Montag, 2. Februar 2015

"Das Beste, das mir nie passiert ist" - Laura Tate & Jimmy Rice

DuMont Verlag, 2014
9,99 Euro

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Lese-Bingo: Ein Buch, das von zwei Autoren geschrieben wurde



Handlung:


Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen. 

»Das Beste, das mir nie passiert ist« ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder?




Meine Meinung:
"Das Beste, das mir nie passiert ist" ist eine herzliche und niedliche Geschichte übers (heimlich) Verliebtsein, die gänzlich ohne Kitsch oder übertriebene Gefühlsduseleien auskommt. Dank der zwei sympathischen Hauptfiguren Alex und Holly, die es seit Jahren nicht schaffen, sich ihre Gefühle einzugestehen bzw. vielmehr diese dem jeweils anderen zu gestehen, entwickelt sich dieses Buch zu einem Pageturner, der sich bestens zum "gemütlichen Weglesen" an einem einzigen Wochenende eignet. Die Kapitel werden abwechselnd aus Hollys und Alex´ Sicht erzählt, was teilweise sehr unterschiedliche Sichten auf die Geschehnisse in (nebenbei gesagt: meiner absoluten Lieblingsstadt) London aufwirft, und vor allem ein Thema immer wieder antastet: die verpassten Chancen des Lebens. 
Hier geht es aber nicht nur um das Hin und Her des Verliebtseins, sondern auch um solche Fragen, was denn das Leben eines Endzwanzigers eigentlich ausmacht. Oder ausmachen sollte, wenn man sich mit den so verhassten und dennoch immer wieder von allen Seiten auftauchenden Erwartungen und Klischees dieser Lebenszeit konfrontiert sieht. Genau den gleichen Problemen sehen sich Alex und Holly gegenüber: während so viele ihrer Jugendfreunde längst verheiratet, mindestens aber glücklich liiert, und teilweise schon mit Kindern und Eigenheim versorgt sind, stehen beide ein wenig abseits, weil sie das Richtige in ihrem Leben einfach noch nicht gefunden haben. Das macht die Geschichte in meinen Augen sehr realitätsnah und wahrscheinlich hat sie mir auch deswegen so gut gefallen.
Vor allem hat mir aber diese kleine Liebesgeschichte, die sich durch alle Kapitel zieht, gefallen. Die langsame Entwicklung der gemeinsamen Geschichte von Alex und Holly, die sich und der Liebe nach 11 Jahren vielleicht doch noch eine Chance geben...?
Klare Leseempfehlung an alle Träumer und Hoffnungsvollen, die sich unweigerlich an irgendeiner Stelle in diesem Buch wiederfinden werden - entweder in Holly oder in Alex. Ich zumindest habe mich oft beim zustimmenden Kopfnicken während des Lesens erwischt.


Ein herzliches Dankeschön an den DuMont Buchverlag!


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