Donnerstag, 5. Juli 2012

Top Ten Thursday: LILA!!

Idee von Alice

10 lila Bücher in meinem Bücherregal

Da haben wir´s: ich habe keine 10 lila Bücher in meinen Regalen gefunden. Sind diesmal nur 9 geworden. Oder ich hätte noch tiefer graben müssen... o.O



- Meg Cabot "Vanished"
- Alyxandra Harvey "Haunting Violet"
- Mara Lang "Masken"


- Maurizio Temporin "Ascheträume"
- Shelena Shorts "Zeitenlos"
- Kai Meyer "Arkadien fällt"


- Christoph Marzi "Malfuria"
- Kami Garcia & Margaret Stohl "Beautiful creatures"
- Robin Wasserman "Skinned"

Mittwoch, 4. Juli 2012

"Prinz William, Maximilian Minsky und ich" - Holly-Jane Rahlens

u.a. als Taschenbuch von rororo, 2012
6,99 Euro

Handlung:
Die 13-jährige Nelly lebt mit ihrer amerikanischen Mutter und ihrem deutschen Vater in Berlin und bereitet sich auf ihre Bat-Mizwa-Feier vor -- auf den Tag, an dem sie als erwachsenes Mitglied in die jüdische Gemeinde aufgenommen werden soll. Allerdings interessiert sich die Spitzenschülerin Nelly mehr für Astronomie als für ihre Bat-Mizwa. Bücher und Teleskope sind ihr Lebensinhalt, Sport dagegen hält sie für Zeitverschwendung. Das ändert sich schlagartig, als sie beschließt, sich unsterblich in Prinz William zu verlieben (ja, in den echten, den Sohn von Lady Di!) und mit der Schulmannschaft nach England zu fahren, um ihr Idol leibhaftig zu sehen. Leider hat sie null Ahnung von Basketball. Um ihr Ziel trotzdem zu erreichen, schließt sie einen skurrilen Vertrag mit Maximilian Minsky, unter dessen Gruftioberfläche sich nicht nur ein Basketballgenie, sondern auch ein verlässlicher Kumpel verbirgt.
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Nachdem ich "Everlasting" von Holly-Jane Rahlens gelesen hatte, wollte ich gern auch in weitere Bücher der Autorin reinschnuppern. Meine Wahl fiel auf "Prinz William, Maximilian Minsky und ich", weil die Inhaltszusammenfassung ziemlich nett und irgendwie sympathisch klang.
Total verliebt in Prinz William versucht Nelly alles, um bei einem Schulausflug der Basketballmannschaft nach Eton (Prinz Williams Schule!) dabei sein zu können - zur Not eben auch Basketballspielen lernen, was der völlig unsportlichen Nelly leider alles andere als leicht fällt. Unerwartete Hilfe bekommt sie dabei von Max Minsky, den sie eigentlich nicht besonders leiden kann - oder doch?
Die Story ist damit schnell erzählt, und eigentlich ebenso schnell gelesen. Auf die ganz großen Überraschungen mag der Leser vergeblich warten, dafür bietet das Buch für Teenies, die sich in Nellys Alter befinden (12-14) sicher sehr schöne Unterhaltung. Denn sympathisch geschildert sind Nellys Liebes-Wehwehchen und inneren Qualen durchaus, beispielsweise wenn sie ein Poster von Prinz William abknutscht, das an ihrer Schranktür hängt. Viel reizvoller wird das ganze Geschehen jedoch durch ihre außergewöhnliche Familie und den Menschen, mit denen sie tagtäglich zu tun hat. Die färben die Handlung richtig bunt. Leider bedient sich die Autorin hier diverser Klischees, die das Ganze irgendwie ein wenig überfrachten und mir stets einen Tick zuviel waren.
Nelly muss eben "Nerd Nelly" sein, kein völlig normales Mädchen, sondern eine Außenseiterin mit einer Vorliebe für Astronomie, Teleskopen und eben Prinz William, die keine Freunde hat und recht zerrüttete Familienverhältnisse. Obendrein ist sie Jüdin in Deutschland, was an sich ja schon mal ein recht heikles Thema darstellen mag und hier eben auch stets ausführlich beansprucht wird. Natürlich ist das Thema der deutschen Vergangenheit wichtig, und es ist auch interessant, das in dem Kontext anzusprechen (kurz vor Nellys Bat-Mitzwa); aber gleichzeitig passt es auch wieder nicht, wenn Nelly und Max (12 und 15) schwitzend und lachend vom Basketball zurücklaufen und über die Frage philosophieren, was es heißt, eine Deutsche zu sein. Ebenso Max: er kann auch kein gewöhnlicher Teenie sein, nein, er muss als Jugendlicher rebellieren und bedient damit den Freak-Faktor, indem er mit weiß angemaltem Gesicht, schwarzem Cape und Stachelfrisur herumläuft.
Dann noch einen arbeitslosen und untreuen Vater obendrauf gepackt, eine hysterische eifersüchtige Mutter, die nicht vorhandenen Schulfreunde oder die Peinlichkeiten des jugendlichen Alltags - fertig ist das klischeebeladene Potpurri der 12-jährigen deutsch-amerikanischen Nelly aus Berlin.
Das Übertriebene fand ich ein wenig schade. Andererseits hab ich es irgendwann als das genommen, was es ist: eine nicht ganz ernst zu nehmende Teeniegeschichte über die erste Verliebtheit mit schrägen und exzentrischen Figuren.

