Sonntag, 1. November 2015

Das war los im Oktober...

Die gute Nachricht gleich vorneweg: Es ist November und das bedeutet, wir nähern uns in großen Schritten Dezember, und das wiederum bedeutet: Es ist bald Weihnachten. Yippieyayeeeh. Die Weihnachtszeit ist ja bekanntlich meine liebste Zeit im Jahr und so kann ich die Adventszeit mit allem Drum und Dran auch kaum noch erwarten.
Die nicht ganz so gute Nachricht folgt gleich darauf: Der Oktober war ein echt magerer Monat. Eigentlich in allen Lebensbereichen, aber vor allem, was das Lesen betrifft. Mit gerade mal 5 Büchern ist mein Monatsschnitt so schlecht wie ewig nicht mehr. Die Bücher, die ich gelesen habe, waren zwar fast alle ziemlich gut und lesenswert, aber quantitativ ist im Oktober nicht viel bei rumgekommen. Schuld ist meine neue berufliche Tätigkeit, ich drück´s mal so salopp aus. Ich arbeite zwar genauso viel (also genauso lang) wie vorher in meinem alten Job, aber zum einen muss ich nun nicht mehr pendeln, sodass die ganze Leserei im Zug schon mal weg fällt. (Was im Übrigen auch schlecht für die Kategorie "Lektüre meiner Zugnachbarn" ist, denn ich seh kaum noch lesende Menschen...) Das Hauptproblem (und ja, ich jammer jetzt mal so richtig rum) ist jedoch, dass mich die neue Tätigkeit "seelisch" ziemlich fordert und ich, wenn ich nach Feierabend nach Hause komme, einfach so platt und erschlagen bin von all den Eindrücken, den Problemen und dem Leid anderer Menschen, dass ich einfach nur schlagkaputt und zu nichts mehr zu gebrauchen bin. Ich arbeite jetzt seit einem Monat im eher psychiatrischen Bereich. Es ist nie langweilig, aber es ist auch nie leicht. Ich glaube, gewöhnen wird man sich an diesen Job nie.
Mein Leseverhalten leidet also momentan ein wenig sehr darunter und das stinkt mich eigentlich ziemlich an. Aber ich kann es gerade nicht ändern. Ich hoffe sehr, dass ich zur Weihnachtszeit mal einen Gang runterschalten kann.

Bevor das Jammern zu ausführlich wird, zeige ich euch lieber kurz meine gelesenen Bücher im Oktober sowie das Highlight und meine Enttäuschung des Monats.

Gelesen im Oktober
Kiki Blu/ Daniela Rohr "Kaffeesucht, Sex und ein Ticket ins All" (5/5; Rezension)
Susann Rehlein "Die erstaunliche Wirkung von Glück" (4/5, Rezension folgt)
Maureen Johnson "Die Schatten von London - In memoriam" (3,5/5; bald Kurzmeinung)
Jonathan Stroud "Lockwood & Co. - Die raunende Maske" (5/5; bald Kurzmeinung)
Emily St. John Mandel "Das Licht der letzten Tage" (4/5; Rezension)

Mein Highlight im Oktober

... das war der dritte Teil der "Lockwood & Co." Reihe. Ich mag diese Buchreihe einfach total und finde das Ende dieses dritten Bandes sowas von fies (Cliffhanger!), dass ich den vierten Teil echt nicht erwarten kann.

Meine Enttäuschung im Oktober

Eine wirkliche Enttäuschung ist das nicht, weil das Buch an sich nicht schlecht war. Aber irgendwie hatte ich von diesem zweiten Band der Buchreihe ein wenig mehr erwartet, ein bisschen mehr Handlung und vor allem weitaus mehr Grusel und Geheimnisse. Vor allem aber hat das Ende dieses Teils wirklich dazu geführt, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die Buchreihe überhaupt weiter lesen möchte...

Wie sah euer Oktober aus? Welches Buch hat euch sehr gut gefallen und welches war gar nicht euer Fall? Habt ihr Pläne für November?

4 Kommentare:

  1. Macht dir die neue Arbeit denn auch Spaß oder steht das Belastende im Vordergrund?

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass demnächst ein bisschen Entlastung und damit wieder Muße zum Lesen einkehrt. :)

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  2. @ Tine: Momentan hält sich das Aufregende bzw. Neue und das Belastende am neuen Job noch so die Waage. Es gibt jeden Tag noch Neues und Unerwartetes für mich zu entdecken, einfach, weil dieser ganze Arbeitsbereich für mich noch neu ist. Aber es ist eben auch echt anstrengend und geht schon sehr an die Substanz. Ich muss einfach mal sehen, wie sich die nächste Zeit entwickelt.

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  3. Hmm, okay ...

    Aber abwarten und beobachten ist ja immer gut :)

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  4. Ich hoffe, dass du abends wieder besser abschalten kannst, wenn du erst einmal so richtig in den neuen Job hineingefunden hast. Auf alle Fälle kann ich gut verstehen, dass du derzeit nicht so wirklich Ruhe zum Lesen findest.

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