Freitag, 13. Februar 2015

"Im Turm des Panopticons" - Daniela Rohr

2013, erhältlich als Kindle ebook und als Taschenbuch

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Handlung:

Das Panopticon: Raumschiff, gläsernes Gefängnis und Arbeitsplatz von Linea Wermut. Im Turm – einer beengten Kapsel, in der sie lebt, alles steuert und überwacht – ist die sanfte Stimme des Computers ihre einzige Gesellschaft. Knapp eintausend Gefangene stehen unter Lineas Aufsicht. Keiner von ihnen kann sie sehen – keiner weiß, wann sie zusieht. 

Nur warum scheint es plötzlich so, als wüssten die Insassen genau, wann sie von ihr beobachtet werden? Linea glaubt nicht an Zufälle. Entgegen aller Widerstände versucht sie das seltsame Verhalten der Häftlinge zu ergründen. Ein großer Fehler, wie sie bald feststellen wird …



Meine Meinung:
Puhh. Erstmal Luft holen. Dieses kleine schmale Büchlein hat es tatsächlich geschafft, mich für einige Zeit völlig und ganz in eine unbekannte Welt zu entführen und mich SO in seine Geschichte zu katapultieren, dass ich mich jetzt gerade erst einmal neu orientieren musste. Tatsächlich. Ich befinde mich nicht wirklich irgendwo im All, sondern im Hier und Jetzt.
"Im Turm des Panopticons" hat mich überrascht. Positiv durch und durch. Was ich anfangs gar nicht für möglich gehalten hätte, ist dann doch passiert: Ich habe mich völlig in dieser Geschichte verloren. Ich habe mit Linea mitgefühlt und mitgezittert, habe mich - ebenso wie sie - gefragt, was hier eigentlich passiert. Ist das alles nur Einbildung? Werden alle anderen verrückt, oder ist es doch Linea selbst, die den Verstand verliert? Die Beklemmung, die durch die Beschreibungen des Panopticons vermittelt wird; dieses Gefühl des Eingeschlossen-Seins - das geht richtig unter die Haut. 
Und ich habe mein blaues Wunder erlebt, als es in Richtung Auflösung ging. Die ganze Zeit beim Lesen hatte ich eine kleine leise Vermutung im Kopf, was dahinter stecken könnte, was da wirklich mit Linea passiert. Ich lag völlig falsch. Was dann die "echte" Auflösung betrifft - wow. Viel zu selten bekommt man als Leser ein Ende vorgesetzt, das wirklich bewegt. Das einen durchschüttelt, atemlos werden lässt und dann so richtig - in Ermangelung eines anderen Wortes sag ich es einfach - "reinhaut". Mir zumindest ging es so. Ich hab erstmal tief Luft holen müssen und habe dann für eine ziemlich lange Weile meine Gedanken an diese Unfassbarkeit des Geschichtenausgangs nicht abstellen können. 
Wollt ihr mal wirklich überrascht werden und am Ende mit offenem Mund dasitzen? Dann empfehle ich euch "Im Turm des Panopticons" zu lesen.


Ein herzliches Dankeschön an die Autorin!!!


2 Kommentare:

  1. Gnaaaah, jetzt hast du mich unheimlich neugierig gemacht!!! Ich hab es eh schon auf den Wunschzettel gesetzt, aber jetzt weiß ich, dass ich es lesen MUSS.

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  2. Ja, lies es! Ich war nach dem Lesen echt richtig ... sprachlos. Als ebook kostet dieses Lesevergnügen übrigens nur 2,99 Euro und als Taschenbuch 5,49 Euro. (Um mal ein wenig Werbung zu machen...)

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