Fazit:
"Prinz William, Maximilian Minsky und ich" ist für Jugendliche in Nellys Alter (12-15) sicher sehr schöne und abwechslungsreiche Unterhaltung. Mir sagt Rahlens´ eher für Erwachsene ausgerichtete "Everlasting" mehr zu; ich bin aber dennoch froh, auch mal etwas anderes der Autorin gelesen zu haben. 4 von 6 Bücherstapel.


Sonntag, 1. Juli 2012

"Dead beautiful: Unendliche Sehnsucht" - Yvonne Woon

Deutscher Taschenbuchverlag, 2012
16,95 Euro

Reihe:
2. "Dead beautiful: Unendliche Sehnsucht"
3. ??

Handlung:
Die Ereignisse des letzten Sommers haben Renées Leben komplett verändert. Ihre alte Schule musste geschlossen werden, ihre große Liebe Dante ist untergetaucht. Seit seinem Kuss schläft sie kaum, ihre Sinne sind abgestumpft und sie sieht reifer und schöner aus - trägt sie einen Teil seiner unsterblichen Seele in sich? An ihrer neuen Schule, dem St. Clemént, wird Renée mit Argwohn betrachtet - außer von einem Jungen namens Noah. Mit ihm kommt sie dem Geheimnis der Untoten Stück für Stück näher und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr …
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Ich will mehr! Mehr solche Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Mehr solche Geschichten, die einen fesseln und begeistern gleichermaßen. Mehr solche Geschichten, die einen richtig in seinen Bann ziehen, in eine fremde unbekannte, aber trotzdem sehr anziehende Welt. Mehr solche Fortsetzungen, die genauso gut, wenn nicht noch besser sind als ihre Vorgänger. Und vor allem mehr von Renée und Dante.
Ich bin gerade so rundum begeistert von dieser Buchreihe. Der erste Teil "Deine Seele in mir" hat mich schon voll überzeugt und mit der Fortsetzung hat die Autorin jetzt noch einen drauf gesetzt. Durchweg spannend, geschickt ausgedacht und auf hohem Niveau ausgefeilt geschrieben, begleitet man als Leser Renée dabei, nach einer Möglichkeit zu suchen, wie sie und Dante zusammen sein können. Dabei spielt die Vergangenheit eine ebenso tragische wie bedeutende Rolle, und Renée muss erfahren, dass nicht alles, was sie sich bisher zusammengereimt hat, stimmte.
Renée und Dante sind mir schon im letzten Teil ans Herz gewachsen, und auch hier habe ich sie gern bei den Geschehnissen begleitet. Sehr schön fand ich, dass hier ein Wechsel des Settings (die Haupthandlung spielt jetzt in Montreal) und auch der Personen stattfindet. So lernt Renée mit Anya und Noah zwei sehr nette, vielschichtige und interessante Charaktere kennen, die das Geschehen erst so richtig aufmischen. Und vielleicht auch so ihre kleinen Geheimnisse haben? Zumindest mag der ein oder andere unvollendet gelassene Handlungsstrang darauf verweisen, dass wir da noch etwas zu erwarten haben.
Einziger klitzekleine Kritikpunkt, der mir hier einfallen würde: Dante bleibt in dieser Fortsetzung etwas auf der Strecke. Fans von ihm kommen hier nicht wirklich auf seine Kosten, er tritt leider recht selten in Erscheinung und die Treffen zwischen ihm und Renée sind zwar intensiv, aber rar gesät. Stattdessen lernen wir Noah kennen, ein Schulbesucher wie Renée, bald eine Art Freund für sie - und vielleicht sogar mehr?
Das Ende dieses Teils zeigt trotz Renées Hin- und Hergerissenheit eine klare Richtung für die Beantwortung dieser Frage auf; allerdings muss ich hier sagen, dass das Ende wirklich gemein ist! So gemein, dass ich mir höchstwahrscheinlich den 3. Teil dieser Reihe sofort auf englisch kaufen werde, sobald er erscheint, und nicht erst auf die deutsche Übersetzung warte. Ich will wissen, wie es weitergeht!!

