Montag, 31. August 2015

(Lese-) Rückblick August 2015

Der August war ein bunter, arbeitsreicher, emotionaler und buchreicher Monat. Ich hatte meinen letzten Arbeitstag an meiner bisherigen Arbeitsstelle, hatte deswegen einiges zu bearbeiten, zu beenden, abzulaufen (Laufzettel-Stationen abklappern ist echt das Letzte!) und wehmütig zu akzeptieren, denn meine Kollegen werden mir schon sehr fehlen in der Zukunft. Die Hitze hat mich in den letzten Wochen ziemlich geschafft und ich hoffe wirklich sehr, dass sie sich nach dem heutigen Tage endlich verzieht. Ich hab ja nichts gegen Sonne, sie kann im Herbst gern jederzeit da sein - aber doch bitte nicht mehr bei über 30°, das halte ich nicht aus...
Buch- und lesemäßig gesehen war der August ... okay. Ich habe zum ersten Mal die "Legend"-Bücher von Marie Lu gelesen und kann schon verstehen, warum so viele diese Buchreihe so mögen. Ich fand sie auch gut, aber so einen Reiz und Lese-Sog wie beispielsweise die "Hunger Games" damals hat die Buchreihe nicht bei mir ausgelöst. Ansonsten hab ich mit 9 ausgelesenen und 2 weiteren angefangenen Büchern für meine Verhältnisse (und in Anbetracht des vollen Monats) recht viel gelesen; leider war aber kein Buch dabei, das ich als den absoluten Oberknaller benennen könnte. Alle waren nicht schlecht, aber ein echtes Highlight hatte ich nicht. Vielleicht im September wieder. 

Gelesen im August

Nina LaCour "Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem" (3,5/5; Rezension)
Petra Hülsmann "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" (4/5; eventuell Kurzmeinung)
Samuel Bjork "Engelskalt" (4/5; Rezension)
Marie Lu "Legend: Schwelender Sturm" (4/5)
Marie Lu "Legend: Berstende Sterne" (4/5)
Veit Etzold "Totenzeichner" (2,5/5; Rezension)
David Arnold "Auf und davon" (4/5; Rezension folgt)
Josh Weil "Das gläserne Meer" (4/5; Rezension)
Alice Oseman "Solitaire" (3,5/5; Rezension folgt)



Highlight im August
... ist dann wohl am ehesten die "Legend"-Reihe von Marie Lu gewesen.

Enttäuschung im August
... "Der Totenzeichner" von Veit Etzold war leider gar nicht mein Fall.




Und der September?
Der September wird ein vollgepackter Monat. Weil es die letzten Tage sind, bevor ich im Oktober eine neue Vollzeit-Stelle und zusätzlich eine Weiterbildung zur Psychotherapeutin beginne (heißt im Klartext: ich habe für gar nichts mehr Zeit), möchte ich die paar bleibenden Tage und Wochen nutzen, um soviele schöne Dinge wie möglich zu machen. Das wird nicht so ganz klappen, weil ich dennoch eine Menge von zuhause arbeiten muss (alles, was trotz letztem Arbeitstag noch liegen geblieben ist), die Doktorarbeit wartet und ich sollte mich auch wenigstens ein bisschen darauf vorbereiten, was mich inhaltlich dann ab Oktober erwartet. Aber abgesehen davon fahre ich noch einige Tage weg, erst an die Ostsee, dann nach London, worauf ich mich wirklich schon total freue. Und ich möchte natürlich einiges lesen, denn die Bücher stapeln sich hier und rufen mir schon ganz verzweifelt zu, dass sie auch endlich mal an der Reihe sein wollen. Tatsächlich hab ich auch noch Rezensionsexemplare liegen, sie sollte ich wohl mal bevorzugt zur Hand nehmen. Ich möchte ausschlafen, mal zu IKEA fahren, meine Bücherregale aussortieren (das hatte ich ja schon vor ein paar Wochen geplant), einen DVD-Tag einlegen, Musik hören (zur Zeit laufen die Maccabees bei mir rauf und runter), die Seele und die Füße baumeln lassen. Ob das alles klappt?
~~~
Wie war euer August? Und was plant ihr für den September?

