Donnerstag, 27. Februar 2014

O du fieser März...

Der Februar ist fast vorbei und wir sind auf dem besten Wege, in einen fiesen Monat zu starten: März. Fies deshalb, weil im März so unglaublich viele gute neue Bücher erscheinen. Muss an der Buchmesse in Leipzig liegen. Und am Frühling. Und ... ach wer weiß...
Ich führe ja seit einer Weile ein bißchen Liste über die Neuerscheinungen pro Monat, die mich besonders interessieren und die deshalb mit besonders großer Wahrscheinlichkeit bei mir zuhause einziehen. Diese Liste ist nie komplett, ich find immer wieder was Neues.
Meine momentane März-Liste ist allerdings schon jetzt immens umfangreich und beinhaltet Bücher, um die ich schlicht und einfach keinen Bogen werde machen können.

Es erscheint beispielsweise der dritte Teil der "Zeitenzauber"-Reihe von Eva Völler, "Das verborgene Tor". Ich mag die Reihe eigentlich ganz gern und bin daher gespannt, wie es weitergeht mit Anna und Sebastiano.
Absolute Must-Haves im März sind für mich jedoch "Die Nacht, als Gwen Stacy starb" von Sarah Bruni, "Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón, "Verliebt in Hollyhill" von Alexandra Pilz, "Hier könnte das Ende der Welt sein" von John Corey Whaley und "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan.



Natürlich interessiert mich auch das neue Buch von Bettina Belitz, "Vor uns die Nacht"; allerdings muss ich das ... naja, nicht sofort haben, um es mal so auszudrücken. Ich habe bis heute noch nicht in "Linna singt" reingelesen, das letzte Buch von ihr. Irgendwie hatte ich da bisher nie wirklich Interesse dran, auch wenn das Buch schon lange in meinem Regal steht. Noch in Folie eingeschweißt. Insofern werde ich mir "Vor uns die Nacht" höchstwahrscheinlich nicht direkt zulegen. Vielleicht warte ich auch erstmal ein paar Bewertungen ab.
Sehr wahrscheinlich (im Sinne von: auf jeden Fall) werde ich mir auch "Phantasmen" zulegen, das neue Buch von Kai Meyer. Das reizt mich doch sehr. Allerdings war ich zumindest von dem letzten seiner Bücher, "Asche und Phönix", gar nicht allzu sehr begeistert, da war mir die Handlung zu wirr und die Personen zu fremd; insofern hoffe ich, dass dieses Buch insgesamt besser abschneidet. 

Es erscheint auch "Fragmente", der zweite Teil der Partials-Reihe von Dan Wells. An das erste Buch habe ich recht gemischte Erinnerungen, mir hatte da nicht alles gefallen. Aber ich bin schon neugierig, wie es weitergeht, insofern ist "Fragmente" auch ein heißer Anwärter auf der Kaufen-Liste.

Zudem liebäugele ich mit "Eine vorläufige Theorie der Liebe" von Scott Hutchins, "Das Flüstern der Seele" von Victoria Alvarez, "Weil es nicht sein darf" von Conny Amreich und "Serienunikat" von Chantal-Fleur Sandjon.


So. März. Dann zeig dich mal.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Auch noch gelesen: Jäger der Nacht/ Rebellen der Ewigkeit

Andrew Fukuda "Jäger der Nacht"

Vor einer Weile hatte ich schon einmal davon berichtet, dass ich ziemliche Anfangsschwierigkeiten mit diesem Buch hatte - weil ich es schlicht und einfach eklig fand. Ich lese für gewöhnlich keine Vampirgeschichten, und obwohl der Klappentext dieses Buches nicht direkt vermuten ließ, dass es hier um Vampire gehen würde, tat es letztlich doch genau das. Auch wenn sie hier nicht ein einziges Mal so genannt wurden. Aber ich fand die Beschreibungen dieser Wesen, die permanent sabbern, zischen, mit den Zähnen knirschen und sich an den Handgelenken kratzen, um eine emotionale Regung zu zeigen, äußerst ... abstoßend. Und so musste ich nach einer Weile das Buch erstmal zur Seite legen. Nach guten 3 Wochen Pause griff ich dann doch wieder danach - und was soll ich sagen, ich konnte prompt nicht mehr aufhören, darin zu lesen. Der Ekel-Faktor blieb bestehen, das schon. Der legt sich auch das ganze Buch über nicht. Meine Abneigung gegen diese Wesen wuchs von Seite zu Seite. Gleichzeitig erwachte aber auch der Wunsch, zu erfahren, wie es mit Gene weitergeht, der Hauptfigur dieser Geschichte. Denn Gene lebt zwar inmitten dieser Wesen und hat sein Leben nach deren Gebräuchen und Sitten angepasst; er ist aber ein Mensch, und das darf niemand erfahren, sonst ist er die nächste Beute.
"Jäger der Nacht" hat mich wirklich überrascht. Anfangs hätte ich das Buch am liebsten in die Ecke gefeuert und habe mich über jeden Euro geärgert, den ich dafür bezahlt habe. Aber irgendwann entwickelt dieses Buch plötzlich einen Sog, dem ich mich wirklich nicht entziehen konnte; ich musste einfach weiterlesen. Dabei ist das Buch keinesfalls frei von vorhersehbaren Details, kleinen logischen Fehlpässen, zwischenmenschlichen Aspekten, die einen irgendwie die Augen verdrehen lassen. Aber trotzdem ist es echt gut. Und spannend.