Fazit:
Wem "Deine Seele in mir" gefallen hat, der muss natürlich auch diese Fortsetzung lesen, und ich denke, der wird daran auch seinen Gefallen finden. Mir hat das Buch und die Fortführung der Geschichte zwischen Renée und Dante sehr gut gefallen, auch der Schreibstil der Autorin beeindruckt mich (ist ja erst ihr zweites Buch!). Ich kann eigentlich nicht anders: ich gebe die volle Punktzahl.


Challenge Halbjahresstand

Das halbe Jahr ist vorbei (meine Güte, wirklich?! Wo ist die ganze Zeit hin??); da gönn ich mir doch mal einen Blick auf meine 2012er-Challenges und vor allem meinen Stand bei eben diesen.

2. Chance Challenge
Vielleicht hat´s irgendwer mitbekommen: die "2. Chance Challenge" hab ich gekippt, Anfang Mai oder so. Eigentlich fand ich die Idee, einem Buch, das man eher so mittelmäßig bis schlecht fand beim ersten Lesen, noch eine Chance zu geben, gar nicht so übel. Da ich für diese Challenge allerdings von Anfang an eher ein Auge auf auf die Randnotiz "Es ist auch möglich, ein Buch - egal ob schlecht oder nicht - einfach noch einmal zu lesen." geworfen hatte, hab ich tatsächlich kaum ein wirkliches "2. Chance-Buch" gelesen. Und bis zum Oktober hätte ich bei einem Ziel von 12 noch 8 eher (miese) Bücher nochmal lesen müssen. Das... hat mir dann irgendwie keinen Spaß mehr gemacht. Ich hab noch soviele andere Bücher liegen/stehen, da will ich meine Lesezeit ungern an mittelprächtige Bücher hängen.

I´m in... Englisch-Challenge
Da bin ich eigentlich ganz gut dabei. Jeden Monat mindestens 1 englisches Buch - das klappt. Zumindest meistens. Im März hab ich nix englisches gelesen, jetzt im Juni auch nichts (nur angefangen), im Mai dafür gleich 3. Ich bin mal optimistisch, dass das so weitergeht und ich bis Ende des Jahres jeden weiteren Monat 1 englischsprachiges Buch lesen werde.

Lieblingsbuch-Challenge
Ich war am Anfang ja ziemlich skeptisch, ob ich an dieser Challenge teilnehmen soll, und selbst als ich mich angemeldet hatte, war ich eher zurückhaltend. Das Ding ist folgendes: ich finde die Idee hinter der Challenge ganz toll und beglückwünsche Tine und Eva heute noch zu diesem Einfall. Es ist nur so, dass in der Liste, die letztlich aus den Lieblingsbüchern entstanden ist, zwar Bücher sind, die ich gern lesen möchte und die interessant klingen - aber eben mindestens genauso viele, auf die das nicht zutrifft. Noch (mindestens) 2 Plätze auf meiner "geplanten Liste der 12 Lieblingsbücher" sind frei und ich tue mich äußerst schwer damit, mir aus den Vorschlägen noch was rauszupicken. Momentan habe ich 4 der 12 gelesen (und "Drei Wünsche hast du frei" von Barbara Delinsky lese ich so ein bißchen nebenbei), was - wie ich finde - schon ganz ok ist, rein vom Schnitt. Ich werde mir für die Challenge noch einige Bücher zulegen (kaufen?) müssen, was ich eben etwas skeptisch betrachte, weil mich die Inhaltsangaben mancher Bücher so gar nicht ansprechen, und ich mich dann etwas sträube, dafür vielleicht (umsonst?) Geld auszugeben. Mal sehen, vielleicht treibe ich das ein oder andere irgendwo geborgt oder als billigeres Mängelexemplar auf.
Als halbjähriges Fazit kann ich an dieser Stelle aber schon mal sagen: von den Büchern, die ich bisher gelesen habe, war keins dabei, was mich wirklich richtig begeistern konnte, oder dass sich sogar zu meinem eigenen Lieblingsbuch entwickeln könnte. Geschmäcker sind halt verschieden.

Von Liebe, Tod und Ehre - Challenge
Tja, da bin ich auch ganz gut dabei. Von 10 Themen, die gelesen werden sollen, habe ich bis jetzt 8 (hier). Wobei ich mir sicher auch andere Bücher anrechnen könnte, die ich bisher gelesen habe und die mal mehr oder weniger speziell Themen aus der Liste aufgreifen. Aber ich versuche natürlich trotzdem, mir bewusst Bücher auszusuchen, die zu einem bestimmten Thema passen; und ich denke, bis Ende des Jahres werde ich hier mindestens 10 Themen abhaken können.

Wie sieht´s bei euchen und euren Challenge-Teilnahmen nach einem halben Jahr aus?
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