Sonntag, 31. Juli 2011

"Miss Peregrine´s home for peculiar children" - Ransom Riggs

Handlung:
A mysterious island.
An abandoned orphanage.
A strange collection of very curious photographs.
It all waits to be discovered in Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, an unforgettable novel that mixes fiction and photography in a thrilling reading experience. As our story opens, a horrific family tragedy sets sixteen-year-old Jacob journeying to a remote island off the coast of Wales, where he discovers the crumbling ruins of Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children. As Jacob explores its abandoned bedrooms and hallways, it becomes clear that the children were more than just peculiar. They may have been dangerous. They may have been quarantined on a deserted island for good reason. And somehow—impossible though it seems—they may still be alive.

Meine Meinung:
Mir hat „Miss Peregrine´s home for peculiar children“ wirklich gefallen. Es geht um Jacob, der sich nach dem Tod seines Großvaters Abe auf den Weg zu einer kleinen abgelegenen Insel in Wales macht. Sein Großvater hat dort als Jugendlicher einige Jahre in einer Art „Waisenhaus für besondere Kinder“ gelebt - und Jacob viele Jahre später geradezu unglaubliche Geschichten über dessen Bewohner erzählt. Jacob, der dies stets als Märchen abgetan und ihm nicht geglaubt hat, muss nun feststellen, dass der Tod seines Großvaters mit diesen Erzählungen in Verbindung zu stehen scheint, und dass die „Monster“, von denen Abe immer ängstlich berichtet hatte, realer zu sein scheinen, als Jacob lieb ist...
Einmal angefangen konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ransom Riggs schafft es wirklich, den Leser geradezu an die Seiten zu fesseln und durch die Geschichte zu tragen. Das Thema Zeitreisen bzw. Zeitschleifen wird hier einmal ganz anders (als mir bisher bekannt) aufgerollt und das - ohne darauf näher einzugehen, denn dann würde ich unweigerlich wichtiges verraten - sehr gelungen. Natürlich erschienen mir beim Lesen hier und da kleine Aspekte nicht ganz (sinn)logisch, aber das ist bei Geschichten um Zeitreisen ja irgendwie immer der Fall - nicht umsonst ist das ja so ein heikles Thema.
Was dieses Buch wirklich auszeichnet und aus der Masse herausstechen lässt, sind ohne Zweifel die Fotos, die enthalten sind, und die immer passend zum Geschriebenen eingefügt wurden. Sie stellen meist die „außergewöhnlichen Kinder in Aktion“ dar, nur hier und da gibt es auch Zeichnungen oder Briefe. Diese Kombination aus Bildern und Geschichte ist so gut aufeinander abgestimmt, dass ich mich unweigerlich gefragt habe, ob zuerst die Geschichte entstand und dann passende Fotos gesucht wurden, oder ob die Anekdoten im Buch um die schon vorhandenen Fotos herum geschrieben wurden. Angeblich wurde an den Bildern auch kaum etwas retuschiert oder verändert - dafür sind es dann wirklich eigenwillige Aufnahmen, die mir teilweise tatsächlich eine Gänsehaut beschert haben. Eigentlich sind sie gar nicht übermäßig gruselig, aber sie wirken zusammen mit dem Text so eindringlich, dass man wirklich ins Grübeln kommt, ob tatsächlich Reales hinter diesen ganzen Buchidee steckt.
Einen Minuspunkt bekommt das Buch für sein Ende, denn davon hätte ich mir irgendwie mehr erwartet. Beim Lesen der zweiten Buchhälfte sind mir selbst so viele Ideen durch den Kopf geschossen, wie diese Geschichte enden könnte, dass ich geradezu enttäuscht war, als ich dann das wirkliche Ende gelesen habe. Hier hätte man die ganze „Abgedrehtheit“ der Personen und der Story nutzen können, um etwas wirklich Verblüffendes einzubauen, und das war nicht wirklich der Fall.

Fazit:
Interessante und schön zu lesende Geschichte, die durch die Fotos eine ganz besondere und eigenwillige Note bekommt. Das Ende hätte für meinen Geschmack „fulminanter“ sein können. 4 von 5 Bücherstapel.

1 Kommentare:

  1. Hmm, ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das Buch was für mich ist. Abgedrehte Stories finde ich ja immer etwas komisch. Aber interessant hört es sich schon an.

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