Mittwoch, 26. August 2015

"Das gläserne Meer" - Josh Weil

DuMont Verlag, 2015
24,99 Euro



Handlung:
Die Zwillinge Jarik und Dima sind von Geburt an unzertrennlich. Nach dem Tod des Vaters wachsen sie auf dem Bauernhof ihres Onkels auf, die Tage verbringen sie in den Kornfeldern und die Nächte im Bann der mythischen Geschichten aus dem russischen Sagenschatz. Jahre später arbeiten die Brüder Seite an Seite in der Oranzeria, dem gigantischen Gewächshaus, das sich hektarweit in alle Richtungen erstreckt. Dieses gläserne Meer wird von im Weltall schwebenden Spiegeln beleuchtet, die das Sonnenlicht rund um die Uhr auf die Erde werfen ein künstlich geschaffener ewiger Tag, der die Produktivität der Region verdoppeln soll. Bald ist die Arbeit das Einzige, was sie verbindet: den robusten Jarik, verheiratet und Vater zweier Kinder, und Dima, den Träumer, der allein bei der Mutter lebt. Doch eine Begegnung mit dem Besitzer der Oranzeria verändert alles: Während Dima sich ambitionslos dahintreiben lässt, wird Jarik immer weiter befördert, bis sie schließlich zu Aushängeschildern gegensätzlicher Ideologien werden. Das gläserne Meer ist ein großer Roman über den Preis unserer Träume und Ideale, hochpoetisch und angefüllt mit der Magie russischer Märchen.


Meine Meinung:
Auf "Das gläserne Meer" bin ich neugierig geworden, weil es eine eigenartige Mischung aus futuristischen Details und traditionellem Glauben sowie eben "russischen Märchen" versprochen hat. Ganz genau das habe ich auf den Seiten zwar nicht gefunden, aber "Das gläserne Meer" ist dennoch ein außergewöhnliches Buch, wie man es nicht jeden Tag in der Hand hat.
Es ist die Geschichte über zwei Brüder, Zwillingsbrüder sogar, deren innige Verbundenheit durch das Leben und an der Notwendigkeit, sich dem gesellschaftlichen System unterzuordnen, zu zerbrechen droht. In der Stadt, in der die beiden aufwachsen, wird durch eine neuartige Technik des Lichteinfangens ein riesiges Gewächshaus derart bewirtschaftet, dass sich die Produktivität ins Unermessliche steigert und der Region zu ungeahntem Erfolg verhilft. 
Diese Technik und damit verbunden der Handlungsrahmen des Buches erscheint zunächst merkwürdig futuristisch, bis man durch verschiedenen Anspielungen versteht, dass dieser Roman keinesfalls in der Zukunft spielt, sondern eher im Hier und Jetzt. Es ist nur eine anderes Russland, das hier beschrieben wird. Ein Stadt, die durch eine neue und sehr innovative Form des Wirtschaftens auf sich aufmerksam macht.
Um diese Produktivität aufrecht erhalten und um die vielfach gesteigerte Ernte einfahren zu können, ändert sich zwangsläufig das Leben der Menschen in Petroplawilsk. Es gibt keine freien Wochenenden mehr, keine Ferien, keine freien Tage; und der Arbeitstag beträgt gut 18 Stunden, die in Schichten abgeleistet werden. Denn es gibt ja keine Nacht mehr, es ist immer hell, immer sonnig, immer produktiv. Ein eigenes Leben mit Wünschen und Träumen, Freizeit und ein persönliches Ausleben sind nicht mehr möglich in dem neuen System. 
Das führt zu unterschiedlichen Lebenskonzepten bei den beiden Brüdern. Jarik steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen, geht voll auf in seiner Arbeit, begeistert sich für das produktive System der Ernte und wird nach und nach sogar zum Vorzeigearbeiter und Musteraufsteiger. Dima dagegen ist der träumerische der beiden Brüder, hat noch Wünsche und Vorstellungen von seinem Leben, zitiert Gedichte und Geschichten und hält sich beispielsweise einen zahmen goldenen Hahn als Haustier im Haus, das er sich mit seiner verwirrten Mutter teilt. Für ihn kann das alltägliche stundenlange Arbeiten im Gewächshaus nicht alles sein, was sein Leben ausmacht. Es kommt, wie es kommen muss: die beiden Brüder entfernen sich immer mehr voneinander und leben zunehmend ihre eigenen, so unterschiedlichen Leben.
Mich haben hier vor allem die Beschreibungen der Konsequenzen des produktiven Wirtschaftens erschreckt. Dieses Riesen-Gewächshaus, das rund um die Uhr beleuchtet werden muss - was dazu führt, dass die ganze Stadt keine Nacht mehr erlebt und nie dunkel ist. Die Veränderungen der Umwelt, der Flora und Fauna, das Sich-Anpassen der Menschen, das Akzeptieren, dass nur noch Arbeit und Produktivität wichtig sein kann im eigenen Leben - all das sind Themen, die in Josh Weils Buch zum Tragen kommen. Das schafft der Autor auf erstaunlich poetische und bildhafte Art und Weise. Anfangs war ich völlig überrascht, so ruhige und bildliche Sätze in einem Buch zu finden, das laut Beschreibung eher fantastisch daher kommt. Leider wurde mir der Schreibstil von Weil hier und da zu langatmig und zu ausschweifend, und das ist an sich auch der wesentliche Kritikpunkt, den ich am Buch habe. Die Geschichte der beiden Brüder selbst weiß zu überzeugen, weil sie nachvollziehbar ist. Der Autor schlägt auf ganz poetische Art Verweise zum Kapitalismus ein, übt Kritik und zeigt, was die ausschließliche Orientierung auf Produktivität und Effizienz für den ganz Einzelnen in der Gesellschaft bedeuten kann, anhand der Geschichte von Jarik und Dima. Aber hier und da wurde mir der Roman in seiner Ausführlichkeit etwas zu viel. Ein wenig vermisst habe ich auch die versprochenen Verweise zu den russischen Märchen und Sagen, diese klingen eher nebenbei an, nehmen aber keinesfalls einen größeren Stellenwert ein. Dafür versteht Weil es, Brücken zu anderen bekannten, russischen Autoren zu schlagen, dann beispielsweise, wenn er Dima gern Puschkin zitieren lässt.

"Das gläserne Meer" ist ohne Frage ein ungewöhnlicher Roman, wie man ihn nicht alle Tage liest, wenn er auch nicht ganz meine Erwartungen treffen konnte und mir hier und da ein wenig zu lang geraten erscheint. 



Ein herzliches Dankeschön an den DuMont Verlag!

Dienstag, 25. August 2015

"Der Totenzeichner" - Veit Etzold

Bastei Lübbe, 2015
9,99 Euro

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Handlung:
Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?



Meine Meinung:
Bevor ich selbst begonnen habe, das Buch zu lesen, habe ich es meiner Mutter zum Lesen gegeben, einer eingefleischten Krimi- und Thrillerleserin. Umso überraschter (fast: bestürzter) war ich, als sie es mir schon kurz danach wiedergab und meinte, das würde sie nicht weiter lesen wollen, sie hätte es abgebrochen. Es wäre ihr viel zu brutal und blutig, es ginge nur ums sinnlose Abschlachten und enthielte zudem soviele ordinäre und obszöne Aussprüche. Nun gut, an dieser Stelle muss ich hinzufügen, dass meine Mutter schon bei dem kleinen 4 Buchstaben-Wörtchen, das mit F beginnt, allergisch reagiert. Insofern habe ich diesen letzten Aspekt nicht allzu ernst genommen; die anderen bemängelten Punkte meiner Mutter dagegen gaben mir aber schon zu denken.
Ich habe mir das Buch dann selbst zum Lesen vorgenommen und muss ehrlich sagen, dass ich schon nach wenigen Seiten nachvollziehen konnte, was meine Frau Mama da meinte. "Der Totenzeichner" ist brutal. Es ist blutig. Und ich habe es nicht gern gelesen.
Ab und zu mag ich Thriller. Ich finde es toll, wenn man als Leser gemeinsam mit den Ermittlern im Buch schrittweise vorankommt, auch mal falsche Fährten verfolgt und dann herausfindet, welcher durchgeknallte Täter sich da gerade aus welchen Gründen austobt. Es gibt wirklich gut gemachte Thriller, die nicht nur spannend und geschickt konstruiert und geschrieben sind, sondern auch auf psychologischer Seite überzeugen können. Die können dann gern auch mal ein wenig abgründiger sein, denke ich mir, wenn es das große Ganze nicht ruiniert und es eben nicht nur ums "sinnlose Abschlachten" von Menschen und Tieren geht. Das habe ich hier beim "Totenzeichner" jedoch nicht gefunden. Schon nach wenigen Kapiteln hatte ich keine Lust mehr, über dieses Gemetzel zu lesen - mir ist richtig schlecht davon geworden und ich hab das Buch immer häufiger wieder zur Seite legen müssen. Wenn ich so bis ins Detail vorgesetzt bekomme, was der Täter hier mit Hunden anrichtet (von Menschen ganz zu schweigen), schreit mein "Ich liebe Hunde"-Herz gleich ganz laut NEIN, Augen zu, Seite umblättern, das will ich nicht mal im Ansatz lesen! 
Dazu kommt, dass "Der Totenzeichner" Teil einer Buchreihe um die Ermittlerin Clara Vidalis ist und ich die Vorgängerbände nicht kenne. Das hat inhaltlich zwar nicht gestört, weil es hier um einen in sich geschlossenen Fall geht. Aber leider konnte ich mit den dargestellten Figuren auch nicht viel anfangen, sodass sich meine Hoffnung, ich würde wenigstens wegen der Ermittler "gern" am Lesen dieses Buches dranbleiben, auch nicht erfüllte. Die erschienen mir alle kaputt, alle gezeichnet von ihrem Job und all dem Leid und der Brutalität, die sie jeden Tag erleben. Wahrscheinlich ist das schon realistisch, wenn man in so einem Metier arbeitet. Aber mir war das hier einfach alles zuviel Elend und vor allem auch viel zu aufgesetzt. Ständig wirft jemand mit Sprüchen und Zitaten großer Autoren und Philosophen um sich und wirkt dadurch übertrieben neunmalklug, so als müsse in diesem blutrünstigen Chaos wenigstens einer mal das Oberwasser behalten und raushängen lassen, dass er über alles Bescheid weiß. 
Irgendwann habe ich angefangen, quer zu lesen und Seiten zu überblättern. Die Thriller von Veit Etzold sind scheinbar nicht mein Fall.



Ein herzliches Dankeschön an Blogg dein Buch und den Bastei Lübbe Verlag!

Samstag, 22. August 2015

[Neue Bücher] In my mailbox

So viele neue Bücher sind in der letzten Zeit bei mir eingetroffen, angefordert und unangefordert, bestellt, vorbestellt und nicht bestellt, sondern gewonnen. Mittendrin habe ich mal völlig den Überblick verloren und weiß heute daher gar nicht mehr, was alles dabei war. Deswegen zeige ich euch heute die Bücher, die hier so neben mir rumliegen und darauf warten, gelesen zu werden.


 

Sabine Schoder "Liebe ist was für Idioten. Wie mich."
Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.

Wirklich.
Kein großes Ding.
So was passiert.
Aber ausgerechnet ihr?
Nein!
Ganz.
Sicher.
Nicht.

Oder vielleicht doch?

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Irmgard Kramer "Am Ende der Welt traf ich Noah"
Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen. Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen.

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Lorenza Gentile "Teo"
Teo ist ein achtjähriger Junge, dessen Familie zerbricht. Seine Eltern stecken in einer schweren Ehekrise, die ältere Schwester, Matilde, reagiert auf ihren Schmerz mit Wut, und Teo versucht, wie Kinder das oft tun, wenn sie überfordert sind, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sein neues Lieblingsbuch ist ein Comic über Napoleon. Hatte der nicht einst alle Schlachten gewonnen? Vielleicht sollte er ihn fragen, wie man das macht? Aber Napoleon ist tot ... Ein Roman wie ein modernes Märchen, für Menschen jeden Alters. Teo will begreifen, was die Welt im Innersten zusammenhält und stellt fest: Man kann von anderen immer etwas lernen, wenn man sie nur an sich heranlässt; er erfährt, wie grausam Schweigen sein kann, und er berührt das Geheimnis des Todes. Die Kernfrage ist: Wie viel willst du für die riskieren, die du liebst? Teo hat keine Zweifel: Alles.

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Alice Oseman "Solitaire"
Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.

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Kate Hattemer "Für Freiheit, Kunst und Mayonnaise"
Wie bitte? An ihrer renommierten Kunstakademie soll einen Reality-Show gedreht werden? Ethan und seine Freunde Luke, Elisabeth und Jackson können es nicht fassen. Auch wenn es ein Stipendium zu gewinnen gibt, so tief wollen sie nicht sinken! Luke, der Mastermind des Widerstandes, hat schon einen Plan: Sie werden den Feind mit den Waffen der Kunst schlagen, und zwar mit subversiv in Umlauf gebrachten Protestgedichten. Und mit viel Mut und Fantasie und einer heldenhaften Wüstenrennmaus können die Freunde fast alles erreichen!

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David Arnold "Auf und Davon"
Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen.

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Kennt ihr eins der Bücher? Wäre etwas für euch dabei?

Freitag, 21. August 2015

Freitagsgedanken

Hallo ihr Lieben!
Schon wieder 7 Tage her, dass ich zuletzt etwas auf dem Blog gepostet habe, fettes Sorry an dieser Stelle. In der nächsten Zeit ändert sich das hoffentlich wieder ein bisschen, denn ich werde insgesamt etwas mehr Zeit (auch für die schönen Dinge) haben. Ich kann zwar nicht nur faulenzen (Doktorarbeit und so...), aber immer mal eine Stunde mittendrin nichts tun, lesen oder für den Blog aufwenden, das sollte schon drin sein.
Am Mittwoch hatte ich meinen letzten Arbeitstag, der glücklicherweise weniger tränenreich ausgefallen ist als gedacht. Das war wirklich eine kleine Befürchtung von mir, dass ich in Tränen ausbreche und so gar nicht gehen will. Nee, so lief es dann doch nicht. Ich werde zwar ziemlich viel und auch meine Kollegen sehr vermissen, aber irgendwie kann es ja auch seine Vorteile haben, sich mal auf was Neues einzulassen und die Nase in frischem Wind schnuppern zu lassen. Ich hoffe, ich behalte mir diesen Optimismus noch eine Weile bei, zumindest solange, bis ich hoffentlich Fuß in der neuen Stelle fassen konnte.

Um den Freitagsgedanken auch noch etwas mehr "buchiges" zu verleihen, erzähle ich euch noch von einem Interview, das ich der Self-Publishing Plattform tredition gegeben habe. Vor kurzem habe ich "Driving Phil Clune" von Susanne Fuß gelesen, die dieses Buch über tredition veröffentlicht hat. Ich habe mich sehr gefreut, als ich von tredition gefragt wurde, ob sie meinen Blog auf ihrer Seite vorstellen dürfen und habe ihnen ein paar Fragen beantwortet. Das ganze Interview könnt ihr HIER nachlesen. (Ich befürchte, ich habe wieder recht ausschweifend geantwortet... :o )

Gelesen habe ich in den letzten Tagen sonst sehr wenig. Ich saß tagelang an "Auf und Davon" von David Arnold, was ich anfangs unglaublich toll fand, das in meinen Augen dann aber immer mehr nachgelassen hat. Grund ist die recht anstrengende Hauptfigur Mim. Das Buch habe ich gestern ausgelesen und werde mich bald an einen kleinen Text dazu setzen.

Morgen zeige ich euch noch die Neuzugänge der letzten Wochen. Da gab es ein paar und ich habe schon länger keine neuen Bücher mehr als extra Blog-Beitrag gezeigt, sondern stattdessen gleich eine Rezension zu den neuen Büchern geschrieben (z.B. bei "Engelskalt" oder "Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem"). Morgen gibt es dann den Rest zu sehen. 

Habt ein schönes Wochenende!

Freitag, 14. August 2015

Freitagsgedanken: Hitzeüberdruss und Zukunftsängste

Ach je. Zur Zeit ist hier auf dem Blog nicht wirklich viel los; tote Hose, um es mal so zu sagen. Nun hatte ich euch ja neulich schon erklärt, dass ich momentan viel beruflich machen und lesen muss, dass ich meine Dissertation ins Haus stehen habe, blablabla, dass ich deshalb wohl weniger zum Lesen kommen werde. Stimmt auch. Nur ist das nicht der einzige Grund für die wenigen Wortmeldungen zur Zeit.
Zum einen: Ich habe die Hitze sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo über, das muss ich jetzt hier einfach mal so sagen. Ich hasse die Tage, die schon morgens mit weit über 20° starten und von denen man dann schon weiß, dass es in wenigen Stunden um die 35° sein werden. Ich hasse die Nächte noch viel mehr, weil sie sich überhaupt nicht mehr abkühlen, weil absolut kein Windhauch geht, weil man selbst beim Versuch, alle Fenster aufzureißen, keinen Luftzug erzeugen kann. Ich schlafe schlecht und habe schlechte Laune wegen der Hitze. 

Zum anderen habe ich momentan wahnsinnig viel im Kopf, was auch dazu führt, dass ich nachts wach liege und einfach das Denken nicht abstellen kann. Ich habe in der nächsten Woche meinen letzten Arbeitstag an meiner jetzigen Arbeitsstelle. Das Beenden dieses Jobs ist eine Mischung aus "Ich kann nicht mehr" (weil keine unbefristeten Verträge bei Forschungsjobs in Sicht sind) und "Ich will nicht mehr", weil ich einfach mal was anderes machen will und andere Aufgaben brauche. Ich war hier über 3,5 Jahre. So sehr sich die Momente des Unzufriedenseins wegen verschiedenster Dinge (und auch Personen etc.) im Laufe dieser Zeit angehäuft haben, ist das natürlich dennoch eine beachtliche Zeit, in der ich auch viel schönes und erheiterndes hier erlebt habe. Ich habe wahnsinnig liebe und nette Kollegen, die ich sehr vermissen werde. Mir werden viele Dinge fehlen, die hier wie selbstverständlich zu meinem Alltag geworden sind. Und das nagt schon an mir. Das ist ein absolut komisches Gefühl, das ich - je näher ich dem letzten Arbeitstag komme - einfach nicht mehr abstellen oder ignorieren kann. Dass das nächste Woche plötzlich alles vorbei ist. Ich hasse Abschiede, wenn sie einem schwer fallen.

Zugleich stehen die nächsten Befürchtungen und Gedanken an, weil ich nicht weiß, was mich bei der anschließenden Tätigkeit erwarten wird. Ich habe bereits eine neue Stelle in Aussicht und bin natürlich schon gespannt drauf, wenn auch etwas am Hadern. Inhaltlich wird es für mich nämlich recht neu und anders werden, im Vergleich zu dem, was ich jetzt die letzten 4 Jahre gemacht habe. Und da startet schon das Grübeln: Ist das gut oder schlecht? Was, wenn es sich als schlecht herausstellt? Wenn ich merke, das ist nichts für mich? Was, wenn ich mit den Leuten da nicht klar komme? Nur so blöde Gedanken.
Ich weiß, dass es die richtige Entscheidung ist, etwas Neues zu starten, aber es ist halt schon ein recht großer Schritt, der da in den nächsten Wochen auf mich wartet. Und daher bin ich gedanklich gerade irgendwie nicht so ganz da.

Das zeigt sich überdeutlich hier auf dem Blog, denn ich hab momentan so gar keine Lust, irgendwas zu schreiben oder Rezensionen zu verfassen. Teilweise fällt mir zu den Büchern, die ich lese, auch nichts wirkliches ein, was aufschreibenswert wäre. Oder mir sagen die Bücher nicht so recht zu und ich erwische mich beim Querlesen und Überschlagen der Seiten. Auch nicht so gut, schon gar nicht, wenn es ein Buch ist, das ich für einen Verlag lese.
Immerhin hab ich die "Lust aufs Lesen" wiedergefunden. In den letzten Wochen war mir ja gar nicht so recht nach Lesen und ich konnte mich auch immer nicht entscheiden, nach welchem Buch ich als Nächstes hätte greifen sollen. Das ist mittlerweile wieder besser, und die Bücher, die ich bisher im August gelesen habe, sind auch alle recht gut gewesen. 

So sieht´s also bei mir gerade aus. Ziemlich viel im Kopf, noch dazu ständig fix und fertig wegen der Wärme draußen und auch drinnen in den Räumen. Wenn´s so heiß ist, macht nicht mal Lesen Spaß...

Montag, 10. August 2015

"Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem" - Nina LaCour

Carlsen Verlag, 2015
16,99 Euro

HIER geht´s zum Buch


Handlung:
Auf nach Europa! Die Schule ist geschafft, jetzt werden Colby und Bev reisen, ein Jahr lang. Das bedeutet Abenteuer, Freiheit – und vielleicht Liebe? Darauf hofft zumindest Colby, der schon ewig in seine beste Freundin verknallt ist. Doch bevor die zwei losfliegen, geht es noch für eine Woche mit Bevs Girlband auf Tour durch Kalifornien, im alten VW-Bus von Colbys Onkel. Was als cooler Roadtrip beginnt, wird zum Desaster, als Bev die Bombe platzen lässt: Sie will nicht mit nach Paris, sondern stattdessen studieren. Colby ist fassungslos. Wann hat Bev ihre Pläne geändert? Warum wusste er nichts davon? Und was zum Teufel soll er jetzt bloß anfangen – ohne sie?


Meine Meinung:
Ein Road-Trip der musikalischen Art. Das ist es, worum es in "Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem" geht.
Genauer geht es um Colby, der sich jahrelang dem Vorhaben hingegeben hat, mit seiner besten Freundin Bev nach dem Schulabschluss für einige Monate durch Europa zu ziehen. Dafür hat er jeglichen Gedanken an College und berufliche Ziele beiseite geschoben. Aber dann, als die beiden gerade für eine Woche auf einer Tour mit Bevs Girlband sind, lässt Bev ihn hängen und erklärt ihm, sie würde nicht fahren wollen. Für Colby bricht damit eine Welt zusammen...
Colby war mir sympathisch, Bev leider gar nicht. Mit Colby und seinen Gedankengängen konnte ich etwas anfangen, vor allem aber konnte ich seine Träume und seine Sehnsüchte, mal was zu erleben und rauszukommen, sehr gut nachvollziehen. Die Geschichte ist aus seiner Sicht erzählt und ist dennoch nicht übermäßig "männlich" ausgerichtet. Sein Bericht der verrückten Woche auf Tour, die vor dem Abflug nach Europa stattfinden sollte, hatte stets einen kleinen sehnsüchtigen und zugleich hoffnungsvollen Unterton - dass ihm noch so viele tolle Momente bevor stehen würden. Dagegen haben seine Schilderungen leider gar nicht dazu beigetragen, dass mir Bev auch nur ansatzweise sympathisch wurde. Vielmehr erschien sie mir als selbstsüchtiges, egoistisches Biest, das weiß, was Colby schon lange für sie empfindet und das dennoch rücksichtslos auf seinen Gefühlen herumtrampelt. Ja, ich hatte immer wieder das Gefühl, dass sie ihn nur ausnutzt, solange er ihr bei der Ausführung der Tour ihrer Band hilft. Lange Zeit ist sie zu feige, Colby die Wahrheit zu erzählen und ihm zu sagen, dass sie die geplante Reise mit ihm gar nicht machen will. Selbst als dann eine Erklärung folgt (weit hinten im Buch) hat das an meiner Antipathie ihr gegenüber nichts geändert. Ich habe mich im Gegensatz eher die ganze Zeit gefragt, was Colby eigentlich an ihr findet. Dass Bev somit schon von Beginn an die undankbare Rolle der fiesen Freundin zugeschrieben wurde, fand ich deswegen nicht ganz leicht. Zumindest für mich hatte sie daher schon gar keine Chance, sich wirklich zu entwickeln.
Da mochte ich die beiden Mitreisenden Meg und Alexa schon eher. Die beiden sind Schwestern und bilden gemeinsam mit Bev die Band The Disenchantments - oder eher eine Möchte-gern-Band, denn so ganz professionell machen sie das natürlich nicht und auch Fans sind nicht wirklich in Sicht.
Ich mochte sehr, dass es in dem Buch soviel um Musik geht und um die Gefühle, die sie auslösen kann. Darum, was Musik allen 4 Protagonisten im Buch bedeutet. Etwas anstrengend dagegen fand ich die vielfachen Aufzählungen von irgendwelchen Girlbands aus den 70ern und 80ern, die ich nicht kannte, deren Songs mir nichts sagten und von denen ich im schlechtesten Fall noch nicht einmal gehört hatte. Natürlich steigert das das Bedürfnis, direkt mal bei Youtube nach einem Song der besagten Band zu suchen - aber wenn ich lese, lese ich und will ich nicht ständig bei Youtube rumklicken, nur damit ich nachvollziehen kann, was die Mädels Meg und Alexa so toll an der Band Hearts finden. Das empfand ich als ein wenig anstregend, dennoch hat es natürlich viel zum "Musik-angehauchten" Touch des Buches beigetragen.
Letztlich hat mir vor allem das Ende des Buches sehr gut gefallen. Weil es zeigt, dass selbst die besten Pläne oftmals nichts taugen, man sie aber trotzdem nicht einfach über den Haufen werfen sollte. Immerhin spiegeln sie die eigenen Wünsche und Träume wieder. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis macht Colby einige interessante Bekanntschaften und lernt etwas übers Sich-abnabeln und Loslassen, über die Anfänge des Erwachsenwerdens.

Letztlich ist "Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem" ein gutes, kurzweiliges Buch über die schwierigen Entscheidungen, die einen nach dem Schulabschluss erwarten - das mir aber leider kaum im Kopf bleiben wird.


Ein herzliches Dankeschön an den Carlsen Verlag!

Samstag, 8. August 2015

"Engelskalt" - Samuel Bjørk

Goldmann Verlag, 2015
12,99 Euro


Handlung:
Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: "Ich reise allein." Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde - und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...



