Freitag, 15. Mai 2015

[Neue Bücher] In my mailbox...

Hallo ihr Leseverrückten!
Große Frage: Was macht man an diesem heutigen Brückentag?? 
Richtig, man geht arbeiten. Oder ich zumindest. Mittlerweile führe ich zwar schon strafende Zwiegespräche mit meinem Kopf, warum ich so blöd war und mir für diesen Tag nicht frei genommen habe, mich mit einem Buch raus ins Grüne gesetzt habe, irgendwas schönes gebacken habe (finde ich immer sehr beruhigend), aber nun ja... Hilft ja nix. Sitzen wir diesen Tag also ab und freuen uns auf das Wochenende. Ich sehe das jetzt einfach von der positiven Seite (oder versuche es) und denke mir, dass ich mir so einen Urlaubstag gespart habe, den ich dann einfach irgendwann anders nehmen kann. Muss von euch heute vielleicht auch jemand arbeiten, das würde mich gerade ungemein motivieren!! :D
Heute gibt es ein Foto der neuen Bücher, die bei mir in den letzten Wochen eingezogen sind. Mit dabei sind geschenkte Bücher zum Geburtstag, ein Gewinn bei "Blogger schenken Lesefreude" ("So finster, so kalt", das habe ich bei Steffi gewonnen, juhuuu!), "Jetzt oder Nils" von Nikola Hotel - einfach, weil ich jedes Buch von ihr sehr mag und mir dieses deshalb auch zulegen musste, sowie "Cottage gesucht, Held gefunden", das ich von Blogg dein Buch erhalten habe. 
Wie das immer so ist, kann ich mich vor lauter Hingerissenheit gar nicht für ein Buch entscheiden und bin gerade noch am Knobeln, welches denn zuerst gelesen wird. Fürs Wochenende schnappe ich mir vielleicht "Cottage gesucht, Held gefunden" - mir ist gerade mal sehr nach schmonzettiger Liebesgeschichte... Da könnte allerdings auch "Jetzt oder Nils" das richtige sein... Hmppff.



Susan Elizabeth Phillips "Cottage gesucht, Held gefunden"
Peregrine Island vor der Küste von Maine. Annie Hewitt war sich sicher, nie wieder zurückzukehren. Und nun ist sie doch da – pleite, mut- und heimatlos, aber noch nicht bereit aufzugeben. Denn hier, auf dieser Insel, soll im Moonraker Cottage, dem Sommersitz ihrer Familie, der Nachlass ihrer Mutter versteckt sein. Annies Plan: ihr Erbe suchen, möglichst wenig auffallen und möglichst schnell wieder abreisen. Vor allem will sie unbedingt ein Aufeinandertreffen mit Theo Harp vermeiden. Er war ihre große Liebe. Doch jetzt ist er der Mann, den sie am meisten fürchtet. Und natürlich ist Theo der Erste, dem sie in die Arme läuft …

Diana Menschig "So finster, so kalt"
Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.

Nikola Hotel "Jetzt oder Nils"
Emma hat den peinlichsten Job der Welt: Sie überbringt Blumen und Grußbotschaften – als Glücksschwein verkleidet. Kein Wunder, dass Journalist Nils wenig begeistert ist, als sie vor seiner Tür steht. Denn er will sich umbringen. Das zumindest glaubt Emma und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um Nils zu retten. Neben seinen Problemen mit seinem korrupten Noch-Schwiegervater und dem drohenden Karriereaus muss er sich nun auch noch fragen, wie er die allzu hilfsbereite Emma wieder los wird. Und ob er das überhaupt will …

François Lelord "Die kleine Souvenirverkäuferin"
Kann man sich verlieben, wenn einen Welten trennen? Und warum kann man sich manchmal nicht lieben, wenn doch alles zu passen scheint? Könnte es Julien doch nur gelingen, Cleas Gefühle zu erwidern. Gemeinsam arbeiten die beiden Ärzte daran, den Ausbruch einer Epidemie in Hanoi zu verhindern. Aber obwohl sie das perfekte Paar wären, muss Julien immerzu an eine junge Vietnamesin denken, der er manchmal am See des zurückgegebenen Schwertes begegnet …

David Whitehouse "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek"
Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.

Kevin Maher "Nichts für Anfänger"
Als Jim Finnegans heiß geliebte Katze überfahren wird, ist für den Jungen klar: So was wird er sich von Gott in Zukunft nicht mehr bieten lassen. Für den jüngsten Spross einer achtköpfigen Dubliner Familie, an deren Spitze eine gottesfürchtige Mutter und ein draufgängerischer, aber ziemlich überforderter Vater stehen, ist das eine radikale Kampfansage.
Eine Zeit lang läuft auch alles ganz normal für Jim Finnegan: Der Halbwüchsige schlägt sich mit seinen fünf älteren Schwestern herum, bekommt plötzlich Ärger mit dem sonst so unbeschwerten Vater, liefert sich mit seinen Kumpels halsbrecherische Fahrradrennen und trinkt nachts am Lagerfeuer heimlich Dosenbier. Bis er bei einer Party der Nachbarn mit seiner Singstimme nicht nur die schöne Saidhbh (sprich: „Sseif“), für die er schon lange schwärmt, beeindruckt, sondern auch den zwielichtigen Pfarrer Luke O’Culigeen. Saidhbh wird Jims Freundin, und O’Culigeen nimmt ihn unter seine Fittiche – und es zeigt sich, dass die tote Katze nur ein Vorbote für die Schwierigkeiten gewesen zu sein scheint, die das Leben für Jim noch vorgesehen hat ...

Jonathan Evison "Umweg nach Hause"
Ben hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich und besitzt keinen Penny mehr, als er die Pflege von Trev übernimmt, der unheilbar krank ist. Sein Vater Bob, ein hoffnungsloser Tollpatsch, sucht gleich nach der Diagnose das Weite, was ihm in der Familie natürlich keiner verzeiht. Doch Ben fühlt mit dem verstoßenen und reuigen Vater und überzeugt Trev, im Auto von Washington State nach Salt Lake City zu fahren, um ihn zu besuchen. Auf dem Weg nehmen sie die Anhalterin Dot mit und kommen an den verrücktesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Sie gabeln eine reifen-wechselnde Schwangere auf, werden von einem Auto verfolgt, in dem ganz jemand anderes sitzt als vermutet, und lernen schließlich, dass man sich irgendwann seinen Problemen stellen muss. Ein bewegender Roman voller skurriler Situationskomik, der glücklich macht.


Was sagt ihr, wäre auch etwas für euch dabei? Kennt ihr vielleicht schon eins der Bücher?

4 Kommentare:

  1. "So finster, so kalt" steht schon seit einer Weile auf meiner Liste, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das Buch wirklich was für mich wäre. Die anderen Bücher sagen mir leider nichts.
    Ach ja, falls es dich tröstet: Ich hatte zwar am heutigen Brückentag (bzw. Zwickeltag, wie wir den nennen) frei, aber dafür hatte ich gestern Dienst und auch morgen und übermorgen. ;-)

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  2. @Neyasha: Oje, da habe ich scheinbar doch das bessere Los gezogen mit meinem nicht-freien Brückentag. Zwickeltag, die Bezeichnung finde ich höchst interessant und frage mich gerade ehrlich gesagt, woher dieser Name wohl kommen mag :D
    "So finster, so kalt" klingt irgendwie gruselig-mysteriös, aber ich weiß gar nicht, ob die Story wirklich so wird. Ich lasse mich überraschen :)

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  3. Das mit der Bezeichnung hat mich jetzt auch interessiert und ich hab mal gesucht. Tatsächlich ist in Österreich eher die Bezeichnung "Fenstertag" üblich. "Zwickeltag" kommt eigentlich aus Oberösterreich (so wie ich) und hat sich dann teilweise über die anderen Bundesländer verbreitet.
    Und warum Zwickel? Das ist ein Stück Stoff, das in ein Kleidungsstück eingesetzt wird, etwas allgemeiner also etwas, das "zwischen etwas steckt".

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  4. "Zwickel" kenne ich - ehrlich gesagt - nur als Bezeichnung für jenes Stückchen Stoff, das in einer Hose oder Strumpfhose genau "im Schritt" sitzt... :D Deswegen war ich so irritiert wegen "Zwickeltag".

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