Donnerstag, 12. Januar 2012

"Elixir" - Hilary Duff

Reihe:
Elixir
Devoted
???

Handlung:
Clea Raymond is a talented photojournalist and the daughter of high-profile parents. Usually she’s in total control of her camera, but after Clea’s father disappears while on a humanitarian mission, eerie, shadowy images of a strange and handsome young man begin to appear in Clea’s photos—a man she has never seen in her life. When Clea suddenly encounters this man in person she is stunned—and feels an immediate and powerful connection. As they grow closer, they are drawn deep into the mystery behind her father’s disappearance and discover the centuries-old truth behind their intense bond. Torn by a dangerous love triangle and haunted by a powerful secret that holds their fate, together they race against time to unravel their past in order to save their future—and their lives.

Meine Meinung:
Hilary Duff hat ein Buch geschrieben. Neben Gesang und Schauspiel hat sie also offenbar auch noch die Zeit gefunden, einen Roman zu verfassen. Zugegeben, ich bin deswegen ziemlich skeptisch an das Buch heran gegangen, und die zahlreichen positiven Bewertungen, die ihr Buch "Elixir" u.a. auf amazon.com eingefangen hat, haben daran auch nichts geändert. Zum ersten Mal (und das nur so nebenbei) ein Buch geschrieben, ("angeblich") allein geschrieben, und prompt soll es ein solcher Erfolg sein?! Pah, da überzeuge ich mich selbst von, das Buch lese ich selbst. Dachte ich mir. Gesagt, getan.
Nun hab ich das Buch gelesen und muss ehrlich sein: ich finds gut. Mir hat es wirklich gefallen. Hilary Duff (seien wir ehrlich und sprechen mal das aus, was sich die ein oder andere böse Zunge vielleicht insgeheim denkt: oder eine tatkräftige überarbeitende Person) schreibt gut. Lustig an den richtigen Stellen, unterhaltsam, nachdenklich angehaucht - alles dabei. Clea, die ich auf ein Alter irgendwo zwischen 18 und 20 einschätzen würde, ist ein sympathisches Mädel, trotz ihres sozialen Status´, der prinzipiell dafür sorgen könnte, dass man sie für zu reich, arrogant und zu wichtig hält. Als Senatorentochter hat sie stets mit dem öffentlichen Interesse und Paparazzi zu kämpfen; man bekommt als Leser das Bild vermittelt, alle Welt würde Clea kennen. Menschen in Tokio erkennen sie ebenso auf der Straße wie Einheimische im Karneval von Rio. Natürlich hat dieses Leben auch seine Vorzüge: auf einer Europareise mit ihrer Freundin steigen beide in den nobelsten Hotels ab, die Kreditkarte scheint immer gedeckt zu sein und man kann sich mal eben einen Flug von Rio nach New York und dann von New York nach Tokio ohne weiteres Drumherumgerede leisten. Was dem normalsterblichen Leser hier vielleicht zu übertrieben vorkommt, hat - denke ich mir - gewisse autobiografische Züge der Autorin. Natürlich hätte Clea auch ein 08/15 - Mädchen von nebenan sein können, andererseits überfluten Geschichten à la "junges armes normales Mädchen erlebt ein Märchen" ja bereits den Büchermarkt. Trotzdem ist dieser Umstand das einzige, was ich etwas negativ zu bekritteln habe; das ganze Geschehen fügt sich zu leicht um Clea zusammen, alles läuft so problemlos und eine halbe Weltreise wird hier wie ein Nachmittagsausflug dargestellt.
Während dieses "Nachmittagsausflugs" trifft sie auf Sage, einem Bild von einem Mann, der rein zufällig auch der Mann ihrer Träume ist. Nein, das ist nicht nur sprichwörtlich gemeint. Clea entdeckt eines Tages, dass ein junger Mann - scheinbar ohne zu altern - seit ihrer Geburt wie zufällig auf fast jedem Foto, das sie macht (oder das von ihr gemacht wird), zu sehen ist, immer unscheinbar und unbeteiligt im Hintergrund stehend. Kaum hat sie das herausgefunden, taucht eben dieser Mann in ihren Träumen auf - Träume, die über eine Zeitspanne von 500 Jahre gehen und in denen sie, Clea, stets eine andere Rolle spielt. In Rio steht sie diesem jungen Mann, Sage, dann plötzlich leibhaftig gegenüber... und eine unglaubliche Geschichte nimmt ihren Lauf.
Was die Geschichte von Clea und Sage betrifft: schöön! Und verheißungsvoll, denn "Elixir" weist einen fiesen Cliffhanger auf, der sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Im Laufe der Geschehnisse werden zwar einige wesentliche Fragen geklärt, dennoch bleibt genug Unwissenheit auf Seiten des Lesers, um damit eine Trilogie füttern zu können. (Was auch sonst?!)

