MIRA Taschenbuch, 2017
9,99 Euro
Handlung:
Eva ist eine hoffnungslose Romantikerin und sieht nur die guten Seiten des Lebens. Kein Wunder, dass sie Weihnachten in New York liebt wie kein anderes Fest im Jahr. Um ihr Konto aufzustocken, tritt die New Yorker Food-Bloggerin eine Stelle bei dem erfolgreichen Horror-Autor Lucas Bale an. Womit sie nicht gerechnet hat: Der grimmige Brite kann die Feiertage nicht ausstehen. Mit Tannenschmuck und Plätzchenduft will Eva ein kleines Weihnachtswunder an ihm wirken - mit mehr als frostigem Ergebnis. Warum nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten?
Meine Meinung:
*vermutlich nicht Spoilerfrei*
Puhh. Ich habe "Lichterzauber in Manhattan" in der Adventszeit begonnen, weil ich - passend zur Jahreszeit - gern etwas weihnachtliches, aber nicht zu kindliches lesen wollte. Meine Wahl fiel auf dieses Buch, weil die Bewertungen eigentlich ganz nett klangen. Aber irgendwie hat mich die Geschichte nicht so richtig abgeholt.
Was mich vor allem genervt hat, war das ständige Gerede und "Palaver" der beiden Hauptfiguren Eva und Lucas um nichts und wieder nichts. Ehrlich, in einem Wettbewerb "Wer kann am längsten um den heißen Brei herumreden" hätten die beiden definitiv einen der vordersten Ränge belegt. Das war alles so belanglos und dann im nächsten Moment so möchte-gern-tragisch, wenn es um bisherige Erfahrungen und Erinnerungen ging. Ich habe über mehrere Abende hinweg immer ein paar Seiten im Buch gelesen und war aber stets schnell genervt, sodass ich oft ein paar Seiten vorgeblättert habe und dann einfach wieder irgendwo eingestiegen bin. Verpasst habe ich absolut nichts. Das Gespräch lief stets noch.
Auch die Chemie zwischen Lucas und Eva hat in meinen Augen nicht gestimmt, immerhin möchte er sie zur nächsten Mörderin seines Buches machen.Die herzensgute Eva (gähn!) und der heiße Lucas (gähähn!), beide vom Schicksal (oder anderen gemeinen Personen) gebeutelt und nun zu Weihnachten ganz allein und sich selbst überlassen; so ein Zufall aber auch... Vorhersehbar?! Irgendwie weiß man bei solchen Büchern ja immer schon von Anfang an, wie es ausgeht: sie kriegen sich. Überraschung! Damit das ganze nicht so übermäßig langweilig daherkommt, schaffen es manche Autor/innen aber dennoch, soviele Wendungen oder Ideen einzubauen, dass man als Leser die Geschichte dennoch gelungen findet. Hier nicht.
Im Ganzen also ein Buch, das mir nicht im Kopf bleiben wird und das ich bereits weitergegeben habe. (Muss ich nicht im Regal liegen haben...) Nächste Weihnachten brauch ich ein neues Weihnachtsbuch.