Gerd Ruebenstrunk "Rebellen der Ewigkeit"

"Rebellen der Ewigkeit" drohte in den Tiefen meiner Bücherregale ein ungelesenes Dasein zu fristen, also schnappte ich es mir neulich kurzerhand und erlöste es von diesem Schicksal, in der Hoffnung, hier eine echt aufregende Actiongeschichte mit Helden, Bösewichtern, verdrehten Zeitreisen und schwierigen physikalischen Zusammenhängen vorgesetzt zu bekommen. 
Nein, das war es aber nicht. Nachdem im Laufe der Handlung zwar Schlagwörter wie "Paralleluniversum", "Zeitreisen", "Zeitschienen" etc. fielen, war ich zwar noch guter Dinge - denn das sind Wörter, bei denen ich für gewöhnlich immer hellhörig und neugierig werde. Aber letztlich ist "Rebellen der Ewigkeit" mehr Schein als Sein. Die ganze Thematik des Verkaufs von Lebenszeit (eigentlich ein interessanter Ansatz, aber irgendwie sträflich unausgeführt in der Handlung) verliert sich im Sande, wird zwar angesprochen, dann aber nicht ausgeführt; da hätte ich mir viel mehr gewünscht. Der Held der Geschichte macht seinem Namen (Willis) keine Ehre, denn er ist alles andere ein Bruce Willis, der sich durch die Massen kämpft und dabei einen coolen Spruch auf den Lippen hat. Willis ist eher ein schlacksiger Kerl, der sich lieber unterhält, als den Helden raushängen zu lassen. Überhaupt war mir das hier alles zu seicht. Klar, es mag ein Jugendbuch sein, daher ist von vornherein kein mörderischer Thriller zu erwarten. Aber hier plätscherte die Handlung so vor sich hin, den von mir erhofften Knall gab es nicht. Alle sind so lieb und nett und verständnisvoll zueinander; und als es zum Ende der Geschichte dann plötzlich völlig unerwartet richtig brutal und blutig wird, passt das wiederum überhaupt nicht in das ganze Konzept. Merkwürdig, das alles. Ich hab mir mehr erhofft. 

Dienstag, 25. Februar 2014

Gemeinsam lesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich habe vorhin im Zug auf dem Weg nach Hause "Wanted. Ja. Nein. Vielleicht." von Lena Hach begonnen und bin jetzt auf Seite 73.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"1. Sensationsgeilheit, 2. Unehrlichkeit, 3. Unzuverlässigkeit
Das sind die Top 3 der Eigenschaften, die ich an anderen absolut nicht ausstehen kann."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich finds herrlich. Es ist ganz wunderbar geschrieben. Ein Kerl mit Liebeskummer. (Gibt´s ja nicht jeden Tag zu lesen.) Wie gesagt, ich habe es vorhin im Zug auf dem Weg nach Hause begonnen und war prompt direkt drin in dem Buch. Es liest sich schnell weg, ist durchweg unterhaltsam (obwohl ich sicher nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre, die liegt wohl eher so bei 14-16), und ich hab mich schon mehrfach köstlich amüsiert über irgendwelche Sätze (was im Zug immer etwas heikel ist, zum Glück war der recht leer...)

4. Beschreibe mit 5 Adjektiven dein aktuelles Buch.
~ dünn (denn es hat nur 153 Seiten) ~
~ sehr amüsant ~
~ kurzweilig ~
~ sympathisch (sowohl die Helden als auch die Story) ~
~ glaubhaft ~

Sonntag, 23. Februar 2014

"Bunker Diary" - Kevin Brooks

dtv, 2014
12,95 Euro

Lese-Bingo: Ein Buch, das dir Angst macht

HIER geht´s zum Buch

Handlung:
Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation . . .

Meine Meinung:
Erschüttert. Dumpf. Entsetzt. Leer.
So fühle ich mich nach dem Lesen von "Bunker Diary". 
Ich sitze hier, habe das Buch schon vor einer ganzen Weile zugeklappt und schüttele immer noch leicht mit dem Kopf vor mich hin. Ich schweife mit den Gedanken immer wieder in den Bunker zurück.
Man, ist das schrecklich!
Irgendwie kann ich das gar nicht zu fassen bekommen, was ich da eben gelesen habe. Das ist das Grauen pur. Ein echtes Horrorszenario. Total krank! Und man sitzt als Leser nur so hilflos vor dem Buch und kann rein gar nichts machen. Man kann Linus nur dabei "zulesen", was er Tag um Tag macht und wie diese 6 Personen ihre Zeit absitzen. Und langsam wahnsinnig werden. Und man wird es als Leser zunehmend auch. Ich hab die ganze Zeit versucht, das nicht so nah an mich rankommen zu lassen, mich da nicht so hineinzuversetzen. Vergebens. Geht irgendwie nicht anders. 
Dieses Buch ist absolut scheußlich. Schrecklich, was da beschrieben wird. Total krank, was manche Menschen machen. Gleichzeitig geht einem das Buch so an die Nieren und vor allem: so in den Kopf, dass man ohne Zweifel sagen muss, dass man mit "Bunker Diary" ein wirklich starkes und eindringliches Buch in der Hand hält, wie man es einfach nicht wieder zu lesen kriegen wird.


Ein herzliches Dankeschön an den Deutschen Taschenbuchverlag!

Samstag, 22. Februar 2014

Schnitzeljagd durchs Bücherregal

Zeit für eine Schnitzeljagd!! :D Und zwar durch meine Bücherregale. Aufgabe ist, zu jedem der folgenden Themen ein Buch zu finden. Klingt eigentlich nicht so schwer, vor allem, wenn man wirklich einige Bücher in der Hinterhand hat. Ich hab trotzdem ne ganze Weile gesucht, das kann ich euch sagen... 

1. Finde einen Autor mit einem Z im Namen, oder einen Buchtitel, der ein Z enthält.


Der gute Herr heißt Mark Z. Danielewski und hat mit "Das Haus" ein echt so abgedrehtes Buch geschrieben...

2. Finde einen Klassiker.



3. Finde ein Buch mit einem Schlüssel auf dem Cover.



4. Finde etwas in deinem Regal, das kein Buch ist.
Bei der Überlegung, ob ich euch mein Handyladekabel (das liegt nämlich im Regal) oder Günther zeige, habe ich mich für Günther entschieden.


