Sonntag, 7. August 2011

"Deadly little lies" - Laurie Faria Stolarz

Handlung:
Last fall, sixteen-year-old Camelia fell for Ben, the mysterious new boy at school who turned out to have a very mysterious gift--pyschometry, the ability to sense the future through touch.  But just as Camelia and Ben's romance began to heat up, he abruptly left town. Brokenhearted, Camelia has spent the last few months studying everything she can about psychometry, and experiencing her own strange brushes with premonition. Camelia wonders if Ben's abilities have somehow rubbed off on her. Can the power of psychometry be transferred? Even once Ben returns to school, Camelia can't get close enough to share her secret with him. Despite the romantic tension between them, Ben remains aloof, avoiding contact. Then when a series of eerie notes echoes the  threats of last semester--and Ben  keeps his distance--Camelia makes the painful decision to let go and move on.  Adam, the hot new guy at work, seems good for her in ways Ben wasn't. Adam is easygoing, and seems to really care about her. But when Camelia and Adam start dating, a surprising love triangle results. A chilling sequence of events upturns secrets from Ben's past--and Adam's. Someone is lying, and it’s up to Camelia to figure out who—before it’s too late.

Meine Meinung:
*** Rezension zum 2. Teil der „Touch Novels“, kann daher Inhalte aus dem 1. Teil enthalten***
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Camelia der Rückkehr von Ben entgegen, da sie nach ihrem merkwürdigen Auseinandergehen vor 4 Monaten nicht so recht weiß, was sie erwarten kann bzw. soll. Umso schwieriger wird es für sie, als auch sie anfängt - ebenso wie Ben -, Situationen und Momente hervorzusehen. Und plötzlich ist das ihr schon bekannte Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, wieder da - zu Recht.
Die Story um Camelia und Ben, der in der Lage ist, durch Berührung Gedanken und Gefühle anderer aufzufangen, geht in „Deadly little lies“ interessant weiter. Auch hier wechseln sich Kapitel um Camelia mit handschriftlichen Eintragungen/ Kommentaren ab, wie schon in „Deadly little secrets“, dem ersten Teil der „Touch Novels“. Hier handelt es sich dabei um Tagebucheinträge eines Mädchens aus den 80er Jahren. In welchem Zusammenhang diese mit den Geschehnissen um Camelia stehen, wird im Laufe der Handlung klarer.
Wie schon im ersten Teil erscheint die Figur Camelia mir leider recht „undefiniert“, irgendwie kann ich mir von ihr nicht wirklich ein Bild machen. Ihr besten Freunde Kimmi und Wes dagegen nehmen zwar verschiedene Klischees voll mit, wirken auf mich dadurch aber beispielsweise viel greifbarer. Und Ben spielt hier im 2.Teil bestenfalls eine Nebenrolle. Er macht nicht viel, entschuldigt sich nur permanent und schleicht unentschlossen um Camelia herum, als wüsste er selbst nicht genau, warum. Fand ich sehr schade, denn gewissermaßen erscheint er mir als der interessanteste Charakter in der Runde, der durchaus einiges zu erzählen und zeigen hätte, wenn Frau Stolarz ihn denn lassen würde.
Camelia ist in meinen Augen zudem unheimlich naiv und gutgläubig. Was im Buch zur Spannung beitragen soll, hat bei mir teilweise nur zu Kopfschütteln geführt. Während wohl jeder „normale“ 17-jährige Mensch längst die Polizei benachrichtigen würde, mein Gott, wenigstens den eigenen Eltern Bescheid sagen würde, wenn man merkt, dass jemand ins Haus und ins eigene Zimmer eingebrochen ist, wenn man gruselige Fotos geschickt bekommt und Schmierereien auf der Hauswand entdecken würde - tut Camelia nichts dergleichen. Camelia packt die Fotos ein, geht mit ihren Freunden ein Eis essen und setzt sich dann an ihre Töpferscheibe und lässt sich erstmal von ihren Impulsen leiten, um etwas Kreatives zu erschaffen. Merkwürdig.
Dessen ungeachtet bietet „Deadly little lies“ spannende Unterhaltung, die mir - obwohl im Präsens geschrieben, was ich ja nicht leiden kann - gut gefallen hat. Den dritten und letzten Teil dieser Reihe werde ich mir natürlich auch noch zulegen müssen, denn ich denke, ein großer Paukenschlag steht Ben und Camelia noch bevor.

Fazit:
Gute Fortsetzung des ersten Teils, mit kleinen Schwächen hier und da, und vor allem wenig markanten Hauptfiguren. Da erhoffe ich mir im letzten Teil der „Touch Novels“ mehr. „Deadly little lies“ kriegt von mir gute 3,5 Bücherstapel.

1 Kommentare:

  1. boahh ich war ja schon von teil eins nicht soooo beeindruckt jetz hab ich das gar nicht weitergelesen ;D und 3,5 buchstapel machen mich jetzt nicht unbedingt neugieriger ^^ schade eigentlich!

    lg july

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