Dienstag, 1. Dezember 2015

Das war los im November...

Hallo ihr!
Wie war euer November? Meiner ganz schön aufregend, aber auch schlauchend. Das lag weniger an der Lektüre als viel mehr an meinem Job. Es passiert einfach jeden Tag etwas Neues; und ich habe schon lange nicht mehr innerhalb weniger Tage meinen fachlichen und beruflichen Horizont so sehr erweitert wie in den letzten paar Wochen. Das geht allerdings auch ganz schön an die Nieren und ich habe es auch nach 2 Monaten noch nicht gelernt, nach Feierabend "einfach" abzuschalten und die Gedanken an die Arbeit abzustellen. Sobald man jeden Tag mit den (seelischen) Sorgen und Problemen anderer Leute zu tun hat, geht das nicht mehr so leicht. 
Abgesehen davon habe ich schon erste Weihnachtsvorbereitungen getroffen, war im Theater und musste einmal mehr feststellen, dass viele Bücher Segen und Fluch zugleich sein können.

Gelesen habe ich mehr als im Monat davor, immerhin. Allerdings bleibt mir der November lesetechnisch als eher mittelmäßiger Monat im Kopf, denn leider war kein wirklicher Knüller dabei. Alle nicht schlecht, aber für mich keins herausragend. 


Gelesen im November
James Dawson "Sag nie ihren Namen" (4/5; Rezension)
Hannah Simon "Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe" (4/5)
Kat Spears "Und plötzlich klopft mein Herz" (4/5; Rezension)
Patrick Süskind "Das Parfüm" (3/5; Rezension)
Kerstin Gier "Silber - Das dritte Buch der Träume" (3/5; Rezension)
Jana Scheerer "Mein innerer Elvis" (4/5)
Dani Atkins "Die Nacht schreibt uns neu" (3/5)
Mirjam Mous "Boy 7" (3/5)


Mein Highlight im November


... war "Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe". Das war ein Spontankauf wegen des Titels und weil die Inhaltsangabe so interessant klang. Es geht um Felix, der gegen Glück allergisch ist, und leider läuft es in seinem Leben gerade so richtig gut. Ein bisschen vorhersehbar, aber mir hat´s gefallen. Rezension gibt´s hoffentlich bald...


Meine Enttäuschung im November


... da würde ich neben "Das Parfüm", das mich leider erneut enttäuschte, auch den dritten und letzten Teil von "Silber" nennen. Irgendwie konnte mich die ganze Buchreihe nicht so wirklich packen.

Und im Dezember? 
Im Dezember ist WEIHNACHTEN, jippiieeeejipppieeeyeaahhh! :D Bekanntlich ist der Dezember einer meiner liebsten Monate im Jahr, schlicht und einfach, weil er der Monat ist, der die Adventszeit und Weihnachten abbekommen hat. (Stellt euch mal vor, Weihnachten wäre im Juli, das wäre doch schrecklich! :o) Ich habe mir fest vorgenommen, die nächsten 31 Tage zu genießen, mit allem, was dieser schöne Monat zu bieten hat. Das kommende Wochenende eignet sich dazu zwar schon mal nicht, denn da habe ich Wochenend-Seminar; aber naja - man kann nicht alles haben. Dann eben die Tage danach. Gebacken habe ich schon, ordentlich dekoriert und gebastelt auch. Aber ich sehe da durchaus noch Potential für mehr ;) Außerdem möchte ich gern lesen, wann immer es die Zeit zulässt. Eigentlich bieten sich dazu die Weihnachtsfeiertage an, zumal ich da auch ein bisschen frei habe. Allerdings ruft meine Doktorarbeit nach mir, die in den letzten 3 Monaten wegen des neuen Jobs sträflich vergessen vernachlässigt wurde. Ich muss mir also einen Plan machen, wie ich da Zeit für aufwenden und mein schlechtes Gewissen somit im Zaum halten kann.
Und auf dem Blog? Ich dachte mir, ich stelle euch in den nächsten Tagen mal meine liebsten Weihnachtsfilme vor. Keine Bücher, sondern mal Filme. Es gibt da so ein paar, die ich irgendwie jedes Jahr wieder gern schaue, wenn es weihnachtlich wird; vielleicht ihr ja auch? Außerdem habe ich ein kleines Gewinnspiel geplant - kein so großes und umfangreiches wie im letzten Jahr, aber wenigstens eine kleine Aktion. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich das noch zur Adventszeit starte oder vielleicht pünktlich zu Silvester - denn da steht ja auch noch ein Bloggeburtstag an, und dieses Mal sogar ein runder, der 5. nämlich...

3 Kommentare:

  1. Liebe Caroline,

    ja das ist die Tücken eines solchen Jobs. Leider muss man erst lernen, damit umzugehen und für sich selbst herausfinden, wie man das am besten macht. Und immer vor Augen haben: man gibt sein Bestes, kann aber leider nicht jedem helfen.
    "Mein innerer Elvis" habe ich vor langer, langer Zeit mal gelesen. Kann mich auch nicht mehr wirklich an den Inhalt erinnern, weiß aber noch, dass ich das Buch mochte :D
    Als ich damals Diplomarbeit geschrieben und gearbeitet habe, habe ich mir täglich einen Zeitplan geschrieben. Und darauf geachtet,dass ich auch Dinge einbaue, die mir Spaß machen bzw. auch ein Belohnungssystem entwickel. So habe ich morgens ganz früh angefangen zu lernen / schreiben (morgens geht bei mir allerdings auch am besten), dann bin ich geritten, weil mir das auch einen körperlichen Ausgleich verschafft hat, dann wieder lernen / schreiben, dann kurze Lesepause, arbeiten, abends nochmal eine kleine Lerneinheit und dann was schönes machen wie lesen. Ich wurde ganz oft gefragt, wie ich geschafft habe, in der Zeit auch noch zu reiten, meine Antwort: "Ich habe diese Zeit nur überstanden, weil ich geritten bin." Ich finde es total wichtig, dass man zwischendurch was macht, das hilft den Kopf frei zu kriegen. Dann ist die Arbeits-/Lern-/Schreibzeit ja viel effektiver. Sonst dümpelt man vor sich hin, quält was aus sich raus und im Endeffekt ist es eh nichts produktives.
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du für dich den richtigen Weg findest, der dir ein bisschen was von deinem Stress nimmt, so dass du die schöne Weihnachtszeit genießen kannst :)
    Auf deine Filmtipps freue ich mich schon :)

    LG Nanni

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  2. Liebe Nanni. Bei meiner Diplomarbeit ging das eigentlich auch ganz gut. Da konnte ich mir die Zeit gut einplanen und habe irgendwie alles recht einfach und unkompliziert hinbekommen. Aber da hatte ich halt auch mehr freie Zeit, die ich nur dafür nehmen konnte. Ich weiß jetzt schon, dass ich dann an den freien Weihnachtsfeiertagen, wenn ich mir eigentlich vorgenommen habe, etwas für die Doktorarbeit zu tun, dennoch keine Lust darauf habe. Weil ich mir dann denke, jetzt hab ich mal frei, da will ich das auch für was schönes nutzen. Aber dann bleibt halt leider immer so viel auf der Strecke :/
    Mal sehen, vielleicht kann ich meinen inneren Schweinehund wenigstens ein bisschen besiegen :D

    LG zurück

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  3. Ich kann das alles sehr gut nachvollziehen - mit dem Abschalten tu ich mir derzeit ja auch schwer (und ich kanns mir wegen der Prüfungen auch nicht wirklich leisten) und das Problem mit der Doktorarbeit ist mir ja nur zu vertraut. Das war auch eines meiner größten Probleme, dass ich an freien Tagen auch einfach mal entspannen und was schönes tun wollte, dann aber immer die Doktorarbeit im Hinterkopf hatte. Ich hoffe, du findest für dich eine brauchbare Regelung! Auf jeden Fall ist es wichtig, dass man sich ab und zu auch mal einen freien Tag gönnt, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Ich bin mal gespannt, was deine liebsten Weihnachtsfilme sind. Es gibt bei mir schon ein paar Filme, die ich mit Weihnachten verbinde, allerdings gibt es keinen, den ich regelmäßig zu Weihnachten schaue.

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