Freitag, 31. Oktober 2014

Halloween-Lesetag (Updates)

19:58 Uhr 
Jetzt ist der Tag schon wieder fast vorbei und ich kann wirklich nicht behaupten, dass es ein echter "Lese"tag war. Ich hab zumindest bisher nicht viel mehr gelesen als an einem anderen freien Tag, Samstag beispielsweise. Aber egal. Ich werde heute Abend noch ein wenig in "Lockwood & Co." reinlinsen, und das war's dann aber auch für heute. Mal sehen, was das Wochenende noch bringt :)

17:11 Uhr
Ich habe "Lockwood & Co. 2" erstmal beiseite gelegt und in einer weiteren halben Stunde soeben "Die Anarchie der Buchstaben" von Kate de Goldi ausgelesen. Das hat man wirklich schnell durch; zum einen ist es in ziemlich großen Buchstaben gedruckt, zum anderen liest es sich einfach schnell weg. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, wie ich es finden soll. Eine schöne Idee, aber irgendwie fehlt mir ein bisschen Herz und Tiefgang in der Geschichte.


15:02 Uhr
Ja, soviel zum Thema "regelmäßige Updates" - das wird heute wohl nichts mehr ;)
Ich hab den Tag bisher alles mögliche gemacht, aber kaum gelesen. Schuld war unter anderem eine "Zottelmonstertorte", die doch mehr Zeit in Anspruch genommen hat als zunächst angenommen...
In "Lockwood & Co. 2" bin ich mittlerweile auf Seite 80 und fühl mich schon wieder richtig Geister-begeistert dank der Atmosphäre, die immer verbreitet wird, wenn sich Lockwood, George und Lucy auf Geisterjagd begeben. In andere Bücher hab ich noch nicht mal reingeschaut, aber jetzt werde ich lesen, lesen, lesen. Zumindest ´ne Weile.


9:42 Uhr
Guten Morgen ihr da draußen!
Ich bin schon eine ganze Weile wach, habe den Tag jedoch mit grässlichen Kopfschmerzen begonnen, sodass an Lesen erstmal nicht zu denken war. (Ich habe so das Gefühl, das ist eine Sache, die mich bei Lesetagen etc. verfolgt - ich habe bei solchen Aktionen in unschöner Regelmäßigkeit IMMER Kopfschmerzen :( ...)
Naja, nach einer Dusche und Frühstück fühle ich mich jetzt erstmal wieder halbwegs wie ein Mensch, sodass der Tag eigentlich starten könnte. Aber auch hier ist es so, dass ich wohl erstmal noch zig andere Sachen erledigen werde, bevor ich mich tatsächlich mal in Ruhe mit einem Buch hinsetzen werde. Ich werde mich z.B. auch im Backen einer Halloween-Torte versuchen, die ich gestern online gefunden habe - obwohl ich ja eigentlich gesagt hatte, ich mag keine halloweenigen Snacks. Na egal. Die sah so niedlich aus, die will ich nachbacken.



Kurzer Blick auf die Lektüre:

Mit dabei ist natürlich "Lockwood & Co.: Der wispernde Schädel"; passend zum heutigen Tage werde ich auch in "Onkel Montagues Schauergeschichten" reinschauen; gestern abend habe ich bereits begonnen in "Die Anarchie der Buchstaben" reinzulesen, nach einer halben Stunde bin ich schon bei der Hälfte des Buches, daher werde ich es heute wohl fertig lesen; und schließlich dachte ich mir, guck ich vielleicht auch mal bei "Du oder Sie oder Beide" hinein, das ich neulich beim Magellan-Verlag gewonnen habe. 
Vielleicht wird´s aber auch was ganz anderes, ich kenn mich ja.


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Morgen, Kinder, wird ... öhhm ... gelesen!

Puh, jetzt hab ich mich aber fast hinreißen lassen, schon ziemlich weihnachtlich zu werden in der Überschrift ;) Manch einem dürfte bekannt sein, dass ich Weihnachten liebe; die Advents- und Weihnachtszeit ist meine liebste Zeit im Jahr. Und irgendwie finde ich zur Zeit, dass tatsächlich schon so ein Hauch von Erwartung in der Luft liegt, wie es sonst immer erst aufkommt, wenn der Advent bald losgeht. Oder vielleicht spüre das auch nur ich, weil ich hoffe, dass es bald Weihnachten wird ;)
Jetzt bin ich aber ganz schön abgedriftet - was ich eigentlich sagen wollte: Morgen wird gelesen! Ich nenne den Tag Halloween-Lesetag, aber eigentlich geht´s mir mehr ums Lesen als um Halloween drumherum. Gestern konnte ich endlich "Lockwood & Co.: Der wispernde Schädel" in der Hand halten und morgen werde ich dann mal reinlesen und mich (hoffentlich) von dieser Fortsetzung überraschen lassen können. Aber ich plane natürlich auch andere Bücher ein - mal sehen, was es kurzentschlossen wird.
Ab und zu gibt´s von mir vielleicht ein paar Tages-Updates. Und wollt ihr vielleicht mitmachen? Mitlesen, mitkommentieren, selbst updaten beim Halloween-Lesetag? Ich würde mich freuen. Meldet euch einfach :)

(Bildquelle: www.boredpanda.com)

Dienstag, 28. Oktober 2014

Noch einmal Lust auf Buchmesse in diesem Jahr?

Oder vielleicht erstmalig in diesem Jahr, weil du es nicht nach Leipzig und/oder Frankfurt geschafft hast? Wohnst du vielleicht zu weit weg? Sind dir diese riesengroßen Publikumsmessen nichts und du magst es lieber kleiner und gemütlicher?

Dann ist das hier die Lösung:





Am 15. und 16. November findet in Berlin eine Buchmesse statt, die "BuchBerlin 2014". Diese unterscheidet sich jedoch von der Leipziger und der Frankfurter Buchmesse insofern, dass auf der BuchBerlin nur kleinere Verlag aus Berlin-Brandenburg sowie ganz Deutschland ausstellen. Insgesamt 60 Verlage werden ihre Stände aufbauen, zusätzlich werden Autoren vor Ort sein und Lesungen soll es auch geben. Das Ganze hat das Ziel bzw. den Zweck, dass sich auch kleinere und vielleicht etwas unbekanntere Verlage dem Leserpublikum vorstellen können. Wenn man sich mal das Ausstellerverzeichnis anschaut (was man HIER tun kann), findet man tatsächlich einige eher unbekannte Verlage - zumindest mir waren einige der Namen völlig neu. Umso besser, dass diese Verlage die Gelegenheit haben, sich auf der BuchBerlin zu präsentieren.

Der Eintritt kostet süße 2,50 Euro und als Student darfst du sogar ganz gratis hinein. Stattfinden wird die BuchBerlin im Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW).

Alle weiteren Infos findet ihr auf der Homepage -> HIER.

~ ~ ~

Wie sieht´s aus, wäre das etwas für euch? Wollt ihr der Berliner Buchmesse einen Besuch abstatten? Da ich am 14./15. November ohnehin in Berlin bin, kann ich mir gut vorstellen, dass ich dort mal eine Runde drehen und mich überraschen lassen werde.

Montag, 27. Oktober 2014

Halloween - Lesetage und gruselige Lesetipps

Hallo ihr!
Am Freitag ist Halloween - für alle, die es trotz der überall vertretenen ausgeschnitzten Kürbisse in den Fenstern und Auslagen sowie angesichts all des Halloween-Partykrams in den Supermärkten noch nicht mitbekommen/ bewusst ignoriert haben. Eigentlich ist mir Halloween völlig schnuppe, ich hab´s nicht so mit dem Tag, gehe auch auf keine Kostümparty, verschrecke keine kleinen Kinder, sobald die an der Tür klingeln oder fertige auch keine extra Halloween-Ekel-Snacks oder ähnliches für diesen Tag an.
Speziell in meinem Bundesland ist am Freitag jedoch nicht nur Halloween, sondern auch ein Feiertag. Das bedeutet: Arbeitsfrei = Lesezeit. (Einfache Gleichung, oder?) Und da ich diesen Tag schon auf jede andere erdenkliche Weise nicht zelebrieren werde, kann ich ja wenigstens meine Lektüre ein klein wenig auf die Gruselschiene abdriften lassen, habe ich mir so gedacht.
Vor einiger Zeit hatte ich mal die Idee, eine ganze Halloween-Lesewoche zu machen und nur so gruseliges Horrorzeugs in den nächsten Tagen zu lesen. Aber dafür fehlt mir tatsächlich leider doch die Zeit; ich komme unter den Werktagen meistens nur abends mal ne halbe Stunde zum Lesen und das lohnt ja nicht. Also wird der Freitag und wahrscheinlich das dranhängende Wochenende ein "extrem-Halloweeniges-Zeugs-Lesen"-Wochenende.




Geplant habe ich eigentlich (noch) gar nichts, bis auf das hier: am Freitag möchte ich gern "Lockwood & Co.: Der wispernde Schädel" lesen, die Fortsetzung zu "Die seufzende Wendeltreppe", das ich am letzten Wochenende extra noch einmal zur Auffrischung gelesen habe. Diese Fortsetzung erscheint am 27.10., also heute, und ich freu mich schon drauf, zu lesen, wie es mit Lockwood, George und Lucy weitergeht. Ihr könnt euch am Freitag gern beim gemeinsamen Halloween-Lesen anschließen, auch wenn ihr etwas ganz anderes lesen möchtet.
Ansonsten habe ich einen Blick in meine Bücherregale geworfen und mal jene Bücher rausgefischt, die einen gruseligen unheimlichen Eindruck machen und diesen anhand ihrer Inhaltsbeschreibungen auch vertiefen. Herausgekommen sind diese:



Die kenne ich alle noch nicht bis auf "Lockwood & Co.: Die seufzende Wendeltreppe" wie gesagt; ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich hier und da mal reinlesen werde, um auf den Grusel-Geschmack zu kommen. Ihr wollt noch weitere Buchempfehlungen, um euch auf die nächsten Tage bis Halloween einzustimmen? Dann sind vielleicht die folgenden Bücher etwas für euch, über die ich schon einmal berichtet habe: (einfach Titel anklicken)


Ich wünsche euch gruselige Unterhaltung!

Sonntag, 26. Oktober 2014

"Hope Forever" - Colleen Hoover

dtv, 2014
9,95 Euro

Handlung:
Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.
(Quelle: hier)


Meine Meinung:

"Es ist unglaublich, was der Klang einer Stimme, nach der man sich so lange gesehnt hat, in einem anrichten kann. Holder hat insgesamt nur sechs Wörter gesagt, aber in den wenigen Sekunden, die er brauchte, um sie auszusprechen, ist mein Herz in tausend Einzelteile zersprungen, und jetzt warte ich atemlos darauf, dass es wieder zusammenwächst und erneut zu schlagen beginnt." (S. 219)

Nach dem ersten Buch von Colleen Hoover ("Weil ich Layken liebe"), das mir wirklich unglaublich gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf eine neue Geschichte, die Verliebtsein, Herzschmerz und hoffentlich ein Happy End versprechen würde. Tatsächlich startet die Geschichte von Sky und Holder sehr unterhaltsam; ich fand die ersten gemeinsamen Szenen äußerst lesenswert, die Chemie hat zwischen beiden gestimmt und die Funken sprühen lassen. 
Ich bin zudem einmal mehr begeistert von der Fähigkeit der Autorin, Gefühle in Worte zu fassen. Es kommt so echt und wahr rüber, wenn sie Skys Gedanken und Seelenleben beschreibt, wenn sie mit einfachen Worten genau den Nagel auf den Kopf trifft. Das hat mich schon bei "Weil ich Layken liebe" beeindruckt und hier erneut. Dadurch fällt es so leicht, sich in Sky hineinzuversetzen, ihre Art und ihre Sichtweise nachzuempfinden; ja, man kann wirklich nachfühlen, was Holder in ihr auslöst und wie sehr sie in ihn verliebt ist. Das mochte ich sehr.

Trotzdem hat mir "Hope Forever" nicht so gut wie ihr erstes Buch gefallen. Das lag nicht nur daran, dass mir manche Muster einfach schon zu bekannt vorkamen aus "Weil ich Layken liebe". Vielmehr war der Grund, dass es mir ab einem Punkt im Buch (etwa in der Hälfte) einfach alles zuviel wurde: zuviel Drama, zuviel Herzschmerz, zuviel Rumgeschleime, zuviel Knutscherei (Ja, tatsächlich. Irgendwann nervt´s. Selbst in einem Liebesroman muss man nicht alle drei Zeilen einen Kuss einbauen, egal, ob auf den Mund, den Scheitel, die Wange - wo auch immer hin. Irgendwann wird´s zuviel. Irgendwann hat´s dann tatsächlich jeder Leser geschnallt, dass die beiden sich heiß finden.) Ab eben diesem Punkt ging mir dieses ewige Problem-Belastetsein und das auf-die-Tränendrüse-Gedrücke fast auf die Nerven. Ein paar Stolpersteine in die Geschichte einzubauen und die beiden Protagonisten vor ein gewaltiges Problem zu stellen, ist schön und gut, das macht ja letztlich die Handlung und die Entwicklung aus. Aber die zweite Buchhälfte bestand fast nur noch aus Wehleiden und furchtbaren Erinnerungen, die sich plötzlich Bahn brechen. So sehr mir die Anfänge der Bekanntschaft von Sky und Holder gefallen haben, so sehr habe ich letztlich die Augen verdrehen müssen und war nicht ganz enttäuscht, als das Ende des Buches in Sicht kam.

Letztlich ist "Hope Forever" eine schöne, nachvollziehbare Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen, die in wunderbaren und echten Worten geschrieben ist, die mir aber gerade zum Ende hin einfach zuviel "Drama" bemühte.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Gemeinsam lesen

Zwar einen Tag zu spät, aber dennoch... Heute bei Schlunzen-Bücher.


1. Was liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Gestern habe ich "Hope Forever" von Colleen Hoover begonnen und bin auf Seite 54.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Meine Lunge steht in Flammen, ich spüre meine Beine schon seit der Aspen Road nicht mehr, und außer meinen abgehackten, unregelmäßigen Atemzügen nehme ich kaum noch etwas um mich herum wahr."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
"Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover war für mich DIE Überraschung schlechthin; ich hatte vorher wenig Erwartungen und dachte, es würde eine typisch vorhersehbare Teenie-Geschichte werden. Pustekuchen! Ich hab mich beim Lesen nicht nur in Will, sondern die ganze Geschichte verliebt. Das war so ein Buch, das ich nicht einfach nur lese und dann irgendwann wieder weglege, wenn ich es durch habe. Sondern das war ein Buch, bei dem ich einfach jede Seite mitgelebt und mitgefühlt habe. Begeistert war ich davon. Und eben soo sehr begeistert, dass ich - ich habe es neulich schon einmal geschrieben - nicht mal die Fortsetzung davon gelesen habe, weil ich mir diesen Eindruck nicht trüben lassen wollte von einer weitergeführten Geschichte, die vielleicht nicht halten kann, was ich mir erhoffe.
Jedenfalls bin ich nun sehr gespannt auf das neue Buch von Colleen Hoover und hoffe, es kann mich ebenso mitreißen wie die Story von Layken und Will.

4. Welches "muss ich unbedingt haben"-Buch liegt am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher und warum hast du es noch nicht gelesen?
Das ist eine Frage, die ich unmöglich beantworten kann. Ich befürchte, die Liste mit den ungelesenen Büchern hat bei mir irgendwann eine dreistellige Zahlen-Grenze überschritten und ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, wieviele ungelesene Bücher ich TATSÄCHLICH besitze. Die stehen und liegen halt alle so mittendrin in den Regalen oder wurden im Laufe der Zeit bis ganz nach hinten oder unten durchgereicht und wieder umgeräumt und viele befinden sich jetzt außerhalb der sichtbaren Zonen meiner Regale. Ich habe viele Bücher, die ich irgendwann unbedingt mal haben wollte und sie dann aber doch nicht gelesen habe. Wenn ich mal alleine bei meinem Blog schaue und da einen Blick in meinen allerersten "In my mailbox"-Eintrag werfe, der war am 7.1.2011, dann waren das z.B. "Niemalsland" von Neil Gaiman und "Drood" von Dan Simmons - es gibt aber definitiv Bücher, die schon länger ungelesen bei mir rumliegen. "Niemalsland" habe ich irgendwann mal angefangen zu lesen und dann aber durch etwas Spannenderes ersetzt und "Drood" ... keine Ahnung, nach dem ersten "Kaufen"-Impuls hatte ich nie wirklich Lust, reinzulesen... :o

Montag, 20. Oktober 2014

Harry Potter und ich

Gefunden bei Elli.

1. Deine Harry Potter Geschichte, deine erste Begegnung mit Harry Potter?
Meine erste Bekanntschaft mit Harry Potter habe ich eigentlich meinem lesefaulen Bruder zu verdanken (Sorry F.!). Denn vor vielen vielen Jahren (ich weiß nicht mehr, wie alt ich war, 12 oder 13 vielleicht?!) haben meine Eltern meinem Bruder den ersten Harry Potter Band geschenkt - ich glaube, sie hofften, er würde mal mehr lesen. Das tat er jedoch nicht. Stattdessen stand das Buch eine Weile ungelesen im Regal bei ihm im Zimmer. Das war noch zu Zeiten, als der Riesen- Hype um die Bücher noch nicht aufgekommen bzw. gerade erst am Beginnen war. Irgendwann war ich mal ziemlich krank und bin zuhause geblieben statt zur Schule zu gehen. Ich weiß heute nicht mehr, warum, aber aus irgendeinem Impuls schnappte ich mir an diesem Tag das Harry Potter Buch und fing an zu lesen. Und dann konnte ich nicht mehr aufhören. Vom Schulfreund meines Bruders habe ich mir dann gleich am nächsten Tag Band 2 mitbringen lassen (der besaß den nämlich), und Teil 3 habe ich mir noch 2 Tage später von meinen Eltern kaufen lassen.

2. Hast du alle Bücher gelesen/ Filme gesehen?
Ja. Ab Teil 4 hieß es ja "Warten auf den nächsten Band", bis also das nächste Buch ins Deutsche übersetzt war. Und darauf hatte ich keine Lust. Ich hab ab Band 4 jedes Buch zuerst auf Englisch gelesen. Und dann auf Deutsch. Und dann wieder und wieder. Ich glaube, mittlerweile habe ich jeden Teil sowohl auf Englisch und Deutsch mindestens 3x gelesen. Die Filme gesehen habe ich auch alle, zumindest die ersten 3 konnten mich aber nie so vom Hocker hauen.

3. Wenn du sie gelesen hast - bevor du den Film geschaut hast oder danach?
Ich hab immer zuerst das Buch gelesen und dann den Film geschaut. Das ging ja auch gar nicht anders, die Filme erschienen ja immer erst mehrere Jahre später. Ich glaube, manche Wendungen in den Filmen kann man auch nur wirklich verstehen, wenn man die Bücher kennt, weil partiell doch arg gekürzt oder sogar umgeschrieben wurde in den Drehbüchern.

4. Dein liebster HP Band/ Film? Und der schlechteste?
Als Buch mag ich am liebsten Band 4, "Der Feuerkelch". Einfach, weil da soviel los ist. Und weil Ron, Hermine und Harry nicht mehr wirklich Kinder sind. Als Film mag ich aber am liebsten den 6. Teil, "Der Halbblutprinz", weil die den so herrlich lustig gemacht haben.

"Schlecht" würde ich nicht sagen, schlecht finde ich gar kein Buch und kein Film. Am wenigsten mag ich Buch 5, "Der Orden des Phönix", weil da alles so grau und fürchterlich trist und aussichtslos für Harry ist und der mir da eigentlich immer nur leid tut. Und bei den Filmen sind es eigentlich die ersten beiden, die mir weniger gefallen als der Rest.

5. Dein Lieblingscharakter gut/ böse?
Ach Gott. Ich glaube, ich war von seiner ersten Szene an ein Ron-Fan. Ron ist einfach immer toll, in jedem Buch, ein echter Freund und eben genau der, den Harry immer wieder an seiner Seite braucht. Aber ich mag auch George und Fred total. Dobby. Gilderoy Lockhart, weil er so schön durchgeknallt war. Mrs Weasley. Und und und...

Zu den bösen Charakteren: ich konnte ihn nie wirklich leiden, ganz besonders am Ende nicht, aber als böser Charakter ist Snape nun mal echt toll getroffen. Ebenso wie Lucius Malfoy. Und natürlich Dolores Umbridge, diese Kuh, der Inbegriff von Bosheit. Ja doch, die bösen Gestalten sind Frau Rowling ziemlich gut gelungen. 

6. Lieblingsschauspieler/in?
Und da bin ich wieder bei Ron, denn ich finde, Rupert Grint spielt ihn echt toll. Auch Ralph Fiennes als Voldemort macht seine Sache echt gut. Aber letztlich könnte ich gar nicht wieder aufhören, Personen aufzuzählen, wenn ich einmal anfange...

7. In welchem Haus würdest du am liebsten als Schüler/in in Hogwarts sein?
Hmmm. Soll ich mal ehrlich sagen, dass ich noch nie über diese Frage nachgedacht habe? Ich weiß es auch nicht. Ich weiß eigentlich nur sicher, dass ich nicht Slytherin sein wollen würde, weil die da irgendwie alle so schmierig sind. Und dumm (Stichwort: Pansy Parkinson...). Die Hufflepuffs kommen immer ein wenig ... "unschlau" daher, und Ravenclaw? Keine Ahnung, mit denen verbinde ich gerade irgendwie gar nichts... So von der Aufmachung und dem Auftreten wär Gryffindor schon cool (die haben auch einen tollen Aufenthaltsraum), aber ich glaube, da wäre ich zu wenig mutig für... ^^

8. Welches Haustier hättest du gern?
Ich bin ja ein Hundemensch, allerdings scheinen Hunde bei J.K. Rowling nicht so in der Gunst gestanden zu haben, als sie sich überlegte, was die Schüler nach Hogwarts mitbringen dürfen. Am nächsten läge dann ein Katze, aber ich glaube, ich würde mich für was Praktisches entscheiden und eine Eule wählen, die für mich die Post erledigen kann.

9. Gefällt dir das Ende oder hättest du es dir anders gewünscht/ vorgestellt?
Ich fand´s toll, so wie es war. Ich hätte mir in dem Epilog 19 Jahre später allerdings gewünscht, dass Frau Rowling mal noch durchblicken lässt, was so beruflich aus allen geworden ist. Erfährt man ja eigentlich nur von Neville.

10. Wolltest du auch schon immer mal Butterbier trinken?
Öhm... nö, eigentlich nicht. Ich stelle mir das irgendwie total klebrig-süß vor und wegen "Butter" habe ich ständig das Bild vor Augen, dass da oben drauf richtige Öl-Pfützen schwimmen... :o

11. Dein Lieblingsort?
Hach. Ich glaube, ich fänd es im Fuchsbau ganz toll, stelle mir aber auch Sirius´ Haus herrlich mysteriös vor - da gibt´s bestimmt ne Menge zu entdecken. Die Winkelgasse war immer toll beschrieben, und in die sich magisch vergrößernden Zelte von Rons Dad würde ich auch mal gucken wollen.

12. Lieblingslehrer - Schulfach?
Prof. Flitwick find ich klasse. Am besten und meisten lernen würde ich wahrscheinlich bei Prof. McGonagall und Prof. Lupin. Richtig Angst hätte ich bei Snape, ich geb´ s zu...
Zu den Fächern: interessant (bis auf Geschichte der Zauberei und Arithmantik) finde ich alle und ich würde alle mal ausprobieren wollen.

13. Traurigster Moment?
Auf immer und ewig die Szene, in der Dobby stirbt. Ich hab so geflennt! Ich hab geschluchzt und echt nicht fassen können, dass Frau Rowling ihn sterben lässt. Das find ich heute noch daneben.

14. Welches Fabelwesen ist dein Liebling?
Uhhh. Mal überlegen, was es gibt. Ich hab´s nicht so mit den Fabelwesen, ich fand das Zauberische immer interessanter. Vielleicht ein Irrwicht. Oder der Käfer, in den sich Rita Kimmkorn verwandelt?! Ach naja, am niedlichsten fand ich eigentlich die Gnome im Garten der Weasleys... ;)

15. Welches deutsche Buchcover gefällt dir am besten?
Das von Teil 7, "Die Heiligtümer des Todes". 

16. Was wäre bei dir im Raum der Wünsche?
Da kann ich nur Elli zitieren, die das gleiche geantwortet hat. Im Raum der Wünsche erscheint ja stets das, was man im jeweiligen Moment am dringendsten braucht oder wünscht. Jetzt gerade im Moment wäre das bei mir sicher eine Kopfschmerztablette :D

17. Hast du mit 11 auch auf einen Brief von Hogwarts gewartet?
Nein. Da war ich doch zu sehr Realist, mir war schon klar, dass wir Muggel keinen bekommen werden... Außerdem glaube ich, war ich eh schon älter als 11, als ich den ersten Band gelesen habe.

18. In was würde sich ein Irrwicht bei dir verwandeln?
In eine fiese Spinne, in einen fiesen Clown oder in dieses fiese Ding von "The Grudge", das so komische Geräusche macht.

19. Was ist dein Lieblingsartefakt?
Der Zeitumkehrer. Man, wie toll wäre das, wenn man hier und da immer mal ne Stunde zurückspringen könnte...

~~~

Wie sieht´s bei euch aus?

Sonntag, 19. Oktober 2014

In my mailbox: 2 Wochen frei, bitte!

Huhu!
Schon seit Tagen gehe ich mit einem seeligen Lächeln an meinen Bücherregalen vorbei, halte kurz inne und erwische mich dabei, wie ich verträumt über so manches Buch tätschele... 
Der Grund ist ein einfacher: ich habe in den letzten Wochen SO UNGLAUBLICH tolle neue Bücher bekommen, dass ich jetzt eigentlich ganz dringend 2 Wochen frei brauche, um wenigstens einen Bruchteil dieser neuen Schätze zeitnah zu lesen. Ich weiß jetzt schon, dass ich viele dieser Bücher notgedrungen - einfach weil ich so wenig Zeit zum Lesen habe - für einige Wochen in die Regale verbannen muss und sie erst nach und nach lesen kann, und das find ich so richtig doof!

Weil es so viel neuer Lesestoff ist, habe ich für mich außerdem beschlossen, mir ein "Buchkauffrei" für die nächsten Wochen aufzuerlegen. Mit einer Ausnahme: "Lockwood & Co.- Der wispernde Schädel" erscheint Ende Oktober und den MUSS ich mir einfach noch zulegen, weil ich a) schon so lange hibbelnd drauf warte und b) den eigentlich gern (thematisch passend) zu Halloween lesen möchte. Ansonsten aber werde ich wohl mal einige Zeit einen Bogen um Buchhandlungen und Online-Büchershops machen, denn ich komme ohnehin schon gar nicht mehr hinterher mit dem Lesen, und meine Regale sind auch einmal mehr heillos überfüllt.

Nichtsdestotrotz zeige ich euch meine neuen Bücher, die sich durch eine Mischung von gekauften Büchern, Rezensionsexemplaren und Buchmesse-Mitbringseln angesammelt haben.


Tom Rachman "Aufstieg und Fall großer Mächte" - Zugegeben, den Titel finde ich so schnarchig, dass ich wohl nie freiwillig zu diesem Buch gegriffen hätte, hätte ich es so in einer Buchhandlung entdeckt. Aber vor ein paar Tagen schwärmte irgendwo (ich glaube, bei Instagram) jemand von diesem Buch und da bin ich neugierig geworden. Mittlerweile würde ich soooo gern reinlesen - wenn ich nicht schon mitten in anderen Büchern stecken würde.

"Tooly Zylberberg liebt Tee, lange Spaziergänge und den Buchladen ›World’s End‹ in einem kleinen walisischen Städtchen, dessen stolze, wenn auch nicht gewinnbringende Besitzerin sie ist. Tooly hütet nicht nur tausende Bücher, sondern auch eine Fülle von Geheimnissen, ihre eigene Vergangenheit betreffend, die sie selbst nicht alle kennt. Als sie klein war, hatte ihr Vater sie entführt und war mit ihr durch die Welt gezogen, während ihre Mutter Sarah Chaos verbreitete, wo immer sie auftauchte. Doch waren da noch Humphrey, der griesgrämige Russe, der Bücher über alles liebte, und Venn, Sarahs Liebhaber, ebenso charismatisch wie egozentrisch, dessen Weltsicht Tooly für immer prägen sollte. Ein Dreieck, in dem Tooly versuchte, Grund unter die Füße zu bekommen, während das Leben sie durch die Luft wirbelte. Tooly fiel durch alle Netze und Raster – und doch wird sie am Ende ankommen in einem Leben, das das ihre ist. Ein großartig verdichteter Roman, in dem der Mut, sich seiner Vergangenheit zu stellen, leuchtet wie ein helles Licht."

~~~

Peter Stjernström "Das beste Buch der Welt" - Ist mir auf der Buchmesse aufgefallen; der Titel lässt ja große Erwartungen aufkommen. Hab ich zum Lesen vom Dumont Verlag bekommen und freu mich wie blöde drüber!


"Titus Jensen ist Schriftsteller und Alkoholiker. Vergeblich wartet er darauf, dass man seine eigenen Romane ernst nimmt, und macht sich stattdessen mit Lesungen fremder Werke zum Clown. Beim Zechgelage mit dem gefeierten Dichter Eddie X kommt ihm jedoch eine glorreiche Idee: Warum nicht einfach mal alles in ein Buch packen, was das Zeug zum Bestseller hat – ein wenig Liebe, ein paar gute Rezepte, ein bisschen Selbstfindung, die sicherste Diätmethode und den ultraspannenden Krimi-Plot?
Sofort macht sich Titus ans Werk und entwickelt ungeahnte Produktivität, auch dank seiner bezaubernden Lektorin Astra, die das Beste aus ihm herauszukitzeln versteht. Mit ihrer Hilfe schafft er den Absprung vom Saufen, findet zurück zum Schreiben und entdeckt, was ihm wirklich wichtig ist. Schon naht der ersehnte Durchbruch auf der Buchmesse in Göteborg – da macht ihm auf den letzten Metern Eddie X einen Strich durch die Rechnung: Auch der scheinheilige Liebespoet hat an der Idee des weltbesten Buchs Feuer gefangen und will Titus um jeden Preis zuvorkommen …"


~~~

Kai Meyer "Die Seiten der Welt" - Ja, ich hab es dann doch haben wollen, nachdem ich erst sehr unentschlossen war. Aber die ersten Rezensionen sind ja ziemlich gut, also bin ich gespannt.

~~~

Colleen Hoover "Hope Forever" - Von "Weil ich Layken liebe" war ich restlos begeistert, ich war richtig verliebt in die Geschichte. Die Fortsetzung habe ich daher nie gelesen, weil ich mir diesen Eindruck nicht verderben wollte. Auf das neue Buch der Autorin bin ich ebenfalls neugierig, mal sehen, ob sie mich wieder so beeindrucken kann.

~~~

Christine Vogeley "Die Liebe zu so ziemlich allem" - Schon den Titel fand ich toll und die Inhaltsangabe klingt auch herrlich schrullig. 


"In einer hübschen kleinen deutschen Stadt gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht, so viele seltsame Exponate stehen dort herum und in geheimnisvoller Verbindung zueinander. Carlotta Goldkorn, die nette, tüchtige, überarbeitete Kuratorin, bereitet dort gerade die nächste Ausstellung vor und sitzt zu diesem Zweck dem Stockholmer Literaturprofessor Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will.
Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick.
Und gleich darauf: eine Kettenreaktion dramatischer, aufwühlender Ereignisse mit (nicht gleich erkennbarem) Glückspotential: ein Paar fürs Leben, ein gelüftetes Familiengeheimnis, ein gerettetes Kind und mehrere Leute, die endlich zu sein wagen, die sie sind."


~~~

Libba Bray "The Diviners - Aller Anfang ist böse" - Lese ich momentan und finds ziemlich toll. Es spielt in den 20er Jahren in den USA und ich bin begeistert, wie diese Stimmung rübergebracht wird. Außerdem wird´s gruselig und fies - ich lese gleich mal direkt weiter...

~~~



James Frey "Endgame" - Ich bin auf den "Endgame"-Zug aufgesprungen, das wird ja gerade der neue Hype in der Leserwelt. "Endgame" soll mehr sein als nur ein normales Buch, verbunden über Internet, Spielchen und später auch Kinofilm ist das ganze wohl so etwas wie eine Riesen-Schnitzeljagd auf der ganzen Welt und offenbar kann man sogar Geld gewinnen. Die eigentliche Geschichte ist demnach gespickt mit Rätseln und Kryptogrammen, die man selbst lösen kann. Klingt spannend, also bin ich weich geworden und musste dieses Buch auch haben - obwohl die ersten Rezensionen gar nicht soo begeistert klingen.


"Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. 

Mehr als ein Buch - Geheime Botschaften im Text und Links im Buch führen zu einem gigantischen Krypto-Rätsel im Netz. Wer die Informationen entschlüsselt und das Rätsel als Erster löst, gewinnt 500.000 Dollar in Gold. ENDGAME von James Frey ist ein einzigartiges, crossmediales Konzept, das neben Buch, Krypto-Rätsel und dem Gold ein aufwendiges Handy-Spiel sowie einen Kinofilm umfasst."


~~~

Jessi Kirby "Der Soundtrack meines Lebens" - Von "Dein eines, wildes, kostbares Leben" von Frau Kirby hat mir unglaublich gut gefallen, also wollte ich auch mal noch in ein anderes Buch der Autorin reinschnuppern.

"Für Honor bricht eine Welt zusammen, als der wichtigste Mensch in ihrem Leben stirbt: Ihr Bruder Finn fällt im Irak. Sein Geschenk zu Honors Schulabschluss trifft kurz nach der Todesnachricht ein – Konzertkarten für das Abschiedskonzert der Sängerin, die die Geschwister ein Leben lang mit ihrer Musik begleitet hat. In Finns Auto startet Honor einen Roadtrip quer durch die USA, begleitet von Rusty, Finns chaotischem besten Freund. Der Trip erweist sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Bald fliegen zwischen den beiden die Fetzen, doch je länger sie unterwegs sind, desto mehr verwandeln sich diese in Funken …"

~~~

Andreas Eschbach "Der Jesus-Deal" - Davon hab ich hier schon mehrfach gesprochen, es ist die Fortsetzung von "Das Jesus-Video", was für mich immer wieder ein Lese-Highlight ist. Das Buch hab ich mir auf der Buchmesse signieren lassen und hoffe, ich komme bald dazu, es zu lesen.

~~~

Kennt ihr eins der Bücher, habt ihr selbst schon welche davon gelesen? Ist der Hype um "Endgame" gerechtfertigt?


(Inhaltsangaben von amazon.de)

Samstag, 18. Oktober 2014

"Meine wundervolle Buchhandlung" - Petra Hartlieb

DuMont Buchverlag, 2014
18,00 Euro

Lese-Bingo: Ein nicht-fiktionales Buch

Handlung:

Petra Hartlieb lebt gemeinsam mit ihrer Familie in und über einer Buchhandlung. Ihrer eigenen. Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sie sich im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung in Wien. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt. Im Herzen ist Petra Hartlieb noch immer Hippie geblieben, auf dem Papier ist sie aber nun schon seit zehn Jahren Unternehmerin. 

In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind. Petra Hartlieb erzählt in einem schlagfertigen und humorvollen Ton, der jede Zeile zu einem großen Vergnügen macht und jedes Kapitel zu einer Liebeserklärung an die Welt der Bücher.

(Quelle: buecher.de)


Meine Meinung:

"Eigentlich sollte eine Schweigeflicht für Buchhändler eingeführt werden, denn was die Buchauswahl manchmal über einen Menschen aussagt, sollte nicht herumerzählt werden." (S. 176)

"Meine wundervolle Buchhandlung" liest sich, als würde man mit einer guten Freundin, die zufällig in einer Buchhandlung arbeitet, gemütlich beim Kaffeeplausch zusammensitzen und eben dieser Freundin beim Erzählen zuhören. Denn genau das ist es im Prinzip, was Petra Hartlieb hier tut: sie erzählt aus ihrem Leben als Buchhändlerin. 
Das war sie nicht immer. Sie und ihre Familie kauften kurzerhand eine Buchhandlung in Wien und mussten sich von einem Tag auf den anderen mit den neuen Bedingungen, Anforderungen und vor allem Katastrophen anfreunden. Von der ersten Seite an kann man nun aus dem Munde von jemandem, der sich auskennt, erfahren, was es heißt, in einer Buchhandlung zu arbeiten. Dabei nimmt Frau Hartlieb kein Blatt vor den Mund; sie lässt die unschönen Seiten der Arbeit ebenso durchscheinen wie die angenehmen freudigen Momente; sie beschreibt kuriose Momente, kauzige und eigenwillige Käufer, und erklärt, dass der Umstand, Bücher zu lieben, nicht unbedingt gleichbedeutend ist und einhergeht mit dem Ziel, auch mit Büchern zu arbeiten.
In diesem Bericht werden vielmehr sowohl die Romantiker als auch die Skeptiker bedient. Die Romantiker, die Bücher-Liebenden, die denken, es gäbe keinen schöneren Job als den eines Buchhändlers, werden eines Besseren belehrt. Die Skeptiker, die meinen, die Bücherbranche hätte keine Zukunft und Buchhandlungen wären ohnehin vom Aussterben bedroht, bekommen aufgezeigt, dass es so nicht sein muss.

Mir haben die Schilderungen von Frau Hartlieb gut gefallen, weil sie ehrlich sind, sowohl die Sonnen- als auch Schattenseiten des Berufs beleuchten und weil sie dennoch unterhaltsam sind und Frau Hartlieb trotz des beschriebenen Stresses ihres Jobs ihren Humor scheinbar nicht verloren hat.

Ein kleiner Kritikpunkt geht jedoch an den Preis des Buches: für so ein schmales Büchlein von gerade mal 209 Seiten 18,00 Euro zu verlangen finde ich nicht nachvollziehbar und auch recht unangemessen, selbst wenn es sich um ein gebundenes Buch handelt...


Ein herzliches Dankeschön an buecher.de!

Freitag, 17. Oktober 2014

"Ich bin Promi, also schreibe ich ein Kinderbuch"

Nicht zuletzt bei der Buchmesse in Frankfurt ist mir aufgefallen, dass heutzutage offenbar fast jeder, der möchte, ein Buch schreiben kann. Und es auch tut. Allen voran irgendwelche "Promis" (oder Personen, die gerne welche wären oder die glauben, sie wären welche) meinen, sie müssten sich jetzt neben ihrer Schauspiel-Karriere, ihrer Moderatoren-Tätigkeit, ihrer "ich-hab-gar-keine-Ahnung-was-du-tust-und-warum-du-eigentlich-bekannt-geworden-bist" - Arbeit und ihren diversen Auftritten im Scheinwerferlicht eine Geschichte ausdenken und diese aufschreiben. (*hust hust* Vielleicht sind dabei natürlich auch noch andere Personen beteiligt, die ganz gravierende Schritte bei der Entstehung des Buches übernehmen... Wegweisende und zu Papier bringende Schritte, sozusagen - wer weiß das schon... *hust hust*)

Und damit meine ich nicht mal nur Biografien. Ok, wenn jemand im hohen Alter meint, ´jetzt ist die Zeit reif, meine Memoiren zu schreiben´; naja, warum auch nicht. Vielleicht findet sich ja jemand, der sie liest. Oder wenn Hape Kerkeling meint, er müsse seine Kindheit in einem Buch verarbeiten - so what. (Ich mag Hape Kerkeling übrigens sehr, das nur mal am Rand. Ich habe also im Prinzip kein Problem damit, wenn er ein Buch schreibt. Sein "Ich bin dann mal weg" fand ich allerdings nicht so erhellend wie offenbar manch andere Leser...)

Aber wen meine ich denn? Nun, zum Beispiel Personen wie


  • Hilary Duff - ist Schauspielerin (scheinbar singt sie auch), irgendwann bin ich über ihre Buchreihe "Elixir" gestolpert (und muss sogar ganz ehrlich sagen, dass mir Band 1 und 2 gar nicht so übel gefallen haben)
  • Bettina Zimmermann - ist Schauspielerin, hat nun aber ein Kinderbuch namens "Mo- Ich bin jetzt wach!" geschrieben
  • Katja Burkard - kennt man als Moderatorin bei RTL, hat ebenfalls Kinderbücher geschrieben namens "Prinz Grünigitt" und "Rundherum und hin und her - Zähneputzen ist nicht schwer"
  • Diana Amft - Schauspielerin, aber auch Kinderbuch-Autorin von "Die kleine Spinne Widerlich"
  • Rocco Stark (WER???) - öhmm, eine Berufsbezeichung fällt mir bei ihm nicht ein; jedenfalls hat er auch ein Kinderbuch geschrieben namens "Der Moppelkönig: Eine unglaubliche Geschichte"
  • Collien Ulmen-Fernandes - war mal Moderatorin, hat sich nach der Geburt ihres Kindes aber wohl ebenfalls gedacht, ´jetzt schreib ich ein Buch´ und schrieb "Ich bin dann mal Mama"

Neuester Promi-Zugang, von dem ich gelesen habe: Jason Segel, besser bekannt als der "Marshall" aus How I Met Your Mother, oder aus so manchen Kinofilmen. Ja, auch der hat jetzt ein Buch geschrieben, oder besser gesagt: sich gleich das Ziel gesetzt, eine Trilogie draus zu machen. Gruselig soll das Buch sein, und damit bin ich natürlich sogleich neugierig geworden. "Nightmares" heißt das gute Teil und es erscheint im November auf Deutsch. 

Was ich mit dem Geschreibsel eigentlich sagen will: Ich verstehe nicht, warum jeder meint, Bücher schreiben zu müssen. Versteht mich nicht falsch: meinetwegen kann JEDER Bücher schreiben, wenn er oder sie will. Ist doch schön, wenn es immer wieder Neues gibt und der Büchermarkt nicht eingeht wegen Schreibfaulheit. Ich verstehe nur nicht, warum sich das a) bei "Prominenten" irgendwie so häuft - Ist das vielleicht ein neuer Trend bei den Celebrities, oder fällt das nur so auf, WEIL es eben Promis sind?! Haben die mit ihrem eigentlichen Job nicht genug zu tun?; und b) warum alle in die Kinderbuch-Sparte abdriften. Mich stört das nicht, es fällt nur auf. Ist es am "leichtesten", ein Kinderbuch zu schreiben? Weil die am wenigsten Text brauchen? Weil die den einfachsten Text brauchen? Weil die mindestens zur Hälfte aus Illustrationen bestehen, die jemand anderes herstellt?

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich die o.g. Bücher nicht kenne. Vielleicht sind die alle ganz wunderbar, das möchte ich auch keinem absprechen. Und ich möchte mit diesem Post auch nicht sagen, dass Schauspieler oder Moderatoren etc. nicht in der Lage wären, Bücher zu schreiben. Ich hab nichts dagegen, dass Promis Bücher schreiben. Aber es ist mir eben aufgefallen und daher kann man das ja einfach mal laut sagen, ne?

Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass Helene Fischer ein Kinderbuch veröffentlicht.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Gemeinsam lesen

Heute bei Weltenwanderer

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Der Wald der träumenden Geschichten" von Malcolm McNeill, da bin ich auf Seite 200.


Wo Max herkommt und wer er ist, können ihm nicht einmal seine Adoptiveltern sagen. Doch das ist nicht das einzige Rätsel im Leben des kleinen Waisenjungen: Er besitze die Gabe, Menschen verschwinden zu lassen, erfährt er von zwei unheimlichen Fremden, dem eigenbrötlerischen Wissenschaftler Boris und der phantastischen Mrs Jeffers. Ob das Verschwinden seiner Eltern mit seinem Fluch zu tun hat?
Die Lösung beider Rätsel liegt tief verborgen im »Wald des Anfangs«, dem Ursprung aller Geschichten bevölkert mit phantastischen und magischen Wesen, die Max bei seiner Suche helfen und ihn begleiten.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Dann sind wir uns ja einig!", sagte Mrs Jeffers, schlug sich auf die Oberschenkel und sprang geschäftig auf.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Hm, das ist schwierig mit dem Buch. Ich habe es bereits auf einigen Blogs und anderen Online-Quellen gesehen; und auch wenn ich bewusst keine Rezensionen dazu komplett lese, so habe ich trotzdem mitbekommen, dass dieses Buch die Gemüter teilt. Viele sind vom Anfang, vom Schreibstil, von den vielen Ideen, die der Autor hat, zunächst begeistert. Aber dann habe ich schon von so vielen Lesern gehört, dass irgendwann ein Punkt im Buch kommt, wo man ratlos davor sitzt und man gar nicht mehr weiß, ob es einem jetzt noch gefällt oder nicht. Das Buch bekommt zunehmend seine Längen und ist nicht durchgängig spannend oder gar interessant. Außerdem wird es immer abstruser. (Hab ich gehört.) Und offenbar bin ich (auf Seite 200) nun ebenfalls an der Stelle angelangt, an dem es langsam komisch wird. Ich habe das Buch neulich schon für einige Tage Pause weggelegt und jetzt am Wochenende wieder zu lesen begonnen. Ich glaube, was mich gerade wesentlich an dem Buch stört, ist die Tatsache, dass der Autor sooo viele Ideen hineinbaut und die irgendwie kein richtig stimmiges Bild ergeben. Eben noch ging es um mysteriöses Verschwinden von Menschen, dann wurde alles ein wenig märchenhaft, und nun soll es um Drachenjäger gehen. Zuviel des Guten? Ich werd´s sehen, ich habe ja noch einige Seiten vor mir...

4. Aus aktuellem Anlass: Wart ihr auf der Buchmesse in Frankfurt? Hat es euch gefallen? Ist das etwas, das euch anzieht oder ist euch das zuviel Trubel um Bücher, Autoren und Verlag?
Ja, ich war da, wie man dem kleinen Bericht von gestern entnehmen kann. Ich gucke generell schon ganz gern mal auf eine Buchmesse, und bei der Leipziger Buchmesse bin ich eigentlich jedes Jahr, schon alleine deswegen, weil die nur 1 Stunde Autofahrt von meinem Zuhause entfernt ist. Aber ich bin eher jemand, der durch die Hallen schlendert und sich einfach nur umsieht. Ich bin kein Blogger, der diese Zusammenkünfte wirklich nutzt, um sich mit Verlagsarbeitern oder Autoren auszutauschen oder um zig neue Bekanntschaften zu knüpfen. Manch einer mag jetzt sagen, "Aber das ist doch Sinn so einer Messe", aber ist halt so. Ich hab viel mehr Spaß dran, mich da wirklich nach Büchern umzusehen, die ich noch nicht kenne.


Montag, 13. Oktober 2014

Nicht noch ein Buchmesse-Beitrag!! (+Gewinnspiel)

Das mag sich der ein oder andere von euch wahrscheinlich denken; vor allem diejenigen, die eben selbst nicht auf der Buchmesse waren und ungern unter die Nase gerieben bekommen, was sie deswegen verpasst haben. Ich versteh das gut, mir geht es da genauso.
Ich war in Frankfurt auf der Buchmesse, aber ich verzichte an dieser Stelle einfach mal auf einen großen Beitrag dazu, was ich wann an welchem Ort und warum getan und wen ich wo getroffen habe. Andere Blogs übernehmen das derzeit viel besser und ausführlicher. Es folgen stattdessen einfach ein paar Messe-Eindrücke von mir. (Fotos gibt´s auch nicht viele. Sorry.)
Bei mir liegt das auch daran, dass ich die beiden Tage, an denen ich vor Ort war, relativ programmlos bestritten habe und eigentlich nur so durch die Gänge geschlendert bin. Korrektur: durch die Gänge geschoben und geschubst wurde.
Falls man glauben mag, dass auf der Buchmesse an den Fachbesuchertagen (Mi, Do und Fr) vielleicht nicht ganz so viel los ist wie an den Publikumstagen (Sa und So) - dann liegt man eindeutig falsch. Ich war schon einmal auf der Frankfurter Buchmesse, damals an einem Sonntag; es war brechend voll. Dieses Mal war ich am Do und Fr da; und es war brechend voll. 

Ich weiß auch nicht. Mir war das da alles viel zu voll und zu eng und gedrückt gebaut. Die Stände waren teilweise so schmal, boten kaum Platz zum Stehen geschweige denn zum Sich-Umsehen. Oftmals versperrten Sitzgruppen oder irgendwelches Mobiliar die Auslagen, sodass man nicht mal einen Schritt ran treten und sich die Bücher in Ruhe anschauen konnte. Und wenn sich genau vor den Bücherregalen nun die Diskussionsgruppen formieren oder Verlagsbeschäftigte mit Autoren etc.
reden - dann drängelt man sich ja nun auch nicht dazwischen und fragt, ob man mal eben vorbei kann. Das fand ich also an vielerlei Stelle wirklich blöd geplant; ich hab mir daher diverse Regale überhaupt nicht näher ansehen können, was ich echt schade fand.
(Auf der Buchmesse in Leipzig bin ich ja eigentlich jedes Jahr und ich muss sagen, ich habe das Gefühl, dass das dort besser läuft. Voll und überlaufen ist es dort auch, aber dort hatte ich noch nie den Gedanken "Warum baut man seine Tische und Sitzpolster so bescheuert vor seine Auslagen, dass niemand rankommt?!")

Harry Potters Monsterbuch in der Auslage

Davon abgesehen war es schön, interessant, bunt und laufintensiv - meine Füße taten schon nach Tag 1 höllisch weh. Wie schon gesagt, hatte ich kein wirkliches Programm geplant; und Lesungen oder ähnliches, die ich unbedingt hätte hören wollen, fanden an diesen beiden Tagen auch nicht statt. Ich hätte mir gern "Mitternachtsweg" von Benjamin Lebert signieren lassen, wenn ich ihn am Stand von Hoffmann & Campe mal gesehen hätte (Donnerstag sollte er eigentlich dort sein, aber ich hab ihn jedes Mal, wenn ich langgeschlendert bin, nicht gesehen). Ansonsten wollte ich eigentlich nur definitiv zur Signierstunde von Andreas Eschbach am Freitag, was auch geklappt hat :)

Herr Eschbach beim Signieren

Ich glaube, ich bin an unzähligen Bloggern (und vielleicht auch Autoren) vorbeigelaufen, die ich halt einfach nur nicht vom Sehen kenne. Und man (=ich) starrt ja den anderen nun auch nicht so unverschämt auf die Schilder an der Brust, um herauszufinden, wer da gerade hinter einem steht. Das fand ich ein wenig schade; andererseits gab es ja spezielle Bloggertreffen, bei denen man sich ganz unverblümt auf die Schildchen hätte starren können - nur waren die eben alle erst am Wochenende. Ebenso wie viele andere Veranstaltungen, die natürlich an einem Publikumstag "mehr Sinn" machen als an einem Wochentag, wo nur Fachbesucher vor Ort sind. 
Etwas schade fand ich auch, dass man am Do und Fr noch keinerlei Bücher kaufen konnte, das geht in Frankfurt erst am Sonntag, am letzten Messetag. (In Leipzig ist das auch besser geregelt, da darf man auch früher kaufen; nur mal so nebenbei gesagt.) Im Übrigen hält das manche Personen aber nicht davon ab, sich
die Bücher aus den Auslagen einfach in ihre Taschen zu stopfen. Ich hab manchmal echt gedacht, mein Schwein pfeift, ich meine, immerhin ist das Diebstahl. Nur weil´s eine Messe ist und so rappelvoll, dass es nicht jeder sofort sieht, kann man sich die Sachen doch nicht einfach so einpacken! Offenbar sehen das manche Messebesucher jedoch anders.

Nur Shaun das Schaf ist Shaun das Schaf...
Mein Fazit: Irgendwie gefällt es mir auf der Buchmesse in Leipzig besser, muss ich sagen. Organisatorisch und platz-mäßig scheint mir da einiges besser geplant zu sein. Der Trip nach Frankfurt hat Spaß gemacht, auch wenn es anstrengend war; aber ich würde beim nächsten Mal schon überlegen, ob ich noch einmal an einem Fachbesuchertag hinfahre. Zum einen fand ich es doof, dass man vor Ort nichts kaufen konnte (ich bin nun mal eine Impulskäuferin, die sofort haben will, was sie sieht), zum anderen fanden die wirklich interessanten Dinge halt einfach erst am Wochenende statt.

Also ... bis zu nächsten Buchmesse in Leipzig, würde ich mal sagen ;)

~~~~~

Psst: Zu gewinnen gibt es
NUR die Hummel, nicht das Buch...
Kurzerhand habe ich mich entschieden, noch eine kleine Sache zu verlosen. Und zwar gab es auf der Buchmesse für eine Fotoaktion die "Messehummel" vom Bastei Lübbe Verlag, eine kleine gehäkelte Hummel, die als Maskottchen auf dem Buch "Hummeln im Herzen" von Petra Hülsmann zu sehen ist (habe ich HIER rezensiert und kann ich nur jedem empfehlen zu lesen!)
Nun habe ich diese Hummel zweimal, also werde ich eine verschenken. Wer Interesse an dieser kleinen Hummel hat, die als Schlüsselanhänger genutzt werden kann, schreibt einfach bis Mittwoch (15.10.) bis 20 Uhr hier drunter einen Kommentar oder eine Email an i-am-bookish@web.de. Ich versende nur nach Deutschland! Der Gewinn wird nicht ausgezahlt und ich übernehme keine Garantie dafür, dass die Sendung heile bei dir ankommt - wir hoffen einfach das Beste ;)




© alle Fotos: http://i-am-bookish.blogspot.com

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Auf nach Frankfurt...

... heißt es und daher stecke ich mitten im Packen und Vorbereiten und am-an-alles-Mögliche-denken. Die nächsten zwei Tage bin ich in Frankfurt auf der Buchmesse. Mal schauen, was mich erwartet :) Bis dann!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Gemeinsam lesen

Diese Woche bei Schlunzenbücher

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Heute stelle ich euch mal ein ebook vor, das ich seit einer kleinen Ewigkeit auf meinem Kindle hatte. Vor gut 2 Wochen habe ich einfach mal angefangen, reinzulesen und war positiv überrascht: "Dreaming Anastasia" von Joy Preble, in Kindle-isch ausgedrückt bin ich bei Pos. 2266 von 3614.


"Anastasia Romanov thought she would never feel more alone than when the gunfire started and her family began to fall around her. Surely the bullets would come for her next. But they didn't. Instead, two gnarled old hands reached for her. When she wakes up she discovers that she is in the ancient hut of the witch Baba Yaga, and that some things are worse than being dead.
In modern-day Chicago, Anne doesn't know much about Russian history. She is more concerned about getting into a good college—until the dreams start. She is somewhere else. She is someone else. And she is sharing a small room with a very old woman. The vivid dreams startle her, but not until a handsome stranger offers to explain them does she realize her life is going to change forever. She is the only one who can save Anastasia. But, Anastasia is having her own dreams…"



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"I lean back against my pillow and study the lacquer box."

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
Wie schon gesagt, hatte ich dieses ebook bereits eine ganze Weile ungelesen auf dem Kindle. Ich weiß heute nicht mehr, wie ich jemals darüber gestolpert bin, aber ich nehme an, es waren die Schlagworte "Romanov", "Baba Yaga" und "Russian history", die irgendwas in mir zum Aufblinken gebracht und meinen Finger auf den Button "Kaufen" gelenkt haben. Irgendwie stehe ich auf Geschichten, die mit alten russischen Zarenzeiten zu tun haben - auch wenn ich sowas letztlich viiiel zu selten lese. (Ich würde gern mal eine Biographie oder sowas über die Romanovs lesen, kennt da jemand ein gutes Buch?) Besonders interessant fand ich diese Geschichte hier, weil sie letztlich einen wahren Fakt verfolgt: sehr lang wurde ja überlegt, ob Anastasia Romanov das Attentat tatsächlich irgendwie überlebt hat, weil nicht alle Leichname gefunden wurden. Das ist erst vor ein paar Jahren passiert, wenn ich mich richtig erinnere. Das fand ich also sehr interessant - und letztlich hat mich auch das ebook bisher noch nicht enttäuscht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

4. Liest du Reihen lieber am Stück oder hast du gerne noch andere Bücher zwischen den einzelnen Bänden?
Wenn ich einen Teil 1 beende, mir das Buch so richtig gut gefallen hat und ich weiß, dass es eine Fortsetzung geben wird, dann würde ich immer am liebsten direkt weiterlesen. Das klappt leider in den seltensten Fällen, weil die Nachfolgebände meistens noch nicht erschienen sind. Manchmal hab ich Glück und entdecke Buchreihen erst so spät für mich, dass ich sie aber komplett nacheinander lesen kann, Bsp. "Die Tribute von Panem" oder die "Maze Runner" Reihe. Manchmal hab ich dann aber auch eine "Überdosis", wenn ich ewig lang nur mit den gleichen Figuren, mit den gleichen Schauplätzen und Handlungsabläufen zu tun habe. Dann find ich es eigentlich ganz entspannend, was komplett anderes dazwischen zu lesen. 

Montag, 6. Oktober 2014

"Everflame: Feuerprobe" - Josephine Angelini

Dressler Verlag, 2014
19,99 Euro

Handlung:
Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden - und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian - und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst - und einer unerwarteten Liebe.
(Quelle: hier)


Meine Meinung:
Ich befürchte, Frau Angelini und ich kommen auf keinen gemeinsamen Nenner oder grünen Zweig oder wie auch immer man das nennen möchte. Ich habe schon ihre erste Buchreihe, diese "Göttlich-" Bücher, im Buch 1 recht entnervt und schockiert angesichts mancher Handlungswendungen nach der Hälfte abgebrochen. Ihre neue Buchreihe "Everflame" lockte mit einer interessant klingenden Inhaltsangabe, aber schon nach wenigen Kapiteln musste ich mir auch hier eingestehen, dass dieses Buch einfach nicht mein Fall ist.
Die ersten Kapitel sind noch ganz nett und stellen Hauptfigur Lily ins Scheinwerferlicht. Die hat es nicht ganz leicht, scheinbare Allergien und diverse Gesundheitsprobleme machen ihr das Leben ziemlich schwer und sorgen dafür, dass sie auch für ihren Schwarm Tristan eigentlich nicht mehr ist als eine gute Freundin. Als es ihr mal wieder so richtig mies geht, landet sie - wie durch Zauberhand - in einer Art Parallelwelt, in der ihre Doppelgängerin Lilian an der Macht ist. In dieser Welt ist einiges im Argen und Lily fragt sich zunehmend, welche Rolle sie hier zu spielen hat.
Und genau das ist so ein Punkt, der mich beispielsweise gestört hat: auch ich habe null durchgeblickt, welche Rolle Lily spielen soll. Hier wird lange nichts wirklich erklärt, die Erzählung schwappert so vor sich hin an der Oberfläche, ohne mal genauer zu werden. Auch ich habe mich gefragt, worauf das hier alles hinauslaufen soll. Man merkt schnell, dass Lily die Gute und Lilian die Böse ist - aber was plant die eine mit der anderen? Ich musste auch feststellen, dass Lilys "Alter Ego" Lilian nicht unbedingt dazu beiträgt, sie sympathischer zu machen als Romanfigur. Denn so außergewöhnlich Lily vielleicht vom Äußerlichen wirkt, so langweilig und vorhersehbar erschien sie mir als Persönlichkeit. Lilian, die neben der lieben und herzensguten Lily wie ein echtes Scheusal wirkt, ist ja letztlich nur eine andere Seite von Lily - in einer anderen Welt. 
Mir hat es außerdem viel zu lange gedauert, bis hier endlich mal was passiert, und selbst das ist dann so undurchsichtig, dass ich ratlos die Seiten umblätterte. Die Welt, in der Lily landet, ist eine merkwürdige Mischung aus Alt und Modern, mit Wolkenkratzern und viel Technik; gleichzeitig ziehen die Männergruppen wie Jäger durch die Wälder, sitzen um Lagerfeuer herum und schnitzen ihre Pfeilspitzen für die Bögen. Ach ja, und die Magie natürlich. Irgendwie kann nahezu jeder mit irgendwelchen Wunschsteinen zaubern und tolle Sachen anstellen. Komisch. 
Als dann schließlich auch noch das altbekannte Muster einer Dreiecksbeziehung durchblitzte, war ich schon ziemlich genervt und gelangweilt. Hier fehlt einfach eine Sogwirkung oder irgendetwas, das so verblüffend und unerwartet ist, dass man einfach mehr davon wissen möchte. Die Story und die Figuren haben mich einfach nicht interessiert und das wurde von Seite zu Seite schlimmer. Ich geb´s zu: irgendwann habe ich begonnen, nur noch quer zu lesen und hier und da auch mal eine Seite zu überblättern, bis das Ende in Sicht kam.

Fazit:
Auch die "Everflame"-Reihe von Frau Angelini trifft nicht meinen Geschmack; diese Bücher werde ich ebenso wenig verfolgen wie ihre erste Buchreihe.



Sonntag, 5. Oktober 2014

Lese-Update und Neuzugänge

Hallo ihr!
Irgendwie ist ganz schön was los in der letzten Zeit und daher alles recht stressig. Nächste Woche geht es für 2 Tage nach Frankfurt auf die Buchmesse, und dieser Trip möchte ja auch (wenigstens ein bisschen) geplant sein. (Die Wahrheit sieht allerdings ohnehin wieder so aus, dass ich relativ planlos durch die Hallen laufe und mich von den Massen mitschieben lasse...) Da hier jedenfalls momentan auch aus diesem Grund nicht viel los ist auf dem Blog und ich mich auch erfolgreich vor dem Schreiben von Rezensionen drücke, gebe ich wenigstens mal einen Einblick in meine aktuellen Lektüren - damit ich mich hier überhaupt mal wieder zu Wort melde.

Ich habe in den letzten Tagen eigentlich eine ganze Menge gelesen. Verschlungen habe ich beispielsweise "Die Auserwählten: Im Labyrinth" von James Dashner, den ersten Teil der "Maze Runner" Trilogie, der ja bald auch in den Kinos startet. Nach ersten Schwierigkeiten, in die Story hineinzufinden, wurde das Ganze immer spannender und ich habe Seite um Seite verschlungen, bis spät in die Nacht hinein. Zum Glück habe ich Teil 2 "In der Brandwüste" ebenfalls gleich zuhause liegen, sodass ich im Prinzip gleich weiterlesen könnte - ich bin aber irgendwie noch nicht dazu gekommen. Auch, weil sich andere Bücher vordrängeln.
Ganz spontan aus einer Laune heraus schnappte ich mir in den letzten Tagen nämlich "Harry Potter 2 und 3", die beide jeweils innerhalb weniger Stunden durchgelesen waren. Manchmal brauche ich mittendrin einfach eine Dosis Harry. Aktuell bin ich mitten in Band 4 (die Quidditch-Weltmeisterschaft geht gleich los), aber werde diesen Teil jetzt wohl eher nebenbei lesen, wenn mir mal danach ist. Denn eigentlich möchte ich momentan in erster Linie - bevor nächste Woche die Fortsetzung "Der Jesus-Deal" erscheint - noch einmal "Das Jesus-Video" von Andreas Eschbach lesen. Ich habe so eine herrlich alte Taschenbuchausgabe von 1998, die schon völlig vergilbt und zerlesen aussieht, aber da ich die Geschichte irgendwie immer wieder ganz toll finde (auch nach etwa 10x Lesen), liegt mir diese Ausgabe doch sehr am Herzen. Nächste Woche gesellt sich dann der Nachfolger dazu, allerdings wohl als Gebundene Ausgabe - wie ich das optisch im Regal finde, werde ich dann sehen... ^^ (Mit viel Glück schaffe ich es auch, mir das Buch nächste Woche auf der Frankfurter Buchmesse signieren zu lassen!!)

Lesen wollte ich eigentlich auch "Mitternachtsweg" von Benjamin Lebert - hat noch nicht geklappt. Ebenso wie "Lockwood & Co.: Die seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud, das ich im Prinzip auch gern nochmal lesen möchte, bevor Ende Oktober die Fortsetzung erscheint. Aber man kommt ja zu nichts!!!

Und auch sonst habe ich seit einer Weile wieder so viele angefangene Bücher bei mir liegen; ich weiß auch nicht, wie ich das immer wieder schaffe. So habe ich bei "Dancing Jax" von Robin Jarvis mittlerweile etwas mehr als ein Drittel gelesen, "Der Wald der träumenden Geschichten" von Malcolm McNeill steht auf Seite 168 auf der Warteliste. Den dritten Teil der "Abaton"-Reihe von Jeltsch & Kraemer habe ich schon vor Wochen angefangen, lese aber irgendwie immer - wenn überhaupt - nur ein paar Seiten weiter und habe jetzt etwa ein Viertel des Buches durch. Angefangen habe ich auch "Das Sternenhaus" von Kimberley Wilkins, bei dem ich aber schon nach gut 15 Seiten solche Déjà- vus zu ihren anderen beiden Büchern hatte (die Stories ähneln sich irgendwie immer sehr...), dass ich spontan auch erstmal keine Lust mehr darauf hatte. Lesen werde ich es demnächst aber trotzdem, weil ich es ganz unerwartet vom Verlag bekommen habe, worüber ich mich sehr gefreut habe.

So. Ausstehende Rezensionen gibt es selbstverständlich auch. Definitiv soll es welche geben zu "Everflame" von Josephine Angelini und zu "LOG OUT!" von Oliver Uschmann und Sylvia Witt - aber wie ich oben schon erwähnt habe, drücke ich mich momentan ganz erfolgreich gegen das Aufschreiben irgendwelcher Meinungen zu Büchern. Ich will einfach nicht :(

Damit das Ganze auch weiterhin nicht von Erfolg gekrönt ist, sind neue Bücher bei mir eingezogen, die dann auch gern gelesen werden wollen. Das sind diese hier:




Habt einen schönen Restsonntag! Fährt von euch jemand nach Frankfurt zur Buchmesse?

Powered by Blogger.

© i am bookish, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena