Knaller-Überschrift, oder?! :D
Ich hoffe, alle sehen die Anspielung auf den Literaturklassiker "Liebe in Zeiten der Cholera", den ich aber - ich muss es zugeben - selbst noch nie gelesen habe. Immerhin steht das Buch aber hübsch anzusehen in meinem Regal und wartet. Wartet auf den Tag, an dem es doch irgendwann mal dran ist und ich es aufschlage und mal schaue, was die Geschichte mit mir macht.
Aktuell sind aber erstmal andere Bücher dran. In Zeiten von #socialdistancing (irgendwie muss ja heutzutage alles ver-hashtag-ged werden...) ist Lesen ja eins der Dinge, die immer und jederzeit und überall und vor allem (!) alleine besonders gut funktionieren. Aus dem Grund komme ich diesbezüglich gerade auch sehr gut voran und meine März-Leseliste wird ziemlich gut ausfallen, habe ich so das Gefühl.
Erst kürzlich habe ich endlich den zweiten Teil der "Spiegelreisenden"-Reihe beendet; keine Ahnung, warum ich hierfür eigentlich so lange gebraucht habe. Weil ich immer nur ein paar Seiten gelesen habe, habe ich letztlich fast 2 Monate lang an diesem Buch gelesen, halt nur nicht durchgängig. Aber egal. Ich mag die Reihe irgendwie sehr, obwohl die so schräg ist und ein Haufen Wendungen beinhaltet und mir manche Figuren einfach schleierhaft sind und ich deren Motive und Launen und Macken auch nicht immer nachvollziehen kann. Allen voran Hauptfigur Ophelia empfinde ich manchmal als arg unentschlossen und duckmäuserisch. Schade. Trotzdem mag ich die Bücher, freue mich wie blöd, dass ich Band 3 gleich parat hier liegen habe (dank meiner blickigen Mutter, die nur auf einen lose dahingesagten Kommentar von mir einen Tag vor Weihnachten, nach dem Motto wie schade es ist, über die Feiertage nach dem Auslesen von Band 1 nicht direkt weiterlesen zu können, weil ich den Folgeband nicht habe, direkt noch schnell zur Buchhandlung gegangen ist und mir die Teile 2 und 3 gekauft hat. Ich hab nicht schlecht geguckt beim Geschenkeauspacken. Danke Mama.) und im Prinzip sofort weiterlesen kann.
Aber mir ist auch nach ganz viel Anderem zu lesen. Aus dem Grund sind z.B. zwei der hier auf dem Foto abgebildeten Bücher (das Bild habe ich am Donnerstag bei Instagram gemacht) bereits gelesen. Nämlich "Babylon" von Thomas Thiemeyer, das ich anfangs gar nicht übel, zum Ende hin aber schrecklich übertrieben und esoterisch-übernatürlich fand. Echt schade. Gelesen ist auch "Die 48 Briefkästen meines Vaters", das ein totaler Spontankauf nur aufgrund seines Titels neulich bei Arvelle war. Das hat mir ziemlich gut gefallen, vielleicht schreibe ich hier demnächst auch noch einen Leseeindruck. "Four dead queens" habe ich angefangen und kann noch nicht viel dazu sagen.
Auf dem Foto auch zu sehen: eine kleine Flasche Desinfektionsmittel. Kann man ja gerade nie genug davon haben.
Gerade heute habe ich mich festgelesen in "Mitternacht" von Christoph Marzi. Das hat mich jetzt eine Zeit lang gar nicht gereizt; ich hatte es mir bei Erscheinen zwar gekauft, es ist aber direkt ins Bücherregal gewandert. Gestern hat es mir dann aus eben diesem Regal heraus zugewinkt und ich dachte mir "Ok, ich lese jetzt mal rein, das erste Kapitel vielleicht, und dann schaue ich mal, ob ich weiterlese." Das habe ich dann auch getan. Es ist gut, ich mag die Ideen, die Herr Marzi hier verarbeitet hat, auch wenn ich zugleich immer wieder denke, dass er da noch viel mehr hätte draus machen können. Gerade bin ich an einem Punkt, der (für mich) ein bisschen undurchsichtig wird. Es gibt einige vermeintliche Bösewichte und andere, die es vielleicht auch sind, vielleicht aber auch nicht. Mal sehen, wie es noch wird. Spätestens morgen habe ich es sicher auch ausgelesen.
Darüber hinaus lese ich zur Zeit auch (aber meistens nur ein paar SeitenKapitel vorm Schlafengehen) "Was man von hier aus lesen kann" von Mariana Leky. Zuletzt war das mein Zug-Buch, also das Buch, das ich beim Zugfahren einfach immer in der Tasche habe. Aber nun ist es ja gerade nicht so wirklich mit dem Zugfahren aufgrund der aktuellen Situation. Also lese ich es abends weiter. Und in dieses Buch bin ich irgendwie ziemlich verliebt. Das ist so herrlich geschrieben. So wunderbare Sätze da drin! Ich könnte ständig irgendwas markieren. Und die Figuren sind eine schräger als die andere, und zugleich so völlig normal, wie man nun mal eben so ist als Mensch! Ein herrliches Buch, jetzt schon finde ich das, obwohl ich gerade mal ein Viertel davon gelesen habe. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Was lest ihr denn gerade schönes? Könnt ihr gerade etwas total empfehlen? Macht´s euch nett zuhause und lest :)


Das Buch von Marzi hat ja gerade auch den Seraph verliehen bekommen, wenn ich das richtig im Kopf habe.
AntwortenLöschenIch habe ja noch nie was von ihm gelesen. :O
Ich habe gerade den bisher letzten Band der Maarten S. Sneijder-Reihe von Andreas Gruber beendet und habe mir jetzt "Steine und Rosen" von Sabine Kornbichler geschnappt.
Ja, stimmt, mir war auch so, als hätte ich neulich gelesen, dass Christoph Marzi den Seraph bekommen hat. Wahrscheinlich hat mir deshalb mein Unterbewusstsein gesagt, dass ich das Buch dann doch endlich mal lesen soll :D Ich mag die Bücher von Marzi, manche mehr, manche weniger. Zumindest gefallen mir eigentlich immer die Grundideen, die er hat. Manchmal gelingt die Umsetzung nicht soo optimal, da hätte ich mir dann im Verlauf irgendwie eine andere Wendung oder so gewünscht, aber gut - er ist der Autor, ich bin nur der Leser. Kann man schon mal reinlesen in seine Bücher, finde ich.
LöschenDafür kenne ich absolut gar nichts von Sabine Kornbichler, aber die von Andreas Gruber sind gut, keine Frage. Habe schon lange nichts mehr von ihm gelesen.
Hi!
AntwortenLöschenIch lese zur Zeit Mortal Engines von Philip Reeve, ich habe schon ewig nichts Steampunk-angehauchtes mehr gelesen und das lag schon ewig bei mir im Regal.
Mit christoph Marzi stehe ich persönlich total auf Kriegsfuss. Ich habe bisher 2 Bücher von ihm gelesen. Eins aus der Malfuria Reihe und das andere war Haven Stadt der Feen. Beide Bücher überhaupt nicht meins. Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gelesen. Das selbe gilt übrigens für Thiemeyer. Ich mochte den 1. Teil seiner das verbotene Eden - Reihe, aber die Folgebände waren dann gar nichts mehr für mich. Ich finde aber er hat ein paar interessante klingende Werke, deshalb habe ich ihn noch nicht abgeschrieben.
Ja, ich glaube auch wirklich, dass sowohl Thiemeyer als auch Marzi gewöhnungsbedürftig sind bzw. einfach nicht jedermanns Fall (und das ist ja auch ok so). Von Thomas Thiemeyer habe ich tatsächlich noch gar nicht viel gelesen, irgendein anderes mal, ohne dass ich mich jetzt noch wirklich an Titel oder Inhalt erinnern könnte, muss ich gestehen (ich glaube, es war "Magma"?!). Sein neues, das mit diesen "World Runner" klingt erstmal ganz interessant, erinnert mich irgendwie ein bisschen an "Endgame" oder an "Ready Player One". Scheint aber definitiv eher etwas für jüngere Leser zu sein, glaube ich.
LöschenUnd zu Herrn Marzi: Ich bin bei seinen Büchern selber auch immer sehr geteilter Meinung. An sich mag ich seine Ideen, die er hat und die er zu Romanen verarbeitet. Aber tatsächlich gibt es immer irgendwas an seinen Geschichten, das mich dann stört, oder das ich nicht wirklich verstehe oder nachvollziehen kann. Und manchmal macht das dann leider das ganze Buch kaputt. Das war bei "Mitternacht", das ich jetzt gelesen habe, dasselbe. Da gibt´s allerdings noch andere Dinge, die mich gestört haben... "Malfuria" kenne ich nicht, aber "Haven - Stadt der Feen" habe ich auch gelesen - kann mich allerdings überhaupt nicht dran erinnern.
Sowohl Marzi als auch Thiemeyer sind Autoren, bei denen mir am Ende immer irgendwas gefehlt hat (bzw. bei Marzi war mir oft die Sprache zu viel), ich finde es spannend, dass du in dieser Woche gerade zu diesen beiden Autoren gegriffen hast. :)
AntwortenLöschenIch habe mein aktuelles Sachbuch gerade unterbrochen, weil es zwar sehr, sehr spannend zu lesen ist, ich aber lieber meine Freizeit mit Spielen verbringe. Abgesehen von einer abendlichen Stunde, in der ich online mit Neyasha zum Lesen verabredet bin und zu "Jodeln und Juwelen" greife. Ich muss das Buch wirklich bald mal beenden, denn so nett es sich liest, ich schreibe den Titel so ungern. ;) Aber die Cozies von Charlotte MacLeod sind gerade wirklich perfekt zum Zwischendurch lesen, auch wenn ich als nächstes vermutlich mal wieder zu einem anderen Genre greife, um keine "Überdosis" zu bekommen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen in den kommenden Tagen! :)
Ah, ok, Charlotte MacLeod kenne ich bisher gar nicht - das werde ich mir mal anschauen. Kann ich aber gut verstehen, dass man mittendrin auch mal sowas "leichteres" und "netteres" braucht, das geht mir genauso. Und auch, dass man abends lieber etwas spielt, das ist ja meistens auch viel unterhaltsamer und kurzweiliger. Du spielst gerade "Animal Crossing", hast du mir neulich geschrieben, oder? Ist es gut? :)
LöschenZu Thiemeyer und Marzi habe ich im Kommentar drüber ja schon was geschrieben; ich denke auch, dass die beiden halt einfach nicht jedermanns Fall sind. Über "Mitternacht" von Marzi habe ich mich jetzt beim Lesen/Auslesen auch irgendwie über verschiedenes geärgert, aber dann habe ich am Ende das Nachwort des Autors gelesen und das erklärt dann doch einiges der Dinge, die ich im Laufe der Handlung unmöglich fand. Mal sehen, ob ich dazu einen kurzen Leseeindruck schreibe.
Charlotte MacLeod ist schon etwas älter, aber ich finde ihre Geschichten zeitlos und amüsant. Sie stellt in der Boston/Kelling-Reihe etwas überspitzt die "höhere Gesellschaft" (also den alten Geldadel der Ostküste) da, während sie sich in ihrer Balaclava-Reihe auf ein fiktives (und für seine Zeit sehr ökologisches) Landwirtschafts-College konzentriert. Die Fälle sind in der Regel eher absurd als spannend, aber das mag ich sehr, weil man nie weiß, was als nächstes kommen wird.
LöschenDas neue "Animal Crossing" ist so schön! Ich mag an dem Spiel, dass es in Echtzeit läuft, wenn man also morgens reinschaut, dann schlafen einige der Nachbarn noch, der Laden ist noch geschlossen und der Sonnenaufgang ist wunderhübsch, oder man kann am Abend den Sternenhimmel bewundern ... Außerdem gibt es viele Dinge zu tun, die man alle tun kann, aber nicht tun muss. Das Spiel überlässt es dir, wie viel Zeit du damit verbringen willst und wie viel Arbeit du in den Aufbau deiner Insel stecken magst. (Bei mir läuft es gerade bei beidem auf "sehr viel" hinaus, weil es so schön entspannend ist, dass ich dreimal am Tag reinschaue - die Zeit würde ich normalerweise zum Lesen nutzen. *g*)
Ich finde es schon schwierig, wenn es erst ein Nachwort benötigt, damit man mit den Dingen leben kann, die einen an einer Geschichte geärgert haben. Vermutlich hätte ich es nicht bis zum Ende geschafft ("Haven" habe ich von ihm auch abgebrochen, weil mir die Sprache zu schwülstig war), wenn ich mich so sehr geärgert hätte.