Montag, 23. Juni 2014

"Der Sommer der Blaubeeren" - Mary Simses

blanvalet Verlag, 2014
9,99 Euro

Lese-Bingo: Ein Buch einer Autorin

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Handlung:
Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …


Meine Meinung:
"Der Sommer der Blaubeeren" ist unbeschwerte leichte Sommerlektüre, die zum Träumen einlädt, die die Gedanken baumeln lässt und die unweigerlich den unbändigen Appetit auf einen Blaubeer-Muffin weckt. Wie schon der Titel sagt, spielen die Blaubeeren eine durchaus gewichtige Rolle, die sich durch das ganze Buch zieht.
Die Geschichte von Ellen, die den letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen möchte und dabei ungewollt in ihre eigene Familiengeschichte eintaucht, liest sich schnell weg und weiß dabei bestens zu unterhalten. Das Ganze ist ein typischer Frauenroman mit schönem Ambiente, knackigen Kerlen und den Wunsch nach Mehr im eigenen Leben. Trotzdem wird es keineswegs kitschig oder driftet gar in völlig abwegige Handlungswirrungen ab. Mir hat der langsame Sinneswandel in Ellen gut gefallen, die nach und nach hinterfragt, was ihr Leben ausmacht und ob sie sich nicht viel mehr auf die Wurzeln besinnen sollte, die ihre Großmutter ihr vorgelebt hat. Und seien wir ehrlich, in die kleine Stadt Beacon, in der das Leben noch in Ordnung ist, kann man sich ja auch nur verlieben. Partiell hat mich die ganze Story ein wenig an den Film "Sweet Home Alabama" erinnert. Kopfkino vorprogrammiert. Pageturner-Qualitäten sind ebenfalls gegeben.
Etwas gestört hat mich, dass die Romantik nicht so recht in Erscheinung treten wollte, die Gefühlsduselei hätte in meinen Augen einfach mehr sein können. Zudem hab ich mich mit der angeblichen Jahreszeit nicht anfreunden können. Es soll Sommer sein, die Hauptfigur Ellen ist jedoch eigentlich immer am Frieren und alle tragen langärmelige Kleidung. Für das ultimative Sommerfeeling beim Lesen war das nicht sehr förderlich.
Trotzdem eine nette und charmante kleine Geschichte, und wer sich nicht an einem vorhersehbaren Buchende stört, der wird hier viel Spaß haben.





Ein herzliches Dankeschön an Blogg dein Buch und den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar und das wunderbare Überraschungspaket!  




1 Kommentare:

  1. Hallo Caroline
    Ich bin gerade über deine Rezession gestolpert bei BdB...
    Das mit der Gefuhlsdusselei stimme ich dir zu.
    Aber die Jahreszeit beschreibt sie gut, den Maine ist ganz im Nordosten der USA und so mit nicht umbedingt der Ort wo im Sommer 30 Grad herschen und das mehr kann da auch nicht 25 grad warm sein. Also ich fand das Buch toll...
    Liebe Grüsse, Marlene

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