Donnerstag, 30. September 2021

Vortex - Anna Benning; oder auch: Warum ich die Reihe wohl nicht weiterlesen werde

Fischer KJB Verlag, 2020

18,00 Euro



Worum geht´s?

Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will...


Alle Bände der »Vortex«-Trilogie:
Band 1: Der Tag, an dem die Welt zerriss
Band 2: Das Mädchen, das die Zeit durchbrach
Band 3: Die Liebe, die den Anfang brachte



Meine Meinung:

ACHTUNG - Wird vermutlich Spoiler enthalten!

Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe dieser Buchreihe, das ist mir schon klar. Die liegt sicher irgendwo so bei 15/16/17 und ich bin ... nun ja, doch schon etwas älter. Aber ich mag Bücher, gerade auch Jugendbücher, wenn man sie noch lesen kann und GUT finden kann, selbst wenn man schon älter ist. "Vortex" ist eine Buchreihe, die mir schon zig mal in den Sozialen Medien begegnet ist und die irgendwie alle toll finden. Nicht nur die Rezensionen sprechen für sich, auch die 5-Sterne-Bewertungen - aber alles geschenkt, auf sowas geb ich gar nicht mal soo viel. Wenn ich allerdings sehe und lese, dass andere BloggerInnen, von denen ich weiß, dass sie in meinem Alter sind, diese Buchreihe feiern und GANZ TOLL finden - naja, dann werde ich halt hellhörig und denk mir, ok, vielleicht auch was für mich.

Also hab ich mir "Vortex", den ersten Teil zugelegt. Und ja, ich finde, die Grundidee, die die Autorin Anna Benning hier verarbeitet, ist auch gar nicht mal so uninteressant und bietet durchaus Möglichkeiten für eine Story, auch eine mehrteilige. Warum es wieder mal eine dreiteilige sein muss - keine Ahnung. Zugleich bin ich da schon direkt bei meinem ersten Kritikpunkt: Ich weiß nicht, inwiefern und wie sehr die Autorin in den beiden Nachfolgebänden noch auf weitere Erklärungen eingeht, aber zumindest für den ersten Teil sind mir einfach schon mal zu wenige enthalten. Diese ganzen Vortexe, die plötzlich vor 70 Jahren auf der Erde auftraten und dann einfach ... DA waren und seitdem wie verschwurbelte Riesen-Wirbelspiral-Stürme über die Erde wandern und dabei die Möglichkeit bieten, durch sie hindurch zu wandern und an ganz anderen Ecken der Erde wieder rauszukommen. Äh... ja. Aber warum? Irgendwie hat mir das als Erklärung bzw. als "Welten-Entwurf", wie man so schön sagt, gefehlt. Ich finde, da hätte die Autorin einfach mal mehr erklärend liefern können, auch wenn es noch so schräg gewesen wäre. Mir persönlich war da zu wenig als Hintergrundinfo. Auch die Frage, warum denn alle Städte noch so heißen wie immer, trotz aller Verwüstungen und Schäden, die damals aufgetreten sind, aber einzig London heißt nun offenbar Neu-London. Aber noch viel wichtiger: Wo kamen die Vortexe denn her? Wieso halten die sich seit 70 Jahren? Haben da nicht mal irgendwelche Wissenschaftler kluge Theorien abgeliefert (Klimawandel, Sonneneruptionen, Marsschwingungen whatever)?! Kann ich mir gar nicht vorstellen, aber das wird so gar nicht angesprochen im Buch. Wie gesagt, vielleicht ja in den Folgebänden, aber hier war mir das zunächst zu wenig. 


Und dann verbaut sich Frau Benning in meinen Augen auch irgendwie selber den "Catcher", also diesen Effekt, dass man unweigerlich Lust auf die Fortsetzung kriegt und am liebsten direkt weiterlesen will. Denn Band 1 endet zwar nicht komplett abgeschlossen, nein, das nicht. Es ist schon klar, dass es noch irgendwie weitergehen muss in der Story von Elaine und Bale und Co. Aber an sich endet die Handlung aus Band 1 erstmal relativ in sich abgeschlossen, am Ende steht ein fast "happy" End und einen Cliffhanger oder irgendwie sowas gibt es schon gleich gar nicht. Konsequenz: Ich hab nach dem Zuklappen NICHT direkt Lust, Teil 2 weiterzulesen. Tatsächlich habe ich in der Mitte des Buches noch überlegt, ob ich mir vorausschauend nicht vielleicht gleich die Fortsetzung bestellen sollte, habe es dann aber doch gelassen, weil mir eine leise Stimme zuraunte, ich solle doch lieber erst mal das Ende abwarten. Zum Glück habe ich das getan, denn meine Motivation, diese Buchreihe weiterzulesen, ist nach dem Beenden des ersten Teils erstmal wieder fast auf Null zurückgegangen.


