Montag, 30. Juni 2014

Gelesen im Juni 2014

Heute mal ohne viel Gerede:

Gelesen im Juni

Nadine Erdmann "Mind Ripper"
Truman Capote "Frühstück bei Tiffany"
Mary Simses "Der Sommer der Blaubeeren"
Robison Wells "Du kannst keinem trauen" (Rezension folgt)
Kerstin Gier "Ein unmoralisches Sonderangebot"
Carlos Ruiz Zafón "Der Fürst des Nebels"
Christoph Marzi "5 Tage im April"
Katarina Bivald "Ein Buchladen zum Verlieben" (Rezension folgt im August)
Miriam Toews "Kleinstadtknatsch" (Rezension folgt)


Meine Favoriten im Juni



Einen *hellauf-begeistert-in-Jubelschreie-verfall* Knüller hatte ich in diesem Monat nicht, aber sehr gefallen haben mir "5 Tage im April" und "Ein Buchladen zum Verlieben"

Meine Enttäuschung im Juni

Hab ich eigentlich nicht wirklich. Ich fand "Ein unmoralisches Sonderangebot" von Kerstin Gier ein wenig enttäuschend, weil ich irgendwie etwas Lustigeres erhofft hatte. Und auch "Der Fürst des Nebels" von Carlos Ruiz Zafón gehört definitiv nicht zu seinen besseren Büchern. Aber so ein richtiges Anti-Buch gab es im Juni bei mir nicht.

Und bei euch?

Freitag, 27. Juni 2014

Aktion: Prequel zu "Küss niemals deinen Ex"

Vor ein paar Wochen habe ich euch das ebook "Küss niemals deinen Ex" von Birgit Kluger (siehe HIER) vorgestellt, das mir ziemlich gut gefallen hat; eben eine richtig schöne urlaubsleichte Sommerlektüre.
Vor kurzem hat mir die Autorin nun mitgeteilt, dass es ein Prequel zur Story gibt, weil es viele Leser interessiert hat, wie sich die beiden Hauptfiguren Jana und Lex eigentlich kennengelernt haben. Diese Story ist ab sofort als ebook unter dem Titel "Lügner küssen besser" zu erhalten. Der Knüller: das ebook gibt es für kurze Zeit gratis, und zwar HIER! Also: zuschlagen. (Und wer es noch nicht getan hat, kann sich "Küss niemals deinen Ex" gleich noch dazu holen: KLICK)


Birgit Kluger "Lügner küssen besser"
Die Tarotkarten sagen die große Liebe voraus, aber Jana ist skeptisch. Nach zwei Jahren als Single hat sie den Glauben daran verloren, dass ihr „der Richtige“ begegnet. Doch dann trifft sie ihren attraktiven Nachbarn Lex und plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, ob der Tarot nicht doch recht hat. Wenn da nicht diese andere Karte gewesen wäre, die behauptet alles sei nur von kurzer Dauer ...



Weitere Infos gibt es z.B. auch auf der Homepage der Autorin oder bei Facebook.

Donnerstag, 26. Juni 2014

"5 Tage im April" - Christoph Marzi

Arena Verlag, 2014
14,99 Euro

Lese-Bingo: Ein Buch, das in diesem Jahr erscheint

Handlung:
Als Jack sich - mit einem rätselhaften Brief in der Tasche - auf den Weg nach Seals Head Harbor macht, ahnt er noch nicht, welches dunkle Geheimnis ihn dort erwartet. Schnell begreift Jack, dass er in dem kleinen Küstenort kein Fremder ist. Auf mysteriöse Weise scheint seine eigene Vergangenheit mit der Legende des Ortes verbunden zu sein. Nach einer Reihe merkwürdiger Ereignisse will Jack bereits die Flucht ergreifen. Da taucht plötzlich Sadie auf, das Mädchen mit den meerblauen Augen. Sie ist die Einzige, die ihm bei der Suche nach Antworten helfen kann. Mit Sadie verbringt Jack fünf Tage, die sein Leben für immer verändern.
(Quelle: hier)


Meine Meinung:
"Es gibt keine Zufälle. Genauso wenig, wie es ein Vielleicht gibt." (S. 135)

Daumen hoch für dieses neue Marzi-Buch! Während ich mich mit manch anderen Büchern des Autoren teilweise sehr schwer tue und mir die Marzi-ische Schreibweise ab irgendeinem Punkt immer das Hirn verknotet, hat hier einfach mal alles gepasst!
"5 Tage im April" ist ein Roman über Jugendliche und für Jugendliche. Im Mittelpunkt steht Jack, der sich nach einem Unfall seiner Mutter kurzerhand auf und davon macht. Mit dabei: ein Brief. Seine Mission: diesen Brief zu überbringen, und dieses Vorhaben führt ihn nach Seals Head Harbor, ein kleines Küstenstädtchen in Maine.

Ich hab mich direkt in die Beschreibungen des Ortes verliebt! Nach Maine will ich eh mal, und Herr Marzi trifft nun auch noch genau die richtigen Worte und Beschreibungen, um ein unglaublich heimeliges und schönes Bild eines malerischen beschaulichen kleinen Ortes am Meer heraufzubeschwören. Dadurch wird eine wunderbare Atmosphäre geschaffen und das richtige Feeling verbreitet - Sommerfeeling, würde ich fast sagen. Denn Beschreibungen von dem Küstenstädtchen Seals Head, vom Meeresrauschen und vom Möwenkreischen haben bei mir direkt das "Urlaub an"-Zentrum im Hirn aktiviert. Auf diese Art und Weise kann man "5 Tage im April" fast als Sommer-Urlaubsbuch bezeichnen, das man wie im Flug durchgelesen hat.
Jedoch macht Jack eigentlich keinen Urlaub in Seals Head, sondern er kommt einem Geheimnis auf die Spur - einer Geschichte, die mit seiner eigenen Familie zu tun hat und die ihm endlich über seine eigenen familiären Wurzeln Gewissheit bekommen lässt. Und dass er dieses Geheimnis zu entdecken wagt, ist für manche in Seals Head Harbor ein echter Dorn im Auge...
Wie schon angedeutet, habe ich manchmal etwas Probleme mit dem Schreibstil des Autoren. Aber hier war alles schick: keine überschwänglich-metaphorischen Schilderungen und Sätze, die einem die Ohren klingeln lassen, keine märchenhaft anmutenden Begegnungen und rätselhafte Geschehnisse. Sondern nachvollziehbare Gedankengänge von Jack, der nach dem Unfall seiner Mutter schlicht und einfach nicht weiß, wie es weitergehen soll und was der Morgen bringt. Auf dieser Sinnsuche kann man ihn hier wunderbar begleiten, denn Christoph Marzi trifft durchweg die richtigen Töne und man kann sich nur zu gut in Jacks missliche Lage hineinversetzen.
Hübsch verpackt ist die ganze Geschichte mit sympathischen Nebenfiguren, einem fiesen Oberschurken, der nicht einsehen will, wenn er verloren hat, und einer kleinen Liebesgeschichte, die innerhalb von 5 Tagen gar nicht so unrealistisch und unglaubwürdig daherkommt, wie man zunächst vielleicht vermuten würde. Nur das Ende. Die Erklärung. Hm. Das war für meinen Geschmack dann doch etwas zu Daily Soap-artig.


Dienstag, 24. Juni 2014

Gemeinsam lesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese momentan wieder so viel parallel und gleichzeitig. Wundersamerweise habe ich noch bei keinem der Bücher den Faden verloren. Für heute wähle ich mal "Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald aus. Das habe ich gestern Abend erst angefangen und bin jetzt auf Seite 52.


"Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt die arbeitslose Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara plötzlich mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung einen Laden. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: »Die verlässlichsten Autoren«, »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel tatsächlich zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern. Zum Beispiel einen ziemlich leibhaftigen Mr. Darcy …"



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Wenn Sara gewusst hätte, welche Diskussionen sie in der Stadt auslöste, hätte sie gestaunt."
 
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Hmmmm, eigentlich noch gar nichts. Bisher gefällt es mir sehr gut. Schön geschrieben, macht Laune und Lust, dran zu bleiben. Auch die einzelnen Kapitelüberschriften gefallen mir. Das Buch erscheint erst im August, daher wird inhaltlich natürlich noch nicht zuviel verraten.
 
 
4. Was wäre der Grund, aus dem du dein aktuelles Buch innerhalb der nächsten 50 Seiten abbrechen würdest? Was müsste passieren? Oder wäre das undenkbar und warum?
Das würde nur passieren, wenn die Handlung und vor allem die Atmosphäre im Buch auf den nächsten 50 Seiten eine arge Kehrtwende machen und plötzlich absolut unglaubwürdig, dumm oder völlig ärgerlich werden würden. Wenn Sara sich plötzlich als so richtig dumme Kuh erweisen würde, oder wenn das Dorf plötzlich ausstirbt. Oder ... ach keine Ahnung, einfach, wenn es halt nicht mehr passt. Wenn ich plötzlich nicht mehr das zu lesen bekomme, was ich anhand des Klappentextes erwarten würde, oder wenn mich die Handlung aus irgendwelchen Gründen maßlos aufregt oder verärgert. Oder mich langweilt.
Ich denke aber, all das wird bei "Ein Buchladen zum Verlieben" nicht passieren.
 
 

Montag, 23. Juni 2014

"Der Sommer der Blaubeeren" - Mary Simses

blanvalet Verlag, 2014
9,99 Euro

Lese-Bingo: Ein Buch einer Autorin

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Handlung:
Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …


Meine Meinung:
"Der Sommer der Blaubeeren" ist unbeschwerte leichte Sommerlektüre, die zum Träumen einlädt, die die Gedanken baumeln lässt und die unweigerlich den unbändigen Appetit auf einen Blaubeer-Muffin weckt. Wie schon der Titel sagt, spielen die Blaubeeren eine durchaus gewichtige Rolle, die sich durch das ganze Buch zieht.
Die Geschichte von Ellen, die den letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen möchte und dabei ungewollt in ihre eigene Familiengeschichte eintaucht, liest sich schnell weg und weiß dabei bestens zu unterhalten. Das Ganze ist ein typischer Frauenroman mit schönem Ambiente, knackigen Kerlen und den Wunsch nach Mehr im eigenen Leben. Trotzdem wird es keineswegs kitschig oder driftet gar in völlig abwegige Handlungswirrungen ab. Mir hat der langsame Sinneswandel in Ellen gut gefallen, die nach und nach hinterfragt, was ihr Leben ausmacht und ob sie sich nicht viel mehr auf die Wurzeln besinnen sollte, die ihre Großmutter ihr vorgelebt hat. Und seien wir ehrlich, in die kleine Stadt Beacon, in der das Leben noch in Ordnung ist, kann man sich ja auch nur verlieben. Partiell hat mich die ganze Story ein wenig an den Film "Sweet Home Alabama" erinnert. Kopfkino vorprogrammiert. Pageturner-Qualitäten sind ebenfalls gegeben.
Etwas gestört hat mich, dass die Romantik nicht so recht in Erscheinung treten wollte, die Gefühlsduselei hätte in meinen Augen einfach mehr sein können. Zudem hab ich mich mit der angeblichen Jahreszeit nicht anfreunden können. Es soll Sommer sein, die Hauptfigur Ellen ist jedoch eigentlich immer am Frieren und alle tragen langärmelige Kleidung. Für das ultimative Sommerfeeling beim Lesen war das nicht sehr förderlich.
Trotzdem eine nette und charmante kleine Geschichte, und wer sich nicht an einem vorhersehbaren Buchende stört, der wird hier viel Spaß haben.





Ein herzliches Dankeschön an Blogg dein Buch und den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar und das wunderbare Überraschungspaket!  




Sonntag, 22. Juni 2014

In my mailbox

Ich muss schon sagen, seitdem der große allbekannte Online-Versandhändler (*hust amazon hust*) in letzter Zeit so in Verruf geraten ist, habe ich meine Bestellungen dort wirklich (geradezu drastisch) reduziert. Eigentlich lade ich mir dort momentan nur noch ebooks oder mp3s runter, was zwar auch noch nicht so ganz rebellisch gegen die Machenschaften des großen bösen A´s rüberkommt - aber immerhin ein Anfang. 
Dieses Mal musste ich jedoch eine Ausnahme machen: ein Gutschein war Schuld. Kurzerhand eingelöst und jetzt habe ich folgende zwei neue Schätze in den Händen:

Christoph Marzi "5 Tage im April"
Als Jack sich - mit einem rätselhaften Brief in der Tasche - auf den Weg nach Seals Head Harbor macht, ahnt er noch nicht, welches dunkle Geheimnis ihn dort erwartet. Schnell begreift Jack, dass er in dem kleinen Küstenort kein Fremder ist. Auf mysteriöse Weise scheint seine eigene Vergangenheit mit der Legende des Ortes verbunden zu sein. Nach einer Reihe merkwürdiger Ereignisse will Jack bereits die Flucht ergreifen. Da taucht plötzlich Sadie auf, das Mädchen mit den meerblauen Augen. Sie ist die Einzige, die ihm bei der Suche nach Antworten helfen kann. Mit Sadie verbringt Jack fünf Tage, die sein Leben für immer verändern. 



Beatrix Gurian "Stigmata - Nichts bleibt verborgen"
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …




~ ~ ~ ~ ~
Ich muss gestehen, ich war zunächst skeptisch, ob ich wieder ein Buch von Herrn Marzi versuchen will, irgendwie war bei den letzten Büchern immer irgendwas, was mir nicht gefallen hat. Aber dieses Buch soll nun so ganz anders sein, nichts fantastisches, nichts märchenhaft-unerklärliches, sondern eher eine Geschichte im Hier und Jetzt. Und das macht mich dann doch neugierig.
Und auf "Stigmata" bin ich schon gespannt, seit ich es zum ersten Mal in irgendwelchen Vorschauen erspäht habe. Ich hoffe auf etwas richtig schön gruselig-mysteriöses!! :D

Samstag, 21. Juni 2014

Auch noch gelesen (Kurzrezensionen)

So. Weil die gelesenen Bücher in der letzten Zeit doch etwas überhand genommen haben, meine Motivation, mich an Rezensionen zu setzen, dagegen jedoch nicht... - gibt es heute wenigstens kurze Meinungsäußerungen zu einigen Büchern.


Truman Capote "Frühstück bei Tiffany"
(Lese-Bingo: Ein vergessener Klassiker)
Die Geschichte von Holly Golightly ist so ein kultureller Everlast, der auch in 20 oder 30 Jahren noch ein Begriff sein wird. Jeder hat den Titel schon einmal gehört, gefühlt jeder Zweite kennt den Film. Bis vor kurzem kannte ich weder Film noch die Buchvorlage und war überrascht, als ich das Büchlein (108 Seiten) in meinen Bücherregalen erspähte. Ich hatte schlicht vergessen, dass ich das Buch besitze. Kurzerhand hab ich es gelesen, dauerte ja nicht lange, und nun kann ich guten Gewissens sagen "Ja, ich kenne "Frühstück bei Tiffany"". Ich hab es neulich schon in den Kommentaren so erwähnt: viele finden den Film ja ganz zauberhaft und wunderschön. Liegt vielleicht auch an Audrey Hepburn, keine Ahnung, ich kenne keinen Film mit ihr. Nur habe ich mir jetzt nach dem Lesen gedacht, dass ich vielleicht lieber zuerst den Film hätte sehen sollen, bevor ich das Buch lese. Denn jetzt, wo ich die Romanvorlage kenne, habe ich gar keine Lust mehr, den Film zu sehen.
Irgendwie habe ich es mir schwer getan mit Holly Goligthly und ihrer aufbrausenden ungebremsten Art. Plappert sie im Film auch so viel? Und ohne Punkt und Komma? Ich fand das teilweise unglaublich nervig, auch wenn es sicher ein fester Bestandteil ihrer Persönlichkeit ist. Auch ihre Naivität, ihre Unverblümtheit, ihre traumtänzerische Art, in den Tag hinein zu leben, ihre so unglaubwürdige Vergangenheit und ihre Sturheit. Ja, Holly Golightly ist ohne Frage ein sehr komplexer und vielschichtiger Charakter in der Literatur; nicht umsonst verdreht sie allen Männern den Kopf. Aber auf mich hat dieses kurze Zusammentreffen zwischen Holly und ihrem schriftstellerischen Nachbarn "Fred", der ja eigentlich nicht so heißt, leider keinen rechten Zauber ausüben können. Mir hat irgendwie der Charme gefehlt, von dem immer alle schwärmen. Das Ganze war so schnell wieder vorbei, plötzlich war ich auf der letzten Seite angekommen; und auch wenn mir die letzten Sätze im Buch ausgesprochen gut gefallen haben, so bleibt dennoch mein Eindruck, dass hier irgendetwas fehlt im Gesamtbild.

Carlos Ruiz Zafón "Der Fürst des Nebels"
(Lese-Bingo: Das erste Buch eines deiner Lieblingsautoren)
Die Bücher von Carlos Ruiz Zafón haben einen Platz in meinen Bücherregalen sicher, seitdem "Der Schatten des Windes" wortwörtlich mein Herz erobert hatte. "Der Fürst des Nebels" ist der Debütroman des Autoren, und auch wenn man schon hier etwas von seinen schriftstellerischen Künsten erahnen und entdecken kann, fehlt diesem ersten Roman dennoch ein wenig das Besondere und Mitreißende. Hier haben mir stellenweise Beschreibungen etc. gefehlt, nicht nur von Personen, sondern von so ziemlich allem, was irgendwie zur Entstehung eines "Bildes im Kopf" dazu gehört. Eindrucksvoll fand ich bereits hier (wie in seinen nachfolgenden Büchern), dass der Herr Zafón unglaublich gut Stimmungen und Atmosphären vermitteln kann; das Düstere und Undurchschaubare in diesem Buch kommt definitiv durch. Jedoch bringt "Der Fürst des Nebels" für mich ein wesentliches Manko mit sich: es lässt so viele Dinge unerklärt. Ich habe nach dem Lesen der letzten Seite soviele Fragen und einen ganz gravierenden Aspekt in der Handlung verstehe ich gar nicht, der aber nicht unrelevant ist und für mich daher irgendwie einem Logikfehler gleich kommt.

Veronica Rossi "Geborgen - In unendlicher Weite"
Der dritte Teil und letzte Teil der Reihe um Aria und Perry. Ich hab ihn erwartet, denn trotz anfänglicher Skepsis im ersten Buch, ob mir diese Geschichte wohl überhaupt gefallen mag, hat sich nach und nach eine Form der Begeisterung für diese Bücher bei mir aufgebaut. Auch hier im letzten Teil ist mir wieder dieses merkwürdige Zusammenspiel von neuartiger futuristischer Technik neben völlig boden-, fast rückständigen Waffen und Methoden aufgefallen. Aber gerade die Mischung hat die Bücher wiederum von Beginn an ausgezeichnet. Letztlich kann ich zu diesem letzten Buch gar nicht allzu viel sagen. Mir hat es gefallen, manche Wendungen fand ich etwas merkwürdig, aber im Gesamten hat es gestimmt. Das letzte Drittel des Buches ist schön Showdown-artig gestaltet, das tatsächliche Ende dagegen aber fast zu unspektakulär. Trotzdem hat mir der Abschluss und das Ende, das Aria und Perry ereilt, schlussendlich gut gefallen.

Kerstin Gier "Ein unmoralisches Sonderangebot"
Ich habe mittlerweile einige der Bücher von Kerstin Gier gelesen und amüsierte mich bei den meisten davon prächtig. Irgendwas total lustiges oder herrliche Umschreibungen oder Gedanken sind dabei immer zu finden und bringen mich immer zum Kichern. Bei "Ein unmoralisches Sonderangebot" war das leider nicht so sehr der Fall, hier gab es - in meinen Augen - wenige wirklich lustige Stellen, die zum Lächeln animieren. Irgendwie habe ich mich jedoch auch von Beginn an nicht mit der Grundhandlung anfreunden können: weil es der Vater so will, sollen seine beiden Söhne für 6 Monate ihre Frauen tauschen. Am Ende winkt jedem 1 Million. Was das Ganze soll und mit welchem Ziel der besagte Vater dieses Unterfangen startet, leuchtete mir durchweg nicht ein. Auch sonst haben mir die Wendungen gerade zum Ende hin nicht so wirklich gefallen; das erschien mir doch alles sehr vorhersehbar und klischeehaft. Insgesamt ist das in meinen Augen nicht das stärkste Buch von Kerstin Gier.


Donnerstag, 19. Juni 2014

Einmal Weltuntergang, bitte.

Nächstes Buch zum Lesen gesucht. Ich möchte Endzeitstimmung. So richtig trübe Aussichten, alles grau in grau und überhaupt - alles blöd. Ich hab Lust auf undurchsichtige Gesellschaftsformen, beknackte Regeln, die keiner versteht, richtig fiese Typen, die das Sagen haben, die aber keiner mag. Ich möchte tapfer kämpfende Helden, die sich aus der Aussichtslosigkeit rauswurschteln wollen, die höhere Ziele haben, die Gerechtigkeit wollen und dabei so richtig schon verzweifelt sind. Das ganze bitte auf dem Planeten Erde - oder das, was davon übrig ist - und nicht in fremden Universen, in denen die Bewohner grün sind, 3 Augen haben oder sich nur über Morse-Gedanken verständigen. Ich hätte gern so ein richtiges Abenteuer, bei dem man sich die Fingernägel abkaut (oder es zumindest in Erwägung zieht), bei dem man atemlos die Seiten umschlägt, mit den Protagonisten mitfiebert und am liebsten laut rufen würde "Jetzt knall ihm doch endlich eine!", und gern darf es - trotz (oder gerade wegen?!) aller Anzeichen von Weltuntergang - bitte auch romantisch werden. (Ich bin nun mal ein Mädchen.) Aber nicht kitschig. Dann schon lieber Zombies.

So. Wem jetzt spontan "Die Tribute von Panem" in den Sinn kommen - lasst euch gesagt sein: das war soeben auch mein erster Gedanke. Aber die Reihe kenn ich ja nun schon. Ich hätte zwar eigentlich überhaupt nichts gegen einen Re-Read, aber dann blicke ich mit schlechtem Gewissen in meine Bücherregale und denke mir, vielleicht sollten erstmal andere dran sein. Und aus diesem Grund gebe ich hier einen Überblick über einige ungelesene Bücher aus meinen Regalen, die - nach meinem ersten Empfinden - irgendwie in diese Weltuntergangs-Sparte fallen könnten und passen könnten. Da ich die Bücher alle noch nicht kenne, kann ich natürlich auch völlig daneben liegen. Aber vielleicht/ wahrscheinlich/ hoffentlich habt ihr ja schon welche der folgenden gelesen und könnt mir sagen: 

Was soll ich lesen?!?!?!?!?!?!?!? Was passt?


  • "Deadline 24" von Annette John
  • "Die Auserwählten - Im Labyrinth" von James Dashner
  • "Gefangen" von Rebecca Lim
  • "Vollendet - Der Aufstand" von Neal Shusterman
  • "Selection" - Kiera Cass (soviel zum Thema "Romantik wär nett", aber ich befürchte hier schlimmste Bachelor-artige Zustände... o.O )
  • "Das verbotene Eden: David & Juna" von Thomas Thiemeyer
  • "Die Welt, wie wir sie kannten" von Susan Beth Pfeffer
  • "Die Einzige" von Jessica Khoury
  • "Die Verratenen" von Ursula Poznanski
  • "Flammen über Arcadion" von Bernd Perplies
  • "Sternenfeuer" von Amy Kathleen Ryan
  • "Messias-Maschine" von Chris Beckett
  • "Die Rebellion der Maddie Freeman" von Katie Kacvinsky
  • "Warm bodies" von Isaac Marian (um auch die Zombies dabei zu haben...)
  • "Das Leuchten" von Kat Falls
  • "Gone" von Michael Grant
  • "Alterra" von Maxime Chattam
  • "Shatter me" von Tahereh Mafi

Könnt ihr was empfehlen? Was soll ich als nächstes lesen?? 



Dienstag, 17. Juni 2014

Gemeinsam lesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ausgesucht habe ich heute "Kleinstadtknatsch" von Miriam Toews, das habe ich allerdings noch gar nicht angefangen zu lesen, insofern bin ich auf der ersten Seite (Seite 7).

"Hosea Funk, der Bürgermeister des kleinen Städtchens Algren, fiebert dem Besuch des Premierministers entgegen. Der kommt aber nur dann, wenn Algren wirklich die kleinste Stadt Kanadas ist. Dafür sind genau 1500 Einwohner nötig, nicht mehr und nicht weniger. Hosea denkt scharf nach: Bekommt nicht Veronica Epp bald Drillinge??! Dann ließe sich doch der Aussiedlerhof an der Stadtgrenze ausgemeinden. Hosea kämpft nach Kräften für die 1500, aber natürlich kommt ihm das Leben immer wieder dazwischen."
 
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Algren war die kleinste Stadt Kanadas."

3. Was möchtest du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Das Buch liegt schon ewig in meinen Bücherregalen. Ehrlich, sind bestimmt schon 6 oder 7 Jahre. Aus dem Grund dachte ich mir gestern, da ich für das Lese-Bingo ja auch die Kategorie "Ein Buch aus dem unteren Ende deines SuBs" bedienen muss, würde sich so ein Buch doch anbieten.
Weiß allerdings noch nicht, was mich hier erwartet. Ich finde, die Inhaltsangabe von "Kleinstadtknatsch" klingt schräg, lustig und unterhaltsam - ob das Buch das aber letztlich wirklich halten kann, davon muss ich mich erst überzeugen. Und ich habe ja, wie gesagt, noch nicht mal reingelesen. Also mal schauen.
 
4. Heute eine knifflige Frage ganz im Zeichen der Fußball-WM: Versetze dich in den Protagonisten (Hauptcharakter) deines aktuellen Buches hinein: Wie steht er/sie zum Thema Fußball? Ist er/sie ein Fan? Würde er/sie sich mitreißen lassen?
Hm, das weiß ich nicht, da ich ja noch nichts von der Hauptfigur gelesen habe. Da Hosea Funk ja aber gedanklich scheinbar mehr bei den Einwohnerzahlen seines Städtchens hängt als bei allem anderen, glaube ich, dass er eher keine Zeit für Fussball hat.

Sonntag, 15. Juni 2014

In my mailbox

Hallo gleichgesinnte Lesebegeisterte!
Nach ein paar sehr informativen, erinnerungsreichen, sonnigen, aber auch ziemlich anstrengenden (HITZE!!! *ächz*) Kongresstagen in Hamburg bin ich wieder in heimischen Gefilden am Start, hatte die letzten beiden Tage allerdings dann auch sogleich einen ziemlichen Durchhänger. Aus dem Grund habe ich ein reines faules Lesewochenende eingelegt, mit Betonung auf "Lese", denn irgendwie habe ich gleich 2 Bücher komplett durchgelesen - hab es gar nicht so gemerkt. Gestern "Du kannst keinem trauen" von Robison Wells (siehe unten) und heute "Ein unmoralisches Sonderangebot" von Kerstin Gier, das ich heute Vormittag ganz unverhofft auf meinem Kindle gefunden habe. (Das Problem, dass ich keinen Überblick mehr über meine Bücher habe, greift zunehmend auch auf meine ebooks über.) Das erste ist echt total spannend und endet so fies!! (Forsetzung gibt es im August.) Und das zweite, das von Kerstin Gier, hatte ich mir etwas lustiger erhofft, was es leider nicht halten konnte, zumindest habe ich bei anderen Romanen von ihr schon weitaus mehr lachen müssen.

In den letzten Tagen gab es - abgesehen von "Der Sommer der Blaubeeren", das ich euch neulich schon gezeigt habe - 3 neue Bücher:


Victoria Alvarez "Das Flüstern der Seelen"

London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. 
Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei...


Dieses Buch habe ich mir spontan in Hamburg gekauft, weil ich für die Rückfahrt keinen Lesestoff mehr hatte ("Der Sommer der Blaubeeren" war bereits am Mittwoch ausgelesen...). Da das Buch schon eine Weile auf meiner Wunschliste stand, hat das gut gepasst. Allerdings habe ich dann auf der Rückfahrt trotzdem nicht eine einzige Seite davon gelesen.


Katarina Bivald "Ein Buchladen zum Verlieben"
Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt die arbeitslose Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara plötzlich mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung einen Laden. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: »Die verlässlichsten Autoren«, »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel tatsächlich zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern. Zum Beispiel einen ziemlich leibhaftigen Mr. Darcy …

Das Buch gab es ganz unverhofft zum Vorablesen von buecher.de. Und ich freu mich drüber!! Denn die Geschichte klingt doch echt wunderbar, so gemütlich mit Büchern, schrulligen Dorfbewohnern und einer Liebesstory am Rande. Ich bin gespannt!


Robinson Wells "Du kannst keinem trauen"

Der 18-jährige Benson hat ein Stipendium für ein Elite-Internat ergattert. Doch die Schule ist nicht wie erwartet: Umgeben von Stacheldraht und hohen Mauern, ohne Kontakt zur Außenwelt sind die Schüler dort Gefangene. Es gibt keine Lehrer, aber strikte Regeln, deren Einhaltung durch Kameras überwacht und mit harten Strafen geahndet wird. 
Die Schüler sind gezwungen, um ihr Überleben an der Schule zu kämpfen. Gegen die Regeln verliebt sich Benson in Jane. Als sie bei einem brutalen Kampf schwer verletzt wird, macht Benson eine grauenvolle Entdeckung …


Neulich spontan gekauft und - wie schon gesagt - an nur einem Tag durchgelesen, weil´s echt spannend ist. Sehr jugendlich gehalten, aber wirklich lesenswert.


~ Ich wünsch euch einen guten Start in die neue Woche! ~

Ein Herz für Mängelexemplare

Ich geb´s zu: ich bin komisch, wenn es um gebrauchte Bücher geht. Ich mag es einfach gar nicht, wenn ich nicht weiß, wer ein Buch vor mir schon gelesen hat, was er damit schon alles angestellt hat und in welchem Zustand dieses Buch dann eben entsprechend bei mir ankommen würde, wenn ich es gebraucht irgendwo bestelle. Gebrauchte oder antiquarische Bücher direkt im Laden kaufen gehört damit auch nicht wirklich zu den Beschäftigungen, bei denen man mich beobachten könnte. Ich hab beim (online) Kaufen von gebrauchten Büchern schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht und bin diesbezüglich einfach ... abgeschreckt.
Ganz anders ist das bei Mängelexemplaren. Bücher also, die irgendeine kleine unbedeutende Macke haben, die ein (langes oder nicht ganz so langes) Dasein in einer staubigen Lagerhalle fristen mussten, davon vielleicht einen kleinen Schönheitsfleck mitgenommen haben: einen Kratzer, Dellen, einen kleinen Riss im Schutzumschlag, vielleicht einen kleinen Fleck auf irgendeiner Buchseite. Mit solchen Büchern habe ich überhaupt keine Probleme, immerhin geben die einem Buch auch erst so richtig Charakter: das Buch hat schon einiges ausgehalten und durchgestanden. In meinen Bücherregalen stehen daher diverse Mängelexemplare.

Die meisten davon kommen von Arvelle. Arvelle ist ein Online-Buchversender für neue, aber eben auch als Mängelexemplar gekennzeichnete Bücher. Diese Kennzeichnung besteht nicht selten nur aus einem kleinen Stempel oder einem Strich auf der Buchunterseite, wo also ohnehin niemand hinsieht. Denn tatsächlich ist es so: mehr als die Hälfte der Bücher, die ich bei Arvelle als preisreduzierte Mängelexemplare bestelle, sind EINWANDFREI in Ordnung und haben eigentlich überhaupt keinen (offenkundigen) Makel an sich. Nicht selten habe ich mit freudestrahlenden Augen meine Arvelle-Bücherpakete ausgepackt, die Bücher von oben bis unten beäugt und mich daraufhin ernsthaft gefragt "Wieso ist das als Mängelexemplar eingestuft?!"
Versteht mich nicht falsch: umso besser für mich! Ich finde bei Arvelle immer Bücher, die schon lange auf meiner Wunschliste stehen, die ich wirklich gern lesen möchte, aber auch mir völlig unbekannte Bücher, die ich manchmal einfach auf gut Glück mit bestelle. Arvelle ist in dieser Hinsicht wirklich fantastisch und ich wurde vom Service dieses Anbieters auch wirklich noch nie enttäuscht. Kostenlose Lieferung gibt es ab 19 Euro - und ich brauch euch nicht extra erklären, dass ich diesen Betrag eigentlich immer problemlos erreiche, wenn ich eine Bestellung bei Arvelle starte. Besonders toll finde ich auch, dass man sich ab bestimmten Preisgrenzen der Bestellung noch ein Buch gratis dazu auswählen darf. Auch dieses Angebot hab ich schon häufiger in Anspruch genommen. Die Lieferung kommt schnell und sehr gut und sicher verpackt in stabilen Kartons. Auch CDs und DVDs sind bei Arvelle zu finden, sowie Non-Book Artikel. Recht neu im Angebot sind ganze Aktionspakete, bei denen man ganze Buchreihen komplett zusammen bestellen und dabei sparen kann.

Ich bestelle wirklich gern bei Arvelle und bin noch nie enttäuscht worden. Wer die Seite noch nicht kennt, sollte ihr mal einen Besuch abstatten:



Samstag, 14. Juni 2014

"Gleeorg und Gleeobadra: Eene Geschischde vom Gligg" - Werner Holzwarth, Henning Löhlein

Mitteldeutscher Verlag, 2014
9,95 Euro


Handlung:
Was treiben Kühe so auf der Weide, wenn sie sich unbeobachtet fühlen? Sie philosophieren über das Glück und die Rolle der Kleeblätter dabei. Als echte Widerkäuer nehmen sie dabei natürlich auch das Für und Wider in den Blick. Am Ende lautet das Fazit: »Man muss bloß an das Glück glauben, dann hat man es auch.« Oder wie Kuh Gleeobadra es muht: »Mor muss bloß ans Gligg glom, dann hat mors ooch.«


Meine Meinung:
"Gleeorg und Gleeobadra" ist im wahrsten Sinne "Eene Geschischde vom Gligg", aber auch eine Geschichte davon, dass dieses manchmal ganz anders kommen kann als gedacht. Dieses Buch besteht aus wunderbaren farbigen Abbildungen sowie einer Geschichte über eine Kleeblattfamilie, deren Nachwuchs unerwarteterweise ein vierblättriges Kleeblattkind ist - ganz anders geraten als die restliche dreiblättrige Familie also. Die Illustrationen im Buch sind wirklich schön und so liebevoll; ich hätte nicht gedacht, dass man einer Zeichnung eines Kleeblatts soviel menschliches Leben einhauchen kann... 
Das Besondere an diesem Büchlein ist jedoch, dass die Geschichte im sächsischen Dialekt geschrieben ist. Das macht natürlich dann besonders Laune, wenn man es laut vorliest. Die Geschichte der Kleeblattfamilie gibt es jedoch nicht nur in Sächsisch, sondern in 12 ganz verschiedenen Dialekten (veröffentlicht in insgesamt 7 Verlagen), beispielsweise auch auf Bayrisch, Berlinerisch, Plattdeutsch, Schwäbisch oder Hessisch, sodass sich das Buch z.B. wunderbar als Geschenkidee eignet, wie ich finde. Zumal die Botschaft des Buches (dank eines herrlich unkonventionellen und überraschenden Endes) ebenso besonders ist: das Glück schlägt manchmal merkwürdige Wege ein und zeigt sich in ganz unerwarteten Momenten. Man muss nur dran glauben.


Ich danke Frau Hengstenberg und dem Mitteldeutschen Verlag ganz herzlich für dieses Leseexemplar!


Sonntag, 8. Juni 2014

Ich geh dann mal forschen...

Freunde, IST DAS HEIß!!! Pffff.... Was ist denn da los?! Ich mag so Wetter ja im Prinzip schon eher gar nicht, aber wenn man dann noch verreist und in der Sonne ne Weile unterwegs ist, find ich´s nochmal extra anstrengend.
Denn genau das tu ich in dieser Woche. Ich melde mich für die nächsten Tage bloggermäßig ab. In Hamburg findet ein ziemlich großer, ziemlich internationaler neurowissenschaftlicher Kongress statt und ich bin mit am Start und werde u.a. auch eigene Ergebnisse vorstellen. (Mein Nervositätslevel steigt übrigens schon beim Schreiben dieser Worte ins Unermessliche... :/ )
Jedenfalls schlage ich mir dafür sogar Pfingsten um die Ohren und verzichte auf meine Feiertage - alles für die Wissenschaft. Hmpf. Irgendjemand hat sich offenbar gedacht "Hey, lass uns doch mal einen Kongress über Pfingsten machen" - und die ganzen Streber-Wissenschaftler finden das auch noch gut. (Ich nehm mich da jetzt mal diskret von aus.) Bis einschließlich Donnerstag heißt es also: Vorträge, Symposien, Posterpräsentationen - vielleicht schleichen wir uns aber auch einfach mal weg und setzen uns an die Alster...

Jedenfalls freue ich mich irgendwie total, mal wieder nach Hamburg zu kommen. (Trotz des Wetters.) Ich habe dort ja studiert; allerdings ist das auch schon wieder etwas her und ich war eine Weile nicht mehr in Hamburg. Ich werde die Tage nutzen und Erinnerungen auffrischen :D
In der Zwischenzeit gibt´s von mir nichts zu hören und zu lesen, weil ich auch keine Zeit hatte, irgendwelche Beiträge oder Rezensionen vorzubereiten. Ich wünsch euch trotzdem eine schöne lesereiche Woche!



Samstag, 7. Juni 2014

Überraschungspost

Ich freu mich über jede Bücherpost. Ganz ehrlich, mein Herz hüpft immer auf, wenn ich im Poststapel eine Buchsendungsartige Verpackung erspähe. Wenn ich dann aber nach Hause komme und ein GANZES PAKET von der Verlagsgruppe Randomhouse, adressiert an mich, liegen sehe, dann kriege ich obendrein ganz große Augen dazu.



Einmal aufgemacht, lacht mich neben diversen Leseproben...


... auch diese wunderbare Überraschungsbox an:


Jetzt kann ich neben der Lektüre von "Der Sommer der Blaubeeren" von Mary Simses im dazu passenden Kaffee-Tee-was auch immer-Becher Kaffee, Tee oder was auch immer schlürfen... Toll! Ich freu mich total und sag mal ganz laut DANKESCHÖN für diese schöne Überraschung!!

Warum ich allerdings an diesem Wochenende und in den nächsten Tagen leider kaum Zeit haben werde, in dieses Buch reinzulesen (und den Becher zu testen), erzähl ich euch morgen.

"Eine vorläufige Theorie der Liebe" - Scott Hutchins

Piper Verlag, 2014
21,99 Euro

Lese-Bingo: Ein Buch, das auf einem anderen Kontinent spielt


Handlung:
Mit Mitte dreißig steht Neill Bassett jr. wieder ganz am Anfang. Seine Frau hat ihn abserviert, jetzt muss er sich auf erniedrigende Tennis-Abende für Singles einlassen. Auf der Haben-Seite seines Lebens steht nur das aberwitzig umfangreiche Tagebuch, das sein Vater ihm hinterlassen hat. Im Silicon Valley soll er damit einen empfindsamen Computer entwickeln. Während Neill nebenbei dem Grund für den Selbstmord seines Vaters auf die Spur kommt, macht der Computer ebensolche Fortschritte in Liebesangelegenheiten wie Neill selber.




Meine Meinung:

"Inzwischen ist es so weit gekommen, dass ich in meiner Freizeit Begriffe wie "kommerzielle Anwendung" in den Mund nehme. Vielleicht bin ich bloß verunsichert, weil ich die richtige Entgegnung auf "Was geht?" nicht kenne." (S. 65)

"Eine vorläufige Theorie der Liebe" ist das Romandebüt von Autor Scott Hutchins. Die grundlegende Idee für das Buch hat mir ziemlich gut gefallen: Neill ist Teil einer Arbeitsgruppe, die einen intelligenten Computer programmieren will. Einen Computer also, mit dem man sich unterhalten kann, ein Gespräch führen kann, als wäre es ein richtiger, selbstständig denkender Mensch. Dieser Computer muss daher mit jeder Menge Informationen gefüttert werden, und irgendwie kommt es, dass dafür die Tagebucheintragungen von Neills Vater genutzt werden. Neills Vater hat sich vor einigen Jahren jedoch selbst umgebracht, und so sind die persönlichen Einträge ganz besonders sensible Inhalte für Neill, der verstehen möchte, warum sein Vater diese Tat begangen hat. Während seiner Arbeit mit dem denkenden Computer lernt Neill somit ganz andere Seiten an seinem Vater kennen und kommt nicht umhin, viele dieser Erkenntnisse auf sein eigenes Leben anzuwenden.

Wie bereits angemerkt, mag ich die Grundidee des Romans. Die Unterhaltungen zwischen Neill und dem Computer waren oftmals sehr unterhaltsam, weil sie nun mal gerade am Anfang noch gespickt sind mit Fehlern und Logiklöchern in der Denkweise des Computers. Der reagiert auf einzelne Schlagwörter, aber oftmals leider im völlig falschen Kontext und vor allem: mit sehr falschen Entgegnungen. Erst nach und nach gelingt es Neill, die Gedankenschleifen des Computers aufzulösen und wirklich echte Unterhaltungen durchführen zu können.
Während die Romanidee also solche also noch punkten kann, ist ihre Umsetzung in meinen Augen jedoch nicht durchweg geglückt. Denn Neills Erzählung ist unglaublich zäh zu lesen. Viel zu häufig schweift er vom Grundgedanken ab; Hutchins erzählt lieber mehr von Neills Liebeleien und Bettbekanntschaften oder seinen Problemen mit seiner Exfrau, packt hier und da noch kleine Insiderwitze und Kommentare ein, die einem als Nicht-in-San-Francisco-Lebenden nichts sagen - und das wird an vielerlei Stelle einfach zu viel. Zu lang, zu langweilig und zu wenig fesselnd, vor allem aber auch so nichtssagend. Ich habe das Buch mit diversen Pausen lesen müssen, weil mein Interesse daran stets schon nach wenigen Seiten immer erschöpft war.

Freitag, 6. Juni 2014

"Verliebt in Hollyhill" - Alexandra Pilz

Heyne fliegt, 2014
16,99 Euro
Lese-Bingo: Ein zweites Buch einer Reihe

Handlung:
Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert – und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen – und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben …
(Quelle: hier)

 
Meine Meinung:
***"Verliebt in Hollyhill" ist Teil 2 einer Buchreihe.***

"Verliebt in Hollyhill" habe ich gemütlich an einem einzigen Tag durchgelesen. Und ich muss gestehen: das hätte ich anfangs gar nicht für möglich gehalten. Denn den Anfang des Buches fand ich etwas schwerfällig, es vermochte nicht so recht Schwung in das Leben Hollyhills zu kommen. Außerdem hatte ich das Gefühl, gar nicht mehr recht auf dem Schirm zu haben, was davor alles passierte. Das Buch setzt direkt dort ein, wo Teil 1, "Zurück nach Hollyhill", aufhörte, und die ersten Kapitel von "Verliebt in Hollyhill" dienten auch nicht wirklich dazu, diese Erinnerungslücken zu füllen. Zumindest mir hätten zunächst einige Andeutungen und Rückblicke gut gefallen. Aber so habe ich halt einfach drauf los gelesen und nach einigen Kapiteln waren sämtliche Fragezeichen auch direkt vergessen. Denn die Story dieses Fortsetzungsbandes hat mich insgesamt viel mehr überzeugt als die aus dem ersten Teil der Buchreihe, mit der ich so meine Schwierigkeiten hatte. Aber hier ist alles hübsch: das Ambiente im 19. Jahrhundert, die kleinen und großen Problemchen, die die Bewohner Hollyhills dieses Mal in die Vergangenheit geführt haben und die sich nach und nach zu einer großen Story ausweiten, die umfassender wird als zunächst gedacht. Auch die Liebeswirren zwischen Emily und Matt haben mir gut gefallen, weil - trotz Matt´s muffeliger Art - ich das Hickhack zwischen beiden glaubhaft fand. Vor allem das Ende fand ich trotz allen Kitsches wirklich schön. Und verheißungsvoll, denn nun bin ich wirklich so richtig gespannt, wie es weitergeht - nicht nur zwischen Emily und Matt, sondern mit Gesamt-Hollyhill. Und ich hab so das Gefühl, dass auch Emilys Freundin Fee im nächsten Teil eine wichtigere Rolle spielen könnte...

 

Donnerstag, 5. Juni 2014

Hilfe gesucht beim Lese-Bingo!

Ja, so ist es: ich brauche mal bitte Vorschläge von euch. Ihr sollt mir nicht beim Lesen helfen, das mach ich allein :) Aber mir fallen für die Aktion "Lese-Bingo" bei manchen Kategorien einfach keine Bücher ein, was zum Teil auch daran liegt, dass ich solche Bücher für gewöhnlich nicht lese. Die meisten Kategorien sind kein Problem, für die werde ich im Laufe des Jahres sicher hier und da noch Bücher finden.
Echte Problemfälle sind jedoch diese hier:

  • Ein Buch mit nicht-menschlichen Charakteren:
  • Ein Buch mit Kurzgeschichten:
  • Ein nicht-fiktionales Buch:
  • Ein Buch, das auf einer wahren Begebenheit beruht:
  • Ein Buch, das dir Angst macht:

  •  
    Mir leuchtet beispielsweise schon einmal nicht ein, wo der Unterschied zwischen "nicht-fiktional" und "auf wahrer Begebenheit beruhend" ist - geht doch beides in die gleiche Richtung, oder nicht?! Und da ich ja eigentlich ausschließlich ausgedachtes, also fiktionales, lese, habe ich hier echte Schwierigkeiten. Vorschläge von euch? Bitte keine Biographien, die stehen auf meiner Präferenzenliste wirklich ganz unten o.O
     
    "Ein Buch mit Kurzgeschichten". Herrje, ein Graus! Ich lese Kurzgeschichten für gewöhnlich überhaupt nicht. Ich glaube ... ich besitze auch kein Buch mit Kurzgeschichten...
     
    Über die Kategorie "Ein Buch mit nicht-menschlichen Charakteren" werden viele von euch wahrscheinlich lachen, aber für mich ist das echt schwer! Da ich kein Fantasy-Leser bin, fällt alles Troll-Elfen-Vampir-Werwolf-mäßige schon mal raus. Auch mit Engeln und Halbengeln und gefallenen Engeln und verwandelten Engeln und ... - na ihr wisst, was ich meine - tu ich mich schwer. Und bitte auch keine Gestaltwandler, die mal abends schnell ihr Leopardenfell überwerfen und dann flott in die Wüste galoppieren. Falls ihr also Ideen habt, immer her damit!
     
    Und schließlich "Ein Buch, das dir Angst macht" - das zu lesen, damit habe ich kein Problem. Ich mag gruselige und mysteriöse Geschichten. Ich finde nur leider viel zu selten welche! Oder zumindest welche, die diesen Begriff auch verdienen. Insofern wäre ich auch hier über Vorschläge von euch sehr dankbar.

    Sehr gern empfehlen könnt ihr mir auch Bücher für die Kategorie "Ein lustiges Buch". Da finde ich zwar wahrscheinlich auch selbst eins, aber Tipps nehme ich trotzdem gern entgegen.

    Dienstag, 3. Juni 2014

    Gemeinsam lesen

    1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
    Ich lese gerade u.a. "Frühstück bei Tiffany" von Truman Capote und bin auf Seite 71.




    2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
    "Es war, als seien ihre Augen zerschmetterte Prismen, die braunen und grauen und grünen Punkte wie Diamantensplitter."


    3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
    Am Wochenende habe ich "Frühstück bei Tiffany" in meinem Regal gefunden. Ich wusste wirklich nicht (mehr), dass ich das Buch besitze und dass es in den Tiefen meines Bücherregals vor sich hin schlummerte. Ich habe dann meine Mutter gefragt "Hat "Frühstück bei Tiffany" eigentlich ein Happy End?", woraufhin sie anfing: "Hmmjaaaaa?" (Klang eher zögerlich-fragend-nichtwissend.) "Obwohl, das endet eigentlich ziemlich offen, da kann man sich dann denken, was man will. ... Also der Film." Meine Mutter kennt den Film, aber ich kenne weder Film noch Buch. Da es sich aber um so ein schmales Büchlein handelt (108 Seiten), habe ich spontan angefangen, darin zu lesen. Momentan ist es meine Zuglektüre, die ich heute aber wohl beenden werde. Viel ist es ja nicht mehr. Bisher kann ich sagen, dass die Geschichte ganz anders ist als gedacht und dass mir Holly Golightly mit ihrer Art ziemlich auf den Keks geht. Ich denke mir, das ist so ein Buch, das man irgendwann einmal gelesen haben sollte, weil schon allein (oder auch nur) der Titel einfach jedem ein Begriff ist.


    4. Benutze 5 Adjektive und 5 Substantive, um dein aktuelles Buch zu beschreiben.

    * energisch
    * diskussionsreich
    * seitenarm
    * abgedreht
    * (momentan) drogenverherrlichend (aber hey - es waren andere Zeiten damals...)
    * Sonnenbrille
    * New York
    * Kater
    * Schriftsteller
    * Träume

    Sonntag, 1. Juni 2014

    Gelesen im Mai 2014

    Jedesmal, wenn ich am Ende des Monats diese Übersicht über die gelesenen Bücher erstelle, bin ich erstaunt, was da wieder alles zusammen gekommen ist. Im laufenden Monat habe ich irgendwie immer gar nicht das Gefühl, überhaupt so viel zu lesen - aber wenn ich in die Übersicht schaue, steht da etwas anderes. Ist wieder eine ganze Menge geworden im Mai, muss ich mal sagen. Diese Menge liegt aber sicher auch daran, dass ich manche der Bücher gleich innerhalb eines Wochenendes (z.B. "Geborgen - In unendlicher Weite", "Abaton - Die Verlockung des Bösen", "Landsby") oder sogar an nur einem einzigen Tag verschlungen habe (z.B. "Verliebt in Hollyhill", "Harry Potter 1"). Für andere Bücher wiederum habe ich ungewöhnlich lange gebraucht, weil sie sich entgegen aller Erwartungen leider nur recht zäh lesen ließen (z.B. "Radiergummitage" oder "Taranee - Zeiten des Zweifels"). 


    Gelesen im Mai

    Alexandra Pilz "Verliebt in Hollyhill" (Rezension folgt)
    Christine Millman "Landsby"
    Annika Bühnemann "Achtung, Braut!"
    Jenny Valentine "Wer ist Violet Park?"
    J.K. Rowling "Harry Potter 1"
    Christian Jeltsch & Olaf Kraemer "Abaton: Die Verlockung des Bösen"
    Kristin V. Sword "Taranee - Zeiten des Zweifels"
    Gerald Wolf "Das Liebespulver"
    Erin McCarthy "True - Wenn ich mich verliere"
    Miriam Pielhau "Radiergummitage"
    Veronica Rossi "Geborgen - In unendlicher Weite" (Rezension folgt)
    Marie Pellissier "Die tödliche Tugend der Madame Blandel"
    Laini Taylor "Daughter of smoke and bone"
    Scott Hutchins "Eine vorläufige Theorie der Liebe" (Rezension folgt)


    Mein Favorit im Mai



    Da würde ich kurzerhand "Verliebt in Hollyhill" nennen. Was eigentlich überraschend ist, denn das hätte ich so gar nicht erwartet. Vom ersten Teil "Zurück nach Hollyhill" war ich nur so mittelmäßig begeistert; aber die Fortsetzung hat mir so gut gefallen, dass ich sie in wenigen Stunden durchgelesen hatte.


    Meine Enttäuschung im Mai

    Einen wirklichen "Flop" möchte ich in diesem Monat gar nicht benennen, weil eigentlich keins der Bücher so wirklich schlecht war oder mir so gar nicht gefallen hat. Manche empfand ich als ein wenig schwächer und/oder sie haben nicht so ganz meinen Geschmack getroffen, beispielsweise "Taranee - Zeiten des Zweifels" oder auch "Die tödliche Tugend der Madame Blandel", das nicht so ganz mein Fall war.


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