Mittwoch, 7. Juni 2017

"Hinter dem Café das Meer" - Phillipa Ashley

Dumont Verlag, 2017
10,00 Euro



Handlung:

Türkisblaues Wasser, raue Steilküsten, kilometerlange Sandstrände – der Sommer in St Trenyan/Cornwall hat einiges zu bieten. Leider ist Demi viel zu beschäftigt, um ihn zu genießen. Sie arbeitet als Kellnerin in einem kleinen Strandcafé, um sich und ihren Hund Mitch über die Runden zu bringen. 
Dann verliert sie ihren Job – und trifft Cal. Er hat ein Anwesen in der Nähe einer idyllischen Bucht geerbt. Das alte, baufällige Haus und das vernachlässigte Gelände will er in eine Ferienanlage umwandeln, und er braucht dringend Unterstützung. Auf einmal hat Demi wieder Arbeit. Und während sie gärtnert, Wände verputzt und Dachziegel anbringt, träumt sie von ihrem eigenen kleinen Café. Aber auch ihr neuer Chef beschäftigt sie – obwohl der es ihr nicht gerade leicht macht. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Wenn nur Cals Exfreundin nicht wäre, für die er noch Gefühle zu hegen scheint. Als Cal erkennt, was Demi ihm bedeutet, ist es fast zu spät …




Meine Meinung:
Ich war gar nicht auf der Suche danach und habe es trotzdem gefunden: ein perfektes Sommerbuch. Das ist "Hinter dem Café das Meer"; nicht nur Titel und Aufmachung lassen es vermuten, es steckt wirklich Sommer drin. Und eine schöne Liebesgeschichte obendrein.
Mal ehrlich, Sommerbücher mit Liebesgeschichten findet man ja aber an jeder Ecke. Wenn man will. Warum also auch noch diese hier? Mir hat diese Liebesgeschichte hier vor allem gefallen, weil sie nicht völlig abgehoben und vorhersehbar und von einer Seite auf die andere plötzlich DA ist, so nach dem Motto "Große Liebe, Seelenverwandte, und jetzt erst entdeckt, trallala". Hier entwickelt sich wirklich was. Die beiden Figuren Demi und Cal lernen sich kennen, arbeiten zusammen an einem Projekt, dem Projekt "Öko-Resort", das ich (ich muss es gestehen) anfangs vom Begriff her ein bisschen albern, aber mit zunehmender Beschreibung und Entwicklung im Buch doch richtig nett fand. Würde ich auch Urlaub machen, dort.
Manche Handlungsverläufe vor allem in der zweiten Buchhälfte schrammen ein wenig an der Realität vorbei und hätten in meinen Augen nicht unbedingt sein müssen. Intrigen, Missgunst, kleine Plänkeleien, die fiese Exfreundin, naja, von vielem was dabei, was die Literatur so hergibt.
"Hinter dem Café das Meer" ist dennoch eine schöne kurzweilige Sommerlektüre, mit der man die Seele mal ein bisschen gedanklich baumeln lassen kann. Sympathische Figuren, (ein Hund ist auch dabei!! ;) ), mit Cornwall eine echt schöne nette Ecke als Schauplatz ausgewählt - passt also alles irgendwie und lässt sich deswegen auch so gut weglesen.


Dankeschön an den Dumont Buchverlag!

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