Weil Frau Benning mir aber auch keinen Grund zum weiter-Mitfiebern liefert. Wie schon gesagt, Cliffhanger oder lose, atemraubende Aspekte, die ein "Ich will weiterlesen!" fördern, gibt es am Ende von Teil 1 schon mal nicht. Dann macht sie aber auch noch den Fehler, dass sie die Liebesstory des Buches nicht nur schon einführt, sondern sogar gleich gewissermaßen in vollem Ausmaß darlegt (ja, ich spoilere jetzt hier mal ganz fies, NATÜRLICH geht´s um Elaine und Bale)! Die beiden kriegen sich, wow, das war ja jetzt ... hm, irgendwie gar nicht überraschend. Und dann gibt´s ja auch gar keine Plottwists, gar keine Hürden oder schlimme Geheimnisse mehr, die den beiden noch im Weg stehen würden... Heißt also, die beiden haben sich am Ende von Band 1 schon gesucht und gefunden. Ok, wo ist dann jetzt der Reiz, weiterzulesen? Irgendwie macht doch gerade so eine Jugendstory aus, dass es da ein bisschen Hin und Her gibt, erstmal unsägliche Qualen und Flirtereien und Missverständnisse und am besten verschwindet auch noch irgendwer, der dann gerettet werden muss. Oder seh ich das falsch? Klar, vielleicht kommt das in den Bänden 2 und 3 noch, kann ja sein. Dann hätte ich doch aber trotzdem nicht schon in Band 1 das ganze Pulver verschossen und die Beteiligten (17- und 18-Jährige btw) da schon das große L-Wort sagen lassen - denn mal ehrlich, wie öde ist das, wenn ich schon zum Ende von Band 1 lese, wie die beiden sich gekriegt haben? Da liegt doch letztlich auch der Reiz einer BuchREIHE drin, dass es eben nicht so leicht geht, sondern man als LeserIn erstmal ordentlich mitfiebern und mitleiden muss. So Liebeskummer-mäßig. (Selbst mit über 30 geht das noch sehr gut!)

Das verstehe ich also echt nicht, warum Frau Benning hier schon alle Fäden zusammenlaufen lässt, was die Lovestory ihrer Helden betrifft. Dazu kommt, dass ich Hauptfigur Elaine nicht besonders mochte, was ja auch schon immer schlecht ist für den Leser. Elaine ist mir einfach viel zu wenig blickig, zu impulsiv, sie handelt vorschnell ohne nachzudenken, und noch dazu handelt sie oftmals so dumm und unnötig, dass ich echt nicht anders konnte, als die Augen zu verdrehen. Echt mal, so eine Heldin muss man auch erstmal hinkriegen, die irgendwie völlig unbedacht handelt und dadurch immer nur Chaos und Durcheinander stiftet. Es wirkt halt irgendwie nicht so clever, wenn Elaine 10 Minuten lang gesagt bekommt, sie soll untertauchen und sich verstecken und sich BLOß nicht zeigen - und Elaine dann keine 5 Minuten später auf einen überfüllten Platz rennt und rumschreit und damit - oh, Überraschung! - alle Blicke auf sich zieht. Naja, das soll wohl beherzt und sympathisch wirken, ich fand es nervig. Überhaupt wirft sie ihre Maximen und Überzeugungen recht schnell über den Haufen und hinterfragt nicht viel. Was sie 17 Jahre lang eingebläut bekommen und gelernt hat, ist ohne jegliche Erklärung nach 2 Tagen unter der Grunder-Gemeinschaft inmitten von Wald und Bäumen vergessen. Sie wechselt sehr schnell die Seiten, und auch da hat es sich die Autorin in meinen Augen zu leicht gemacht, ist zu schnell in ein typisches Schwarz-Weiß-/Gut-Böse-Denken geswitcht. Das zeigt sich irgendwie auch daran, dass die Charaktere der (Neben-)Figuren so stereotyp vorhersehbar geraten sind: die dumme und zickige Mia, die nur stänkert; oder der anbetungswürdige und vom Ehrgeiz zerfressene Holden, der doch nur von seinem Vater gesehen werden will und dafür über Leichen geht. Für mich war manches hier leider zu plakativ und manches hat einfach nicht gepasst.