Dazu eine kurze Erklärung: als ich vor einigen Wochen bei IKEA war, um mir einen neuen Billy zu kaufen, sah ich auf einmal diese kleine grüne Gestalt einsam und allein auf einem Regalbrett sitzen. Er war ganz alleine da! An der Info musste ich dann sogar feststellen, dass er nicht mal mehr ausgepreist war - es gab ihn schlicht und einfach nicht mehr auf der Liste. Alle Artgenossen schon weg! Ich konnte ihn doch nicht einfach alleine da lassen! :o Die Dame an der Info hat das glücklicherweise genauso gesehen und für läppische 5 Euro hab ich Günther dann mit nach Hause genommen. (Warum Günther? Keine Ahnung. Ich hab ihn angesehen und mir gedacht "Hallo Günther." Manchmal bin ich komisch...) Nun ja. Jetzt sitzt Günther jedenfalls in meinem Bücherregal. 

5. Finde das älteste Buch in deinem Regal.


Ha, das ist ein echtes Schmankerl! Ich hab kurz suchen müssen, weil ich dachte, das älteste Buch, das ich habe, wäre eine Ausgabe von "Oliver Twist" von Charles Dickens. Dann fiel mir allerdings dieses Buch in die Hand: "Lehrbuch der Graphologie" von 1924 (!!!). Das ist eigentlich echt cool, da sind verschiedene Schrifttypen aufgeführt und dann kurz interpretiert, was die bedeuten könnten bzw. auf welche Personen die hindeuten. Muss da gleich noch ein wenig drin stöbern.

6. Finde ein Buch mit einem Mädchen auf dem Cover.



7. Finde ein Buchcover, auf dem ein Tier zu sehen ist.



8. Finde ein Buch mit einem männlichen Protagonisten.



9. Finde ein Buch, das nur Worte auf dem Cover hat.



10. Finde ein Buch, das Illustrationen enthält.



11. Finde ein Buch mit goldener Schrift.


Erkennt man kaum auf dem Bild, ist aber wirklich golden.

12. Finde ein Tagebuch (fiktiv oder real).


ICH. LIEBE. BERT!!!!

13. Finde ein Buch, dessen Autor einen sehr verbreiteten Namen hat.


Kevin. Und Brooks ist sicher auch nicht so selten.

14. Finde ein Buch, das eine Nahaufnahme auf dem Cover hat.



15. Finde ein Buch, das in der frühesten Zeit spielt.


1526 ist schon recht früh, oder?

16. Finde ein Hardcover ohne Schutzumschlag.



17. Finde ein türkisfarbenes Buch.


"Icons" von Margaret Stohl ist zumindest so ein bißchen türkis.

18. Finde ein Buch mit Sternen auf dem Cover.




19. Finde ein Buch, das kein Jugendbuch ist.


Dafür knips ich einfach mal schnell in mein Sachbuch-Regal rein, da stehen einige Kunstbücher, Reiseführer und so Krams. Das grüne am Rand ist übrigens Günther...

*****
So, das war´s. Hat zwar ziemlich Spaß gemacht, zumal ich versucht habe, nicht so ganz alltäglich - überall - zu - sehende - Bücher zu nehmen, sondern eher etwas unbekannte. Dadurch bin ich in den Untiefen meiner Regale wirklich auf einige Bücher gestoßen, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie habe... Lasst euch aber nicht täuschen: das dauert, eh man hier für jede Rubrik was gefunden hat. Aus dem Grund würde ich mich zwar sehr freuen, wenn ihr mitmacht und euch den Spaß auch gebt, aber kann auch verstehen, wenn euch das zu aufwendig wird.

Freitag, 21. Februar 2014

Freitagsgedanken: Schade, dass man im Zug nicht tanzen kann

Hallo ihr da draußen!
Wisst ihr schon das Beste: es ist Freitag und damit steht das Wochenende unmittelbar bevor. Yiihhaa!

Mein Freitag startete mit Musik. Im Ohr. Im Zug. Eigentlich eher ungewöhnlich, normalerweise fallen mir morgens meistens noch die Augen zu und ich starre nur so vor mich hin oder aus dem Fenster. Oder meine Mitreisenden an. (Nein, da starre ich natürlich nicht...) Jedenfalls bin ich da noch nicht so aufnahmefähig. Heute ging´s aber und so begleitete mich tolle Mucke vom ersten Moment an. Dann saß ich im Zug jemandem gegenüber, so ein junger Kerl mit Riesentasche und schwerem Koffer noch dazu. (Ach ja, und Kaffee in der Hand.) Er Kopfhörer drin, ich Kopfhörer drin. Wir hörten beide offensichtlich gute Musik. Was er hörte, wusste ich zunächst nicht; bei mir lief das neue Album von Maximo Park, "Too much information". (Übrigens: Kaufen!!)
Jedenfalls war seine Musik offenbar sooo gut, dass er sich irgendwie gar nicht zurückhalten konnte und rumzappelte. Es ist wirklich eine Schande, dass man im Zug nicht tanzen kann. Man wird sofort blöd angeguckt. Da hat man so ein Hammerlied im Ohr und will seine Begeisterung ... IRGENDWIE rauslassen, aber ist gehemmt, weil nebenan ein Herr im Anzug seine Süddeutsche liest. Also muss man sich anders behelfen. Wenn ich vor lauter "Man, was für ein Song!!"- Euphorie mich nicht zurückhalten kann, trommele ich mit meinen Fingern in meiner Jackentasche herum oder tippe so ganz leicht mit meinen Zehenspitzen auf den Boden. Das fetzt nicht, das steht mal fest; ist aber zumindest ein schlechter Kompromiss.
Der junge Herr mir direkt gegenüber hielt sich jedoch nicht so zurück. Eigentlich gar nicht. Er wackelte mit Füßen, Kopf und Schultern, trommelte mit den Fingern den Beat auf seinem Coffee to go mit. Ging voll ab. War mir prompt sympathisch.
Und dann wurde er mir noch sympathischer. Als wir unsere Tickets rauskramen mussten, weil die Zuglady durch den Gang schritt, fiel mir mein Kopfhörer aus dem Ohr. Mein Zugnachbar muss erkannt haben, was ich da höre, denn er grinste mich auf einmal an, drehte sein Smartphone um und zeigte mir, was er hörte: genau das gleiche wie ich. Da saßen wir also beide, hörten "Too much information" von Maximo Park, grinsten uns verstehend an und trommelten in Gedanken auf einem Schlagzeug herum. Das nenn ich mal einen gelungenen Start in den Tag.

Wenn´s nach mir geht, kann aber eben dieser Tag eigentlich bald zu Ende sein, zumindest der Teil mit dem Arbeiten :) Echt mal, man kann seine Zeit doch so viel sinnvoller nutzen! Ich könnte z.B. in "40 Stunden" von Kathrin Lange weiterlesen, denn ich habe so eine Ahnung, wer der Täter ist, tjaha! Schon seit einigen Seiten und ich will wissen, ob ich richtig liege. Falls ja, würde mich das allerdings fast ein wenig enttäuschen, denn dann wär ja die Überraschung schon weg. Naja. Ich habe auch noch diverse andere Bücher, die gelesen werden müssten/ sollten (ihr erinnert euch an den letzten In my mailbox-Post, der wimmelte ja vor Rezensionsexemplaren), denn zumindest bei 2en wird mein Zeitfenster zum Lesen schon fast ein bißchen eng. Aber ich mach mir keinen Stress. In erster Linie will ich ja Spaß beim Lesen haben.

Ansonsten habe ich gerade einen neuen Blog-Post bei anderen Bloggern entdeckt, der die Runde und mich persönlich sehr neugierig macht. Er heißt "Schnitzeljagd durchs Bücherregal" und beinhaltet die Vorstellung von Büchern, die man zu verschiedenen vorgegebenen Fragen in seinem Bücherregal finden soll. Falls mir am Wochenende wider Erwarten mal so voll langweilig wird, nehm ich das in Angriff ;)

Zum Abschluss eine Live-Version eines meiner Lieblingssongs von "Too much Information", damit ihr mal wisst, wovon ich da am Anfang geredet habe.



Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 20. Februar 2014

Gemeinsam lesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Momentan lese ich unter anderem den Thriller "40 Stunden" von Kathrin Lange und bin auf Seite 167.
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Nach der zweiten Bombenexplosion innerhalb weniger Stunden herrschte Chaos in der Keithstraße."
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe jetzt etwas länger keinen Thriller mehr gelesen und bin von "40 Stunden" vielleicht auch deswegen bisher sehr positiv angetan. Das Spannungslevel ist vergleichbar mit der Serie "24", weil hier auch in Echtzeit beschrieben wird, was passiert. Mir gefällt es bisher wirklich gut, ist schön aufregend und spannend, es passiert eine Menge, die Personen - u.a. Hauptfigur Faris - finde ich interessant und es liest sich schön weg. Mehr will ich gerade gar nicht :)
 
4. Wirst du dein aktuelles Buch nach dem Lesen behalten oder wirst du es abgeben/ vertauschen/ verkaufen und wovon ist das abhängig?
Oh, die Frage ist recht leicht zu beantworten: ich behalte meine Bücher immer. Sofern es nicht eine absolute Enttäuschung war, die mich maßlos geärgert oder aufgeregt hat, wo es mir um jeden Euro leid tat oder so, behalte ich das Buch. Zumindest vorerst. Kann schon sein, dass es irgendwann in ein paar Monaten/ Jahren dann doch mal aussortiert wird, einfach, um Platz für neue Bücher zu schaffen. Aber das ist wirklich eher selten der Fall und aus eben diesem Grund das Problem, dass sich bei mir die Büchermassen stauen und meine Regale heillos überfüllt sind. Aber ich mag es so und würde es gar nicht anders haben wollen. Mich von einem Buch zu trennen, das ich vielleicht irgendwann in ferner Zukunft doch nochmal lesen wollen würde, kommt für mich gar nicht in Frage.


Mittwoch, 19. Februar 2014

Ich möchte unbedingt lesen ...

Darum geht es:
Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen und die zugleich keine Fortsetzungen von bereits gelesenen Büchern sind - sie sollten also völlig neu für dich sein.

Eigentlich soll man dann noch weitere Personen benennen (= taggen), aber das spar ich mir. Entweder die meisten haben schon mitgemacht, oder wollen nicht, oder haben es eh noch vor, ohne dass ich sie benenne, oder sie schleichen - wie ich in den letzten Tagen auch - um diese Aufgabe herum, weil sie sich partout nicht für nur 5 Bücher entscheiden können.

Mir fällt diese Aufgabe auch wirklich außerordentlich schwer. Mal für euch zur Info: meine Wunschliste umfasst momentan 321 Bücher - wie soll ich da 5 aussuchen, die irgendwie noch weiter oben stehen als andere?! Aber ... ich hab´s versucht. Ich hab meine Wunschliste hoch- und runtergescrollt und bin schließlich bei dieser Auswahl gelandet. Hier also 5 Bücher, die ich wirklich wirklich unbedingt und ganz gern und am liebsten sofort lesen möchte.

Victoria Schwab "Das Mädchen, das Geschichten fängt"
Wenn ein Mensch stirbt, wird seine Lebensgeschichte in einer Art Bibliothek abgelegt. Manchmal jedoch erwachen die Geschichten und versuchen in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Dann kommt Mac ins Spiel, denn sie ist eine Hüterin und ihre Aufgabe ist es, die entlaufenen Geschichten zurückzubringen. Doch plötzlich häufen sich diese Vorfälle, und die Grenzen zwischen Leben und Tod drohen zu verschwimmen. Mac beschleicht der schreckliche Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem Hüter Wes versucht Mac, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.



Jennifer L. Armentrout "Obsidian: Schattendunkel"
Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.




Sarah Bruni "Die Nacht, als Gwen Stacy starb"
Sind wir nicht alle ein bisschen Spiderman?
Er hält sich für Spidermans Alter Ego.

