Donnerstag, 7. April 2016

"play2live" - Kirsty McKay

Chicken House Verlag, 2016

Handlung:
Jetzt wird es ernst. Killer geht los – und Cate ist dabei! Die Regeln sind klar: Ein Mörder, zwölf Mitspieler und absolute Schweigepflicht. Niemand sonst an dem einsam gelegenen Eliteinternat darf von dem Spiel wissen. Wer „gekillt“ wird, ist raus. Cates Alltag ist ab sofort von boshaften Eskapaden geprägt. Doch bald wird aus den spielerischen Drohungen gefährliche Realität. Jemand hat es auf sie abgesehen. Und Cate hat nur eine Chance zu entkommen: Sie muss die wahre Identität ihres Peinigers herausfinden, bevor der sie erwischt.



Meine Meinung:
Auf das Buch bin ich vor allem deswegen aufmerksam geworden, weil ich die "Untot"-Buchreihe der Autorin Kirsty McKay sehr mochte - insbesondere wegen des unterschwelligen schwarzen Humors und der sympathischen Figuren. Auf genau das habe ich auch in ihrem neuen Buch spekuliert und gehofft, und ich wurde nicht enttäuscht.
Tatsächlich hat mich "play2live" ziemlich mitgerissen, denn ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Irgendwie war mir die Frage, wie es weitergeht, wer der sogenannte "Killer" sein könnte, immer wichtiger als alles andere um mich herum. Also hab ich weitergelesen. Teilweise hat mich das Buch an Filme wie "Scream" oder "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" erinnert, denn auch da ist diese immer unterschwellig vorhandene Spannung, der Nervenkitzel und letztlich das große Rätselraten "Wer könnte es gewesen sein?" vorhanden. Und "play2live" liest sich auch fast ein bisschen wie ein Drehbuch. Das ganze "Killer-Getue" ist hier zwar nur ein Spiel, die Todesfälle nicht real (oder doch...?! Wird hier nicht verraten! ;) ), aber das heißt nicht, dass man als Leser nicht dennoch anfängt, zu kombinieren, Fährten zu verfolgen und sich eben Gedanken zu machen. Ich hatte im Laufe der Seiten auch ein oder zwei Verdächtige im Auge. Auf den wahren Täter kann man am Ende kommen, oder aber auch nicht.
Der schon erhoffte schwarze Humor, den Hauptfigur Cate an den Tag legt, taucht auch immer wieder mal auf - nicht zu großzügig, aber dennoch so, dass einem immer wieder klar wird, es handelt sich hier um ein Jugendbuch und ganz grausig schlimme Dinge passieren halt letztlich doch nicht. (Zum Glück.) Mir hat "play2live" ausgesprochen gut gefallen: es ist spannend, es ist unterhaltsam, es ist "Killer" :D

Ein herzliches Dankeschön an den Chicken House Verlag für das Leseexemplar!

5 Kommentare:

  1. Hey!
    Ich kann deine Rezension total anchvollziehen. Ich fand den Schreibstil, vor allem durch die Ich-Perspektive, so genial, dass ich manchmal das Gefühl hatte, das sich mich lieber umdrehen sollte, vielleicht steht der Killer ja auch hinter mir.
    LG
    Yvonne

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  2. Das klingt spannend, auch wenn mich einsam gelegene Eliteinternate samt Rätsel seit "Das Tal" eher abschrecken. Aber dieses Buch hier scheint ja doch ganz anders zu sein.

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  3. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die sich ziemlich ähnlich anhören, aber du klingst so schön begeistert und den schwarzen Humor finde ich auch sehr reizvoll. Ich werde mir das Buch mal merken. :)

    Danke fürs Vorstellen und allerliebste Grüße

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  4. @ Neyasha & Tine: Ach ja, das Buch ist ganz anders als die "Das Tal"-Reihe. Das abgelegene Internat als solches spielt hier - bis auf einige Seiten am Ende - auch keine so große Rolle, das war bei "Das Tal" ja auch anders. Hier geht´s wirklich eher ums Rätselraten: wer könnte der "Killer" sein, und ist das alles noch ein Spiel oder wird es schon zu ernst?

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  5. @ Yvonne: Ja, stimmt, die Ich-Perspektive hat das alles nochmal eindrücklicher gemacht :)

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