Montag, 22. Juni 2020

"Das Holländerhaus" - Ann Patchett

Berlin/Piper Verlag, 2020
22,00 Euro



Worum geht´s?
Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Dave übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ...


Meine Meinung:
Ein Geständnis: Ich habe vorher noch nie ein Buch von Ann Patchett gelesen, ja, kannte nicht mal ihren Namen; "Das Holländerhaus" war mein erstes Buch von ihr. Insofern war ich - zugegeben - leicht eingeschüchtert und verwundert, als ich sowohl auf dem Buchdeckel als auch im Buchinneren bei der Autorenbiografie las, dass Frau Patchett nicht nur schon diverse Bücher geschrieben hat, sondern für diese auch bereits kräftig mit diversen Preisen ausgezeichnet und honoriert wurde.
Interessanterweise hatte ich dann trotzdem keinerlei Erwartungen an das Buch. Und das war wahrscheinlich gut, denn so konnte ich mich gleich mehrfach überraschen lassen. Die erste Überraschung kam, als ich das Geschehen des Romans überhaupt nicht zeitlich einordnen konnte auf den ersten Seiten. Es hätte genauso gut im 18. Jahrhundert wie im Heute spielen können und das fand ich kurios. Das war mir wirklich zunächst nicht klar, zugleich fand ich es gut gemacht, so ins Blaue hinein zu lesen. Erst nach einigen Seiten fallen dann Begriffe und Fakten, die doch eher auf das 20. Jahrhundert deuten. Tatsächlich beginnt die Geschichte in den 1960ern.
"Das Holländerhaus" ist die Geschichte von Danny und Maeve, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters von ihrer Stiefmutter kurzerhand vor die Tür gesetzt werden. Ganz Märchen-getreu entpuppt sich die Stiefmutter als die egoistische, lieb- und herzlose Gestalt, die ihre eigenen Kinder mit ins Haus bringt, nur um die anderen Kinder rauszuekeln. Das gelingt ihr auch, und in all den Folgejahren, die Danny und Maeve durchleben, wird dieser Rauswurf ihr Leben prägen. Dabei gibt es im Buch eigentlich gleich zwei Hauptfiguren, zwei Stars, wenn man so will. Zum einen das "Holländerhaus" selbst - nicht umsonst ist es titelgebend. Es handelt sich um ein großes, imposantes, vergleichsweise altes Herrenhaus mit Geschichte und Tradition in Philadelphia, voller Stuck, Kunst und großen Räumen. Für manche ein architektonischer Traum, für andere das komplette Gegenteil; so auch für die Mutter von Danny und Maeve, die ihre eigene Familie schon früh verlässt - nicht zuletzt, weil sie das Haus hasst.
Auch Danny ist tief verwoben mit dem "Holländerhaus" und kann und will es zunächst gar nicht glauben, dass seine Stiefmutter ihn daraus verbannt. Das Buch ist aus seiner Perspektive geschrieben, wir begleiten ihn über Jahrzehnte hinweg als Ich-Erzähler. Dabei ist jedoch nicht Danny selbst die treibende Figur in diesem Buch, sondern eigentlich seine Schwester - Maeve. In allem, was Danny tut, sagt, denkt, in jedem Aspekt, der in seinem Leben passiert, scheint Maeves Einfluss durch. Alles, was Danny nach dem Tod des Vaters in seinem Leben macht, macht er letztlich für Maeve, so zumindest scheint es. Daher ist eigentlich Maeve die heimliche Hauptrolle in diesem Schmökerroman; diejenige, die die Fäden in den Händen hält. Diejenige, die das ganze Buch über kein wirklich eigenes Leben zu haben scheint, sondern immer nur im Hintergrund bleibt, und dennoch voll und ganz präsent da ist in Dannys Leben. Auch das Mädchen auf dem Cover ist Maeve, und zwar wirklich. Es handelt sich nicht um ein schon existierendes Gemälde, sondern "Maeve" wurde extra von einem Künstler für den Schutzumschlag des Buches gemalt. 
Ich habe sehr gern von diesem besonderem Geschwisterverhältnis gelesen, habe ihr Dialoge genossen und die indirekte Nähe zwischen beiden in jeder Zeile finden können. Ihre Geschichte nimmt einige Wendungen, schöne und unschöne, so wie das Leben nun mal so ist. Das Buch endet dort, wo es beginnt: im Holländerhaus.

