Montag, 12. Januar 2015

Eine Woche mit den Königskindern: Interview mit der Lektorin



Hallo und willkommen zu einer "Woche mit den Königskindern". In dieser Woche wollen Tine von Lesemomente und ich euch den Königskinder Verlag ein wenig näher vorstellen. Heute starten wir mit einem Interview mit der Lektorin Frau Kopper; in den nächsten Tagen erwartet euch eine Vorstellung des Buches "Wörter auf Papier" von Vince Vawter, über das Tine und ich am Freitag außerdem ein wenig plaudern werden. Am Sonntag schließlich gibt es ein Interview mit dem Autoren Vince Vawter zu lesen. Wir wünschen euch viel Spaß!


Der Königskinder Verlag

Der Königskinder Verlag ist spätestens seit dem Herbst letzten Jahres so ziemlich jedem Leser von tollen Jugendbüchern ein Begriff. Als Imprint des Carlsen Verlags veröffentlichte der Verlag bisher sieben Jugendbücher, unter anderem von namenhaften Autoren wie Andreas Steinhöfel, aber auch tolle Debüts wie beispielsweise das von Vince Vawter.

Im April werden die nächsten fünf Bücher des Verlags erscheinen. Es wird also dringend Zeit, sich dieses Imprint genauer anzusehen. Einen kleinen Eindruck gibt uns netterweise Frau Kopper, die Lektorin des Verlags:

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Liebe Frau Kopper, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein kleines Interview nehmen, um uns das neue Imprint des Carlsen Verlags etwas näher zu bringen!
Wie können wir uns den Königskinder Verlag denn vorstellen? Wie viele Personen arbeiten beispielsweise dort und wie kam es zu dem besonderen Namen?

Kerstin Kopper: Vielen Dank für das Interesse!
Vor etwas mehr als einem Jahr wurde unter dem Dach des Carlsen Verlags dieses Imprint, sozusagen ein „Verlag im Verlag“ gegründet. Wir arbeiten in einem sehr kleinen Team: Die ganze Woche hier sind nur die Verlegerin, Barbara König (daher kommt übrigens auch der Verlagsname), und ich. Aber wir werden unterstützt von einer Herstellerin, einer Grafikerin und einer Assistentin.

Die Buchcover des aktuellen Verlagsprogramms sind alle einheitlich in schlichten und vor allem in wenigen Farben gehalten. Wer hat sich dieses Konzept überlegt? Wird es auch bei den weiteren Büchern, die im Königskinder Verlag erscheinen, so fortgeführt?

Kerstin Kopper: Barbara Königs Idee, dass unser erstes Programm schwarz-weiß-gold sein sollte, entstand bei einem der ersten Königskinder-Treffen überhaupt. Da saßen wir zu viert zusammen: die Grafikerin, die Herstellerin, die Verlegerin und ich. Es ging uns um einen geschlossenen Auftritt, alle Bücher sollen unter einer ästhetischen Klammer erscheinen. Die wird nicht immer gleich sein – im nächsten Programm zum Beispiel wird es sehr bunt! Und im übernächsten gibt es dann wieder eine neue Überraschung.

Und nun konkret zu dem Buch, um das es sich bei unseren Königskinder-Tagen vor allem dreht: Warum wollten Sie "Wörter auf Papier" auf jeden Fall im Königskinder Verlagsprogramm dabei haben?

Kerstin Kopper: Das Buch ist so ein typisches Königskinder-Buch, das auf vielen Ebenen funktioniert und die unterschiedlichsten Leser anspricht. Es ist ja stark autobiographisch (und historisch – es spielt in den 50-ern), was v.a. die älteren Leser interessieren dürfte. Jüngere Leser wird eher die spannende Geschichte von Victor selbst fesseln und die Frage, ob und wie er die Herausforderung meistert.
Darüber hinaus ist es natürlich auch literarisch überzeugend und hervorragend erzählt. Eine tolle Geschichte über einen bewundernswerten Jungen, der sich nicht unterkriegen lässt.

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Falls ihr nun hoffentlich neugierig auf dieses Buch geworden seid: Am Mittwoch werden Tine und ich euch das Buch "Wörter auf Papier" vorstellen. 

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