Montag, 10. Dezember 2012

"Dylan & Gray" - Katie Kacvinsky

Boje Verlag, 2012
12,99 Euro

Handlung:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.
(Quelle: hier)
 
Meine Meinung:
Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln - das ist der Untertitel von "Dylan & Gray". Und genau das ist dieses Buch auch, allerdings auch soviel mehr. Autorin Kacvinsky lässt hier in einer durch und durch sympathischen und runden Geschichte 2 Personen aufeinandertreffen, die sich trotz (oder wegen?) aller Unterschiedlichkeit fortan nicht mehr missen wollen.
Gray ist der unnahbare, in sich gezogene und sehr verschlossene Typ, dessen Augen eines Tages an diesem flippigen, unbekümmerten und völlig lebhaft scheinenden Mädchen hängenbleiben - Dylan ist zwar nicht sein Typ, vergessen kann er sie aber auch nicht mehr, kaum dass die beiden einmal ihre Bekanntschaft gemacht haben. Mehr als das: Dylan zeigt ihm auf ihre unnachahmlich lockere und sorglose Art, was das Leben parat halten kann, wenn man nur hinsieht; und das tut sie eigentlich stets durch eine Kameralinse. Nach und nach kommt sie hinter sein Geheimnis, warum er so zurückhaltend und verschlossen ist und hilft ihm auf ihre Weise, wieder Licht zu sehen. Zusammen erleben die beiden einige sehr schöne Tage, können aber trotzdem nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass er bald aufs College, und sie wieder zurück nach Hause gehen wird. Soll das also schon alles gewesen sein?
"Dylan & Gray" hat mir total gefallen. Ein wunderbar geschriebenes Buch in ruhigen Tönen, das Grays und Dylans Gedanken abwechselnd präsentiert. Beide sind sehr sympathische Charaktere mit ihren Macken und Fehlern, mit Witz und Wünschen und Vorstellungen, was das Leben noch bringen könnte. Vor allem Dylan mit ihren vor Fantasie übersprudelnden Ideen erscheint von Anfang an genau der richtige Gegenpol zu Gray zu sein, und das merken die beiden auch bald. Genau diese Entwicklung zu lesen, macht von der ersten Seite an Spaß. Einzig das Cover des Buches (vorne ein Mädchen-, hinten ein Jungengesicht) spricht mich nicht wirklich an. Hoffentlich lässt sich durch dieses Cover niemand davon abhalten, zu dieser wunderbar kurzweiligen und schönen Geschichte zu greifen.
 
Fazit:
5 Bücherstapel.
 
 

Sonntag, 9. Dezember 2012

In my mailbox...

Oje, es ist schon der 2. Advent und ich bin GAR NICHT in Weihnachtsstimmung - das ist eine Katastrophe! Meine liebste Zeit im Jahr und sie zieht einfach so an mir vorbei. Tatsächlich ist bei mir irgendwie gerade immer soviel los, dass ich zu gar nichts mehr komme. Lesen fällt momentan sehr gering aus (*knirsch*) und seit Tagen schiebe ich Rezensionen vor mir her, weil ich in den wenigen ruhigen Momenten, die ich mal habe, einfach keine Lust (und auch keine Ideen) habe, irgendwas zusammenzuschreiben. So habe ich "Dylan & Gray" von Katie Kacvinsky oder auch "Asche und Phönix" von Kai Meyer beispielsweise längst ausgelesen (beide sehr zu empfehlen!), aber mir fehlt nun mal gerade so ein wenig der Antrieb. Tut mir leid.
Daher lieber zu Sachen, zu denen ich nicht viel schreiben muss ;) Aus England hab ich mir einige Lektüre mitgebracht, eine toller als die andere; und von meinem kleinen "Luzie & Leander" - Problem habe ich ja neulich schon berichtet. Mittlerweile besitze ich die Teile 1, 2 und 6, und Teil 3 dürfte morgen oder so eintreffen. Teil 1 ist auch schon gelesen - liest sich wirklich nett und auch flott weg.
Für die Inhaltsangaben gibt´s der Einfachheit halber nur die Verlinkung auf dem Titel:


(die 3 waren Spontankäufe, weil sie so interessant klangen)



(das erste ist die Fortsetzung zu "Daughter of smoke and bone" und war damit ein MUSS, und nachdem ich neulich so begeistert von "Untot" von Kirsty McKay war, habe ich mich riesig gefreut, als ich diese Fortsetzung im Waterstones-Regal erspäht habe)


Bettina Belitz "Luzie & Leander: Verflucht himmlisch, Verdammt feurig und Verboten tapfer"

Freitag, 7. Dezember 2012

Kleine Brighton- Impressionen

Am letzten Wochenende war ich in England, genauer gesagt in London und in Brighton. Der Trip war zwar anstrengend, aber dennoch schön. London ist - wie stets - laut, voll und hektisch, in der Vorweihnachtszeit aber vielleicht noch einen Tick mehr als ohnehin schon. Überall drängen sich die Leute, die Weihnachtsmusik dudelt einem an jeder Ecke und in jedem Geschäft ins Ohr, überall blinkt und leuchtet etwas auf, wenn man zu lange an einer Stelle stehenbleibt, wird man von ganz allein von der Masse mitgeschoben, oder von den Unmengen an Tüten, die manche Personen vom Shoppinggebummelgehetze mit sich herumtragen.
Brighton dagegen ist wesentlich kleiner und wesentlich ruhiger. Meine romantisch-verklärten Erwartungen von Brighton (wo auch immer die herkamen...) haben sich zwar nicht bewahrheitet. Dafür ist die Stadt zu jung, zu hip und zu Party-bedacht; in meinem Reiseführer stand gar, es wäre eine Party-Hochburg. Trotzdem ist es schön in Brighton, nicht zuletzt wegen der Strandpromenade, dem abends toll beleuchteten Brighton Pier, dem Geruch nach Salz und Meer in der Luft und den rauschenden Wellen. (Ich habe eine Schwäche für Meeresrauschen und Möwengekreische.) In der Innenstadt gibt es in den Lanes und den North Laines jede Menge kleine schnuckelige Geschäfte und Shops, in denen man richtig ausgefallene Sachen bekommen kann; und überhaupt bot das Stadtbild auch die ein oder andere Überraschung (s.u.). Schön war der Kurztrip ans Meer auf jeden Fall (nicht zuletzt wegen des Konzerts von Keane im Brighton Centre, das wieder einmal wunderwunderwunderbar war), auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es im Sommer, oder zumindest bei netteren Außentemperaturen, alles noch viel "brighter in Brighton" ist.
Hier noch ein paar Eindrücke:





















Donnerstag, 6. Dezember 2012

Vorstellung: "Der Mann, der den Regen träumt"

Am 16.01.2013 erscheint mit "Der Mann, der den Regen träumt" das zweite Buch von Ali Shaw. Ich hab das erste Buch dieses Autoren ("Das Mädchen mit den gläsernen Füßen") leider noch nicht gelesen, aber schon jede Menge Gutes davon gehört. Und auch die Inhaltsangabe dieses neuen Buches klingt höchst verlockend und weckt definitiv meine Neugier. Darum geht´s:

Ali Shaw: "Der Mann, der den Regen träumt"
Finn ist kein gewöhnlicher Mann, ihn umgibt ein Geheimnis. Es ist der Grund für sein Einsiedlerleben und der Grund, warum die Einwohner von Thunderstown ihm nicht wohlgesinnt sind. Doch trotz aller Gerüchte und Anfeindungen hält Elsa zu Finn. Gemeinsam versuchen sie, ihre Liebe gegen all die Widerstände zu behaupten.
(Quelle: hier)

Mehr Informationen gibt´s bei Script5. Und zur Einstimmung den passenden Trailer:


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