Freitag, 11. November 2011

Wow-Cover

Hier mal wieder ein neues Wow-Cover. Ich find die Brücke so toll, wie sie sich im Hintergrund verliert; und das ganze Cover wirkt so herrlich düster und mysteriös! :)
Der Inhalt reißt mich zwar (noch) nicht vom Hocker, klingt einmal mehr sehr nach Dystopie und Weltuntergang und tapferen Teenies, die sich durchschlagen..., aber naja.





Anna Carey: Eve
Sixteen years ago a deadly virus wiped-out most of the earth’s population. Wildlife has grown over once recognizable landmarks, and the New America is ruled by a controlling King who will stop at nothing to rebuild the nation. Eighteen-year-old Eve has grown up isolated from boys, and has been taught to fear them. It isn’t until the night before the graduation from her all-girls school that she discovers what really happens to new graduates. To avoid the terrifying fate that awaits her, Eve flees the only home she’s ever known, searching for a place she can survive. Along the way she encounters Caleb, a rebellious young man living in the wild. Eve knows she shouldn’t trust him, but Caleb slowly wins her confidence and heart. He promises to protect her, but when soldiers begin hunting them, Eve must choose between life and love.

Donnerstag, 10. November 2011

Rubinrot: Darsteller von Gwendolyn und Gideon stehen fest

Und ich finde sie nicht gut. Das nenn ich mal eine Fehlbesetzung. Tut mir leid, aber das Mädel ist doch keine Gwendolyn... Oder bin ich die einzige, die das so sieht?
Ich find´s zwar schön, dass für die Verfilmung deutsche Schauspieler (Maria Ehrich und Jannis Niewöhner) ausgewählt wurden (es waren ja wohl auch mal britische im Gespräch), aber in meinem Kopf sahen die beiden immer anders aus... Aber das ist ja immer das Problem mit Verfilmungen: man kann es einfach nicht jedem recht machen.
(Quelle: hier)

Freitag, 4. November 2011

Freitagsgedanken: Mind the gap!

Morgen ist Samstag und das heißt für mich, morgen geht´s für ein paar Tage in die tollste Stadt der Welt. Leider sind 3 Tage erfahrungsgemäß viel zu wenig für London, aber immerhin. Ich war so lange nicht mehr da, da freu ich mich selbst über 3 Tage. Mein Bruder, der Glückliche, verbringt gerade ein ganzes Auslandssemester in London; und jetzt ist ein Besuch längst überfällig. Zum Glück reise ich nur mit Handgepäck, sonst könnte es gut sein, dass ich Waterstones um einige Britische Pfund weniger, aber mit einigen Büchern mehr wieder verlasse. Aber so werde ich mich halt zurückhalten müssen. (Oder ich schicke mir alles mit der Post nach...^^) (Für alle, die noch nicht das Glück hatten: Waterstones ist eines der tollsten Buchgeschäfte, in denen ich je war.)
Jedenfalls komme ich - nicht zuletzt deswegen - momentan wieder zu gar nichts, am wenigsten zum Lesen. Ich sitze schon seit Tagen an "Beautiful chaos", weil ich jeden Tag nur ein paar Seiten voran komme; und meine Rezension zu "Hide Out" steht auch noch aus. Nur soviel schonmal vorab: Wow! Und dann kommen in diesen Tagen auch noch soviele tolle neue Bücher raus, aaarghh!
Leider haben sich Tine und Nanni auch ausgerechnet dieses Wochenende für einen SuB-Killer- Lese-Marathon ausgesucht. Es geht darum, für die SuB-Abbau Challenge an diesem Wochenende soviele Bücher wie möglich zu lesen. Ich bin zwar eigentlich ganz gut dabei (siehe hier), von meiner Liste an Büchern, die ich bis Ende des Jahres gelesen haben will, fehlen mir noch 2 einhalb, und ich bin mal optimistisch, dass ich das noch hinkriege. Aber teilgenommen hätte ich trotzdem - wenn ich denn hier sein würde. Mädels, vielleicht macht ihr das ja demnächst nochmal...?
Dann noch eine Neuigkeit: eine (oder beide) Schreiberin(nen) von Buchgold hat/haben mir bzw. meinem Blog einen Award verliehen - dankeschön dafür! Allerdings habe ich mir schon vor einiger Zeit vorgenommen, an diesem Award-Wahnsinn nicht mehr teilzunehmen. Irgendwie hat das doch seinen Reiz verloren; letztlich geht´s doch nur noch darum, dieses kleine Bildchen von einem Blog zum anderen weiterzureichen und irgendwelche "Regeln" zu befolgen, die meistens darin bestehen, wahlweise 5 oder 7 oder 9 Dinge über sich zu erzählen. Das ganze ist einfach nichts Besonderes mehr, finde ich. Insofern freue ich mich zwar, dass an mich gedacht wurde, aber mehr gibt´s von mir diesbezüglich nicht zu hören (lesen).

