Freitag, 3. Juni 2016

Freitagsgedanken und Monatsrückblick Juni

Hallo ihr Leseleute!
Aus Oslo bin ich längst zurück (ganz ehrlich, für mehr als eine handvoll Tage in Oslo verdiene ich eindeutig zu wenig!), habe aber bisher einfach nicht die Zeit und die Muße gehabt, mich an den Laptop zu setzen. Oslo war leider sehr verregnet, aber trotzdem schön und definitiv ein Besuch wert. Meine Füße waren direkt nach meiner Rückkehr leider nicht mehr zu gebrauchen, aber mittlerweile geht´s wieder ;) Für die Kürze der Zeit haben wir eine ganze Menge von Oslo gesehen, wiederum aber auch längst nicht genug, um die Stadt wirklich kennenzulernen...
Lesemäßig war der Monat ganz ok; ich habe nicht allzu viel gelesen, und bis auf eine Ausnahme auch nichts, was mich wirklich richtig vom Hocker gerissen hat. Irgendwie stehe ich mit dem Lesen gefühlt gerade ein bisschen auf wackeligen Beinen. An manchen Tagen muss ich mich fast "überwinden", zum Buch zu greifen, und das ist natürlich Mist. Ich meine, ich lese nicht, wenn mir nicht danach ist. Ich werde mich selbst nie zum Lesen zwingen. Aber irgendwie würde ich mir mal wieder so einen richtigen Knüller wünschen, der mich an seine Seiten fesselt, der meine Gedanken bestimmt, selbst in Momenten, in denen ich das Buch nicht in der Hand habe. Einfach das Gefühl, im Lesen mal wieder so richtig aufzugehen und sich von einer Geschichte vollends mitreißen zu lassen. Tatsächlich fehlt mir das seit einer Weile. Ich denke, da würde auch die "Vollblut-Begeisterung" am Lesen für mich wiederkehren, denn die vermisse ich gerade ein bisschen. Versteht ihr, was ich meine?  
Mal sehen, was der Juni lesemäßig für mich bereit hält. Fest eingeplant habe ich bisher nichts und - soweit ich sehe - habe ich im Juni auch keine Neuerscheinung notiert, die ich unbedingt haben will. Vielleicht mache ich einfach mal die Augen zu, streiche an meinen Bücherregalen entlang und mache bei einem Buch Halt, bei dem mein Inneres leise "Stopp" sagt... :)


Gelesen im Mai

"Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" - Katie Marsh (3,5/5)
"The Raven King" - Maggie Stiefvater (5/5)
"Die Geschichte der Baltimores" - Joel Dicker (4/5)
"Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte" - Christina Michels (4/5)
"Jake Djones: Die Dynastie des Bösen" - Damian Dibben (4/5)
"Einmal hin und für immer" - Sarah Morgan (3,5/5)
"Willkommen im Bellweather Hotel" - Kate Racculia (4/5)


Lese-Highlight im Mai

... war ohne Frage "The Raven King" von Maggie Stiefvater, der Abschluss der Raven Boys-Reihe. ENDLICH wird geklärt, ob Gansey Glendower findet und natürlich, ob er überleben wird. Ich verrate es euch nicht, lest es selbst!! 

Lese-Enttäuschung im Mai

... gab es eigentlich nicht. Alle gelesenen Bücher fand ich zumindest ok.

Habt ein schönes Wochenende! :D

3 Kommentare:

  1. Schade, dass Oslo verregnet war. Mir war Norwegen ja immer sehr wohlgesonnen mit dem Wetter und wenn ich an mein Auslandssemester denke, denke ich auch immer an einen traumhaften Frühling mit viel Sonne und herrlichen 15-20 Grad über mehrere Wochen hinweg.

    Was du zum Lesen schreibst, kenne ich auch. Ich hatte jetzt öfter Phasen, in denen ich das Gefühl hatte, ich müsste mich direkt zum Lesen überwinden, aber letztendlich lag das doch an den Büchern. Als ich nämlich dazwischen einen Re-Read von "Amy & Roger's Epic Detour" eingelegt habe und "Die Prinzessin von Arborio" mich super unterhalten hat, sah die Sache gleich wieder ganz anders aus und ich habe mich mit Begeisterung ins Lesen vertieft.
    Da frage ich mich dann auch oft, ob ich wirklich Bücher lesen soll, die in mir nicht diese Begeisterung hervorrufen. Aber zum Abbrechen finde ich sie dann meist auch wieder nicht schlecht genug. Schwierige Sache ...

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  2. Ja, du sprichst mir aus der Seele! Ich hab dann dieses Buch vor mir liegen, lese darin, aber ohne rechte Begeisterung - und denke mir, ach nee, abbrechen tu ich das jetzt aber auch nicht. Aber irgendwie fehlt mir dieses Wow-Gefühl beim Lesen, dieses atemlose Umblättern, weil man wissen will, wie es weitergeht, und dabei alles andere zu vergessen - Essen, Termine, Schlafen... Ich weiß wirklich nicht, welches Buch ich mir gerade schnappen müsste aus meinen vielen, die ich besitze, um so ein Gefühl mal wieder zu bekommen. Aber ich glaube, genau dieses Gefühl bräuchte ich dringend... :(

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  3. Das ist halt auch im Vorfeld immer schwer einzuschätzen, ob ein Buch so ein Knaller wird. Mir zumindest passiert das oft bei Büchern, bei denen ich das gar nicht erwartet hätte.
    Mein Buch werd ich jetzt vielleicht wirklich abbrechen, das ist für mich einfach nur mühsam (The Lies of Locke Lamora). Wenn ich auf die noch vor mir liegenden Seiten schaue und mir denke "O Gott, soviel noch", dann ist das schon ein recht eindeutiges Signal.

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