Wie gesagt, es kann sein, dass sich das alles in den beiden Nachfolgebänden noch ändert und vertieft wird und völlig unerwartete Wendungen und Charakteränderungen aller Beteiligten auftreten. Dass es auch viel mehr Erklärungen zu den Vortexen und der Story-Welt an sich gibt. Aber am Ende von Band 1 habe ich aktuell nicht genügend Lust und Interesse an der Story, um direkt weiterlesen zu wollen. Vielleicht läuft mir Band 2 irgendwann mal im Preis reduziert über den Weg. Vielleicht greife ich dann spontan zu. Aber momentan...nicht.


Samstag, 18. September 2021

Blitzlicht: Urlaub in Sicht

Ok, ok, das war mal wieder nichts mit meinem Vorhaben, präsenter auf dem Blog zu sein und vor allem mehr Rezensionen bzw. Bucheindrücke zu schreiben. Keine Ahnung, woran es zuletzt lag, aber ich habe tatsächlich wenig Zeit online verbracht und kaum Eindrücke für Bücher notiert. Natürlich habe ich Gedanken zu einer Geschichte im Kopf, wenn ich einen Buchdeckel zuklappe, aber mich zieht es dann eben einfach nicht zum Aufschreiben. Geht´s da nur mir so? Ich habe immer das Gefühl, andere sind da "disziplinierter" oder nehmen sich nach dem Auslesen oftmals noch mehr Zeit, die Geschichte sacken zu lassen und zu reflektieren, was das Gelesene für einen bedeutet. Vielleicht nehme ich mir dafür manchmal echt zu wenig Zeit.

Oder aber ich brauche diese Zeit wiederum gar nicht. In den letzten Tagen habe ich mich beispielsweise noch einmal durch die komplette "Silber"-Reihe von Kerstin Gier gelesen. Neulich blieb mein Blick an diesen Büchern im Regal kleben und ich fragte mich, warum mir die Reihe damals, als ich die vor ein paar Jahren gelesen hatte, irgendwie nicht so richtig gefallen hat. Ich wusste heute nicht mehr viel von dem Inhalt, aber ich konnte mich erinnern, dass ich die Story an sich doof und irgendwie viel zu wenig besonders fand. Mich hatten die Bücher damals nicht vom Hocker gehauen (erstaunlich, dass ich dann aber doch alle drei gelesen habe), aber warum genau - das wusste ich nicht mehr. Also habe ich sie erneut gelesen - und fand sie dieses Mal wieder nicht so berauschend. Ich glaube, diese "Silber"-Reihe zieht bei mir einfach zwangsläufig den Kürzeren, weil ich weiß, dass mir die "Edelstein"-Trilogie von Frau Gier so gut gefallen hat. Gegen die ist "Silber" nur ein müder Abklatsch, der über drei Bände gezogen wurde, ohne wirklich Inhalt zu haben. Jetzt hab ich mir meine Erinnerung an "Silber" also wieder aufgefrischt, aber eine Buchbewertung muss ich dazu ja echt nicht schreiben...


In den letzten Tagen gingen meine buchigen Gedanken aber ohnehin eher zu der Frage "Welche Bücher nehme ich mit?". Denn ich habe URLAUB und fahre morgen ein paar Tage weg. Und ich freu mich wie blöde, denn das ist das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten, dass ich wirklich mal wieder rauskomme und was anderes sehe als das mir ohnehin vertraute. Ich bin deswegen gedanklich sehr auf Urlaub eingestellt und zum Urlaub gehört natürlich Lektüre, ist ja logisch. Ich habe daher meine Bücher durchforstet und konnte mich nicht wirklich entscheiden. (Ebenfalls logisch.) Letztlich habe ich diese hier zusammengepackt:


Auf keinen Fall werde ich die in den paar Tagen alle schaffen, das ist mir klar. Für mich gibt´s im Urlaub aber nichts schlimmeres, als festzustellen, dass man a) zu wenige Bücher mitgenommen hat und/oder b) sich falsch entschieden hat und sich mit seinem Buch überhaupt nicht anfreunden kann, weil man es aus welchen Gründen auch immer doof findet. Und dann keine Alternative dabei hat. Schrecklich! Also nehme ich lieber ein paar mehr mit (dank Anreise mit dem Auto unterliege ich keinen Gepäck- und Gewichtsbeschränkungen - zum Glück!!), wenn auch eher schmalere. Ausnahme: "Für ein Leben" von Ulrich Woelk, das recht seitenintensiv ist und das ich als Rezensionsexemplar erhalten, bisher aber nur mal die ersten Seiten gelesen habe. Da muss ich echt mal dringend weiterlesen... Ich hoffe, ich habe damit ein bisschen Auswahl zwischen Spannung, Romantik, Abenteuer und Science-Fiction.


Es bleibt also auch die nächsten Tage eher ruhig auf dem Blog, aber dann geb ich mein Bestes, mal wieder mehr hören zu lassen. Definitiv stehen noch ein paar Rezensionen aus. Habt ein schönes Wochenende!


Samstag, 28. August 2021

"Von hier bis zum Anfang" - Chris Whitaker

Piper Verlag, 2021

22,00 Euro



Worum geht´s?

Cape Haven, Kalifornien. Eine beschauliche Kleinstadt vor dem Panorama atemberaubender Küstenfelsen. In diesem vermeintlichen Idyll muss die 13-jährige Duchess nicht nur ihren kleinen Bruder fast alleine großziehen, sondern sich auch um ihre depressive Mutter Star kümmern, die die Ermordung ihrer Schwester vor 30 Jahren nie verwinden konnte. Als deren angeblicher Mörder aus der Haft entlassen wird, droht das fragile Familiengefüge, das Duchess mühsam zusammenhält, auseinanderzubrechen. Denn der Atem der Vergangenheit reicht bis in das Heute und wird das starke Mädchen nicht mehr loslassen ...


Meine Meinung:

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, dieses Buch zu lesen. Rein von der Inhaltsbeschreibung hätte es mich nicht erwischt und auch weil schon so viel darüber erzählt wurde als "neues Jahreshighlight etc.", bewirkt dies bei mir zumeist eher das Gegenteil: nämlich kein Interesse, sondern Ablehnung oder zumindest Vorsicht. Dann habe ich "Von hier bis zum Anfang" aber unerwartet als Leseexemplar zugeschickt bekommen und hatte gewissermaßen "keine andere Wahl", als es zu lesen. Zum Glück!

Ich würde rückblickend nicht sagen, dass es mein Jahreshighlight wird oder eins der besten Bücher, die ich je lesen werde. Nein, das nicht. Aber das Buch hinterlässt Eindruck. Es ist ungemütlich, bewegend und aufrüttelnd, dabei merkwürdig unterhaltsam. Es ist brutal und Krimi-mäßig, ohne dabei wirklich eine Kriminalgeschichte zu sein. Es ist dramatisch, ohne Drama zu sein. Es ist herzschmerzig, ohne kitschig oder Klischee-mäßig zu sein. Nein, es ist echt alles andere als Klischee-mäßig, das steht mal fest, denn eigentlich wird man immerzu überrascht angesichts von Wendungen, die man nicht hat kommen sehen. Tatsächlich steckt man als Leser schnell in einem Sog, weil man einfach wissen will, wie es weitergeht. Trotzdem ist "Von hier bis zum Anfang" ein ungewöhnlich ruhiges Buch, ganz ohne wirkliche Aufregung - sieht man von zwei, drei Szenen mal ab. Viele leise Töne, die mich beim Lesen ganz nachdenklich gemacht haben. Genauso, wie mich manche Dialoge ganz verrückt gemacht haben. Zum einen verzichtet Autor Whitaker gern mal darauf, konkret zu schreiben, wer von zwei Personen da z.B. gerade spricht. Manchmal ist das gar nicht ganz ersichtlich und das hat mich dann irgendwie aufgeregt. Noch mehr aufgeregt haben mich aber auch manche Dialoge an sich, weil sie so lückenhaft sind, Figuren einfach nicht auf gestellte Fragen antworten, sondern einen Augenblick später etwas völlig anderes erzählen. Das passt zum Kontext, ja. Es passt auch zum Buch, weil es hier eben irgendwie auch genau darum geht: dass so vieles nicht gesagt wird, dass so vieles nicht ausgesprochen und thematisiert wird, bis es dann manchmal schon (fast) zu spät ist. 

