Mittwoch, 3. März 2021

So viele neue Bücher im März!

Ja genau - so viele neue Bücher erscheinen im März! Zumindest so viele, die mich interessieren, anderen Lesern mag es da anders gehen. Ich habe meine Neuerscheinungsliste durchforstet und jene rausgesucht, die ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste stehen, um sie euch mal vorzustellen. 


Hand aufs Herz, bei manchen werde ich mich schlicht nicht zurückhalten können, die werde ich mir definitiv "leider" sofort kaufen (müssen). Und dann habe ich ja im April Geburtstag, also stehen die Chancen gut, dass es da buchige Geschenke für mich geben wird. (Der Denkfehler dabei ist, dass auch im April wieder kolossal tolle neue Bücher erscheinen; ja, das ist mir schon klar. Ein Teufelskreis, aber wem erzähl ich das...)




Ich bin gerade zu faul, für jedes Buch eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ich geb´s zu. Ich verlinke euch die Bücher mal, da könnt ihr selbst nachschauen, worum es genau geht.

Sehr neugierig macht mich beispielsweise "Sommernacht" von Lucy Foley, nachdem ich "Neuschnee" von ihr so genial fand. Das möchte ich unbedingt lesen, zumal auch das in den ersten Bewertungen wieder sehr gut wegkommt. Die Geschichten von Jenn Bennett mag ich sehr, daher bin ich auf "Wiedersehen mit Lucky" gespannt. Ebenso auf "Die Liebesbriefe von Abelard und Lily", das irgendwie niedlich und besonders klingt. Einen ungewöhnlichen Roadtrip wird es in "Reise mit zwei Unbekannten" geben. Eher historisch wird es wohl in "Feuerland", in dem es um ein besonderes Buch geht, und in "Stay away from Gretchen", das eine besondere Familiengeschichten-Aufarbeitung verspricht. Neugierig macht mich auch "Der große Sommer" von Ewald Arenz, weil soviele schon von seinen Büchern geschwärmt haben. Und "Inseln. Die Kartierung einer Sehnsucht" weckt ziemliches Fernweh bei mir. Und "Ready Player Two" erscheint im März auf Deutsch.


Wie sieht es bei euch aus? Auf welche Bücher wartet ihr im März besonders?


Sonntag, 28. Februar 2021

Hallo März!

Verrückt, total verrückt, dass schon März ist! Also fast, morgen ja erst, aber trotzdem. Gut, der Februar ist natürlich auch kurz, vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass ich das gerade ganz absurd finde, morgen schon März in jedes Datumsprotokoll schreiben zu müssen. Und die Datumsanzeige in meiner Armbanduhr muss ich morgen ganz schön weit nach vorn drehen... :D
Eigentlich ist bei mir nicht viel passiert. Was auch der Grund dafür ist, dass ich mich hier auf dem Blog schon wieder einige Zeit gar nicht habe blicken und hören lassen. Es gab nichts zu berichten, und mal ehrlich: von meinem Therapeuten-Alltag muss ich euch nicht viel erzählen, denke ich. Rezensionen hätte ich schreiben können (und auch müssen), aber da war mir nicht nach. Geplant habe ich dennoch zwei oder drei, und ich hoffe, dass ich mich da in den nächsten Tagen mal in Ruhe dran setzen kann. 

Ich habe viel gelesen in den letzten Wochen, zumindest für meinen eigenen Maßstab. Gerade eben habe ich den vierten Teil der "Luna Chroniken"-Reihe von Marissa Meyer beendet (endlich!). Uff. Endlich deshalb, weil ich in dieser Reihe gefühlt ganz schön viel Zeit verbracht habe - ich habe ja im Prinzip alle vier Teile nacheinander gelesen. Zwar mit kleinen Pausen und auch mit anderen Büchern nebenher, aber trotzdem sehr aufeinander folgend. Vielleicht war tatsächlich das der Grund für mein Gefühl in den letzten Tagen, diese Buchreihe gerade ein bisschen "über" zu haben. Irgendwie war so in der Mitte des dritten Teils bei mir zunehmend die Luft raus, das Interesse nahm ab. Trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht. Teil 4 hat sich für mich daher ganz schön gezogen, bis ich gestern dann mal bewusst ein paar Lesestunden dafür reserviert habe und gut vorangekommen bin in dem über-800-Seiten-Schinken. Ich habe vor, in einer kleinen Gesamt-Rezension etwas über meinen Leseeindruck zu dieser Buchreihe zu schreiben, völlig Spoiler-frei werde ich das aber wohl nicht schaffen... Ich hoffe, das klappt in den nächsten Tagen.

Weiterhin erwartet euch in den nächsten Tagen auch noch eine Rezension zu einem Science-Fiction Buch namens "Der vierte Mond" von Kathleen Weise, die muss ich noch schreiben. Und über "Macadam" von Jean-Paul Didierlaurent wollte ich euch vielleicht noch was erzählen, das habe ich schon im Januar weggesuchtet.

Und geht es euch auch so, dass gerade im März unglaublich viele gute neue Bücher erscheinen, auf die ihr direkt ein Auge werft? Das ist bei mir in vielen Jahren schon so gewesen. Irgendwie (aber da kenne ich mich nicht aus), hatte ich immer das Gefühl, das hängt mit der Buchmesse zusammen, die im März ja eigentlich in Leipzig stattfindet. Dieses Jahr ja nicht, aber lassen wir dieses Thema. Vielleicht kommen da im März bewusst viele neue Bücher heraus, die dann direkt promoted werden könnten...?! 
Meine März-Liste ist jedenfalls ziemlich lang, was neue Bücher betrifft. Natürlich werde ich mir nicht alle zulegen. Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen das Gefühl, dass ich wirklich ein bisschen bewusster schaue, welche Bücher ich mir auch wirklich kaufe. Und auf welche ich auch noch warten könnte, weil sie zwar interessant klingen, ich sie aber nicht sofort haben möchte. Vor ein paar Tagen ist beispielsweise auch "Hard Land", das neue Buch von Benedict Wells erschienen. Lesen möchte ich das schon, aber da werde ich auf die Taschenbuchausgabe warten; schon alleine aus dem Grund, weil ich fast alle seiner Bücher als Taschenbücher habe. Und soo dringend muss ich nicht wissen, wie es ist.
Anders sieht das bei "Das Geheimnis von Zimmer 622" von Joël Dicker aus, das offiziell morgen erscheint. Da kann ich irgendwie leider nicht warten. Das muss ich bitte sofort haben. 

Vielleicht stelle ich euch die März-Bücher, die mich interessieren, noch in einem kleinen Extra-Beitrag vor. Mal sehen. Jetzt muss ich mich erstmal vor meine Regale stellen und schauen, wo es mich als nächstes hinzieht. Irgendwie hätte ich mal Lust auf einen Krimi, was fieses oder so. Allerdings hat mich auch der Trailer für "Shadow & Bone" neugierig gemacht, den ich letzte Woche gesehen habe. Das ist eine Serie, die bald auf Netflix läuft - was mich an sich wenig betrifft, denn ich habe kein Netflix. Jaja, eine Tüte Mitleid und so, ich weiß. Ich hab mir Netflix nie zugelegt, weil ich glaube, dass ich dann echt nur noch vor der Glotze hänge und mir dann echt alles mögliche reinziehe. Bisher ging´s ohne, mal sehen, ob das so bleibt ;) 




Jedenfalls: "Shadow & Bone" ist die Verfilmung der Grischa-Reihe von Leigh Bardugo, wobei das wohl eine Art Zusammenschluss aus der eigentlichen Grischa-Reihe und der Krähen-Reihe um Kaz Brekker ist. Glaube ich. (Aus Neid auf alle Netflixer habe ich mich bisher nicht weiter damit beschäftigt, muss ich gestehen.) Das hat mich dann doch neugierig (und zugleich skeptisch) gemacht und mich in dem Gedanken gestärkt, vielleicht doch endlich mal "Goldene Flammen" (Grischa-Teil 1) zu lesen. Das habe ich vor ein paar Jahren schon mal begonnen, dann aber gemerkt, dass das Buch und ich gerade nicht zusammen passen, und es dann wieder weggelegt. Lesen möchte ich es dennoch, und nach dem Netflix-Trailer nun erst recht. Vielleicht wird also auch das meine nächste Lektüre, neben "Das Geheimnis von Zimmer 622" natürlich... :D

Was lest ihr denn gerade schönes? Und welche März-Neuerscheinung erwartet ihr sehnsüchtig?


Freitag, 12. Februar 2021

"Der Zwillingscode" - Margit Ruile

Loewe Verlag, 2021

14,95 Euro


HIER geht´s zum Buch (Verlagsseite)



Worum geht´s?

Was passiert, wenn die Dinge, die wir erschaffen, uns gar nicht mehr brauchen?

Vincent ist siebzehn und eine Doppel-C-Seele. Sein Sozialpunktestand ist so niedrig, dass an ein Studium nicht zu denken ist. Stattdessen repariert er heimlich die mechanischen Haustiere der Firma Copypet.
Eines Tages bringt eine alte Frau eine Katze zur Reparatur. Und die führt Vincent geradewegs in die Simulation – eine virtuelle Welt, in der alle unsere Gegenstände ihr digitales Leben führen. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code. Vincent muss ihn finden, denn davon hängt die Zukunft der Menschheit ab.





Meine Meinung:

Margit Ruile beschäftigt sich in "Der Zwillingscode" mit der Frage, was passiert, wenn unsere schöne digitale Welt zu eigenmächtig, zu selbstständig wird und langsam die Kontrolle über den Menschen übernimmt. Mir hat die Geschichte gut gefallen und mich einige Stunden lang ziemlich an ihre Seiten gefesselt. Geschrieben ist das Buch für Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch über diese Altersgruppe hinaus hat man als Leser ein spannendes und unterhaltsames Buch vor der Nase.

Ich mochte Vincent und seine Art, ich mochte, dass er trotz seines schlechten sozialen Standes nicht zum Mitleid oder zum Verdruss neigte. Ich mochte den lockeren und zugleich neugierig machenden Einstieg in die Geschichte, den Frau Ruile gewählt hat. Im Prinzip wirft sie einem am Anfang erstmal nur kleine Bröckchen zu, aber so geschickt und gut gewählt, dass man als Leser weiterlesen will - und muss. Die Geschichte baut sich zunehmend auf, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen - das kann man vielleicht als kleinen Nachteil empfinden, weil ich persönlich schon glaube, dass hier und da mehr Erklärungen und Verdeutlichungen gut gepasst hätten. Das ganze Setting, die Geschehnisse hätten sicher das Zeug zu "mehr" gehabt. Zugleich braucht es dieses "mehr" aber auch gar nicht immer. Wo andere Autoren ihre Geschichte so auf zwei oder gar drei Bände ausweiten und manchmal unnötig aufbauschen, schafft es Frau Ruile, ihre Story in gut 300 Seiten rund und stimmig sein zu lassen. 

Zumindest größtenteils. Für mich bleiben am Ende nämlich durchaus einige Fragen bzw. Gedankengänge offen. Zum einen hätte ich mir mehr Einsicht in diese ganze Simulations-Sache gewünscht; tatsächlich ist mir nach dem Lesen gar nicht ganz klar, ob es sich hierbei um eine Art digitale Parallelwelt handelt, die "wie selbstverständlich" in der Zukunft neben unserer realen existiert, oder ob es als eine Art digital erstellte Zwillingswelt zu unserer realen Welt (wie ein Computerspiel) zu verstehen ist, die man bewusst und mit Absicht betreten kann. Hier hätte Frau Ruile gut und gern etwas mehr erklären können.

Zum anderen frage ich mich, ob es eine Fortsetzung geben wird, weil in meinen Augen manches nicht abschließend geklärt wird; insbesondere, wofür denn z.B. dieses ominöse Sozialpunktesystem überhaupt jemals eingeführt wurde. Mit welchem Zweck? Und warum wurde es offenbar ohne Weiteres akzeptiert in der Gesellschaft? Ist das realistisch, dass sich Menschen derart in ein Schubladensystem pressen lassen - zu ihrem eigenen Nachteil?


Fazit: "Der Zwillingscode" bietet gute und spannende Unterhaltung für all jene, die sich für digitale Welten erwärmen und begeistern können, aber gern auch mal einen Gedanken an die Möglichkeit verwenden wollen, was passiert, wenn diese plötzlich ein Eigenleben entwickeln.


Dankeschön an den Loewe Verlag und Frau Weber von Literaturtest!


Freitag, 5. Februar 2021

Freitagsgedanken: Voll im Märchenfieber

Uuuaaaaahhhh, bin ich müde! Ich sitze hier vorm Laptop mit dem Ziel "Homeoffice", d.h. für mich, ich muss einen Therapieantrag schreiben und generell ein bisschen Vor- und Nachbereitung für Therapiesitzungen machen. Das ist zumindest das Ziel. Die Realität sieht so aus: eben habe ich erstmal mein Email-Postfach ausgemüllt, dann kurz Facebook besucht (obwohl ich da eigentlich schon seit Monaten nicht mehr wirklich bin), dann habe ich geguckt, ob es bei anderen Blogs was neues gibt, dann habe ich zumindest schon einmal die Datei mit dem Therapieantrag geöffnet (hey!), jetzt gähne ich mir hier eins und lasse mich gerade gern von meinem Hund ablenken. Achso, ja, und jetzt schreibe ich hier ja auch gerade noch den Blogpost.

Eigentlich bin ich sonst ganz gut im Zuhause-arbeiten und auch selbstständig arbeiten, irgendwie habe ich auf die Art und Weise ja immerhin auch die Doktorarbeit gewuppt. Allerdings bin ich leider nicht so diszipliniert und zeiteffektiv, wie manche es vermutlich sind (und sein müssen). Ich bummel immer gern mal rum, besuche zig andere Seiten online, mache hier mal 10 Minuten was, dann erst 2 Stunden später wieder. Ich habe allerdings auch wenig(er) mit Zoom-Meetings, Onlinesitzungen, Face-to-Face-Calls und was es da nicht alles gibt, zu tun, das muss ich ehrlicherweise dazu sagen. Wenn ich da viele Termine am Tag hätte, dann würde mein Arbeitstag vermutlich auch anders aussehen.


Erschwert wird dieses Homeoffice-Ding (in meinen Augen) ja auch noch dann, wenn man gedanklich immer wieder zu einem Buch abschweift, das man gerade liest. Und dann so ein Gedanke kommt "Könntest ja auch einfach jetzt weiterlesen.". Ich befinde mich momentan in einer guten Lesephase; ich hab richtig Bock auf Lesen, könnte in viele Bücher gleichzeitig reinschnuppern und gucken, was mich erwartet, habe total Lust, mich in Geschichten zu verlieren. Deswegen nutze ich gerade auch viel freie Zeit zum Lesen. 


Momentan habe ich mich völlig in den "Luna-Chroniken" von Marissa Meyer festgelesen und kann das selbst gar nicht richtig glauben. Ich hatte Teil 1 jahrelang ungelesen im Regal, neulich hielt es dann plötzlich beim Umräumen mal in der Hand und dachte mir noch "Mensch, das wollte ich doch vorletztes Jahr schon auf meine "20 Bücher für 2020"-Liste packen!" Irgendwie war die Zeit für dieses Buch also gekommen. Ich hab dann mal reingelesen. Ein "Fehler", denn ich konnte nicht mehr aufhören. Ich hab im Laufe der Jahre schon mitbekommen, dass das eine Buchreihe über Märchenfiguren in einer Neuadaption ist; allerdings bin ich davon ausgegangen, dass in jedem der Buchteile eine andere Person mit abgeschlossener Handlung dran ist. Weit gefehlt. Bei den Luna-Büchern von Marissa Meyer stehen alle vier Teile im Zusammenhang; und auch wenn tatsächlich bei jedem Band eine andere Hauptfigur im Vordergrund steht, so hängt doch alles komplett zusammen, was über die vier Bücher hinweg passiert. Und das ist ´ne ganze Menge und es ist vor allem herrlich futuristisch, Sciene-Fiction-mäßig! Ich mag eigentlich alle Handlungsstränge und alle Figuren, auch wenn manches besser passt als anderes, und auch wenn ich mich frage, warum Frau Meyer ihre Figuren nicht alle einfach ein paar Jahre älter gemacht hat. Das hätte es in meinen Augen alles einen Ticken glaubwürdiger gemacht - sofern man in einem Setting inmitten von Androiden, Cyborgs und Raumschiffen überhaupt von "glaubwürdig" sprechen kann... :D

Jedenfalls bin ich leider ziemlich angefixt von dieser Buchreihe, musste mir dann nach dem Auslesen von Teil 1 (leider leider) auch gleich die anderen Bände besorgen und habe mich jetzt durch die ersten drei gelesen. Gestern abend habe ich mit Teil 4 begonnen und damit bin ich jetzt auf der Zielgeraden zum Happy End - zumindest hoffe ich doch stark, dass es eins gibt. Könnte mir aber vorstellen, dass hier noch einiges gewaltig schief geht; immerhin ist der vierte auch der dickste aller vier Bände. (Jippie!)


Insofern steht mir ein Lese-Wochenende bevor und ich find´s gut. Hier soll´s sowieso wieder alles zuschneien. Passt also.

Macht´s euch ebenso schön, ob mit oder ohne Buch.


Powered by Blogger.

© i am bookish, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena