Montag, 29. Juni 2015

[Neue Bücher] In my mailbox...

Hach Gott, schon wieder Montag, ist das nicht schrecklich? Ich weiß gar nicht, wann ich diese Abneigung gegen diesen Tag entwickelt habe. In der Schulzeit mochte ich immer Dienstage nicht, weil ich jedes Schuljahr dienstags jene Fächer hatte, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Und das ging im Studium so weiter - da waren dann die Dienstage die längsten Tage mit den anstrengendsten Seminaren und den langweiligsten Vorlesungen. Naja, nicht umsonst heißt der Dienstag ja "Dienst"-ag... :)
Aber genug von Wochentagen. Eigentlich wollte ich euch gestern schon meine neuen Bücher zeigen, aber irgendwie habe ich den ganzen Tag nur schlafend, irgendwo rumgammelnd oder lesend verbracht, sodass ich das auf heute verschoben habe. 




Bei den ersten drei handelt es sich um Rezensionsexemplare, die zwei unteren habe ich mir aus Belohnungsgründen selbst gekauft. (Man muss sich ja bei Laune halten.)

"Das gläserne Meer" von Josh Weil gab es vom DuMont Verlag, worüber ich mich total freue. Ich weiß noch nicht, was mich bei dieser Geschichte erwartet; den Aspekt mit den "russischen Märchen" finde ich sehr interessant. Das Buch erscheint auch erst Ende August, so habe ich also erstmal noch genügend Zeit, mich überraschen zu lassen.

Darum geht´s:
Die Zwillinge Jarik und Dima sind von Geburt an unzertrennlich. Nach dem Tod des Vaters wachsen sie auf dem Bauernhof ihres Onkels auf, die Tage verbringen sie in den Kornfeldern und die Nächte im Bann der mythischen Geschichten aus dem russischen Sagenschatz. Jahre später arbeiten die Brüder Seite an Seite in der Oranzeria, dem gigantischen Gewächshaus, das sich hektarweit in alle Richtungen erstreckt. Dieses gläserne Meer wird von im Weltall schwebenden Spiegeln beleuchtet, die das Sonnenlicht rund um die Uhr auf die Erde werfen ein künstlich geschaffener ewiger Tag, der die Produktivität der Region verdoppeln soll. Bald ist die Arbeit das Einzige, was sie verbindet: den robusten Jarik, verheiratet und Vater zweier Kinder, und Dima, den Träumer, der allein bei der Mutter lebt. Doch eine Begegnung mit dem Besitzer der Oranzeria verändert alles: Während Dima sich ambitionslos dahintreiben lässt, wird Jarik immer weiter befördert, bis sie schließlich zu Aushängeschildern gegensätzlicher Ideologien werden. Das gläserne Meer ist ein großer Roman über den Preis unserer Träume und Ideale, hochpoetisch und angefüllt mit der Magie russischer Märchen.

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Dann "Herr Parkinson", ein spezielles Buch, das ich irgendwie aus beruflichen Gründen lesen wollte. Ich arbeite (im Sinne von: das ist mein Job) an wissenschaftlichen Studien mit Parkinsonpatienten und habe im Laufe der Zeit dadurch natürlich ganz verschiedene Ausprägungen dieser Krankheit erlebt. Die Leute erzählen mir auch jede Menge, wie es ihnen geht, was noch gut funktioniert im Alltag und was nicht mehr. "Herr Parkinson" ist nun ein solcher sehr persönlicher Bericht eines an Parkinson Erkrankten und ich wollte einfach wissen, wie er es hier dargestellt hat.

Darum geht´s:
Wie lebt man mit einer Krankheit, die selbst die alltäglichsten Dinge sabotiert? Wie leben die anderen damit? Was bedeutet Krankheit überhaupt? Mit dem unbestechlichen Blick des Schriftstellers erzählt Richard Wagner von seiner Parkinson-Erkrankung. Zunächst ganz zurückhaltend wird dieser gelassene und unberechenbare Herr Parkinson über die Jahre zum schicksalhaften Gegenüber des Autors und erlangt immer mehr Macht über dessen Leben. 

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Als drittes gab es ein Kinderbuch, "Maggie und die Stadt der Diebe", an dem aber hoffentlich auch noch ältere Leser ihren Spaß haben werden. Ich habe gelesen, es erinnere ein wenig an die Bücher von Cornelia Funke und J.K. Rowling - und da bin ich natürlich Feuer und Flamme.

Darum geht´s:
New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.



Schon lange ins Auge gefasst und letzte Woche dann endlich zugeschlagen: "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" von Petra Hülsmann. Ihr vorheriges Buch fand ich klasse, daher hoffe ich hier auf ähnlich charmant-gemütliche Story.

Darum geht´s:
Na, das kann ja heiter werden! Als Karo ihre neue Stelle bei einem großen Hamburger Fußballverein antritt, muss sie feststellen, dass sie nicht wie geplant im gehobenen Management anfangen wird, sondern sich ausschließlich um den Spitzenspieler des Vereins kümmern soll - als Chauffeurin und Anstandsdame. Denn Patrick ist zwar ein Riesentalent, steckt seine Energie aber momentan lieber ins ausschweifende Nachtleben als ins Training. Von der ersten Begegnung an ist klar, dass Patrick und Karo sich nicht ausstehen können. Doch irgendwann riskieren die beiden einen zweiten Blick - und das Gefühlschaos geht erst richtig los.

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Vor einigen Tagen habe ich die Leseprobe von "Makarionissi" von Vea Kaiser auf dem Kindle gelesen und fand es ganz toll. Am liebsten hätte ich direkt weitergelesen und hatte schon überlegt, ob ich es mir direkt als ebook herunterlade. Aber bei ebooks bin ich - ich gebe es zu - übertrieben knauserig. Als ich gesehen habe, dass ich für das ebook 17,99 Euro bezahlen würde und für das Hardcover 19,99 Euro, bin ich von der ebook-Idee doch schnell wieder abgewichen. Für 2 Euro mehr kaufe ich mir wirklich lieber das gedruckte Buch, das ich anfassen, durchblättern und dann ins Regal stellen kann. Und das habe ich dann letzte Woche auch getan. 

Darum geht´s:
Mit hinreißender Tragikomik und großer Fabulierkunst entfaltet Vea Kaiser die turbulente Geschichte einer griechischen Familie über vier Generationen, die ihre Spuren an vielen Orten hinterlässt: In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach der Frau, die er vor vierzig Jahren verlor. In einer Schweizer Weltstadt macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Insekten Karriere. Und auf einer Insel namens Makarionissi sucht ein arbeitsloser Gewerkschaftsführer verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Furios, witzig und liebevoll: ein Roman über die Schönheit des Lebens als Postkartenmotiv, über Sehnsucht und Neuanfänge. Und über die große Liebe, die man mehrmals trifft.

Donnerstag, 25. Juni 2015

"Die achte Wächterin" - Meredith McCardle

ivi Verlag, 2015
16,99 Euro

Handlung:
Wer auf eine geheime Spezialschule der Regierung geht, den sollte eigentlich nichts mehr wundern. Dennoch fällt die junge Amanda aus allen Wolken, als eine mysteriöse Geheimorganisation sie rekrutiert und vorzeitig vom College holt. Noch viel unglaublicher ist jedoch, dass diese Organisation namens Annum Guard echte Zeitreisen unternimmt! Seit Jahren optimiert sie unsere Vergangenheit. Bisher bestand sie aus sieben Wächtern, doch nun soll ein achtes Mitglied hinzukommen - Amanda. Wieso ausgerechnet sie ausgewählt wurde, ist ihr schleierhaft. Tatsache ist jedoch: Ist man einmal in der Organisation, bleibt man dort für immer. Amanda muss lernen, bei Annum Guard klarzukommen - mit den Zeitreisen, der furchtbaren Zicke Yellow und mit dem mysteriösen Blue. Doch Amanda kommt einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur ...


Meine Meinung:
Vielleicht gleich zu Beginn mal ein Wort zum Cover: Anhand des Buchcovers hätte ich nie und nimmer eine Zeitreisegeschichte erwartet. Überhaupt finde ich das Cover nicht wirklich passend in dem Zusammenhang; man erwartet einfach etwas ganz anderes, was sich dahinter verbergen könnte, als eine jugendlich gehaltene Geschichte über speziell ausgebildete Jungagenten, die munter in der Zeit hin und her springen. Da ich aber die Inhaltsangabe gelesen hatte, wusste ich, worum es gehen würde und ich stürzte mich in die Geschichte.
Der grundsätzlicher Gedanke, den die Autorin in ihrem Buch verfolgt, hat mir gut gefallen - auch wenn ich ihn etwas schwierig finde. Amanda (fortan im Team nur noch Iris genannt) landet in einer Gruppe von Zeitenspringern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Vergangenheit nicht zu verändern, aber zu verbessern. Dass dieser Unterschied oftmals nicht wirklich auszumachen ist und auch eine Verbesserung letzten Endes ja eine Veränderung der Historie bedeutet, wird Amanda schnell klar und so fällt es ihr auch unglaublich schwer, sich darauf einzulassen. Ihre Einsätze laufen daher auch nicht ganz so ab, wie eigentlich vorgesehen. Von den Zeitreise-Einsätzen habe ich gern gelesen (auch wenn sie leider zu oft nur an der Oberfläche kratzen), zumal sie recht vielschichtig waren und beispielsweise sowohl ins 18. Jahrhundert als auch "nur" in die 1960er geführt haben. Auch sind die Arten des "Eingreifens" recht unterschiedlich und oftmals vorher überhaupt nicht auszumachen. Dass aber nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint während der Zeitreisen und manche Mitglieder im Team offenbar zu viel zu verbergen haben, merkt Amanda auch schnell, steht damit aber allein auf weiter Flur. 
Ich muss ehrlich sagen, mit Amanda bin ich lange Zeit nicht warm geworden, weil sie eine unmögliche Art an den Tag legte. Sie ist aufbrausend, vorschnell, undankbar, bemitleidet sich permanent selbst und ist - obwohl als Letzte ins Team gekommen - manchmal arg vorlaut. Gleichzeitig werden ihr kaum Hintergründe und Informationen vermittelt, sodass man ihre Unzufriedenheit durchaus nachvollziehen kann. Trotzdem war sie eine Figur nicht nach meinem Geschmack, auch wenn sie im Laufe der Handlung noch ihre Vielschichtigkeit zeigen kann. Ganz im Gegensatz zu ihren Mitspielern. Das hat mich wirklich wesentlich gestört: gerade in der Figurenkonstellation bleibt manches völlig verborgen und unerklärt. Die anderen sieben Zeitenspringer neben Amanda/Iris beispielsweise erhalten so ungleich verteilte Aufmerksamkeit im Buch. Über mindestens drei von ihnen wurde kaum etwas gesagt und ich konnte mir keinerlei Eindruck von ihnen machen. Tatsächlich weiß ich jetzt, einige Tage nach dem Lesen, nicht mal mehr, ob die weiblich oder männlich waren. Überhaupt macht in diesem Zeitreise-Gespann jeder nur seins, eine Team-Zusammenarbeit unter den Agenten gab es eigentlich überhaupt nicht, und so blieben auch eventuelle freundschaftliche Bande, Kontakte oder Interaktionen völlig außen vor. 
Was mich auch ein wenig gestört hat: Die Autorin beschäftigt sich nur unterschwellig bis gar nicht mit den typischen Logik-Problemen, die beim Thema Zeitreisen ganz automatisch auftauchen und gibt sich auch nicht weiter mit Erklärungen ab, welche Funktionsweise und Mechanismen in ihrer Welt dazu führen könnten, dass Zeitreisen möglich werden. Das hat mir ein bisschen gefehlt; die ein oder andere zusätzliche Erklärung, wie das alles funktionieren soll. Zwar werden hier tatsächlich auch mal körperliche Auswirkungen von Zeitreisen beschrieben, aber etwas mehr Hintergrund hätte es schon sein dürfen.
Zum anderen tauchen hier und da auch immer mal kleine Schnitzer oder Logik-Lücken auf. So funktionieren beispielsweise Handys in der Vergangenheit nicht, Peilsender dagegen aber schon. Die Agenten springen in der Vergangenheit munter herum, frieren sich dabei im Winter aber halb zu Tode (weil: nur mit leichtem Kleid bekleidet), anstatt auf die Idee zu kommen, dann schnell weiter in den Sommer zu springen. Angeblich ist das Hin- und Herspringen hier doch so einfach und relativ unproblematisch, da frage ich mich das dann schon, warum daran niemand denkt.

Alles in allem hat mir "Die achte Wächterin" von der Grundidee schon gut gefallen, aber ein paar Details hier und da hatten für mich zuviele Ecken und Kanten. Außerdem bin ich (zumindest im Moment) nicht neugierig genug, um erfahren zu wollen, wie das ganze weitergeht - vielleicht kommt das, sobald die Fortsetzung erscheint.


Montag, 22. Juni 2015

Mein Problem mit dem Präsens

Ich mag Geschichten, die in der Vergangenheit spielen. Das war schon immer so. Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen einem Buch, das im Präteritum geschrieben wurde, und einem, das in der Jetzt-Form steht - dann würde ich die Vergangenheitsform wählen. Tatsächlich habe ich im Laufe meines Leserlebens schon ein oder zwei Bücher auch abgebrochen, weil sie im Präsens geschrieben waren und ich das ganz schrecklich und unpassend fand.