Mir hat "Das Holländerhaus" letztlich sehr gut gefallen. Ann Patchett kann toll erzählen, interessante Storyfäden spinnen, diese dann mal aussetzen und sie nach einigen Kapiteln mühelos wieder aufgreifen. Trotz der unterschiedlichen und springenden Zeitebenen im Buch hatte ich nie das Gefühl, etwas nicht verstanden oder gar etwas verpasst zu haben. Das ist schon Kunst, die sie beherrscht. Manchmal jedoch fast ein bisschen zu sehr, denn das Tempo des Buches erscheint durch das recht ausschweifende, teils monologisierende Erzählen hier und da doch recht ausgebremst. Ein bisschen mehr Kürze hätte dem "Holländerhaus" meines Empfindens nach gut getan, aber alles in allem behalte ich diese Geschwister-Geschichte sehr gern im Gedächtnis.


Vielen Dank an den Berlin/Piper Verlag!

Freitag, 19. Juni 2020

Traurige Freitagsgedanken

Mein Freitag startete ganz nett, bis zum Mittag hatte ich tatsächlich sogar schon eine handvoll Seiten in einem meiner zahlreichen begonnenen Bücher gelesen (hey!) - aber dann teilte mir meine Schwester mit, was ich daraufhin auch online mehrfach lesen musste.

Carlos Ruiz Zafón ist gestorben.

Und das bricht mir ein bisschen das Herz, das muss ich ganz ehrlich sagen. Der Herr Zafón hat wunderbare Bücher geschrieben. "Der Schatten des Windes" hat mich so nachhaltig beeindruckt und bewegt, als ich das vor vielen Jahren das erste Mal las. Mittlerweile habe ich es bestimmt 8 Mal gelesen. Auch die Nachfolgebände in dieser Barcelona-Reihe ("Das Spiel des Engels", "Der Gefangene des Himmels", "Das Labyrinth der Lichter") haben mir gut gefallen - sind bei mir aber letztlich nicht an diesen Wow-Effekt des ersten Buches herangekommen. Auch seine anderen Bücher (in Deutschland teilweise später erschienen, aber von ihm eigentlich schon früher geschrieben) habe ich durchgesuchtet. "Der Schatten des Windes" gehört bis heute zu meinen Lieblingsbüchern und jedem, der gern Romane liest, empfehle ich dieses Buch.
Ich habe mir immer gewünscht, mal zu einer seiner Lesungen zu gehen. Vor drei Jahren (glaube ich) war ich auch kurz davor, aber dann ist mir "leider" der Beginn eines neuen Jobs dazwischen gekommen, wegen dem ich nicht gleich in der ersten Arbeitswoche hätte frei nehmen können. Dadurch fand die Lesung ohne mich statt. Heute, wo ich diese traurige Nachricht gehört habe, bereue ich das noch mehr als ohnehin schon. Carlos Ruiz Zafón gehörte zu den Autoren, die ich wirklich wirklich richtig gern mal live und in echt gehört und gesehen hätte. Einfach, um ihn zu erleben. Um mal mitzukriegen, wie er so ist. Wie er redet und denkt. So sehr viele Autoren, von denen ich das gern mal erleben möchte, habe ich tatsächlich nicht. Aber er gehörte dazu. 
Das wird nun leider nicht mehr passieren. Die Chance habe ich verpasst. Und die Literaturwelt hat mit ihm einen unglaublich tollen Romanschreiber verloren. Das ist so schade, dass ich wirklich ziemlich den Tränen nahe bin, seit ich das gehört habe. Ich hab mich immer auf neue Bücher von ihm gefreut. 

Bleibt nur, seine alten Romane noch einmal zu lesen. Sie nochmal lesend zu erleben.


Sonntag, 7. Juni 2020

"Schattengeister" - Frances Hardinge

Verlag Freies Geistesleben, 2020
22,00 Euro


Handlung:
Die Geister von Toten suchen Zuflucht bei Lebenden. Makepeace ist ein Mädchen, das sie in ihrem Kopf aufnehmen kann. Doch was geschieht, wenn sie die Kontrolle über ihren Körper übernehmen? Makepeace wird deswegen schon als Hexe verfolgt. Aber wenn sie Bär nicht in sich hätte und all die anderen, würde sie niemals zurechtkommen in diesem brandgefähr­lichen, vom Bürgerkrieg zerrissenen England des 17. Jahrhunderts. Und im Kampf gegen eine sehr alte, sehr mächtige, sehr unheimliche Familie.


Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch von Frances Hardinge. Wie schon "Der Lügenbaum" hat mich "Schattengeister" sehr überraschen und sehr von sich überzeugen können. 
Zugegeben, der Anfang des Romans ist konfus. Man wird direkt reingeworfen, ohne rechten historischen und gesellschaftlichen Bezug. Und während man als unbedarfter Leser noch überlegt, was für ein ungewöhnlicher Name Makepiece doch ist, steckt man plötzlich schon mittendrin in einer wirklich gruseligen und horrormäßigen Vorstellung: Makepiece (der Name entstammt der Puritaner) ist in der Lage, Geisterseelen in sich aufzunehmen und diese sozusagen neben ihrem eigenen "Geist" in ihrem Kopf leben zu lassen. Das erfährt sie als junges Mädchen und ist fortan gezwungen, mit dieser schrecklichen Fähigkeit zu leben.

Während andere Autoren der heutigen Literaturszene diese Romanidee nutzen würden, um daraus eine starke Heldin zu schaffen, die ihre neue ungewöhnliche Gabe ohne Schwierigkeiten annimmt, die Welt rettet und nebenbei noch den tollen Typen aufreißt, tut Frances Hardinge dies nicht. Sie schafft eine starke Heldin, das schon. Aber sie lässt Makepiece leiden. Sie lässt sie ängstlich und unsicher sein, völlig verschreckt, als sie begreift, was es bedeutet, dass es nicht nur Geister gibt, sondern diese auch in ihren Kopf eindringen wollen, sie für ihre Zwecke benutzen wollen, indem sie sie als Gefäß zum Überleben nutzen. 
Diese Angst, die Ablehnung ihrer fragwürdigen Gabe, steckt in jeder Zeile und lässt Makepieces Geschichte genau so wirken, wie sie ist: beklemmend, beängstigend, verstörend. Das fand ich sehr stark gemacht von Hardinge. Eben dieser Ton trägt auch maßgeblich zur gesamten eher düster gehaltenen, dezent verzweifelt-unsicheren Stimmung im Buch bei. Dies liegt nicht nur an Makepiece und ihrer Gabe, sondern auch an den zeitlichen Begebenheiten und den Umständen, in denen "Schattengeister" spielt. Denn was ich zudem an der Geschichte mochte, ist die historische Korrektheit, die hier durchscheint. Die Geschichte spielt in den 1640ern in England - eine Zeit, über die ich eigentlich kaum etwas weiß. All die politischen Unruhen, die Zwists zwischen König und Parlament, zwischen Katholiken und "Puristen" sind themengebend in dieser Zeit und bieten für den Kontext der Geschichte einen wichtigen Rahmen: Karl I. vom Adels-Geschlecht der Stuarts, der gern ohne Parlament, weil Gott-geleitet regieren wollte und damit einen Bürgerkrieg heraufbeschwor. Am Ende ist man historisch gesehen tatsächlich etwas klüger als vorher, und so etwas mag ich in Büchern sehr.
Genau in dieser unsicheren und unruhigen Zeit muss sich Makepiece nun im wahrsten Sinne des Wortes ihren Geistern stellen, wobei sie sich nach und nach mit manchen von ihnen anfreundet oder zumindest eine "mentale" Waffenruhe vereinbart. Um die Feinde, die wirklich bösen Gestalten der Familie Fellmotte, von ihren teuflischen Plänen abzubringen, muss Makepiece auf die Stärken und das Wissen der einzelnen Geister in ihr vertrauen, um sich zu behaupten und sich zu retten. Sie verändert sich und ihre Persönlichkeit sehr im Laufe des Buches, was nicht nur an der vergehenden Zeit liegt, sondern auch an der geistigen Stärke und Reife, die sie nicht zuletzt dank ihrer "Bewohner" erlangt. Das alles geschieht aber glaubhaft und nachvollziehbar - auch eine Stärke von Hardinges Erzählung. Auch zu erleben, wie sie sich letztlich im Umgang mit den Geistern schlägt, war sehr interessant zu lesen.

Insgesamt war "Schattengeister" für mich ein außergewöhnliches Buch mit grandioser Grundidee und gelungener Umsetzung in historisch sehr brisanten Zeiten. Ich finde es durchaus nachvollziehbar, warum dieser Roman für britische Literaturpreise nominiert war, denn er hat fraglos das Zeug dazu, aus der Masse an Jugendliteratur herauszustechen und im Kopf zu bleiben.

Vielen Dank an den Verlag Freies Geistesleben!

Montag, 1. Juni 2020

Neue Bücher im Juni

Heute morgen habe ich mir gedacht, dass ich echt froh bin, dass nun Juni ist - denn mein Kalenderbild vom Mai hat mich irgendwie total genervt. ;) Kennt ihr das, dass ihr jeden Tag auf so ein blödes Bild schaut, was euch anfangs vielleicht noch ganz gut gefallen hat, aber so ab dem 15., 16. Tag des Monats habt ihr euch dran satt gesehen und findet auch keine neuen Details mehr und überhaupt - wird endlich Zeit für ein neues! Aber das gibt es nun mal erst am 1. des neuen Monats, also heute! Ich habe recht erleichtert heute morgen erstmal alle Kalenderblätter bei mir umgedreht :D
(Komischerweise habe ich das nur bei Kalendern. Ich habe ja auch Bilder an den Wänden hängen, und das schon seit Jahren mitunter, aber die stören mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Da bin ich sogar froh, dass die tagein- tagaus dort hängen. Komisch.)