"Von hier bis zum Anfang" ist letztlich die Geschichte von zwei Personen, die durch ein Erlebnis miteinander verbunden sind, wenn auch zu ganz unterschiedlichen Zeiten. Polizist Walk musste vor 30 Jahren miterleben, wie die kleine Schwester seiner Schulfreundin Star ums Leben kam. Dieses Erlebnis wirft seine Schatten bis heute, wo Duchess, die Tochter von Scarlett, mit den Auswirkungen des Todes ihrer ihr völlig unbekannten Tante zurecht kommen muss. Das Drama dieser recht amerikanischen Geschichte nimmt seinen Lauf, als der damalige Täter nach 30 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird.

Insgesamt hat mir trotz aller anfänglichen Vorbehalte "Von hier bis zum Anfang" ziemlich gut gefallen und - wie schon gesagt - Eindruck bei mir hinterlassen. Es ist eine Geschichte, die noch länger in meinem Kopf herumschwirren wird. Was ja nicht jedes Buch schafft.


Freitag, 27. August 2021

Freitagsgedanken: Neue Bücher

Diesen Monat habe ich den Blog ja mal wieder ziemlich vernachlässigt, obwohl ich das so wirklich gar nicht vor hatte. Ich saß nur echt gar nicht so oft vorm Laptop und eigentlich bedauere ich das gar nicht :D Ich habe eine ganze Menge gelesen im August (ist ja auch noch gar nicht vorbei), auch "volumige" Bücher fürs Dicke-Bücher-Camp, das ja am 31.8. wieder endet. 

Und ich wollte definitiv mal wieder einige Rezensionen schreiben; ja, ich hatte richtiggehend Lust aufs Rezensionen-Schreiben, und das kommt bei mir ja leider gar nicht mehr so häufig vor... Insofern habe ich das ganz oben auf der Liste stehen, die ich in den nächsten Tagen abarbeiten will. Auch zu den "dicken Büchern" werde ich vielleicht wenigstens kurze Leseeindrücke schreiben. Immerhin ist das hier ein Lese- und Bücherblog, also muss ich mir das wirklich mal wieder bewusst vornehmen, daran zu denken. Zuletzt lief es aber eher so ab, dass ich nach dem Auslesen eines Buches meist direkt ein anderes gegriffen habe, und dann waren alle möglichen Gedanken und Ideen, die ich vielleicht zu einem Buch entwickelt hatte, schnell wieder schwammig oder nicht mehr so wichtig oder auch ganz weg. Aber ich nehm´s mir fest vor!


In der Zwischenzeit zeige ich euch mal die neuen Bücher, die in den letzten Tagen und Wochen bei mir eingezogen sind. Irgendwie alle davon wollte UNBEDINGT haben, wie das halt so ist bei Büchern; aber manche standen dann doch länger auf der Wunschliste, andere haben es ganz spontan in den echten oder virtuellen Warenkorb geschafft und andere - tja, die waren irgendwie eher so Zufallskäufe. 

Gewartet habe ich auf "Die Anomalie", weil es echt schräg klingt und gerade zuletzt auch von vielen "gehyped" wurde (wobei ich darauf tatsächlich gar nicht soviel gebe). Sehr neugierig war und bin ich auch auf "Anarchie Déco" und ich muss gestehen, dass ich hoffe, dass das kein totaler Fehlkauf ist, weil es zu kurios klingt und es auch gut sein kann, dass das gar nicht meinen Geschmack trifft. Ich bin mal gespannt. "Vortex" und "Neon Birds" sind so Käufe, um die ich schon länger herumschwirrte (ja, zugegeben, auch weil so viele sie so gut finden), und nun habe ich dem inneren Drang halt mal nachgegeben :o (Zumindest bei "Vortex" sehe ich das mittlerweile leider doch etwas kritisch, denn das habe ich schon ausgelesen und habe nun am Ende ziemlich viele Kritik- und Meckerpunkte. Vielleicht Hoffentlich Höchstwahrscheinlich wird das also eine der ausstehenden Rezensionen.) Total spontan sind dagegen "Das Reich der Asche" und "Where dreams descend" sowie "Die letzte Bibliothek der Welt" bei mir eingezogen, weil ich ja finde, dass man Impulskäufe nicht unterschätzen sollte. So. Klingen halt alle irgendwie gut, auch wenn sie ganz unterschiedlich sind.

Vielleicht ist ja auch was für euch dabei, lasst euch inspirieren, wenn ihr wollt, und berichtet mir gern, was ihr euch zuletzt gekauft habt! ;)


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