Montag, 31. August 2015

(Lese-) Rückblick August 2015

Der August war ein bunter, arbeitsreicher, emotionaler und buchreicher Monat. Ich hatte meinen letzten Arbeitstag an meiner bisherigen Arbeitsstelle, hatte deswegen einiges zu bearbeiten, zu beenden, abzulaufen (Laufzettel-Stationen abklappern ist echt das Letzte!) und wehmütig zu akzeptieren, denn meine Kollegen werden mir schon sehr fehlen in der Zukunft. Die Hitze hat mich in den letzten Wochen ziemlich geschafft und ich hoffe wirklich sehr, dass sie sich nach dem heutigen Tage endlich verzieht. Ich hab ja nichts gegen Sonne, sie kann im Herbst gern jederzeit da sein - aber doch bitte nicht mehr bei über 30°, das halte ich nicht aus...
Buch- und lesemäßig gesehen war der August ... okay. Ich habe zum ersten Mal die "Legend"-Bücher von Marie Lu gelesen und kann schon verstehen, warum so viele diese Buchreihe so mögen. Ich fand sie auch gut, aber so einen Reiz und Lese-Sog wie beispielsweise die "Hunger Games" damals hat die Buchreihe nicht bei mir ausgelöst. Ansonsten hab ich mit 9 ausgelesenen und 2 weiteren angefangenen Büchern für meine Verhältnisse (und in Anbetracht des vollen Monats) recht viel gelesen; leider war aber kein Buch dabei, das ich als den absoluten Oberknaller benennen könnte. Alle waren nicht schlecht, aber ein echtes Highlight hatte ich nicht. Vielleicht im September wieder. 

Gelesen im August

Nina LaCour "Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem" (3,5/5; Rezension)
Petra Hülsmann "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" (4/5; eventuell Kurzmeinung)
Samuel Bjork "Engelskalt" (4/5; Rezension)
Marie Lu "Legend: Schwelender Sturm" (4/5)
Marie Lu "Legend: Berstende Sterne" (4/5)
Veit Etzold "Totenzeichner" (2,5/5; Rezension)
David Arnold "Auf und davon" (4/5; Rezension folgt)
Josh Weil "Das gläserne Meer" (4/5; Rezension)
Alice Oseman "Solitaire" (3,5/5; Rezension folgt)



Highlight im August
... ist dann wohl am ehesten die "Legend"-Reihe von Marie Lu gewesen.

Enttäuschung im August
... "Der Totenzeichner" von Veit Etzold war leider gar nicht mein Fall.




Und der September?
Der September wird ein vollgepackter Monat. Weil es die letzten Tage sind, bevor ich im Oktober eine neue Vollzeit-Stelle und zusätzlich eine Weiterbildung zur Psychotherapeutin beginne (heißt im Klartext: ich habe für gar nichts mehr Zeit), möchte ich die paar bleibenden Tage und Wochen nutzen, um soviele schöne Dinge wie möglich zu machen. Das wird nicht so ganz klappen, weil ich dennoch eine Menge von zuhause arbeiten muss (alles, was trotz letztem Arbeitstag noch liegen geblieben ist), die Doktorarbeit wartet und ich sollte mich auch wenigstens ein bisschen darauf vorbereiten, was mich inhaltlich dann ab Oktober erwartet. Aber abgesehen davon fahre ich noch einige Tage weg, erst an die Ostsee, dann nach London, worauf ich mich wirklich schon total freue. Und ich möchte natürlich einiges lesen, denn die Bücher stapeln sich hier und rufen mir schon ganz verzweifelt zu, dass sie auch endlich mal an der Reihe sein wollen. Tatsächlich hab ich auch noch Rezensionsexemplare liegen, sie sollte ich wohl mal bevorzugt zur Hand nehmen. Ich möchte ausschlafen, mal zu IKEA fahren, meine Bücherregale aussortieren (das hatte ich ja schon vor ein paar Wochen geplant), einen DVD-Tag einlegen, Musik hören (zur Zeit laufen die Maccabees bei mir rauf und runter), die Seele und die Füße baumeln lassen. Ob das alles klappt?
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Wie war euer August? Und was plant ihr für den September?

Mittwoch, 26. August 2015

"Das gläserne Meer" - Josh Weil

DuMont Verlag, 2015
24,99 Euro



Handlung:
Die Zwillinge Jarik und Dima sind von Geburt an unzertrennlich. Nach dem Tod des Vaters wachsen sie auf dem Bauernhof ihres Onkels auf, die Tage verbringen sie in den Kornfeldern und die Nächte im Bann der mythischen Geschichten aus dem russischen Sagenschatz. Jahre später arbeiten die Brüder Seite an Seite in der Oranzeria, dem gigantischen Gewächshaus, das sich hektarweit in alle Richtungen erstreckt. Dieses gläserne Meer wird von im Weltall schwebenden Spiegeln beleuchtet, die das Sonnenlicht rund um die Uhr auf die Erde werfen ein künstlich geschaffener ewiger Tag, der die Produktivität der Region verdoppeln soll. Bald ist die Arbeit das Einzige, was sie verbindet: den robusten Jarik, verheiratet und Vater zweier Kinder, und Dima, den Träumer, der allein bei der Mutter lebt. Doch eine Begegnung mit dem Besitzer der Oranzeria verändert alles: Während Dima sich ambitionslos dahintreiben lässt, wird Jarik immer weiter befördert, bis sie schließlich zu Aushängeschildern gegensätzlicher Ideologien werden. Das gläserne Meer ist ein großer Roman über den Preis unserer Träume und Ideale, hochpoetisch und angefüllt mit der Magie russischer Märchen.


Meine Meinung:
Auf "Das gläserne Meer" bin ich neugierig geworden, weil es eine eigenartige Mischung aus futuristischen Details und traditionellem Glauben sowie eben "russischen Märchen" versprochen hat. Ganz genau das habe ich auf den Seiten zwar nicht gefunden, aber "Das gläserne Meer" ist dennoch ein außergewöhnliches Buch, wie man es nicht jeden Tag in der Hand hat.
Es ist die Geschichte über zwei Brüder, Zwillingsbrüder sogar, deren innige Verbundenheit durch das Leben und an der Notwendigkeit, sich dem gesellschaftlichen System unterzuordnen, zu zerbrechen droht. In der Stadt, in der die beiden aufwachsen, wird durch eine neuartige Technik des Lichteinfangens ein riesiges Gewächshaus derart bewirtschaftet, dass sich die Produktivität ins Unermessliche steigert und der Region zu ungeahntem Erfolg verhilft. 
Diese Technik und damit verbunden der Handlungsrahmen des Buches erscheint zunächst merkwürdig futuristisch, bis man durch verschiedenen Anspielungen versteht, dass dieser Roman keinesfalls in der Zukunft spielt, sondern eher im Hier und Jetzt. Es ist nur eine anderes Russland, das hier beschrieben wird. Ein Stadt, die durch eine neue und sehr innovative Form des Wirtschaftens auf sich aufmerksam macht.
Um diese Produktivität aufrecht erhalten und um die vielfach gesteigerte Ernte einfahren zu können, ändert sich zwangsläufig das Leben der Menschen in Petroplawilsk. Es gibt keine freien Wochenenden mehr, keine Ferien, keine freien Tage; und der Arbeitstag beträgt gut 18 Stunden, die in Schichten abgeleistet werden. Denn es gibt ja keine Nacht mehr, es ist immer hell, immer sonnig, immer produktiv. Ein eigenes Leben mit Wünschen und Träumen, Freizeit und ein persönliches Ausleben sind nicht mehr möglich in dem neuen System. 
Das führt zu unterschiedlichen Lebenskonzepten bei den beiden Brüdern. Jarik steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen, geht voll auf in seiner Arbeit, begeistert sich für das produktive System der Ernte und wird nach und nach sogar zum Vorzeigearbeiter und Musteraufsteiger. Dima dagegen ist der träumerische der beiden Brüder, hat noch Wünsche und Vorstellungen von seinem Leben, zitiert Gedichte und Geschichten und hält sich beispielsweise einen zahmen goldenen Hahn als Haustier im Haus, das er sich mit seiner verwirrten Mutter teilt. Für ihn kann das alltägliche stundenlange Arbeiten im Gewächshaus nicht alles sein, was sein Leben ausmacht. Es kommt, wie es kommen muss: die beiden Brüder entfernen sich immer mehr voneinander und leben zunehmend ihre eigenen, so unterschiedlichen Leben.
Mich haben hier vor allem die Beschreibungen der Konsequenzen des produktiven Wirtschaftens erschreckt. Dieses Riesen-Gewächshaus, das rund um die Uhr beleuchtet werden muss - was dazu führt, dass die ganze Stadt keine Nacht mehr erlebt und nie dunkel ist. Die Veränderungen der Umwelt, der Flora und Fauna, das Sich-Anpassen der Menschen, das Akzeptieren, dass nur noch Arbeit und Produktivität wichtig sein kann im eigenen Leben - all das sind Themen, die in Josh Weils Buch zum Tragen kommen. Das schafft der Autor auf erstaunlich poetische und bildhafte Art und Weise. Anfangs war ich völlig überrascht, so ruhige und bildliche Sätze in einem Buch zu finden, das laut Beschreibung eher fantastisch daher kommt. Leider wurde mir der Schreibstil von Weil hier und da zu langatmig und zu ausschweifend, und das ist an sich auch der wesentliche Kritikpunkt, den ich am Buch habe. Die Geschichte der beiden Brüder selbst weiß zu überzeugen, weil sie nachvollziehbar ist. Der Autor schlägt auf ganz poetische Art Verweise zum Kapitalismus ein, übt Kritik und zeigt, was die ausschließliche Orientierung auf Produktivität und Effizienz für den ganz Einzelnen in der Gesellschaft bedeuten kann, anhand der Geschichte von Jarik und Dima. Aber hier und da wurde mir der Roman in seiner Ausführlichkeit etwas zu viel. Ein wenig vermisst habe ich auch die versprochenen Verweise zu den russischen Märchen und Sagen, diese klingen eher nebenbei an, nehmen aber keinesfalls einen größeren Stellenwert ein. Dafür versteht Weil es, Brücken zu anderen bekannten, russischen Autoren zu schlagen, dann beispielsweise, wenn er Dima gern Puschkin zitieren lässt.

"Das gläserne Meer" ist ohne Frage ein ungewöhnlicher Roman, wie man ihn nicht alle Tage liest, wenn er auch nicht ganz meine Erwartungen treffen konnte und mir hier und da ein wenig zu lang geraten erscheint. 



Ein herzliches Dankeschön an den DuMont Verlag!

Dienstag, 25. August 2015

"Der Totenzeichner" - Veit Etzold

Bastei Lübbe, 2015
9,99 Euro

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Handlung:
Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?



Meine Meinung:
Bevor ich selbst begonnen habe, das Buch zu lesen, habe ich es meiner Mutter zum Lesen gegeben, einer eingefleischten Krimi- und Thrillerleserin. Umso überraschter (fast: bestürzter) war ich, als sie es mir schon kurz danach wiedergab und meinte, das würde sie nicht weiter lesen wollen, sie hätte es abgebrochen. Es wäre ihr viel zu brutal und blutig, es ginge nur ums sinnlose Abschlachten und enthielte zudem soviele ordinäre und obszöne Aussprüche. Nun gut, an dieser Stelle muss ich hinzufügen, dass meine Mutter schon bei dem kleinen 4 Buchstaben-Wörtchen, das mit F beginnt, allergisch reagiert. Insofern habe ich diesen letzten Aspekt nicht allzu ernst genommen; die anderen bemängelten Punkte meiner Mutter dagegen gaben mir aber schon zu denken.
Ich habe mir das Buch dann selbst zum Lesen vorgenommen und muss ehrlich sagen, dass ich schon nach wenigen Seiten nachvollziehen konnte, was meine Frau Mama da meinte. "Der Totenzeichner" ist brutal. Es ist blutig. Und ich habe es nicht gern gelesen.
Ab und zu mag ich Thriller. Ich finde es toll, wenn man als Leser gemeinsam mit den Ermittlern im Buch schrittweise vorankommt, auch mal falsche Fährten verfolgt und dann herausfindet, welcher durchgeknallte Täter sich da gerade aus welchen Gründen austobt. Es gibt wirklich gut gemachte Thriller, die nicht nur spannend und geschickt konstruiert und geschrieben sind, sondern auch auf psychologischer Seite überzeugen können. Die können dann gern auch mal ein wenig abgründiger sein, denke ich mir, wenn es das große Ganze nicht ruiniert und es eben nicht nur ums "sinnlose Abschlachten" von Menschen und Tieren geht. Das habe ich hier beim "Totenzeichner" jedoch nicht gefunden. Schon nach wenigen Kapiteln hatte ich keine Lust mehr, über dieses Gemetzel zu lesen - mir ist richtig schlecht davon geworden und ich hab das Buch immer häufiger wieder zur Seite legen müssen. Wenn ich so bis ins Detail vorgesetzt bekomme, was der Täter hier mit Hunden anrichtet (von Menschen ganz zu schweigen), schreit mein "Ich liebe Hunde"-Herz gleich ganz laut NEIN, Augen zu, Seite umblättern, das will ich nicht mal im Ansatz lesen! 
Dazu kommt, dass "Der Totenzeichner" Teil einer Buchreihe um die Ermittlerin Clara Vidalis ist und ich die Vorgängerbände nicht kenne. Das hat inhaltlich zwar nicht gestört, weil es hier um einen in sich geschlossenen Fall geht. Aber leider konnte ich mit den dargestellten Figuren auch nicht viel anfangen, sodass sich meine Hoffnung, ich würde wenigstens wegen der Ermittler "gern" am Lesen dieses Buches dranbleiben, auch nicht erfüllte. Die erschienen mir alle kaputt, alle gezeichnet von ihrem Job und all dem Leid und der Brutalität, die sie jeden Tag erleben. Wahrscheinlich ist das schon realistisch, wenn man in so einem Metier arbeitet. Aber mir war das hier einfach alles zuviel Elend und vor allem auch viel zu aufgesetzt. Ständig wirft jemand mit Sprüchen und Zitaten großer Autoren und Philosophen um sich und wirkt dadurch übertrieben neunmalklug, so als müsse in diesem blutrünstigen Chaos wenigstens einer mal das Oberwasser behalten und raushängen lassen, dass er über alles Bescheid weiß. 
Irgendwann habe ich angefangen, quer zu lesen und Seiten zu überblättern. Die Thriller von Veit Etzold sind scheinbar nicht mein Fall.



Ein herzliches Dankeschön an Blogg dein Buch und den Bastei Lübbe Verlag!

Samstag, 22. August 2015

[Neue Bücher] In my mailbox

So viele neue Bücher sind in der letzten Zeit bei mir eingetroffen, angefordert und unangefordert, bestellt, vorbestellt und nicht bestellt, sondern gewonnen. Mittendrin habe ich mal völlig den Überblick verloren und weiß heute daher gar nicht mehr, was alles dabei war. Deswegen zeige ich euch heute die Bücher, die hier so neben mir rumliegen und darauf warten, gelesen zu werden.


 

Sabine Schoder "Liebe ist was für Idioten. Wie mich."
Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.

Wirklich.
Kein großes Ding.
So was passiert.
Aber ausgerechnet ihr?
Nein!
Ganz.
Sicher.
Nicht.

Oder vielleicht doch?

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Irmgard Kramer "Am Ende der Welt traf ich Noah"
Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen. Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen.

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Lorenza Gentile "Teo"
Teo ist ein achtjähriger Junge, dessen Familie zerbricht. Seine Eltern stecken in einer schweren Ehekrise, die ältere Schwester, Matilde, reagiert auf ihren Schmerz mit Wut, und Teo versucht, wie Kinder das oft tun, wenn sie überfordert sind, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sein neues Lieblingsbuch ist ein Comic über Napoleon. Hatte der nicht einst alle Schlachten gewonnen? Vielleicht sollte er ihn fragen, wie man das macht? Aber Napoleon ist tot ... Ein Roman wie ein modernes Märchen, für Menschen jeden Alters. Teo will begreifen, was die Welt im Innersten zusammenhält und stellt fest: Man kann von anderen immer etwas lernen, wenn man sie nur an sich heranlässt; er erfährt, wie grausam Schweigen sein kann, und er berührt das Geheimnis des Todes. Die Kernfrage ist: Wie viel willst du für die riskieren, die du liebst? Teo hat keine Zweifel: Alles.

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Alice Oseman "Solitaire"
Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.

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Kate Hattemer "Für Freiheit, Kunst und Mayonnaise"
Wie bitte? An ihrer renommierten Kunstakademie soll einen Reality-Show gedreht werden? Ethan und seine Freunde Luke, Elisabeth und Jackson können es nicht fassen. Auch wenn es ein Stipendium zu gewinnen gibt, so tief wollen sie nicht sinken! Luke, der Mastermind des Widerstandes, hat schon einen Plan: Sie werden den Feind mit den Waffen der Kunst schlagen, und zwar mit subversiv in Umlauf gebrachten Protestgedichten. Und mit viel Mut und Fantasie und einer heldenhaften Wüstenrennmaus können die Freunde fast alles erreichen!

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David Arnold "Auf und Davon"
Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen.

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Kennt ihr eins der Bücher? Wäre etwas für euch dabei?

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