Sie hält er für Spidermans erste große Liebe Gwen Stacy.
Im Comic endete diese Liebegeschichte tragisch... 
Nein, Sheila Gower fühlt sich nicht so richtig wohl in ihrer verschlafenen Heimatstadt irgendwo in Iowa. Sie ist siebzehn, vertraut sich am liebsten einem ausgestopften Präriehund im Museum für Naturkunde an und hört französische Sprachkassetten, um eines Tages aus der verschlafenen Kleinstadt nach Paris zu entfliehen. Als ihr Peter Parker (ja, so wie Spidermans Alter Ego) anbietet, ihr ödes Leben unter dem Vorwand einer vorgetäuschten Entführung hinter sich zu lassen, greift Sheila zu. Die beiden begeben sich auf einen skurrilen und romantischen Roadtrip und erleben die tragische Geschichte von Spiderman und seiner ersten Liebe Gwen Stacey nach. Doch was als unschuldiges Spiel beginnt, wird zu einem Pfad voller unvorhergesehener Gefahren.



Pénélope Bagieu "Wie ein leeres Blatt"
Pénélope Bagieu variiert in WIE EIN LEERES BLATT das klassische Thema einer Heldin mit Gedächtnisverlust auf ebenso wunderbare wie originelle Weise. Die junge Pariserin Eloise kommt eines Abends auf einer Bank zu sich und weiß nicht mehr, wer sie ist. Langsam erforscht sie ihr eigenes, leider viel zu banales Leben, in dem sie sich weder als Geheimagentin noch als Klon ihrer Selbst oder als Verbrecherin entpuppt. Ohne je herauszufinden, was ihr zugestoßen ist, ergreift sie die Chance und beginnt ihr Leben noch einmal neu - wie ein leeres Blatt.



Kai Meyer "Phantasmen"
Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich.

An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen.
Dann erscheinen die Geister. 
Doch diesmal lächeln sie. 
Und es ist ein böses Lächeln.


Was sagt ihr? Steht eins der Bücher auch auf euren Wunschlisten? Und findet ihr das Cover von "Phantasmen", Kai Meyer´s neuem Roman, nicht auch absolut ... gruselig ...???



Montag, 17. Februar 2014

"Invaders - Sie kommen in Frieden ... oder so" - Peter Ward

Piper Verlag, 2013
14,99 Euro

Handlung:
Geoff Stamp glaubt nicht an Zeitreisen – bis er ein unwiderstehliches Jobangebot bekommt: Er soll als Zeitreiseführer Touristen aus der Zukunft betreuen. Doch bald stellt sich heraus, dass eine außerirdische Macht Spione in Geoffs Umfeld gebracht hat, um eine zerstörerische Invasion auf die Menschheit vorzubereiten. Geoff findet sich im Mittelpunkt eines galaktischen Konflikts wieder … 
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Geoff Stamp ist bedeutungslos. So bedeutungslos, dass er einen Job als Zeitreiseführer angeboten bekommt. Denn ist es schlicht und weg völlig egal, ob er durch die Zeit reist oder nicht - an der Geschichte der Welt ändert sich dadurch nichts. Naja, fast nichts.
Bevor Geoff aber dazu kommt, seinen ersten Tag im neuen Job so richtig zu starten, geschehen diverse unvorhergesehene Dinge: Zeitreisen, Reisen durchs All, Mordkomplotts, fiese Machenschaften und Verwicklungen - und Geoff immer mittendrin. Nach und nach wird offensichtlich, dass er so bedeutungslos dann doch nicht sein kann, und dass ihm seine neue Arbeitsstelle einiges abfordern wird.

"Invaders" hat mich stellenweise sehr an Geschichten wie "Zurück in die Zukunft" oder auch "Per Anhalter durch die Galaxis" erinnert. Immer etwas übertrieben, nicht ganz ernst zu nehmen, teilweise wirklich lustig dank bestem britischen (schwarzem) Humor, an manchen Stellen aber leider auch recht zäh zu lesen. Die erste Hälfte habe ich noch mit Begeisterung gelesen und fand es interessant, wie der Autor Peter Ward die einzelnen Ideen um Zeitreisen, Historie und geplante Invasionen miteinander ins Spiel bringt. Vor allem die historisch korrekten Details, z.B. zum Großen Brand von London 1666, haben mir gefallen - weil sie das ganze absurde Drumherum dann doch auf einen echten, realen Boden gebracht haben. Ab der Hälfte des Buches schlich sich jedoch ehrlich gesagt einige Langeweile ein und ich habe die Geschehnisse um Geoff nur noch halbherzig verfolgt. Die Ereignisse wurden für meinen Geschmack dann einfach einen Tick zuviel Science-Fiction.

Fazit:
Freunde skurriler, abgedrehter und mit bissigem Humor versehenen Science-Fiction-Action- Bücher im Stil von "Per Anhalter durch die Galaxis" dürften mit "Invaders" ihren Spaß haben.


Sonntag, 16. Februar 2014

In my mailbox...

Eben musste ich erstmal nachschauen, wann mein letzter Neuzugänge-Post war. Das ist fast 1 Monat her. Insofern ist das natürlich keine Entschuldigung (und Beruhigung für mich selbst), dass hier so wahnsinnig viele neue Bücher angekommen sind, aber immerhin eine Erklärung.
Außerdem hatte ich in der letzten Zeit außerordentlich Glück bei Buchgewinnen und auch einige Rezensionsexemplare sind angekommen. So unverschämt hemmungslos beim Bücherkaufen war ich also gar nicht... :)
Im Detail: (wobei ich manche Bücher nur zur Inhaltsangabe verlinke)


"Wanted. Ja. Nein. Vielleicht" von Lena Hach gab es über Blogg dein Buch, um "Abaton" von Kraemer und Jeltsch schleiche ich schon eine ganze Weile herum, dieses Mal habe ich also zugeschlagen.

Olaf Kraemer & Christian Jeltsch "Abaton: Vom Ende der Angst"
Seit Linus, Edda und Simon im Untergrund von Berlin mysteriöse Graffiti entdeckt haben, taucht in ihrem Alltag eine andere Realität auf. Eine, von der die meisten nur ahnen, dass sie existiert. Eine, aus der es kein Zurück mehr gibt. Eine, die in tiefste Ängste führt. Und in der nichts ist, wie es scheint ...

Nachdem ich beim letzten "Gemeinsam lesen" von "Broken Lands" berichtet habe, rätselten manche von euch, was das für ein Buch ist. Es erscheint erst im März, und darum geht´s:

Kate Milford "Broken Lands"
Ein einziger Funke würde in dieser Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg schon genügen, um New York in einem Chaos aufgehen zu lassen. Die Energie, über die Walker und Bones, die "Unheimlichen", verfügen, um die Stadt in eine Hölle zu verwandeln, ist noch weit mächtiger.
Wo sind die "Hüter" der Stadt? Und wer sind sie überhaupt? Die junge Chinesin Jin mit ihren genialen Feuerwerkskünsten und der trickreiche Kartenspieler Sam, die sich inmitten der Schreckensinvasion kennenlernen, stellen sich selbst dämonischen Akteuren entgegen. Und mysteriöse "Wanderer", Sucher und Grenzgänger, tragen ihre Erfahrungen bei. An der noch unvollendeten Hängebrücke zwischen Brooklyn und New York wird sich die Zukunft des zerbrochenen Landes entscheiden.

"Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra" von Robin Sloan ist ein Leseexemplar, was sich sehr interessant anhörte, daher freue ich mich schon sehr drauf. 
Und "Die Jäger des Lichts" von Andrew Fukuda ist die Fortsetzung von "Die Jäger der Nacht", mit dem ich mich anfangs ja sehr schwer getan habe, weil ich es unglaublich ... eklig fand. Aber tatsächlich war die Story echt toll und vor allem mitreißend geschrieben, sodass ich nach dem ersten Teil jetzt ganz dringend die Fortsetzung brauche.


Weiter geht´s. Hier haben wir noch "Bäume reisen nachts" von Aude Le Corff, das ich für den Verlag, und "Spademan" von Adam Sternbergh, das ich für buecher.de lesen darf. 

Aude Le Corff "Bäume reisen nachts"
Seit Monaten verbringt die achtjährige Manon ihre Nachmittage allein, unter einer riesigen Birke im Garten. Sie verschlingt ein Buch nach dem anderen und spricht mit Ameisen und Katzen, nur um an eines nicht denken zu müssen: das spurlose Verschwinden ihrer Mutter. Mit dem eigenen Kummer beschäftigt, vermögen Manons Vater Pierre und ihre Tante Sophie das stille Mädchen nicht zu trösten. Doch Manons Einsamkeit erweicht das Herz des mürrischen Nachbarn Anatole, der, seitdem er nicht mehr unterrichtet, sich von Kindern möglichst fernhält. Sie beginnen, gemeinsam den Kleinen Prinzen zu lesen, und es erwächst eine außergewöhnliche Freundschaft. Als eines Tages überraschend Briefe der Mutter eintreffen, schmieden das Mädchen und der alte Mann einen kühnen Plan, der sie gemeinsam mit Pierre und Sophie auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa führt …

Adam Sternbergh "Spademan"
Spademan war ein Müllmann. Das war vor der Bombe. Sie verwüstete den Times Square. Sie tötete seine Frau. Und sie vertrieb einen Großteil der Bewohner Manhattens aus der Stadt. Lediglich die Reichen blieben und zogen sich in ihre Elfenbeintürme zurück, wo sie sich in eine virtuelle Welt einloggen und in süßen Träumen der Realität zu entfliehen versuchen. Jetzt ist der Spademan ein Auftragskiller, der eiskalt tötet. Er ist die Kugel, man muss ihm nur die Richtung vorgeben. Seine bevorzugte Waffe: Ein Teppichmesser. Sein neuestes Zielobjekt ist die Tochter eines mächtigen Fernsehpredigers. Sie zu finden ist kein Problem, aber der Job wird plötzlich kompliziert - die junge Frau ist schwanger und der Kunde hat eine Agenda, die weit über einen einfachen Mord hinausgeht. Spademan muss sich entscheiden.

"Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr groß vorstellen, nachdem es in den letzten Wochen dazu so viele Aktionen und Leserunden auf verschiedenen Blogs gab. Ich hab nur ein kleines Problem: ich weiß gar nicht, wieso ich dieses Buch bekommen habe. Versteht mich nicht falsch, ich freu mich natürlich sehr, aber ich weiß nicht, von wem das kommt. Ich hab das Buch aus der Post geholt und es war kein Zettel oder Karte oder sonstwas dabei, nur das Buch. Hab ich das irgendwo gewonnen und habe es nicht mitbekommen? Weiß das jemand? :)
Bei "Schräg verliebt" von Cynthia Ceilán dagegen weiß ich sehr genau, dass ich es beim Verlag gewonnen habe.
"Monument 14" von Emmy Laybourne habe ich mir selbst gekauft und auch schon gelesen; in den nächsten Tagen gibt es eine kleine Vorstellung dazu, daher verzichte ich an dieser Stelle auf eine Inhaltsangabe.
"The Bone Season: Die Träumerin" von Samantha Shannon hab ich mir auch selbst gekauft, weil ich davon auf vielen anderen Blogs gelesen habe und mich das total neugierig gemacht hat. Es soll nicht ganz einfach zu lesen, aber eine ganz wunderbare Geschichte sein. Na dann, ich bin gespannt.

Samantha Shannon "The Bone Season: Die Träumerin"
Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer lesen. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Warden trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen…

(alle Inhaltsangaben von amazon.de)

Kennt ihr irgendeins der Bücher? Irgendwelche Erfahrungen oder Meinungen von euch?


Dienstag, 11. Februar 2014

Gemeinsam lesen


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese im Moment "Broken Lands" von Kate Milford und bin auf Seite 28, also noch ganz am Anfang.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Alle zwei Wochen gab es deswegen Streit zwischen Mutter und Tochter, und Sam hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, in dieser Zeit durch Abwesenheit zu glänzen, um nicht in die Debatte mit hineingezogen zu werden, indem man ihn um "seine Meinung als Mann" bat."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das Buch erscheint erst im März, ich darf es aber schon vorab lesen, worüber ich mich total freue. Denn die Inhaltsangabe klingt ungemein aufregend und verspricht ein echt spannendes, buntes und historisches Abenteuer mit leichter Magie. Ich weiß noch gar nicht, was mich erwarten wird, bin ja auch noch nicht wirklich weit in dem Buch. Bisher gefällt mir der Schreibstil schon mal sehr gut.

4. Die Olympischen Winterspiele haben begonnen. Was glaubst du: Ist der Protagonist (Hauptcharakter) deines aktuellen Buches sportlich oder eher nicht? Und woran machst du das fest?
Hm, auch das kann ich noch nicht wirklich beantworten. Bisher ist nur eine der Hauptfiguren, nämlich Sam, aufgetaucht, und der war bisher noch nicht sportlich aktiv. Allerdings ist er Kartenspieler und neigt nicht selten mal zu Gaunereien, insofern kann ich mir vorstellen, dass er immerhin schnell laufen können müsste, um gegebenenfalls vor erbosten Spielern flüchten zu können.

Montag, 10. Februar 2014

Anna Karenina ... ohne Worte

Vor ein paar Tagen war ich im Ballett. Als Zuschauer, versteht sich. (^^) Vorne auf der Bühne tanzten sich diverse Menschen die Füße wund, ließen sich hochheben, hin- und hertragen, warfen wehleidige Blicke in die Runde und sahen auch sonst allgemein eher gestresst und angestrengt aus. 
Wir (meine Schwester und ich) sahen "Anna Karenina".
Vielleicht sollte ich gleich von Beginn an dazu sagen, dass ich Ballett nicht mag. Das ist eine Form der kulturellen Unterhaltung, der ich echt nichts abgewinnen kann. Ich hab für hin- und her hüpfende Menschen in Strumpfhosen und Tutus, die die ganze Zeit auf so unnatürliche Art und Weise auf ihren Zehen laufen und ihren Füßen dabei weiß Gott was für Schäden beifügen, schlicht und einfach nichts über. 
Naja, meine Schwester dagegen umso mehr, und so habe ich mich irgendwie überreden lassen, mitzukommen. Noch dazu, da mir "Anna Karenina" als Story bisher nur so "pro forma" bekannt war, sprich: Anna Karenina ist unglücklich mit einem reichen und wichtigen Kerl verheiratet, verliebt sich aber in den Horst Helden Graf Wronskij und wird zur Ehebrecherin. Nach einigem Hin und Her bleibt sie dann doch lieber bei ihrem Mann und - stirbt. Leider nicht Ende gut, alles gut. 
Ich hab mir, kurz bevor es losging, mal schnell den Inhalt in einer Zusammenfassung durchgelesen und musste feststellen, dass die Geschichte noch um diverse weitere Handlungsstränge reicher ist. Es spielen noch zahlreiche weitere Personen und Verwicklungen eine Rolle. Ich hab mich schon ernsthaft gefragt, wie man das alles nur tanzenderweise darstellen möchte, und habe befürchtet, dass man (= ich) da wohl einige Verständnisprobleme haben dürfte.
Zu Recht.
Es fing an ... und ich fand es schlecht. Oder, naja, nicht durchgängig schlecht. Die Kostüme waren toll. Schöne Kleider, schön alt und traditionell. Bis mir meine Schwester dann erklärte, dass diese Kostüme fürs Ballett eigentlich völlig ungeeignet seien, weil man durch die langen Kleider "ja keinerlei Körperspannung erkennen" könne, und das sei schließlich das A und O beim Ballett. Aha.
Na jedenfalls habe ich gut 15 Minuten gebraucht, um überhaupt erstmal herauszufinden, wer von den diversen hüpfenden und sich herumtragen lassenden Damen denn Anna Karenina sein soll. Da war mir schon klar, dass ich völlig verloren war, denn ich hab eigentlich nur Bahnhof von dem verstanden, was mir da vorne gerade alle so inbrünstig vortanzten. Zig Personen, alle scheinbar ziemlich wichtig fürs Stück, nur durch unterschiedliche Kleiderfarben auseinander zu halten, Graf Wronskij mit freiem Oberkörper (warum auch immer) und Männer, die erst die Damen und dann umschichtig sich selbst hochheben. Die wohl beknackteste Szene des ganzen Abends war der Moment, in dem Annas Ehemann einen Handstand in ihrem Schoß macht. Ich habe wirklich. absolut. keine. Ahnung. warum.  
Hier und da konnte ich Eckpfeiler der mir bekannten Handlung erahnen, aber ein Verständnis und dadurch ein Gefallen an dem Ballettstück hat sich bei mir eigentlich zu keinem Zeitpunkt eingestellt. Dazu Musik von Rachmaninow, die ... puh, einen irgendwie unglaublich nervös macht. Auf so eine fußwippend-ich-würd-gern-mal-aufstehen-und-meine-Ohren-und-Nerven-entlasten- Art und Weise. Ich war nicht böse, als es vorbei war. Fazit: In meinen Augen sind manche Stücke einfach nicht fürs Ballett geeignet.
Ach, aber ich lass euch mal teilhaben... :)

(Habt ihr beim Anschauen nicht auch die ganze Zeit drauf gewartet, dass mal irgendwer was sagt?!? Irgendwas?? Ohne Worte...)


Tja. Und jetzt sitz ich hier und habe durch diesen Abend irgendwie völlig das Interesse an "Anna Karenina" verloren. Momentan reizt es mich überhaupt nicht, das Buch mal irgendwann lesen zu wollen. Als akutes Hilfsmittel gegen diese ungeplant eingetrichterte schlechte Meinung des Stücks haben wir uns die DVD "Anna Karenina" mit Keira Knightley zugelegt - die wird irgendwann demnächst mal geguckt. Kann ja eigentlich nur besser werden, auch wenn viele Filmbewertungen gar nicht so überragend sind.  



Freitag, 7. Februar 2014

Freitagsgedanken

Erfreuliches in dieser Woche:
 
- Ich habe eben festgestellt, dass die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" 2014 fortgesetzt wird. Das wusste ich bisher noch gar nicht! Aber ich bin natürlich wieder mit dabei; ich fand es außerordentlich nett im letzten Jahr :) Zum Welttag des Buches werde ich also wieder ein Buch verschenken und ich habe auch schon eine kleine Ahnung, welches. Macht doch auch mit! Alle Infos z.B. HIER auf Facebook.
 
- Ebenso habe ich noch eine weitere Aktion zum Thema Lesen gefunden: den Indiebookday. Der ist am 22.3.14 und beinhaltet, dass man sich an diesem Tag speziell ein Buch eines unabhängigen Verlages kauft. Alle Infos dazu gibt es beispielsweise HIER.
 
 
- Die letzten Tage waren außerordentlich bücherreich. Ich hab Bücher gewonnen, ich hab Bücher als Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen, ich hab einen kleinen Bücherladen bei mir in der Gegend ausprobiert (zur Abwechslung mal keine großen (Online-)Ketten) und entsprechend zugeschlagen - kurzum: ich bin selig. Gebt mir ein Buch und alles ist ok.
 
- Ein Ende meiner vermaledeiten Studie, an der ich beruflich arbeite, kommt langsam in Sicht. An dieser Studie hänge ich seit Monaten fest, und jetzt brauch ich nur noch 2 Personen, die mitmachen - yeahh! Das ist echt so ein Krampf, kann ich euch sagen. 2 noch. 2 noch!!
 
- Was mich auch noch gefreut hat: Auch Männer sind Fans ihrer Mutter. Online und auch so. Das find ich echt :-) - wunderbar.
 
 
Nicht ganz so Erfreuliches in dieser Woche:
 
- Ich leide derzeit unter einer fiesen Rezensionsflaute. Ich habe absolut gar keine Lust aufs Rezensionen-Schreiben. (So gar nicht!) Vielmehr klappe ich das Buch nach dem Beenden zu, gucke trübsinnig auf den Buchdeckel und denke mir ... nichts. Ich habe keine Geistesblitze, keine spontanen Ideen zur Handlung oder so - mir fällt einfach nix ein. Vielleicht liegt es momentan auch an den Büchern, die ich mir vornehme, aber tatsächlich hinterlässt kaum eins wirklich einen Eindruck. Natürlich kann ich das eine Weile einfach mal so hinnehmen, ich schreibe sowieso nicht zu jedem Buch, das ich lese, einen Text. Aber bei Büchern, die ich von Verlagen bekomme, sieht das anders aus.
Mir graut schon sehr vor der Tatsache, dass ich mich dieses Wochenende mal an "Invaders" von Peter Ward setzen muss, weil ich bei Amazon nur noch 7 Tage Zeit für die Rezension habe. *örks* Das Buch war so ... lala. Mehr fällt mir dazu gerade echt nicht ein. Aber das kann man ja nicht schreiben. (Kann man wirklich nicht. Bei Amazon muss eine Rezension mindestens 20 Wörter umfassen... ;) )

Donnerstag, 6. Februar 2014

"Das Haus der Tänzerin" - Kate Lord Brown

Piper Verlag, 2013
9,99 Euro

Handlung:
Die alte Villa in den Hügeln von Valencia ist für Emma der perfekte Rückzugsort: Der verwilderte Garten duftet nach Orangenblüten, die Leute im Dorf sind hilfsbereit und schon bald eröffnet die gelernte Parfümeurin einen Blumenladen. Doch warum vermachte ihre verstorbene Mutter ihr dieses Anwesen? Immer mehr fühlt sich Emma von der geheimnisvollen Vergangenheit des Hauses angezogen. Und dann entdeckt sie ein zugemauertes Zimmer ...
(Quelle: hier)

Meine Meinung:
Wer sich für romantisch angehauchte, zugleich tragische und hoffnungsvolle Familiengeschichten mit historisch korrekter Komponente interessiert, sollte bei "Das Haus der Tänzerin" definitiv zuschlagen. Die Geschichte von Emma, die nach dem Tod ihrer Mutter in ein geerbtes spanisches Häuschen zieht und dort einen Neuanfang wagt, lädt zu Schmökerstunden ein und entführt in die temperamentvolle spanische Lebensweise.
Die Ereignisse geschehen kapitelweise abwechselnd in der Vergangenheit zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dieses ständige Wechseln zwischen Jetzt und Damals fand ich zunächst etwas verwirrend und befremdlich; es machte aber irgendwann durchgehend Sinn, weil die damaligen Geschehnisse die Bahnen legen für das, was Emma heute über ihre Familie erfährt. Anfangs war ich vollends verwirrt angesichts der zahlreichen Personen und Namen, die (gerade in dem historischen Erzählstrang) vorgestellt werden - soviele Querverbindungen schienen mir zuerst völlig überladen. Aber das legte sich bald, weil sich die Geschichten der einzelnen Personen an verschiedenen Punkten miteinander verweben - mal auf tragische, mal auf romantische Weise. 
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es sich für mich an mancher Stelle ein wenig gezogen hat. Hier und da verliert sich die Erzählung etwas in ihrem gemächlichen Tempo und hätte in meinen Augen straffer und weniger detailliert geschildert werden können. Vor allem die hitzige spanische Atmosphäre und die unruhigen (Kriegs-)Zeiten in Spanien wurden aber lebhaft und aus vielerlei Perspektiven dargestellt. Wer sich für die spanische Historie interessiert, ist hier durchaus richtig beraten, und bekommt durch Emmas Familiengeschichte unterschiedliche Einblicke geboten. Inhaltlich bietet "Das Haus der Tänzerin" keine noch nie dagewesenen Überraschungen, aber trotzdem gelungene Unterhaltung.

Fazit:
Gemütliche Schmökerstunden sind bei dieser tragisch-romantischen Familiengeschichte in Spanien garantiert.



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