Dienstag, 17. März 2015

Gemeinsam lesen: "15 kopflose Tage"

Heute bei Schlunzenbücher.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Auch in dieser Woche stelle ich euch kurzentschlossen mein aktuelles Zugbuch vor, das ist "15 kopflose Tage" von Dave Cousins. Ich habe es aber noch gar nicht angefangen, sodass ich praktisch auf der ersten Seite stecke.


Darum geht´s:
Wie weit kann man gehen, um die eigene Familie zusammenzuhalten? Laurence, 15 Jahre alt, geht jedenfalls ziemlich weit und manövriert sich dabei in eine Reihe grotesk-komischer Situationen – nicht zuletzt, weil sein kleiner Bruder fest davon überzeugt ist, ein bissiger Hund zu sein … Laurence Roach wünscht sich eigentlich nur ein normales Leben, doch das ist schwer, wenn die Mutter eine depressive Alkoholikerin ist. Als sie eines Abends nicht mehr nach Hause kommt, erzählt er niemandem davon – aus Angst, er und sein Bruder Jay müssten sonst in Pflegefamilien. Er täuscht vor, seine Mutter sei noch da, zieht sich ihre Kleider an und verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Lügen. Abend für Abend schleicht er zudem in die Telefonzelle und gibt sich in der Live-Sendung des lokalen Radiosenders für seinen verstorbenen Vater aus, um seinen geheimen Traum zu verwirklichen. Nach zwei Wochen, in denen sich die beiden Brüder mit einem Minimum an Geld und Essen durchschlagen, entdeckt Laurence endlich eine Spur von seiner Mutter. Aber jetzt fangen die Schwierigkeiten erst richtig an …

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die Tür knallt."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Wie schon gesagt, habe ich noch gar nicht in das Buch reingelesen, bin aber neugierig drauf. Ich glaube, dass das farbenfrohe, doch eher "lustig" gehaltene Cover ein bisschen verschleiert, wie ernst das Thema letztendlich ist, um das es hier geht. Dass hier zwei Jungs mehr oder weniger darum kämpfen müssen, nicht ins Jugendheim oder zu Pflegefamilien geschickt zu werden, weil die Mutter offensichtlich krank und überfordert ist. Ich denke schon, dass das Buch mitunter recht amüsant und lustig sein wird - zumindest lässt die Inhaltsangabe das vermuten -, aber sicher wird auch ein bitterer Beigeschmack durchscheinen, weil man den Ernst der Lage ja letztlich doch immer im Hinterkopf hat. Ich bin gespannt.

4. Was ist euer liebster Leseplatz? 
Ich hab eigentlich keinen bevorzugten Leseplatz oder zumindest nicht nur einen. Ob auf dem Sofa, auf einem Stuhl, meinem Schaukelstuhl oder bei schönem Wetter draußen im Garten - geht alles. Gar nicht gut lesen kann ich dagegen im Liegen, also im Bett. Da gehen abends immer nur ein paar Seiten auf dem Kindle oder in einem leichten Taschenbuch, weil mir sonst die Hand abfällt, wenn das Buch zu schwer ist.

2 Kommentare:

  1. Huhu :)

    Deine neue Lektüre klingt wirklich gut. Mir schwirrt da das Wort Tragikomödie durch den Kopf. Ich bin gespannt, wie deine Rezension am Ende ausfällt. :)

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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  2. Ja, mal sehen. Ich hab´s noch nicht geschafft, reinzulesen -.- Ist wie verhext zur Zeit :/

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