Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es mal wieder ein Lebenszeichen auf dem Blog. Zuletzt hat mir die Zeit zu allem gefehlt, insbesondere aber zu solchen ablenkenden Dingen wie Lesen, Schreiben oder Bloggen. Der Grund dafür ist ein einfacher und erfreulicher:
Ich habe endlich meine Doktorarbeit abgeschlossen, in dieser Woche erfolgreich verteidigt und darf mich bald, sobald meine Urkunde eintrifft, offiziell Frau Doktor nennen!
Das ist in der Tat schon ziemlich cool, vor allem aber bedeutet es für mich, ein lange offenes und immer wieder ein schlechtes Gewissen verursachendes Kapitel endlich beenden zu können. Ich habe diese Doktorarbeit lange mit mir herumgeschleppt - länger als ich es eigentlich gemusst hätte, zugegeben. Aber wie das nun mal manchmal so ist im Leben, läuft nicht immer alles so, wie man es zuerst plant. Und dann sind andere Dinge wichtiger oder die Zeit fehlt, oder was auch immer. Rückblickend ist es auch egal, denn jetzt ist es durch und ich hab´s geschafft. Die ganze Mühe und Arbeit, aber auch die Kopf- und Rückenschmerzen vom langen Sitzen vorm Laptop, diese Unmengen an wissenschaftlicher Literatur, die gelesen werden wollten und mussten - alles zu Ende. Und es fühlt sich richtig gut an! :D
Allerdings hänge ich jetzt auch ziemlich durch, bin immer müde und völlig schlapp, vermutlich, weil die ganze Anspannung der letzten Tage und Wochen nun langsam abfällt. Dem werde ich auch ganz ohne schlechtes Gewissen erstmal nachgeben und nachher wohl eine Runde extra schlafen... ;) Und dann möchte ich mich endlich mal wieder bewusst dem Lesen widmen, was irgendwie zu kurz kam zuletzt. Auch, weil das #dickebüchercamp (siehe hier) ja noch bis Ende August läuft, und ich dafür schon gern das ein oder andere dicke Buch schaffen möchte.
Aktuell habe ich einige der von mir geplanten dicken Bücher angefangen und habe bei 3en davon etwa ein Viertel gelesen, nämlich "Das dunkle Land" von Elizabeth Kostova, "Weisser Tod" von Robert Galbraith und "Strange the dreamer" von Laini Taylor. (Ich neige ja zum parallel-Lesen...) Alle gefallen mir gut, alle haben ihren Reiz, aber ... naja, aus bekannten Gründen bin ich da noch nicht so voran gekommen. Dazu kam, dass mir auch ein paar andere Bücher dazwischen kamen - deutlich dünnere Bücher, die sich dann nun eben doch schneller weglesen lassen. So beispielsweise "OMG, diese Aisling", ein ziemlich nettes Buch über eine typisch irische junge Frau. Ich werde aber in den 3 benannten dickeren Büchern weiterlesen und mal sehen, wie weit ich bis Ende August komme.
Wie kommt ihr voran mit dem Lesen, ob ihr nun dicke oder dünne Bücher lest? Welches Buch begeistert euch zur Zeit?



Gratuliere zum Doktortitel! Ach ja, dieses scheußliche ständige schlechte Gewissen, wenn man an wissenschaftlichen Abschlussarbeiten schreibt ... wie schön, dass du das nun hinter dir hast!
AntwortenLöschenIch habe in letzter Zeit einiges gelesen, mehr dünne als dicke Bücher, aber ich habe auch einen sehr intensiven Reread des 5. Harry Potter hingelegt. "Weißer Tod" habe ich Anfang dieses Jahres gelesen und fand den Kriminalfall ziemlich spannend - war allerdings etwas genervt von den persönlichen Verwicklungen abseits des Krimifalls. Ich bin auf jeden Fall neugierig darauf, was du zu dem Buch sagen wirst.
Wuuuhu! Herzlichen Glückwünsch, Frau Doktor! Das ist doch mal eine tolle Neuigkeit!
AntwortenLöschenVielen Dank, ihr beiden! Ich hab mich auch ziemlich gefreut :D
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