Deutscher Taschenbuch Verlag, 2011
7,95 Euro
Reihe:
2. "Ismael und der Auftritt der Seekühe"
3. "Ismael: Bereit sein ist alles"
Ismael ist total verliebt in Kelly, Kelly Faulkner mit den eisblauen Augen. Doch
sie scheint ihm unerreichbar. In ihrer Nähe verfällt er abwechselnd in wirre
Stotterei und qualvolles Schweigen. Als er Kelly auf einer Party wieder trifft,
schlägt das Ismael-Leseur-Syndrom wieder voll zu und Tollpatsch Ismael stolpert
von einer Peinlichkeit zur nächsten. Doch sein Freund Razza, Quasselstrippe und
selbst ernannter Frauenkenner, lässt Ismael nicht so schnell aufgeben und tritt
als Kuppler in Aktion -- was alles nur noch schlimmer macht....
(Quelle: hier)
Meine Meinung:
Der namensgeplagte Ismael und seine Freunde sind wieder da. Ebenso wie schon im ersten Buch der Reihe legt Autor Michael Gerard Bauer so viel Liebe und Sorgfalt in seine Figuren und deren pubertären und schulbedingten Sorgen und Nöte, dass man meinen könnte, er spricht aus Erfahrung. Tatsächlich haben es Ismael und Co. wieder einmal nicht so leicht, was Schule, Debattieren und vor allem - Mädchen betrifft. Kelly Faulkner konnten wir ja bereits im Vorgängerbuch kennenlernen, und ich verrate sicher nicht zuviel, wenn ich sage, dass Ismaels leichte Schwärmerei für sie hier eine noch wesentlichere Rolle einnimmt. (Und nicht nur die. Auch die anderen Jungs bleiben von zarten Schmetterlingen im Bauch nicht verschont. Die Verliebtheitswelle greift einmal um sich und lässt selbst den beherrschten und stets vernünftigen Scobie nicht unberührt.)
Die Jungs entdecken ihre Begeisterung fürs Gedichte-Schreiben - allen voran Razza, den ich hier einmal mehr schlicht und einfach umwerfend fand. Er macht nach außen hin nicht den Eindruck, aber in den Tiefen seines frauenverstehenden und coolen Verhaltens ist er einer der besten Freunde, den man sich für sich wünschen könnte. Ismael kann sich somit sehr glücklich schätzen, so außergewöhnliche, schrullige und liebenswerte Gefährten neben sich zu haben, wenn es darum geht, dem "Bradster" die Freundin auszuspannen. (Das war ein Insider für diejenigen, die das Buch schon kennen.)
Die Jungs entdecken ihre Begeisterung fürs Gedichte-Schreiben - allen voran Razza, den ich hier einmal mehr schlicht und einfach umwerfend fand. Er macht nach außen hin nicht den Eindruck, aber in den Tiefen seines frauenverstehenden und coolen Verhaltens ist er einer der besten Freunde, den man sich für sich wünschen könnte. Ismael kann sich somit sehr glücklich schätzen, so außergewöhnliche, schrullige und liebenswerte Gefährten neben sich zu haben, wenn es darum geht, dem "Bradster" die Freundin auszuspannen. (Das war ein Insider für diejenigen, die das Buch schon kennen.)
Mein persönliches Highlight des Buches ist das Gedicht von Ignatius. Als ich es gelesen habe, musste ich unweigerlich lächeln und mir die ganze Zeit denken "Sowas möchte ich auch mal bekommen." Ich werde jetzt nicht weiter darauf eingehen, worum es darin geht, oder warum dieses Gedicht ganz besonders wertvoll für Razza ist - das müsst ihr selber lesen. Was ihr auch tun solltet, denn wie schon dem Vorgänger gebe ich diesem Buch eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Wer Ismael und seine Freunde im ersten Teil in sein Herz geschlossen hat, kommt um die Fortsetzung eh nicht herum. Leider mit nicht mehr ganz so viel Humor und Wortwitz wie im Vorgänger, aber dafür mit viel Gespür für´s Wesentliche schreibt Bauer seinem Ismael und dessen Freunden eine schöne und rundum lesenswerte Fortsetzung auf den Leib. 5 von 6 Bücherstapel.




