Mittwoch, 28. September 2011

"Jekel loves Hyde" - Beth Fantaskey

Handlung:
Jill Jekel has always obeyed her parents' rules - especially the one about never opening the mysterious, old box in her father's office. But when her dad is murdered, and her college savings disappear, she's tempted to peek inside, as the contents might be the key to a lucrative chemistry scholarship. To improve her odds, Jill enlists the help of gorgeous, brooding Tristen Hyde, who has his own dark secrets locked away. As the team of Jekel and Hyde, they recreate experiments based on the classic novel, hoping not only to win a prize, but to save Tristen's sanity. Maybe his life. But Jill's accidental taste of a formula unleashes her darkest nature and compels her to risk everything - even Tristen's love - just for the thrill of being ...bad.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von Robert L. Stevenson nie gelesen, allerdings rutscht es nach dem Lesen von "Jekel loves Hyde" definitiv einige Plätze auf meiner imaginären "Muss-ich-mal-irgendwann-lesen" - Liste nach oben. Sicher, die Story von Jill Jekel und Tristen Hyde, die an einem Chemie-Wettbewerb teilnehmen wollen und sich dafür das schicksalsträchtige Experiment des Dr. Jekyll aussuchen, welches sie replizieren wollen, ist keine sensations-heischende Geschichte oder der neue Stern am "YA-Novel"- Himmel. Trotzdem sind sowohl Tristen als auch Jill sympathisch gezeichnete Charaktere, denen man die kleinen und großen Probleme und die - natürlich - aufkeimende Romanze sogar abnimmt. Und es ist eben dieser ganze legendär-düstere Hintergrund, der dem Geschehen das besondere Flair gibt.
Jill und Tristen stellen fest, dass sie offenbar Nachkommen der berühmten Hauptfiguren aus der Geschichte von R.L. Stevenson sind - und dass sich Tristen mit eben jenen Abnormitäten rumschlagen muss, die schon seinen Ahnen, den echten Mr. Hyde, so gefährlich gemacht haben: er entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Art Monster. Gemeinsam mit Chemie-Ass Jill erhofft er sich, eine Art Gegenmittel zu finden, die ihn vor seinem Schicksal rettet. Jill, deren Vater vor kurzem ermordet wurde, hat mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen, lässt sich aber widerwillig auf die Zusammenarbeit ein - nicht zuletzt weil sie beim Chemie-Wettbewerb mit eben jenem Experiment gewinnen will. Dass sich dieses Unterfangen als wesentlich schwieriger und gefährlicher herausstellt, als zunächst gedacht, ist eigentlich von Anfang an klar. Die Autorin verpackt jedoch auch einige interessante Wendungen in der Geschichte, mit denen man als Leser zunächst nicht rechnet. Dadurch bleibt die ganze Story um Jill und Tristen durchweg spannend. Gut geschrieben in wechselnder Perspektive (es wird abwechselnd aus Jills und Tristens Sicht erzählt) und in schönem Englisch (manche Gedanken von Jill sind wunderbar passend eingefangen!) ist "Jekel loves Hyde" obendrein.

Fazit:
Gut geschrieben, kurzweilige Unterhaltung in einem abgeschlossenen Buch. Es geht auch ohne Trilogie! 4 von 5 Bücherstapel.

2 Kommentare:

  1. Danke für die interessante Buchvorstellung, das Buch wandert definitiv auf meinen Wunschzettel. Und schön, wenn die Liebesgeschichte auch mal glaubhaft ist :-)

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  2. Klingt interessant! Von Beth Fantaskey habe ich bisher "Der Vampir, den ich liebte" gelesen, was ich gar nicht schlecht fand - sehr unterhaltsam auf jeden Fall. Ich hoffe "Jekel loves Hyde" lässt in der deutschen Übersetzung nicht allzu lange auf sich warten, es könnte nämlich definitiv ein Buch für mich sein. :)

    LG Reni

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