Sonntag, 30. März 2014

In my mailbox... oder: Outside my mailbox

Diese Kategorie "In my mailbox" zu nennen, ist eigentlich völlig blödsinnig, denn die großen Büchersendungen oder Päckchen, die Bücher enthalten, passen eigentlich NIE in meinen Briefkasten, sondern müssen persönlich übergeben werden. Vielleicht sollte ich der Kategorie bei Gelegenheit mal einen anderen Namen verpassen.

Viele neue Bücher bei mir in den letzten Tagen. (Hatte ja angemerkt, dass der März wegen der Unmengen an Neuerscheinungen ein fieser Monat ist.) Ich schiebe keine Ausreden vor, sondern bin ehrlich: ich hab einfach zuviel gekauft, zuviel bestellt und "zuviel Glück gehabt bei Gewinnspielen", denn auch auf deren Kosten gehen dieses Mal einige neue Bücher.

Als Rezensionsexemplare erhalten oder bei Gewinnspielen gewonnen habe ich:


"Irondead" von Wolfgang Hohlbein hab ich bei Literatopia gewonnen. Hab noch nie was von Hohlbein gelesen, insofern bin ich neugierig auf dessen Schreibe.
"Celeste bedeutet Himmelblau" hab ich von buecher.de zum Vorablesen erhalten, allerdings hab ich dafür nur noch wenige Zeit - das wird knapp... "Spurlos" war ein Gewinn vom mixtvision Verlag.

Brigitte Pons "Celeste bedeutet Himmelblau"
Als im kleinen Örtchen Vielbrunn im Odenwald ein Bauer tot auf einem Feld gefunden wird, geht die Polizei zunächst von einem Unfall aus. Doch der junge Polizist Frank Liebknecht entdeckt sehr schnell Ungereimtheiten. Weil ihm niemand glauben will, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln - und gerät schon bald in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung ...

Ashley Elston "Spurlos"
Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne Aussicht auf Rückkehr ... Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die 17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu schließen. Doch dann taucht Ethan auf ...

Und "Indigo: Das Erwachen" von Jordan Dane gab es über Blogg dein Buch, da habe ich schon eine Rezension fertig, die in den nächsten Tagen erscheint. Eine Inhaltsangabe erspare ich mir daher an dieser Stelle.


Selbst zugelegt sind diese Schätzchen hier:

Als verspätetes weiteres Buch zum "Indiebookday" hatte ich mir neulich noch kurzerhand "Couch on Fire" bestellt, das eh schon eine Weile auf meiner Wunschliste stand. Ich hab heute mal reingelesen, bisher gefällt es mir echt gut.

Heidemarie Brosche "Couch on Fire"
Eigentlich heißt COUCH ja Matthias-Georg. Doch der 15-Jährige ist ein echter Couch-Potato. Der bekennende Faulpelz liebt sein Smartphone, arbeitet wenig für die Schule und scheut auch sonst jede Anstrengung, was man ihm ansieht. Ausgerechnet an dem Tag, an dem seine Mutter in den Streik tritt, weil sie keine Lust mehr hat, ihm hinterherzuräumen, reißt ihn noch ein Ereignis aus seiner geliebten Ruhe: Vor den Augen eines Mädchens schlägt er der Länge nach hin und bemerkt nicht, dass er dabei sein Smartphone verliert. Die Zeugin seiner peinlichen Bruchlandung heißt Yayo, ist Halbjapanerin und ehrliche Finderin. Zudem sieht sie aus wie COUCHs Lieblings-Anime-Charak­ter. Als er sie zur Telefonübergabe trifft, fängt er sofort Feuer und dies bringt ihn an die Grenzen seiner phlegmatischen Lebensweise ...

"Verliebt in Hollyhill" von Alexandra Pilz ist die Fortsetzung von "Zurück nach Hollyhill". "Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón ist eine kleine kurze Geschichte als Zwischenhäppchen für alle, die auf das neue Buch von Herrn Zafón warten. Für 5 Euro bekommt man keine 100 Seiten geboten und der ganze Spaß dauert keine halbe Stunde, um ihn zu lesen. Ich war recht enttäuscht, auch wenn mich der Schreibstil von Zafón wiederum sofort einfangen und begeistern konnte.  

Auf "Die Nacht, als Gwen Stacy starb" von Sarah Bruni habe ich schon vor Monaten ein Auge geworfen; das war eins der Bücher, das ich unbedingt haben wollte, weil es so verrückt und interessant klang. Ich hab es gestern an einem Tag durchgelesen und bin jetzt völlig unentschlossen, wie ich es finde. Es ist ganz (wirklich ganz!) anders als erwartet, überhaupt nicht das, was ich gedacht hatte. Aber trotzdem nicht schlecht. Nur... wie soll ich das Buch finden??? Wenn ich das in den nächsten Tagen für mich herausgefunden habe, gibt es eine Rezension.

"Zeitenzauber: Das verborgene Tor" ist der dritte Teil der Zeitreise-Reihe von Eva Völler. "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" wiederum ist mir neulich mal vor die Nase gekommen, dann habe ich mich erinnert, dass irgendjemand (wer nur??) das ganz wunderbar und rührend fand - und dann hab ich es kurzerhand mitgenommen.

