieden ist, ihre Mutter gerade verloren hat und plötzlich erfährt, dass sie offenbar eine Zwillingsschwester hat, von der sie 40 Jahre lang nichts wusste. Gemeinsam machen sich beide Frauen dann daran, die Geschichte ihrer Mutter aufzudecken und hinter deren Geheimnisse zu kommen. Nikola Scott kann ziemlich gut schreiben, mir hat das Lesen des Buches echt Spaß gemacht, auch wenn manches im Verlauf der Handlung nicht mehr so recht überraschen kann, man ahnt manches dann einfach irgendwann. Das macht aber nichts, mir hat dieser Roman hier gut gefallen und ich werde mal ein Auge auf ihren zweiten Roman "Das Leuchten jenes Sommers" werfen.
"Das Gottesspiel" - Danny Tobey
Dazu habe ich sogar schon eine kleine Rezension geschrieben, die könnt ihr HIER nachlesen.



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