Donnerstag, 26. November 2015

Meine Hass-Liebe zu den ungelesenen Büchern

Ich habe viele ungelesene Bücher. Sehr viele. Ich habe keine Ahnung, wie viele genau, denn ich habe mir nie die Mühe gemacht, sie zu zählen - und heute befinde ich mich damit in einer Größenordnung, in der ich einfach keine Lust habe, all diese Bücher zu zählen. Ich würde mal behaupten, mein Stapel ungelesener Bücher umfasst einen dreistelligen Betrag und ich bin ganz ehrlich - ich weiß nicht, ob die erste Ziffer dieser dreistelligen Zahl wirklich noch eine 1 ist.

Aber so ist das nun mal bei mir. Bücher gab es in meinem Leben schon immer viele und ganz besonders seit dem Blog-Start häufen sich die Bücher und werden mehr und mehr. Gestört hat mich das eigentlich nie, Platz war irgendwie immer da; mal mehr, mal weniger. Ab und an sortiere ich auch mal Bücher aus, wenn ich weiß, ich möchte sie nicht mehr haben. Und dann entstehen ja auch wieder ein paar kleine Lücken in den Regalen. Erst seit Kurzem musste ich mich mit der neuen, zugegeben unbequemen Situation befassen, dass ich keine Bücher mehr in den Regalen unterbekommen konnte und anfangen musste, sie auf dem Boden zu stapeln. Keine Sorge, es nimmt noch keine Messie-Ausmaße an und ich werde es auch nie so weit kommen lassen.

Man kann also sagen: ich liebe Bücher und bin froh, sie um mich zu haben. Aber manchmal... Manchmal hasse ich es geradezu, so viele Bücher zu haben. So viele ungelesene. Denn viele ungelesene Bücher bedeuten zwangsläufig die Qual der Wahl, wenn es darum geht, sich für das nächste Buch zu entscheiden, das man liest.
Am Sonntag hatte ich wieder so eine Episode. Voller Elan und Begeisterung hab ich mich vor meine Bücherregale postiert und habe den Blick über die Regalbretter schweifen lassen, auf der Suche nach dem nächsten Buch, das mir zuwinken oder sich irgendwie als meine nächste Lektüre bemerkbar machen würde. Nur ... leider passierte das nicht. Ich schaute und schaute und ... schaute - und nach und nach verschwand mein Lächeln aus dem Gesicht. Denn mir winkte kein Buch zu. Es räusperte sich auch keins oder sprang spontan heraus in meine Hände. Vielmehr sah ich mich einmal mehr diesen riesigen Menge an Büchern gegenüber und es passierte das, was eigentlich immer passiert, wenn ich unentschlossen und ohne wirkliches Bauchgefühl an die Auswahl eines neuen Buches gehe: 
Ich kann mich nicht entscheiden.

Denn da ist einfach zuviel Auswahl. Mal zieht es mein Auge in Richtung neues Buch, das ich erst letzte Woche erhalten habe. Dann wieder wandert mein Blick nach oben aufs Regalbrett, wo seit gut 4 Jahren "Das Haus zur besonderen Verwendung" auf mich wartet. Im nächsten Moment fällt mir "Liebe mit zwei Unbekannten" ins Auge, was ich ja eigentlich schon längst mal gelesen haben wollte. Und dann denke ich mir, ach nö, könnte auch mal wieder was Abenteuer-und Action-mäßiges sein. Vielleicht eins der Taschenbücher da unten in der Ecke? Oder ... ach ja, "Vango" wollte ich auch nochmal lesen. Dann fällt mir ein, dass ich fürs Lese-Bingo dieses Jahres noch die ein oder andere Kategorie offen hab - also vielleicht eins, was da passen würde? Dann wandert mein Blick erneut über die Regalbretter und bei nahezu jedem ungelesenen Buch bleibt er eine Nanosekunde hängen und mir schießt durch den Kopf, warum ich dieses Buch eigentlich habe und irgendwann mal lesen wollte. Mittlerweile ist das Lächeln komplett aus meinem Gesicht gewischt, weil ich zunehmend in schlechtere Laune abdrifte. Ich kann mich einfach nicht entscheiden! So viele Bücher und ich kann mir nur denken "Himmelherrgott, wann soll ich die eigentlich alle lesen?! Das schaff ich ja nie!" Und dann fange ich - aus Verzweiflung - an, abzuwägen: Welches Buch wäre jetzt gerade wirklich genau richtig und wichtig? Welches kann eigentlich noch gut eine Weile ungelesen warten, auch wenn es schon 5 Jahre dort steht? Und wonach zum Geier ist mir eigentlich wirklich?
Ende letzten Jahres habe ich mir ein Glas ins Regal gestellt und mit Zetteln gefüllt, auf denen Titel einiger Bücher stehen, die ich noch nicht gelesen habe. So nach dem Motto "To be read jar", was ich auf manchen Blogs gesehen habe. Meine Idee war, dass ich mir einfach einen Zettel ziehe, wenn ich mich mal wieder nicht für ein Buch entscheiden kann. (Ich hab das Problem oft.) Wer möchte mal raten, wie oft ich in diesem Jahr in dieses Glas gegriffen habe? Na? Genau, null mal. Ich hab´s nicht mal geöffnet. Denn tief in meinem Inneren weiß ich, dass ich letztlich mit der Wahl eines gezogenen (und daher doch nicht freiwillig ausgesuchten) Buches nicht zufrieden und glücklich wäre. War also eine Null-Nummer.

Was mach ich also? Denn ich kann ja beim besten Willen nicht ne Stunde vor den Regalen stehen und nur die Bücher anglotzen, das ist ja schade um die vergebene Lesezeit. Ich schnappe mir also eine Handvoll Bücher, und zwar jene, die sozusagen "dringend" in meinem Kopf sind. Auf die ich also wirklich gerade Lust habe, sie zu lesen, oder von denen ich mir denke, das könnte eine Geschichte genau nach meinem Geschmack sein, wie ich sie jetzt gern lesen wollen würde. Das sind dann oftmals so 5-7 Bücher. Und in die lese ich dann rein. Die ersten paar Seiten oder die ersten 2 Kapitel oder so. Und das Buch, das mir dann spontan am meisten gefällt und zusagt anhand dieser ersten paar Seiten, das wird es dann.

Ein schweres Unterfangen. Und so zeit- und nervenraubend. Und vor allem geht dabei oftmals meine gute Laune flöten. Denn ich fang noch gut an, freu mich auf ein neues Buch; aber weil ich mich dann partout für keins entscheiden kann, wird jedes Mal so eine Aktion da draus. Deswegen sind so viele ungelesene Bücher Segen und Fluch zugleich, finde ich. Man muss nie Angst haben, dass einem mal der Lesestoff ausgeht, denn man hat wahrlich genug in der Hinterhand. Außerdem mag ich - prinzipiell!!!! hehe - den Gedanken, ein bisschen Auswahl zu haben und nicht zwischen einem und keinem entscheiden zu müssen. Trotzdem ist es einfach nervig, wenn es einem so wie regelmäßig mir geht und man sich einfach nicht entscheiden kann. Weil man nicht weiß, was man vielleicht in anderen Büchern verpasst, während man seins gerade liest. Und ob andere nicht vielleicht viel besser sind.

Was lerne ich daraus? Nichts. Absolut nichts. Ich habe heute ein Paket von Arvelle bekommen mit ganzen 9 neuen Büchern. Als müsste ich es nicht besser wissen...

Wie seht ihr das? Geht´s euch genauso? Oder habt ihr einen schön kleinen übersichtlichen Stapel an ungelesenen Büchern und wisst immer recht schnell, was euer nächstes Buch wird?

12 Kommentare:

  1. Wow, also Bücherauswahl ist bei dir wahrlich kein leichtes Unterfangen. :D
    Mein SuB hält sich stark in Grenzen, weshalb die Auswahl relativ leicht fällt. Zusätzlich orientiere ich mich auch an den Challenges, die ich so laufen habe, die geben auf jeden Fall schon sehr viel vor. Hier ist es jedoch so, dass meine Bücher nicht immer mit den Challengevorgaben übereinstimmen, weshalb ich z. B. insbesondere die Nobelpreisträger aus der Bücherei ausleihen "muss". Was mich aber nicht stört, so macht sich meine Karte nämlich bezahlt.

    Also ja, im Prinzip weiß ich immer schon sehr genau, was ich lese, bzw. wenn ich es nicht weiß, fällt mir das Entscheiden letztenendes nicht so schwer. Wenn ich mehr Auswahl brauche, schaue ich ins Regal meiner Familie oder stratze zur Bib. ;)

    Ich kann aber auch ein bisschen nachfühlen: es ist ja eben doch so, dass ich auch liebend gerne sooooo viele Bücher lesen möchte, nur kann man eben nur immer eins lesen (also zur selben Zeit, ich meine jetzt nicht das abwechselnde Parallellesen). Ich habe diese "Probleme" aber erst so wirklich seit dem Bloggen...

    Viel Spaß mit deiner Arvelle-Bestellung! Aufgrund meines Sparprojektes halten sich meine Neuzugänge ja stark in Grenzen, auch wenn ich mal wieder Lust auf ein Mega-Buchkauf hätte. Aber der muss wohl auf nächstes Jahr warten...

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  2. Mein SuB hat Ausmaße angenommen, die ich am liebsten vergessen würde - wenn mich die Stapel Bücher überall in unserer kleinen Wohnung nicht sekündlich daran erinnern würden. :-/ Es sind viele Flohmarktbücher dabei, die man halt mal so mitnimmt, klingt ganz nett, och, ich nehms mal mit. Aber auch viele Must Haves, die ich unbedingt haben wollte, am besten sofort und gleich und überhaupt. Und dann liest man sie doch nicht, weil man so fleißig Reziexemplare angefordert und erhalten hat, denn es kommen gefühlt stündlich geile Bücher raus, und die Reziexemplare muss bzw. will ich natürlich zeitnah lesen, und dann fehlt einem zwischendurch auch mal öfter die Zeit zum Lesen (Arbeit und so), und dann schafft man gerade mal die Reziexemplare und kann den eigentlichen SuB gar nicht weglesen. Ich könnte mit meinen ungelesenen Büchern locker eine kleine Bibliothek füllen, also ich kann dir garantieren, dass da vor der dreistelligen Zahl keine 1 mehr steht...
    Wenn ich doch mal Zeit habe, etwas aus dem SuB zu lesen, dann stehe ich auch vor der Qual der Wahl. Ich entscheide ziemlich irrational, denn ich schaue, welches Buch ich sowieso auf jeden Fall behalten möchte - und nehmen dann eins, bei dem die Chance besteht, dass es mir nicht so gut gefällt und dann wegkann, denn dann hab ich ja wenigstens wieder Platz im Regal für ein Buch, das vielleicht gerade mangels Platz auf dem Boden oder dem Fenstersims gelagert wird.
    Mir geht's also nicht besser als dir. *seufz*
    LG, Bianca

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  3. Lustigerweise habe ich gerade in der letzten Woche erst über das Thema nachgedacht, als ich eine Art "Fazit" zu meinem SuB-trahieren geschrieben habe. Mein SuB lag bei seinem Höchststand so bei 130 Büchern, genau kann ich es gar nicht mehr sagen, und das war mir zu viel, weil es dazu geführt hat, dass manche Titel monatelang nicht von mir angerührt wurden und über all den spannenden Neuzugängen dann auch schnell vergessen wurden. Ich habe dann mehrere Sachen ausprobiert, um den SuB etwas niedriger zu bekommen und stand dann Ende letzten Jahres mit 48 Büchern da, die zum Großteil schon länger darauf warteten, dass ich sie lese. (Eigentlich waren es sogar 36 Titel mehr, aber die englischen Romane zähle ich extra, weil dieser SuB deutlich jünger ist und hauptsächlich aus einem Genre besteht, dass ich schnell und gerne lese und wo sich nicht so viel langfristig ansammelt.)

    Da sich solche Sachen wie Book-Jar, SuB-Losverfahren usw. auf Dauer nicht für mich bewährt haben und mehr Frust als Ergebnisse gebracht haben, habe ich für mich das SuB-trahieren ausprobiert. Ich wollte einfach nur der Versuch jeden Monat einen Teil des Alt-SuBs anschauen und die Bücher entweder lesen oder - nach einem mehr oder weniger intensiven Anlesen - aussortieren. Das hat sich für mich wirklich bewährt. Ich hatte keine Zahl, die ich unbedingt erreichen wollte, habe aber mir wirklich fast jeden Monat die Zeit genommen und zumindest ein Wochenende mit dem SuB verbracht. Dabei habe ich - da meine SuB-Titel eh nach Erscheinungsdatum sortiert sind - einfach jedes Mal die ältesten Bücher angeschaut. Hätte ich mir das ganze Regal vorgenommen, hätte mich das vermutlich auch blockiert, aber ich habe mir in der Regel nur die ältesten zehn Titel angeguckt und davon dann ein paar rausgezupft, die ich (an-)gelesen habe. Und ich habe hemmungslos aussortiert, wenn mich ein Romananfang gelangweilt oder geärgert hat. Wenn ich das Buch in vier Jahren immer wieder zurück ins Regal stecke, dann ist es wohl doch nicht der richtige Roman für mich und kann ohne schlechtes Gewissen in die Bibliothek oder zum Bücherschrank gebracht werden. (Ich fand es allerdings auch wichtig, das aussortierte Buch gleich in die Tasche zu stecken, die in der gleichen Woche noch mitgenommen wurde, damit ich nicht doch wieder in Versuchung gerate den Titel doch noch wieder zurückzuholen. ;) )

    Inzwischen ist mein SuB deutlich kleiner geworden. Der englische SuB (von dem ich auch in fast jedem Monat ein bisschen was gelesen habe) ist mir inzwischen deutlich zu klein, beim deutschen SuB werde ich im kommenden Jahr sehen müssen, welche Größe und welche Genremischung für mich die Beste ist. Es gibt noch die eine oder andere "Altlast", aber bei der aktuellen Übersichtlichkeit bin ich zuversichtlich, dass ich diese Titel nicht mehr allzu lange mitschleppen muss. Ich würde gern irgendwann auf meinen SuB schauen und nur noch Vorfreude empfinden, statt dieses "das wollte ich ja lesen und nun liegt es so lange schon da und so wirklich habe ich doch gerade keine Lust auf das Buch oder das Genre und überhaupt habe ich das Genre in den letzten Jahren nicht mehr so wirklich gemocht"-Gefühls. *kicher*

    Die Übersichtlichkeit hilft mir also auf jeden Fall, wenn ich mich für ein neues Buch entscheiden will, genauso wie die höhere Aktualität der Romane. Und wenn ich mich so gar nicht entscheiden kann, dann gibt es entweder einen Reread, weil ich ein bestimmtes Gefühl beim Lesen suche, von dem ich weiß, dass ein vertrautes Buch es mir bringen kann, oder ich lasse es einfach mit dem Lesen, bis ich mich nicht entscheiden muss, weil die Lust auf einen bestimmten Roman zu groß ist. ;)

    Uff, jetzt bin ich gespannt, ob der Kommentar nicht zu lang zum Veröffentlichen geworden ist ...

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  4. @BücherFähe: Ich bewundere die Leute, die ihren Stapel ungelesener Bücher klein halten können, ganz ehrlich. Das konnte ich nie. Ich bin so ein Bücher-Sammler und -Jäger. Wenn ich irgendwo ein Buch erblicke, das mir gefällt oder das interessant klingt, dann muss ich es gleich haben - selbst wenn ich weiß, dass ich momentan eigentlich gar keine Zeit habe, es zu lesen. Und so sammelten sich im Laufe der Jahre bei mir die Bücher an. Und entscheiden kann ich mich - zumindest bei Büchern - auch nie so leicht, was es als nächstes wird... :/

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  5. @Bianca: Ich sehe schon, wir verstehen uns und dir geht es genauso mit den vielen Büchern. Vielleicht ist das auch so ein Blogger-Ding? Obwohl es bei mir mit den Rezensionsexemplaren bei weitem nicht so schlimm ist. Ich fordere mir eigentlich so gut wie gar keins mehr an, nur ab und zu kommt mal eins unerwartet als Vorableseexemplar oder z.B. über Blogg dein Buch ins Haus. Aber so wirklich bei Verlagen anfragen mache ich eigentlich nur noch ganz selten, dass das bei mir nicht mehr so ins Gewicht fällt. Zum Glück. Lesen unter Stress und "unter Zwang", weil ich irgendwelche "Deadlines" einhalten muss, hat mir schon oft die Laune vermiest...

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  6. @ Winterkatze: Aha, das SuB-trahieren klingt echt interessant. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei mir wirklich praktikabel wäre - irgendwie klingt das so radikal und grausam, die Bücher so ratzfatz und ohne Gnade auszusortieren... Ich glaube, da würde mein Herz bluten ;) Aber ist doch toll, wenn du es so gut geschafft hast, deine ungelesenen Bücher zu minimieren. Deine sind nach Erscheinungsdatum geordnet? Meine sind überhaupt nicht geordnet; herrje, wenn ich da nur dran denke, wird mir ganz anders. Das ließe sich bei meinen Büchern überhaupt nicht mehr machen, keine Ahnung, wie lange ich manche Bücher schon habe. Außerdem stehen die bei mir nicht gesondert, sondern mitten drin in den anderen, bereits gelesenen Büchern. Alles durchmischt. Aber so mag ich es halt :)

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  7. Man muss sich einfach nur überlegen, ob man das Buch wirklich noch lesen mag. Ich habe früher ab und an historische Romane gelesen, kann damit aber inzwischen überhaupt nichts mehr anfangen. Selbst bei historischen Krimis bin ich in letzter Zeit mehr genervt, als dass ich mich gut unterhalten fühle. Warum sollte ich also Romane behalten, die ich nicht lesen mag?

    Das mit dem Erscheinungsdatum ist zufällig entstanden. Ich hatte ein separates Regalbrett für den SuB und habe die Neuzugänge einfach immer dazu gestellt. Irgendwann fiel mir auf, dass ich so nicht nur einen ganz guten Überblick darüber hatte, wie viele lange so ein Buch in der Regel bei mir steht, wenn ich es nicht sofort nach dem Kauf lesen, sondern auch wie alt einige meiner SuB-Titel waren. Zu den gelesenen Titeln mag ich sie nicht stellen, dafür müsste ich dann zu oft umräumen (wenn ich denn gerade überhaupt Regale hätte) und ich weiß ja erst einmal nicht, ob ich ein Buch nach dem Lesen behalten will. Im Bestand bleiben nämlich nur die, die mir so gut gefallen haben, dass ich mir ein erneutes Lesen vorstellen kann. Wenn ich alle Bücher in meinem Leben behalten hätte, hätte ich dafür ein Haus bauen müssen - und das Geld gebe ich dann doch liebe für Lesestoff aus. ;)

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  8. Hallo,

    das hast du schön beschrieben :) und ich kann mir das sehr gut bildlich vorstellen, da ich auch oft vor meinem Riesen-SuB stehe und mich frage: "Wann soll ich das jemals alles lesen?" Entscheiden könnte ich mich schon spontan, da ich an vielen Challenges teilnehme und da noch einige Aufgaben offen habe, aber mir fehlt schlichtweg die Lesezeit. Dennoch möchte ich nicht drauf verzichten weiterhin Bücher zu kaufen und kaufe auch immer wieder mal einige gebrauchte Bücher. Gleichzeitig fällt es mir auch sehr schwer, Bücher auszusortieren, da ich wenigstens mal reinlesen möchte ... Hach... ich glaube, ich muss mir im nächsten Jahr mal so 1 bis 2 Monate eine Rezensionsexemplare-Sperre auferlegen und echt mal einen Stapel abarbeiten. Mittlerweile passen die Bücher hier nämlich nicht mal mehr ins Regal, sondern werden zu Türmen gestapelt je nachdem wo Platz ist ;)

    Liebe Grüße
    Diana

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  9. Liebe Caroline,

    mein SuB oder besser gesagt RuB ist auch im dreistelligen Bereich und ganz sicher steht auch keine 1 mehr davor. Ein kleiner SuB würde mich total nervös machen. Ich brauche diese große Auswahl, denn ich weiß ja nie, in welcher Stimmung ich sein werde und dann muss einfach das entsprechende Buch da sein. Seid ich blogge ist es aber auch nochmal mehr geworden. Ab und an sortiere ich auch aus. Packe Bücher in Kisten oder verschenke sie. Leider bin ich beim Bücher sortieren nicht so knallhart wie in anderen Bereichen. Klamotten z.B. sortiere ich regelmäßig aus und was Deko und Killefitz betrifft kann ich extrem gut wegschmeißen.
    Wenn ich mich tatsächlich mal gar nicht entscheiden kann, dann lese ich einfach mehrere Bücher an und bleibe dann bei dem Buch, das mich fesselt. Ich finde die Möglichkeit verschiedene Bücher anlesen zu können, total toll und nutze sie auch gern.

    Liebe Grüße
    Nanni

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  10. @ Diana: Ganz ehrlich, es freut mich, hier zu lesen, dass es anderen auch so geht wie mir. Man fängt ja schon irgendwann an zu denken, man wäre komisch, vor allem, wenn es um einen herum eher Wenigleser und Wenigbuchbesitzer gibt... Aber hier in der Bloggerszene sehe ich schon, dass ich mich verstanden fühle :D

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  11. @ Nanni: Ach, wie schön, du machst das auch so mit dem Bücher-Anlesen. Hat sich bei mir schon manches Mal bewährt, aber manchmal funktioniert es auch überhaupt nicht. Da kann ich mich dann trotz der ersten angelesenen 2 Kapitel für kein Buch entscheiden oder ich bleibe bei einem dran, das mir dann aber dennoch irgendwann langweilig wird. Es ist zum Verzweifeln! Klamotten aussortieren fällt mir allerdings auch verhältnismäßig schwer...

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  12. Das lustige ist: Ich habe einen kleinen SuB und kann mich trotzdem oft nicht entscheiden! Dann lese ich manchmal hier rein, manchmal dort und kann mich dann trotz Anlesen nicht so recht entscheiden ... Da helfen mir - wie BücherFähe - oft auch Challenges bei der Entscheidung oder aber Rückgabetermine von Bücherei-Büchern. *g*
    Aber die Entscheidungsproblematik ergibt sich definitiv nicht nur bei einem großen SuB - da reichen auch schon ein paar Bücher aus. ;-)

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