Das soll nun nicht heißen, dass ich keine Bücher lese, die im Präsens spielen. Nein, natürlich lese ich auch die. Aber jedesmal, wenn ich ein solches Buch aufschlage und die Zeitform bemerke, ist mein erster, ganz unwillkürlicher Gedanke "Uhh, Präsens". Das kommt mittlerweile von ganz allein.

Woran das liegt? So ganz genau kann ich das gar nicht erklären. Irrationalerweise (gibt es das Wort??) ist es mir lieber, über etwas zu lesen, als wäre es schon passiert und als könne man es ohnehin nicht mehr ändern. Man schlüpft als Leser dann ganz automatisch in die Rolle des Beobachters, der nur noch rückblickend dabei zuschauen kann, wie etwas abgelaufen und geschehen ist. Mir persönlich ist es einfach viel lieber, von etwas zu lesen, dass ich ohnehin nicht mehr beeinflussen kann - weil es schon längst gewesen ist. Das ist an sich ein völlig beknackter Gedanke, ich weiß, denn als Leser kann ich in dem Buch ja ohnehin nichts ändern. Aber kennt ihr dieses Gefühl nicht auch? Ihr lest etwas, seid voll drin in einer Handlung, dann ist es vielleicht auch noch gerade total spannend. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, ich hätte nicht hier und da beim Lesen der Figur im Buch schon einmal laut gesagt, sie solle lieber nicht in den Raum gehen/ sie solle lieber warten/ sie solle lieber nicht so dumm sein und jetzt die Treppen HINAUF laufen/ sie solle den Kerl lieber in den Wind schießen etc. Manche Bücher machen so etwas mit einem. (Die sind mir die liebsten...) Und wenn ich mir dann aber zugleich vor Augen halten kann, dass das alles in Vergangenheitsform geschrieben ist, dann kann ich durchatmen und brauche mich nicht aufregen, denn dann ist es ja eh schon passiert und es ist völlig egal, wie sehr ich hier mitfiebere und anfeuere... Das schmälert für mich auch nicht die Spannung, mir das klar zu machen; nein, abenteuerlich bleibt es ja trotzdem.  

Wenn das Buch dagegen im Präsens geschrieben ist, fühle ich mich manchmal wie gehetzt. So als müsse ich jetzt dranbleiben, dürfte nicht mal kurz Pause machen oder das Buch beiseite legen. Nicht umsonst bekommt man dadurch ja den Eindruck vermittelt, man wäre unmittelbar dabei und könne die Figur quasi in Realitätszeit begleiten. Vieles kommt durch die Präsens-Form so auch viel eindringlicher rüber, was letztlich auch ein Vorteil sein kann. (Bei manchen Büchern passt die Jetzt-Form daher auch viel besser.) 
Trotzdem fühle ich mich beim Lesen von Präsens-Büchern nicht immer ganz wohl. Nicht selten habe ich beim Lesen das Gefühl, ich selbst könne noch irgendwas an der Handlung ändern und beeinflussen, wenn ich mich nur schnell genug durch die Seiten lese - denn immerhin passiert das ja gerade noch, während ich es lese. Tatsächlich stelle ich hier einmal die kühne Behauptung auf, dass ich Seiten, die im Präsens geschrieben sind, schneller durchlese, als Seiten, die im Präteritum geschrieben sind. Hat das mal jemand getestet? Das wäre eigentlich eine Aufgabe für mich, die mit Statistik und hypothesen-geleitetem Rechnen ja ohnehin jeden Tag zu tun hat... Aber da ich schon mit der Erwartungshaltung rangehe, dass ich Präsens-Seiten schneller lesen würde, kann ich den Versuch nicht mehr selbst machen. (Das hat mit Messverzerrungen und Versuchsleitereffekten zu tun - wenn sich mal jemand für Statistik interessiert... o.O)

Gleichzeitig kommt das ja auch aufs Buch an, schon klar. Dass ich einen Action-Roman schneller lese (egal ob Präteritum oder Präsens) als ein Buch, das nur Beschreibungen und selbstreflektierte Gedanken des Erzählers beinhaltet, leuchtet ja auch ein. 
Für mich ist es aber eine immer wieder beobachtete Tatsache, dass ich Bücher lieber lese, die in der Vergangenheitsform geschrieben sind. 

Wie geht es euch? Habt ihr schon einmal festgestellt, dass euch eine bestimmte Zeitform in Büchern lieber ist als eine andere? Warum?



Donnerstag, 18. Juni 2015

"Die Widerspenstigkeit des Glücks" - Gabrielle Zevin

Diana Verlag, 2015
12,99 Euro

HIER geht´s zum Buch

Handlung:
Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt dabei die eigenwilligsten Buchhändler kennen. Genau so einer ist A. J. Fikry. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Waise Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich A. J. des kleinen Mädchens an, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen können ...


Meine Meinung:
"Wäre Jenny ein Buch, wäre sie ein Taschenbuch frisch aus der Kiste - keine Eselsohren, keine Wasserflecken, kein geknickter Rücken." (S. 80)

Schon beim ersten Lesen der Inhaltsangabe hatte mich sehr auf das Buch gefreut und war gespannt auf die Geschichte. Zum einen ist "Die Widerspenstigkeit des Glücks" ein Buch über Bücher, aber insbesondere ist es eins über Büchermenschen, die sich auf ziemlich ungewöhnliche Art und Weise kennenlernen und dann die Liebe zu Büchern teilen. 
Und so werden die zwischenmenschliche Töne auch sehr in den Vordergrund gestellt, es geht um Wünsche und Träume und Hoffnungen - und darum, dass diese manchmal ganz anders erfüllt werden als gedacht. Die Figuren im Buch haben mir gefallen, voller Ecken und Kanten, keine geschniegelten und glattgebügelten Charaktere, die man schon nach wenigen Minuten durchschaut und ihnen ihre Rolle zugespielt hat. Am sympathischsten war mir der Polizist im Buch, ich gebe es zu, weil er so eine lässige und zugleich weltgewandte Art an den Tag gelegt hat.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Kapitelanfänge. Denn zu Beginn wird jeweils eine Kurzgeschichte von anderen Autoren aus den Augen von A.J. zusammengefasst - rezensiert für Maya, wie man irgendwann mitbekommt. Dadurch erhält man sehr außergewöhnliche, aber eben auch subjektive Einblicke in die Geschichten der Weltliteratur, welche ich fast alle noch nicht kannte. Auch so kommen im Laufe des Buches so viele Bücher und Geschichten zur Sprache, die für A.J. und später Maya von Bedeutung sind, dass ich sie mir alle mal notiert habe, um sie mir mal näher anzusehen. Man wird ja dann doch neugierig drauf, wenn anderen etwas so sehr gefällt. Bücher spielen immerhin eine große Rolle in diesem Buch.
Aber nicht nur deswegen entwickelt sich "Die Widerspenstigkeit des Glücks" nach und nach zu einem Pageturner, den ich innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte. Zum einen macht es Spaß, über A.J.s und Mayas merkwürdige Beziehung zueinander zu lesen, zum anderen entwickelt das Buch irgendwann einen solchen Sog, dass man einfach wissen möchte, ob die Beteiligten am Ende ihr Glück finden.
Ich muss gestehen, das Ende hat mich dann aber etwas enttäuscht. Ich bin zwar ein Freund von Happy Ends, ich gebe es zu, aber ich komme auch gut damit klar, wenn etwas mal nicht so Friede-Freude-Eierkuchen-mäßig ausgeht bzw. einfach das reale Leben in die Handlung einspielt. Nur... hier hätte ich mir irgendwie etwas anderes gewünscht, denn das Ende kam dann recht plötzlich und unerwartet. Wirklich zufrieden habe ich die letzte Seite nicht umgeschlagen, aber ich behalte das Buch dennoch als besonderen Lesegenuss im Kopf. Vor allem aber bin ich jetzt neugierig auf die anderen Bücher von Gabrielle Zevin geworden.


Dienstag, 16. Juni 2015

Gemeinsam lesen: Driving Phil Clune

Heute bei Weltenwanderer.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Zum neuen aktuellen Taschen-Buch (im Sinne von: immer in der Tasche dabei) ist "Driving Phil Clune" von Susanne Fuß geworden. Ich habe es jedoch noch gar nicht angefangen und bin also quasi noch auf Seite 1.

Darum geht´s:
Taxifahrer Herbert hat einen Traum: Er möchte einmal einen Hollywood-Star in seinem Taxi befördern, um etwas Glanz in sein ansonsten freudloses Leben zu bringen. Statt eines Stars landet jedoch nur Herberts unter Persönlichkeitsstörung leidender Bruder Harry in seinem Wagen, der nicht zuletzt durch seine Krankheit großes Talent zeigt, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Aus einer Notlüge entsteht die Idee, Harry als den berühmten US-Schauspieler Phil Clune auszugeben. Bei Herbert melden sich daraufhin viele Kollegen, die für die Vermittlung des vermeintlichen Stars als Fahrgast erkleckliche Summen bezahlen. Das Geschäft brummt. Doch die Situation verkompliziert sich schlagartig, als der echte Phil Clune in Berlin zu Dreharbeiten eintrifft. Die darauf folgenden, vielfältigen Verwechselungen führen am Ende alle Beteiligten zu einem rasanten Finale auf der „German autobahn" - jeden auf der Suche nach seinem ganz persönlichen Stück Freiheit.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Angelinas Make-up verlief."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Die Autorin hat mir neulich eine Email geschrieben und mich gefragt, ob ich es lesen möchte. Sie meinte, es wäre lustig und sie hätte gesehen, dass für mein Lese-Bingo die Kategorie "Ein lustiges Buch" noch aussteht. Damit hat sie Recht und ich fand es irgendwie total nett, dass sie sich den Blog vorher tatsächlich ein wenig angesehen hat, bevor sie mich angeschrieben hat. Ich habe dann Ja zum Buch gesagt und gestern kam es mit der Post. Ich bin noch nicht zum Lesen gekommen, habe aber neulich über den Kindle schon die Leseprobe gelesen und die hat mir gut gefallen. Ich hoffe also auf eine gute - und lustige - Geschichte.

4. Was tust du gegen eine richtige Leseflaute? Hast du irgendwelche Tricks, diese zu überwinden oder zwingst du dich sogar zum Lesen?
Ich hatte schon Leseflauten. Glücklicherweise keine "richtig" schlimmen, wie ich das von anderen schon gehört habe, dass die wochenlang keine Lust auf Lesen hatte. Bei mir sind es immer höchstens mal ein paar Tage. Und wenn das mal der Fall bei mir ist, tu ich meistens gar nichts. Vor allem nicht lesen. Schon gar nicht zwinge ich mich zum Lesen, denn dafür ist das für mich viel zu sehr Hobby und mit Spaß verbunden, als dass ich mir so etwas aufzwingen würde. Wenn mein Kopf und mein Bauch meinen, sie haben mal so gar keine Lust auf getippte Seiten, dann ist das halt so. Dann sind eben Zeitschriften, mein Nintendo DS oder der TV dran. Wenn sich meine Leseflaute eher so äußert, dass ich zwar prinzipiell schon Lust auf Lesen habe, mich aber für kein Buch entscheiden kann oder mich einfach kein Buch wirklich vom Hocker reißen kann, dann greife ich meistens auf altbewährtes zurück und lese eins meiner All-time-Favorites (wie "Harry Potter" oder "Das Jesus-Video"), auch wenn ich die schon zig mal gelesen habe und sie passagenweise schon auswendig kann. Aber das hilft meistens. Dann kommt meistens von ganz alleine der Gedanke "Jetzt könnte ich lieber Buch XY lesen."


Sonntag, 14. Juni 2015

[Neue Bücher] In my mailbox...

Angesichts des aktuellen Wetters und des Lesestoffs, in den ich gerade vertieft bin, gibt´s die neuen Bücher der letzten Zeit heute in kurz und knapp :)


Von unten nach oben haben wir da:
"Lesen und lesen lassen" ist ein tolles Buch mit schönen Geschichten und Illustrationen zum Thema Lesen. Ich hab es vom Atlantik Verlag bei der facebook-Leserunde zu "Heute beginnt der Rest des Lebens" gewonnen. Dankeschön!!
Dann kommen zwei gekaufte Neuerscheinungen im Juni, von denen ich schon berichtet hatte. Die musste ich mir einfach kaufen: "Nacht im Central Park" von Guillaume Musso und "Die Schatten von London- In Memoriam" von Maureen Johnson.
Dann zwei Bücher, die ich sozusagen ungefragt zum Lesen und Rezensieren zugeschickt bekommen habe: Bei "Die Widerspenstigkeit des Glücks" habe ich mich drüber gefreut, weil ich die Inhaltsangabe ohnehin schön fand. Das Buch hat mir auch weitestgehend gut gefallen, Rezension folgt demnächst. "Winterpferde" dagegen kam erst gestern ins Haus getrudelt, als sogenanntes "Kofferraumexemplar", und hat mich ziemlich überrascht. Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das finden soll, denn "Pferdegeschichten" sind an sich überhaupt nicht meins. Ich werde trotzdem reinlesen, denn es verspricht laut Inhaltsangabe eine heikle historische Geschichte zu werden. Also mal abwarten.
Die nächsten zwei im Stapel sind Bücher, die ich bei Arvelle bestellt habe. Sehen wieder mal absolut top aus, obwohl sie als Mängelexemplare laufen. Auf "Der letzte Engel" bin ich durch Damaris aufmerksam geworden, die auf facebook so davon geschwärmt hat. Die Geschichte soll ziemlich spannend und zugleich verwickelt sein. Sowie "Das Rosenholzzimmer", weil ich - gerade im Sommer, keine Ahnung, warum das so ist - gern mal so Familiengeschichten mit Geheimnissen, vergessenen Tagebüchern und Briefen etc. lese. Passt da ziemlich gut. 
Zum Rezensieren gab es außerdem "Die achte Wächterin", ein Zeitreiseroman, den ich momentan lese.
Und ganz obenauf liegt "Beim nächsten Mann links abbiegen"; was leichtes, gefällt mir bisher aber auch ganz gut. 

Freitag, 12. Juni 2015

Das hieß doch mal ganz anders?!

Gleiches Buch, anderer Titel. Tatsächlich habe ich das vereinzelt schon festgestellt, leider sind mir spontan jedoch nur noch 2 Beispiele eingefallen, um euch meine Verwirrung zu erklären.
Vor kurzem stolperte ich über dieses Buch:



Anhand des Titels, der mich sehr an einen anderen erinnerte, dachte ich zuerst, es wäre vielleicht eine Fortsetzung. Die Inhaltsangabe macht mir dann aber klar: "Das kenne ich" - allerdings unter anderem Titel. Nämlich diesem hier:




In der Taschenbuchversion hat das Buch also nicht nur ein neues Cover, sondern auch gleich einen neuen Titel erhalten. Ich finde den Titel nicht unbedingt besser als den vorherigen (klingt irgendwie so abgedroschen), das Cover allerdings schon. (Mein Eindruck vom Buch

Und ein zweites Beispiel für Titel- und Coververänderunge habe ich auch noch. Vor mittlerweile 3 Jahren (boah!) habe ich ein Buch namens "Date me if you can" gelesen. Ich fand es schlecht. So richtig. Es ist eins der wenigen Bücher meiner Rezensionsliste geworden, das tatsächlich nur 2 Punkte von mir erhalten hat. Das kann man auch HIER noch einmal nachlesen, wenn man denn möchte.



Vielleicht, gerade weil ich es so schlecht und oberflächlich fand, ist es mir dennoch bis heute irgendwie im Kopf geblieben, sodass ich, als ich vor einiger Zeit mal über dieses Buch hier stolperte, innehielt, denn der Inhalt kam mir verdächtig bekannt vor:



Hier kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht entscheiden, welches Cover mir weniger gefällt. Dass ich die Cover UND die Titel aber nicht berauschend finde, ist fast nebensächlich angesichts meiner Überraschung, dass dieses Buch (überhaupt) eine Neuauflage erhält. Das klingt jetzt wahrscheinlich total fies von mir, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Originalbuch damals soviel Aufmerksamkeit und positives Feedback bekommen hat, dass man jetzt eine neue Auflage draus macht... :o

Aber da verstehe ich wahrscheinlich nichts von. Vielleicht jemand von euch? Wisst ihr oder habt ihr eine Vermutung, warum die Bücher nach einiger Zeit nicht nur ein anderes Cover, sondern auch gleich noch einen Titel bekommen?

Donnerstag, 11. Juni 2015

"Vielleicht mag ich dich morgen" - Mhairi McFarlane

Knaur Verlag, 2015
9,99 Euro

Lese-Bingo: Ein Buch, das schon deine Eltern gelesen haben (in dem Fall: meine Mutter)


Handlung:
Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.


Meine Meinung:
Die Story ist nicht neu, bietet aber Potential, finde ich. In der Schule waren wir ja (bezogen auf manche Aspekte) alle noch so, wie wir heute nicht mehr sein wollen. Und Klassentreffen, egal nach wievielen Jahren, sind nun mal nicht jedermanns Sache, das kann ich gut nachvollziehen und Anna in diesem Punkt verstehen, als bei ihr einige Jahre nach dem Abschluss ein solches Treffen ansteht. Was mir aber in dem Buch schon mal völlig gefehlt hat, ist eine Begründung, warum Anna dann schließlich doch hingeht. Wirklich klar, was sie damit bezwecken will, wird es im Buch nicht. Wenn man jahrelang gehänselt und verspottet und beleidigt wurde - verspürt man dann nach einigen Jahren tatsächlich Lust, all diese Leute wiederzusehen, denen es man zu verdanken hat, dass die eigene Schulzeit furchtbar war?! Ja, um sich zu rächen, könnte man denken. Aber nix da. Selbst als Anna dort vor Ort ist, passiert nichts. Sie wird von niemandem erkannt, aber anstatt diesen Trumpf auszuspielen, geht sie einfach wieder. Das war Punkt 1, der mich irgendwie im Buch gestört hat. Aber dann ging es weiter. Ich bin keinesfalls übermäßig emanzipiert, aber dieses Buch bedient so sehr das Klischee, dass eine Frau nur dann schön und beliebt (bei Männern) und erfolgreich (im Beruf) ist, wenn sie schlank und modisch gekleidet ist und den gängigen Schönheitsnormen und Modelmaßen entspricht, und vor allem: kein sich bietendes Date auslässt, dass ich hier nicht selten die Augen verdreht habe. Sowas plakatives.
Nicht nur deswegen war mir Anna völlig unsympathisch, das muss ich so sagen. Zu Beginn des Buches gibt es einen Rückblick auf den letzten Schultag von Anna, der ihr ziemlich unangenehme Erinnerungen bescheren soll. Anfangs hatte ich noch gehofft, auch als Erwachsene würde sie noch an die unsichere, pummelige Aureliana erinnern, die zu Tagträumereien neigt (denn die mochte ich). Stattdessen begegnet einem die älter gewordene Anna als humorlose, fast verbiestert wirkende, total langweilige Frau, die mich in ihrer kühlen, besserwisserischen Art immer wieder an eine Oberlehrerin erinnert hat. Zwischen ihr und ihrem ehemaligen verhassten Schulkameraden James flogen in meinen Augen so gar keine Funken hin und her, romantisch fand ich ihr kleines Geplänkel leider gar nicht.
Was mich aber insbesondere am Buch gestört hat, war die sich ziehende Handlung. immer wieder gab es ganze Passagen, die einfach so nichtssagend und unbedeutend erschienen, ja - einfach seitenfüllend, dass ich mich nicht selten gefragt habe, warum sie hier eigentlich alle im Buch auftauchen. Die Hochzeit von Annas Schwester, das Hickhack von James mit seiner irgendwie-Ex-Frau, sämtliche Treffen zum Biertrinken und Annas Dates. Soviele Szenen und Dialoge, die das "normale" Leben zwar abrunden und daher auch durchaus realistisch erscheinen, aber die mich einfach Seite um Seite haben umschlagen lassen, zunehmend angenervt. Und das geht leider das ganze Buch so. Bücher wie "Vielleicht mag ich dich morgen" haben ja oftmals den Nachteil (oder Vorteil?), dass man schon zu Beginn erahnen kann, wie alles ausgeht. Aber ein paar kleine Überraschungen dürfen dennoch gern sein, finde ich. Das hat mir das Buch nicht geben können. 

Gehofft hatte ich auf eine kurzweilige, amüsante und romantische Geschichte mitten in London, aber das konnte "Vielleicht mag ich dich morgen" in meinen Augen leider alles nicht halten. Sowohl die beiden Hauptfiguren als auch die schleppende Handlungsentwicklung habe ich ohne weiteres beim Zuklappen des Buchdeckels hinter mir gelassen.


Dienstag, 9. Juni 2015

Warum mich Vorurteile manche Bücher nicht lesen lassen...

Ich geb´s zu: ich bin nicht frei von Vorurteilen. Ich bemühe mich, aber manchmal kommt halt doch ein Gedanke durch, der vielleicht nicht ganz gerechtfertigt ist. Und bei Büchern geht es mir da natürlich nicht anders, auch wenn ich glaube, dass ich damit nicht alleine stehe. Ich glaube, jeder Leser kennt das: man steht in einem Buchladen vor einem Regal und lässt den Blick über die Bücher schweifen. Und so ganz automatisch - ohne dass man sich dessen bewusst ist - hat man so Gedanken im Kopf. 

"Was für ein bescheuerter Titel..." 

"Oh Gott, wer hat bloß dieses Cover ausgesucht?!" 

"Hätten die das nicht so quietschbunt gemacht, würde es vielleicht besser ankommen..."

"Nee, so wie das aussieht, ist das nichts für mich.."

"Sowas lese ich nicht."


Solche Gedanken hab ich immer wieder, wenn ich mir Buchcover und Titel anschaue. Das kommt ganz von allein. Und viel zu oft - ich geb es zu - gebe ich diesen Gedanken nach und mache mir dann nicht mal die Mühe, den Klappentext zu lesen, um zu erfahren, wovon das Buch mit dem schrecklichen Cover oder diesem dämlichen Titel handelt.

Judge a book by its title...

Ich versuche eigentlich schon, immer sehr objektiv an die Buchauswahl zu gehen und mich von merkwürdigen Buchtiteln nicht abschrecken zu lassen. Zumindest bei den übersetzten Titeln sollte man ja auch immer im Hinterkopf haben, dass es sich eben nur um eine Übersetzung handelt und der Originaltitel vielleicht eine echte Wucht ist und den Inhalt sehr viel besser wiedergibt. Zumindest manchmal.
Trotzdem komme ich nicht umhin, bei manchen Buchtiteln inne zu halten, zu schlucken und mich zu fragen, wer dafür verantwortlich ist. (Ganz ehrlich, das würde mich wirklich interessieren: Wer in einem Verlag entscheidet letztlich, welchen Titel das Buch bekommt? Wird das abgestimmt?)
Ich habe mal ein paar besondere Schmankerl rausgesucht, die mir irgendwann vor Ort in Buchhandlungen oder in Buchprospekten oder auch online unter die Augen gekommen sind.
Besonders fündig geworden bin ich übrigens beim MIRA Taschenbuchverlag - ich weiß nicht, wer dort zuständig ist für die Titelvergabe, aber es muss eine sehr sehnsuchtsvolle, rassige Person mit Hang zu Tagträumereien sein. Wenn ich Titel lese wie "Ein Highlander in meinem Bett" oder "Frivole Tücken einer Lady", dann leuchtet ein ganz großes "NEIN" in meinem Kopf auf. Warum heißen Bücher so? Ein weiteres Beispiel aus diesem Bereich ist "Das Verlangen des Wikingers". Ohne Worte. Und wo wir schon dabei sind, gibt es auch "Das Verlangen des Milliardärs", allerdings rutschen wir da doch schon arg in die schlüpfrige Ecke hinab...

Weitere Beispiele für fragwürdige Buchtitel:

"Auch Geister haben hübsche Söhne" - Meg Cabot
"Sprechen wir über Eulen - und Diabetes" - David Sedaris
"Der wunderbare Massenselbstmord" - Arto Paasilinna
"Frisch entführt ist halb gewonnen" - Michaela Grünig
"Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker" - Renate Bergmann
"Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" - Sebastian Niedlich
"Weltkriege und Geschlechtskrankheiten" - Uwe Stöß (Da wird man schon vom bloßen Lesen rot, oder?!)
"Echte Golfer weinen nicht" - Kurt W. Zimmermann
"Eine Leiche in der Bleiche" - Andreas Giger
"Ich kann keine Wurstzipfel essen" - Schlecky Silberstein (Hier finde ich übrigens auch den Autorennamen äußerst interessant...)
"Ich bin mal kurz tot" - Lance Rubin
"Der Ritter und die Bastardtochter" - Annika Dick

Tut man sich mit Buchtiteln immer einen Gefallen? Mir ist schon klar, dass Buchtitel natürlich Eyecatcher sind. Bin selbst schon oft genug drauf reingefallen, ein Buch lesen zu wollen, nur weil ich den Titel so interessant fand. Oder im Buchladen eben nach einem Buch gegriffen habe, das einen außergewöhnlichen Titel hat. Die Assoziation, die dann von ganz allein abläuft, ist der Gedanke "Außergewöhnlicher Titel - also auch außergewöhnlicher Inhalt??" Insofern ist dieses Spiel mit dem Titel natürlich eine Form der Werbung und des Marketings. Ich finde allerdings, dass nicht jeder Buchtitel jedem Buch gut tut, weil man damit schnell auch mal jemanden (den potentiellen Leser nämlich) vergraulen kann. (Es möchte ja nicht jeder schräg an der Kasse von der Buchverkäuferin angeschaut werden, wenn er sich "Das Verlangen des Wikingers" kauft. Und ich würde mal spontan davon ausgehen, dass das passiert!) Vor allem aber glaube ich, dass solche Titel Schuld daran sind, dass manch ein Leser vielleicht wirklich sagt "Sowas lese ich nicht" und sich dann eben nicht mal die Mühe macht, den Klappentext zu überfliegen - obwohl dahinter vielleicht eine richtig superbe Geschichte steckt.

Cover zum Weglaufen...

Ähnlich ist es mit Buchcovern. Diese verfolgen (zumeist) ja auch den Zweck, interessierte Leser anzulocken und auf sich aufmerksam zu machen. Oftmals klappt das, auch wenn ich durchaus Bücher besitze, deren Cover mir überhaupt nicht gefallen, und deren Geschichte ich dennoch mag. Von manchen Buchcovern lasse ich aber schon von ganz allein die Finger, weil sie mich so überhaupt nicht ansprechen. Vielleicht entgehen mir da auch gute Bücher, aber das Auge liest ja nun mal mit... Die folgenden Bücher beispielsweise würde ich - schon alleine wegen des Covers - nicht lesen. 