Das also als Aufhänger für den heutigen Beginn des neuen Monats. Eben habe ich mal in meine Neuerscheinungs-Liste geschaut, was mich im Juni erwartet. Direkt habe ich die dann erstmal ändern müssen, weil ich feststellte, dass die Verlage manche Erscheinungstermine schon wieder nach hinten verschoben haben. Und so kommen jetzt manche Bücher, die ursprünglich mal schon für März, April oder Mai angekündigt waren, nun erst viel später dieses Jahr heraus. Woran liegt das? Auch an Corona? Ist mir jedenfalls noch nie so extrem aufgefallen wie in diesem Jahr.


Übrig geblieben sind aber dennoch ein paar Schmankerl, die wohl definitiv im Juni erscheinen werden. Mit dabei sind von mir sehr heiß ersehnte Bücher, so z.B. der vierte Teil der "Spiegelreisenden"-Reihe von Christelle Dabos. Ich habe mir mit dem Lesen von Band 3 extra viel Zeit gelassen, dass ich ihn jetzt gerade erst durchschmökere, damit ich Ende Juni dann direkt mit Band 4 weitermachen kann. 
Ebenso freudig erwartet von mir ist auch "It was always you" von Nikola Hotel. Ich mag die Bücher von Nikola Hotel sehr, wirklich sehr. Ich habe alle von ihr gelesen, warte zwar noch sehnsüchtigst auf eine Fortsetzung ihrer Raben-Reihe, aber die anderen Romane von ihr überzeugen mich ebenso. Die sind schön und leicht zu lesen, amüsant und lustig, romantisch und herzerweichend. Manchmal brauche ich genau sowas. Dieses neue Buch, "It was always you", von dem im September mit "It was always love" eine Art zweiter Teil erscheint, ist vermutlich für eine etwas jüngere Leserschaft gedacht, aber das ändert an meinem Lesewillen natürlich gar nichts. Ich freu mich schon sehr drauf. Wenn ich das Buch nicht schon vorbestellt hätte (es erscheint am 16.6.), dann hätte ich mir heute direkt das Ebook runtergeladen, das ist nämlich schon ab heute verfügbar.


Weitere Juni-Bücher, die ich rausgesucht habe, weil sie interessant klingen, sind z.B.
- "Wenn die Dunkelheit endet" von Constance Sayers, weil es herrlich schmökerig klingt, mit einem fiesen Fluch, der bis in die Gegenwart reicht, und so manche romantische Liebschaft verhindert. 

- "The Passengers" von John Marrs klingt auch fies, allerdings ganz anders, eher nach (Psycho-)Thriller. Ich habe von ihm noch nichts gelesen und werde hier wohl erstmal in eine Leseprobe reinschauen und ein paar Rezensionen abwarten. Aber interessant klingt es allemal, mit gehackten Autosystemen und Live-Übertragungen, durch welche die Zuschauen entscheiden sollen, wer überleben soll...
- "Ein Wort, um dich zu retten". Guillaume Musso bringt (natürlich) auch mal wieder ein Buch heraus. Warum das halb seufzend klingt, wissen manche vielleicht schon, die meinen Beitrag zu Musso gelesen haben, andere können mein Problem mit ihm HIER noch einmal nachlesen. Das ist auch der Grund, warum ich das Buch zwar auf meinem Neuerscheinungs-Schirm habe, aber auch hier werde ich erst einige Rezensionen abwarten und mal schauen, wie das Buch so ankommt. Die Grundidee gefällt mir schon, aber von der Umsetzung seiner Geschichten war ich zuletzt ja leider immer ziemlich enttäuscht.
- "You die next" von Stephanie Marland ist offenbar schon der zweite Teil in der Clementine Stark-Reihe, und Band 1 kenne ich natürlich noch nicht. Habe ich vorher auch noch nie von gehört. Trotzdem macht mich die Inhaltsangabe für diesen Thriller hier neugierig, die mit "Urban Explorers" und "Kill Room" direkt interessante Worte in den Raum wirft. Hier werde ich mal dran bleiben, aber vielleicht wirklich erst einmal in Teil 1 reinlesen.

Auf welche Bücher wartet ihr im Juni denn ganz besonders?


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