Freitag, 24. Juni 2016

Freitagsgedanken

Hallo ihr Lieben!
Puh, da bin ich mal wieder, nach einigen Tagen absoluter Blog-Sendepause. Diese Sendepause war weder gewollt noch geplant, die ist einfach so passiert. Irgendwie zieht es mich momentan nicht wirklich Richtung Blog. Ich tue mich tatsächlich derzeit ziemlich schwer mit dem Lesen allgemein. Oftmals stehe ich ratlos vor den Bücherregalen und kann mich so gar nicht entscheiden, was ich lesen könnte. Wo es mich hinzieht. Nicht mal vage Vorstellungen schnipsen da in meinem Kopf auf (so nach dem Motto "Krimi. Ach nee, lieber Liebe. Oder was Futuristisches?!") und ich kann mich nicht entscheiden. Manches Mal ziehe ich mir dann 3 oder 4 Bücher raus, lese lustlos auf den ersten Seiten, und merke recht schnell, nee, das war´s nicht. Ich hab zwar Lust auf Lesen; das Problem, das ich schon beim letzten Mal berichtet habe, nämlich dass ich gern mal wieder so einen richtigen Wow-Effekt-Pageturner lesen würde, der mich vom Hocker fegt, - tja, dieses Problem habe ich aber noch immer. Gefunden habe ich so ein Buch nach wie vor nicht. 
Neulich dachte ich, ich hätte es, als ich nach einer solchen Bücherregal-Scan-Aktion, wie ich sie ein paar Zeilen weiter oben beschrieben habe, mir nicht ganz so spontan "Shatter me" von Tahereh Mafi aus dem Buchregal angelte. Da war ich relativ schnell verloren in der Geschichte und vor allem begeistert von dem Schreibstil der Autorin. Mir hat total gefallen, wie sie die Gefühle von Hauptfigur Juliette beschrieben hat - wie ein ungeschriebenes Blatt, das zum ersten Mal so etwas wie gute Gefühle empfängt. Aber ganz plötzlich, etwa nach 3/4 des Buches - puff, war der Elan und das Interesse weg. Ich hatte keine Lust mehr auf die Geschichte. Vielleicht, weil´s irgendwann auch zu schmalzig und zu absehbar wurde. (Wenn sich die Hauptfiguren schon in Teil 1 einer Trilogie kriegen, ist für mich die Spannung relativ schnell gegessen...) Eigentlich will ich aber schon noch weiterlesen; vielleicht schnappe ich mir das Buch am Wochenende nochmal.

Und wie es bei mir oft so ist, wenn ich mich lesemäßig nicht entscheiden kann, lese ich dann aus Verzweiflung ein Buch, das ich bereits kenne und bei dem ich weiß, was mich erwartet. Nämlich eine gute Lesezeit. Ich muss nicht befürchten, dass mich das Buch irgendwann mittendrin enttäuschen wird, denn ich kenne es ja schon und habe es schon für gut befunden. Die Qual der Wahl fiel auf "Harry Potter und der Feuerkelch". Ich gestehe, ich kenne manche Absätze dieses Buch bereits auswendig. Teil 4 der HP-Reihe ist das Buch, das ich am häufigsten aller 7 Teile gelesen habe (so sieht mein Exemplar mittlerweile übrigens auch aus) und das ich irgendwie auch am meisten mag. Da passiert so schön viel. Und so viel schönes und spannendes. Ich amüsiere mich gerade prächtig beim Weihnachtsball. 
Angefangen habe ich aber auch diverse andere Bücher, z.B. "Das Rosenholzzimmer" von Anna Romer, ein schöner Sommer-Schmöker. Oder auch "Wie der Atem in uns" von Elizabeth Poliner, das aber erst Mitte Juli erscheinen wird. 

Übrigens bin ich gerade recht stolz auf mich, denn ich habe in den letzten beiden Tagen doch einige Zeit am Laptop für den Blog aufgebracht. Wie oben schon geschrieben, zieht mich gerade nicht viel zum Blog; ich habe meistens einfach keine Lust, noch viel über ein Buch zu schreiben, wenn ich denn mal eins gelesen habe. (Was gefühlt eh nicht so oft der Fall ist in der letzten Zeit.) Mir gefällt es eigentlich auch überhaupt nicht, dass ich abseits von Rezensionen momentan auch so gar keine anderen Blog-Rubriken bediene. Ich sag´s so einfach, wie es ist: Mir fällt gerade nichts ein, was ich auf dem Blog bringen könnte! Ich habe keine Ideen für Posts oder Beiträge. Bin schon ganz erleichtert, weil ich euch in den nächsten Tagen endlich mal wieder eine lesende Zugnachbarin vorstellen werde, aber das war´s dann leider auch schon wieder. Ich habe noch 2 oder 3 andere Rezensionen vorbereitet (deshalb: stolz auf mich!), aber sonst? Nix. Offenbar habe ich zum Thema Lesen und Bücher momentan nicht viel zu sagen. Und das finde ich eigentlich doof.
Ich hoffe, dass mir bald mal wieder was einfällt, was vielleicht ein bisschen Abwechslung auf den Blog bringt. 

Bis dahin wünsche ich euch erstmal ein schönes, lesereiches Wochenende!

3 Kommentare:

  1. Hey,
    ich glaube Lese- und Blogflauten sind zur Zeit eine weit verbreitete Krankheit ;) In den sozialen Netzwerken lese ich momentan ständig von Blogpausen, weil der oder die entsprechende Bloggerin gerade so viel um die Ohren oder eben keine spannenden Ideen hat. Ich finde das völlig legitim, denn immerhin ist es ja doch nur ein Hobby und wenn es in Stress ausartet oder gerade keinen Spaß macht, dann sollte man sich auch nicht dazu zwingen. Manchmal hilft ja allein der Gedanke, dass kein Druck mehr dahinter ist, um wieder kreativer zu werden ;) Die Erfahrung habe ich auch beim Reiten gemacht. Seit ich nicht mehr an Wettkämpfen teilnehme, machen wir viel schnellere Fortschritte :D

    Liebe Grüße und ein stressfreies und entspanntes Wochenende :)
    Nanni

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  2. Hey Nanni. Ja, ich stress mich deswegen auch nicht, aber ein bisschen stören tut es mich halt doch. Wenn die Lust und Laune, sich mit dem Blog zu beschäftigen, so völlig abebbt - ist irgendwie nicht so toll. Ich hab auch schon so lange den Blog in den verschiedenen Bereichen nicht mehr aktualisiert. Die Rezensionen nicht mehr verlinkt, mal neue Fotos von Büchern, die ich aktuell lese - was aber auch daran liegt, dass ich meine Bücher schon seit einiger Zeit nicht mehr fotografiere. Ach naja, vielleicht wird´s ja mal wieder besser... o.O

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  3. Vielleicht brauchst du überhaupt mal eine längere, bewusste Blogpause? Auch ein Hobby kann einem ja mal auf die Nerven gehen oder gerade einfach nicht das richtige für einen sein.
    Bei mir läuft es gerade auch etwas zäh mit dem Bloggen und mich konnte in der letzten Zeit nur selten ein Buch wirklich überzeugen. Übers Wochenende hat mich überraschenderweise "Der letzte lange Sommer" von Dagmar Trodler total gefesselt - dabei hatte ich das schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf meinem Reader und gar keine große Lust, damit anzufangen.

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