Donnerstag, 30. April 2015

"Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen" - Susan Juby

cbj Verlag, 2015
16,99 Euro

Handlung:

Das Leben ist nichts für Feiglinge...

… denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner auszusprechen wagte, obwohl alle nach der Antwort lechzen.
Hasst die ewig grantige Sekretärin wirklich alle Schüler, ist der schöne Tyler jetzt schwul oder nicht, nimmt der Freak aus der 12. Drogen und hat die Coole aus dem Langlaufteam mit einem ihrer beiden Teamkollegen was oder gar mit beiden? Was die drei besten Freunde allerdings damit lostreten, hätten sie nie geahnt. Ein kluges Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was wir mit uns und unserem Leben anfangen und, was das eigentlich alles zu bedeuten hat.



Meine Meinung:
"Wenn man jemanden zur Rede gestellt hat und derjenige mit der Wahrheit rausgerückt ist, kann man sich nicht einfach vom Acker machen. Die Wahrheit schweißt einen zusammen, egal, ob es einem passt oder nicht." (S. 162)

Jeder kennt das. Gerüchte, die im Umlauf sind. Halbwahrheiten und wüste Vermutungen, die nur gemurmelt geäußert werden. Über andere Personen. Egal, ob in der Schule, auf der Arbeit, im Bekanntenkreis, bei den Nachbarn. Jeder kennt das. Keiner traut sich zu fragen, denkt sich nur seinen Teil.
Normandy, Neil und Dusk trauen sich nun aber doch. Sie beschließen eines Tages, einfach jene Fragen, die irgendwie allen unter den Nägeln brennen, laut zu stellen, und so der Wahrheit des Alltags ein wenig mehr auf die Spur zu kommen. Sie befragen Mitschüler und Lehrer nach Dingen, die keiner wirklich weiß, aber jeder zu gern erfahren möchte. Und treten damit eine richtige "Wahrheitsbewegung" los, die ihre Kreise nicht nur an der Schule zieht, sondern zunehmend auch das private Leben der Drei betrifft. Gerade der Heldin der Geschichte, Normandy, geht diese Wahrheitsgeschichte nach und nach zu weit, denn sie bringt Dinge in ihrer Familie an Licht, die sie so lieber nie erfahren hätte und die nun fast ihr Leben ruinieren können.
"Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen" lässt zunächst eine reine Jugendlichen-Geschichte vermuten, ist letztlich aber viel mehr und kommt auch viel erwachsener daher, als ich dachte. Die drei Hauptfiguren gehen aufs College, auf eine Kunstschule, um genau zu sein. Damit sind sie per se schon einmal Exoten mit außergewöhnlichen Hobbies und Interessen, aber das hat mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil. Das lag auch schon daran, dass die drei trotz ihrer vereinzelten Schrulligkeiten sehr echt und sympathisch rüberkommen. Gerade Normandy hat mir gefallen in ihrer Art zu schreiben und beschreiben. (Das Buch ist aus ihrer Sicht verfasst.) Die Geschichte hat Humor, aber zugleich viele ernste Stellen, die nachdenklich stimmen. Sollte man wirklich immer nach der Wahrheit fragen, nur weil sie einen interessiert? Sollte manches nicht lieber ungefragt bleiben? Und wie geht man damit um, wenn man die Wahrheit plötzlich kennt?
Diese - nicht ganz unwesentlichen - Fragen hat Susan Juby sehr gekonnt in ihrem Roman verpackt und eine unterhaltsame Geschichte drumherum gesponnen, die ich sehr genossen und innerhalb 2 Tage inhaliert habe. Ein wenig störend mag man die ständigen Fussnoten empfinden, die Normandy mit Vorliebe einbaut und die - meiner Meinung nach - meistens keine wirklich relevanten Informationen enthalten. Ich bin nach einigen Seiten dazu übergegangen, sie gar nicht mehr zu lesen, und das ging sehr gut für den Rest der Geschichte. Das Ende des Buches gipfelt noch fast in einem Drama, einem ziemlich ungerechten, wie ich finde; das mag vielleicht ein wenig aufgesetzt und melodramatisch, vor allem aber unvorhersehbar daherkommen. Ich fands dennoch ok, weil es zeigt, dass nicht alles nur schwarz-weiß ist.
"Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen" - ein lesenswerter jugendlicher Roman über Wahrheits- und Identitätsfindungen.


Montag, 27. April 2015

Buchgeplauder zum Wochenbeginn #2

Guten Montag, ihr Leseleute!
Die letzten Tage waren ziemlich hektisch und vollgepackt mit Aufgaben, Erlebnissen und Ereignissen. Ich hatte (mehr oder weniger mit Tendenz zu weniger) zielführende Gespräche bezüglich meiner Zukunft. (Ich möchte keinem Mitarbeiter beim Arbeitsamt zu nahe treten, aber wenn die dortigen Ansprechpartner 1. die Bezeichnung eines Psychotherapeuten noch nie gehört haben, 2. sich diesen Begriff dann aber wenigstens nicht einmal MERKEN können und 3. bei der vierten Wiederholung und Verbesserung meinerseits IMMERNOCH von Physiotherapeuten anstelle eines Psychotherapeuten reden... dann ist mir klar, dass ich dort einfach nichts zu erwarten habe und mich lieber selbst und ganz alleine um meine Zukunft kümmere.) Ich habe außerdem am Freitag an einer Fachtagung teilgenommen und musste dort auch einen Vortrag halten, was einmal mehr mein ganzes Selbstvertrauen und meinen Mut erforderte... Ich hasse Vorträge, wenn ich sie selber halten muss, und mache mich deswegen immer schon Tage vorher völlig verrückt. Den Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, als ich es endlich hinter mir hatte, konnte man daher auch im ganzen Konferenzsaal hören. Dann hatte ich auch noch Geburtstag und bin jetzt kein "Twen" mehr, was mich gerade noch etwas betrüblich stimmt; im Wesentlich denke ich aber, ist es mir egal. Außerdem gab es so liebe und tolle Geschenke, Blumen und wundervolle Karten und Glückwünsche, dass ich an diesem Tag gar nicht anders konnte, als mich zu freuen. 
Und heute? Ab heute habe ich tatsächlich ein paar Tage frei und freue mich wie blöde drüber!! In dieser Woche will ich eigentlich gar nicht viel machen, nur so rumhängen, die Seele baumeln lassen, lesen, ausschlafen. Und ... die Steuererklärung machen. :(

Momentan lese ich "Janusmond" von Mia Winter und "Die Königin der Orchard Street" von Susan Jane Gilman parallel. Ich möchte in den nächsten Tagen aber gern auch noch in ein paar Bücher reinschnuppern, die schon eine Weile ungelesen bei mir liegen, z.B. "Die Buchspringer" oder "Perfekt ist jetzt". Gelesen habe ich in den letzten Tagen auch ne ganze Menge, aber mir fehlt mal wieder die Muße zum Rezensieren. Beispielsweise habe ich "Mit uns der Wind" gelesen, oder auch die "Maze Runner" Trilogie beendet. Auch zwei ebooks habe ich ausgelesen. Ich hoffe, ich komme in den nächsten Tagen dazu, wenigstens ein paar Zeilen zu jedem Buch zu schreiben.

Zu guter Letzt noch zum Gewinnspiel "Blogger schenken Lesefreude". Ich habe mich sehr gefreut, dass sich per Kommentar und Email einige Interessierte für das wunderbare Buch "Nennt mich nicht Ismael" gefunden haben und dieses gern gewinnen wollten. Eure Antworten auf die Frage, ob ihr euren Vornamen mögt, waren auch alle wirklich toll; ich habe mich teilweise sehr amüsiert! Vielen Dank dafür. Leider habe ich nur ein Buch zu verlosen und der Zufallsgenerator bei random.org hat mir angezeigt, dass
Susanne W. aus Berlin 
die Gewinnerin des Buches geworden ist. Glückwunsch, die Email an dich ist schon raus! Danke an alle fürs Mitmachen.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche!

Donnerstag, 23. April 2015

[Gewinnspiel] Blogger schenken Lesefreude 2015

Hallo ihr Leseratten, Bücherwürmer, Lesebegeisterten und Buchliebhaber!

Heute ist UNSER Tag!! Ja, wirklich. Heute ist der Tag des Buches und das möchte natürlich ausgiebig gefeiert werden. Die schöne Aktion "Blogger schenken Lesefreude" findet schon seit drei Jahren immer am 23. April statt und zum dritten Mal bin ich in diesem Jahr auch wieder mit dabei.



Im Wesentlichen geht es ums GEWINNEN, ganz salopp gesagt. Bei mehreren hundert (Bücher-) Blogs gibt es heute Bücher und Buchiges zu gewinnen. Die komplette Liste könnt ihr auf der Homepage der Aktion bewundern, nämlich HIER. Vor allem geht es aber darum, durch das Stöbern auf den Blogs eventuell neue, bisher vielleicht gänzlich unbekannte Bücher zu entdecken und dadurch zu erfahren, welche Bücher anderen Lesen etwas bedeuten - soviel bedeuten, dass sie gern andere daran teilhaben lassen möchten. Ich habe schon vor einer Weile mal erwähnt, dass ich mich in diesem Jahr für ein weiteres "Herzensbuch" entschieden habe, das ich verschenken möchte. Es handelt sich um:


Michael Gerard Bauer "Nennt mich nicht Ismael!"
Es gibt ungewöhnliche, unaussprechliche und unerträgliche Vornamen – und es gibt den Vornamen Ismael. Das ist der schlimmste – findet Ismael. Doch Ismael hat gelernt, auf Spott und Angriffe zu reagieren: Abtauchen! Das ändert sich schlagartig, als James Scoobie in die Klasse kommt. Im Gegensatz zu Ismael hat er vor niemandem Angst. Gegen Klassenrowdys hat er seine ganz eigene Waffe: die Sprache. Um sie zu schulen, gründet er einen Debattierclub. Doch Ismael hat panische Angst, vor Publikum zu sprechen. Wären da nicht seine eigenwilligen Debattier-Kollegen, würde das vermutlich auch so bleiben. Aber weil sie sich wortgewaltig für ihn einsetzen, steht auch Ismaels verbalem Aufstand bald nichts mehr im Wege.


~~~

Tadaaa! Ich habe die Geschichte von Ismael 2012 zum ersten Mal gelesen und mich direkt verliebt. Nicht nur Ismael und sein Leid mit seinem Vornamen, sondern auch die ganzen Ereignisse, die in Gang gebracht werden durch den Eintritt in den Debattierclub, sind so liebevoll und zugleich amüsant geschildert, dass ich hier direkt ein neues Lieblingsbuch aufgetan hatte. Eigentlich musste ich ständig lachen. Ismael hat die coolsten Freunde, die man sich denken kann, und gerade Razza (aka der Razzman) hat sich ganz klammheimlich in mein Herz geschlichen.
Dieser erste Teil einer Buchreihe (3 Bücher insgesamt) ist ein ganz besonderes Buch und ich beneide jeden, der die Story von Ismael noch nicht gelesen hat und sie noch kennenlernen kann. Hier meine Rezension zum ersten Buch.

Wenn ihr Ismaels erstes Abenteuer gern lesen wollt, dann schreibt mir einen Kommentar unter diesen Post oder eine Email an i-am-bookish(at)web.de und beantwortet mir folgende Frage(n):

Mögt ihr euren Vornamen? Warum oder warum nicht? Gab es schon einmal Momente, in denen ihr euch gewünscht habt, anders zu heißen?

Unter allen Antworten wird am 27. April 2015 ausgelost und der Gewinner bekannt gegeben, bis zum 26. April könnt ihr also teilnehmen.

Habt noch einen schönen Welttag des Buches!!!


Beachtet bitte folgendes:
Ihr solltet 18 Jahre alt sein oder mit der Zustimmung eurer Eltern am Gewinnspiel teilnehmen. Es wird keine Garantie oder Gewährleistung für den Versand des Buches übernommen. Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sonntag, 19. April 2015

"Die Aufforderung des Schlafwandlers zum Tanz" - Mira Jacob

Eichborn Verlag, 2015
19,99 Euro

Handlung:
Da stürzt sich ein Mann von einer Brücke in Seattle - und Amina schießt das Foto, das berühmt werden wird. Doch wie abgebrüht muss man sein, in einem solchen Moment auf den Auslöser zu drücken? Amina verzeiht sich das nicht, verdingt sich fortan als Hochzeitsfotografin. Als ihr Vater sterbenskrank wird, muss sie sich ihrer bewegten Vergangenheit stellen, einer Geschichte, die in den 70er Jahren in Indien begann und nun in New Mexiko ihren Lauf nimmt. Amina beginnt, die Unwägbarkeiten des Lebens anzunehmen, und sich endlich mit den Geistern ihrer Familie auseinanderzusetzen


Meine Meinung:
Es geht um eine indische Einwandererfamilie, die im Süden der USA lebt und mit den kulturellen Eigenheiten dieser "anderen" Welt mal mehr, mal weniger zurecht kommt. Tochter Amina hat sich den traditionell-familiären Klauen irgendwann entrissen (ihre Mutter hegt stetige Pläne, sie gut zu verheiraten, mit einem Inder natürlich!) und lebt und arbeitet mittlerweile als Fotografin in Seattle. Obwohl die Familie in der Vergangenheit schon einige Schicksalsschläge erleben musste, hängt auch dieses Mal, als das Buch beginnt, ein Damoklesschwert über Amina: scheinbar ist ihr Vater erkrankt, und so macht sie sich auf den Weg zu einem Besuch bei ihren Eltern. Dieser Aufenthalt in ihrem Elternhaus lässt sie über einige Dinge nachdenken und führt dazu, dass diverse Erinnerungen wachgerufen werden.
Mir hat "Die Aufforderung des Schlafwandlers zum Tanz" an sich sehr gut gefallen. Die Story ist schön geschrieben und hat mich z.B. an vielerlei Stellen sehr an den Film "My big fat greek wedding" erinnert; die Familie dort ist ebenso nervtötend und aufdringlich wie Aminas familiärer Anhang, aber genau deswegen wird es auch immer mal absurd lustig und amüsant. Leider weist das Buch hier und da ein paar Längen auf und zieht sich sehr, sodass mir das Lesen teilweise fast ein wenig ermüdend vorkam. Die Dialoge sind wiederum sehr ausführlich, salopp und flapsig gehalten; gerade dadurch erschienen sie mir jedoch sehr realistisch. Die Story an sich hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen, denn in einzelnen Abschnitten werden Rückblenden in Aminas Geschichte geworfen und wechseln sich mit den Geschehnissen von Heute ab. Diese sind gespickt mit kuriosen Gesprächen zwischen Tochter und Mutter, einigen kleinen und großen Dramen, lustigen Wendungen, traurigen Momenten und vielen kleinen Aspekten, die die indischen Einwanderer "in den großen bösen USA" erleben, zumindest ist das der Glaube von Aminas Großmutter in Indien.

"Die Aufforderung des Schlafwandlers zum Tanz" ist ein Buch über Familie, Zusammenhalt, Herkunft und Tradition - und wie die Wurzeln des eigenen Lebens all diese Dinge miteinander verknüpfen, ob man will oder nicht. Ein lesenswertes Buch, das zum Mitfühlen, aber ebenso zum Nachdenken anregt.


Mittwoch, 15. April 2015

[Tag] 7 deadly sins of reading

Zeit für ein neues Frage-und-Antwort-Spielchen, das ich vor einigen Tagen schon einmal irgendwo (wo nur??) und dann bei Tine entdeckt habe.

Gier
Welches ist dein teuerstes Buch und welches das günstigste?


Ich glaube, eins meiner (rein preislich gesehen) teuersten Bücher ist das Malerlexikon aus dem Harenberg Verlag. Das hab ich irgendwann mal unbedingt haben wollen, (viele Jahre ist es her), als ich z.B. auch noch den Gedanken im Kopf wälzte, ob ich vielleicht Kunstgeschichte studieren sollte. (Hab ich dann nicht gemacht.) Ich habe auch schon ab und zu darin geblättert, aber jetzt bereits eine ganze Weile nicht mehr... 

Nicht zu vergessen an dieser Stelle sind auch meine Lehrbücher für das Psychologie-Studium, das ich dann anstelle der Kunstgeschichte angefangen habe. Mit Lehrbüchern ist das ja immer eine sehr kostspielige Sache, da kostet eins locker 50 Euro.


Eins meiner billigsten Bücher (abgesehen von den Leseexemplaren und geschenkten Büchern) ist wohl z.B. dieses hier, "Barry Trotter", denn das habe ich mal während eines Büchertausch-Flashmobs ertauscht und habe somit gar nichts dafür bezahlt. Die Bücher waren alle eingewickelt, sodass man nicht erkennen konnte, was man sich da gerade ertauscht hat. Eigentlich eine ziemlich coole Idee; als ich dieses Buch hier aber auswickelte, war ich dann doch enttäuscht, denn das ist so gar nicht mein Fall. Ich LIEBE die Harry Potter Bücher, auf die lasse ich nichts kommen; aber eben nur die Originale, und nicht diese billige Parodie darauf. Generell mag ich solche Parodie-Bücher nicht... Behalten habe ich "Barry Trotter" bis heute dennoch ;)




Zorn
Mit welchem Autoren führst du eine Hass-Liebesbeziehung?

Oh. Der erste, der mir spontan einfiel, als ich diese Frage las, war Christoph Marzi, also habe ich ihn auch direkt ausgewählt für die Beantwortung. Eigentlich mag ich die Bücher bzw. die Ideen, die Herr Marzi in seinen Büchern verarbeitet, nahezu immer. Die erste Hälfte lese ich stets voller Begeisterung. Aber irgendwann kommt dann - wirklich immer! - so ein Punkt, an dem mir sein Schreibstil so richtig derbe auf die Nerven geht. Vor lauter Metaphern, Vergleichen, Umschreibungen etc. habe ich dann keine Lust mehr drauf. Ich habe in meiner Rezension zu "Die wundersame Geschichte der Faye Archer" (von dem Buch habe ich übrigens bis heute das Ende nicht verstanden!!) diesen Abschnitt gefunden, in dem ich es so formuliert habe: 
"Mit Herrn Marzi ist das so eine Sache. Eigentlich mag ich seine Bücher. Seine Ideen, die da dahinter stecken. Und vor allem seinen Schreibstil. Der ist fantastisch. Zumindest so lange, bis er mir vor lauter Metaphern und bildhafter Vergleiche und Umschreibungen und Trallala auf den Keks geht. Diesen Moment gab es bisher bei jedem Marzi-Buch, das ich gelesen habe. Irgendwann wird es mir zuviel."



Völlerei
Welches Buch hast du immer und immer wieder genüsslich verschlungen?


Die Frage mag ich :) Denn ich bin jemand, der Bücher nur zu gern immer und immer wieder liest, wenn sie mir einmal gefallen haben. Manche Leser machen das ja gar nicht. Die lesen ein Buch einmal und dann nie wieder. Das könnte ich nicht. Das würde mir im Herzen weh tun. Ich verbringe jedes Mal viel zu viel nette Zeit mit den Büchern, als dass ich die einfach immer so abhaken könnte nach einmaligem Lesen. Ich habe als Beispiele mal 4 Bücher herausgekramt aus meinen Regalen. 


"Das Jesus Video" z.B. habe ich über die Jahre verteilt bestimmt schon 8x gelesen, noch dazu hat das Buch einige Jahre in ständiger Sonneneinstrahlung in der Nähe des Fensters verbringen müssen, dementsprechend mitgenommen und vergilbt sieht es mittlerweile aus. Stört mich aber nicht, denn ich mag die Geschichte einfach immer wieder, und immer, wenn ich das Buch in der Hand habe, erinnert mich das an die spannenden Stunden, die es mir beschert hat. Wenn mir nach etwas romantischem ist, dann schnappe ich mir "Eine Lüge zu viel" von Stephanie Bond, das ich aus Gründen sehr mag, die ich selbst nicht besser erklären kann als: es ist lustig, es ist romantisch, es hat herrlich amüsante Kapitelüberschriften.


Ebenso sind beispielsweise "Der Schatten des Windes" und "Der Historiker" Bücher, die ich immer wieder gern lese und jedes Mal wieder etwas Neues in ihnen entdecken kann.



Faulheit
Welches Buch hast du bisher vernachlässigt zu lesen, weil du zu faul warst?

Da müsste ich wohl diverse Klassiker nennen. Eigentlich möchte ich gerne soviele Klassiker mal gelesen haben, aber tue es dann doch nie, weil sich andere Bücher vordrängeln. Und weil mir letztendlich dann doch nicht so der Sinn nach hochtrabender, teilweise schwer zu lesender Lektüre steht. Stellvertretend für die vielen ungelesenen Klassiker, von denen ich manche im Regal stehen, manche aber auch nur gedanklich im Kopf habe, nenne ich mal "Krieg und Frieden" von Leo Tolstoi.

Stolz
Über welches Buch redest du am häufigsten, um wie ein intellektueller Leser zu wirken?

Sowas mache ich nicht. Ich lese nicht, um intellektuell zu wirken. (Das würde schon gar nicht funktionieren, weil ich eher so Unterhaltungs-Mainstream-Bücher lese...) Nein, ich lese zur Unterhaltung. Ich muss auch ehrlich sagen, ich mag solche Leute nicht, die einem ständig vorhalten, was sie alles wissen und wie gut sie informiert sind über ALLES MÖGLICHE, weil sie dieses und jene Buch gelesen haben - aber natürlich NUR Bücher, die irgendwelche Preise erhalten haben, den Pulitzer Preis mindestens. Ich finde, jeder sollte lesen, was er/sie will und worauf er/sie Lust hat, völlig Banane, was es ist. Man sollte dabei nicht das Ziel im Kopf haben, intellektuell zu wirken und vor anderen angeben zu können.

Wollust
Welche Charaktereigenschaften findest du an männlichen/ weiblichen Figuren am attraktivsten?

Das ist eine wirklich schwere Frage. Ich überlege gerade, welche Eigenschaften die (männlichen) Buchfiguren haben, die ich mag - und mir fällt prompt gar keine Buchfigur ein! :o Also mal systematisch überlegen. Er sollte... ein Held sein. Aber nicht so nach der überheblichen Art, dass er von Beginn an weiß, dass er ein Held IST. Nein, ich mag männliche Charaktere, die sich durch kleine Sachen, Gesten oder Worte als Held herausstellen. Die da irgendwie reinstolpern und das dann trotzdem gut machen. Gut dosierter Humor, eine hilfsbereite Ader, eine starke Schulter zum Anlehnen - alles gute Eigenschaften. (JA, ich rede im Übrigen tatsächlich immer noch von Buchfiguren!! *hüstel*)

Ich weiß, die Frage zielt zwar auf das Gegenteil ab, aber was ich gar nicht leiden kann, sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Figuren, ist übertriebene Naivität. Wenn jemand so gutgläubig ist und einfach nicht durchblickt, wie es läuft. Wenn der-oder diejenige gefühlt keine Ahnung hat von der Welt und wie sie funktioniert und deshalb Dinge tut, die ich nicht nachvollziehen kann. Sowas stört mich immer. 

Ansonsten finde ich die Frage ziemlich schwer zu beantworten; denn wenn ich überlege, wer mir so sympathisch ist als Buchfigur, da komme ich auf keinen gemeinsamen Nenner, der "immer" gilt. Das sind soviele kleine verschiedene Eigenschaften, die dazu führen, dass ich eine Buchfigur mag. Manchmal reicht schon ein einzelner Satz, den derjenige/ diejenige sagt.

Neid
Welche Bücher möchtest du am liebsten als Geschenk erhalten?

Ich würde an dieser Stelle einfach mal auf meine Wunschliste verweisen. Da sind zwar Bücher drauf, die ich dringender haben möchte als andere, aber ich beneide deswegen keine andere Personen, wenn die eben diese Bücher schon besitzen. Ich bin nicht so ein neiderfüllter Mensch.

Dienstag, 14. April 2015

Gemeinsam lesen: "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich"

Heute bei Schlunzenbücher



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Noch gar nicht angefangen, aber seit Tagen in meiner Tasche dabei ist "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" von Shelly King. Bin momentan also auf der ersten Seite.


Darum geht´s:
Maggie hat gerade ihren hochdotierten Job in einem kalifornischen Internet-Startup verloren und findet Trost im „Dragonfly Books“, einem verstaubten Antiquariat um die Ecke. Statt auf Jobsuche zu gehen, liest sie eine Schmonzette nach der anderen, freundet sich mit dem schrulligen Besitzer des „Dragonfly“ an und lernt nebenbei den geheimnisvollen Fahrradfreak Rahjit kennen. Ihr bester Freund indessen sorgt sich um Maggies Zukunft und verschafft ihr Zutritt zum Lesezirkel einer wichtigen Managerin von Silicon Valley. D.H. Lawrences "Lady Chatterleys Lover" steht auf dem Programm. Als Maggie die uralte Ausgabe bei "Dragonfly Books" aufschlägt, entdeckt sie einen in das Buch gekritzelten Briefwechsel, der sie augenblicklich in ihren Bann zieht. Die leidenschaftlichen Botschaften zwischen zwei unbekannten Liebenden berühren sie zutiefst – und öffnen ungeahnte Türen in ihrem eigenen Leben …


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Bücher verändern das Leben eines Menschen nicht, zumindest nicht, wie man im Allgemeinen glaubt."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Tja, eigentlich kann ich noch nichts dazu sagen, ich kenne es inhaltlich ja noch nicht. Ich hab es mir wegen des Titels und der Inhaltsangabe gekauft, weil es so nach "feel-good"-Roman klang. Außerdem geht es um Bücher, um lesebegeisterte Menschen und um geheime Briefwechsel - alles sehr verlockend, wie ich finde. Ich bin also gespannt drauf, habe nur momentan gar nicht so wirklich viel Zeit zum Lesen, das stört mich am meisten.


4. Stimmt ihr euch aktuell buchig schon auf die kommende Sommer- und Urlaubssaison ein?
Öhhhhm... nein. Erstens ist die Urlaubssaison (und hoffentlich auch die Sommersaison - ich mag Sommer nämlich nicht!) noch weit entfernt für mich. Zweitens mache ich meistens nicht im Sommer Urlaub, sondern eher so kurz danach, im September beispielsweise. Drittens mache ich mir zwar meistens einen kleinen Plan, was ich im Urlaub lesen möchte, wenn ich denn mal Urlaub habe. (Ob ich diesem Plan folge, ist dann aber immer eine ganz andere Frage...) Dabei sind die geplanten Urlaubs-Bücher aber selten typische Sommerbücher oder irgendwie Saison-Bücher, sondern eher das, was mich in dem Moment halt interessiert. Überhaupt lese ich meistens nicht wirklich "saisonal", obwohl ich beispielsweise zu Weihnachten schon gern mal ein weihnachtlich angehauchtes Buch lese. Oder was Gruseliges zu Halloween. 

Montag, 13. April 2015

"Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling" - Sjoerd Kuyper

Gabriel Verlag, 2015
14,99 Euro

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Handlung:
„Es war ein Sonntag, an dem man sicher war, alles zu können. Fliegen zum Beispiel.“ Was Kos stattdessen gerade erlebt, gleicht eher einer Bruchlandung: der Herzinfarkt seines Vaters, der mehr ist als sein bester Freund, drei starrköpfige Schwestern, mit denen er das Familienhotel am Laufen halten muss. Und dann ist da noch Isabel – die hat er immer noch nicht geküsst. Er braucht dringend Auftrieb. Aber im Moment sieht es nicht danach aus …



Meine Meinung:
"Es war echt ein Tag, um große Pläne zu verwirklichen. Um Meister zu werden. Um sich zu verlieben. Um mit einer Spraydose den eigenen Namen auf den Mond zu schreiben." (S. 9)

In "Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling" geht es um Kos und seine Familie. Die besteht neben Kos aus einem alleinerziehenden Vater und Kos´ drei Schwestern. Die Geschwisterliebe kommt nicht immer durch, das muss man einfach mal so festhalten. Von den vier Geschwistern pflegt vielmehr jeder seine eigene kleine Schrulligkeit. Irgendwie ist hier jeder ein wenig verschroben und eigen, selbst die Nebenfiguren im Buch passen in keine Schublade. Als der Vater eines Tages wegen eines Herzinfarktes ins Krankenhaus muss, stehen Kos und seine Schwestern vor der wagemutigen Aufgabe, das familieneigene Hotel allein für einige Tage zu führen. Diese Tage bringen einige Überraschungen mit sich, sei es in Form von unerwartetem Besuch, Geldnöten, Liebe, die in der Luft liegt, oder einfach den typischen Teenagerproblemen, mit denen sich Kos und seine Schwestern so rumplagen müssen, darunter das erste Verliebtsein, imaginative Freunde, Identitätsfindungen.
Ich muss sagen, mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Diese bunte und kuriose Familiengeschichte in Einzelepisoden ist wirklich lesenswert. Ein wenig schwer getan habe ich mit der schon erwähnten merkwürdigen Geschwisterbeziehung, die an vielen Stellen so lieblos und gleichgültig daherkommt, dass ich mir für Kos ein wenig mehr... nun ja, Liebe gewünscht habe. In meinen Augen hat Autor Kuyper hier auch ein wenig stark aufgetragen, das Gegängele zwischen Bruder und Schwestern hätte hier und da ruhig etwas "normaler" sein können. Aber sonst haben mir sowohl die inhaltlichen Wendungen als auch die schrägen Charaktere wirklich gut gefallen. Ich habe so viele einzelne Sätze und Anmerkungen im Text gefunden, die ich mir markiert habe, weil sie schön klangen, etwas sehr Wahres ausgedrückt haben oder einfach erinnerungswürdig erscheinen. Das ja eigentlich eher ernste und schwermütige Grundthema (Vater muss wegen Herzinfarkt ins Krankenhaus und die Kinder hüten das Hotel - überfordert - allein) wird von Sjoerd Kuyper so ungewöhnlich und liebenswert angetastet, dass es unweigerlich Mut und Hoffnung vermittelt. Man fühlt mit Kos mit, der seine Erlebnisse dieser paar Tage wie eine Art Tagebuch auf einem Tonbandgerät festhält. Sehr nette Idee übrigens.


Ein herzliches Dankeschön an Blogg dein Buch und den Gabriel Verlag!

Sonntag, 12. April 2015

[Neue Bücher] In my mailbox...

Neuzugänge! Und so schöne noch dazu. Gekauft sind aus dem Stapel "nur" zwei, die anderen kamen unaufgefordert oder als Gewinn zu mir. Mein schlechtes Gewissen ist daher nicht so schlimm ;)
Neulich habe ich eine Leseprobe zu "Janusmond" gelesen und war so gefangen auf diesen paar ersten Seiten des Buches, dass ich es nach der Leseprobe direkt weiterlesen wollte. Total spannend! Gewonnen habe ich das Buch im dazugehörigen Gewinnspiel dann zwar leider nicht, aber gekauft habe ich es mir trotzdem. Und "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" war ein Spontankauf dank Titel und Inhaltsangabe. "Mit uns der Wind" habe ich gewonnen, was mich wie blöde freut, und die anderen beiden kamen zu mir, um gelesen zu werden :)

Kennt ihr eins davon? 



Franz-Olivier Giesbert "Ein Diktator zum Dessert"
Rose ist 105 Jahre alt, eine begnadete Köchin mit einem kleinen Restaurant in Marseille. Sie hat den Genozid an den Armeniern, die Schrecken der Nazizeit und die Auswüchse des Maoismus erlebt. Deshalb hat sie vor nichts und niemandem mehr Angst. Für den Fall, dass ihr jemand blöd kommt, trägt sie immer einen Colt in der Tasche. Sie lässt sich von Mamadou, ihrem jugendlichen Gehilfen im Restaurant, auf dem Motorrad durch Marseille kutschieren, hört Patti Smith, treibt sich im Internet auf Singlebörsen herum und denkt auch im biblischen Alter immer nur an das Eine. Und sie meint, dass sie nun alt genug ist, ihre Memoiren zu schreiben: Um das Leben zu feiern und die Weltgeschichte das Fürchten zu lehren.

Susan Jane Gilman "Die Königin der Orchard Street"
New York, 1913. Die kleine Malka lebt mitten im Trubel der dicht gedrängten Straßen und übervölkerten Mietskasernen im Einwandererviertel auf der Lower East Side. Die meisten hier sind arm, haben zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, leben von der Hand in den Mund. Doch listig und raffiniert, wie sie ist, lernt Malka schnell, sich im Viertel durchzuschlagen. Und genau da, mitten im abenteuerlichen Gemenge, wo die jiddischen und italienischen Rufe der fahrenden Händler durch die Straßen schallen, wendet sich Malkas Schicksal. Denn dort trifft sie Papa Dinello, der sie in das köstlichste Geheimnis der Welt einweiht: das Wunder der Eiscreme, die Verführung der süßen Magie. Für Malka beginnt eine wahre Tour de Force durch das Leben – und aus dem pfiffigen und erfinderischen Mädchen wird die Grand Dame Lillian Dunkle, die »Eiskönigin von Amerika« und berühmt-berüchtigte Herrscherin über ein Eiscreme-Imperium …

Mia Winter "Janusmond"
„Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen …“ Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche Leon Bernberg dort auftaucht, um nach seiner Zwillingsschwester Lune zu suchen. Diese hat vor zehn Jahren hier gelebt - und verschwand damals spurlos. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Er beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen – nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat ...

Shelly King "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich"
Maggie hat gerade ihren hochdotierten Job in einem kalifornischen Internet-Startup verloren und findet Trost im „Dragonfly Books“, einem verstaubten Antiquariat um die Ecke. Statt auf Jobsuche zu gehen, liest sie eine Schmonzette nach der anderen, freundet sich mit dem schrulligen Besitzer des „Dragonfly“ an und lernt nebenbei den geheimnisvollen Fahrradfreak Rajhit kennen. Ihr bester Freund indessen sorgt sich um Maggies Zukunft und verschafft ihr Zutritt zum Lesezirkel einer wichtigen Managerin von Silicon Valley. D.H. Lawrences "Lady Chatterley" steht auf dem Programm. Als Maggie die uralte Ausgabe bei "Dragonfly Books" aufschlägt, entdeckt sie einen in das Buch gekritzelten Briefwechsel, der sie augenblicklich in ihren Bann zieht. Die leidenschaftlichen Botschaften zwischen zwei unbekannten Liebenden berühren sie zutiefst – und öffnen ungeahnte Türen in ihrem eigenen Leben …

Bettina Belitz "Mit uns der Wind"
Wie findet man unter den 80.000 Besuchern von Rock am Ring den einen, den man liebt? Bestsellerautorin Bettina Belitz, bekannt durch ihre Splitterherz-Trilogie erzählt eine Liebesgeschichte über Hingabe und Kontrolle und die Lust am Fliegen. Mona kennt ihn nur von den Videos auf YouTube. Es berührt sie tief, wenn er sich mit seinem Power-Kite der Willkür des Windes überlässt. Als sie herausfindet, dass ihr „Drachenreiter“ ein populäres Rockmusikfestival besuchen will, überredet Mona ihren Bruder Manuel, sie dorthin mitzunehmen. Keine Selbstverständlichkeit für Mona, denn sie leidet unter einer seltenen Form von Narkolepsie: Sie schläft bei aufregenden Gefühlen regelmäßig ein. Eigentlich fährt Adrian nur zu dem Festival, weil er endlich bei der schönen Helen landen will. Doch dann läuft ihm dieses zierliche Mädchen mit dem Drachentatoo über den Weg. Ziemlich hübsch die Kleine, aber als sie endlich in seinen Armen liegt, schläft sie plötzlich ein. Wie merkwürdig ist das denn?

Habt einen schönen Sonntag!

Freitag, 10. April 2015

Freitagsgedanken

Hallo ihr!
Es ist Freitag, jucheee! Wird auch Zeit; die Woche war, obwohl sogar verkürzt, irgendwie total nervig. Gestern war ich in Berlin, eigentlich aus beruflichen Gründen für eine Studie, was aber komplett schief gelaufen ist. Ich hatte gerade alles ausgepackt und aufgebaut und durfte dann 5 min später direkt alles wieder einpacken. Als Ersatz und aus Frust (und weil ich dort so schnell fertig war und nicht direkt wieder zurück fahren wollte), bin ich shoppen gegangen. Und nicht mal Bücher (im Hugendubel bin ich selbst beim Tisch der preisreduzierten Mängelexemplare standhaft geblieben!!), sondern Klamotten. Also sehr klischee-ig, aber was soll´s. 
Jetzt ist Freitag und das bedeutet Wochenende. Außerdem soll das Wetter eigentlich nicht übel werden, sodass ich mich gedanklich schon mit einem Buch draußen im Grünen sehe. Ich schätze mal, es wird "Die Aufforderung des Schlafwandlers zum Tanz" von Mira Jacob; das liegt schon eine Weile bei mir und wurde bisher sträflich vernachlässigt, obwohl es ein Rezensionsexemplar ist. Und in "Mit uns der Wind" von Bettina Belitz will ich auch mal reinlesen.

Von meinem geplanten Oster-Lesestapel (siehe hier) habe ich übrigens in der Zwischenzeit (und auch noch nach Ostern ein wenig) "Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen" (sehr lesenswert), "Die sieben Schwestern" (war ok, siehe Rezension) und "Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling" (sehr amüsant) gelesen, sowie die "Maze Runner" DVD geschaut. Also gar nicht so schlecht, mein Oster-Vorhaben, finde ich.
Der Film "Maze Runner" hat mir übrigens ziemlich gut gefallen. Die Verfilmung war meiner Meinung nach recht nahe am Buch (finde ich ja immer gut) und die Besetzung hat mir auch gefallen. Bis auf Teresa vielleicht, die hier irgendwie nicht viel zu spielen hatte und wahrscheinlich dadurch immer den gleichen Gesichtsausdruck drauf hatte. Aber sonst sahen die Jungs aus dem Labyrinth im Film den Jungs aus meiner Vorstellung beim Lesen ziemlich ähnlich. Ich habe dann direkt im Anschluss die restliche geplante Osterlektüre über den Haufen geworfen und lieber die "Maze Runner"- Fortsetzung "In der Brandwüste" von James Dashner gelesen. Bzw. angefangen, denn da hänge ich jetzt irgendwo in der Mitte. Das könnte ich natürlich auch weiterlesen am Wochenende.

Ansonsten gab es ein paar neue Bücher bei mir, vielleicht zeige ich die euch noch morgen oder Sonntag. Ich konnte mich wieder mal nicht zurück halten. (Das klappte scheinbar nur gestern im Hugendubel...). 

Ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende! Kennt ihr eigentlich den Film "Maze Runner"? Falls ja, wie gefiel er euch? Ich hätte da gern mal ein paar Meinungen, wie andere den so fanden...

Mittwoch, 8. April 2015

"Die sieben Schwestern" - Lucinda Riley

Goldmann Verlag, 2015
19,99 Euro



Handlung:

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...


Meine Meinung:
Dies ist das zweite Buch, das ich von Lucinda Riley gelesen habe. Das erste, "Das Orchideenhaus" hat mich leider ziemlich enttäuscht, da ich mit dem Sprachstil und dem Kitsch in der Handlung nicht wirklich zurecht kam. Hier, in "Die sieben Schwestern" ist von diesen schwülstigen, künstlich aufgesetzten Sätzen nicht mehr viel zu spüren, was mich beim Lesen sehr gefreut hat. "Die sieben Schwestern" lässt sich vielmehr schön und flüssig lesen. Auch bezüglich der Handlung kam ich mit diesem Buch der Autorin weitaus besser zurecht und habe Maias Suche nach ihrer Familie und ihrer Herkunft gern verfolgt. Die Story weist - zugegeben - aber ein paar kleinere Längen auf. Nicht immer ist alles, was geschrieben wird, wirklich von Belang, und oftmals ziehen sich die Ereignisse. Hier und da habe ich gerade im letzten Buchdrittel ein, zwei Seiten überblättert, ich gebe es zu.
Ich muss auch sagen, ich fand es gleich zu Beginn des Buches mehr als fragwürdig, wie es in heutigen Zeiten funktionieren und erlaubt sein soll, dass ein älterer, allein stehender Mann sieben junge Mädchen von überall her auf der Welt adoptieren darf. Das hat mir ehrlich gesagt ein wenig Stirnrunzeln verursacht, ich finde das gelinde gesagt merkwürdig und glaube das keine Sekunde. Auch die Namensgebung der Mädchen ist in meinen Augen gewöhnungsbedürftig. Die Schwestern werden von ihrem Ziehvater nach den Plejaden, einer Sternansammlung, benannt, was an sich ja eine schöne Idee ist. Aber da im Fortlauf jede der Schwestern nur noch mit Spitznamen angesprochen wird, sind CeCe, Star und Elektra zugegeben recht eigenwillige Namen. 
Und diese Sieben werden alle ihre eigene Geschichte bekommen, denn "Die sieben Schwestern" ist offenbar ein Reihenauftakt und dafür legt er gute Grundsteine. Interessante Charaktere, alle ein wenig geheimnisvoll, und durch die große Frage "Wo komme ich her? Wo sind meine Wurzeln?" ist eine gewisse Spannung vorprogrammiert. Maia ist die Erste, die, nachdem ihr Adoptivvater gestorben ist, die erhaltenen Informationen zur ihrer eigentlichen Familie nutzt und sich auf die Suche in Brasilien macht. Dort sammelt sie gemeinsam mit dem Schriftsteller Floriano Daten und Fakten ihrer Familiengeschichte und begibt sich gedanklich damit viele Jahrzehnte zurück zu einer tragischen Liebesgeschichte ihrer Urgroßmutter. Die Geschichte von Maia handelt damit sowohl im Jetzt als auch Anfang des 20. Jahrhunderts. 

"Die sieben Schwestern" ist ein Buch zum Schmökern während des Urlaubs oder verregneten Nachmittagen. Manches ist vorhersehbar, so zum Beispiel die Entwicklung zwischen Maia und Floriano. Manches ist überraschend, und durch das Zusammenspiel aus den Handlungssträngen von heute und damals erlebt man gleich zwei tragisch-süße Liebesgeschichten, die durch die Schauplätze in Brasilien für mich besonders reizvoll wurden. Ich lese viel zu wenig Bücher, die in Südamerika spielen. Und gespannt, wo es die nächste der sieben Schwestern hinführen wird, bin ich durchaus. 


Montag, 6. April 2015

"15 kopflose Tage" - Dave Cousins

Verlag Freies Geistesleben, 2015
17,90 Euro


Handlung:
Wie weit kann man gehen, um die eigene Familie zusammenzuhalten? Laurence, 15 Jahre alt, geht jedenfalls ziemlich weit und manövriert sich dabei in eine Reihe grotesk-komischer Situationen – nicht zuletzt, weil sein kleiner Bruder fest davon überzeugt ist, ein bissiger Hund zu sein … Laurence Roach wünscht sich eigentlich nur ein normales Leben, doch das ist schwer, wenn die Mutter eine depressive Alkoholikerin ist. Als sie eines Abends nicht mehr nach Hause kommt, erzählt er niemandem davon – aus Angst, er und sein Bruder Jay müssten sonst in Pflegefamilien. Er täuscht vor, seine Mutter sei noch da, zieht sich ihre Kleider an und verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Lügen. Abend für Abend schleicht er zudem in die Telefonzelle und gibt sich in der Live-Sendung des lokalen Radiosenders für seinen verstorbenen Vater aus, um seinen geheimen Traum zu verwirklichen. Nach zwei Wochen, in denen sich die beiden Brüder mit einem Minimum an Geld und Essen durchschlagen, entdeckt Laurence endlich eine Spur von seiner Mutter. Aber jetzt fangen die Schwierigkeiten erst richtig an …


Meine Meinung:
"Wenn man sich vorstellt, man würde irgendwo abhauen und keiner würde merken, dass man weg ist, weil niemandem aufgefallen war, dass man überhaupt da war - das ist hart." (S. 14).

"15 kopflose Tage" ist kein einfaches Buch. So unterhaltsam das Cover auch rüberkommen mag - beim Lesen der Inhaltsangabe sollte jedem klar werden, dass sich hier viel ernsterer Inhalt verbirgt. Und genau das trifft auch zu: "15 kopflose Tage" ist zwar unterhaltsam, die sozialkritischen Momente kommen dadurch aber keinesfalls zu kurz. Im Gegenteil, ich hatte an mehreren Stellen arg mit Mitleid für Laurence und seinen Bruder Jay zu kämpfen und war teilweise richtig erschüttert. Denn die beiden werden von einem Tag auf den anderen sich selbst überlassen von ihrer alkoholkranken Mutter, die einfach nicht wieder nach Hause kommt. Was Laurence anfangs noch gar nicht so sehr in Aufregung versetzt, wird nach einigen Tagen zur Gewissheit: die beiden sind auf sich selbst gestellt, haben kein Essen mehr im Haus und kein Geld. Außerdem werden Nachbarn, Lehrer und andere Personen zunehmend misstrauisch. Laurence versucht trotzdem alles, um den Schein zu wahren, um zu verhindern, dass das Jugendamt verständigt wird. 
Die von Dave Cousins teils recht amüsant dargestellten Episoden, in denen der für sein Alter (in meinen Augen) recht naive Laurence alles versucht, um die anderen von der angeblich heilen Welt zu überzeugen, lassen sich kurzweilig und nachvollziehbar lesen. Gleichzeitig wurde der Kloß in meinem Hals beim Lesen aber immer dicker. Denn es ist schrecklich, wenn man sich vorstellt, diese Geschichte möge hier und da wirklich passieren: und so unwahrscheinlich ist dieses Szenario heutzutage leider nicht. Von Seite zu Seite habe ich Laurence und Jay die Daumen gedrückt und ihnen ein klein bisschen Glück gewünscht, das von unterschiedlichen Anlaufstellen schließlich auch kommt. Ich habe Laurence´ Durchhaltewille und seine Entschlossenheit bewundert, gleichzeitig wurde die Frage in meinem Kopf immer größer und drängender, warum er sich nicht endlich irgendjemandem anvertraut und sich helfen lässt.
Am Buch von Dave Cousins gefällt mir, dass es echt ist. Dass es ganz unverschnörkelt, aber trotzdem auf sehr lesenswerte und unterhaltsame Art Probleme vermittelt, von denen viele nicht das Geringste ahnen. Ein ernstes Thema wird angesprochen und von einer ganz anderen, weil ungewöhnlichen Sichtweise beleuchtet: hier geht´s nicht um die Perspektive der Alkoholkranken, sondern um das, was ihre Kinder erleben. Dadurch, dass das Buch so "locker" verfasst ist, eignet es sich bestens als Lesestoff, der zum Nachdenken anregt.


Ein herzliches Dankeschön an den Verlag Freies Geistesleben!


Sonntag, 5. April 2015

"Nacht ohne Namen" - Jenny-Mai Nuyen

dtv, 2015
16,95 Euro

Handlung:
Manche Menschen sind für einander bestimmt. So wie Nicki und Canon. Sie haben ihre eigene Welt. U-Bahnfahren in der morgengrauen Großstadt. Verstehen fast ohne Worte. Und doch wissen sie nicht viel voneinander. Zum Beispiel ihre wahren Namen. Als Canon verschwindet, kommt Nicki einem noch viel größeren Geheimnis in seinem Leben auf die Spur. Denn sie teilt Canon mit einem Dämon – und der steckt in üblen Schwierigkeiten …


Meine Meinung:
Mit "Nacht ohne Namen" hat die Autorin eine interessante Ideenkiste geöffnet. Als ich anfing, das Buch zu lesen, wusste ich überhaupt nicht so recht, worum es gehen und was mich erwarten würde. Die Anfänge der Geschichte von Nicky und Canon haben mich dann positiv überrascht. Lokalisiert in der Metropole Berlin, mitten zwischen Sozialbauwohnungen und B-Bahnschächten, wird die Bekanntschaft zwischen beiden mit einem ganz besonderen Zauber dargestellt. Man liest nur aus der Perspektive von Nicky, erfährt nicht viel über Canon; nur das, was Nicky eben selbst weiß. Oder zu wissen glaubt. Und trotzdem spürt man auf jeder Seite, dass zwischen beiden eine besondere Verbindung besteht, die über die täglichen Treffen in der U-Bahn hinausgeht.
Dann jedoch wird man als Leser mitten hinein in die Welt der Dämonen geworfen - Dämonen, die in der Romanwelt der Jenny-Mai Nuyen ganz normal in Menschengestalt unter uns weilen. Das fand ich einerseits zwar sehr gut ausgedacht, gleichzeitig wurde es für mich da holprig, der Geschichte zu folgen. Den Dämon Jucitell Tallis, der an Nickys Seite steht, fand ich dank seines vielseitigen und schillernden Auftretens sehr interessant, wenn auch etwas aufdringlich. Das wiederum lag an seinem Naturell bzw. seiner Rolle als Inkubus. Während ich dem Geplänkel zwischen Menschen- und Dämonenwelt anfangs noch gern gefolgt bin, wurden für mich die Zusammenhänge und Verbindungen zunehmend schwierig zu folgen. Gerade im letzten Buchdrittel fand ich alles ein wenig konfus und undurchsichtig, wer mit wem und gegen wen agiert, mit welchen Absichten und unter Anweisung welchen Dämons.
Letztendlich hat mir das Buch durch seine kurzweilige Art, seine Ideen und einnehmenden Sprachstil gut gefallen. Einmal angefangen, will man wissen, was passiert, und bleibt automatisch dran. Berlin als Handlungsort ist in meinen Augen super ausgewählt in seiner Vielschichtigkeit und auch Nicky als Handlungsträgerin konnte bei mir punkten. "Nacht ohne Namen" ist ein gutes, lesenswertes Buch; trotzdem wollte der letzte Funke zum richtigen Begeistertsein einfach nicht recht überspringen bei mir.


Donnerstag, 2. April 2015

Unrealistisch?! Voll mein Ding!

Ich glaube, ... ich lasse heute Bilder sprechen. Unten zu sehen: mein (eigentlich) geplantes Lesevorhaben für die Ostertage. 


* Das oben drauf ist eine DVD, ich weiß schon. Die wartet schon seit einigen Tagen darauf, angesehen zu werden. Ob das in den nächsten 4 Tagen was wird...?

Mittwoch, 1. April 2015

Lese-Rückblick März 2015

Hallo Lesefreunde!
Der März ist schon vorbei! Wie ist das passiert? Das ging schneller als erwartet. Jetzt ist April, ein Monat, den ich an sich ja sehr mag. Ich habe mit Aprilwetter keine Probleme, im April gibt´s dank Ostern ein paar freie Tage und Geburtstag habe ich auch noch. Das bereitet mit - trotz der Aussicht auf Buchgeschenke - in diesem Jahr allerdings leider eher etwas Zahnschmerzen als Freude, denn dieses Jahr steht für mich dieser vermaledeite Geburtstag an, bei dem vorne die 2 verschwindet. Und das finde ich gerade ganz grässlich... :(

Aber mal zurück zum Thema: Rückblick auf März.
Der März war - in Bezug auf die Anzahl der gelesenen Bücher - für mich ein eher unterdurchschnittlicher Monat mit 7 gelesenen Büchern. Oder eher: 7 ausgelesenen Büchern. Ich habe im März nämlich (gefühlt) unzählige Bücher begonnen und sie dann nach unterschiedlich vorangeschrittener Seitenzahl beiseite gelegt. Zu den 7 ausgelesenen Büchern gesellen sich also derzeit einige begonnene Bücher.
Ansonsten war der März ... ok, aber leider kein ganz überragender Lese-Monat. Meine gelesenen Bücher empfand ich fast alle als eher so mittelmäßig. Keins konnte mich völlig begeistern, zumindest nicht auf die Weise, dass ich 2 Monate später noch von dem Buch schwärmen würde. Der April wird da hoffentlich besser.

Gelesen im März

"Die Falle" - Melanie Raabe (5/5)
"Ich sehe was, was niemand sieht" - Tim O´ Rourke (3/5)
"Das Herz von Libertalia" - Anna Kuschnarowa (4/5)
"Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt" - Hilde Kvalvaag (2/5) (Rezension folgt)
"Nacht ohne Namen" - Jenny-Mai Nuyen (3,5/5) (Rezension folgt)
"15 kopflose Tage" - Dave Cousins (3/5) (Rezension folgt)
"Stimmen" - Ursula Poznanski (4/5) (Kurzmeinung folgt)


Mein Highlight im März


... das war "Die Falle" von Melanie Raabe, das ich für einen Krimi/Thriller erfrischend anders fand. 

Meine Enttäuschung im März


... da muss ich wohl das Buch mit dem außergewöhnlichen Titel nennen: "Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt". In den nächsten Tagen stelle ich die Rezension online. Leider hat das Buch inhaltlich überhaupt nicht das gehalten, was ich gehofft hatte. 


Ausblick
Über die Osterfeiertage möchte ich gern einiges lesen, dazu werde ich aber sicher morgen oder am Freitag noch einmal eine kleine extra Oster-Leseliste zeigen. Zumindest ist Lesen eingeplant in den nächsten Tagen; mal sehen, wie sehr ich das letztlich umsetzen kann...
Längerfristig möchte ich im April einige Rezensionsexemplare lesen, damit ich die mal "abgearbeitet" habe - obwohl das gar nicht so negativ ist, wie es vielleicht klingt. Ich freu mich ja über jedes Buch. In den letzten Wochen haben sich aber irgendwie einige Verlagsbücher angesammelt, auch diverse ungefragte, sodass ich diese bevorzugt lesen sollte. Da die aber alle ziemlich interessant klingen, dürfte mir das nicht allzu schwer fallen ;)


Welches war euer Buch-Highlight im März?

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