Meine Meinung:
"Engelskalt" habe ich nach längerer Zeit, in der ich keine Thriller mehr gelesen habe, nun gerade beendet. Als Fazit kann ich festhalten, dass es sehr spannend geschrieben ist mit recht unkonventionellen Dialogen, vielen Perspektivenwechseln, unterschiedlichen Schauplätzen und einer Bandbreite an Figuren, die anfangs scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben. Die Kapitel des Buches sind abwechselnd aus der Sicht dieser verschiedenen Personen erzählt und verstärken dadurch das Bild eines schnellen und sehr komplexen Vorantreibens der Handlung. Nach und nach werden die Verwicklungen enger und es zeigt sich, dass hinter dem Fall der verschwundenen Mädchen doch mehr steckt als angenommen.
Die Handlung wird dabei wesentlich geprägt durch die beiden Hauptermittler Munch und Mia Krüger, die auf ihre eigene Art und Weise sehr starke Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten sind und ihre eigenen Päckchen zu tragen haben. Immerhin lernen wir Mia kennen, als sie sich gerade auf ihren eigenen geplanten Selbstmord vorbereitet. Dem Handlungsverlauf werden vor allem durch ihr Zutun, aber auch durch diverse gelungenen Nebenfiguren vielerlei Wendungen verliehen. Zur angespannt-aufregenden Ermittlungsarbeit gesellt sich das norwegisch kalt-raue Klima, das sich nicht nur im Wetter, sondern auch in der Landschaft und der Art der Menschen widerspiegelt. All diese Eindrücke haben das Bild eines recht kühlen und distanzierten Thrillers verstärkt, der aber trotzdem sehr zu unterhalten weiß. Pageturner-Qualitäten kann ich durchaus bestätigen.
Am Ende blieben für mich leider einige (wenige) Dinge unerklärt, das hat mich ein bisschen gestört, muss ich ganz ehrlich zugeben. Trotzdem behalte ich "Engelskalt" als einen wirklich gelungenen und spannenden Thriller im Kopf.


Samstag, 1. August 2015

Lese-Rückblick Juli 2015

Der Juli war ein ziemlich guter Lesemonat, wenn es auch nicht ganz soviel an Lesestoff geworden ist wie in anderen Monaten. 2 von 7 Büchern habe ich auch schon im Mai oder Juni begonnen und jetzt nur fertig gelesen. Aber bis auf ein Buch, das ich leider nur so mittelmäßig fand, haben mir eigentlich alle ziemlich gut gefallen. Mit "Das Glücksbüro", das ich als ebook gelesen habe, hat mir der Autor beispielsweise einige wirklich schöne Lesestunden beschert - mir dann aber ein Ende vorgesetzt, mit dem ich leider gar nicht zufrieden war. Da kommt mein Hang zu Happy Ends durch, es ist leider so. Vielleicht schreibe ich dazu in den nächsten Tagen noch einen kurzen Leseeindruck; geplant habe ich es zumindest. 
Und als ich mir die nachfolgende Liste meiner gelesenen Bücher eben so angeschaut habe, konnte ich erfreut feststellen, dass ich sooo faul in Bezug auf Rezensionen im Juli gar nicht war. Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass ich diesen Monat nicht wirklich produktiv war, was das betrifft. Aber 4 von 7 Büchern sind schon bewertet und zu "Legend" möchte ich lieber ganz am Ende, wenn ich alle 3 Teile durch habe, einen Leseeindruck schreiben. Also gar nicht so schlecht :)


Gelesen im Juli
Richard Wagner "Herr Parkinson" (4/5; Rezension)
Sophie Kinsella "Finding Audrey" (4,5/5; Rezension)
Marie Lu "Legend - Fallender Himmel" (5/5)
Patrick Hertweck "Maggie und die Stadt der Diebe" (5/5; Rezension)
Andreas Izquierdo "Das Glücksbüro" (4/5)
Harriet Evans "Das Buch der verborgenen Wünsche" (3/5)
Krystyna Kuhn "Monday Club - Das erste Opfer" (4,5/5; Rezension)


Lese-Highlight im Juli

Gar nicht so leicht, sich zu entscheiden. Wirklich gut gefallen hat mir "Maggie und die Stadt der Diebe", aber auch die beiden Auftaktbände zu "Legend" und "Monday Club" waren toll.


Lese-Enttäuschung im Juli

Das war dann wohl "Das Buch der verborgenen Wünsche", einfach weil es ziemlich langatmig war und sich zu sehr mit dem Gefühls- und Gedankenleben der Protagonistin beschäftigt hat anstatt die Handlung voranzutreiben. Das Buch war für mich leider nur mittelmäßig.


Wie war denn euer Lese-Juli? Kennt ihr eins meiner gelesenen Bücher schon?

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