Fazit:
Übernatürlich, übersinnlich, spannend und gut geschrieben - ich kann die vielen positiven Jubelrufe durchaus nachvollziehen. Die Fortsetzung "Devoted" habe ich mir gleich bestellt, als ich "Elixir" noch nicht mal ausgelesen hatte. 5 von 6 Bücherstapel.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ich liebe Bücherpost...

... insbesondere vom Coppenrath Verlag. Also nicht, dass man mich falsch versteht: ich freue mich wie ein Schneekönig über jedes Buch, das ich von einem Verlag bekomme und lesen darf - das ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit, und ich kann auch heute, nach einigen Monaten, in denen ich schon etwas "Übung" im bei-Verlagen-nach-Rezensionsexemplaren-anfragen habe, oft immer noch nicht glauben, dass ich tatsächlich meistens eine positive und vor allem nette Antwort zurück bekomme.
Aber irgendwie... habe ich den Eindruck, dass sich die Menschen beim Coppenrath Verlag immer so ein kleines Extra, ein zusätzliches "Schmankerl" einfallen lassen, um die Lesewütigen daheim besonders zu verzücken. Zumindest hatte ich einen solchen "Aha"- und "Nein, wie toll!!"- Moment dank des Coppenrath Verlages schon 3x. Zum einen liegt das sicher auch an Frau Klinkert, der ich hier an der Stelle einfach mal ein DANKESCHÖN ausspreche, weil sie immer so nette Antworten schreibt und auch in den Briefen, die sie beilegt, so überaus freundlich und sympathisch ist :) Zum anderen liegt es aber natürlich an den Büchern, und an der Art, wie diese geliefert werden.
Anfang dieser Woche habe ich ein Päckchen vom Coppenrath Verlag in der Post gehabt. Mit kribbelnden Fingern und voller Vorfreude hab ich es aufgerissen und "Woah" gedacht. Darin war nicht nur ein Buch, sondern viel mehr ein Geschenk *sabber* Ich hab das mal spontan mit der Kamera festgehalten:




















Was drin war?

Das Buch "Meeresflüstern" von Patricia Schröder sowie eine kleine Schokolade mit Meersalz. Ja, richtig, mit Meersalz, das musste ich auch erst 2x lesen. So sehr ich mich auch über dieses Buch freue - die Schokolade wird wohl ein langes ungegessenes Dasein fristen ;)

Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann, eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.

Sonntag, 8. Januar 2012

Wow-Cover

Heute gibt es 2 (3) neue Cover, die mir aufgefallen sind und ziemlich gefallen, weil sie einfach anders und außergewöhnlich sind.
Das erste Buch kenne ich gar nicht, hab ich bis gestern auch noch nichts von gehört. Elfen sind jetzt auch nicht unbedingt meine Lesefavoriten Nr. 1, aber uninteressant klingt der Plot trotzdem nicht, und außerdem erinnert mich der Inhalt irgendwie sehr an "Der Sternenwanderer"- und das Buch liebe ich.
Das zweite Buch ist nicht neu, die Reihe "Curse workers" ist schon eine Weile draußen (deutsch: "Weißer Fluch"), und demnächst erscheint der 3. Teil auf englisch. Die Reihe von Holly Black ist auch schon mit anderen Covern erschienen, die ich allerdings ziemlich langweilig finde. Die neuen (s.u.) dagegen haben was.


