Dienstag, 7. Juli 2020

Das #dickebüchercamp 2020

2018 hatte Marina (alias @nordbreze) auf Instagram die Idee, im Sommer bevorzugt dicke Bücher zu lesen, also Bücher mit mehr als 500 Seiten. 2019 folgte die Fortsetzung und auch in diesem Jahr heißt es wieder #dickebüchercamp - los geht´s.
Ich habe 2018 und 2019 doch recht erfolgreich daran teilgenommen - "erfolgreich" in dem Sinne, dass ich mich in den Monaten Juli und August tatsächlich etwas mehr manchen dickeren Büchern in meinen Regalen gewidmet habe. Bei der Aktion auf Instagram geht´s letztlich um nichts, es gibt keine Gewinner oder Verlierer (selbst wenn man dann die ganzen zwei Monate seine dicken Bücher doch nicht ansieht). Das ist eher eine Aktion für sich selbst. Und ich find sie gut, das dritte Jahr in Folge, und mache deswegen auch wieder mit.

2020 habe ich mir diese Bücher hier rausgesucht:
- "Die Gestirne" von Eleanor Catton 
- "Zeit der Schwalben" von Nikola Scott
(beide Bücher stehen ohnehin auf meiner #20für2020 Liste (HIER))
- "Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos - den dritten Teil der Reihe habe ich gerade eben durch, jetzt geht´s ins Finale!
- und "Wenn die Dunkelheit endet" von Constance Sayers, das ich als erstes begonnen habe. Mittlerweile bin ich etwa bei der Hälfte und bin noch ziemlich hin und her gerissen. Ich will unbedingt wissen, wie das alles weitergeht, aber hier und da gibt´s in der Story auch kleinere Längen, finde ich. Ich lese natürlich trotzdem weiter. 





5 Kommentare:

  1. Hallo Caroline

    Ich muss gestehen, dass ich um dicke Bücher inzwischen einen Bogen mache und sie ewig lang auf meinem SuB versauern. Früher habe ich solche Bücher geliebt, aber da hatte ich noch viel mehr Freizeit. Inzwischen bräuchte ich ewig um ein solches dickes Buch zu beenden - wobei 500 Seiten noch gehen. Kritisch wird es bei mir ab 700+ Seiten. :D

    Deine Auswahl hört sich sehr interessant an, aber kennen tue ich leider keines der Bücher - was nicht verwunderlich ist, wenn ich selten dicke Bücher lese :D "Wenn die Dunkelheit endet" hört sich aber interessant an, das werde ich mir mal genauer anschauen.

    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

    Liebe Grüsse
    Mel

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    1. Ach, mit dicken Büchern habe ich interessanterweise überhaupt kein Problem, weil es mir eigentlich total egal ist, ob ein Buch 250 oder 520 Seiten hat. Oder noch mehr. Das finde ich letztlich nicht so wichtig, weil ich mir ein Buch ja nicht wegen seiner Seitenzahl, sondern wegen seines Inhalts, wegen seiner Inhaltsangabe aussuche. Und dann kann ein schmales, schnell erzähltes Buch genauso gut oder schlecht sein wie eins, das seine Erzählwelt auf über 800 Seiten ausweitet.
      Insofern finde ich die Idee zum #dickebüchercamp ganz lustig und mache ja nun auch schon das dritte Jahr in Folge mit, aber letztlich bedeutet das für mich auch nicht, in dieser Zeit nur ausschließlich dicke Bücher zu lesen. Darauf hätte ich dann wiederum auch keine Lust. Ich wechsele immer mal und lese ja aber eh immer mehrere Bücher parallel, dicke und dünne :) "Wenn die Dunkelheit endet" habe ich bereits durch, das war ganz nett. In riesige Begeisterungsstürme hat es mich leider nicht versetzt. Ich hab eigentlich vor, wenigstens noch einen kurzen Leseeindruck dazu zu schreiben - ich hoffe, das schaffe ich in den nächsten Tagen. So zum Schmökern ist es ganz gut, aber unglaubliche Fantasy-Elemente sollte man darin nicht erwarten.
      Schönen Sonntag!

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    2. Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, irgendwie hatte ich vergessen das Häkchen bei den Benachrichtigungen zu aktivieren. Also inhaltlich hatte ich mit dicken Büchern auch schon positive Erfahrungen gemacht. Der 5. Harry Potter Band ist mein Lieblingsband der Reihe, gerade weil er so dick ist und man für viele Lesestunden in die Welt von Hogwarts abtauchen kann :D. Ich habe aber auch leider schon gegenteilige Erfahrungen gemacht. Die neuen Bücher von Cassandra Clare werden irgendwie immer dicker und die Handlung dadurch für mich sehr langatmig, weil sie mit zu viel Beziehungsdrama gestreckt wird.

      Das mit dem Abwechseln ist eine gute Idee, das könnte bei mir vielleicht auch funktionieren. Schade, dass dich "Wenn die Dunkelheit endet" nicht voll und ganz begeistern konnte. Ich schaue gleich mal, ob ich deinen Leseeindruck zu dem Buch finde :)

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

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    3. Oh, nach dem Leseeindruck zu "Wenn die Dunkelheit endet" brauchst du nicht suchen, den habe ich (noch) nicht geschrieben. Das hatte ich durchaus vor, dann waren wieder andere Dinge wichtiger oder drängender, und jetzt ist schon wieder gut Zeit vergangen, seit ich das Buch beendet habe, dass der Leseeindruck gar kein frischer mehr sein kann. Sondern schon sehr verdreht. Aber ja, vielleicht setz ich mich in einer ruhigen Minute doch mal noch hin und schreibe was dazu.
      Dass der 5. Harry Potter Band dein liebster ist, finde ich echt kurios, gerade unter der Begründung, weil er der dickste ist. das Argument verstehe ich zwar, dass man da am meisten von hat, weil man am längsten dran liest. Aber gerade Teil 5 ist so mein Bauchweh-Teil, weil der so düster und tragisch ist und so viele schreckliche und gemeine und fiese Dinge passieren. Weil Personen wie Umbridge dabei sind und allen so das Leben schwer machen. Ich finde, Teil 5 ist der düsterste und deprimierendste Teil von allen 7, auch wenn er natürlich wichtig und gut gemacht ist. Aber immer, wenn ich Teil 5 gelesen habe, musste ich schnell direkt mit Band 6 weitermachen, weil es da wieder alles etwas heller und optimistischer wird - zumindest am Anfang ;)

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    4. Ah okay, danke für den Hinweis. Ich habe mich schon gewundert :D Aber ist doch kein Problem, ich kenne das zu gut. Und wenn zu viel Zeit verstreicht, dann habe ich meistens auch Mühe noch eine differenzierte Rezension zu schreiben.

      Ja, mit dem düsteren und tragischen hast du recht, das Ende habe ich mal bei einem Reread einfach übersprungen - hahaha. Ich kann dir auch nicht genau sagen, woran es liegt, dass mir dieser Band am besten gefällt. Vor dem 5. Band war es lange Zeit der dritte Band, der mir am besten gefallen hat. :)

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