Sonntag, 17. Februar 2019

19 Bücher für 2019

Ich mag ja Blog-Aktionen, die erfordern, dass man in seinen Bücherregalen kramt und sucht. Oftmals endet das nämlich damit, dass ich Bücher (wieder-) entdecke und (wieder-) finde, an die ich schon lange nicht mehr gedacht habe. Die ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Solche Bücher, die ich irgendwann mal unbedingt haben musste, die heute aber noch genauso ungelesen (und oftmals sogar noch in Folie eingeschweißt) in meinen Regalen stehen und liegen wie am Tag des Kaufes.
Meine Regale sind voll von solchen Exemplaren.
Wenn ich mir diese also durch Blog-Aktionen wieder bewusst ins Gedächtnis rufen kann, umso besser. Tine hat bei Lesemomente eine schöne Aktion vorgestellt, für die 19 Bücher herausgesucht werden sollen, die man 2019 lesen möchte - darunter v.a. solche Bücher, die man schon viel zu lange ungelesen herumliegen hat. 

Mir fällt es nicht schwer, 19 ungelesene Bücher in meinen Regalen zu finden (wär das schön!); dann schon eher, mich für 19 zu entscheiden, denen ich noch dazu eine große Wahrscheinlichkeit beimesse, dass ich sie tatsächlich noch in diesem Jahr lesen werde. (Ist ja auch schon Mitte Februar... :D) Aber ich hab mich entschieden und diese folgenden 19 mal rausgesucht.


Ok, hier haben wir zuerst "Nighthawks - Stories nach Gemälden von Edward Hopper". Ich mag die Bilder von Edward Hopper sehr, die sind so herrlich unaufgeregt und sehen trotzdem immer so aus, als würde gleich ein großer Knall passieren. Einige Autoren haben sich hier Kurzgeschichten zu einigen seiner bekanntesten Bilder ausgedacht - eine wunderbare Idee, die mich sehr neugierig macht. "Die kuriosen Symptome der Liebe" war das erste Buch, das ich vom neuen Wunderraum-Verlag gekauft habe. Mich haben schon einige Bücher aus diesem Verlag begeistert, daher wird es wirklich auch Zeit für dieses hier. "Die goldene Stadt" ist ein Abenteuerroman über die (vermeintliche) Entdeckung von El Dorado - solche Geschichten mag ich total! Eva Rice hat eins meiner Lieblingsbücher geschrieben, nämlich "Die verlorene Kunst, Liebschaften zu pflegen". Für dieses andere Buch von ihr, "Die unentdeckten Talente der Miss Merrywell" habe ich einfach noch keine Zeit gefunden, was übrigens auch für "Fräulein Hedy träumt vom Fliegen" gilt. Andreas Izquierdo schreibt so wunderbare Bücher! "Allee der Kosmonauten" habe ich irgendwann schon mal begonnen, bin aber nicht über die ersten Seiten hinaus gekommen. Und "Smoke" macht mich anhand der Inhaltsangabe sehr neugierig.


Ein weiteres Foto voller "Ich hab noch keine Zeit dafür gefunden"-Bücher. Eine Schande. Die Leseprobe von "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" hat mir total gefallen, daher wurde das direkt am Erscheinungsdatum von mir gekauft. Das gleiche gilt für "Makarionissi" von Vea Kaiser, das mich in der Leseprobe sehr gefesselt hat. "Cavaliersreise" wurde sooooo oft sooooo sehr gelobt und bejubelt, das hat mich echt neugierig gemacht. Ähnlich war es bei "Der Fall Jane Eyre", das hat so gute Bewertungen und soll eine herrlich schräge Story beinhalten. "Momo" habe ich als Kind tatsächlich nie gelesen, ich kenne die Geschichte eigentlich gar nicht. Daher habe ich mir diese Neuauflage letztes Jahr zugelegt. "Die erstaunliche Familie Telemachus" und "Das geheime Leben des Monsieur Pick" waren Geburtstagswünsche schon vor einiger Zeit (die, wie man sieht, auch in Erfüllung gegangen sind), aber bisher habe ich wirklich noch nicht reingelesen, was mir richtig Leid tut.


Und die letzten 5. Mit dabei ist ein weiteres Königskind, nämlich "Jane & Miss Tennyson", das auch so vielen so gefallen hatte. Ich lasse mich ja schnell überreden, wenn andere Bücher gut finden, daher fiel mir dieser Kauf nicht schwer. "Letztendlich sind wir dem Universum egal" ist schon ein paar Jahre alt mittlerweile und gefühlt hat es jeder schon gelesen. (Gibt ja auch schon eine Fortsetzung, oder?) Ich kenne es bisher nicht, wird aber mal Zeit. "Das letzte Bild der Sara de Vos" war mal ein Spontankauf im Laden, weil es so spannend klang und um Kunst geht - da werde ich immer hellhörig... ;) "Der Freund der Toten" ist auch so ein Buch, das viele gut fanden, und als es das mal ein bisschen verbilligt gab (angeblich weil es sich um ein Mängelexemplar handelt - aber ganz ehrlich?! Das Buch ist noch eingeschweißt!!), habe ich kurzerhand zugeschlagen. Und schließlich "Das Supertalentier", eine niedliche Geschichte für Kinder mit Illustrationen über eine kleine Käferdame, die gern hoch hinaus möchte. Wird auch mal Zeit dafür.

So. 19 Bücher ausgewählt. Ob ich die aber wirklich alle dieses Jahr lese - wer weiß. Aber immerhin habe ich sie mir so schon einmal wieder ins Gedächtnis gerufen... :D Welche wären denn eure 19 Bücher fürs Jahr 2019?

Samstag, 2. Februar 2019

Neue Bücher im Februar

Ich halte schon längst nicht mehr so offensiv Ausschau nach neuen Büchern wie noch vor ein paar Jahren. Verlagsvorschauen habe ich seit Langem nicht mehr angeschaut, mit ein oder zwei Ausnahmen. Denn irgendwie passiert bei mir dadurch ja eh immer nur das gleiche: Ich finde unfassbar viele Titel, die interessant klingen, die packe ich mir auf meine digitale Wunschliste - und die wird dadurch immer länger. Tatsächlich kaufe ich natürlich auch ein paar dieser besagen Bücher; längst nicht alle, ist ja logisch. Aber dann fehlt doch die Zeit zum Lesen, oder das anfängliche dringende Bedürfnis, dieses Buch unbedingt besitzen und lesen zu MÜSSEN, lässt dann doch erstaunlich schnell nach, sobald es erstmal in mein Bücherregal eingezogen ist. Hätte der Kauf also durchaus auch noch eine Weile warten können, aber das weiß ich ja vorher immer nicht...
Jedenfalls versuche ich, diesem Teufelskreis zumindest ein bisschen auszuweichen, indem ich mir erst gar keine Verlagsvorschauen mehr ansehe. Trotzdem bekommt man ja hier und da irgendwie mit, welche Bücher erscheinen werden, welche angekündigt sind und für welche ganz ordentlich Werbung gemacht wird. Querverweise und diese fiese Rubrik "Andere Kunden kauften auch/ interessierten sich auch für...", die es da auf bestimmten Seiten gibt, tun ihr übriges. Daher weiß ich ziemlich genau, dass im Februar und März (ach ja, und April auch) Bücher erscheinen werden, die ich unbedingt lesen MUSS!!! 
Im Februar sind das folgende:


Der Herr Zusak hat mich vor ein paar Jahren mit "Der Joker" so verzaubert, dass ich sein neues Buch "Nichts weniger als ein Wunder" wirklich gern lesen möchte. Das, ebenso wie "Vanitas" von Ursula Poznanski, ist bereits bei mir eingezogen. Warum "Vanitas"? - Weil es von Ursula Poznanski ist, das reicht als Begründung. Viel Werbung wird derzeit für "Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green gemacht. Neugierig bin ich auf die schräge Story von plötzlich auftauchenden Robotern auf der Erde, verbunden mit unverhofftem Social Media-Ruhm für die Entdeckerin, zwar schon. Aber da warte ich erstmal ein paar Bewertungen und Meinungen ab. Auf die Fortsetzung von "Warcross" war ich so gespannt, dass ich sie bereits auf Englisch gelesen habe ("Wildcard"), daher muss ich diese deutsche Version eigentlich nicht wirklich herbeisehnen. Ist eher zur Vollständigkeit gedacht. Absolut total unfassbar gespannt bin ich dagegen auf "Die Gescannten" von Robert M. Sonntag. Den Vorgänger dieser fiktiven Geschichte, "Die Scanner", habe ich vor ein paar Jahren innerhalb weniger Stunden verschlungen, weil´s echt so spannend war. Vor ein paar Wochen habe ich gesehen, dass diese Fortsetzung erscheint - das schreit also nicht nur nach einem Re-Read, sondern auch unbedingt nach dem Kauf dieser Story! Und dann noch was fürs Herz, "Nichts als Liebe im Universum". Das macht mich neugierig, weil´s irgendwie um Außerirdische gehen soll, und dieses Wort funktioniert bei mir als altem "Akte X"-Fan immer noch gut als Trigger-Wort... :D

Dienstag, 29. Januar 2019

"Arthur und die Farben des Lebens" - Jean-Gabriel Causse

C. Bertelsmann Verlag, 2018
20,00 Euro


Handlung:
Von einem Tag auf den anderen verschwinden die Farben von der Erde. In dieser neuen Welt in Schwarz-Weiß setzt sich ein kurioses Duo in den Kopf, die Menschheit aus der Depression zu retten - eine abenteuerliche Suche nach den Farben beginnt. Arthur ist eine gestrandete Existenz mit unwiderstehlichem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet, bis diese Konkurs anmelden muss. Charlotte ist seine Nachbarin. Sie ist von Geburt an blind und hat sich als Wissenschaftlerin auf ein Gebiet spezialisiert, das sie niemals sehen konnte: Farben. Sie werden unterstützt von einem kleinen Mädchen mit einer geheimnisvollen Gabe, einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines Altenheims, das an eine Ferienkolonie erinnert. Auf ihren Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia …



Meine Meinung:
Achromatopsie ist der Fachbegriff für eine Farbenblindheit. Damit ist aber nicht die bekannte Rot-Grün-Blindheit gemeint (die strenggenommen auch nur eine Sehschwäche ist), sondern die Unfähigkeit, alle Farben generell wahrzunehmen. 
Soweit der kurze Ausflug in die Medizin. Was ich eigentlich fragen will: Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es wäre, keine Farben mehr erkennen zu können? Die Welt in schwarz-weiß oder bestenfalls grauen Kontrasten zu sehen? Eine schräge und unschöne (und aus medizinischer Sicht zum Glück unmögliche) Vorstellung, aber genau das passiert allen Menschen auf der Welt in "Arthur und die Farben des Lebens" - von einem Moment auf den anderen und scheinbar unwiederbringlich ist niemand mehr in der Lage, Farben wahrzunehmen. Eine Rolle spielt Arthur, der aus Frust über seinen verlorenen Job in einer Buntstiftfabrik Farbpigmente so intensiv zusammenmischt, dass alle Farben auf der Erde verschwinden. Gruselig!
Ich fand die Geschichte wunderbar geschrieben und klebte an den Seiten. Insbesondere die Vorstellung, wie eine Welt in Grautönen aussehen könnte - und vor allem: was das für Konsequenzen haben wird, hat einen ziemlichen Sog beim Lesen ausgelöst. Dazu hat sich Autor Jean-Gabriel Causse sympathische Figuren ausgedacht, allen voran eine Heldin, die das Problem zwar überhaupt nicht betrifft (denn sie ist blind), die aber berufliches Interesse an den Farben hat und Interessierte mit  außergewöhnlichen Fakten zum Thema Farben versorgt. Ihre Tochter ist es dann auch, die scheinbar die Fähigkeit besitzt, die Farben wieder in die Welt zurückzuholen. Aber wie, das kann ich natürlich nicht verraten. Der Weg dorthin ist mal spannend, mal amüsant, durchaus auch mal ein bisschen langatmiger, und, ich gebe es zu, das Ende war für mich etwas zu spontan. 
Trotzdem. Ein bisschen Magie, ein bisschen Märchen; herausgekommen ist ein lesenswerter Roman, der nachhallt. Vor allem bewirkt er aber eins: man wird sich erstmal bewusst, wie bunt die Welt da draußen eigentlich ist - und wie schön es ist, das mit eigenen Augen sehen zu können.

Sonntag, 6. Januar 2019

Rückblick und Lese-Highlights 2018

2018 war nicht wirklich mein Jahr, rückblickend betrachtet. Irgendwie hat vieles gar nicht so geklappt und funktioniert, wie ich mir das erhofft oder geplant hatte. Privat, beruflich und auch gesundheitlich lief so manches nicht optimal. Es war auch nicht eins meiner spannendsten Jahre, wenn ich mal ehrlich sein soll. Manchmal blickt man Ende des Jahres ja zurück und denkt sich "Wow, was ich dieses Jahr alles erlebt habe!" - Ähm, nein, das habe ich Ende 2018 ganz sicher nicht gesagt. 
Natürlich gab es auch schöne Momente und Situationen. Ich war auf tollen Konzerten, ich war erstmalig in der Elbphilharmonie in Hamburg und habe klassische Musik gespielt vom Orchester hören dürfen (fragt mich heute nicht mehr, was - ich bin da hoffnungsloser Laie, was solche Musik betrifft!). Ich war in Südbayern unterwegs und habe Schloss Neuschwanstein besichtigt; ein Vorhaben, das schon lange mal unternommen werden wollte. Das war ebenfalls sehr schön, wenn letztlich auch traurig, wenn man sich einmal etwas mehr mit der Geschichte von Ludwig II. beschäftigt, der dieses Schloss ja (eigentlich ausschließlich für sich selbst) gebaut hat.
  
Ich war bei einer Lesung von Benedict Wells, die mir sehr gut gefallen und für ein paar schwärmerische Fangirl-Momente gesorgt hat, ich muss es zugeben. Wer ihn mal live erlebt hat, wird das aber nachvollziehen können, spätestens wenn man sieht, wie unglaublich viel Zeit er sich beim Signieren (und Plaudern und Fotos machen und Lachen und Witze machen und und und ...) für seine Leser nimmt. 

Gab schon schöne Momente in 2018. Aber sonst war es ein unspektakuläres und nicht-so-richtig-in-Gang-kommendes Jahr, das ich vorwiegend am Schreibtisch verbracht habe. Das hat aber immerhin dazu geführt, dass ich meine Doktorarbeit jetzt tatsächlich so weit habe, dass ich sie in den nächsten Tagen und Wochen hoffentlich drucken lassen und abgeben kann. Immerhin. Dann wäre dieses leidige Thema endlich abgeschlossen. (Naja, fast. Die Verteidigung steht ja noch ins Haus.)

Auch lesetechnisch war 2018 kein Jahr wie sonst, denn ich habe so wenig gelesen wie schon lange nicht mehr. 70 Bücher insgesamt. Für manche mag das nicht nachvollziehbar sein (weil 70 sind ja auch schon ne Menge), aber ich habe jahrelang im Schnitt um die 100 Bücher gelesen, daher sind 30 weniger dann doch auffällig. Gut, ich habe 2018 aber auch viele Bücher begonnen und nach einigen Seiten, Kapiteln oder innerhalb der ersten Buchhälfte wieder abgebrochen - aus verschiedenen Gründen. Irgendwie war da der Wurm drin. Mich konnte vieles nicht so sehr begeistern oder interessieren, dass ich gern dran geblieben wäre.



Ein kleiner Rückblick auf mein Lesejahr 2018:

- Das schönste Pärchen -
Hach. Kaz und Inej, würde ich sagen. Aber auch Hildy und Paul aus "36 Fragen an dich". 

- Das fieseste Ende -
"Der Tag, an dem Hope verschwand" habe ich als ebook gelesen. Nach einigen Seiten war ich völlig gefangen in der Geschichte, weil ich die so kurios fand und mich der Grundgedanke irgendwie nicht losgelassen hat. Es geht um Hope, die eines Tages plötzlich von allen vergessen wird. Von einem Tag auf den anderen kann sich niemand mehr an Hope erinnern. Menschen, denen sie begegnet, vergessen ihren Namen und ihr Aussehen innerhalb weniger Minuten und können sich nicht erinnern, sie jemals kennengelernt zu haben. Irgendwie krass. Mich hat begeistert, wie Hope damit umgeht, welche Wege sie einschlägt. Zugleich hat mich diese unausgesprochene Traurigkeit, die ständig zwischen den Zeilen mitschwingt, völlig vereinnahmt - denn was ist das für ein Leben, in dem man keine sozialen Bindungen schließen kann, weil jeder einen vergisst?! Das Buch an sich war für meinen Geschmack dann aber irgendwann zu ausufernd und langatmig, das hat mir das Lesen einfach verdorben. Auch das Ende hat mich völlig unzufrieden zurück gelassen. 

- Das beste Abenteuer -
... hatte ich erst zum Jahresende, als ich "Warcross" von Marie Lu gelesen habe.

- Der gemeinste Cliffhanger -
... den hatte ich zwar bei "The thousandth floor" von Katherine McGee, aber das war nicht ganz so schlimm, weil ich die Fortsetzung "The dazzling heights" direkt griffbereit neben mir liegen hatte. Ich konnte also direkt weiterlesen ;)

- Die meisten Tränen -
... gab´s bei "Die Wahrheit über das Lügen" von Benedict Wells - denn da war eine Geschichte über eine ältere Dame und ihre Katze drin, die mich total zum Heulen gebracht hat. Auch bei "Crooked Kingdom" von Leigh Bardugo hab ich an einer Stelle echt weinen müssen.

- Viel Wirbel um nichts -
Vor ein paar Jahren kam "Das Schiff des Theseus" heraus, von J.J. Abrams, der ja eigentlich eher im Bereich der Serien und Filme bekannt ist. Die Geschichte ist ein Buch im Buch, sozusagen. Zwei Studenten unterhalten sich über reingekritzelte Kommentare in einem Buch über die Geschichte an sich, decken dabei aber zugleich Geheimnisse um den Autoren auf. Mittendrin liegen einige "Beweisstücke", Postkarten beispielsweise oder Servietten, Bilder etc. Die Aufmachung fand ich unglaublich spannend und MUSSTE das Buch haben, habe es aber letztlich dennoch erst 2018 gelesen. Und ich war so enttäuscht! Denn die eigentliche Geschichte fand ich plump, unverständlich und völlig nichtssagend. Und das Drumherum mit den ganzen Kommentaren und dem Gekritzel ging mit irgendwann völlig auf den Keks, weil man das Buch eigentlich 3-4x lesen müsste, in einer bestimmten Reihenfolge. Bei mir war der Reiz des Unbekannten irgendwann verflogen und ich wollte nicht mehr. Das Buch habe ich dann nur noch quer gelesen.

- Am meisten gelernt -
... habe ich bei "Atlas obscura".

- Die größte Überraschung -
Da sage ich "Cat & Cole" von Emily Suvada, weil meine Erwartungen vor dem Lesen eher sehr gering waren, muss ich gestehen. Ich hatte eine recht vorhersehbare Jugend-Liebesschnulze im dystopischen Setting erwartet, auch das Cover hat das nicht besser gemacht. (Es war ein Leseexemplar, selbst hätte ich mir dieses Buch sonst nicht gekauft.) Aber dann war das so eine ausgefeilte, spannende und überraschende Geschichte, mit wissenschaftlichem Hintergrund (und auch ein bisschen Liebe, jaja), dass ich völlig begeistert an den Seiten klebte. Daher eine wirklich positive Überraschung!

- Highlights 2018 - 
Sind diese hier:


- Enttäuschungen 2018 -
Ach je. Die Enttäuschungen des Jahres kann ich gar nicht auf einem Foto festhalten, denn die habe ich zum großen Teil schon gar nicht mehr. Es gehörten aber z.B. "Wicker King" von Kayla Ancrum, "Spinner" von Benedict Wells oder auch "Ein Junge namens Weihnacht" von Matt Haig dazu. 

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