Dienstag, 10. März 2015

Gemeinsam lesen

Diese Woche bei Weltenwanderer.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Mein aktuelles Zugbuch ist "Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt" von Hilde Kvalvaag und bin auf Seite 54.

Inhaltsangabe:
Johanne liebt es, die Sommerferien gemeinsam mit ihrer Schwester Katrin bei den Großeltern zu verbringen: Sonne, Schwimmen im Fjord, der Job im Lebensmittelladen, Schaumbananen futtern, Partys, eng anliegende Kleider - das ist der Sommer im Paradies! Und dann ist da noch Are, der ihr den ganzen Winter über nicht aus dem Kopf gegangen ist ... Doch dieses Jahr ist alles anders: Katrin kommt nicht wie versprochen nach und Are scheint sich nicht sonderlich für Johanne zu interessieren. Dann lernt sie Ares jüngeren Bruder Mattias kennen, aber eines Tages ist er spurlos verschwunden. 


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die Sonne wärmt meinen Rücken mit glühenden Strahlen, als ich zum Kai spaziere."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Auf dieses Buch bin ich wegen seines Titels aufmerksam geworden. So einen Titel sieht man nun mal nicht alle Tage, und irgendwie fand ich auch die Inhaltsangabe ganz nett, sodass es spontan meine nächste Zuglektüre wurde. Allerdings kann es mich sprachlich bisher nicht wirklich begeistern. Die Sätze sind alle eher kurz gehalten, klingen fast wie abgehackt. Teilweise lässt sich der Text wirklich nicht schön lesen. Es wirkt alles irgendwie so ... kalt und wenig emotionsreich. Johanne beschreibt ganz nüchtern, was sie denkt, was sie tut, und kaum, was sie fühlt. Vielleicht ist das typisch norwegisch, ich hab keine Ahnung. Ich lasse mich überraschen, was inhaltlich noch passiert, vielleicht kann das meinen bisherigen Eindruck vom Buch noch bessern.


4. Welcher Charakter aus deinem aktuellen Buch ist dir am sympathischsten? Was würdest du gern mit ihm/ihr unternehmen, wenn du ihn/sie treffen könntest?
Auch aus oben genannten Gründen muss ich gestehen, dass mir (bisher) keiner der aufgetauchten Charakter wirklich sympathisch geworden ist - ich finde sie eher alle zum Abgewöhnen und kann nur hoffen, dass nicht alle Norweger so auch in echt sind, wie sie hier im Buch rüberkommen. Aber wenn ich mich entscheiden muss ... Hm, dann würde ich wohl sagen Mattias. Das ist der jüngere Bruder von Are, auf den Johanne eigentlich steht. Aber gerade lernt sie Mattias besser kennen und er erscheint mir - momentan - als der "normalste" von allen hier. Er ist still, scheint eher für sich zu sein, hat ein Motorrad und angelt gern. Klingt jetzt nicht so nach Traummann, aber wird ja vielleicht noch ;)


4 Kommentare:

  1. Hey!
    Das Buch kenne ich noch nicht, aber deine Beschreibung und der Titel mache neugierig. Ich liebe Norwegen, und so muss ich das Buch wohl mal im Auge behalten. Weiterhin viel Spaß damit.
    LG
    Yvonne

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  2. Hallo,

    dieses Buch sehe ich heute zum ersten Mal, aber der Titel klingt vielversprechend :) Bin gespannt auf deine Rezi dazu.

    Liebe Grüße
    Diana

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  3. Huhu! :)

    Ist das bei dir auch so, dass lange Titel oftmals eher dein Interesse wecken als kurze? :D
    Schade, dass das Buch bisher so nüchtern ist. Manchmal nutzen AutorInnen ja eine recht emotionslose Schreibweise, um das Erzählte durch den Kontrast mehr hervorzuheben. Aber hier scheint das wohl nicht der Fall zu sein. Trotzdem, wer weiß, vielleicht wird es noch besser und gefühlvoller. :)

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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  4. @ alle: Ich habe das Buch seither noch nicht weitergelesen, obwohl es wirklich nicht viele Seiten hat. Ich glaube, wirklich meinen Gefallen wird es nicht finden. Aber mal sehen, wie die abschließende Meinung sein wird.

    @ Elli: Ja, mir geht´s oft so, dass ich auf Bücher erstmal nur wegen des Titels aufmerksam werde. Und wenn ein Titel so lang ist, dass es fast das ganze Cover ausfüllt, dann erst recht. Und hier war nun außerdem der Fall, dass der Titel so ... ernüchtert klang, irgendwie "entgeistert", dass ich extra neugierig geworden bin. Und ja, ich geb dir Recht, manchmal macht so eine emotionslose Schreibweise gerade das Besondere in einem Buch aus. Aber hier irgendwie nicht. Hier würde ich mir viel mehr wünschen. Durch die sparsame Verwendung von Gefühlsäußerungen kann ich Johanne auch irgendwie gar nicht verstehen, ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Mir fehlen noch etwa 50 oder 60 Seiten, weil ich seit Dienstag nicht weitergelesen habe. Mal sehen, wie das alles endet... :o

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