Schließlich gibt´s noch was auf die Ohren. Wie berichtet hab ich letztes Wochenende Maximo Park gesehen, und da ich dieses Highlight immernoch vor Augen (und Ohren) habe, und es heute auch gleich doppelt zum Thema passt (die Jungs sind Briten und das Lied heißt "Books from Boxes"), halte ich mich jetzt nicht zurück. Bitteschön.

Euch ein schönes Wochenende. Bis nächste Woche!

Dienstag, 1. November 2011

"Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht" - Meljean Brook

Lyx Verlag, 2011
9,99 Euro

Handlung:
Zwei Jahrhunderte lang lebte England unter dem grausamen Joch der Mongolen. Der Pirat Rhys Trahaearn befreite das Land schließlich aus dem Griff des Feindes und wurde dadurch zum Volkshelden. Inzwischen wird er der Eiserne Herzog genannt und gehört zu den einflussreichsten Männern Englands. Als von einem Luftschiff eine Leiche vor seiner Tür abgeworfen wird, nimmt die Inspektorin Mina Wentworth die Ermittlungen auf. Sie ist fasziniert von dem attraktiven Herzog, weiß jedoch, dass sie sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt. Der rätselhafte Mordfall bringt sie auf die Spur einer Verschwörung, die ganz England bedroht.

Meine Meinung:
Lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, etwas zu einem Buch zu schreiben und eine Geschichte zu bewerten. Denn das Buch „Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht“ wird sicher seine Fans und Leser finden, denen es wahnsinnig gut gefallen wird. Mir dagegen hat es nicht wirklich zugesagt.
Schon der Versuch, das Buch in irgendein Genre zu pressen, misslingt. Am ehesten würde ich es als eine Mischung aus Nora Roberts- Gefühlsduseleien, Abenteuerroman, Steampunk- Abstrusitäten und „Dawn of the dead“ - Horror beschreiben - und wer kann damit schon viel anfangen?! Vermutlich liegt darin auch das Problem, das ich mit dem Buch habe: mir scheint, als hätte die Autorin versucht, hier möglichst viele ihrer Ideen unterzubringen und miteinander zu verweben. Mit dem Ergebnis, dass die einzelnen Elemente recht unausgegoren waren und mir einige Aspekte in der Geschichte einfach nicht einleuchteten. Eigentlich war ich schon auf den ersten Seiten verloren, denn mir fehlte irgendwie immer ein Stückchen Verstehen. Frau Brook zieht den Leser unmittelbar in die Handlung hinein, ohne sich wesentlich an Erklärungen aufzuhalten. Sie schreibt von einem England, das von einer Horde Mongolen überfallen und unterjocht wurde, sodass eine Vielzahl des englischen Volkes ausgewandert sei (die sogenannten Bounder) und nun erst nach und nach wieder ins Land zurückkommen würde. Nun, 9 Jahre nach dem Sieg Britanniens über die Horde (an der der Held der Geschichte, Rhys Trahaearn, wesentlich beteiligt war),  geschehen wieder merkwürdige Dinge im Land, Luftfahrzeuge werden gekapert, Leichen fallen vom Himmel - und die Inspektorin Mina ermittelt zusammen mit Rhys. So weit so gut; jedoch konnte ich mich für die ganze Geschichte nicht so recht begeistern. Zum einen lag das daran, dass mir manche Dinge einfach nicht einleuchteten und auch nicht erklärt wurden. Die Bevölkerung ist beispielsweise von Buggern infiziert, was jedoch anscheinend etwas Gutes ist - warum? Was ist darunter zu verstehen? Dann laufen Zombies frei in der Gegend herum, quasi überall im Land; und manch eine Szene erinnerte mich eben stark an Horrorfilme wie „Dawn of the dead“. Für eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt, sind die Frauen hier bemerkenswert angesehen in der Gesellschaft, sind selbstbewusst, arbeiten in hochrangigen und wichtigen Jobs - warum? Das finde ich gerade dann merkwürdig, wenn England doch jahrzehntelang von der Horde unterdrückt gewesen sein soll und Frauen dort an diversen „Orgien“ teilnehmen mussten (ich denke, man kann sich als Leser vorstellen, was damit gemeint ist) - gesellschaftlich also im Prinzip gar keine Bedeutung hatten.
Dann die Sprache: die Autorin schreibt zwar sehr gut, aber nicht unbedingt der Zeit und den Umständen angepasst. Wörter wie „angepisst, scheiße, vögeln, ankotzen“ findet man hier zuhauf - auch aus dem Mund einer Frau; und auch vor zahlreichen Beschreibungen aus dem „erotischen“ Bereich schreckt sie hier nicht zurück. Das ganze gibt der Geschichte etwas merkwürdig neuzeitliches, was es zum einen inhaltlich nicht ist, und zum anderen sicher auch nicht so gedacht war. 

Fazit:
Wirklich unterhalten hat mich „Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht“ nicht, irgendwie hat es meine Erwartungen, aber vor allem meinen Geschmack, nicht getroffen. Die Geschichte bedient sich so vieler unterschiedlicher Elemente aus verschiedenen Genres; da wäre weniger mehr gewesen, denke ich. Ich lasse mich zu 3 von 6 Bücherstapeln hinreißen.
Ein herzliches Dankeschön an den Egmont Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar!
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