Samstag, 8. September 2012

In my mailbox...: Upps...

So... Mal schnell überlegen, was ich zu meiner Verteidigung für diesen hochgewachsenen Stapel innerhalb von 1 Woche anbringen könnte. Also... Ähm, ... es gab 12% Rabatt bei Arvelle. !! Tjaha! Ich gehöre zu den Menschen, die stets auf solche Rabattaktionen reinfallen anspringen; was darin endet, dass ich mir dann unweigerlich irgendwas bestellen muss, weil ich weiß, dass ich es gerade billiger bekommen kann - obwohl ich es mir andernfalls, also ohne Rabatt, vermutlich gar nicht bestellt hätte. Völlig verquer, diese Logik, ich weiß, aber so bin ich halt. Das geht mir auch nicht nur bei Büchern so. Wenn mir H&M beispielsweise einen Newsletter schickt und mir sagt, ich kann gerade 25% Rabatt auf meine Bestellung bekommen - dann... bestelle ich mir ... meistens fast immer auch was...
Öh, und dann hatte ich gestern 1 Tag frei und dieser freie Tage wurde kurzerhand zum Shopping-Tag ausgerufen, der mich direkt und ohne große Umwege in ein Buchgeschäft geführt hat. Und da gab es dann kein Halten mehr, zumindest könnte man das jetzt denken. Zugegeben, als ich den zu zahlenden Wert an der Kasse gehört habe, sind sowohl mein Blick als auch der Blick der Kassiererin nochmal schnell über den Bücherhaufen geschwenkt, wie um sich zu vergewissern, ob das wirklich so viel sein kann - aber... ja, es war tatsächlich so :/


Ehrlich gesagt bin ich gerade zu faul (und zu platzsparend), hier alle Inhaltsangaben aufzulisten, daher beschränke ich mich mal aufs Verlinken. Das ein oder andere dürfte vielen eh schon bekannt bzw. zumindest ein Begriff sein.

Vom ersten Reckless-Teil war ich gar nicht so übermäßig beeindruckt und überzeugt. Allerdings würde ich lügen, wenn ich sage, dass es mich nicht interessiert, wie die Geschichte um Jacob und Will weitergeht. Ist daher auch gleich meine aktuelle Lektüre geworden.

Von diesem Buch hatte ich vorher noch nie gehört und auch bei amazon konnte ich es nicht finden. Hab es kurzerhand bei Arvelle bestellt, musste jetzt allerdings leider schon feststellen, dass das ein 2. Teil einer Reihe ist. Mal sehen, ob ich die Story auch ohne Kenntnis des ersten Bandes verstehe.

Klang total interessant und lockt mit dem Schlagruf "Für alle Fans von 24 und The Bourne Identity". Da springe ich natürlich gleich drauf an. Allerdings zeigt sich hier mal wieder, dass Spontankäufe nicht immer die beste Idee sind, denn bei amazon kommt dieses Buch eher mittelmäßig bis schlecht weg - wie ich leider erst NACH meinem Kauf feststellen konnte. Schade. Ich versuche trotzdem, unbefangen ans Lesen heranzugehen und mich überraschen zu lassen.

Das soll total lustig sein. Und man soll bis zum Ende absolut null Schimmer haben, wer der Mörder ist.

Auch so ein Spontankauf. Ebenso wie:

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Meinen freien Freitag habe ich übrigens auch dazu genutzt, mir endlich "Die Tribute von Panem" anzuschauen. Eventuell schreibe ich noch ein paar Sätze zu meinen Eindrücken, auch wenn ich damit ohne Zweifel eine der Letzten sein dürfte - alle Welt kannte den Film ja schon und hat sich seinen Teil gedacht.

Montag, 3. September 2012

"Sturz in die Zeit" - Julie Cross

Fischer Verlag, 2012
16,99 Euro

Handlung:
Jackson Meyer, Student in New York, hält sich für einen ganz normalen Neunzehnjährigen, bis er zufällig feststellt: Er kann für ein paar Stunden in der Zeit zurückreisen. Alles ist nur ein harmloser Spaß, bis eines Tages die Katastrophe passiert: Zwei Fremde überfallen ihn und seine Freundin Holly im Studentenwohnheim – und erschießen Holly. In seiner Panik stürzt Jackson in die Vergangenheit und landet plötzlich zwei Jahre vor dem Ereignis. Von da an hat er nur eines im Sinn: zurückzukommen und Holly zu retten. Er wird ALLES dafür tun. ALLES - für seine große Liebe.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Da ich gerade zu unmotiviert und zu ideenlos bin für eine richtige Buchbesprechung, gibt es heute Rezension mal anders. Hier also ein paar Gründe, warum mir „Sturz in die Zeit“ recht gut gefallen hat:

a) Die Geschichte ist spannend und klug konzipiert. Dieser erste Teil legt bereits so viele Brücken, Querverweise und Ideen dar, dass man gar nicht anders kann, als gespannt zu sein auf die Forsetzung(en).
b) Ich mag Geschichten, in denen so schräge Aspekte wie Zeitreisen und Paralleluniversen vorkommen. Und Julie Cross bringt hier obendrein einige neue Ideen ein, die ich interessant fand und die ein zumindest halbwegs neues Licht auf das Thema „Zeitreisen“ werfen.
c) Ich finde es schön, dass die Hauptfigur hier 1. männlich und 2. kein verhuschtes schüchternes Highschoolkid ist, das sich bereits mit 16 unsterblich in eine/n Helden/Heldin verliebt und die große Liebe findet. Stattdessen ist Jackson 19, geht aufs College und hat schon eine gewisse Ahnung davon, wie das Leben läuft und was es für einen parat halten kann.
d) Einer der Lieblingssongs von Jackson ist „Somewhere only we know“ von Keane, und damit hat er eh schon mal sämtliche Sympathiepunkte bei mir gesammelt, denn Keane ist ebenso eine meiner Lieblingsbands. (Zugegeben, Grund d ist recht oberflächlich, aber hab ich irgendwo gesagt, dass das hier objektiv zu betrachten ist??)
e) Im ganzen Buch taucht nicht eine einzige Fantasygestalt auf.
f) Das Buch hat echte Pageturner-Qualitäten.

Und nun noch zwei Punkte, der mir nicht gefallen haben:
g) Das Ende ist gemein.
h) Das Cover des Buches finde ich überdenkenswert.

Fazit:
Unterhaltsam, anders, Zeitreise. (Und Keane.) Muss ich mehr sagen? 5 Bücherstapel.

Sonntag, 2. September 2012

In my mailbox...


Ein Geständnis: Ich habe "Die Tribute von Panem" nicht im Kino gesehen. (Ja, Karo, wirklich nicht... *knirsch*) Aber das ist irgendwie immer mal bei mir der Fall: Verfilmungen sehe ich oft nicht im Kino, sondern erst gefühlte Jahre später auf DVD; nicht, weil ich sie nicht sehen will, sondern ... tja, weil es sich irgendwie nicht ergibt. Beispiele: Der dritte Teil von "Herr der Ringe"oder auch "Harry Potter 3, 5 und 7.1". Oftmals trage ich auch einen inneren Kampf aus, ob ich mir eine Verfilmung überhaupt ansehe, oder ob ich es nicht gleich lieber lasse, bevor ich am Ende zu enttäuscht bin. So habe ich mir bis heute beispielsweise nicht die Verfilmung von "Tintenherz" angesehen, oder auch nicht "Das Bildnis des Dorian Gray". Ist halt irgendwie so.
Während also alle Welt um mich herum schon über die Verfilmungen spricht, kann ich meist noch nicht mitreden. Jetzt aber! Jetzt habe ich die DVD der Tribute daheim und ... tja, jetzt wird sie irgendwann auch geguckt. Puhh, bin ich aufgeregt! :D Muss ich was beachten? Sollte ich an irgendeiner Stelle vielleicht lieber nicht hinsehen (oder irgendwann ganz besonders ;) )?? Brauche ich Taschentücher? ^^
Und dann gab es noch "Grischa":

Leigh Bardugo: "Grischa - Goldene Flammen"
Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?

Samstag, 1. September 2012

"Auf den ersten Blick" - Danny Wallace

Heyne Verlag, 2012
14,99 Euro

Handlung:
Schon seltsam, wie die Dinge im Leben manchmal laufen. Seit Wochen bläst Jason Trübsal, weil seine Exfreundin einen anderen heiraten will, und dann steht eines Tages plötzlich seine Traumfrau vor ihm. Sie kämpft mit der Tür eines Taxis und hat den Arm voller Taschen und Einkaufstüten, als Jason ihr auf der Charlotte Street begegnet. Aus einer der Tüten lugt ein kleiner Kaktus hervor, der herauszufallen droht. Jason bietet seine Hilfe an, und da schenkt ihm die schöne Unbekannte ein Lächeln. Ein unglaublich hinreißendes Lächeln, das Jason verzaubert. Das sich ihm einbrennt. Das ihn wie schockgefroren auf der Straße stehen und grinsen lässt. Als er wieder zu sich kommt, ist das Taxi weg und mit ihm die Frau. In den Händen hält Jason eine Einwegkamera, die aus einer der Taschen gefallen sein muss. Darauf sind zwölf Bilder, die sein bester Kumpel Dev entwickeln lässt. Anhand der Hinweise auf den Fotos begeben sich die beiden auf eine Spurensuche kreuz und quer durch London. Die Suche nach der Traumfrau hat begonnen.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:

"Meinst du denn, dass wir sie suchen sollten?"
"Heute Abend fällt eine Entscheidung!", lallte Dev. "Es liegt in der Luft! Wir haben schon ein Pfund an der Quiz- Maschine gewonnen und waren in einer Ausstellung über Wolle. Der Zeitpunkt ist perfekt!" (S. 152)

Ein Buch wie "Auf den ersten Blick" habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Was wirklich schade ist, weil genau solche Bücher die Fähigkeit haben, mich für ein paar Stunden einzufangen und bis ins Herz zu erfreuen.
"Auf den ersten Blick" ist - ich nenne es mal - ein Quasselbuch. Während die meisten Bücher ihr Augenmerk auf ihre Geschichte bzw. deren Vorantreiben legen, lässt uns Danny Wallace hier stattdessen ausgiebig an den Gedankengängen seiner Hauptfigur teilhaben. Jason Priestley - und nein, es handelt sich dabei NICHT um den Darsteller aus der Serie "Beverly Hills 90210", aber keine Sorge, den Spruch hat er in seinem Leben schon mehrfach gehört... - nun, Jason jedenfalls begegnet eines Tages einer jungen Frau auf der Charlotte Street in London. Es ist nicht so, dass er sich sofort unsterblich verliebt, aber dennoch geht ihm diese Begegnung und vor allem das Lächeln dieses Mädchens nicht mehr aus dem Kopf. Wie es der Zufall will, hält er nach diesem Zusammentreffen die Kamera dieser Frau noch in der Hand, als diese schon längst weg ist. Ist das vielleicht ein Zeichen? Er fängt an, sich mithilfe der entwickelten Fotos auf ihre Spur zu begeben und sie inmitten der Millionenstadt London wiederfinden zu wollen. Kein leichtes Unterfangen, doch tatkräftige und durchweg gutgemeinte Unterstützung erhält er von seinem Freund Dev, sowie nach und nach auch von anderen bemerkenswerten Menschen, die er kennenlernt.
Nun, warum ist "Auf den ersten Blick" in meinen Augen also ein Quasselbuch? Es ist so: Jason ist ein Träumer und Denker, und das merkt man schon nach wenigen Absätzen. Von den knapp 500 Seiten, die das Buch umfasst, enthalten vielleicht gute 300 davon tatsächliche Handlung. Ansonsten kommen wir in den Genuss von Gedankengängen, Auseinanderpflückungen von Gesprächen und facebook-Inhalten, Überlegungen zum Leben, zur Liebe und warum diese manchmal nicht funktioniert, zu London und seinen Bewohnern, zu Träumen, Wünschen und Zielen. Klingt vielleicht etwas anstrengend; tatsächlich aber wird es auf keiner einzigen Seite langweilig. Das liegt vermutlich daran, dass Danny Wallace herrlich ungezwungen und humorvoll schreiben kann und eine tolle Beobachtungsgabe hat, die mich so manches Mal hat auflachen lassen. Danny Wallace lebt und arbeitet in London, er weiß, wovon er spricht und das merkt man auf jeder Seite. Außerdem habe ich mich unweigerlich in manchen Gedanken von Jason wiedergefunden, da ich vieles einfach genauso sehe bzw. ähnlich darüber denke. Hat mir wirklich manchmal aus der Seele gesprochen und das hat mir gefallen.
Jason - ebenso wie Dev und seine Problemchen - wachsen einem zunehmend ans Herz und man kann gar nicht anders, als weiterlesen zu wollen, um herauszufinden, ob Jason sein Fräulein Unbekannt denn wirklich noch ausfindig machen kann. Zugegeben, die Handlung bekommt im letzten Drittel des Buches einen kleinen Durchhänger, was daran liegt, dass Jason das Leben in die Quere kommt und das mit seinen Absonderlichkeiten gnadenlos zuschlägt. Darüber gerät die Suche nach der Unbekannten fast ins Vergessen.
Sieht und liest man über die kleine Länge jedoch hinweg, kann ich "Auf den ersten Blick" nur empfehlen an jeden, der Geschichten über das Suchen und Finden der Liebe im Hier und Jetzt mag. Und der gern ausschweifenden und locker-plauschigen Erzählstil mag.
Übrigens: das Ende des Buches ist einfach schön.

Fazit:
Hat mir wunderbar gut gefallen.


Ein herzliches Dankeschön an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

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