Solche Buchcover würde ich mal - recht pauschal - als Schmonzetten betiteln. Etwas unverfänglicher, was den Erotik- (und Fremdschäm-) Faktor betrifft, aber in meinen Augen nicht weniger peinlich sind dagegen beispielsweise folgende drei:



Auch zu diesen Büchern würde ich im Regal schon alleine wegen ihres Covers nicht greifen. Die sprechen mich überhaupt nicht an und ich frage mich wirklich, warum immer die armen Erdmännchen für solche Cover herhalten müssen.
Ein etwas anderer Fall ist es bei dem folgenden und zugleich letzten Buchcover, das ich hier zeige. "Das Mädchen, das rückwärts ging." Hier muss ich schlicht und einfach gestehen, dass ich das Mädchen auf dem Cover total gruselig finde. Die Art, wie sie mit ihren dünnen Armen und Beinchen dasteht, so halb verdreht und irgendwie ... ungesund..., erinnert mich das total an manche Horrorfilme wie beispielsweise "The Grudge", wo auch so eine komische kleine Gestalt halb zuckend rumlief und auch so dunkle Augen hatte... (Und vor allem so komische Schnalzgeräusche von sich gegeben hat.) Uaaaah. Ich weiß, ich weiß, das ist echt schräg, wenn ich das hier so erzähle, aber mir geht das halt jedesmal durch den Kopf, wenn ich diesen Buchdeckel sehe und dann muss ich ganz schnell wegschauen. Lesen kann ich das Buch somit auf gar keinen Fall. Apropos gruselige Buchcover: Mir fällt da noch ein Buch ein, das ich wegen seines unglaublich gruseligen Covers bisher nicht lesen konnte. Das habe ich schon einmal gezeigt, und zwar HIER. Schrecklich, oder?


~~~
Selbstverständlich ist das alles Geschmackssache. Manch einem gefallen eben genau diese Buchcover und manch einer kauft sich ein Buch eben nur, weil es so außergewöhnlich betitelt ist. Dafür gibt es ja glücklicherweise so unglaublich viele Bücher, dass jeder gut bedient ist. Ich möchte mit diesem Post auch keinesfalls Bücher wegen ihrer Titel oder ihrer Cover herabsetzen oder nicht würdigen, welche Arbeit dahintersteckt. Mir geht dieser Gedanke nur jedes Mal durch den Kopf, wenn ich ein entsprechendes Buch sehe - und wenn ich es hier auf dem Blog nicht mal ansprechen kann, wo sonst?! :D


Kennt ihr auch solche Buchtitel oder Buchcover, die euch eher weggucken lassen und so vom Lesen abhalten, als dazu verleiten, dass ihr das Buch in die Hand nehmt und vielleicht zur Kasse tragt? Seid ihr - Hand aufs Herz - auch ein wenig vorurteils-belastet?


(alle Coverabbildungen entnommen von hier)

Mittwoch, 3. Juni 2015

"Cottage gesucht, Held gefunden" - Susan Elizabeth Phillips

blanvalet, 2015
9,99 Euro



Handlung:
Peregrine Island vor der Küste von Maine. Annie Hewitt war sich sicher, nie wieder zurückzukehren. Und nun ist sie doch da – pleite, mut- und heimatlos, aber noch nicht bereit aufzugeben. Denn hier, auf dieser Insel, soll im Moonraker Cottage, dem Sommersitz ihrer Familie, der Nachlass ihrer Mutter versteckt sein. Annies Plan: ihr Erbe suchen, möglichst wenig auffallen und möglichst schnell wieder abreisen. Vor allem will sie unbedingt ein Aufeinandertreffen mit Theo Harp vermeiden. Er war ihre große Liebe. Doch jetzt ist er der Mann, den sie am meisten fürchtet. Und natürlich ist Theo der Erste, dem sie in die Arme läuft …


Meine Meinung:
Das ist nicht das erste Buch, das ich von Susan Elizabeth Phillips lese; allerdings werde ich die anderen Bücher von ihr in weitaus besserer Erinnerung behalten als dieses hier.
Schlicht zusammengefasst könnte ich sagen: Der Funke ist bei mir nicht übergesprungen. Und daran ist in erster Linie die Charakterbeschreibung der Hauptfiguren Schuld. In Erinnerungen und Rückblicken von Annie wird Theo als Jugendlicher wie ein Psychopath beschrieben, als jemand, der andere manipuliert und Freude daran hat, sowohl Tieren als auch Menschen zu schaden und sie zu beleidigen. Damit sammelt Theo nicht unbedingt Pluspunkte, das ist mal klar. Das noch größere Problem ist aber, dass Theo auch jetzt als Erwachsener noch ein unausstehliches Ekel ist, der die Menschen von sich wegstößt und mit niemandem etwas zu tun haben will - am wenigsten mit Annie, weil sie unliebsame Erinnerungen weckt. Manche Kapitel werden aus seiner Sicht geschrieben und so bekommt man als Leser zwar den Eindruck, dass sein Interesse an Annie nach und nach wächst und er ihr gegenüber eigentlich gar nicht so widerlich dastehen möchte. Aber das hilft nicht viel. Als Leser tappt man lange Zeit im Dunkeln, warum Theo so ein arschiger Mensch ist, und selbst als dann einiges klarer wird, war der Zug für mich zu diesem Zeitpunkt schon abgefahren. Wenn eine Figur ein dreiviertel Buch lang unsympathisch ist (und auch so sein soll), dann hilft es nichts, dass sich dann (ganz plötzlich als Wendung im Buch!) herausstellt, dass alles eigentlich ganz anders ist. In Bezug auf meine Sympathie für Theo waren da schon alle Punkte bei mir verspielt.
Aber auch die Figur Annie hat es nicht ganz leicht, wenn sie als koboldhaft und mit merkwürdigen Gesichtszügen beschrieben wird, und die noch dazu als Bauchrednerin ihren Lebensunterhalt verdient. Sie ist recht schlagfertig und nimmt mit ihren Antworten Theo oftmals den Wind aus den Segeln und sagt trotzdem von sich selbst, seit ihrer Jugendzeit Angst vor Theo zu haben (was anhand ihrer Erinnerungen nur verständlich ist). Trotzdem lässt sie sich in Null komma Nichts wieder auf ihn ein und verliert meiner Meinung nach dabei jeglichen Stolz und Würde. Kurzum: Mir waren beide Personen nicht wirklich sympathisch. Und dass ihre gemeinsame Geschichte in Jugendtagen so unglücklich begonnen hat (wir erinnern uns: Theo wurde plötzlich zum Psychopathen) und auf diesen wackeligen Beinen jetzt fortgeführt wird, hat bei mir einiges an Unverständnis hervorgerufen. Da waren in meinen Augen zuviele Widersprüche im persönlichen Rahmen, aber auch bei der Handlung - von aufkeimender Romantik war für mich in dieser Konstellation nichts zu spüren. 
Die falsche Ausgangssituation, zuviele Missverständnisse und ein Ende, das in ordentlich Drama gipfelt - in meinen Augen die falschen Voraussetzungen für eine gemütliche leichte Romanze, wie man sie von Susan Elizabeth Phillips eigentlich erwarten würde. 


Ein herzliches Dankeschön an den blanvalet Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 2. Juni 2015

Gemeinsam lesen: Vielleicht mag ich dich morgen

Heute bei Weltenwanderer



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese unter anderem "Vielleicht mag ich dich morgen" von Mhairi McFarlane und bin auf Seite 123.

Darum geht´s:
Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.
(Quelle: hier)


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Es war das Ende einer langen Woche, und Anna ergatterte für sich, ihren Mantel, ihre Tasche und ihr Rotweinglas einen Platz im Kellercafé des Curzon Cinema in Soho."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Das Buch hat sich meine Mutter gekauft (eigentlich eingefleischte Krimi- und Thrillerleserin) und nachdem sie es schon ausgelesen hatte, meinte sie, ich solle es auch lesen, es wäre eine "niedliche" Geschichte. Nun ja, gegen niedliche Geschichten habe ich nichts, außerdem hatte ich ohnehin schon ein Auge auf das Buch geworfen. (So spart man Bücherkosten.) Jetzt bin ich auf Seite 123, von einer "niedlichen" Geschichte habe ich bisher aber nichts bemerkt. Eher ist mein vorläufiger Eindruck, dass sich die Story ganz schön zieht und mir persönlich oftmals zu ausschweifend wird. Irgendwie kommt die Handlung bisher nicht so wirklich in Gang, auch wenn das besagte Klassentreffen der Inhaltsangabe schon stattgefunden hat und in ganzen 5 Seiten abgehandelt wurde. Das hat mich doch sehr verwundert. Bisher gibt es in dem Buch soviel Geplänkel und Abschweifungen, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben; Dialoge mit Freunden, Beschreibungen und Rückblicke etc. Ich mag es eigentlich, wenn in einer Handlungslinie auch mal links und rechts geschaut und nicht nur stringent das Hauptthema verfolgt wird. Das macht es ja nur realistischer. Aber hier wird mir das gerade etwas zu langatmig. Ich hoffe, die Handlung kriegt noch die Kurve.

4. An welchem Ort befindest du dich in deinem aktuellen Buch? Würdest du gern mal dorthin reisen und was würdest du dort unternehmen?
Das ist definitiv ein dicker fetter Pluspunkt des Buches: Es spielt in London, einer der fantasto-super-wunderbarsten Städte überhaupt. Dahin würde ich gern jederzeit reisen (psssssst: Im September ist es für mich endlich wieder soweit: London, ich komme!!! :D ) und dann mal sehen, wohin mich meine Nase führt. Am Wochenende auf jeden Fall auf den Spitalfields Market, Tauben und Schulklassen beobachten auf dem Trafalgar Square und ein Strawberry Trifle von Sainsbury´s muss auch sein.

Montag, 1. Juni 2015

Lese-Rückblick Mai 2015

Ufff. Der Mai - schon wieder vorbei. Und das Gereime war völlig unbeabsichtigt. Ist das zu fassen, nur noch einige Tage, dann ist das halbe Jahr schon rum! (Ich habe mir vor geraumer Zeit übrigens mal fest vorgenommen, nicht so jemand zu werden, der ständig rumwundert, wie schnell die Zeit vergeht und dass dieser und jener Monat schon wieder vergangen ist. Das ... hat ja dann wohl nicht geklappt...)
Abgesehen von diesem "die Zeit vergeht wie im Fluge"-Aspekt bin ich aber nicht böse, dass der Mai vorüber ist. Der Monat war vollgepackt mit Arbeit, Gedanken über die Arbeit, Gedanken über die Zeit, wenn die Arbeit vorbei ist, und so generellen Zukunftsfragen, denen sich niemand gern widmet. Bei mir stehen in den nächsten Monaten wahrscheinlich einige Veränderungen an und ich habe keinen blassen Schimmer, was wird. Aus mir. Und so prinzipiell. (Falls mal jemand in einen Dialog über berufliche Aussichten von Psychologen, Psychotherapie-Ausbildungen und wissenschaftlichen Zukunftswegen mit mir treten will, kann er/sie sich gern mal melden!
Nun ja. Immerhin war der Mai lesemäßig ein sehr guter Monat, ich hab fast nur Bücher gelesen, die mir richtig gut gefallen haben. An der facebook-Leserunde zum Buch "Heute beginnt der Rest des Lebens" habe ich teilgenommen und nicht nur deswegen hat mir das Buch so ausgesprochen gut gefallen, dass es sogar mein Monatshighlight geworden ist. Im Mai war sogar noch Zeit für ein erneutes Lesen eines Harry Potter-Buches (das muss manchmal mittendrin sein) sowie für ein auffrischendes Querlesen von "Vollendet" von Neal Shusterman.

Gelesen im Mai
Susan Jane Gilman "Die Königin der Orchard Street" (4/5)
Franz-Olivier Giesbert "Ein Diktator zum Dessert" (3,5/5)
J.K.Rowling "Harry Potter und der Feuerkelch" (5/5)
Stephanie Bond "Stoppt die Hochzeit" (4/5)
Maggie Stiefvater "The dream thieves" (5/5)
Kathrin Lange "Herz aus Glas" (4/5)
Marie-Sabine Roger "Heute beginnt der Rest des Lebens" (5/5)
Dan Brown "Inferno" (5/5), Rezension folgt
Susan Elizabeth Phillips "Cottage gesucht, Held gefunden" (3,5/5), Rezension folgt


Mein Highlight im Mai


Wie schon gesagt, im Mai haben mir einige Bücher sehr gut gefallen. Allen voran "Heute beginnt der Rest des Lebens", aber auch der zweite Teil der "Raven Boys"- Reihe von Maggie Stiefvater, "The dream thieves" hat mir sogar noch besser als der erste Teil gefallen. Und auch Dan Browns "Inferno" fand ich klasse.

Meine Enttäuschung im Mai


Zwei Bücher haben mich dagegen nicht wirklich vom Hocker reißen können, nämlich "Ein Diktator zum Dessert" sowie "Cottage gesucht, Held gefunden". Zum letzteren gibt´s irgendwann die Tage noch eine Rezension.

Wie war euer (Lese-)Mai? Welche Highlights (oder auch Flops) hattet ihr?

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