Dieser Gedanke ging mir zumindest gerade mit Blick auf die Uhr durch den Kopf. Mit Sonntagen verbinde ich eine Hassliebe, weil sie zwar einerseits freie Tage und damit freie Zeit versprechen, zugleich aber (zumindest bei mir immer) bedeuten, dass ich spätestens ab etwa 14 Uhr gedanklich schon beim Montag bin - und sich die Gedanken bezüglich "Woran muss ich morgen denken, Woran muss ich heute schon für morgen denken, Was muss ich heute vielleicht noch für die Woche vorbereiten,..." bei mir im Kopf stapeln. Das ist echt ätzend. Und nervig. Denn so hat man nicht mal am Sonntag Ruhe vor all den Dingen, die einen ohnehin schon die ganzen restlichen 6 Tage beschäftigen. Wenn ich dann auch noch Pech habe, fällt mir ein, dass ich tatsächlich noch irgendwas vorbereiten oder bearbeiten muss für die nächsten Tage, und dann sitze ich nicht selten den Sonntag Nachmittag am Laptop und tu eben genau das, nämlich vorbereiten und ausarbeiten.
Geht das nur mir mit Sonntagen so? Oder erlebt ihr das sonntags auch immer (mal)?
Morgen ist nun jedenfalls (schon wieder! *ächz*) Montag und mit ihm kommen alle Dinge, die nicht nur den Montag, sondern für gewöhnlich auch die Arbeitswoche irgendwie doof machen. (Sorry, ich merke gerade, ich bin sehr negativ eingestellt. Sonntag halt, mit Aussicht auf Montag... Tut mir Leid.)
Eigentlich befinden wir uns aktuell in meiner Lieblingszeit, der schönsten Zeit des Jahres, denn Weihnachten steht ziemlich bald bevor. Ich LIEBE Weihnachten und die Vorweihnachtszeit, und wer hier schon länger mitliest, der weiß das vermutlich. Momentan befinde ich mich noch in der Phase, in der ich mir denke, "Ist noch lange genug hin, soo weihnachtlich muss ich noch nicht drauf sein", denn immerhin ist erst Mitte November. Gleichzeitig ist aber nun mal schon Mitte November, d.h. so langsam kann man ja doch mal einen Gedanken an Basteleien, Backereien, Geschenke und Co. verschwenden. Ich LIEBE das, aber das hab ich euch ja schon gesagt. Ich habe vor, mir ein kleines Adventskalenderdorf aus Kraftpapiertüten zu basteln, das könnte (und müsste) ich doch demnächst mal in Angriff nehmen.
Erstmal steht mir aber eine stressige Woche bevor. Ich plane, in den Pausen, die sich mittendrin vielleicht mal ergeben, viel zu lesen. Denn eigentlich habe ich noch ganz viele Bücher im Kopf, die ich gern dieses Jahr noch lesen wollte. (Was total blödsinnig ist, denn die werden ja nicht schlecht; es passiert absolut nichts, wenn ich die dieses Jahr nicht mehr schaffe!) Gerade am Freitag habe ich "Die Vier Farben der Magie" von V.E. Schwab ausgelesen, das ich wegen meiner eigens ins Leben gerufenen Aktion "Lieblingsbücher lesen" gelesen habe. Und so schwer mir irgendwie auch der Einstieg in dieses Buch fiel, umso mehr hat mich das nach und nach gefangen genommen, sodass ich mir dann direkt die beiden Nachfolgebände bestellen musste. Ich hoffe, die kommen morgen bei mir an, denn dann muss ich einfach direkt weiterlesen - ich will wissen, wie es mit Kell und Lila weitergeht!
Was lest ihr denn schönes zur Zeit?


Ich kenne das mit dem dem nur halb entspannten Sonntag leider auch. Ich glaube ja, dass das ein ziemlich deutliches Signal dafür ist, dass es mit der Arbeit nicht wirklich rund läuft. Zumindest ist das bei mir auf jeden Fall so, denn ich hatte dieses Sonntagsproblem vor 2 oder 3 Jahren noch nicht.
AntwortenLöschenWas mir ein bisschen gegen das "woran muss ich morgen alles denken" hilft, sind ToDo-Listen, die ich am Ende der Vorwoche für die kommende Woche schreibe.
Ich hoffe, dass deine Woche nicht so stressig war wie befürchtet oder dass zumindest die nächste Woche weniger stressig ist und du morgen doch den Sonntag etwas besser genießen kannst.