Freda Warrington: "Vaethyr: Die andere Welt"
Das Volk der Vaethyr muss regelmäßig zwischen der Elfenwelt und der Menschenwelt hin und herreisen, um seine Kräfte nicht zu verlieren. Doch eines Tages weigert sich der Torwächter Lawrence Wilder, die Vaethyr durch die Pforte zu lassen. Den Grund dafür nennt er nicht. Die junge Rose Fox gehört zu der Generation, die die andere Welt daher nie kennengelernt hat. Sie verbindet eine schwierige Beziehung zu den beiden Söhnen Wilders, Sam und Jon. Jeder der drei versucht auf seine eigene Weise mit dem Abgeschnittensein von der Elfenwelt fertigzuwerden – und hinter Lawrence‘ Geheimnis zu kommen, um in die andere Welt zu gelangen.




Holly Black: "White cat"
Cassel comes from a family of curse workers—people who have the power to change your emotions, your memories, your luck, all by the slightest touch of their hands. Since curse work is illegal, they’re all criminals. But not Cassel. He hasn’t got the magic touch, so he’s an outsider—the straight kid in a crooked family—as long as you ignore one small detail: He killed his best friend, Lila. Now he is sleepwalking, propelled into the night by terrifying dreams about a white cat. He also notices that his brothers are keeping secrets from him. As Cassel begins to suspect he’s part of one huge con game, he must unravel his past and his memories. To find out the truth, Cassel will have to outcon the conmen.

In my mailbox...

Ja, hm, es sieht schon wieder anders aus hier, ich weiß. Aber irgendwie konnte ich mich mit dem alten Look nicht so recht anfreunden bzw. es hat immer ewig gedauert, bis alle Details entsprechend fertig geladen waren. Und die Sidebar hat mir nicht so recht gefallen. Außerdem hab ich das Gefühl, sind der (bisherige) Blog-Look sowie der Header sehr beliebt in der Bloggerwelt; zumindest hab ich dieses und jenes Detail mittlerweile noch bei 2 anderen Mitbloggern gesehen. Naja, und auch wenn es mir eigentlich relativ egal ist, ob mein Blog genauso aussieht wie ein anderer – ein bisschen Individualität kann man sich ja doch erhalten. Daher jetzt also nochmal was Neues. (Mal sehen, wie lange ich mich daran erfreue ;) )
Hier noch kurz eine Übersicht meiner ersten Neuzugänge in 2012, mit dabei war ein Rezensionsexemplar sowie 2 Bücher für die Lieblingsbuch-Challenge.

Janine Wilk: „Die Schattenträumerin“
In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen - und Francesca träumt: Immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken - und wacht schweissgebadet auf. Von ihrer Grossmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt ...

Laura Whitcomb: „Silberlicht“
Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und ... er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt ...

Barbara Delinsky: „Drei Wünsche hast du frei“
Bree Miller wird im malerischen Panama mitten in einem Sturm von einem Jeep angefahren. Im Krankenhaus hört sie eine Stimme, die ihr verspricht, drei Wünsche zu erfüllen. Als sie aufwacht, sitzt an ihrem Bett Tom Gates, der einzige Zeuge ihres Unfalls. Der erfolgreiche Anwalt und Bestsellerautor ist vor der glamourösen New Yorker Welt in die Einsamkeit Panamas geflohen, um zu sich selbst zurückzufinden. Sie verlieben sich ineinander. Doch um wirklich ihr Glück zu finden, muss Bree noch die Schatten ihrer Vergangenheit bewältigen.
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