Katherine Hannigan "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht"
Die elfjährige Delly ist anders als andere Mädchen: neugierig, unerschrocken und erfinderisch – und sie liebt Überraschungen. Sie lässt Tiere frei, wenn sie ihr leidtun. Sie beleidigt andere, ohne es zu merken. Sie leiht sich Sachen aus, weil ein Abenteuer lockt. Und sie prügelt sich schon mal, falls ihr jemand widerspricht. Bis Ferris in die Klasse kommt. Ferris ist auch anders: Sie spricht nicht und will nicht berührt werden. Alle respektieren das, nur Delly will wissen, warum. Doch sie muss erst lernen, Ferris’ Schweigen zuzuhören, bis diese sich öffnet. Als es geschieht, ist es die größte Überraschung, die Delly je erlebt hat. Und der Beginn einer großen Freundschaft.

Und schließlich "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan, von dem gerade viele reden und das ich auch wirklich gern lesen möchte.

David Levithan "Letztendlich sind wir dem Universum egal"
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.
Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?
Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

*****

Uff. Da hab ich einiges vor mir. Kennt ihr manche der Bücher? Habt ihr schon welche davon gelesen und wie fandet ihr sie?

(alle Inhaltsangaben von amazon.de)

3 Kommentare:

  1. Aaaah, du hast immer so viele tolle Neuzugänge :) Das ist nicht gut für meine WuLi...die müsste dringend mal abspecken ;)

    Von vorn:
    Hohlbein: Habe ich shcon einige von gelesen. Manche mochte ich, manche nicht. Hin und wieder merkt man halt, dass er ein Massenproduzent ist ...
    Celeste: Das Cover mag ich total gern, aber ich glaube, inhaltlich spricht es mich nicht so an ...
    Spurlos: Ist schon auf der WuLi (dafür musst du dir also keine Schuld geben ;P)
    Indigo: Muss ich mal deine Rezi lesen ...
    Couch: Aaaah klingt fast so wie ein aktueller Fall von mir ...*wegrenn*
    Hollyhill: Die Bücher lachen mich ja auch total an!!
    Zafón: eh einer meiner Lieblingsautoren. Der Fürst wird also defintiv auch im regal landen :)
    Gwen Stacy: Reizt mich ja auch total!! Gerade auch, dass es dazu gemischte Meinungen gibt.
    Zeitenzauber: Mochte den ersten Band ganz gern, hab ihn dann aber auch vertauscht, weil ich nicht so richtig Lust hatte die Folgebände zu lesen.
    Delly: Hab ich seit gestern als Hörbuch <3 Freu mich schon riesig drauf.
    Universum: Subt und muss ganz unbedingt gelesen werden!!

    Bin schon gespannt auf all die tollen rezis :)

    AntwortenLöschen
  2. Ich hatte den "Fürst des Parnass" schon lange vorbestellt und war dementsprechend Feuer und Flamme wieder etwas von Zafon lesen zu dürfen. Leider hat mich die Geschichte auch enttäuscht. Die Erzählung über Miguel de Cervantes und seiner Francesca war ähnlich der von David Martin und Cristina Sagnier. Selbst Anselmo Giordano erinnert an Pedro Vidal. Beide nahmen sich das Leben, Giordano mit dem vergifteten Wein und Pedro mit einer Kugel...
    Interessant ist, dass sich zwei Dinge durch die Zeiten hinweg nicht ändern: Andreas Corelli, der auch hier wieder einen Auftritt hat und man nicht genau sagen kann, ob er auf der guten oder der schlechten Seite steht. Und die Familie Sempere. Von Generation zu Generation scheint sie mit Büchern eng verbunden zu sein. Sogar den "Friedhof der verlorenen Bücher" haben sie "erfunden", als sie zu Zeiten der Inquisition auf ihrem Familienfriedhof Bücher "bestattet" haben. Und das lange bevor der Kiesel, der aus Corellis Träne entstand, zum Grundstein des "heutigen" Friedhofs der verlorenen Bücher wurde.
    Vielleicht gibt es noch eine Dritte Sache die über die Jahrhunderte hinweg gleich bleibt: Die tragischen Liebesgeschichten. ;)

    Positiv aufgefallen ist mir auch das Peter Schwaar wiedereinmal die deutsche Übersetzung besser hinbekommen hat als Lisa Grüneisen, die ja die Jugendbücher von Zafon übersetzt hat. Leider ist mein Spanisch noch nicht so gut, dass ich die Bücher im Original lesen kann, also muss ich ja auch dem Übersetzer vertrauen das er die Szenerien so beschreibt wie Senor Zafon im Original. ;)

    Übrigens hab ich jetzt einen neuen Lieblingscharakter: Sancho Fermin de la Torre!

    AntwortenLöschen
  3. @ Nanni: Es tut mir leid, dass du bei mir immer Bücher findest, die dir gefallen. Geht mir bei dir ja aber nicht anders... ;)

    @ René: Ja, das stimmt, es gibt einige Parallelen zwischen den einzelnen Geschichten, auch wenn mir die beim Lesen gar nicht so sehr aufgefallen sind, wenn ich ehrlich sein soll - erst jetzt danach. Dass der Grundstein für den "Friedhof der Vergessenen Bücher" gelegt wurde in "Der Fürst des Parnass" hat mir gefallen; ich hab mich durchaus schon vorher gefragt, wer diese Institution wohl irgendwann mal errichtet hat. Aber ansonsten bin ich von dieser kleinen und vor allem kurzen Geschichte eher enttäuscht...

    AntwortenLöschen

Powered by Blogger.

© i am bookish, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena