Samstag, 11. Juni 2016

"Pip Bartlett und die magischen Tiere: Die brandgefährlichen Fussels" - Maggie Stiefvater und Jackson Pearce

Verlag Heyne fliegt, 2016
12,99 Euro



Handlung:
Die neunjährige Pip Bartlett hat eine besondere Gabe: Sie kann mit magischen Tieren sprechen – mit Einhörnern, Seidengreifen und Hopp-Grackeln. Mit Eltern und Lehrern klappt die Verständigung allerdings manchmal nicht so gut. Weshalb Pip in den Sommerferien wegen des Einhorn-Vorfalls (wer denkt denn auch, dass die so doof sind!) zu ihrer Tante Emma verbannt wird. Emma leitet eine Praxis für magische Tiere, und begeistert plaudert Pip den ganzen Tag mit den verrücktesten Geschöpfen, die man je gesehen hat. Doch dann taucht ein abenteuerliches Problem auf, nämlich Unmengen von Fussels. Das Schlimme an diesen kleinen pelzigen Wesen: Wenn sie sich aufregen, gehen sie in Flammen auf … Hier können nur Pip und ihr neuer Freund Thomas helfen.



Meine Meinung:
"Pip Bartlett und die magischen Tiere" erinnert in vielerlei Hinsicht an ein Kinderbuch: Zum einen das Cover, bunt und quietschig, dann die (wunderbaren) Zeichnungen im Buch über die magischen Tiere, die von Maggie Stiefvater selbst vorgenommen wurden, der Titel des Buches an sich, die recht große Schriftgröße. Nach den ersten Zeilen hatte ich mich also schon eher auf eine Kinder-Geschichte eingestellt. Aber eigentlich ist die Geschichte von Pip, die in einer Welt voller magischer Tiere lebt und diese nur zu gern erforschen möchte, auch sehr eine Geschichte für Erwachsene, die es nicht immer ganz bierernst haben wollen in ihrer Lektüre. Ich zumindest habe mich bestens unterhalten gefühlt, auch wenn ich schon weit über das empfohlene Lesealter hinaus bin. Dafür sorgen zum einen die niedlichen und kuriosen Ideen, die die beiden Autorinnen hier vom Stapel lassen. Seien es die Namen der magischen Tiere, oder ihre besonderen Eigenschaften (z.B. Summen, wenn sie glücklich sind, oder wie ein Gummiball hin und her fliegen können). Oder aber auch Pip mit ihrer Neugier und der zugleich unerschütterlichen Hilfsbereitschaft und dem unersättlichen Forscherdrang, alles über magische Tiere herausfinden zu wollen. Besonders gut gefallen hat mir aber auch Thomas, mit dem sich Pip anfreundet, und der nicht nur hypochondrisch, sondern auch sehr ängstlich veranlagt ist. Ängstlich wie ein ganz besonderes Einhorn im Buch auch, übrigens... Die Seiten sind also gespickt mit einem Leseabenteuer voller außergewöhnlicher Ideen und sympathischer Figuren, die nicht nur jüngere Leser begeistern dürften. Gern mehr von solchen schriftstellerischen Zusammenarbeiten!

Ein herzliches Dankeschön an Heyne fliegt!

2 Kommentare:

  1. Ich finde es so toll, dass Maggie Stiefvater so vielseitig kreativ ist: schreiben, zeichnen, Musik machen, ... Ihre Buchtrailer sind ja auch ein großartiges Zeugnis für ihre vielfältigen Talente.

    Das Buch klingt sehr nett, ist aber etwas, das ich mir wohl eher nur aus der Bücherei ausleihen würde.

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  2. Ja, das ist ein gutes Buch zum Ausleihen. Man muss es nicht zwingend bei sich zuhause im Regal stehen haben. Und Maggie Stiefvater find ich auch toll - die macht einfach das, worauf sie Lust hat :D

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