Mittwoch, 27. Juli 2016

[Neue Bücher] In my mailbox...

Hallo ihr!
Ist schon eine kleine Weile her, dass ich mal neue Bücher präsentiert habe. Woran das lag? Hm, eine Mischung aus "nicht dran gedacht", "gar keine neuen Bücher bekommen" und "ich hab gerade überhaupt keine Lust, den Fotoapparat zu suchen" ist Schuld dran, würde ich mal sagen.
Heute ist das mal anders, heute habe ich schnell ein Foto geschossen von den Büchern, die in den letzten Tagen neu bei mir angekommen sind. Das sind diese hier:




C. J. Daugherty/ Carina Rozenfeld "Secret fire: Die Entflammten"
Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sasha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sasha zu opfern?

-> Das habe ich neulich schon verschlungen und fands ganz toll. Die Fortsetzung ist schon vorbestellt, auf englisch - weil es mir sonst zu lange dauert ;)

Nikola Hotel "Für immer und Emil"
Leonie ist eine Powerfrau: Sie liebt ihren Job und hat Erfolg. Dann wird ihr vorgeworfen, die Geschäftsidee der charmanten Brüder Emil und Ben geklaut zu haben. Zwei Stunden später hat sie Freizeit pur – Leonies Horrorvorstellung. Sie muss unbedingt denjenigen finden, der ihr das eingebrockt hat. Der Einzige, der ihr helfen kann: Emil. Doch der hat sich aufs Land verkrochen. Und plötzlich steht Leonie offline zwischen Erdbeerfeldern und Kuhfladen und spürt: Ihr Herz klopft für Emil.

-> Auf die Bücher von Nikola Hotel bin ich immer gespannt und für gewöhnlich werde ich beim Lesen ihrer Bücher auch nicht enttäuscht. Jetzt also Emil.

Elizabeth Craft/ Shea Olsen "Flower"

Die achtzehnjährige Charlotte hat keine Zeit für Jungs, sondern setzt all ihren Ehrgeiz auf die Zulassung an der Stanford Universität. Da tritt ein fremder Junge in ihr Leben, der geheimnisvolle Tate. Charlotte verliebt sich auf den ersten Blick und will nur noch eins: Tate. Und Tate will sie. 
Dann der Schock: Tate ist nicht irgendwer, sondern ein Superstar, der bekannteste Sänger seiner Generation. Und er hat dem Rampenlicht – und Beziehungen – den Rücken gekehrt. Doch die Anziehungskraft zwischen Charlotte und Tate ist so stark wie das Schicksal selbst ...


-> Erwartungen habe ich eigentlich nicht, ich lasse mich mal überraschen von der Geschichte. Hoffentlich was fürs Herz :D

Catharina Junk "Auf Null"

Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie.
Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß nicht zu früh. Ohnehin hat die Krankheit alles verändert. Mit ihrer besten Freundin Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist streng gläubig geworden, und Nina würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Dann lernt Nina Erik kennen und ist schneller in ihn verliebt, als ihre Angst vor einem Rückfall es erlaubt. Aber wie soll Liebe funktionieren, wenn einem der Mut zum Leben fehlt?


-> Das wäre wahrscheinlich nicht meine Wahl geworden, wenn ich es hätte aussuchen können. Aber ich habe es zum Testlesen zugeschickt bekommen und werde mal schauen, was diese (vielleicht?) traurige Geschichte mit mir macht.

Sarvenaz Tash "Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums"
Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …

-> Dadrauf bin ich total gespannt! Das klingt nicht nur herrlich schräg, sondern auch lustig und ich fühle schon bei der Inhaltsangabe mit dem Helden mit...

Kennt ihr eins der Bücher? Welches hat euch gefallen, welches macht euch neugierig?

Donnerstag, 21. Juli 2016

"Wie der Atem in uns" - Elizabeth Poliner

Dumont Verlag, 2016
23,00 Euro



Handlung:
Die Leibritzkys sind eine jüdische Großfamilie und einander in inniger Hassliebe verbunden. Jedes Jahr fahren sie gemeinsam in ihr Sommerhaus ans Meer, nach Woodmont in Connecticut. Bis ein tödlicher Autounfall alles für immer ändert. David Leibritzky ist erst acht Jahre alt, als er sterben muss. Das Jahr 1948, in dem er umkommt, ist das Jahr der Unabhängigkeit Israels. Doch frei wird keiner der Leibritzkys je mehr sein. 


Meine Meinung:
"Wie der Atem in uns" ist ein sehr ruhiges Buch, das mich persönlich recht melancholisch hat sitzen lassen, nachdem ich die letzte Seite umgeschlagen hatte. Elizabeth Poliner beschreibt einen Sommer im Jahre 1948 - einen Sommer der Familie Leibritzky, einer jüdischen Familie. Wobei ich finde, dass dieses Adjektiv "jüdisch" nur ein Zusatz ist, eine zusätzliche Beschreibung, aber nichts, was die Geschichte an sich im Wesen ausmacht. Selbstverständlich werden im Laufe des Buches viele kulturelle und religiöse Aspekte angesprochen, man bekommt vieles erklärt und dadurch einen guten Eindruck in die jüdischen Lebensweisen und Gebräuche. Ich fand das sehr spannend. Und doch denke ich, dass der eigentliche Knackpunkt der Geschichte der Tod eines kleinen Jungen ist, der bei allen Familienmitgliedern Spuren hinterlässt. Diese Spuren werden von der Autorin treffend aufgefangen. Tatsächlich schafft sie es, direkt oder auch indirekt jeden zu Wort kommen zu lassen, ob Schwester von Davy, ob Mutter oder eine der Tanten oder einer der Onkel. Für jeden verändert sich in diesem Sommer etwas. Es sind nicht nur die familiären Bande, die durch den Verlust des Jungen plötzlich nicht mehr ganz so fest und straff sitzen. Es sind auch alle Wünsche, Ziele und Hoffnungen, die ein jeder der Familie Leibritzky mit sich herumträgt, die plötzlich ins Wanken kommen. Jedem Familienmitglied wird in einem Kapitel ein Raum zugesprochen, ganz unbewusst teilweise, und anfangs erkennt man das als Leser gar nicht unbedingt. Aber man kann so daran teilhaben, wie jeder diesen verhängnisvollen Sommer erlebte und welche Konsequenzen sich durch den Tod von Davy daraus ergaben. Selbst Jahrzehnte später noch. Dabei kommt die Spannung, oder viel mehr Anspannung, jedoch auch keinesfalls zu kurz, denn Poliner versteht sich darauf, nur mit kleinen Anmerkungen und Details die Neugier des Lesers am Laufen zu halten. So weiß man zwar schon nach wenigen Seiten, dass der kleine Davy in diesem Sommer sterben wird, und die Geschichte steuert unweigerlich auf diese Tragödie zu; was aber tatsächlich genau mit Davy passiert, das erfährt man erst am Ende des Buches.
"Wie der Atem in uns" ist ein ruhiges, langsames, und gerade deswegen sehr lesenswertes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. Es hinterlässt Spuren und zumindest ich musste dieser Melancholie in mir, die ich nach dem Lesen spürte, erstmal nachtasten.


Samstag, 16. Juli 2016

Lese-Rückblick Juni 2016 + Aktuelle Lesesachen

Hallo ihr Lieben!
Gute 15 Tage zu spät schreibe ich heute mal den Lese-Rückblick auf den Juni, aber immerhin. Und auch jetzt habe ich eigentlich nur Gelegenheit dazu, weil ich momentan etwas kränkelnd zuhause bin. War alles irgendwie ein bisschen zu viel in den letzten Wochen und ich bin - nicht nur gefühlt, sondern auch ganz in echt - urlaubsreif. Leider dauert es noch ein wenig bei mir, bis ein paar freie Tage in Sicht kommen; noch über 1 Monat, um genau zu sein. Aber dafür werde ich die freien Tage Ende zelebrieren, das steht mal fest! :D Ein Punkt auf der To-do Liste ist daher auch, mir Gedanken über die Urlaubslektüre zu machen, aber das hat noch Zeit. Das werde ich erfahrungsgemäß erst kurz davor entscheiden, je nachdem, wonach mir gerade ist.
Momentan fällt es mir recht schwer, mich für ein Buch zum Lesen zu entscheiden. Mein Bauch schreit nicht laut "Und heute mal Krimi! Oder Romantik!!", meinem Kopf ist derzeit auch irgendwie alles egal. Das sieht man vielleicht auch daran, dass ich schon im Juni aus Verzweiflung mal wieder meine Harry Potter Bücher aus den Regalen befreit und einen Re-Read der Teile 4 und 5 gestartet habe. Bei Harry weiß ich, woran ich bin, da muss ich nicht damit rechnen, dass die Geschichte nicht halten kann, was ich von ihr erwarte oder mir von ihr verspreche. Altbewährtes halt. Mittlerweile bin ich in Teil 6 angekommen. Lustig ist, dass ich schon mitbekommen habe, dass momentan auf vielen Blogs ohnehin eine Harry Potter Re-Read-Challenge läuft und sich einige derzeit noch einmal neu in die Geschichte von Harry fallen lassen. Ich mache das unabhängig von dieser Challenge.
Ansonsten war der Juni ganz ok, was die Lektüre betraf. Keine großen Enttäuschungen, aber - abgesehen von Harry - auch nichts, was so wirklich im Kopf hängen geblieben ist. Beim Auflisten fällt mir auf, dass ich eigentlich noch ein paar Rezensionen schreiben müsste, oder wenigstens kurze Leseeindrücke. Ich lasse das momentan ganz schön schleifen, weil diesbezüglich bei mir gerade echt die Luft raus ist. Schon das Wort "Rezension" nervt mich gerade ungemein... o.O


Gelesen im Juni

"Pip Bartlett und die magischen Tiere" - Maggie Stiefvater/ Jackson Pearce (4/5; Rezension)
"Am Ende der Welt traf ich Noah" - Irmgard Kramer (4/5)
"Albert muss nach Hause" - Homer Hickam (3,5/5; Rezension)
"Missing Link" - Walt Becker (4/5)
"Rundreise" - Kiki Blu/ Daniela Rohr (5/5; Rezension)
"Harry Potter und der Feuerkelch" - Joanne K. Rowling (5/5)
"Harry Potter und der Orden des Phönix" - Joanne K. Rowling (5/5)
"Shatter me" - Tahereh Mafi (4/5)


Und die aktuelle Lektüre? 

Aktuell (und da ich eben seit Donnerstag mittag krank zuhause sitze) lese ich ganz fleißig - was soll man auch sonst tun?! Ich habe "Secret fire - Die Entflammten" von C. J. Daugherty VERSCHLUNGEN, anders kann ich es echt nicht nennen. Das Buch erscheint erst im August, aber ihr solltet es euch schon einmal vormerken. Ich fands total spannend! Schön geheimnisvoll und mysteriös alles, es spielt abwechselnd in London/Oxford und Paris. Jetzt hätte ich eigentlich gern sofort Teil 2 zum Weiterlesen, aber der erscheint tatsächlich leider erst im September auf Englisch. Und wurde daher gestern direkt von mir vorbestellt. ;)

Als nächstes, weil es mich im Regal gerufen hat, habe ich mir dann doch tatsächlich mal "Obsidian" von Jennifer L. Armentrout geschnappt und mich darin vertieft. Jaja, damit bin ich vermutlich recht spät dran, die meisten schwärmen ja schon seit Jahren von dieser Buchreihe. Bisher (ich bin etwas über die Hälfte) bin ich - ehrlich gesagt - noch sehr am Schwanken, wie ich es finden soll. Den Anfang mochte ich, auch Katy und ihre Art. Aber zunehmend geht mir Daemon auf den Keks. Warum muss der so a****ig sein und warum lässt sich Katy alles gefallen? Das nervt mich irgendwie gerade total. Mal sehen, wie es weitergeht. Der erste Impuls, mir gleich alle weiteren Bände der Reihe zu bestellen (sind ja glücklicherweise mittlerweile alle erschienen, das ist das Glück derjenigen, die lange mit dem Lesen einer Buchreihe warten! ;), ist fürs erste wieder verschwunden. Was sagt ihr, lohnt es sich, dran zu bleiben?

Habt ein schönes Wochenende!

Samstag, 2. Juli 2016

Zwischenstand beim Lesebingo

Kaum zu fassen, aber tatsächlich wahr: Der Juni und damit die erste Hälfte des Jahres ist bereits vorbei. Ich habe ehrlich gesagt absolut keine Ahnung, wo all die Tage hin sind, gefühlt ist mir eigentlich erst wie April oder so... o.O
Naja, alles Rumwundern hilft nichts; stellen wir uns der Tatsache, dass es bereits Juli ist und damit nur noch ein halbes Jahr Zeit bleibt, um das Lesebingo abzuarbeiten. Ich habe mir gedacht, dass es ganz nett wäre, mal einen kurzen Überblick zu geben, wie weit jede Teilnehmerin ist - auch damit man abschätzen kann, wie die anderen sich so schlagen.
Ich freue mich, dass sich dieses Jahr einige Mitstreiterinnen gefunden haben und dass diese (zumindest fast) alle bisher auch super dabei sind. Eigentlich - und ich gebe es hier offen zu - sogar viel besser dabei als ich. Denn (ganz egoistisch fange ich mal eben mit mir selbst an; ich weiß, eigentlich macht man das nicht...) ich habe mir bisher 11 Bücher fürs Lesebingo 2016 angerechnet und 7 davon rezensiert. Von mindestens 3 weiteren plane ich eigentlich auch noch eine Rezension, hatte bisher aber keine Lust und keine Zeit dazu. Ich bemühe mich, das mal noch zu ändern.
So also mein Stand. Nicht wirklich überragend, ich weiß. Aber ich habe festgestellt, dass ich wegen diesem gefühlten Zurückliegen jetzt erstmal nicht in Panik verfalle - denn genau das wollte ich ja mit dem Lesebingo vermeiden. Ich wollte es extra nicht als "Challenge" formulieren, sondern als nettes Nebenher zum Lesen, das ich ohnehin mache. Also mal schauen, ob mir noch weitere 14 passende Bücher bis zum Jahresende über den Weg laufen - wenn nicht, dann eben nicht.

Wie sieht es dagegen bei euch aus? Ich beziehe mich wie schon gesagt auf den Stand vom 1.7.16, also gestern, und auch da habe ich nur auf eure Lesebingo-Seite geschaut und das genommen, was ich dort gefunden habe. Es kann natürlich sein, dass ihr noch weitere Bücher gelesen und/oder rezensiert habt, diese aber noch nicht auf die Seite verlinkt habt.

Dark Fairy hat demnach 17 Bücher fürs Lesebingo gelesen und 6 davon rezensiert.
Numi ist mit 10 gelesenen und komplett rezensierten Büchern dabei.
17 gelesene und rezensierte Bücher fürs Lesebingo kann Elli vorweisen.
an1097 hat sich 9 Bücher angerechnet, 5 davon rezensiert.
Devona hat 6 gelesene und rezensierte Bücher aufgelistet.
Tanja hat 14 gelesene Bücher angegeben, jedoch entweder keins davon rezensiert oder zumindest keins verlinkt.
Nina hat sich 2 Bücher angerechnet und beide auch rezensiert.
Buch Ninja hat von 11 angegebenen Bücher 10 rezensiert.
Bei Denise bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie wirklich am Lesebingo teilnimmt, denn bei ihr habe ich noch gar kein angegebenes Buch gefunden. Denise, vielleicht kannst du kurz Rückmeldung geben, ob du noch mitmachen möchtest? Das wäre super :)
Das Goldkindchen hat 14 Bücher fürs Lesebingo gelesen und rezensiert.
Eins mehr, nämlich 15 gelesene und rezensierte Bücher, kann Julia vorweisen.
Neyasha macht auch wieder mit und hat sich bisher 4 gelesene und rezensierte Bücher eingetragen.
Spitzenreiter bisher scheint Lona zu sein, die 18 Bücher gelesen und 6 davon rezensiert hat. Hut ab!
Anna, die erst vor Kurzem dazu gestoßen ist, hat sich bisher 2 Bücher angerechnet und 1 davon rezensiert.
Dann nimmt noch Susanne teil, jedoch ohne Blog, daher weiß ich nicht, wie weit sie ist. Susanne, vielleicht magst du deinen aktuellen Stand mal als Kommentar hinterlassen, das wäre super. :)

Beim Überfliegen ist mir aufgefallen, dass es wohl 3 Kategorien gibt, die den meisten, wenn nicht sogar allen, recht schwer fallen. Das sind "Ein Buch, das älter ist als du", "Ein Buch, in dem die Hauptfigur wie du heißt" und "Ein Buch mit einem Monatsnamen im Titel". Zugegeben, die sind auch alle recht schwierig. Ich habe zwar schon ein Buch mit einem Monatsnamen im Titel im Auge, denke aber, dass es da tatsächlich eher wenige gibt. 

Wie sind eure Erfahrungen? Welche Kategorien fallen euch sonst noch schwer? Braucht jemand vielleicht Tipps oder Buchvorschläge für irgendeine Kategorie? Schreibt ruhig mal, wie ihr bisher mit dem Lesebingo zurecht kommt.

Euch weiterhin viel Spaß dabei! :D

Freitag, 1. Juli 2016

Die Lektüre meiner Zugnachbarn #17

Zug fahre ich momentan nicht mehr so häufig, nur wenn ich auf dem Weg zu oder von meinen Weiterbildungsseminaren bin (was immerhin 2x pro Monat der Fall ist, aber zum Glück sind die Fahrten kurz). Daher herrscht hier seit einiger Zeit ziemliche Flaute, was die "Lektüre meiner Zugnachbarn"-Rubrik betrifft. Neulich jedoch erspähte ich jemanden lesenderweise im Zug und davon berichte ich heute einfach mal wieder.
Es handelte sich um eine junge Frau, ich würde sie mal als Studentin einordnen, auch angesichts ihrer vollgepackten Tasche, aus der Ordner und verschiedene Hefter rausquollen. (Das Wort sieht komisch aus, aber es heißt doch so, oder?) An sich war sie gar nicht so auffällig - zumindest nicht verglichen mit manch anderen Zuggästen, die ich hier auch schon beschrieben habe. Eigentlich war sie völlig normal.
Aber sie las mit offenem Mund. Und das sicher nicht, weil sie Schnupfen oder Polypen oder eine generell verstopfte Nase oder derartiges hatte. Nee, ich glaube, sie las mit offenem Mund, weil ihr Buch sie so "geflasht" hat. Vielleicht war es extrem spannend. Extrem überraschend. Besonders aufregend. Auch in Hinblick auf die Inhaltsangabe könnte ich vermuten, dass es bei dieser Buchreihe auch recht ... naja, pikante und offenherzige Lesestellen gibt, und vielleicht haben ihr die einfach den Atem geraubt. Ich weiß es nicht, ich kenne die Buchreihe nicht und denke auch nicht, dass ich sie je lesen werde, denn wenn ich "königlicher Bad Boy" und "magische Anziehungskraft" lese, regt sich bei mir eher kein Interesse. Aber den Anblick von ihr, völlig versunken mit offenem Mund in diesem Buch, den werde ich so schnell nicht vergessen... :D


Geneva Lee "Royal - Passion"
Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor ...

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?



Kennt ihr das Buch? Habt ihr es auch mit offenem Mund gelesen? Ist es empfehlenswert?

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